Die Wahrheit über das Geschäft mit dem gedopten Brot (Videos)

(Admin: Bitte lest dazu auch diesen Beitrag über Mehl und Brot, denn schon darin sind morphinähnliche Stoffe enthalten. https://rositha13.wordpress.com/unser-taglich-brot/)

industrie-brot-chemie-zusatzstoffe

Bei Aldi, Lidl & Co. kann man inzwischen “frisch gebackenes” Brot aus dem Automaten holen. Kaum jemand wird sich der Illusion hingeben, dass hinter dem Automaten Menschen den Teig gerade frisch kneten und jeden Tag schließt in Deutschland eine Bäckerei.

Ist ein abgepacktes Brot im Supermarktregal ein gesundes Brot? Denn auch hier wird in viel zu vielen Fällen versucht, den Verbraucher hinters Licht zu führen.

“Ab sofort backen wir den ganzen Tag Brot und Brötchen für Sie”. Jeder halbwegs interessierte Verbraucher weiß natürlich, dass dieses Versprechen nur Inszenierung ist.

In den Supermärkten, Tankstellen und Backshops liegen Backwaren in den Körben, deren Kruste besonders knusprig und deren Form besonders ebenmäßig ist. Diese Eigenschaften sind aber weniger der Kunst des Bäckers zu verdanken als der vorhersehbaren Arbeit der Enzyme und anderer Zusatzstoffe. Abgepacktes Brot, das bis zu acht Wochen lang frisch bleibt: Besondere Enzyme können das Altern des Brots verhindern. Die Konsumenten erschaudern, die Industrie frohlockt. Doch acht Wochen haltbares Brot ist nur ein Extrem einer Branche, die sich in den letzten Jahren radikal verändert hat.

Ein frisches Brötchen für 15 Cent, keine zwei Euro für einen ganzen Laib Brot. Backshops und Discounter bieten scheinbar einwandfreie Backwaren zu Spottpreisen an. Aber was unterstützen wir da wirklich mit unserem Geld?

Die Wahrheit über Billig-Brot

Der Geruch nach frisch Gebackenem, die leckere Kuchen in der Auslage, ab und zu den Bäckermeister dabei erwischen, wie er mit einem freundlichen Lachen und mehlbeschmiertem Gesicht aus der Backstube herbeihuschte und den Nachschub brachte. Die leckeren frisch gebackenen Brötchen waren noch ganz warm und es brauchte nicht mal Butter und Marmelade, nein als Kind, wenn wir früh morgens zum Bäcker Hans fuhren, gab es immer ein Brötchen auf die Faust. Waren die lecker, doch seit einigen Jahren suchen wir diese leckeren Brötchen vergebens. Denn das, was wir heutzutage als Brötchen kennen, sind bei weitem nicht mehr solche leckeren wie damals bei Bäcker Hans. Ok, es gab damals nicht diese Vielfalt und Brötchen kauften wir auch nicht jeden Tag, nein es war etwas Besonderes. Und wenn wir schon dabei sind, dann erinnern wir uns auch gleich an die leckeren kleinen Rosinenbrötchen. Die mochten wir als Kind besonders gern. Und als junge Erwachsene ging man, wenn man früh am Morgen von einem Fest nach Hause kam, kurz mal bei der Backstube vorbei und holte sich schon gleich die Brötchen ab. Dazu gab es dann meistens auch noch einen leckeren Kaffee. Nein – nicht to go – sondern richtig aus einer Tasse und irgendwo war immer ein Plätzchen wo wir uns hinsetzen konnten. Versuchen Sie das heute mal bei einem Billig-Bäcker.

Die Traditionsbäckereien können bei den industriell gefertigten Backwaren kaum mithalten. Der Verband der Großbäckereien schätzte 2013, dass von noch 14.000 Bäckereien bis 2020 nur noch 8000 in Deutschland überleben werden – rein statistisch verschwindet pro Tag mehr als eine Backstube.

Auch Back-Shops und Bäckerei-Ketten haben Backstuben, aber riesige Hallen und alles industrialisiert. Und ihre Backstube wurden längst für eine Tiefkühltruhe eingetauscht. Meist halb gebacken und tiefgefroren werden die so genannten Teiglinge per LKW geliefert. Denn produziert werden sie in riesigen Fabriken in ganz Europa, oft in Niedriglohn-Ländern wie Polen. Knusprig und frisch duftend liegen Brezel und Brötchen in der Auslage nur dank spezialisierter Aufback-Öfen.

Schon vor 10.000 Jahren begannen Menschen wild wachsendes Getreide zu kultivieren. Die geernteten Körner wurden zwischen Steinen zermahlen, mit Wasser und Salz zu einem Teig vermengt und am Feuer gebacken – fertig war das urzeitliche Fladenbrot. Auf zwei weitere Entdeckungen mussten die frühen Bäcker allerdings noch einige Tausend Jahre warten: Erst Backofen und Sauerteig machten modernes Brot möglich.

Und arbeiteten früher beim Bäckermeister Hans noch viele Bäckergesellen, so ist heute die elektronische Datenverarbeitung längst der unentbehrlicher Mitarbeiter vieler Bäckereien.Verwiegung der Teigzutaten, Kneten, Abwiegen, Wirken und Tourieren der Teige – die elektronische Datenverarbeitung übernimmt diese Tätigkeiten. Inzwischen haben große Bäckereikonzerne einen Standard entwickelt, der den Datenaustausch von Systemen unterschiedlicher Hersteller ermöglicht.Und somit kommt das was kommen musste- es schmeckt irgendwie alles gleich.

Dunkles Brot ist nicht immer Vollkornbrot: Über die Verwendung von Malzextrakt und Zuckerkulör

Viele Menschen sind der Meinung, dass dunkles Brot gesund ist und helles nicht. Wenn Sie denken, dass dunkles Brot auch automatisch Vollkornbrot ist. Bei dunklen Broten kann der Schein trügen – manches Brot ist einfach nur dunkel, aber von vollem Korn ist nichts zu sehen.

Viele Brothersteller färben ihr Brot mit Malz oder auch mit Zuckercouleur. In diesen Broten befindet sich nicht ein einziges volles Korn. Höchstens an der Kruste befinden sich ein paar Körner und zusammen mit der dunklen Farbe geht der Kunde davon aus, dass es sich tatsächlich um ein gesundes Vollkornbrot handelt.

Wer die Zutatenliste von Brotsorten aufmerksam liest, findet oft Hinweise auf Malzextrakt und Malzsirup, Karamellsirup oder ähnliches. Diese Stoffe gelten lebensmittelrechtlich nicht als Zusatzstoffe und müssen nicht zugelassen werden. Mit ihrer Hilfe kann eine dunklere Farbe von Backerzeugnissen erzielt und der Geschmack intensiviert werden.

