Die vergessene Zivilisation: Bedeutung der Sonnenaktivität in Vergangenheit und Zukunft (Videos)

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Das plötzliche Erscheinen von Zivilisation im Jahre 3.000 v. Chr. stellt nicht das erste Auftauchen einer Zivilisation dar. Eher ist es das erneute in Erscheinung treten einer Zivilisation nach ungefähr 5.000 oder mehr Jahren. Natürlich gibt es erwiesenermaßen eine Kultur in der Zeit von 10.000 v. Chr. bis 9.000 v. Chr., also tausend Jahre früher als die Ägyptische Dynastie und ihre Zeitgenossen in Mesopotamien und dem Industal.

Dieses früheste Erblühen einer Zivilisation wurde im Allgemeinen von der Menschheit vergessen, obwohl Hinweise darauf immer noch in Heiligen Inschriften, überlieferten Legenden und uralten Texten gefunden werden können.

Der Garten Eden, Erzählungen über ein Goldenes Zeitalter und Platos Erzählungen über Atlantis könnten alle als Referenz für diese ursprüngliche Zivilisation dienen. Jetzt ist es an der Zeit, ihr Erbe anzutreten.

Das Verdienst vom Autor Dr. Robert Schoch ist es, dass er alle Orte bereist hat über die er berichtet. Er belegt glaubhaft den Beginn einer Zivilisation bzw. das Ende auf 10.900 v. Chr. und zeigt Ereignisse auf der Erde zu diesem Vorgang akribisch auf.

Er beweist, dass wir eine KOSMOKLIMALOGIE brauchen um diese Ereignisse zu verstehen.

Hierzu werden zahlreiche Studien auf der ganzen Welt analysiert. Die Sonne selbst hält 99% der Masse in unserem Sonnensystem und beeinflusst alleine deshalb unseren Planeten Erde.

Der Autor selbst bereist den 12.000 Jahre altenTempel in Göbekli Tepe und die Osterinsel. Seit Jahrzehnten ist er Experte zur Altersbestimmung der Sphinx in Ägypten und hat Veröffentlichungen zu den Pyramiden weltweit.

“Die vergessene Zivilisation fasst alles, was bisher geschah, in einer einfachen Schlussfolgerung zusammen: Die Sonnenaktivitäten beendeten den letzten Zyklus einer Hochkultur und zerstören die unsere möglicherweise als Nächstes. Schoch ist kein Panikmacher, keiner der mit seiner Lieblingstheorie hausieren geht. Was wir mit seinem Wissen anfangen, ist unsere Sache, aber wenn man es erst einmal verdaut hat, ändert es alles.” Joscelyn Gottwin, Ph.D., Dozentin der Colgate University.

Video: Robert Schoch – Easter Island, Solar Outbursts & the End of the Last Ice Age – Megalithomania 2013

Literatur:

Die vergessene Zivilisation: Die Bedeutung der Sonneneruptionen in Vergangenheit und Zukunft von Robert M Schoch

Die launische Sonne: Widerlegt Klimatheorien von Nigel Calde

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Zwei gigantische schwarze Löcher auf der Sonne

Die Nasa hat zwei gigantische Koronallöcher auf der Sonne entdeckt. Sie sind die größten, die seit Jahrzehnten entdeckt wurden. Die Flecken könnten Auswirkungen auf die Erde haben.

Diese sogenannten koronalen Löcher sind ein Bereich in der Sonnenatmosphäre mit einer niedrigen Temperatur und Dichte. Die Nasa hat nun zwei riesige dieser Löcher auf der Sonne entdeckt. Das größere der Löcher befindet sich nahe dem südlichen Pol und bedeckt sechs bis acht Prozent der gesamten Sonnenoberfläche. Es ist das größte Loch, das Wissenschaftler seit Jahrzehnten entdeckt haben.

Das kleinere Koronalloch liegt auf dem anderen Pol, es ist lang und schmal. Von Koronallöchern können starke Sonnenwinde ausgehen, dessen Sonnenpartikel bis zur Erde reichen können. Das Magnetfeld an den Löchern reicht weit in den Raum. Über die Ursache für diese riesigen dunklen Flecken rätseln die Forscher noch. Offenbar stehen sie in einer Verbindung zu Gebieten, in denen das Magnetfeld steigt und fällt.

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(Der Sonnenwind der letzten 24 Stunden. Anstieg auf über 700 km/s)

Ein Koronalloch bleibt mehr als fünf Jahre lang

Koronale Löcher wurden erstmals von Astronauten an Bord der einer Raumstation 1973 und 1974 entdeckt. Die Koronallöcher bleiben eine ganze Zeit bestehen, auch wenn sich ihre Form ständig ändert. Ein Koronalloch am Pol kann für fünf Jahre oder länger bestehen.

Jedes Mal, wenn das Loch in Richtung Erde gewendet ist, können auf der Erde Partikel gemessen werden, die von dem Flecken in einem Hochgeschwindigkeitsstrom bis zur Magnetosphäre der Erde reichen. Möglich wurden die Aufnahmen durch ein Spezialteleskop, das “Nustar” (Nuclear Spectroscopic Telescope Array), ein Röntgenteleskop. “,Nustar’ ermöglicht uns einen einzigartigen Blick auf die Sonne”, sagte Solarphysiker David Smith der “Daily Mail“. Für normale Teleskope ist die Sonne oft zu hell.

Video:

Mit diesem Teleskop sollen auch andere Fragen angegangen werden. Zum Beispiel das “Problem der koronalen Heizung”. Damit ist gemeint, dass die Sonnenatmosphäre, je weiter nach außen man kommt, immer heißer wird. Normalerweise sollte es kühler werden, wenn man sich von einer Wärmequelle wegbewegt. Aber die Lösung dieser Fragen ist noch Zukunftsmusik.

Erst einmal beschäftigen die Koronallöcher die Forscher. Da diese Löcher Quelle von Sonnenwinden sind, werden Probleme auf der Erde erwartet. So könnte es zu mehr Polarlichtern auf der Erde kommen, der Funk könnte gestört werden oder die Kommunikation mit Satelliten. Auch die Stromversorgung und Computer könnten beeinträchtigt werden.

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(Der Sonnenwind trifft auf das Erdmagnetfeld, verschiedene Messstationen messen nach dem geomagnetischen Sturm der letzten Tage wieder Störungen)

Video:

Die Sonne und der Mensch – Der Biophysiker und Bestsellerautor Dieter Broers konnte anhand zahlreicher Patente nichts Geringeres nachweisen, als daß unser Zentralgestirn, die Sonne unter anderem auch Einfluss auf das menschliche Bewusstsein hat. In diesem Interview geht er aber noch viel weiter und erklärt auch die Funktion unserer Zirbeldrüse

Literatur:

Der verratene Himmel: Rückkehr nach Eden von Dieter Broers

Das Sonnenkind: Von der Geburt der inneren Sonne von Giuliana Conforto

Quellen: PRAVDA TV/NASA/n24.de/PublicDomain vom 22.03.2015

Türkische Gemeinde: Kritik an Asylpolitik ist Volksverhetzung

(Admin: Endlich mal einer, der sich traut und den Mund aufmacht. Und dann kommen diese „Großschnauzen“ und werden anmaßend. Sie wissen ganz genau, daß sie von diesem Staatsgefüge, was sich BRD nennt, Rückenhalt bekommen. Gibt es eigentlich so seltsame Gesetzte auch in anderen Staaten, die uns Deutsche schützt? Das ist natürlich eine rhetorische Frage, sollten aber mal die Gutmenschen darüber nachdenken.)

 

Die Staatsanwaltschaft Görlitz ermittelt gegen den Asylpolitik-Kritiker Stöcker.  Foto: Südstädter/Wikimedia(CC-BY-3.0)

Die Staatsanwaltschaft Görlitz ermittelt gegen den Asylpolitik-Kritiker Stöcker.
Foto: Südstädter/Wikimedia(CC-BY-3.0)

Eine regelrechte Verfolgungsjagd veranstalten nun Ausländervereine gegen den Unternehmer Winfried Stöcker. Stöcker hatte im Dezember 2014 verhindert, dass ein Benefizkonzert für Asylanten in seinem Görlitzer Jugendstilkaufhaus stattfindet. Begründung des erfolgreichen Unternehmers: Er wolle ein Zeichen gegen Asylmissbrauch setzen. Auch wolle er in 50 Jahren keinen Halbmond über Deutschland sehen.

Diese beherzte Haltung brachte nicht nur die vereinigte Gutmenschenfront auf die Palme, sondern führte in weiterer Folge dazu, dass der „Zentralrat Afrikanischer Vereine“ und die Vereinigung „Türkische Gemeinde“ wegen Volksverhetzung gegen Stöcker Strafanzeige bei der Staatanwaltschaft Görlitz einbrachten.

Türkische Gemeinde interpretiert Meinungsfreiheit

Die Vereinigung „Türkische Gemeinde“ schwingt sich in ihrem Rachefeldzug gegen Stöcker sogar dazu auf, die Meinungsfreiheit in Deutschland neu zu definieren. So würde Stöckers öffentliche Stellungnahme weit über die übliche Meinungsäußerung hinausgehen. Stöckers Äußerungen seien rassistisch und menschenverachtend. 

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Krim ist glücklich mit Russland und will keine „Rettung“ aus dem Westen

Feier zum Jahrestag der Wiedervereinigung mit Russland in Simferopol, 16. März 2015

Ein Jahr nach dem Beitritt der Krim zu Russland sind die Bewohner der Schwarzmeerhalbinsel glücklich und wollen weder zurück in die Ukraine noch von den USA oder der EU „gerettet“ werden. Das belegen zahlreiche Studien westlicher Meinungsforschungsinstitute auf der Krim, wie das US-Magazin Forbes berichtet.

Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union, die den Krim-Beitritt zu Russland nicht anerkennen wollen, versuchen, so Forbes, die Krimer „vor sich selbst zu retten“. Doch sind die Bewohnter der Halbinsel glücklich dort, wo sie jetzt sind. „Eine Umfrage nach der anderen zeigt, dass die Einheimischen — egal ob Ukrainer, ethnische Russen oder Tataren – einig sind: das Leben mit Russland ist besser als das Leben mit der Ukraine.“

Bundes Kanzlerin Angela Merkel

So haben 82,8 Prozent der Krimer in einer Studie der US-Meinungsforschungsfirma Gallup im Juni 2014 geäußert, dass das Ergebnis des Referendums über den Beitritt zu Russland vom März 2014 ganz ihren Belangen entsprochen habe. Etwa 74 sprachen von einer Verbesserung ihres Lebens nach dem Beitritt zu Russland.

Auch eine Umfrage der deutschen Forschungsfirma GfK Group hat im Februar 2015 ergeben, dass die überwältigende Mehrheit der Krimer mit der Wiedervereinigung mit Russland zufrieden ist. Auf die Frage, ob sie den Krim-Beitritt zu Russland unterstützten, antworteten 82 Prozent der Befragten mit „Ja, auf jeden Fall“ und weitere elf Prozent mit „Ja“. Nur zwei Prozent antworteten mit „Nein“.

Jubel nach Referendum: Krim stimmt für Russland-Beitritt

Jubel nach Referendum: Krim stimmt für Russland-Beitritt

Die Krim war im März vergangenen Jahres wieder Russland beigetreten, nachdem die Bevölkerung der Schwarzmeerhalbinsel in einem Referendum mehrheitlich dafür gestimmt hatte. Der Anlass für das Referendum war der Februar-Umsturz in der Ukraine, bei dem die Opposition Präsident Viktor Janukowitsch entmachtet und eine von Nationalisten geprägte Regierung gestellt hatte. Die von Russischstämmigen dominierte Krim hat den Umsturz nicht anerkannt.

