Von der Perversion des Geldes

Lieber Hubert von Brunn,

Sie sprechen mir mit Ihrem Aufsatz so richtig aus der Seele. Als Kind habe ich gelernt: Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Geldes nicht wert. Meine Lebenserfahrung hat aber gezeigt, dass dies nur für die da ganz unten gilt und nicht für unsere Volksverräter, die sich auch Volksvertreter nennen und bewußt mit Gesetzen, die sie selbst verabschieden, Reiche noch reicher machen.
Es müssten, damit es allen einigermaßen gut ginge, sozialverträglichere Gesetze her. Um nur vier Beispiele zu nennen:

  1. Sämtliches Privatvermögen von über 20 Millionen Euro müsste mit 80 Prozent versteuert werden.
  2. Politiker, die Steuergelder sinnlos verschwenden (z.B. BER, S21) müssten in private Haftung genommen werden.
  3. Wegfall von Kindergeld ab einem Vermögen von zwei Millionen Euro
  4. Grundeinkommen von 1.000 Euro für jeden ab dem 16ten Lebensjahr

Ich könnte min. noch ein Dutzend weitere sozialverträglichere Gesetzesvorschläge anführen. Leider aber muss die Mehrheit erst in der Gosse liegen, um aufzuwachen und  erkennen, dass die Volkszertreter nicht für sie, sondern für die Hochfinanz arbeiten. Die Geschichte (franz. Revolution) hat gezeigt, dass dies möglich ist.

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Ein Zwischenruf von Hubert von Brunn (anderwelt)

„Das Geld zieht nur den Eigennutz an und verführt stets unwiderstehlich zum Missbrauch“. Nehmen wir diese ernüchternd-pessimistische Feststellung Albert Einsteins zum Anlass, wieder einmal übers Geld zu reden. Das haben wir in den zurückliegenden Wochen und Monaten aus unterschiedlichen Perspektiven in unterschiedlichem Kontext zwar recht oft getan, aber der kritische Chronist hat keine Wahl. Er sucht sich seine Themen nicht aus, sie werden ihm vorgegeben: Krieg, Gewalt, Hass, Flüchtlingselend, menschliche Katastrophen, Egoismus, Habgier – und, sei es als Auslöser, Treibmittel, Rechtfertigung oder aber als der totale Gegenentwurf einer verschwindend kleinen Minderheit für ein verschwenderisches Leben – immer wieder Geld!

Fangen wir ganz unten an, bei Hartz IV, Minijobbern, Mindestlohn, Altersarmut… Dort, in den untersten Regionen der sozialen Skala, wo um jeden Cent gefeilscht wird, tummeln sich keineswegs nur Sozialschmarotzer und arbeitsscheues Gesindel. Im Gegenteil sind dort ganz viele Menschen, die tausendmal lieber arbeiten würden, denn als „Bittsteller“ zum Amt zu gehen und sich die Stütze abzuholen. Aber man lässt sie nicht, weil sie mit Mitte fünfzig schon zu alt sind und auf dem ersten Arbeitsmarkt „nicht mehr vermittelbar“; weil die mittelständische Firma, für die sie viele Jahre gearbeitet haben, mangels Aufträge pleite gegangen ist (vielleicht wegen der Sanktionen gegen Russland); weil der Großkonzern wieder einmal Personal in Größenordnung abbauen muss, damit die Dividende für die Aktionäre erhöht werden kann (wie jetzt gerade wieder aktuell bei Siemens). Die Gründe, weshalb Menschen aus dem Raster fallen und sich schließlich in einer Situation ohne Würde und Selbstwert wiederfinden, sind vielfältig, ebenso wie die Schicksale, die sich aus einem solch unverschuldeten Absturz ergeben.