Andere Lebensmittel wie Colagetränke oder verschiedene Süßigkeiten werden mit Zuckerkulör dunkel gefärbt. Zuckerkulör ist eine Mischung brauner bis schwarzer Farbstoffe. Sie zählt lebensmittelrechtlich zu den Zusatzstoffen und ist unter dem Kürzel E150 in der Zutatenliste zu finden.
Zuckerkulör wird durch Erhitzen von Zuckerarten auf Temperaturen von 120 bis 150 °C unter Zusatz von Reaktionsbeschleunigern (bestimmte Säuren oder Laugen) hergestellt. Entsprechend wird unterschieden zwischen:
Einfacher Zuckerkulör, E150a (hier: Verwendung von Natronlauge oder starken Säuren)
Sulfitlaugen-Zuckerkulör, E 150b
Ammoniak-Zuckerkulör, E 150c
Ammoniumsulfit-Zuckerkulör, E 150d
Zuckerkulör ist licht- und hitzebeständig sowie löslich in Wasser und Alkohol. Für sich alleine schmeckt sie bitter und riecht verbrannt. E 150a und E 150b gelten als unbedenklich. Bei E 150c und E 150d wird vom häufigen Verzehr abgeraten. In Tierversuchen haben Reaktionsnebenprodukte Krämpfe und Blutbildveränderungen ausgelöst. Quelle

ÖKO-TEST empfiehlt, Produkte mit Zuckerkulör zu meiden. Auch sollte man von Lebensmitteln mit Ammonsulfit-Zuckerkulör (E150d) und Ammoniak-Zuckerkulör (E150c) die Finger lassen. Auf der sicheren Seite sind Verbraucher, wenn sie zu Bio-Produkten greifen, da diese nicht mit Zuckerkulör gefärbt werden dürfen. Quelle
150c – Zuckerkulör – Für Brot, Kleingebäck, Kakao, Schokolade, Tee oder Kaffee ist diese künstliche Färbung verboten, weil hier ein intensiver Braunton dem Verbraucher eine höhere Qualität in Form eines höheren Vollkorn-, Kaffee- oder Schokoladenanteils vortäuscht.

Noch mehr Tricks

Selbst wenn ein Brot nicht mit Malz dunkel eingefärbt wurde und tatsächlich volle Körner enthält, ist es noch lange nicht gesund. Einige Hersteller trennen, um Geld zu sparen, die äußere Schicht der Getreidekörner ab. Aber ausgerechnet in dieser äußeren Schicht steckt das, was ein Vollkornbrot so einzigartig und gesund macht. Ähnlich wie beim Apfel auch, sind in dieser Schale die meisten Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe enthalten, die ein echtes Vollkornbrot auszeichnen. Das ist besonders in den Broten der Fall, die im Supermarkt verkauft werden. Besser ist es daher, sein Vollkornbrot bei einem Bäcker zu kaufen und ruhig auch mal nachzufragen, wie es um die Beschaffenheit der Körner im Brot bestellt ist.

Wichtig, das Brot sollte keine Konservierungsstoffe enthalten denn so etwas ist immer ein Zeichen dafür, dass sehr viele chemische Stoffe zum Einsatz gekommen sind, die das Brot daran hindern, vorzeitig zu schimmeln. Enthalten sein sollten unter anderem.

Der Stoff aus dem unser Brot ist

Der wichtigste Stoff für’s Brot ist und bleibt: hochwertiges Mehl am besten Bio direkt von der Mühle (was zugegebenermaßen immer schwieriger wird, weil die meisten Mühlen in den letzten Jahren geschlossen wurden). Die verschiedenen Getreidearten, die als Mehl weiterverarbeitet werden sind Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste, Hafer, Hirse, Mais und Reis. Dazu gibt es noch die alte Kulturpflanze Amaranth (auch bekannt als Korn der Indios), die jedoch kein Getreide ist, sondern eine getreideähnliche Pflanze, die ebenso zu den Fuchsschwanzgewächsen (Amaranthaceae) gehört wie Quinoa.

Die senfkorngroßen Samen haben eine getreideähnliche Zusammensetzung, trotzdem wird Quinoa, ebenso wie Amarant, als glutenfreies “Pseudogetreide” bezeichnet. Der Gehalt an Eiweiß und einiger Mineralien (besonders Magnesium und Eisen) übertrifft sogar das gängiger Getreidearten. Es enthält sehr wenig Fett und über 50% ungesättigte Fettsäuren.

Im Vergleich zu einheimischen Getreidearten wie zum Beispiel Weizen oder Hafer enthält die Körnerfrucht der Amaranth-Pflanze einen höheren Proteinanteil mit besserer Proteinqualität, und der Anteil an essentiellen Aminosäuren macht Amaranth zum wichtigen Eiweißlieferanten. Ebenso weist der Fettanteil eine hochwertige Zusammensetzung auf. Das in den Samen enthaltene Öl besteht zu 70 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren. Darüber hinaus besitzt Amaranth einen hohen Mineralstoffgehalt (vor allem Kalzium, Magnesium, Eisen und Zink) und ist bestens für Menschen geeignet, die unter Getreideunverträglichkeit (Zöliakie) leiden, da die Samenkörner glutenfrei sind. (Gluten sind bestimmte Eiweißstoffe, die in den meisten Getreidearten vorkommen und auf die Menschen mit Glutenunverträglichkeit allergisch reagieren).

Möchten Sie Industrie-Enzyme im Brot? Wir auch nicht! Das Geschäft mit dem gedopten Brot – und auch hier ist Monsanto drin!

Was bewirken diese Enzyme? Alles, was die Industrie will. Wenn das Produkt länger weich bleiben soll, dann gibt es ein spezielles Enzym, das dafür sorgt. Wenn die Kruste besonders knusprig bleiben soll, dann gibt es auch dafür ein Enzym. Man kann mit Enzymen alles steuern, weil diese in das Lebensmittel direkt eingreifen. Es kommt aber noch etwas anderes hinzu: Enzyme sind zwar natürlich, aber viele sind gentechnisch verändert.

Fabriken mit Laufbändern sind nicht geeignet für den gewöhnlichen Brot-Teig. Er würde Zahnräder verkleben und so die Produktion lahm legen. Die Industrie bedient sich deshalb genetisch modifizierter Enzyme, die den Teig weniger klebrig, länger haltbar und rundum optimaler machen. Das hat mit Natürlichkeit nur noch wenig zu tun.

Die Backwaren halten sich länger frisch – super eigentlich! Kein hartes und trockenes Brot mehr – wer wünschte sich das nicht? Und – und das ist das Allerbeste überhaupt: der Bäcker muss die Enzyme noch nicht mal deklarieren, denn: sie spielen nur im Entstehungsprozess der Backwaren eine Rolle, im fertigen Brot oder Brötchen sind diese nicht mehr nachzuweisen. Genauso wenig nachzuweisen ist natürlich, was diese Enzyme letztendlich im Brot und dann im Nachhinein im Menschen, der das Brot verzehrt hat, für Auswirkungen haben.

Bis jetzt offiziell noch keine, aber bleibt das auch so? Eine Studie des österreichischem Gesundheitsministeriums hält fest, dass jedes Protein Allergien auslösen kann, Enzymallergien bei Bäckern sind bekannt. Hinter dem Trend steht ein gigantischer Wirtschaftszweig: Laut dem Institut für Lebensmitteltechnologie in Österreich soll der weltweite Enzym-Markt sechs Milliarden Dollar schwer sein.Laut Lars Hansen, Europa-Chef von Novozymes enthalten inzwischen in Deutschland 90% aller verkauften Backwaren ein Novozymes-Produkt, siehe Infobox.

Uns behagt die Vorstellung von Industriemikroben, die unseren Brotteigen zugesetzt werden, um diese “gefälliger” zu machen und ihre natürlichen Eigenschaften zu verändern, überhaupt nicht.