Die Krim hatte seit 1783 zu Russland gehört, bevor der sowjetische Staatschef Nikita Chruschtschow 1954 die Halbinsel symbolisch von der Russischen Sowjetrepublik an die Ukrainische Sowjetrepublik – beide im Bestand der Sowjetunion – „verschenkte“. Nach dem Zerfall der Sowjetunion im Dezember 1991 verblieb die Krim automatisch in der Ukraine.

http://de.sputniknews.com/politik/20150322/301597904.html#ixzz3V89YDoQ2

 

Schwindel-Pranger: ZDF korrigiert Falschberichte ein bisschen

Peter Harth

Die Medien geraten immer weiter in die Kritik. Ein Hauptgrund ist ihre Ukraine-Berichterstattung. Sie ist einseitig, voller Fehler und oft einfach nur Propaganda. Inzwischen leben ganze Seiten im Netz nur vom Aufdecken. Denen möchte das ZDF jetzt das Wasser abgraben. Nach dem Motto: Wenn wir schon was falsch machen, berichten wir wenigstens selbst darüber. Ein erster Check zeigt jedoch, dass es nur Alibi-Fehler auf den Beichtstuhl schaffen.

»Korrektur-Rubrik«, so nennt Peter Frey seine Transparenz-Offensive bei den ZDF-Nachrichten. Versteckt wird der kleine Beichtstuhl seit Mittwoch auf der heute.de-Startseite – kaum sichtbar, ganz unten rechts. Der ZDF-Chefredakteur verharmlost also weiter die massiven Fehler, Einseitigkeiten und die oft auch klare Propaganda. Objektivität und Wahrheit haben in den Nachrichten einen schweren Stand. Besonders, seit Russland und die USA einen Stellvertreterkrieg in der Ukraine führen.

Die schiere Menge an aufgedeckten Fehlern kann nicht nur das Ergebnis von pedantischen, überkritischen Zuschauern sein. Die Manipulationen haben System. Während die NATO selbst einen Medienkrieg gegen Russland führt, füttert sie die Medien mit einseitigen Informationen. Auch die EU arbeitet an einem »Anti-Propaganda-Aktionsplan«, der die Meinungsfreiheit der Medien lenken soll.

Wie das ZDF mit einem toten Kind Propaganda macht

Es ist also längst überfällig, die Unstimmigkeiten in der Berichterstattung nicht weiter klein zu reden. Bisher ignorierte das ZDFseine Fehler. Etwa die 50 falschen russischen Panzer, die angeblich in die Ukraine eindrangen. Das verwendete Bildmaterial stammte von einem koreanischen Blog, ist sechs Jahre alt und zeigt russische Panzer in Georgien.

In der heute-Sendung vom 19. Februar 2015 übernimmt der Sender Propagandabilder des radikalen Asow-Bataillons und zeigt in Deutschland verbotene NS-Symbolik. Am 3. Februar berichtet ZDF-Korrespondentin Katrin Eigendorf unter der Anmoderation: »Die pro-russischen Separatisten sind auf dem Vormarsch – den Menschen dort bleibt nur die Flucht.« Sie zeigt das Begräbnis eines vier Jahre alten Jungen. Der Zuschauer muss denken, dass dieser gerade in Uglegorsk ermordet wurde und pro-russische Rebellen die Täter sind. In Wahrheit fand das Begräbnis schon am 18. Januar statt. Nicht in Uglegorsk, sondern in Donezk. Der Gipfel: Dieser Junge starb bei einem Angriff der Gegenseite – der ukrainischen Armee.

»Als Beitrag zur Offenheit gegenüber dem Beitragszahler«

Derartige Fehler hat das ZDF bislang nicht selbst gebeichtet. Internetseiten wie die Propagandaschau machen sie öffentlich. Natürlich auch Kopp Online – nicht so reißerisch, dafür aber objektiver. Besonders aktiv ist aber der medienkritische Verein Ständige Publikumskonferenz. Er überflutet das öffentlich-rechtliche Fernsehen mit Programmbeschwerden und nutzt einen einfachen Trick: Bürokratie. Als Anstalten des öffentlichen Rechts müssenARD, ZDF und ihre vielen Sender auf die Beschwerden reagieren; sie zumindest erst einmal abarbeiten, bevor sie abgelehnt werden. Das ist wenigstens mal eine Beschäftigungstherapie, die vielleicht auch zum Nachdenken anregt.

Aber diese bitteren Zeiten sind für die Sender ja nun vorbei, oder? Das ZDF trägt alle seine Fehler freiwillig selbst zu Markte: »Als Beitrag zur Offenheit gegenüber dem Beitragszahler und zur internen Fehlerkultur«, schreibt Chefredakteur Frey. Bisher nahm er die organisierte, öffentliche Kritik nicht wirklich ernst. Das ist etwas, das Journalisten gerade erst kennenlernen.

Auf dem ZDF-Beichtstuhl: Lauter Nichtigkeiten

Also, los geht es, die Seite aufgerufen und hinein in den neuen, öffentlichen Beichtstuhl des ZDF:Yoko Ono und John Lennon. Sie haben ihr »Bed-in« nicht vor 25 Jahren, sondern schon vor 45 Jahren abgehalten. Pennen als Protest. In einer heute-Sendung vom 12. März heißt es in der Anmoderation: »14 Millionen syrische Kinder und Jugendliche«.

Politisch korrekt muss das lauten: »14 Millionen Kinder und Jugendliche in Syrien und in den Nachbarländern«. Keiner darf vergessen werden! Ein Beitrag vom 10. März berichtet über »die russische Exklave Königsberg«. Auch das ist ein fürchterlicher Fauxpas: Seit 1945 sagt man in Deutschland »die russische ExklaveKaliningrad«.

Das ist sie also, die gut versteckte Transparenz-Offensive des ZDF? Lauter Nichtigkeiten. Abseits der Realität. Ein Alibi-Pranger nach dem Motto: »Seht her, wir stehen zu unseren Fehlern. Zum Glück sind wir so gut, es gibt ja überhaupt keine wirklichen Patzer. Die Korrektur-Rubrik heißt unter uns deshalb ›Gelesen, gelacht, gelocht‹.« Das ZDF macht sich die Welt, wie sie ihm gefällt.

Innerlich haben Journalisten ihr Publikum längst abgeschrieben

Kein Vergleich zu Kai Gniffke, Chefredakteur von ARD aktuell. Bei dem merken die Kritiker wenigstens, was die Tagesschau vom Publikum hält. Nämlich nichts. Im Tagesschau-Blogschreibt Gniffke, dass sich da draußen massive Kritik an seiner Nachrichtensendung formiert. So weit, so realistisch.

Wie er allerdings darauf reagiert, das hat schon Unterhaltungswert. Der Chefredakteur wettert gegen die »Verschwörungstheoretiker« da draußen. Zeigt sich maximal uneinsichtig und rechthaberisch. Er will die Kritiker mit Worten bekämpfen.

Innerlich scheint er aber zu kapitulieren. Die Tagesschauwird nie wieder das sein, was sie einmal war: eine Sendung mit dem Monopol, die Welt in 15 Minuten zu erklären. Und alle glauben es. »Es ist einfacher geworden für Leute, sich nicht nur zu informieren, sondern sich auch zu formieren.«Zensiert Gniffke die Online-Kommentare auf tagessschau.dedeshalb?

Warum ARD und ZDF nicht wirklich auf die Kritik eingehen können

Gniffkes Taktik erinnert an das Japan des 16. Jahrhunderts. Vor der Zukunft verschließen wir einfach die Tür. Lasst sie doch draußen bleiben. »Die Tagesschau bietet eine Dienstleistung für all die Menschen, die nicht die Zeit oder die Muße haben, sich durch diesen Informationsdschungel des Internets und der verschiedenen Angebote zu wühlen.« Eine Resterampe der Informations-Verlierer. Gniffke will seine Nachrichten nur noch für die machen, die nichts hinterfragen können oder wollen.

ARD und ZDF. Zwei Sender, zwei Strategien, aber nur ein Ziel: Sie gehen inhaltlich nicht auf die Journalismus-Kritik ein, weil sie es nicht können. Sonst müssten die Journalisten etwas Unangenehmes erklären: Viele Fehler sind keine Fehler, sondern Absicht. Bei der ZDF-Korrespondentin Katrin Eigendorf wird das deutlich, genauso macht es aber auchARD-Korrespondent Udo Lielischkies: einseitig berichten, verschweigen, Fakten verzerren oder Dinge in einen falschen Zusammenhang bringen. Alles für die Tendenz. Damit er am Ende in die Kamera sagen darf, dass die »fürchterlichen Folgen die westlichen Staaten zwingen« werden, »ihren Druck auf Moskau weiter zu erhöhen«.

Das ist eine Einseitigkeit, die sich selbst entlarvt. Wenn Staaten kämpfen, tun sie das nicht nur auf dem Schlachtfeld. Es geht auch um die Deutungshoheit in den Köpfen und dafür sind Journalisten die Frontkämpfer. Für die Länder der EU gibt es im Kampf gegen die russische Propaganda offenbar nur ein Mittel – eigene Propaganda.

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.

http://info.kopp-verlag.de/

Autorin als „Feind Allahs“ beschimpft und verprügelt

Astrid Korten schreibt Kriminalromane, in einem davon geht es um einen „Ehrenmord“. Nach einer Lesung wird die 53-Jährige von jungen Männern überfallen, geschlagen und als „Feind Allahs“ beschimpft.

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Thriller sind ihre Spezialität: Schriftstellerin Astrid Korten<br /><br />

Thriller sind ihre Spezialität: Schriftstellerin Astrid Korten

Die körperlichen Schmerzen, gerade am Magen, die nehmen allmählich ab, das wird schon wieder. Astrid Korten nimmt Schmerzmittel, die helfen ganz gut. Viel schlimmer ist im Moment noch die seelische und mentale Aufarbeitung. Der Schock, das Entsetzen darüber, was ihr vor zehn Tagen widerfahren ist. Das Verdauen des Erlebten. Als die Schriftstellerin in Leipzig am Vorabend der Buchmesse von zwei Männern überfallen wurde, attackiert und getreten – kurz nachdem sie aus ihrem neuen Buch eine Passage gelesen hatte, in der es um einen „Ehrenmord“ geht.

Bei dem Angriff beschimpfte sie einer der beiden Männer als „Feind Allahs“.

Mehr als eine Woche lang hatte Astrid Korten still gehalten. Nichts gesagt darüber. „Ich wollte den Übergriff zunächst tot schweigen“, erklärt sie, „um mich und andere zu schützen.“ Nun aber entschied sie sich nach langem Überlegen, nach Tagen des Zweifels, doch an die Öffentlichkeit zu gehen und darüber zu sprechen. „Ich lasse mich nicht mundtot machen“, sagt sie. Deswegen hat sie ihr Schweigen gebrochen und erzählt hier zum allerersten Mal von den Vorfällen des 11. März.