In den unteren Schichten wird um jeden Euro gerungen

Nehmen wir den Rentner, der sein ganzes Leben lang geschuftet hat und nun, anstatt den wohlverdienten Ruhestand genießen zu dürfen, irgendwelche Minijobs erledigen muss, weil seine mickrige Rente hinten und vorne nicht reicht, um ein halbwegs anständiges Leben führen zu können. Er ist sich für nichts zu schade, nimmt, was er kriegen kann, nur damit er am Ende des Monats ein paar Euro mehr in der Tasche hat. Viel ist es nicht, denn zuerst greift natürlich das Finanzamt zu. Wäre ja noch schöner, wenn man diesen Rentner ungeschoren davonkommen lassen würde. Ja, und dann ist da der Mindestlohn, das Lieblingskind von Frau Nahles: 8,50 Euro im Monat. Gehen wir von einem normalen Arbeitstag mit acht Stunden an durchschnittlich 20 Tagen im Monat aus, kommen wir auf die stolze Summe von 1.360 Euro – brutto! Kann man davon leben, womöglich noch als alleinerziehende Mutter? Oder von 399 Euro/Monat, dem aktuellen Hartz-IV-Regelsatz, der einer neuen Studie zufolge um 45 Euro erhöht werden müsste?

Nein, hier geht es nur noch ums Überleben – und das in einem der reichsten Länder der Welt. Also reden wir über Reichtum. Deutschland ist wirklich ein sehr reiches Land. Die Wirtschaft brummt und mit ihrem sprichwörtlichen Fleiß, ihrem Erfindungsreichtum und ihrer Zuverlässigkeit haben die Deutschen mit Produkten „Made in Germany“ 2014 einen Außenhandelsüberschuss von sage und schreibe 285 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Wieder einmal Weltrekord. Von diesem riesigen Kuchen müsste doch auch ein schönes Stück abfallen für die ganz unten. So viel wenigstens, dass sie ihre Selbstachtung behalten können als Rentner, Minijobber, Mindestlohnbezieher oder Hartz-IV-Empfänger. Sollte man meinen, ist aber nicht so. Denn, wir haben es mehrfach angeprangert, dieses Plus in der Leistungsbilanz unserer Wirtschaft ist nichts als eine unvorstellbar große Zahl ohne Wert. Es ist absurd und mit dem gesunden Menschenverstand nicht zu begreifen, aber leider wahr: Es gibt kein Konto, auf dem diese 285 Milliarden Dollar (und all die anderen Überschüsse der zurückliegenden Jahre) oder auch nur Teile davon verbucht wären. Das ganze Geld ist nur eine fiktive Zahl, verschwunden im Finanznirwana.

Ein Prozent besitzt ein Drittel aller Privatvermögen

Dennoch, man glaubt es kaum, sind die Deutschen sehr reich – wenigstens ein paar davon. Das Vermögen in Privatbesitz beträgt immerhin satte 9,3 Billionen Euro! Das ist wirklich eine verdammt stolze Summe und mit einem Bruchteil dessen ließen sich die meisten, wenn nicht alle Probleme in den Bereichen Bildung, Infrastruktur und Soziales mühelos lösen und die Inhaber dieser gigantischen Geldmenge würden immer noch lange nicht am Hungertuch nagen. De facto besitzt nämlich gerade mal ein Prozent der Bevölkerung rd. 34 Prozent, also mehr als ein Drittel des gesamten Privatvermögens. Anders ausgedrückt sind das schlappe 3,25 Billionen Euro in den Händen von 80.000 Individuen. Die DIW-Studie, die diese Zahlen jetzt vorgelegt hat, geht noch eins weiter und stellt fest: Die wohlhabendsten zehn Prozent der Haushalte besitzt zwischen 63 und 74 Prozent aller Vermögen. Im Umkehrschluss heißt das: Die verbleibenden 90 Prozent der Deutschen (immerhin rd. 72 Millionen) dürfen das verbleibende Drittel unter sich aufteilen. Ist das nicht großartig?

Was, wenn der Mittelstand nicht mehr mitspielt?