Video: Die Tricks mit Brot und Broetchen -Was wir wirklich essen

INFOBOX

Die Herstellung von Brot beginnt heute meistens im Labor und nicht mehr in der Backstube. Enzymdesigner der dänischen Firma Novozymes, deren Produkte mittlerweile in neun von zehn Backwaren in Deutschland enthalten sind, testen täglich neue Bakterien und Pilze auf ihre Fähigkeiten, den Teig zu verbessern.
In Bagsvaerd, einem Vorort von Kopenhagen, liegt das europäische Zentrum dieser Wissenschaft. Der Biotechnologie-Konzern Novozymes hat hier seinen Stammsitz: ein globales Unternehmen mit über 6000 Mitarbeitern in Europa, Amerika und Asien und einem Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde Euro.
Einer der wichtigsten Kunden des Unternehmens ist aber die Backindustrie. In Deutschland, schätzt Europa-Chef Lars Hansen, enthalten inzwischen neunzig Prozent aller verkauften Backwaren ein Novozymes-Produkt. »Und ich wäre wirklich überrascht, wenn es irgendwo bei Ihnen einen Supermarkt oder eine große Bäckereikette gäbe, die keines unserer Enzyme im Brot verwendet, so Hansen in einen Bericht der Süddeutschen Zeitung.
Novozymes beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Mikroorganismen.94 Prozent des Umsatzes macht das Unternehmen derzeit mit Enzymen für die Industrie, wo Novozymes weltweit Marktführer vor Danisco ist. Novozymes liefert beispielsweise Enzyme für Waschmittel, damit diese bei niedrigen Temperaturen reinigen, oder für Lebensmittel, damit diese länger haltbar sind.
Im Geschäftsbereich Biobusiness stellt das Unternehmen unter anderem Hyaluronsäure her, die die pharmazeutische Industrie beispielsweise für die Herstellung von Augentropfen braucht. Außerdem beschäftigt sich Novozymes mit Projekten, wie städtischer Müll am besten gereinigt werden kann, und eben dem weiten Feld der grünen Biotechnologie. Die Dänen haben die brasilianische Agrofirma Turfal gekauft und 2007 den kanadischen Pflanzenimpfstoffhersteller Philom Bios. 2011 kauften sie die EMD-Agrosparte vom Darmstädter Pharma- und Chemiekonzerns Merck KGaA für umgerechnet rund 222 Millionen Euro. Quelle

Novozymes und Monsanto – Syngenta – BASF – Cargill

Die dänische Firma Novozymes gab 2013 die Kooperation mit Monsanto bekannt. Monsanto zahlte vorab $300 Mill an Novozymes um deren Technologien, Mitarbeiter und Labore zu nutzen. Dänemarks Novozymes und US-amerikanische Monsanto sind eine langfristige Allianz eingegangen, um die Forschung und Vermarktung von mikrobiellen Produkten für die Landwirtschaft zu steigern. Novozymes and Monsanto form microbial alliance
Weiterhin schlossen 2012 Syngenta und Novozymes zwei exklusive globale Abkommen über die Vermarktung der Technologien Taegro® und JumpStart® ab. JumpStart® ist ein Präparat zur Saatgutbehandlung, das die Phosphorlöslichkeit im Boden erhöht. Dieses kann man der Unternehmensgeschichte von Syngenta entnehmen.

BASF, Cargill und Novozymes erreichen Meilenstein bei biobasiertem Acrylsäureprozess so eine gemeinsame Presseerklärung.
Novozymes und Cargill kooperieren seit 2008 im Bereich Acrylsäure-Technologie auf Basis nachwachsender Rohstoffe. Beide Unternehmen arbeiten an der Entwicklung von Mikroorganismen, die nachwachsende Rohstoffe effizient zu 3-Hydroxypropionsäure (3-HP), einem möglichen chemischen Vorprodukt der Acrylsäure, verarbeiten können. BASF ist nun in diese Kooperation eingestiegen, um den Prozess zur Herstellung von Acrylsäure aus 3-HP zu entwickeln. Das Unternehmen plant, die biobasierte Acrylsäure zunächst zur Herstellung von superabsorbierenden Polymeren zu nutzen.
Acrylsäure ist eine in großen Mengen hergestellte Chemikalie, die in einer Vielzahl von Produkten eingesetzt wird. Eines der Hauptanwendungsfelder ist die Herstellung von Superabsorbern. Diese können große Mengen Flüssigkeit binden und werden hauptsächlich zur Herstellung von Babywindeln und anderen Hygieneprodukten verwendet. Acrylsäure wird auch als Vorprodukt für Klebrohstoffe und für Anstrichmittel eingesetzt. Das weltweite Marktvolumen liegt bei etwa 4,5 Mio. t pro Jahr. Ende 2011 entsprach dies einem Wert von 11 Mrd. US-Dollar. Quelle

Billig-Brote fressen Bäcker auf…

…lesen Sie hier weiter.

Video: Biobäcker – Leidenschaft und Handarbeit

Literaturverweis:

Grundlagen und Rezepte für ursprüngliches Brot

Quellen: PublicDomain/netzfrauen.org vom 22.02.2015

http://www.pravda-tv.com/

Wenn der Staat außer Kontrolle agiert

24. Februar 2015

Eigentlich sollten in Demokratien die Bürger die Vertreter ihrer Interessen wählen. Wenn diese dann in Amt und Würden stehen, wäre die Aufgabe eine Verwaltung und Pflege des anvertrauten Landes zum Besten aller Bürger. Das muss nicht immer schön oder populär sein, manchmal sind auch ohne Frage Schritte notwendig, die nicht den allgemeinen Jubel hervor rufen. In der Realität haben die Regierungen heute allerdings nicht mehr viel mit den Grundsätzen gemein, mehr und mehr entwickeln sich faschistische Züge und es mutiert zu einer Selbstverwaltung ohne Rücksicht auf Verluste.

Moral und Anstand haben in der Politik keinen Platz mehr, die wenigen anständigen Politiker werden offen verbal und medial stranguliert. Wie so oft richte ich diese Lanze auch ganz klar an unsere Medien, die diesem ruchlosen Treiben nicht nur tatenlos zusehen, sondern es mit Brandbeschleunigern ordentlich anfachen. Auch dort in den Reihen der Journalisten, gibt es einige die irgendwann desillusioniert und enttäuscht den Dienst nach Vorschrift machen, um in irgendeiner Weise den Lebensunterhalt zu bestreiten. Nur sehr wenige haben sich das Privileg erhalten können noch wirklich investigativ und ehrlich zu berichten. Manchen davon hat es allerdings auch das Leben gekostet.

Was ist das für eine verehrte Welt, in der ein Staat seinen Auftrag völlig aus dem Auge verloren hat und in krimineller Weise gegen die eigene Bevölkerung arbeitet? Was ist das für eine verkehrte Welt, in der die Bürger all das völlig emotionslos akzeptieren? Was wird das für eine verkehrte Welt, wenn nicht irgendwann die Vernunft siegt?

Was wird das für eine verkehrte Welt, die Sie Ihren Nachkommen übergeben und welche Ihnen von Ihren Vorfahren nur zur Verwaltung überlassen wurde? Sollten wir nicht versuchen, sie in einem besseren Zustand weiter zu reichen als wir sie erhalten haben?

Prinzipiell müssen die Menschen sich fragen, was eigentlich wirklich wichtig ist. Eines Tages wird ein Jeder von uns auf der Bahre liegen und möglicherweise einen Blick zurück auf das eigene Leben werfen. Menschen sind Verdrängungskünstler “Par excellence” und so wundert es auch nicht, dass der offensichtliche Irrglaube vom ewigen Leben sich in mancher Hirnwindung festgebrutzelt zu haben scheint. Anders lässt es sich zumindest nicht erklären, wie viel Lebenszeit mit dem Knüppel einfach totgeschlagen wird. Blicke ich halbwegs realistisch auf mein Leben, habe ich mit 40 Jahren einen ordentlichen Teil der unbeschwerten Aktivität hinter mir. Mit zunehmendem Alter, werden die Dinge schwieriger oder gar unmöglich. Es erscheint völlig normal einen schönen Spaziergang von 5 km Länge durch die Natur zu unternehmen oder auch mal durch unwegsames Gelände zu kraxeln. Manchem ist dieses Glück – dank Erkrankungen oder einer künstlichen Hüfte – bereits mit 60 Jahren nicht mehr möglich. Das wäre nicht mehr so weit weg, oder?