Wenn die Fiktion zur Realität wird

Astrid Korten, 53, geboren im niederländischen Heerlen, mittlerweile lebt sie in Essen. Mit 13 verfasst sie ihre erste Kriminalgeschichte „Die Leiche im Brunnen“, das Schreiben wird zu ihrer großen Passion. Jahrelang arbeitet sie als Marketing- und Vertriebsleiterin, als Geschäftsführerin mehrerer Unternehmen. 2004 aber vollzieht sie einen radikalen Schnitt, macht ihre Leidenschaft zum Beruf. Sie publiziert Romane, Thriller, Krimis, die jüngsten heißen „Tödliche Perfektion“, „Eiskalter Schlaf“, „Eiskalte Umarmung“. Jetzt, vor einigen Wochen im Februar, erscheint ihr neuestes Buch: „Eiskalter Plan – Im Netz der Rache.“

„Niemals hätte ich geglaubt, dass ich aufgrund eines Thrillers wie diesem das Opfer eines Übergriffs werden könnte“, sagt sie.

In dem Buch geht es um die Hauptfigur Alma. In der Mitte ihres Lebens stellt sie alles auf den Prüfstand, den Job, den Ehemann, das restliche Privatleben. Alma will nicht mehr die Nette sein, sie will ein schlechter Mensch werden und trifft in einem Chatroom im Internet auf vier gleichgesinnte Frauen, seelenverwandt durch eine entfesselte Wut.

Vor dem Thema „Ehrenmord“ hatte sie keine Angst. Bisher

Das Quintett verliert jeglichen Rechtssinn, immer mehr verstehen sie sich als Rächerin der Frauen. Die Rache gipfelt in einem kaltblütig geplanten Mord an einem Afghanen namens Farid Azraq, der wegen seiner Ablehnung der westlichen Kultur einen sogenannten „Ehrenmord“ an seiner Tochter plant. „In dieser Zuspitzung“, sagt Korten, „wird eine Klimax der Gegenüberstellung zweier Systeme deutlich. Auf der einen Seite die Absolutheit der männlichen Gewalt gegen Frauen, der auf der anderen Seite mit der kaltblütigsten weiblichen Rache begegnet wird.“ Bedenken, einen „Ehrenmord“ zu thematisieren, sagt sie, habe sie nicht gehabt.

Vor einigen Wochen beginnt Astrid Korten mit Lesungen aus ihrem neuen Buch, auch am 9. und 10. März liest sie in Eschwege und Schweinfurt die besagte Passage mit dem „Ehrenmord“, dann fährt sie zur Buchmesse nach Leipzig, sie beginnt am 12. März. Am Abend des 11. März geschieht dann das Unfassbare.

Astrid Korten ist in der Hahnemannstraße unterwegs zum Hotel, als sie von zwei Jugendlichen bedrängt wird. „Zunächst pöbelten die beiden mich an“, erzählt sie. „Ich reagierte nicht und bin weitergelaufen in Richtung Hotel. Als mich dann einer der beiden Männer aber einen ‚Feind Allahs‘ nannte, war mir klar, dass es vielleicht mit meinem neuen Roman zu tun haben könnte.“

Er hätte „das Recht“, sie mit Füßen zu treten

Astrid Korten schreit um Hilfe, dann wird sie von einem der Angreifer zu Boden gestoßen und in den Magen getreten. „Er sagte: Jeder Mann hätte das Recht, mich mit Füßen zu treten, wenn ich behaupten würde, dass islamische Männer ihre Tochter töten würden. Dann ließen sie plötzlich von mir ab und rannten davon.“ Die Autorin entdeckt ein Paar in unmittelbarer Nähe, sie steht auf und spricht die beiden an, doch die beiden gehen kommentarlos weiter.

Astrid Korten verzichtet zunächst darauf, die Polizei zu alarmieren, sie geht ins Hotel. „Ich habe niemandem davon erzählt, weil ich zum einen wie gelähmt war, ich keinen Wirbel wollte und Angst hatte. Ich habe versucht, das Ganze zu verdrängen, habe meine Lesungen und Termine eingehalten.“ Am 14. März postet sie auf ihrer Facebook-Seite: „Trotz schwerster Übelkeit, Fieber und Erbrechen – medikamentös aufgepeppelt – gestern Mädlervilla, heute Victor’s. Volles Haus, tolles Publikum und gute Stimmung.“ Über den wahren Hintergrund spricht sie nicht.

Bis jetzt.

„So ein Übergriff“, sagt Korten, „hinterlässt Spuren, er lässt mich fassungslos zurück, weil ich am eigenen Leib erfahren musste, wie das Gedankengut junger Männer durch extreme Gruppierungen vergiftet wird. Es macht mich als Mensch und Autorin zutiefst betroffen.“ Bei einem Buch, in dem etwas wie der „Ehrenmord“ nicht einmal das große Hauptthema war, sondern ein Abschnitt von vielen.

Die Unbefangenheit ist weg

Noch länger den Vorfall totschweigen, das kann sie nicht. Am Donnerstagabend, acht Tage nach dem Überfall, äußert sie sich nun an dieser Stelle zum ersten Mal öffentlich. „Weiter schweigen scheint mir heute unangebracht, dann hätte die Einschüchterung ihr Ziel erreicht. Als Autorin kann und darf ich das nicht zulassen. Ich verachte jene Feigheit, mit der ich konfrontiert wurde, und verurteile sie zutiefst. Aber sie wird mich nicht mundtot machen. Ich respektiere das Grundgesetz, achte meine Mitmenschen und ihr Recht auf freie Meinungsäußerung. Dafür stehe ich als Autorin.“

Derzeit nimmt Astrid Korten Magen- und Schmerzmittel, sowie leichte Beruhigungstabletten. Inzwischen hat sie auch Anzeige erstattet, gefasst wurden die Täter bislang nicht. „So richtig unbefangen werde ich wohl nicht mehr in eine Lesung gehen können“, sagt sie, „das mulmige Gefühl wird bleiben.“ Die nächsten Lesungen stehen im April und Mai an.

Bei allem Entsetzen erklärt Astrid Korten noch: „Ich hoffe, dass der Übergriff nicht zu einer pauschalen Kriminalisierung der muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger führen wird. Das ist mir ein großes Anliegen.“ Dass objektiv darüber berichtet werde, nicht tendenziös und plakativ.

Derzeit schreibt Astrid Korten an einem neuen Buch. Es geht um ein Wirtschaftsverbrechen während der Wendezeit. Bis das Buch fertig ist, wird es noch dauern. Genau wie das Verarbeiten des 11. März.

http://www.welt.de/

Der Betrug mit dem Geld

Geld – jeder hat es täglich in der Hand, aber keiner weiß so richtig was es eigentlich ist.
Auf was basiert sein Wert, wann kam es in den Umlauf, warum kam es in den Umlauf, wer stellt sich schon solche Fragen?
Der eine hat viel, der andere halt wenig.  So ist dies halt im Konsumnismus!
Die „Wirklichkeit“ sieht aber anders aus, denn niemand von den „Normalsterblichen“ hat wahres Geld in der Hand, Geld mit einem Wert!
Überrascht?  Dies kann nicht sein, denn immerhin kann ich mir für die „bunten Lappen“ etwas kaufen.  Ja, dies kann ich schon, aber es gehört nicht mir, da ich „Schuldgeld“ in der Hand habe.
Den Geldschein oder die Münze, den jeder heutzutage in der Tasche hat, ist nicht mehr Wert als höchstens 2 Euro, eher weniger.
Da sich die wenigsten darüber Gedanken machen, haben wir uns als Gruppe darüber Gedanken gemacht und Euch den folgenden Bericht zusammengestellt.
Wir sind der Meinung, daß die Menschen endlich mehr über das Finanzsystem erfahren sollen, damit sie sich  baldmöglichst aus der „Zinsknechtschaft“ befreien.
Dieser Bericht zeigt natürlich nur ein Teil, wie es zu dem heutigen Währungssystems kam.  Wir waren der Ansicht, daß gerade dieser Teil wichtig ist, um den Menschen zu zeigen, was ihr allseits geliebtes Geld eigentlich Wert ist.
Wer dies alles für absoluten Blödsinn hält, der- oder diejenige sollen doch mal versuchen einen Ein-Dollarschein, genau für einen Dollar, in Gold umzutauschen.
Viel Glück dabei!

die WFG-Schriftleitung

(Quelle: Auszug aus dem Buch von Des Griffin „Die Absteiger“)
Die Errichtung eines Währungssystems

Die Verfassung ist in bezug auf die Errichtung eines Währungssystems für die Vereinigten Staaten sehr genau abgefaßt.  Das Oberste Gesetz des Landes hat den Kongreß dazu ermächtigt, „Geld zu münzen (und) dessen Wert zu regulieren (Art. 1, § 8).“Achten Sie besonders auf das Wort „münzen“.  Es ist wichtig.  Das einzige gesetzliche Geld, welches von der amerikanischen Verfassung anerkannt wird, ist als „Münze“ definiert:
Die Art der Münze wird in Artikel 1, § 10(1) definiert:
„Kein Bundesland darf …. irgend etwas anderes als Silber- und Goldmünzen zum Zahlungsmittel für Schulden machen….“
In Übereinstimmung mit seiner vollen und gesetzlichen Ermächtigung  hat der Kongreß im Jahre 1792 das Münzgesetz verabschiedet. Nach diesem Gesetz wurde der „United States Dollar“ (symbolisiert durch  ein   „S“, über das ein „U“ gelegt ist) als die gesetzliche Münze erklärt, mit einem Silbergehalt von 412.5 grains, Standardsilber    (bzw.  371.25 grains Feinsilber).  Der Kongreß ermächtigte    gleichfalls  die Prägung von einhalb-Dollar Münzen, „quarters“   oder 25-cent-Münzen  und „dimes“ bzw. 10-cent-Münzen.  Deren   Silbergehalt wurde entsprechend  der Dollarmünze festgelegt.  Dieses  ist das einzige gesetzliche  Geld, das von der Verfassung anerkannt ist.   Nickel- und Kupfermünzen  (5-cent-Stücke und Penny-Stücke)   sind kein gesetzliches Geld: sie enthalten kein Silber!  Sie   sind „Privatgeld“!
Beachten Sie, weder die Verfassung noch das Münzgesetz irgendwelche Bestimmungen über „Papiergeld“ enthalten.  Der Grund dafür ist einfach:  unsere Gründungsväter hatten die Lehren der Vergangenheit gelernt.  Sie hatten die Tatsache erkannt, daß in der ganzen Geschichte das „Papiergeld“ immer, ohne jede Ausnahme, zu seinem Ausgangsstadium zurückgekehrt ist – wertloses Papier!
Ihre Überzeugungen kommen in einer Erklärung von Daniel Webster zum Ausdruck: „Unter all den Tricks, mit denen die arbeitende Klasse der Menschheit betrogen worden ist, ist keiner wirksamer gewesen als der, der sie mit Papiergeld täuscht.“
Die Gründer unserer Nation erkannten die absolute Notwendigkeit, ehrliches Geld mit echtem Wert zu haben.  Es wurden strenge Gesetze erlassen, um die Glaubwürdigkeit des neuen Währungssystems sicherzustellen.  Alle Münzen wurden mit Rillenrand und deutlichem Stempel geprägt, um jegliches „Beschneiden“ oder „Abrasieren“ zu verhindern.  Jeder, der eine U.S. Münze entstellte, wurde als ein Dieb, als jemand, der seinem Nächsten etwas gestohlen hat, gebrandmarkt.  Es stand darauf die Todesstrafe!
Die Glaubwürdigkeit des amerikanischen Dollars wurde vom Kongreß so hoch veranschlagt, daß das Gesetz bestimmte, daß, wenn das Gewicht eines Dollars durch die normale Abnutzung unter 409 grains (d.h. wenn er ein Prozent seines Gewichtes bzw. Wertes verlor) sinkt, jene Münze aus dem Umlauf gezogen und neu geprägt werden muß.
Mit diesen strengen Auflagen war der amerikanische Dollar so fest wie der Felsen von Gibraltar.
Jedermann in den Vereinigten Staaten, angefangen vom Präsidenten   in  Washington bis zum Kaufmann in Neuengland, vom Bauern in Virginia bis   zum  Erdnußfarmer in Georgia wußte, was ein Dollar war.    Er war  eindeutig und unmißverständlich durch Gesetz als eine  Münze  definiert, die 412.5 grains Standardsilber enthielt.  Niemand,  welchen  gesellschaftlichen Rang er auch immer einnahm, wäre töricht  genug  gewesen anzunehmen, daß ein Stück Papier ein Dollar sein  könnte.   Für einen derartigen Irrtum gab es keinen Platz.