Ja, Deutschland ist wirklich ein reiches Land. Und das Schöne (für die Superreichen) ist, dass sich ihr Vermögen immer schneller vermehrt. Immer mehr, immer mehr, immer mehr, während es bei denen darunter – und damit meine ich jetzt nicht mehr nur die ganz unten, sondern eben jene 90 Prozent, die, wie auch immer, tatsächlich für ihren Lebensunterhalt sorgen müssen – immer schwerer wird, den einmal erreichten Lebensstandard zu halten bzw. überhaupt ein menschenwürdiges Leben zu führen. Dieser Zustand ist absolut krank. Mit Solidargemeinschaft hat das schon lange nichts mehr zu tun und es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann der aktive Mittelstand, der letztlich den ganzen maroden Laden noch am Laufen hält, nicht mehr mitspielt. Etwa in der Form, dass sich kleine und mittlere Unternehmer, Handwerker und Selbständige zusammentun und beschließen, so lange keine Steuern mehr zu bezahlen, bis der Staat die Superreichen prozentual genauso zur Kasse bittet, wie er das mit ihnen in schönster Regelmäßigkeit und ohne Gnade tut. Dann wäre hier richtig Dampf im Kessel.

Lebensprinzip „Habenwollen“ – hässlich und dekadent

Wie absolut hirnrissig und realitätsfremd mit Unmengen von Geld um sich geworfen wird, lässt sich schon allein an den absurd hohen Gagen und Gehältern von Schauspielern, Sängern, Sportlern, Malern etc. ablesen. Nehmen wir nur die Fußball-Bundesliga. Das ist noch längst nicht die Spitze des Eisbergs, ich weiß. Beim Golf, in der Formel 1, in der NFL oder in Hollywood geht es noch ganz anders zur Sache und auch in den englischen, spanischen und italienischen Fußball-Ligen werden Gehälter gezahlt, dass einem schwindelig wird. Bleiben wir dennoch im eigenen Lande. Muss ein Kicker wie Marco Reus mit Anfang Zwanzig acht Millionen Euro im Jahr bekommen (ich sage bewusst nicht, verdienen)? Dann kommen ebenso horrende Werbeverträge noch dazu – und schwupp haben wir verdoppelt. Das steht in keinem Verhältnis zu der erbrachten und noch zu erwartenden Leistung und entbehrt – Publikumsliebling hin, genialer Fußballer her – jeder vernünftigen Grundlage.

Regelrecht pervers und an Dekadenz nicht zu überbieten ist allerdings, dass ein Gemälde des deutschen Malers Gerhard Richter (83) bei Sotheby’s in London jetzt für unglaubliche 41 Millionen Euro (!) – natürlich von einem anonym gebliebenen „Kunstkenner“ ersteigert wurde. „Abstraktes Bild“ heißt der Schinken und hat eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Teppich namens „Galaxy“, der heute in der Werbung eines großen Teppichhauses für 49 Euro angeboten wurde. Natürlich habe ich mich jetzt als Kunstbanause geoutet, obwohl ich sagen muss, dass ich für handwerklich gut gemachte Kunst, die mein Auge erfreut und mir noch dazu etwas sagt, ohne dass ich dazu eine mehrseitige „Gebrauchsanweisung“ lesen muss, schon empfänglich bin. Aber darum geht es nicht. Es geht allein um die Frage, wie viel Geld dieser Mensch haben muss, der es sich leisten kann, für so ein Bild eine derartige Summe hinzublättern. Hätten der Maler (und Sotheby’s) für ein Zehntel dessen nicht auch noch gut leben können und was hätte der großzügige Mäzen für die restlichen knapp 37 Millionen Euro in seinem Heimatland, wo immer es sein mag, Gutes für seine weniger begüterten Landsleute tun können? Hier zeigt das Lebensprinzip „Habenwollen“ derer, die sowieso schon alles haben, seine hässliche Fratze. Für soziales Engagement bleibt da kein Raum.