Immer wieder verschieben die Menschen Dinge auf “Morgen” oder meinen das Dinge sich schon von “alleine” regulieren würden. Alles was noch zu zählen scheint, ist die eigene “Komfortzone” die – nehmen Sie mir das bitte nicht übel – so rein gar nichts mit dem wirklichen Leben zu tun hat. Die Ablenkungsindustrie läuft auf Hochtouren und sorgt dafür, dass die Menschen nicht einmal merken in welch fahrlässigem Umfang Lebenszeit verschwendet wird. Viele würden bei dem Versuch wirklich markante Erlebnisse im eigenen Leben zu eruieren, vermutlich erschreckt feststellen, dass diese weitestgehend fehlen.

Nach diesem kurzen Ausflug wieder zurück zum Thema. Wer sich mit Themen wie der NSU oder dem Oktoberfest-Attentat beschäftigt, wird nicht umhinkommen, sehr viele offene Fragen zu haben. Immer wieder werden Vertuschungen durch Regierungsbeamte und Geheimdienste auftauchen, vernichtete Beweise oder fehlende Akten. Unzählige Akte von organisiertem Staatsterrorismus sind bereits weitestgehend dokumentiert, hier sei exemplarisch nur Gladio genannt. Zeugen kommen unter den fragwürdigsten Umständen ums Leben, Ermittlungen verlaufen im Sande. Wie können die Bürger einen solchen Sumpf einfach stillschweigend akzeptieren?

Nehmen wir als Beispiel die NSU-Affäre, wo vermutlich nicht einmal die Spitze des Eisbergs wirklich erblickt wurde. Mindestens 6 leitende Mitarbeiter des Verfassungsschutzes räumten ihre Stühle, das ist ein untrügliches Zeichen für den Umfang dieser Geschichte. Damit war es dann aber auch schon erledigt und nur wenige Mahner blieben standhaft. Wichtige Zeugen kamen – trotz Zeugenschutzprogramm – wenige Stunden vor wichtigen Aussagen ums Leben, oder wurden sie vielleicht Gebarschelt? Die Verwicklungen staatlicher Organe in den Rechtsterrorismus sind zum Teil offenkundig und trotzdem werden keine Verantwortlichen ausfindig gemacht. Kämpfen wir nicht mit allen Mitteln gegen den “Terror”? Vielleicht sollte man einmal höflich bei der NSA um entsprechende Mitschnitte bitten, die werden sicherlich sorgfältig in Utah gelagert.

Damit wären wir auch schon beim nächsten Thema, der völligen Überwachung und Entzug der freiheitlichen und demokratischen Grundrechte. Erst Vorgestern kam ein weiterer Skandal ans Tageslicht, britische und US-Geheimdienste haben sich Zugang zu Millionen von Telefonen ergaunert. Das betrifft auch Kreditkarten, Tan-Generatoren und vieles Anderes. Alles wo eine Chipkarte von Nöten ist. Empfinden Sie das noch als Normal? Fühlen Sie sich nun sicherer? Bauen Sie auch irgendwann eine Kamera in Ihr Schlafzimmer, um auch dort vom Staat vor der “allgegenwärtigen Terrorgefahr” geschützt zu werden? Nun, was wenn jener der vorgibt Sie zu schützen, möglicherweise selbst eines der größten Terrornetzwerke der Welt betreibt?

Können Sie jemandem Vertrauen der nach dem Motto arbeitet “Der Zweck heiligt ALLE Mittel”? Ich kann das leider nicht und in meinen Augen hat die vollumfängliche Überwachung auch nichts mit dem Schutz der Bevölkerung zu tun. Hier versucht sich ein korrumpiertes System nur sich selbst zu schützen und erhalten. Zu guter Letzt auch mit Gewalt.

Haben Sie mal darüber nachgedacht, was die Folgen dieses “Schutzes” vor dem so genannten “Terror” sind? Ob nun mittel- oder unmittelbar? Was würden Sie all den getöteten Familien in Afghanistan, Pakistan oder sonst wo auf dem Planeten sagen? “Bitte nehmen Sie es nicht persönlich, aber Sie waren halt zur falschen Zeit am falschen Ort”? Nun es war der Ort wo sie lebten, bis sie zu einem “Kollateralschaden” oder so genannten “Signature-Kill” wurden.

Was ist das für eine Welt, wo die Behauptung der USA reichen man hätte “Verbindungen” zum “Terrorismus” um auf einer “Kill-List” zu landen? Keine Verhandlung, kein Verhör, still und leise nähert sich die Drohne um ihren tödlichen Kuss auf die Wange zu geben. Aber das sind ja eh nur Menschen “zweiter Klasse” nicht wahr? Im Zweifel haben wir sie davor bewahrt ein barbarisches Leben in den Steppen Afghanistans zu führen? Wie zynisch muss man sein, ob dieser Verbrechen zu schweigen und wegzusehen?

Nun, noch sind wir “Freunde” der USA, was wenn sich der Status Quo wie bei vielen vor uns einmal ändert? Wenn plötzlich amerikanische Drohnen anfangen in Deutschland Menschen mit Hellfire-Raketen zu ihrem Schöpfer zu geleiten? Wenn in den Weltmedien vom “Deutschen Terrorismus” postuliert wird, geschichtlich hätten wir gute Chancen dass die Botschaft glaubhaft wirkt. Werden Sie dann noch immer mit dem Bier in der Hand vor dem Fernseher sitzen und sich denken, “was geht es mich an”? Oder sitzen Sie dann vielleicht auch wie – aktuell andernorts – viele andere, wimmernd in einem Loch und wünschen sich dass dieser Wahnsinn aufhört und irgendjemand sich doch dafür interessieren sollte?

Ja wir Deutschen waschen meist unsere Hände in Unschuld, liefern wir doch nur die Waffen und Finanzierung, beherbergen die Drohnenpiloten und halten uns soweit es geht aus den echten Kriegshandlungen heraus. Glauben Sie mir, wenn es rechtlich nicht so kompliziert wäre, würden wir sehr viel aktiver in der Tötungsindustrie mitarbeiten. Sehr zum Leidwesen der Politik. Militärs und Rüstungsindustrie blicken wir allerdings auf historische Verträge zurück, die uns das Krieg spielen verbieten.

Es ist an der Zeit, wo Sie sich entscheiden müssen. Wollen Sie aus Feigheit, Faulheit, Trägheit, Ignoranz, Desinteresse, Habsucht oder Gier weiterhin die Augen verschließen? Wollen Sie weiter passiv dabei zusehen, wie das Ihnen anvertraute Gut von einer völlig korrupten und eigensüchtigen Politik zerstört wird und die kümmerlichen Reste später Ihren Kindern in die Hände drücken? Was werden Sie dann sagen? “Sorry meine Lieben, aber das hat ja Niemand ahnen können”? Oder, “sonst hätten wir nicht so ein komfortables Leben führen können und die iPads wären schon gar nicht drin gewesen”? Seien Sie vorsichtig, denn Sie haben es sehr wohl gewusst und das wird Sie möglicherweise einholen.

Es ist nie zu spät, um das Richtige zu tun.