Noten und Briefe

Da sie vernünftige Geschäftsleute waren, sahen die Führer unserer Nation von Anfang an ein, daß nicht sämtliche Geschäfte mittels der Münzen abgewickelt werden konnten, da diese zu schwer waren und der Transport in großen Mengen auf regelmäßiger Basis umständlich.
Wenn zum Beispiel ein Geschäftsmann in New York ein Geschäft in Höhe von einer halben Million Dollar in Boston tätigen wollte, hätte er eine riesige Menge Münzen unter Bewachung dorthin bringen lassen müssen, was umständlich und teuer war.  Ein derartiges Arrangement war rein geschäftstechnisch nicht sehr sinnvoll.
Um dem Bedarf nach erhöhter Transportfähigkeit zu entsprechen, erhielten die Banken vom Kongress (Gesetz über gesetzliche Zahlungsmittel) die Genehmigung, „Noten“ und „Briefe“ an jene Kunden auszustellen, die umfangreiche Geschäfte abwickeln und große Zahlungen an Geschäftspartner vornehmen wollten, ohne riesige Mengen von Silbermünzen herumschleppen zu müssen.  Dieser Usus bedeutete eine große Erleichterung für die Geschäftswelt und erhöhte ihre Leistungsfähigkeit und Effektivität.
Keine Bank und kein Geschäftmann hätte jemals behauptet, daß diese „Noten“ und „Briefe“ Dollars wären.  Und wenn einer von ihnen so dumm gewesen wäre, eine solch lächerliche Behauptung aufzustellen, so wäre er von seinen Freunden und Geschäftspartnern nur ausgelacht worden.  Jedermann wußte, daß diese Noten und Briefe an sich keinen Wert hatten – daß sie lediglich Schuldscheine waren, die bestätigten, daß eine bestimmte Anzahl Dollars bei der Bank hinterlegt waren, die den Schuldschein oder Brief ausgestellt hatte.  Man wußte genau, daß diese Dollars dem Inhaber auf Verlangen ausgehändigt wurden, wenn das Stück Papier bei der Bank vorgelegt wurde.
Damit eine solche Note gesetzlich war (ein „begehbares Dokument“) mußte es vier Voraussetzungen erfüllen.

1. Es mußte einen Aussteller haben – die Bank, die es herausgab.
2. Der zu zahlende Betrag mußte genannt sein – $ 5, $ 10, $ 100 usw.
3. Einen Bezogenen – den „Inhaber“ und
4. Einen Zahlungstermin – z.B. „auf Verlangen“ bzw. „bei Sicht“.

Wenn irgend eine der vorstehenden Voraussetzungen fehlte, war die Note kein begehbares Dokument.  Es würde vor keinem Gericht bestehen können.
Derartige Noten waren gesetzliche Zahlungsmittel – d.h. es war legal, eine solche Note zur Bezahlung einer Schuld anzubieten, aber ein Dritter war nicht verpflichtet, das Papier anzunehmen.  Diese Noten waren kein gesetzliches Geld.  Sie konnten gegen gesetzliches Geld (verfassungsmäßiges Geld) eingetauscht werden.

International Bankers trachten nach dem Monopol

Nach der Ratifizierung der Verfassung  haben sich die International Bankers mächtig ins Zeug gelegt, um die Kontrolle über das Währungssystem der Vereinigten Staaten zu erlangen.
Im Jahre 1790 legte Alexander Hamilton, ein Freund der europäischen Kapitallobby im „House of Representatives“ einen Bericht vor, der die Gründung einer „Bank of the United States“ vorschlug.  Diese sollte ein Privatunternehmen sein und das ausschließliche Recht haben, die Währung in den Vereinigten Staaten herauszugeben.  Das Unternehmen sollte von der Steuer ausgenommen und die Regierung sollte für alle seine Transaktionen verantwortlich sein.
Obwohl viele der nationalen Politiker die Verfassungswidrigkeit  erkannten, wurde ein Freibrief für die Bank of the United States gewährt.  Eine Reihe skrupelloser Politiker verleitete man zu der bejahenden Abstimmung für den Freibrief damit, daß man ihnen schnelle Profite versprach, die sich durch den Kauf von öffentlichen Schuldscheinen zu ermäßigten Preisen machen ließen.  Diese wurden später in festverzinsliche Anleihen umgewandelt.  Jene verräterischen Politiker „sahnten“ auf Kosten des amerikanischen Volkes ab.
Viele amerikanische Staaten waren sehr stark gegen das Konzept einer Zentralbank, die die verfassungswidrige Befugnis zur Geldschöpfung erhalten hatte.  Daher schufen sie ihre eigenen freibrieflichen Landesbanken.  In den nächsten zwanzig Jahren wurden knapp 90 solcher Landesbanken ins Leben gerufen.
In den folgenden Jahren wogte der Kampf darum, ob die Bank of the United    States aufgrund einer Regierungsurkunde tatsächlich zu ihrer Tätigkeit    berechtigt sei.  Dieser Kampf erreichte seinen Höhepunkt im Jahre    1832, als Präsident Andrew Jackson, der die International Bankers als   „ein Natterngezücht“ bezeichnete, die Vorlage zur Erneuerung der Bankcharta   ablehnte.  Der Freibrief wurde 1836 ungültig.
Nach diesem schweren Rückschlag intensivierten die International   Bankers  ihre Anstrengungen, ein Bankmonopol in den Vereinigten Staaten zu  errichten.   Kurz nachdem der vorsätzlich geschürte Bürgerkrieg   1861 ausgebrochen  war, rebellierte Abraham Lincoln gegen die Bezahlung der  hohen Zinsen, die  die International Bankers für die Ausleihung von „Geld“ forderten, mit  dem der Krieg geführt werden konnte.  Er ließ „United States  Notes“ (gewöhnlich als „Lincoln Greenbacks“  bezeichnet) drucken, die  ein allgemeines Schuldversprechen der Vereinigten  Staaten darstellten.   Nicht ein Cent ist jemals für Zinsen an die International Bankers oder  die „Fed“ für die Ausgabe dieser Noten bezahlt worden.
Lincolns mutige Tat der Herausforderung spornte die International Bankers nur zu noch größeren Anstrengungen auf dem Capitol Hill an.  In den nächsten zwei Jahren gelang es ihnen, genug Stimmen zu kaufen, um das „National Banking“ Gesetz von 1863 durchzuboxen. Mit diesem Gesetz wurde das allmächtige Recht zur Herausgabe der nationalen Währung wieder an ein privates Unternehmen delegiert.
Die Vorlage kam im Kongreß durch, obwohl Abraham Lincoln entschieden    dagegen protestierte.  Der Präsident erschauerte, als er die  Folgen  der Gesetzesvorlage für die amerikanische Nation darlegte:         „Ich sehe  in der nahen Zukunft eine Krise auf uns zukommen, die mir die  Nerven raubt  und mich um die Zukunft meines Lebens zittern läßt;  man hat Unternehmen  auf den Königsthron gesetzt, eine Ära der Korruption in hohen Stellen  wird sich anschließen und die Geldmacht des Landes wird versuchen, ihre Herrschaft zu verlängern, indem sie die Vorurteile der Leute ausbeuten  wird, bis der Reichtum in wenigen Händen angehäuft und die Republik  zerstört ist.“ 

Das Federal Reserve Gesetz

Die Anstrengungen der Geldmonopolisten wurden mit Erfolg gekrönt, als am Abend des 23. Dezember 1913 ein dünn besetzter Kongreß über die Verabschiedung des Federal Reserve Gesetzentwurfes abstimmte.  In wenigen Minuten war die Vorlage zum Gesetz geworden, unterzeichnet von dem Marionettenpräsident Woodrow Wilson.
Die Verschwörer waren viel zu gerissen, als daß sie sofort nach Annahme des Gesetzes einen „Coup“ unternommen hätten.  Die Federal Reserve Gesetzesvorlage war von Experten verfaßt worden, die äußerst sorgfältig darauf geachtet hatten, ein eindrucksvolles Bild der Gesetzliches und Integrität zu präsentieren.
Auf den ersten Blick sah das Federal Reserve Gesetz nach einem dringend benötigten und höchst konstruktiven gesetzgeberischen Akt aus.  Es versprach die nationale Finanzstabilität – Befreiung von den „Paniken“, die in der Vergangenheit mit schöner Regelmäßigkeit aufgetreten waren.  Die Kulissenschieber haben mit peinlicher Sorgfältigkeit gewisse Forderungen in das Gesetz eingebaut, die das amerikanische Volk vor ungesetzlichen Handlungen der nicht namentlich genannten Eigentümer der „Fed“ zu schützen scheinen.
In Paragraph 16 (Ausgegebene Noten) hieß es insbesondere, daß „Federal Reserve Noten … werden gegen Gold auf Verlangen beim Finanzministerium der Vereinigten Staaten eingelöst…. oder in Gold bzw. gesetzliches Geld bei jeder Bank des Federal Reserve Systems…..“ .
Die „Federal Reserve Bank“ wird, solange wie eine Federal Reserve Note ausstehend ist, beim Finanzministerium eine Goldreserve unterhalten, deren Höhe nach der Beurteilung des Ministers ausreicht, um alle Einlösungen abzusichern….“
„Der Federal Reserve Vorstand wird von jeder Federal Reserve Bank verlangen, daß sie beim Finanzministerium der Vereinigten Staaten eine Goldmenge als Einlage unterhält, die nach Beurteilung des Finanzministers ausreicht, um die Einlösung der Federal Reserve Noten sicherzustellen, die an diese Bank ausgegeben wurden…..“
Die ersten Federal Reserve Noten, die erschienen, stimmten mit dem Gesetz    völlig überein.  Man behauptete nicht, sie wären Dollars. Es stand deutlich darauf, daß die Vereinigten Staaten (das Finanzministerium)    „dem Inhaber auf Verlangen“ eine bestimmte Anzahl von Dollars „auszahlen“    werden.  Es waren „Schuldanerkennungsscheine“.
Sämtliche Forderungen, die sie zu gesetzlichen „Banknoten“ bzw. „Noten“ (wie im Black’s Law Dictionary, 4. überarbeitete Auflage, definiert) machten, waren erfüllt und sichtbar:
-Banknote: Ein Schuld(anerkennungs)schein, der von einer dazu ermächtigten Bank oder einem dazu ermächtigten Banker herausgegeben wird, zahlbar an den Inhaber auf Verlangen (bzw. Vorlage), und als Geld für den Umlauf beabsichtigt ist.  Townsend gegen Volk, 4III.328,…..Zu Beginn des Bankwesens wurden ihre Noten allgemein als Kreditnoten bezeichnet….
-Note: Eine einseitige Willenserklärung, die ein ausdrückliches und absolutes Versprechen des Unterzeichneten enthält, einer spezifischen Person bzw. Order bzw. Inhaber eine bestimmte Summe Geld in einer genannten Zeit zu bezahlen….
Ein Abstraktum, ein Memorandum; eine nicht formelle schriftliche Erklärung…..
Siehe Gekaufte Noten; Noten; Mahnung; Schuldscheine; verkaufte Noten.
Als die Jahre vergingen, gab die „Fed“ zusätzliche Noten heraus.  Diese waren ebenfalls gesetzliche Noten.  Auf der Serie von 1929 können Sie vier deutlich lesbare Schreibmaschinenzeilen erkennen, die besagen, daß diese Noten „einlösbar in Gold bei Vorlage beim Finanzministerium der Vereinigten Staaten bzw. in Gold oder gesetzliches Geld bei jeder Federal Reserve Bank“ sind.-Einlösbar: Unterliegt einer Verpflichtung zur Einlösung; verkörpert oder beruht auf einem Versprechen oder einer Verpflichtung zur Einlösung; einlösbar gegen Münzen, wie in eine „einlösbare Währung“……
Unterliegt der Einlösung; Zulassung der Einlösung oder des Rückkaufs; unter der Bedingung gegeben oder besessen, daß der Rückerwerb durch Kauf zulässig ist; wie in ein „einlösbares Pfand“.
Auch die 1934er Serie enthält noch die vier Zeilen des Versprechens der Einlösbarkeit gegen „gesetzliches Geld“.  Das Gold war beseitigt worden, nachdem Roosevelt das amerikanische Volk beschwindelt hatte, sich in einer manipulierten „Notlage“ von seinem Gold zu trennen.-Bei Vorlage: (auf  Verlangen).  Ein Schuldschein, der „bei Vorlage“ zahlbar ist,  ist eine gegenwärtige Schuld und ist zahlbar, ohne daß ein Verlangen tatsächlich geäußert werden muß bzw. wenn ein Verlangen notwendig ist, reicht die Einreichung einer Klage aus.  Berufung Andress. 99 Pa. 424.