Dreckige Geschäfte einer britischen Großbank

Und dann, wie könnte es anders sein, wenn vom Geld die Rede ist, kommen natürlich auch Banken ins Spiel. Hier ganz dezidiert und wiederum ganz aktuell die britische Großbank HSBC. Deren Schweizer Niederlassung in der schönen Stadt Genf hat Schwarzgeld-Konten geführt, über die in den Jahren 2006/2007 rund 180 Milliarden Dollar geflossen sind. Schmutziges Geld von Waffenhändlern, Schmugglern von „Blutdiamanten“ und Terrorismus-Finanziers. Aber auch amtierende und führende Politiker aus Großbritannien, Russland, Indien, Brasilien und Venezuela sowie Mitglieder von Königshäusern arabischer Staaten haben hier unrechtmäßig erworbenes Geld untergebracht, Geld, von dem niemand etwas wissen sollte, schon gar nicht das Finanzamt. Auch deutsche Kunden mit einer Gesamtanlage von etwa 3,3 Milliarden Euro sollen auf der Liste stehen. Diese widerlichen Geschäftspraktiken des noblen Bankhauses sind jetzt aufgeflogen. Den HSBC-Managern, so war zu lesen, drohen nun Haftbefehle und Banken, die Geldwäsche und Steuerhinterziehung ermöglichen, sollten härter bestraft werden. Solch wachsweiche Drohgebärden aus Politikermund sind nichts Neues. Das hat man schon oft gehört, und nichts ist passiert, vor allem wenn sich die Schweiz auf ihr ach so wohl gehütetes Bankgeheimnis beruft.

Machenschaften dieser Art können nur dann wirkungsvoll bekämpft werden, wenn die Keule des Gesetzes gnadenlos zuschlägt: Die Bank dicht machen, und zwar nicht nur die Filiale, sondern den ganzen verbrecherischen Verein, die verantwortlichen Manager in den Knast und die Steuerhinterzieher und Schwarzgeld-Wäscher gleich dazu. Das wäre die einzige Möglichkeit, um diesen globalen Bankensumpf endlich trocken zu legen. Reines Wunschdenken, ich weiß, denn wie heißt es im Volksmund ebenso banal wie wahr: Geld regiert die Welt, und solange die Gewalt nicht vom Volk ausgeht, wie es zumindest in Demokratien vorgesehen ist, sondern letztlich nur vom Kapital, wird sich daran nichts ändern.

„Telepathie ist eine normale Kommunikationsform“ – Dr. Rupert Sheldrake im Gespräch

Veröffentlicht am 07.05.2014

Telefontelepathie, das Spüren der Blicke anderer Menschen, Reaktionen der Tiere auf menschliche Absichten: Der englische Biologe Rupert Sheldrake erforscht seit Jahren systematisch jene „Geheimnisse des Alltags“, die uns die weitreichenden Wirkungen unserer Gedanken und unseres Bewusstseins zeigen.

Dieses Gespräch mit Dr. Rupert Sheldrake fand für die Filmproduktion „Die Macht der Gedanken“ statt.

Weitere Informationen: http://gedanken-film.at

Bezugsquelle für den Film (105 Minuten): http://mediaservice-huemer.at/audio-v…

Das Buch zum Film: „Über den Kopf hinaus“: http://werner-huemer.net/index.php?pa…

Das schöpferische Universum – Rupert Sheldrake

Die Theorie der morphogenetischen Felder und der morphischen Resonanz.

Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit dem Thema Bewusstsein. Wieso? Wir leben in einer Zeit, in der die Menschheit zunehmend zu Getriebenen ihrer Umwelt werden. Getrieben von immer mehr Leistungsdruck, Existenzängsten, Zeitmangel und Vereinsamung. Sie sind sich dessen meist nicht bewusst, oder können einfach nicht umdenken. Aber wenn wir erkennen, dass unser Bewusstsein unsere Realität, also unser Leben, beeinflusst, dann können wir dies ändern. Viele Menschen haben sich bereits auf den Weg gemacht und wollen mehr über die Funktionsweise unseres Bewusstseins erfahren. Denn wenn wir diese verstehen, dann können wir unser Leben positiv beeinflussen und werden selbst Schöpfer unserer Realität.

Die Wissenschaft forscht mit Hochdruck daran, das Bewusstsein zu ergründen. ABER! Ja, hier müssen wir kritisch hinterfragen. Wie arbeitet unsere Wissenschaft? Wo sind ihre Grenzen? Baut die Wissenschaft ihre Erkenntnisse nicht vorwiegend auf Dogmen, also Glaubenssätze auf? Wird sie dadurch zu einer Art neuen Religion? Der britische Wissenschaftler, Rupert Sheldrake, wird sich bei unserer Reise mit diesem Thema auseinander setzen. Als scheinbar naive Kinderfragen formuliert er die Dogmen, und gibt diese an die Wissenschaft zurück. Er entlarvt die „selbstverständlichen“ Gewissheiten in all ihrer Unzulänglichkeit. Diese widersprechen zunehmend neuen und neuesten Erkenntnissen und Theorien der Wissenschaft selbst – die dennoch von ihrer materialistischen Basis noch immer nicht lassen will. Seit der Erschütterung durch die Quantentheorie mehren sich in Physik, Biologie, Medizin und Kosmologie eher die Rätsel als die Gewissheiten.