Quellen: PublicDomain/iknews.de vom 22.02.2015

http://www.pravda-tv.com/

So werden Sie enteignet

Nach dem faulen Griechen-Deal droht Ungemach für deutsche Ersparnisse. Weik / Friedrich: „Wir werden alle verlieren – Enteignung, Zwangsabgaben und Inflation. Das Neue Jahr verheißt uns leider nicht viel Gutes. Aus diesem Grund müssen wir Sie mit zwei knallharten Wahrheiten konfrontieren.“ 

Von Matthias Weik und Marc Friedrich

Unangenehme Wahrheiten: Keine Renditen und Wohlstandsverluste!

Erstens: Die Zeit der Renditen ist vorbei!
Bereits heute werden wir durch die momentane Niedrigzinsphase der Notenbanken schleichend enteignet. Unser Geld verliert durch die verheerende Notenbankpolitik jeden Tag mehr an Kaufkraft.

Die Verzinsung auf Sparbüchern und Tagesgeldkonten liegt bei minus/plus 0 Prozent. Die offizielle Inflation ist weit darüber. Bereits im vierten Quartal 2014 hat die erste deutsche Bank, die Skatbank, eine Internet-Tochter einer Volksbank in Thüringen, Negativzinsen eingeführt. Ende November spricht Deutschlands zweitgrößte Bank, die Commerzbank, von der Einführung einer „Guthabengebühr“ bei einzelnen großen Firmenkunden mit hohen Guthaben sowie bei Großkonzernen und institutionellen Anlegern“. Auch die Deutsche Bank schließt einen Negativzins nicht aus. Hierzu, Co-Vorstandschef der Deutschen Bank und Präsident des Deutschen Bankenverbands, Jürgen Fitschen: „Jedes einzelne Institut muss sich mit dem Thema auseinandersetzen“. Und seit Ende des vergangenen Jahres rechnet auch die genossenschaftliche WGZ Bank (eine der beiden Zentralbanken des genossenschaftlichen Finanzverbundes) mit Negativzinsen für Sparer.

Negativzinsen für Sparer sind lediglich die logische Folge der verheerenden EZB-Niedrigzinspolitik. Aufgrund dessen ist es logisch, wenn die Banken die Kosten an die Sparer weiterreichen. Dies wird kommen! Da jedoch viele Bürger rechnen können, werden sie ihre Guthaben abziehen und ins Schließfach legen, sobald die Negativzinsen die Schließfachgebühr übersteigen.

Als nächster Schritt wird und muss dann das bereits von Kenneth Rogoff, ehemaliger Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds (IWF), im November 2014 geforderte Bargeldverbot kommen. Denn dann könnten die Zentralbanken laut Rogoff „auf diese Weise leichter Negativzinsen durchsetzen, um so die Wirtschaft anzukurbeln“. Rogoff hat erkannt, dass „Papiergeld das entscheidende Hindernis ist, die Zentralbank-Zinsen weiter zu senken. Er sieht in der Beseitigung von Papiergeld eine sehr einfache und elegante Lösung für dieses Problem. Damit wäre ein jeder komplett kontrollierbar.

Zweitens: Wir alle werden Wohlstand verlieren – und auch an andere abgeben müssen.
Kalte Progression, finanzielle Repression, Zwangsabgaben, Schuldenschnitt, Enteignung, historisch tiefe Leitzinsen, Bargeldverbot, Haftungskaskade und Negativzinsen – die Worte klingen  kompliziert und hinterlassen ein ungutes Gefühl. Im Klartext bedeuten sie: Unser Geld und unser Vermögen werden im Kern angegriffen!

Das kriminelle Schneeballsystem: Staatschulden eskalieren
Unser Finanzsystem hat in den letzten Jahren monströse Ausmaße angenommen. Die Staaten und Notenbanken der Welt haben seit 2008 unser Finanzsystem vor dem sicheren Untergang bewahrt, sich aber selbst an den Rand des finanziellen Kollapses manövriert. Für diesen Zeitgewinn haben sich insbesondere die westlichen Länder bis zur Halskrause verschuldet. Heute haben die Staatsschulden in den wichtigsten Industrienationen den höchsten Stand seit 200 Jahren erreicht.

Die nächste große Banken- und Finanzkrise wird noch schlimmer als die von 2008
Die kommende Banken- und Finanzkrise wird die vorherige aus 2008 noch in den Schatten stellen. Die Staaten werden mit dieser endgültig überfordert sein. Daher werden bereits jetzt global auf verschiedenen Ebenen die Weichen dafür gestellt, uns Bürger künftig direkt in die Pflicht zu nehmen, wenn es gilt, das Finanzsystem abermals zu retten.

Vermögensabgabe: 10 oder 30%?

Der IWF hat im Herbst 2013 eine einmalige Schuldensteuer von 10% auf alle Vermögen (Sparvermögen, Wertpapiere und Immobilien) ins Gespräch gebracht. Ziel wäre es, damit die Schulden in Europa auf das Vorkrisenniveau von 2007 zu senken. Einen Schritt weiter geht die Unternehmens- und Strategieberatung Boston Consulting Group. Ihre Empfehlung: Ein Drittel aller Guthaben konfiszieren.

Enteignungen von Staatsanleihen leicht gemacht

Die CAC-Klausel (Collective Action Clause, deutsch: Kollektive Handlungsklausel) ist bereits seit 2013 europäisches Gesetz. Damit können im Notfall die Besitzer von Staatsanleihen gegen ihren Willen rückwirkend enteignet werden.

Das betrifft die Besitzer von Staatsanleihen, Lebens- und Rentenversicherungen, Rentensparverträgen und auch von konservativ aufgestellten Fonds. Die Anbieter der genannten Produkte sind gesetzlich verpflichtet, das Geld ihrer Kunden in Anleihen mit „hoher Güte“ anzulegen. Das sind ausgerechnet oft Staatsanleihen. Seit 2013 enthalten alle ausgegebenen Staatsanleihen die CAC-Klausel. In fünf Jahren werden mehr als die Hälfte aller Anleihen diese Klausel über kollektives Handeln enthalten. Als Besitzer der in Lebensversicherungen, Rentenversicherungen und Fonds enthaltenen Staatsanleihen können Sie problemlos rückwirkend und gegen ihren Willen enteignet werden. In Notsituationen kann dies natürlich jederzeit auch als alternativlos für ältere Verträge umgesetzt werden.

Steuern und Abgaben steigen – Leistungen des Staats fallen

Der Staat generiert seine Einnahmen durch Steuern. Trotz neuer Top-Werte reichen diese nicht aus. Also werden auch noch üppig Schulden aufgenommen. Zukünftig werden wir eine Vielzahl von Steuererhöhungen, neuen Steuern, Abgabenerhöhungen und neuen Abgaben erleben. Die Besteuerung von Immobilien ist ein äußerst beliebtes Finanzierungsmittel der Staaten. Unter anderem wurde die Grunderwerbssteuer in vielen Bundesländern bereits drastisch erhöht, so in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg, Bremen und Niedersachen beispielsweise von 3,5 auf 5 Prozent. In Berlin sind es schon 6 Prozent und in Schleswig Holstein sogar 6,5 Prozent. Immobilienbesitzer können sich in Zukunft auf eine Immobiliensondersteuer gefasst machen. Ferner werden wir in Zukunft noch zahlreiche Steuer- und Abgabenerhöhungen erleben welche wir uns gegenwärtig noch nicht vorstellen können.

Krankenkassenbeiträge steigen

Um unser Gesundheitssystem am Leben zu erhalten, müssen und werden die Krankenkassenbeiträge als Folge unserer demographischen Entwicklung kontinuierlich steigen und immer mehr Bürger vor ernste Finanzierungsprobleme stellen.