-Sichtnote: Eine Note, die sofort fällig ist; eine, die  ohne jedes formelle Verlangen einklagbar ist…..
In der Serie von 1950 sehen wir einige subtile Änderungen:
(1) das Einlösungsversprechen ist nur noch drei Zeilen lang und (2) die Buchstabengröße wurde erheblich verkleinert.  Die Geldmonopolisten haben deutlich die Bühne dafür vorbereitet, um einige wesentliche Änderungen zu ihren Gunsten einzubringen.GELD: In der normalen und üblichen Annahme bedeutet es Gold, Silber oder Papiergeld, die als Umlaufmittel für den Austausch benutzt werden.  Dazu gehören keine Noten, Renten, Schuldbeweise oder sonstige persönliche Habe oder Grundbesitz….. Währung; das Umlaufmittel; Bargeld.
Die Änderungen wurden in zwei Stufen vorgenommen.  Auf den Noten von 1953 wurde die Einlösbarkeit aus den drei Schreibmaschinenzeilen gestrichen.
Am unteren Rand stand immer noch das Versprechen „dem Inhaber bei Vorlage“ eine bestimmte Anzahl Dollars „auszuzahlen“.
Dies war noch immer eine gesetzliche Note.  Sie genügte allen Anforderungen laut Gesetz.-Inhaber: Jemand, der eine Sache innehat, trägt oder besitzt. Definiert durch das Gesetz über begehbare Dokumente als eine Person, die im Besitz eines Scheines oder Note ist, die an den Inhaber zahlbar ist…..
Wenn ein Scheck, Note, Tratte usw. an den „Inhaber“ zahlbar ist, ist es wichtig, daß ihr Inhalt an jede Person zahlbar ist, die das Papier zur Zahlung vorlegt…..
Im Jahre 1963 haben dann die International Bankers, die Eigentümer des „Federal“ Reserve-Systems, sowohl das Versprechen der Einlösbarkeit als auch das Versprechen „dem Inhaber bei Sicht“ irgend etwas von Wert „zu bezahlen“, gestrichen.  Die Fetzen von wertlosem, nicht einlösbarem Papier, die die Federal Reserve ab 1963 herausgegeben hat, waren keine echten Noten mehr im Sinne des Gesetzes: sie erfüllten die gesetzlichen Vorschriften über eine „Note“ nicht mehr.
Offensichtlich hatte jemand im Finanzministerium einen Sinn für Humor.  Auf die Rückseite der neuen, nicht einlösbaren Fed-Noten druckten sie die Worte „In God we trust“ (Wir vertrauen auf Gott).  Sie wußten, daß die Amerikaner keinem mehr vertrauen konnten, weder der „Fed“ noch den Politikern in Washington!

Weg zur Zerstörung

Die zerstörerischen Auswirkungen des Federal Reserve-Gesetzes und die von den International Bankers zur Zerstörung der amerikanischen Republik benutzten Methoden sind von Sheldon Emry in „Billions For The Bankers – Debts For The People“ (Milliarden für die Bankers – Schulden für das Volk) prägnant zusammengefaßt worden.
Nachdem er aufzeigt, daß die Finanzkräche und Rezessionen, die unsere Nation im Laufe der Zeit erlebt hat, durch die Manipulation unserer Geldmenge durch die International Bankers zustande gekommen sind, (die das Geldmengenwachstum drosseln, um eine „Krise“ herauf zu beschwören und es expandieren, um die „Krise“ zu beheben), fährt Emry fort: „Wenn wir die katastrophalen Folgen einer künstlich geschaffenen Geldverknappung sehen, können wir besser verstehen, warum unsere Gründungsväter – die sowohl die Gesetzmäßigkeiten des Geldes als auch die Gesetze Gottes kannten – darauf bestanden haben, die Macht Geld zu „erschaffen“ und die Macht, es zu kontrollieren, ausschließlich in die Hände des amerikanischen Kongresses zu legen.  Sie glaubten, daß alle Bürger an den Gewinnen seiner „Schöpfung“ teilhaben sollten und daher die nationale Regierung der alleinige Geldschöpfer sein muß.  Sie glaubten weiterhin, daß alle Bürger, aus welchem Bundesland oder Territorium bzw. in welch gesellschaftlicher Stellung auch immer, von einer angemessenen und stabilen Währung Nutzen haben würden und daher muß die nationale Regierung auch durch Gesetz der einzige Kontrolleur des Geldwertes sein.
Da der amerikanische Kongreß das einzige gesetzgebende Gremium ist, das durch Abgabe des Stimmzettels in die Wahlurnen allen Bürgern unterstellt ist, war er nach Meinung unserer Gründungsväter der einzige sichere Aufbewahrungsort für soviel Gewinn und soviel Macht.  Sie haben es sehr einfach, aber allumfassend niedergeschrieben: „Der Kongreß hat die Macht, Geld zu prägen und seinen Wert zu regulieren.“

Wie das Volk die Kontrolle über das Federal Reserve verloren hat

„Anstelle der verfassungsmäßigen Methoden zur Schöpfung unserer eigenen Währung und ihrem Umlauf haben wir jetzt ein völlig verfassungswidriges System.  Dies hat zu beinahe katastrophalen Zuständen geführt, wie wir noch sehen werden.“
Da unser Geld sowohl legal als auch illegal in den Jahren vor 1913 verwaltet wurde, werden wir uns nur die Jahre nach 1913 ansehen, da ab diesem Jahr all unser Geld auf eine illegale Weise erschaffen und herausgegeben worden ist, die letztendlich die Vereinigten Staaten zerstören wird, falls sie nicht abgeändert wird.  Vor 1913 war Amerika eine blühende, mächtige und expandierende Nation, im Frieden mit seinen Nachbarn und von der Welt beneidet.  Aber im Dezember 1913 hat der Kongreß in Abwesenheit vieler seiner Mitglieder ein Gesetz verabschiedet, das seither als „Federal Reserve Gesetz“ bekannt ist.  Damit wurde einfach die Gründung einer „Federal Reserve Corporation“ genehmigt, die einen Vorstand (Federal Reserve Board) hat, der das Unternehmen lenkt und die Vereinigten Staaten wurden in zwölf „Federal Reserve Distrikte“ unterteilt.
„Dieses einfache, aber abscheuliche Gesetz hat den Kongreß vollkommen seines Rechts beraubt, Geld zu „erschaffen“ oder seine „Schöpfung“ zu kontrollieren und hat diese Funktion der „Federal“ Reserve Corporation übertragen.  Dies geschah mit entsprechendem Trommelwirbel und Propaganda, damit werde „Das Geld aus der Politik herausgenommen“ (man sagte nicht, „und aus der Kontrolle des Volkes“) und verhindert, daß „Wirtschaftsboom und -bankrott“ unseren Bürgern schaden.  Man sagte damals den Leuten nicht und viele wissen es auch heute noch nicht, daß die Federal Reserve Corporation ein Privatunternehmen ist, von Bankern geeignet wird und daher um des finanziellen Profits willen für die Bankers geführt wird und nicht im guten Interesse des Volkes.  Das Wort „Federal“ hat man nur dazu benutzt, um das Volk zu täuschen.“
„Seit jenem infamen Tag hat sich die kleine Clique von Privilegierten, die uns unser eigenes Geld leiht, den gesamten Gewinn für das Drucken unseres Geldes einverleibt – und mehr!
Seit 1913 haben sie Dollars in zweistelliger Milliardenhöhe an Bargeld und Krediten geschaffen, welche sie dann als ihr eigenes, persönliches Vermögen an unsere Regierung ausleihen sowie dem amerikanischen Volk und zwar gegen Zinsen.  „Die Reichen werden reicher und die Armen ärmer“ ist die geheime Politik unserer nationalen Regierung geworden.
Ein Beispiel für den Vorgang der Geldschöpfung und seine Umwandlung in Schulden des Volkes wird unser Verstehen vergrößern.“

Sie drucken es – wir leihen es und bezahlen Ihnen Zinsen

„Beginnen wir mit dem Bedürfnis nach Geld.  Die amerikanische Regierung braucht – nachdem sie mehr ausgegeben hat als sie von ihren Bürgern an Steuern eingenommen hat – beispielsweise 1 Milliarde Dollars.  Da sie das Geld nicht hat und der Kongreß seine Vollmacht, es zu erschaffen, weggegeben hat, muß die Regierung für die $ 1 Milliarde zu ihren Geldmachern gehen.  Aber die „Federal“ Reserve, da sie ein privater Konzern ist, gibt das Geld nicht einfach so umsonst!  Die Bankers sind bereit, die $ 1.000.000.000. – in Bar oder Krediten an die Regierung zu leihen, wobei die Regierung ihrerseits die Rückzahlung zusichert – mit Zinsen!
Also ermächtigt der Kongreß das Finanzministerium 1 Milliarde Dollars an U.S. Bonds (Regierungsrenten) zu drucken, die anschließend den Federal Reserve-Bankers ausgeliefert wird.“
„Die Federal Reserve bezahlt dann die Kosten für den Druck von  $ 1 Milliarde, das sind vielleicht knapp 500 Dollars und nimmt den Austausch vor.  Die Regierung benutzt das Geld, um damit ihren Verpflichtungen nachzukommen.  Was aber ist das Ergebnis dieser fabelhaften Transaktion?
Nun, alle Rechnungen der Regierung werden beglichen, das ist richtig, aber die U.S. Regierung hat nunmehr das Volk bei den „Federal“ Reserve-Bankers in Höhe von 1 Milliarde Dollars plus Zinsen verschuldet und zwar bis sie zurückbezahlt sind!
Da diese und ähnliche Transaktionen seit dem Jahre 1913 vor sich gegangen sind, schuldet die Regierung heute – nach knapp 70 Jahren – den Bankers mehr als 920 Milliarden Dollars, für die das Volk allein für die Zinsen jeden Monat Steuern in Höhe von 7 Milliarden Dollars hinlegen muß, ohne jede Hoffnung, die Kapitalsumme jemals tilgen zu können, da sie ebenso wie die Zinsen jeden Monat weiter in die Höhe steigt.“