Obama provoziert Putin bis zum Anschlag: USA wollen den Krieg in Europa um jeden Preis

meint dazu:

Der ukrainische Präsident Poroschenko heuchelt herum, das Treffen in Minsk sei die vielleicht letzte Chance für einen dauerhaften Waffenstillstand. US-Präsident Obama droht währenddessen seinem Amts-Kollegen Putin im Vorfeld der Verhandlungen sehr deutlich mit “steigenden Kosten”, sollte sich Russland nicht wie gewünscht endlich seinen Forderungen fügen. Wann platzt den Russen eigentlich der Kragen?

Wir sind das bizarre und verlogene Verhalten seitens der Amerikaner längst gewöhnt. Überall auf der Welt mischt sich die selbsternannte Ex-Supermacht ungebeten ein, liefert Waffen, finanziert Putsche und Aufstände und biedert sich anschließend als “Friedensbringer” der hausgemachten Konflikte an. Unterwerfen sich die Betroffenen nicht, wie gewünscht, folgen handfeste Drohungen und am Ende steht immer ein “Befreiungskrieg”.

Jene Kriege “für den Frieden” dürfen dann selbstverständlich stets die anderen führen und finanzieren, wozu gibt es schließlich die Nato? Dieses Spiel steht nun auch Europa bevor, allerdings eine Nummer größer als sonst üblich. Über den Brandbeschleuniger Ukraine soll in Europa der nächste Weltkrieg entfacht werden, ferngezündet aus Washington.

Es ist wahrlich erstaunlich, wie blind und gehorsam die europäischen Politikdarsteller und sogenannten Volksvertreter sowie die gleichgeschalteten Medien bisher den Anweisungen aus Übersee Folge leisten und Russland mittels massiver Sanktionen und Propaganda längst zur Weißglut hätten bringen müssen. Vermutlich hat Russland nur deswegen bis zuletzt keine drastischen Gegenmaßnahmen erlassen, weil Präsident Putin noch immer nicht aus dem Lachen über die Knieschüsse der Eurokraten und ihrer untertänigen Bücklinge in den Nationalstaaten herauskam.

Die Sanktionen haben Russland sicherlich erheblichen Schaden zugefügt, aber umso mehr leiden die Sanktionierer selbst unter den Folgen ihren eigenen Auflagen. Zum Glück sind die Bürger Europas inzwischen so erfolgreich verdummt worden, dass sie den Zusammenhang zwischen dem von ihren gewählten Vertretern vorsätzlich angerichteten Schaden und ihrem eigenen Leid nicht erkennen. Sonst hätte es nämlich zwischenzeitlich diverse Aufstände geben müssen.

Was die hiesigen Marionetten offenbar allesamt nicht erkennen wollen: Sie haben sich zu Handlangern einer gefährlichen, kriegstreiberischen US-“Elite” machen lassen, die ganz offensichtlich nicht eher Ruhe geben werden, bis Europa endlich wieder in Flammen steht.

Der seltsame und unlogische Vorstoß von Merkel und Hollande, sich plötzlich für Frieden in der Ukraine einzusetzen, nachdem sie zuvor alles unternommen hatten, das Gegenteil zu erreichen, wird von Putin hoffentlich als das erkannt, was es ist: Heuchelei. Dennoch wird er sicherlich wie bisher sehr besonnen reagieren.

Nichtsdestotrotz hängt das Schicksal der Welt weiterhin am seidenen Faden, da die Amerikaner mitnichten Frieden wollen. Die US-Geheimdienste haben sich bestimmt nicht jahrelang bemüht, den Putsch in Kiew vorzubereiten und umzusetzen, bloß damit die dummen Europäer ihnen am Ende wieder einen Strich durch die Rechnung machen.