Ihr Geld auf dem Konto ist nicht sicher

Seit Zypern sollte jedem bewusst sein: Das Geld auf dem Konto der Bank gehört nicht Ihnen sondern der Bank und es ist deshalb keinesfalls sicher. In Zypern wurden erstmals Sparer enteignet und mussten für ihre Bank geradestehen. Heute ist das Zypernmodel europäisches Gesetz (Bail-in). Jetzt haften alle Sparer in Europa ab 100.000 € für ihre Bank. Dieser Betrag kann jederzeit nach unten angepasst werden.

Gebühren rauf

Machen Sie auch auf happige Gebührenerhöhungen gefasst. Nach Angaben der der Deutschen Bundesbank schneiden deutsche Banken im europäischen Vergleich schlecht ab. Dazu passt, dass hierzulande die Eigenkapitalrendite mit 1,26 Prozent im Jahr 2013 sogar unter dem europäischen Durchschnitt lag.

Kontoguthaben werden rückwirkend zwangsbesteuert – Sparen lohnt sich nicht mehr!

Rückwirkend werden seit dem 1. Januar 2014 Sparguthaben in Spanien besteuert. Das perfide Modell wird wohl Nachahmer finden.

Limits für das Abheben von Bargeld

Heute existieren bereits in zahlreichen Ländern der Euro-Zone, wie beispielsweise Griechenland, Spanien, Portugal…, Begrenzungen für das Abheben von Bargeld. Auch in Deutschland  gilt: Sie können nicht mehr schnell an Ihr Geld herankommen. Selbst bei einem Tagesgeldkonto müssen Sie Beträge ab 10.000 € anmelden und ggf. einige Tage warten. Daher raten wir Ihnen, stets einen gewissen Bargeldbestand zu Hause vorzuhalten.

Attraktiv verzinste Altverträge werden gekündigt

Der Finanzindustrie macht die Niedrigzinsphase erheblich zu schaffen. Daher wird versucht, sich früher eingegangener Verpflichtungen zu entledigen. Die LBS Bayern hat im November 2014 über 26.000 für Bausparer attraktive Altverträge gekündigt. Die BHW hat ebenfalls bereits 25.000 Altkunden gekündigt. Je länger die Niedrigzinsphase anhält, desto öfter werden wir solche Praktiken der Finanzindustrie erleben. Verträge werden trickreich umgangen oder gebrochen.

Bargeld macht verdächtig = Limits auch für Einzahlungen

Grenzen auch für Bareinzahlungen werden in immer mehr Länder üblich. Beispiele: Spanien, Frankreich, Italien etc. So dürfen Sie z. B. in Italien nur noch Rechnungen bis 1.000 € in bar begleichen.

Abwertung des Euro
Auf Grund der dauerhaften Abwertung des Euro wird nicht der Urlaub außerhalb der Euro-Zone teurer, sondern auch der Import von Waren aus Nicht-Euro-Ländern. Bereits heute ist der Euro auf dem tiefsten Stand seit neun Jahren.

Die beiden Finanzexperten, Querdenker und Honorarberater Matthias Weik und Marc Friedrich schrieben 2012 zusammen den Bestseller “Der größte Raubzug der Geschichte“. Es war das erfolgreichste Wirtschaftsbuch 2013. Seit April 2014 gibt es eine aktualisierte und überarbeitete Taschenbuchausgabe. Auch mit ihrem zweiten Buch, „Der Crash ist die Lösung“, haben Sie wieder das erfolgreichste Wirtschaftsbuch 2014 geschrieben. Es steht seit 7 Monaten auf allen Bestsellerlisten. In ihm haben sie u.a. die EZB Leitzinssenkung und Minuszinsen für die Banken, die Absenkung des Garantiezins bei den Lebensversicherungen sowie den Ausgang der EU-Wahl richtig prognostiziert. Auch einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone sowie einen heftigen Börsencrash haben sie darin in Aussicht gestellt. Es war das erfolgreichste Wirtschaftsbuch 2014. Am 14. November 2014 ist das Hörbuch zu „Der Crash ist die Lösung“ erschienen. Matthias Weik und Marc Friedrich jetzt auch bei Facebook. Die beiden Autoren live erleben: Hier finden Sie dieVortragstermine.

Marc Friedrich bei Markus Lanz im ZDF mit Theo Waigel.

Weitere Informationen über die Autoren finden Sie unter: www.friedrich-weik.de

http://www.mmnews.de/

Israel überflutet Wohnviertel im Gazastreifen

Nachdem Israel am Sonntag mehrere Staudämme geöffnet hat, wurden mindestens 80 Häuser im Gazastreifen überschwemmt, wodurch hunderte Palästinenser evakuiert werden mussten. Palästinensische Behörden bitten Menschenrechtsorganisationen um Hilfe.

Über 80 Häuser wurden am Sonntag überflutet,  nachdem Israel an der Grenze zum Gazastreifen mehrere Staudämme geöffnet hat, was hunderte Palästinenser dazu zwang ihr Zuhause zu verlassen. Die Bewohner des östlichen Gazastreifens berichteten, dass sie aus ihren Häusern flüchten mussten, Personen verletzt wurden und einige Haustiere starben.

Laut Gazas Zivilschutzdirektion (CDD) wurden die Dämme ohne vorangegangene Ankündigung geöffnet, um angesammeltes Wasser zu entladen. Die Überflutung führte dazu, dass Straßen gesperrt werden mussten und hunderte Palästinenser in al-Mughraqa und im Nuseirat-Flüchtlingslager südlich von Gaza Stadt eingeschlossen waren. Die Situation in der Region ist weiterhin angespannt, da durch Israels Invasion im vergangenen Sommer rund 110.000 Palästinenser obdachlos wurden.

“Auch die lokale Landwirtschaft ist davon betroffen”, sagte Brigadier Gerneral Said Al-Saudi, Leiter der Zivilschutzagentur in Gaza gegenüber Al Jazeera. “Wir appellieren an Menschenrechtsorganisationen und internationale Rechtsorganisationen zu intervenieren, um weitere Aktionen dieser Art zu verhindern.”

Bild: Wohnviertel in Beit Hanoun, Gazastreifen August 2014, Copyright: B’Tselem, CC BY 4.0

http://www.gegenfrage.com/

Es stinkt zum Himmel: Wie Schweinegülle unser Grundwasser gefährdet

pic

Große Mastbetriebe müssen riesige Mengen Gülle entsorgen – dabei gerät oft Nitrat ins Grundwasser. An jeder siebenten Messstelle wird der Höchstwert überschritten. Das Umweltbundesamt ist alarmiert.

Deutsche Bauern mästen viel mehr Schweine, als für die Versorgung der Bundesbürger nötig wäre. Das ist gut fürs Geschäft. Tonnenweise wird das Fleisch aus Deutschland in alle Welt exportiert. Aber der wirtschaftliche Erfolg hat eine Kehrseite. Zurück bleibt die Gülle; pro Kilogramm Steak oder Schnitzel können mehr als 20 Liter anfallen. Unterm Strich ergibt das riesige Mengen, die entsorgt werden müssen. Vor allem in viehstarken Regionen Niedersachsens und Nordrhein-Westfalens ist das ein Problem. Es wird mehr Gülle produziert, als auf den vorhandenen Flächen verwendet werden kann – und die die Betriebe dann auf anderem Weg loswerden müssen.

Dabei ist Gülle zunächst einmal ein wertvoller Dünger. Pflanzen brauchen den darin enthaltenen Stickstoff, um optimal zu wachsen. Derzeit sind die Bauern wieder mit ihren Tankwagen unterwegs, um mit der Gülle ihre Felder zu düngen. Am 31. Januar endete wie jedes Jahr die dreimonatige Sperrzeit. Die Güllebehälter neben den Ställen sind nach dem Winter randvoll.