Und da gibt’s noch mehr

„Sie sagen, das ist ja schrecklich!  Ja, das stimmt, aber wir haben nur eine Seite dieser schmutzigen Geschichte gezeigt.
Gemäß diesem Schuld-Geld-System sind die o.a. U.S. Bonds Vermögenswerte der Banken geworden, die zu diesem System gehören und gegen die sie nun Kredite an Einzelpersonen und gewerbliche Kunden geben können.  Da das U.S. Bankengesetz nur eine Mindestreserve von 10% vorschreibt, heißt das, daß die Bankers bis zum zehnfachen des Betrages ausleihen können, den sie als Bonds in Händen halten.  Auf die eine, oben beschriebene Transaktion von $1 Mrd. können sie 10 Milliarden Dollars an private Kunden gegen Zinsen ausleihen.  Damit erhalten sie für einen ursprünglichen Unkostenbeitrag von rund
$ 500 einen Zinsgewinn von $ 10 Mrd. aufwärts!“
„Und da der Kongreß nicht mehr, wie von der Verfassung vorgesehen, Geld erschafft und herausgibt, besteht die einzige Möglichkeit, wie unser Volk uns unsere Unternehmen Geld bekommen können, um den Handel fortzusetzen und die Landwirtschaft und die Industrie aufzubauen, darin, es von den Bankers zu leihen!“

Und da ist noch etwas

„Zusätzlich zu den riesigen Reichtümern, die sich durch ihren fast uferlosen Wucher an Land ziehen, können die Bankers dadurch, daß sie das Geld von oben kontrollieren große Darlehen an große und erfolgreiche Unternehmen genehmigen oder ablehnen und zwar reicht dieser Einfluß soweit, daß die Ablehnung eines Kredites den Kurs der Aktien des Unternehmens, zu dem sie an der Börse gehandelt werden, fallen lassen kann.  Nachdem der Aktienkurs so gedrückt wurde, kaufen die Agenten der Bankers große Mengen des Papiers, wonach manchmal ein Kredit in Millionenhöhe genehmigt wird, so daß der Aktienkurs steigt und der Titel mit Gewinn wieder verkauft wird.  Auf diese Weise werden Milliarden von Dollars verdient, mit denen weitere Aktien gekauft werden.  Diese Praktik ist heute so verfeinert, daß der „Federal“ Reserve-Vorstand nur in der Presse eine Erhöhung oder Senkung seines „Renditskontosatzes“ anzukündigen braucht, um die Kurse je nach Belieben steigen oder fallen zu lassen.  Da sie diese Methode seit dem Jahr 1913 verwenden, haben die Bankers und ihre Agenten die geheime oder offene Beherrschung fast aller großen Konzerne in Amerika erworben.  Diese Aktienmehrheit benutzen sie, um die Unternehmen dazu zu zwingen, bei ihren Banken Riesenkredite aufzunehmen, so daß die Unternehmenserträge in Form von Zinszahlungen an die Banken abfließen.  Dadurch bleiben nur sehr geringe Erträge übrig, die dann als Dividende ausgeschüttet werden können und erklärt, warum die Aktienkurse so gedrückt sind, während die Banken Milliarden an Zinsen auf die Unternehmenskredite einstreichen.  Tatsächlich erhalten die Bankers fast die gesamten Erträge, während die Einzelaktionäre mit leeren Taschen ausgehen.“
„Die Millionen von Arbeiterfamilien in Amerika sind heute bei einigen wenigen Bankersfamilien verschuldet und zwar in einer Höhe, die den geschätzten Wert der gesamten Vereinigten Staaten übersteigt.  Und diese Bankersfamilien haben unsere Verschuldung bei ihnen für die Kosten des Papiers, der Druckerschwärze und die Buchführung erlangt!“
Warum es „aufblähbare Währung “ heißt?“Unter diesem faulen System kommt in Amerika neues Geld nur in Umlauf, wenn ein anderer Geld von einem Banker leiht.  Wenn die Leute auf den Erfolg setzen, dann leihen sie viel Geld, wodurch die Geldmenge zunimmt und allen geht es anscheinend eine Zeit lang besser.
Dann zahlen sie ihre Kredite ab und die verfügbare Geldmenge geht rapide zurück, das Geld wird knapp.  Weil man immer mehr aus dem Umlauf herausnimmt als man hinein gibt (wegen der Zinsen und sonstige Gebühren), kann eine Mindestumlaufmenge nur dadurch aufrecht erhalten bleiben, daß andere Leute noch mehr Geld leihen.  Hierzu ein Beispiel:
Wenn man $ 40.00 leiht, müssen § 126.432, – zurückgezahlt werden.
„Wenn ein Bürger zur Bank geht, um sich für den Kauf eines Hauses oder einer Farm $ 40.000 zu leihen, dann verlangt der Bankangestellte von dem Bürger als erstes, daß er der Bank das Eigentum an dem Grundbesitz überträgt für den Fall, daß der Kreditnehmer nicht zurückzahlen kann.  Danach erhält er von dem Bankangestellten einen Scheck oder eine Gutschriftanzeige für sein Konto in Höhe von $ 40.000.  Der Kreditnehmer seinerseits stellt die notwendigen Schecks an die Bauleute, Verkäufer, Unterlieferanten usw. aus (die ihrerseits wieder Schecks ausstellen).  Dadurch bringt er $ 40.000 an „Scheckgeld“ in Umlauf.  Bei einer 30 jährigen Hypothek zu 10% Zinsen verlangt die Bank von ihm, daß er ihr monatlich $ 331,20 bezahlt oder insgesamt $ 126.432,-.  Der Käufer muß also diese 126.432, – Dollars aus dem Umlauf nehmen, wodurch die umlaufende Geldmenge $ 86,432,- weniger beträgt als zu dem Zeitpunkt des Hauskaufes.
„Der Banker hat nichts von Wert produziert (außer einem Blatt Papier, Scheck oder Gutschriftanzeige genannt); dennoch hat er jetzt $ 86,432. – mehr als vorher (abzüglich einigen hundert Dollars für Verwaltungs- und Bürokosten), und das Volk insgesamt hat $ 86,432, – weniger Geld.

Addieren Sie alles zusammen

„Multiplizieren Sie die o.a. Beispiele mit hunderten von Millionen Menschen für die vergangenen 50 Jahre und Sie können sehen, warum sich Amerika in diesem Zeitraum von einer blühenden, schuldenfreien Nation zu einer schuldengeplagten Nation entwickelt hat, in der praktisch jedes Haus, jede Farm und jedes Unternehmen an die Bankers verpfändet ist und wo unsere Autos, unsere Möbel und unsere Bekleidung mit geliehenem Geld gekauft werden.  Die Zinsen an die Bankers für persönliche, Gemeinde-, Landes- und Bundesschulden betragen mehr als die Gesamteinkommen von 25% der arbeitenden Bevölkerung!“
„Demokraten, Republikaner und unabhängige Wähler, die sich gewundert haben, warum die Politiker immer mehr Steuergeld ausgeben als sie einnehmen, sollten jetzt den Grund dafür erkennen.  Wenn sie unser Schuld-Geld-System untersuchen, stellen sie bald fest, daß diese Politiker nicht die Vertreter des Volkes, sondern die Vertreter der Bankers sind, für die sie die Wege planen, auf denen das Volk weiter verschuldet werden kann.
Man braucht nicht viel Phantasie, um zu sehen, daß, wenn der Kongreß die erforderliche Zunahme der Geldmenge „erschaffen“ und ausgegeben bzw. in Umlauf gesetzt hätte, es keine Staatsverschuldung geben würde, und die sonstigen Schulden in Höhe von 4 Trillionen Dollars wären praktisch nicht vorhanden.  Da es keine Entstehungskostenfür das Geld gäbe, außer für das drucken, und auch keine fortlaufenden Kosten wie Zinsen, wären die Steuern (für Schuldenzinsen, Anm. WFG) an die amerikanische Bundesregierung gleich Null.
Das Geld, einmal im Umlauf, würde darin verbleiben und weiterhin seinem Zweck als einem Mittel des Austausches Generation für Generation und Jahrhundert für Jahrhundert dienen, genauso wie das die Münzen heute tun, wobeikeine Zahlungen irgend einer Art an die Bankers anfielen!“

Geist, Kosmos und Physik- Hans-Peter Dürr

Geist, Kosmos und Physik

Hans-Peter Dürr – Quantenphysik und Mystik

Es ist ein interessantes Phänomen, dass Deutschlands größter Physiker des 20. Jahrhunderts – Werner Heisenberg – zwei kongeniale Schüler und Nachfolger hatte, die sich beide intensiv für spirituelle Fragen interessierten beziehungsweise noch immer interessieren: Carl-Friedrich von Weizsäcker und Hans-Peter Dürr. Beide gelangten, von unterschiedlichen Positionen und auf durchaus voneinander abweichenden Wegen, zu ähnlichen Einsichten. Die Forschungsergebnisse der Quantenphysik bestätigen in fast allen Aspekten die Erfahrungen der großen Mystiker der Weltreligionen: Quantenphysik und Mystik sind nur die zwei verschiedenen Seiten einer Medaille!
In seinem Buch Geist, Kosmos und Physik und in seiner aktuellen Neuerscheinung Es gibt keine Materie! zeigt Dürr auf, inwiefern die Quantenphysik in ihren spektakulärsten Entdeckungen die Grenze zwischen einer grobstofflichen und einer feinstofflichen Welt überschreitet. Materie wird zu Energie – und in letzter Konsequenz zu GEIST. Es gibt zurzeit wohl keinen großen Naturwissenschaftler, der mit seinen Gedanken so eng mit der mystischen Tradition verknüpft ist wie Prof. Dürr. Seine beiden Bücher sind faszinierende Grenzüberschreitungen. Sie bauen Brücken zwischen zwei Welten, die seit Jahrhunderten als völlig unvereinbar galten.
Hans-Peter Dürr ist ein Mann der SYNTHESE. Seine Bücher sind wahre Schatzkammern tiefster Einsichten und für jeden Leser, der an einem NEUEN DENKEN interessiert ist, eine unverzichtbare Lektüre!
Ich kann Ihnen, den Leserinnen und Lesern des Kopp Verlages, diese beiden außergewöhnlichen Werke mit großer Überzeugung empfehlen.
Ich wünsche Ihnen viel Inspiration bei ihrer Lektüre!
Ihr Dr. Peter Michel

http://www.kopp-verlag.de/

Interview mit Prof. Dr. Hans-Peter Dürr

Geist und Materie

Die Quantenphysik erschüttert unseren Realitätsbegriff! Dabei entspricht sie exakt der Logik der Natur. Da verhalten sich Teilchen wie Wellen und Wellen wie Teilchen. Diese Unschärfe verweist auf den Ursprung alles Lebendigen – auf einen zugrunde liegenden universellen Code, der nichts anderes ist als Information. Was wir für Materie halten, ist Bewusstsein. Diese Theorie, die von einigen Quantenphysikern vertreten wird, legt nicht weniger als ein neues Weltbild nahe. Sich darauf einzulassen ist gewiss nicht einfach – aber wenn wir es tun, werden wir ganz neue Möglichkeiten entdecken, mit unserem Planeten umzugehen.

