(Admin: Und das alles, während das Volk tausend Tode – auch den falschen Heldentod – sterben muß und der Staat vor die Hunde geht.)
Der ukrainische Oligarch und Gouverneur von Dnepropetrovsk, Igor Kolomoiski, ist am Dienstagabend, auf Anweisung des Präsidenten Petro Poroschenko, von seinem Amt enthoben wurden. Zuvor hatte Kolomoiski den staatlichen Ölkonzerns Ukrnafta von seiner Privatmiliz besetzen lassen und der Regierung angedroht, bis zu 2.000 freiwillige Kämpfer nach Kiew zu schicken.

Inmitten der Belagerung des Ölkonzerns Ukrnafta, traf sich der ukrainische Oligarch Petro Poroschenko (im Nebenberuf Präsident) mit Kolomoiski, einem der reichsten Oligarchen der Ukraine (und bis dato im Nebenberuf Gouverneur), um dessen Rücktrittsentscheid entgegen zu nehmen.
„Wir müssen Frieden, Stabilität und Ruhe gewährleisten. Die Region Dnepropetrovsk sollte weiterhin als eine Bastion in der Ostukraine angesehen werden“, erklärte Poroschenko nach Kolomoiskis Amtsenthebung und gab zudem bekannt, dass Valentin Reznichenko als neuer Gouverneur eingesetzt werde.
Die Vertrauten des Oligarchen äußerten massive Kritik an dem Vorgehen. So äußerte im Vorfeld Kolomoiskis Stellvertreter, Gennady Korban gegenüber Pressevertretern:
„Kiew wird von Dieben besetzt und diese Diebe müssen endlich für ehrliche Menschen den Weg frei machen.“
Auch beschuldigte Korban Poroschenko, dass dieser über die Dezentralisierung der Macht im Land und über den Erfolg der sogenannten Anti-Terror Operation im Osten der Ukraine „Lügen verbreiten“ würde. Die zuvor von Kolomoiskis getätigte Aussage gegenüber France 24, „Ich will das nicht…aber es kann alles passieren“, war in ukrainischen Medien als möglichen Appell zum Aufstand gegen Poroschenko und die Dezentralisierungsreform in Dnepropetrovsk interpretiert wurden.

Kolomoyski on possibility of separatist uprisings in Dnipropetrovsk „I don’t want that… but anything can happen“
Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
Glück, Auf, meine Heimat!
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