Bei der Ausbringung müssen die Bauern auf die richtige Menge achten und verhindern, dass überschüssiger Stickstoff aus der Gülle als Nitrat in Bäche, Flüsse oder ins Grundwasser gelangt. So schreibt es die sogenannte gute fachliche Praxis vor. Große Mastbetriebe ohne eigene Flächen müssen spezialisierte Unternehmen mit der Lagerung und Entsorgung von Gülle beauftragen. Nicht immer ist nachvollziehbar, wo der lästige Abfall am Ende tatsächlich bleibt.

Der Nitratbericht der Bundesregierung zeigt, dass offensichtlich gerade dort, wo besonders viele Tiere gehalten werden, mehr Gülle auf Feldern ausgebracht wird, als eigentlich erlaubt und für die Umwelt verträglich ist. An etwa 14 Prozent der Messstellen eines bundesweiten Überwachungsnetzes wird der zulässige Nitrathöchstwert überschritten, an 40 Prozent der Messstellen hat die Belastung in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen. Wegen zu hoher Nitratwerte haben Wasserversorger schon Grundwasservorkommen aufgegeben und tiefere Brunnen gebohrt. Um Trinkwasserqualität zu erreichen, muss das Grundwasser immer aufwendiger aufbereitet werden. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (Bund) hat errechnet, dass dadurch für die Verbraucher jedes Jahr Mehrkosten in Höhe von acht Milliarden Euro entstehen.

Bundesagrarminister Schmidt plant strengere Vorgaben

Das Umweltbundesamt (Uba) mahnt denn auch in einer Studie zur Stickstoffbelastung in Deutschland, das Grundwasser besser zu schützen, damit bei der nachträglichen Aufbereitung des Trinkwassers nicht noch höhere Kosten anfallen. Die neue Düngeverordnung von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) soll dazu einen entscheidenden Beitrag leisten. Geplant sind strengere Vorschriften für einen effizienteren und damit umweltfreundlicheren Umgang mit der Gülle. So sollen etwa die Sperrzeiten im Winter ausgeweitet und die Stickstoffüberschüsse insgesamt gesenkt werden.

Auch für den Nährstoff Phosphor sollen die Regelungen verschärft werden.

Niedersachsen gehen die geplanten Maßnahmen jedoch nicht weit genug. “Diese Vorschläge reichen nicht, wenn das Kontrollsystem ineffizient bleibt”, heißt es in einem internen Papier des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums. Die rechtlichen Voraussetzungen für einen wirkungsvollen Vollzug seien nicht gegeben. Niedersachsen schlägt daher vor, den Ländern die Möglichkeit einzuräumen, eine schlagkräftige Düngebehörde aufzubauen. Die Überwachung müsse alle Betriebe im Blick haben, bei denen “Nährstoffe entstehen gelagert, transportiert, gehandelt oder angewendet werden”, heißt es in dem Papier weiter.

Die dafür notwendigen Daten werden bereits erhoben, doch die datenschutzrechtlichen Bestimmungen verhindern es bislang, diese abzugleichen. Ein Datenaustausch sei nicht möglich, weil diese Daten aus Gründen wie Baurecht, Seuchenrecht, Gewerbeaufsicht oder Steuerermittlung ermittelt werden, aber nicht zum Zwecke der düngerechtlichen Kontrolle erhoben werden. “Diese gesetzliche Grundlage fehlt auf Bundesebene in den entsprechenden Fachgesetzen”, lautet die Kritik.

Die Niederlande und Dänemark hätten vorgemacht, wie eine Düngebehörde arbeiten könne. In Deutschland dagegen fehle der politische Wille. Um die Nährstoffbilanzen einzelner Betriebe zu erfassen und damit den Einsatz von Gülle zu kontrollieren, sollte eine elektronische Meldepflicht eingeführt werden, lautet ein Lösungsvorschlag aus Niedersachsen. Die dadurch verfügbaren Daten würden es ermöglichen, risikoorientiert zu kontrollieren und gezielt Betriebe zu überprüfen, bei denen düngerechtliche Verstöße wahrscheinlicher sind.

Mit dem Ende des vergangenen Jahres vorgelegten Entwurf der Düngeverordnung setzt die Bundesregierung die EG-Nitratrichtlinie um, was Brüssel seit Langem angemahnt hat. Bereits im Oktober 2013 hat die EU-Kommission deswegen ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet und dieses im Juli 2014 in einer Stellungsnahme begründet. Martin Hofstetter von Greenpeace sieht in den Vorschlägen zum Umgang mit der Gülle einen Schritt in die richtige Richtung. “Nicht die Gülle ist das Problem, sondern die Menge”, sagte Hofstetter. Entscheidend sei, dass die Vorschriften wirksam kontrolliert werden.

Nitrat ist zwar kein tödliches Gift, aber es kann bei Säuglingen den Sauerstofftransport behindern, bis sie blau anlaufen. Oder es kann im menschlichen Magen unter bestimmten Umständen in Nitrosamine umgewandelt werden, die womöglich Krebs erregen. Der Grenzwert soll Mensch und Umwelt schützen.

Quelle: BFG/WeltOnline vom 20.02.2015

http://www.pravda-tv.com/

Rätsel um deutsche Währungsreserven

goldreserven

Rund 60 % des deutschen Exports gehen in Nicht-EU-Länder. Müssten die deutschen Währungsreserven also nicht deutlich stärker anschwellen? „Was passiert da?“.

Der Euro, so das Mantra der politischen Einheitsfront von dunkelrot bis tiefschwarz, nützt Deutschland. Nicht nur, dass der gesamte europäische Kontinent sich ohne diese „Friedenswährung“ sofort in ein schwarzes Loch stürzen würde und auf Nimmerwiedersehen verschwände (zumindest aber, um die Kanzlerin zu zitieren, „scheitern“ würde), nein ohne die wundervolle und segensreiche Gemeinschaftswährung wären wir Deutschen auch viel ärmer. Wie sehr wir alle vom Euro profitieren, lässt sich unter anderem erkennen an – ja, woran eigentlich?

Vielleicht an der wundervollen Infrastruktur, die uns auch die kommenden Jahre ein effizientes Wirtschaften ermöglicht – internationale Großflughäfen, moderne Autobahnen oder öffentliche Nahverkehrsprojekte? Oder an prunkvollen neuen Universitäten, die es der nächsten Generation ermöglichen, sich zeitgemäß und umfassend zu bilden und so als Kernphysiker, Bauingenieure oder Bioinformatiker zum volkswirtschaftlichen Wohlstand beizutragen? Nein, leider nein.

Marode Infrastruktur

Auch die restliche Infrastruktur unseres Landes ist – gerade im Westen der Republik – völlig marode.[1] Da werden Brücken unversehens gesperrt, weil die Polizei deren Einsturz fürchtet, Landstraßen sind ohnehin nur mehr ein Fleckenteppich und es gleicht einem Wunder, wenn alle Fahrspuren einer Autobahn frei befahrbar sind. Überall wird der Mangel verwaltet. Die Verzweiflung ist inzwischen so groß, dass der Wirtschaftsminister plant, die Bürger über einen „Bürgerfonds“ Infrastrukturprojekte „mitfinanzieren“ zu lassen. Bisher kam das Geld für Straßen und Brücken ja bekanntlich aus dem Topf voll Gold am Ende des Regenbogens.