Der Physiker Hans-Peter Dürr sieht den Schlüssel zur Zukunft in einem neuen Wirklichkeitsbegriff auf Basis der Quantentheorie. Hierzu ein Auszug aus einem Interview, das er dem P.M. Magazin gegeben hat:

P.M.: Herr Professor Dürr, was ist eigentlich Materie?

Dürr: Im Grunde gibt es Materie gar nicht. Jedenfalls nicht im geläufigen Sinne. Es gibt nur ein Beziehungsgefüge, ständigen Wandel, Lebendigkeit. Wir tun uns schwer, uns dies vorzustellen. Primär existiert nur Zusammenhang, das Verbindende ohne materielle Grundlage. Wir könnten es auch Geist nennen. Etwas, was wir nur spontan erleben und nicht greifen können. Materie und Energie treten erst sekundär in Erscheinung – gewissermaßen als geronnener, erstarrter Geist. Nach Albert Einstein ist Materie nur eine verdünnte Form der Energie. Ihr Untergrund jedoch ist nicht eine noch verfeinerte Energie, sondern etwas ganz Andersartiges, eben Lebendigkeit. Wir können sie etwa mit der Software in einem Computer vergleichen.

P.M.: Den Untergrund bildet also eine körperlose Form? Ein sehr fremdartiger Gedanke.

Dürr: Ja, das ist unsere enge Denke. Wir müssen immer zuerst an Substanzen denken, ehe wir Beziehungsstrukturen verstehen. Nehmen Sie die Liebe. Wir stellen uns Liebe vor als Beziehung beispielsweise zweier Menschen zueinander. Aber die Liebe selber, dieses Dazwischen, bereitet unserer Vorstellung enorme Schwierigkeiten. Es sei denn, wir geben uns einfach hin und lieben.

P.M.: Und genau dieses Dazwischen ist Gegenstand der Quantenphysik?

Dürr: In gewisser Weise ja. Doch schon der Begriff Gegenstand führt in die Irre. Das ist ein Problem der Sprache. Wir verwenden lauter Substantive, wo wir Verben nehmen sollten. Das prägt unser Denken. Wenn wir über die Quantenphysik sprechen, sollten wir eine Verb-Sprache verwenden. In der subatomaren Quantenwelt gibt es keine Gegenstände, keine Materie, keine Substantive, also Dinge, die wir anfassen und begreifen können. Es gibt nur Bewegungen, Prozesse, Verbindungen, Informationen. Auch diese genannten Substantive müssten wir übersetzen in: Es bewegt sich, es läuft ab, es hängt miteinander zusammen, es weiß voneinander. So bekommen wir eine Ahnung von diesem Urgrund der Lebendigkeit. Besser gesagt: Wir ahnen und erleben.

P.M.: Warum tun wir uns so schwer damit?

Dürr: Weil unser Gehirn nicht darauf trainiert ist, die Quantenphysik zu verstehen. Mein Gehirn soll mir im Wesentlichen helfen, den Apfel vom Baum zu pflücken, den ich für meine Ernährung brauche. Unsere Umgangssprache ist eine Apfelpflücksprache. Sie hat sich herausgebildet, weil sie enorm lebensdienlich ist. Bevor ich eine Handlung ausführe, spiele ich diese erst einmal in Gedanken durch, um zu erfahren, ob sie zum gewünschten Ziel führt – ja oder nein? Das ist die zweiwertige Logik. Aber diese zweiwertige Ja-oder-Nein-Logik ist eben nicht die Logik der Natur. Die Quantenphysik beschreibt die Natur viel besser, denn in der Quantenwelt herrscht die mehrwertige Logik, also nicht nur Ja und Nein, sondern auch Sowohl/Als-auch, ein Dazwischen. Eben das Nicht-Greifbare, das Unentschiedene. Daran müssen wir uns gewöhnen.

P.M.: So ganz habe ich mich an diese Vorstellung noch nicht gewöhnt.

Dürr: Aber genau damit sind Sie auf dem richtigen Dampfer. Solange Sie es sich vorstellen können, liegen Sie falsch. Nehmen wir ein Elektron. Also ein physisches Teilchen, von dem ich weiß, dass es das eigentlich gar nicht gibt. Im Grunde ist da etwas viel Größeres. Betrachten wir ein instabiles System wie etwa ein nasses Schneefeld: Dort kann mein kleiner Fuß eine riesige Lawine auslösen. Ein Pendel, exakt auf den Kopf gestellt, ist auch so ein instabiles System. Dort entscheidet eine winzigkleine Störung von außen, ob es nach links oder rechts fällt.

P.M.: Sie meinen also, ein Elektron existiert gar nicht?

Dürr: Jedenfalls nicht in Form eines herkömmlichen Teilchens.

P.M.: Sondern?

Dürr: In meiner Sprache nenne ich es ein »Wirks« oder »Passierchen«. Es ist eine winzige Artikulation der Wirklichkeit, etwas, das wirkt, das passiert, das etwas auslöst.

P.M.: Sie beschreiben die Quantenphysik in einer paradoxen Weise, wie wir sie sonst aus mystischen Texten kennen.

Dürr: Es ist paradox, wenn ich mich der Quantenphysik in der Umgangssprache nähere. Wenn Ihnen das schwammig vorkommt, haben Sie völlig recht. Die Wirklichkeit erscheint uns schwammig, weil ihre Ausssagen unendlich vieldeutig sind. In der Physik sagen wir: Die Wirklichkeit ist nicht die Realität. Unter Realität verstehen wir eine Welt der Dinge, der Objekte und deren Anordnung. Also jene Welt, die die alte Physik mit ihrem mechanistischen Weltbild beschreibt. Die alte Naturwissenschaft ist dabei nicht falsch. Sie gilt jedoch nur in einem vergröberten Sinn. Was für unseren Alltag total ausreicht. Die Wirklichkeit in der neuen Physik ist Potenzialität, eine Welt der Kann-Möglichkeiten, sich auf verschiedene Art materiell-energetisch zu verkörpern. Deshalb möchte ich die Begriffe Teilchen oder Atom nicht mehr benutzen und sage stattdessen Wirks oder Passierchen. Ein Passierchen ist ein winzig kleiner Prozess.

P.M.: Allmählich habe ich trotz aller Schwammigkeit doch eine Ahnung von dem, was Sie meinen. Es ist ein bisschen wie beim Lesen von Lyrik: Es ist viel Ungenauigkeit, viel Spielraum in einem Gedicht – und doch bringt es etwas in mir zum Klingen. Ich spüre, was gemeint sein könnte.

Dürr: Ahnung ist ein gutes Wort dafür. Die Schwammigkeit bezieht sich ja auf die Greifbarkeit. Emotional haben wir damit weniger Schwierigkeiten. Unsere Gefühle sind ja in diesem Sinne alle ein bisschen schwammig, ohne dabei unverständlich zu sein. Sie sind Bewegung, ihre Grenzen fließen. Wenn wir eine Ahnung von etwas in uns verspüren, dann deuten wir dies oft als etwas, was in uns zum Klingen gebracht wird. Dies empfinden wir als eine Resonanz mit etwas viel Umfassenderem. Die Felder in der Quantenphysik sind nicht nur immateriell, sondern wirken in ganz andere, größere Räume hinein, die nichts mit unserem vertrauten dreidimensionalen Raum zu tun haben. Es ist ein reines Informationsfeld – wie eine Art Quantencode. Es hat nichts zu tun mit Masse und Energie. Dieses Informationsfeld ist nicht nur innerhalb von mir, sondern erstreckt sich über das gesamte Universum. Der Kosmos ist ein Ganzes, weil dieser Quantencode keine Begrenzung hat. Es gibt nur das Eine.

P.M.: Damit kommen Sie der alten indischen Philosophie nahe, die vom All-Einen spricht und von der Identität des Ich und der Außenwelt. »Tat tvam asi« lautet die klassische Formel: Dieses bist du.

Dürr: Ja, es geht über diese Aussage hinaus und lässt sich besser in der Sanskritsprache als Advaita ausdrücken, was so viel wie Nicht-Zweiheit bedeutet. Genauer bedeutet die Vorsilbe A aber nicht die Verneinung, sondern dass es unangemessen ist, überhaupt von Teilen und Zerlegbarkeit zu sprechen.

P.M.: Etwas Unteilbares.

Dürr: Wir haben überhaupt nur das Eine. Aber dieses Eine ist differenziert. Wenn ich ein Gemälde betrachte und von dessen Schönheit spreche, das ist das Eine. Wenn ich aber auf die einzelnen Dinge in diesem Gemälde zeige, beispielsweise auf das Auge der Madonna, dann deute ich auf eine Unterschiedlichkeit innerhalb des Einen, auf ein Element der Vielheit, das zur Einheit gehört. Das Auge der Madonna ist nämlich nicht ein Teil des Bildes, sondern nur eine Artikulation. Ich schneide das Auge nicht heraus, sondern richte nur meine Aufmerksamkeit auf eine Stelle des Bildes.

P.M.: Das heißt, ein Meer ist eben mehr als ein Netzwerk von Wassertropfen?

Dürr: Richtig. Ein Wassertropfen existiert ja im Grunde nur außerhalb des Meeres. Wenn er hineinfällt, verliert der Begriff Tropfen seinen Sinn.

P.M.: Wenn Sie sagen, die alte mechanistische Naturwissenschaft funktioniert in unserem Alltag mit großer Genauigkeit – welche Bedeutung soll dann eigentlich die Quantenphysik mit all diesen beschriebenen Erkenntnissen für unsere konkrete Lebenswelt haben?

Dürr: Sie hat eine Bedeutung, wenn wir in unsere Alltagserfahrungen auch einbeziehen, was wir lebendig nennen. Die alte mechanistische Physik beschreibt nämlich zunächst die Realität der Dinge mit den bekannten Naturgesetzen, wobei kein Unterschied zwischen belebt und unbelebt gemacht wird. Wenn Sie einen Apfel fallen lassen, folgt er dem Gesetz der Schwerkraft und fällt zu Boden. Die Welt der Dinge ist die Welt der stabilen Systeme und damit voll determiniert, also vorherbestimmt. Mechanistisch bedeutet voll determiniert. Aber für lebendige Systeme reicht diese mechanistische Beschreibung nicht aus. Lebendige Wesen wie etwa der Mensch sind im Grunde instabile Systeme. Ihre scheinbare Stabilität erhalten sie durch ein dynamisches Ausbalancieren, das ständige Energiezufuhr benötigt.

P.M.: Sie sind nicht nur Quantenphysiker, sondern wurden für Ihr Engagement in der Friedensbewegung bereits 1987 mit dem Alternativen Nobelpreis geehrt. Inwiefern hat der Quantenphysiker Dürr den politischen Menschen Dürr inspiriert?

Dürr: Die Quantenphysik sagt uns ja nicht nur, dass die Wirklichkeit ein großer geistiger Zusammenhang ist, sondern auch, dass die Welt und die Zukunft offen ist. Sie ist voller Möglichkeiten. Darin steckt ungeheuer viel Ermutigung und Optimismus. Wir leben in einer noch viel größeren Welt, als wir gemeinhin annehmen. Und wir können diese Welt gestalten!

P.M.: Sie stehen in Ihrem 78. Lebensjahr. Glauben Sie an ein Jenseits? Gibt es eine Existenz nach dem Tode?

Dürr: Das ist eine sehr interessante Frage. Was wir Diesseits nennen, ist ja eigentlich die Schlacke, die Materie, also das, was greifbar ist. Das Jenseits ist alles Übrige, die umfassende Wirklichkeit, das viel Größere. Das, worin das Diesseits eingebettet ist. Insofern ist auch unser gegenwärtiges Leben bereits vom Jenseits umfangen. Wenn ich mir also vorstelle, dass ich während meines diesseitigen Lebens nicht nur meine eigene kleine Festplatte beschrieben habe, sondern immer auch etwas in diesen geistigen Quantenfeldern abgespeichert habe, gewissermaßen im großen Internet der Wirklichkeit, dann geht dies ja mit meinem körperlichen Tod nicht verloren. In jedem Gespräch, das ich mit Menschen führe, werde ich zugleich Teil eines größeren geistigen Ganzen. In dem Maße, wie ich immer auch ein Du war, bin ich, wie alles andere auch, unsterblich.

Quelle: P.M. Magazin 05/2007

http://integrales-coaching.de/sites/geistundmaterie.html

USA auf aktiver Kriegsvorbereitung gegen Russland

US-Soldaten

Hollande und Merkel haben es in letzter Minute fertig gebracht, einen zumindest temporären Stillstand der Kriegshandlungen in der Ukraine herzustellen. Poroschenko, Jazenjuk und die USA/NATO arbeiten jedoch emsig daran, diesen temporären Zustand zu sabotieren. Denn die USA wollen etwas ganz anderes als die Europäer. Die EU will Frieden, soweit das gehen mag. Die USA aber wollen den Krieg.

Von Henry Paul

Viktoria Nuland war schon in der EU und hat die unbotmäßigen Politiker zusammengestaucht, gestutzt und verdonnert, mehr und schärfere Sanktionen gegen Russland zu verhängen – der Grund, warum die EU das tun soll ist nach wie vor überfällig. Russland hat nichts gegen die EU unternommen und ebenso wenig gegen die Ukraine. Die USA aber will, dass die EU sich als Kriegstreiber offenbart und der US-Keil EU gegen Russland immer tiefer getrieben wird. So kann die USA Russland schwächen und die EU, insbesondere Deutschland als (wieder mal!) Kriegshetzer hinstellen und die jahrelang prächtig funktionierende Wirtschaftsverbindung zerstören.

Die Sanktionen gegen Russland sind – weil unberechtigt und von der UN nicht genehmigt – Kriegserklärungen und damit Völkerrechtsbruch. Frau Nuland reist aber weiter nach Armenien, um dort (wie in der Ukraine) eine orangene Revolution vorzubereiten und die korrumpierten Revolutionsbetreiber zu instruieren. Ihr Außenamtskollege Richard Miles ist in Kirgistan neu eingestellt worden, um eben dasselbe zu bewerkstelligen und die Außenamtskollegin Pamela Spratlen wurde nach Usbekistan geschickt, um auch dort die orangene Revolution in Gang zu setzen. So soll der Kaukasus und das südliche Grenzgebiet Russlands in hellen Aufruhr versetzt werden. Dass ein Teil der Bevölkerungen dort auch noch muslimisch orientiert sind, freut die USA ganz besonders, weil dann ganz schnell auch eine Achse zum IS hergestellt werden kann.

Gleichzeitig hat der NATO-Generalsekretär das Friedensabkommen Russlands mit Georgien scharf angeprangert, weil angeblich damit die internationale Völkergemeinschaft (wer immer das sein soll und sich dazu berufen fühlt…?) keine Handhabe (also US-Revolution) mehr habe, verbesserte, demokratische Verhältnisse in Georgien – vulgo orangene Revolutionen – herzustellen. Der wahre Grund ist natürlich, dass die USA/NATO seit nahezu 20 Jahren in Georgien zündeln und dort endlich Waffen direkt an Russlands Grenzen stationieren will. Die südliche Flanke muss endlich in US-Hand, auch weil dort im Kaukasus und Umgebung reiche Energievorkommen liegen.

Der NATO Generalsekretär behält sich trotz besseren Wissens auch noch immer die Strafaktion im Baltikum vor, weil angeblich Russland ja das gesamte Baltikum überfallen will und schon heute heimlich mit russischen Militärkräften überrollt. Diese vorsätzlichen Lügen seitens der NATO werden als taktisches Zermürbungsmanöver gegen Russland und die EU gefahren, um die Aufrüstung an Russlands Grenzen noch weiter zu forcieren. Obwohl die internationalen Verträge zwischen USA und Russland sowie die Neutralitätszone Ostsee genau dies verbieten, ist die USA nicht bereit, ihren Teil einzuhalten. Denn die usurpierende US-Staatsraison hat ja mit einer Exekutivresolution #758 des Kongresses befohlen, Krieg gegen Russland zu führen, weil Gründe dafür vorlägen und die Sicherheit der USA bedroht wären.

(2014, 07; Russian Aggression Prävention ACT USA REPS; Gesetz S. 2277 ) Take, for instance, Ukraine, Belarus, Moldova, Georgia, Azerbaijan, and Armenia. Eastern Partnership, an initiative that the United States strongly supports and works with to advance democracy, stability, and security in this part of the world. We share with our European counterparts a similar approach to these countries because of our common goals. As the situation has deteriorated in Belarus, including with the conviction of former Presidential candidate Sannikov, we have coordinated very closely with the EU including on possible additional sanctions. Philip H. Gordon; Assistant Secretary, Bureau of European and Eurasian Affairs:
Statement before the Subcommittee on European Affairs of the Senate Foreign Relations Committee
Washington, DC; May 18, 2011 (NATO-Strategie-Papier EaP : Eastern Partnership is leading policy initiative…)

Brzezinski schreibt im Buch Das große Schachbrett: „… Amerikas geostrategisches Hauptaugenmerk liegt auf Eurasien, wo sich die USA schon an strategisch wichtigen Punkten festgesetzt haben, und das vollkommen in ihren Einfluss- und Herrschaftsbereich einzubeziehen, das große geostrategische Ziel der USA darstellt. Denn Eurasien bildet die zentrale und größte kontinentale Landmasse der Erde, in der zwei der drei höchstentwickelten und wirtschaftlich produktivsten Regionen liegen, 75 % der Weltbevölkerung leben und in dessen Boden und Unternehmen der größte Teil des materiellen Reichtums der Welt steckt. …. Eurasien stellt 60 % des globalen Bruttosozialprodukts und ungefähr drei Viertel der weltweit bekannten Energievorkommen. Eurasien beherbergt auch die meisten der politisch maßgeblichen und dynamischen Staaten. Die nach den USA sechs größten Wirtschaftsnationen mit den höchsten Rüstungsausgaben liegen in Europa und Asien. … Amerikas potentielle Herausforderer auf politischem und/oder wirtschaftlichem Gebiet sind ausnahmslos eurasische Staaten. Als Ganzes genommen stellt das Machtpotential dieses Kontinents das der USA weit in den Schatten. … Eurasien ist mithin das Schachbrett, auf dem der Kampf um globale Vorherrschaft auch in Zukunft ausgetragen wird…“

Um Usurpationen und Okkupationen im Nachgang orangener Revolutionen durchführen zu können, ist den USA die dümmste Argumentation gerade recht: in der Ukraine herrscht angeblich ein US-Notstand, weil die Situation in der Ukraine eine außerordentliche Bedrohung für die Sicherheit und Außenpolitik der USA darstellt; weswegen man dann in dem Dekret 13660 Verteidigungs- und Sanktionsmaßnahmen gegen Russland veranlassen muss. Das heißt: weil die USA die Ukraine überfallen und usurpiert hatte, entsteht jetzt für die USA ein Sicherheitsrisiko… solche Logik muss man schon in den Geschichtsbüchern suchen. Und so betreibt die USA immer weiter Annektionspolitik in Europa und Eurasien; gegen jedes Völkerrecht. Das Muster ist bekannt. Die USA wollen den Krieg, sie wollen den Erstschlag, weil sie glauben ein Recht dazu zu haben und weil sie glauben, mit einem nuklearen Erstschlag Russland erschrecken und final besiegen zu können. Denn die USA ist darauf angewiesen, Krieg zu führen. Die Einnahmen brechen weg, der Dollar wird in der Hälfte der Welt nicht mehr als Leitwährung anerkannt und schon gar nicht mehr als Petrodollar.

Der Kaukasus und die vorderasiatischen Staaten müssen überfallen und okkupiert werden, um an die reichen Ölquellen und Gasbunker zu gelangen. Dann kann man von dort auch den Iran überfallen und auch dort Zugriff auf das Öl nehmen. Eine klasse Strategie – wie die USA sich das vorstellt. Pech aber auch, dass Russland wach ist und die Nicht-West-Welt zuschaut, wie die USA sich völkerrechtswidrig als brutaler hegemonialer Verbrecherstaat aufführen. Nur die EU ist zu dumm, zu begreifen, dass sie mit ihrer Vasallen-Partnerschaft gegenüber den USA und der NATO sich selbst vernichten werden. Einerseits, weil die Verschuldung der EU im Interesse der FED, der angloamerikanischen Bankenoligarchen und der USA geschieht und andererseits, weil nach dem Erstschlag garantiert der Konterschlag gegen ganz Europa und Zentren der USA geführt werden wird. Europa wird sich danach nicht wieder erkennen.

Da jedes Land die gleichen Rechte auf Interessensphären hat wie die USA und jedes Land der Erde dir gleichen Rechte auf Grenz-Toleranz hat, muss sich auch die USA an diese weltweiten Standards halten, auch wenn ihr das schwerfällt. Die USA hat kein Usurpationsmandat der UN. Und die USA hat kein Sanktionsmandat oder ein Annexionsmandat der UN. Die russische Regierung hat im Angesicht dieser proaktiven Weltbedrohung durch die USA eine deutliche Warnung formuliert und vorgetragen. Jeder Angriff oder jede Kriegsaktivität direkt an ihrer Grenze wird dramatische Konsequenzen haben.

Auf den Erstschlag ist Russland gut vorbereitet: sowohl was die Abwehrmaßnahmen anbelangt als auch die counter-attacs. Die modernen russischen ICBM Raketen können nicht nur höher und schneller als US-Raketen fliegen, sondern sie können auch aus dem Orbit unterschiedliche Ziele zu gleicher Zeit treffen. Wir sollten uns vergegenwärtigen, dass dieser Triumph der Wehrtechnik zwar bemerkenswert ist, uns aber tödlich treffen und vernichten wird. Das wäre dann die russische Quittung für die Rechnung, die wir Europäer seit 2014 jeden Monat widerrechtlich und aus ungerechtfertigter Arroganz an Herrn Putin gesendet haben. Merkel und Hollande wären besser beraten, sich als EU-Achse der Vernunft gegenüber Russland anzudienen, georderte Hubschrauberträger auszuliefern und sich vom Ober-Vasallen-Befehlshaber NATO/USA zu verabschieden, statt USA und Russland zu provozieren, ganz Europa in Schutt und Asche zu verwandeln.