Großartige Infrastruktur findet sich dagegen eher in Spanien oder ja, auch in Griechenland. Zwar hat dort eine vierspurige, auch nachts taghell erleuchtete und ins griechisch-türkische Niemandsland führende Autobahn ebenso wenig Nutzen wie internationale Großflughäfen in Castellón oder Ciudad Real. Aber wer weiß, zumindest die „Griechenhighways“ könnten sich noch einmal als nützlich erweisen: Schließlich hat der Russenkonzern Gazprom jüngst beschlossen, die Türkei zum Erdgashub für „Europa“ zu machen…

Zurück zum Thema – den Nutzen des Euro erkennt man, so wird der ein oder andere vom Euro-Fieber infizierte keynesianische Wirtschaftswissenschaftler (wahlweise auch der genauso ahnungslose Politiker) einwenden, daran, dass Deutschland Exportweltmeister ist. Nun ja – Deutschland war schon immer eine Exportnation, dies ist nicht erst seit dem Euro so. Zudem war dieses Geschäftsmodell früher irgendwie lohnender.

Die D-Mark war Gold wert

In den 1950er und 1960er Jahren konnte Deutschland dank des Exports unter dem Dollar-Goldstandard von Bretton Woods den offiziell zweitgrößten Goldhort der Welt anhäufen – satte 3.400 Tonnen kamen so zustande. Gut, ob diese nicht inzwischen einmal oder gar mehrmals verliehen wurden und de facto nur mehr auf dem Papier existieren, wissen wir nicht, da sich die Bundesbank jedem Audit standhaft wiedersetzt – aber theoretisch sollten sie noch in den Tresoren in New York, in London und, ja doch, sogar in Frankfurt liegen und einen echten Vermögenswert des deutschen Volkes darstellen.

Auch nachdem das System von Bretton Woods 1973 zusammengebrochen war (Grund hierfür waren die starren Wechselkurse sowie der Unwille der USA, ihren Verpflichtungen nachzukommen und weiterhin US-Dollar gegen Gold zu tauschen), blieb das Geschäftsmodell „Export“ lohnend. Die D-Mark wertete in den 1970er und 1980er innerhalb des Europäischen Wechselkurssystems wenigstens einmal im Jahr auf und bescherte so den Bürgern reale Kaufkraftgewinne. Die Infrastruktur wurde innerhalb dieser Zeit ein letztes Mal rundum modernisiert und viele Städte bauten damals ihre öffentlichen Nahverkehrssysteme auf.

Statt Goldreserven Targetsalden

Wie anders dazu doch die Situation seit Einführung des Euro und insbesondere nach dem offenen Ausbruch der Krise des Geldsystems ab 2007. Statt Goldreserven häufen wir Target-Salden an. Uneinbringbare Forderungen gegen ein System, welches am Rande des Zusammenbruch wandelt und irgendwann zusammenbrechen wird.

Die Zentralbank manipuliert den Zins in den negativen Bereich und reduziert so die Sparguthaben der Bürger, nicht allein auf dem Konto, sondern auch in den Lebensversicherungen – zu deren Auszahlung so mancher deutsche Bürger noch eine böseÜberraschung erleben wird dürfen (so sie denn überhaupt noch ausbezahlt werden).

Nicht zuletzt mussten die deutschen Arbeiter und Angestellten deutliche Reallohneinbußen hinnehmen. Der wirtschaftliche Wettbewerb – nicht mit anderen EU-Staaten, sondern mit China, Korea, den USA und anderen Nationen – ließ dies notwendig erscheinen.

Bemerkenswert ist jedoch, dass gerade China, der Konkurrent um den Titel des Exportweltmeisters schlechthin in einer ganz anderen Situation ist.[2] Für die Chinesen lohnt sich der Export nach wie vor. Sie häufen gewaltige Währungsreserven an, mit denen sie wiederum weltweit auf Einkaufstour gehen: Deutsche Mittelständler, ukrainisches Ackerland und Gold. Das chinesische Volk profitiert ebenfalls: Die Infrastruktur wird in ungeheurer Geschwindigkeit ausgebaut, die Reallöhne steigen und sogar der von der chinesischen Regierung nach unten manipulierte Renminbi wertet dennoch auf und bescherte den Chinesen so deutliche Wohlstandszuwächse.

Wer profitiert heute?

Dass der Euro den deutschen Bürgern insgesamt mehr schadet als nützt, dürfte jeder, der unvoreingenommen ist, inzwischen begriffen haben. Es findet dank des Euro ein dramatischer Kapitalexport zugunsten der übrigen Euromitgliedsstaaten statt.

Bedenkt man jedoch hinsichtlich des deutschen Exporterfolges, der inzwischen weitaus stärker in Übersee als im heimischen Europa stattfindet, die chinesischen Währungsreserven, so wird eine andere Frage ebenfalls interessant: Wie ist es eigentlich um die Leistungsbilanzüberschüsse bestellt, die im Handel mit der restlichen Welt entstehen? Müssten sich so nicht jede Menge an US-Dollar, Pfund etc. im Währungsreservenportfolio der Bundesbank ansammeln?

Müssten angesichts der enormen Exportstärke unseres Landes (nur 40% des Exports geht in die Eurozone) die deutschen Währungsreserven nicht deutlich stärker anschwellen? Anders gefragt: Profitieren auch vom Export in die restliche Welt immer stärker andere und weniger die deutsche Gesellschaft als solche?

Spätestens wenn es daran geht, das Eurosystem abzuwickeln, wird diese Frage relevant und auch auf die ein oder andere Weise beantwortet werden. Bis dahin werden sich noch viele im Schein eines Titels sonnen, der uns tatsächlich ärmer macht.

Verweise:

[1] siehe: Günther Lachmann, „Warum wir trotz Rekord-Steuereinnahmen Maut zahlen sollen“, GEOLITICO vom 6. Oktober 2012

[2] siehe: Markus Gaertner, „Angst vor Chinas Kernschmelze“, GEOLITICO vom 22. Januar 2014

Quelle: geolitico.de vom 21.02.2015

Rätsel um deutsche Währungsreserven

Die Maidan-Massenmord-Studie

Avatar von JasminTeam صفاقس‎Jasminrevolution

Gilbert Perry NATO_ukraine

Eine kanadische Studie belegt die Täterschaft von Maidan-Kräften selbst beim tödlichen Beschuss des Maidan (Polizei und Demonstranten) am 20.2.2014. Von Westmedien ignoriert, bestätigt die wissenschaftliche Studie, was von ARD & Co. als „russische Propaganda“ oder „Verschwörungstheorie“ hingestellt wird. Ein wichtiges Zeitdokument.

Ivan Katchanovski ist ein kanadisch-ukrainische Politikwissenschaftler der Universität Ottawa. Er hat die Maidan-Massenmorde vom 20.2.2014 wissenschaftlich untersucht. Akribisch wertete er monatelang Zeugenaussagen, Film- und Fotomaterial sowie Funkmitschnitte aus, um den Massenmord im Zentrum Kiews zu rekonstruieren. Katchanovski belegt, dass auch die Maidan-Demonstranten Scharfschützen einsetzten. Dabei nahmen die Maidan-Schützen nicht nur Polizisten, sondern auch die eigenen Leute und Journalisten unter Feuer. Dies erweist sich im Nachhinein als rational begründet, um Janukowitsch zu stürzen und ein eigenes Regime zu installieren. Die blutigen Spuren des Massenmordes führten Katchanovski  zum „Rechten Sektor“ und damit zur prowestlichen Regierung von Janukowitsch, heute fortgesetzt unter Poroschenko. Die wissenschaftliche Studie von Katchanovski wird, obschon im…

Ursprünglichen Post anzeigen 2.182 weitere Wörter