Für den Fall des Ausscherens aus den geheimen Abmachungen zwischen Brüssel, Paris, Berlin sowie anderen europäischen Hauptstädten und Washington haben die USA noch diverse Asse im Ärmel. Seit 9/11 oder auch MH17 wissen wir, wozu diese Leute fähig sind: Unbeteiligte Zivilisten werden kaltblütig zu hunderten oder tausenden geopfert, um die eigenen Ziele zu erreichen.

Niemand kann sie daher effektiv daran hindern, eine Neuauflage solcher Anschläge unter falscher Flagge zu inszenieren und die Schuld anschließend Moskau in die Schuhe zu schieben, um hinterher offiziell Vergeltung zu üben. Die Bastelkiste der amerikanischen Terrorregisseure ist voll mit grandiosen Ideen, um der Weltöffentlichkeit ein vermeintlich bösartiges und höchst aggressives Russland zu präsentieren.

Wann es zu welcher Eskalation kommen wird, kann wohl keiner verbindlich sagen. Doch dass seitens der USA unvermindert weiter am Beginn des dritten Weltkrieges gefeilt wird, ist unübersehbar. Die Möglichkeiten des gewöhnlichen Bürgers, dagegen etwas zu unternehmen, liegen bei genau Null. Selbst unsere Politik, stünde sie denn tatsächlich auf Seite des Volkes, ist vollkommen machtlos gegenüber einem nuklearen Vergeltungsschlag auf einen ebensolchen angeblichen und getürkten Erstschlag.

Es ist an der Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, was im Falle eines Falles mit uns selbst geschieht. Wären Sie wirklich bereit, heute Ihrem Schöpfer gegenüberzutreten infolge einer überraschenden Eskalation in Richtung Weltkrieg? Falls nicht, handeln Sie besser heute als morgen, denn schon morgen könnte unsere Welt sprichwörtlich auf dem Kopf stehen.

Minsker Friedensverhandlungen: zum Scheitern verurteilt

Avatar von aziegler71Blog A. Ziegler

Die Friedensverhandlungen sind meiner Meinung nach schon jetzt zum Scheitern verurteilt. Denn Poroschenko verspricht zwar Waffenruhe, weiß aber sehr gut, dass er den Rechten Sektor gar nicht mehr unter Kontrolle hat. Der Rechte Sektor allerdings hat schon klar verlauten lassen, dass er sich nicht an das Minsker Abkommen gebunden fühlt. Und Donezk seinerseits hat geäußert, bei Brechen der Waffenruhe selbst auch wieder zu den Waffen zu greifen.

Man braucht nicht bis Drei zählen zu können, um zu wissen, worauf das hinauslaufen wird: Der Rechte Sektor greift an, Die Volksmiliz verteidigt sich, Putin ist am Ende der Böse und ein paar kranke Großinvestoren in den USA freuen sich. Ich nehme an, dass Putin deswegen dem UN-Sicherheitsrat den Resolutionsentwurf vorgelegt hat, um die Vereinbarung zu festigen, was hoffentlich zur Folge hat, dass Kiew die Verantwortung dafür übernehmen muss, wenn der Rechte Sektor alles boykottiert.

Ich muss nicht extra darauf hinweisen, dass die…

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AbundantHope´s letzte Botschaften wieder nicht manifestiert?

Avatar von wolf* NEBADONIA *

Die letzten Botschaften von AbundantHope , haben mit konkret nachprüfbaren Terminen gearbeitet, die sich aber alle terminlich nicht manifestierten, damit wird das Ereignis nicht angezweifelt sondern der Termin.
Sollte natürlich das angekündigte Ereignis  noch kurzfristig stattfinden wäre ja alles noch im grünem Bereich, das es sich hierbei um eine gigantische Operation handelt, sollte jeden klar sein und immer wieder Präzisierungen erfolgen können auch, aber dann wäre es wesentlich sinnvoller dies auch so zu übermitteln und lieber keine endgültigen Termine zu nennen bzw. diese als Variante oder Option darzustellen.
Natürlich soll hiermit nicht CM kritisiert werden, den der Fehler dürfte ja nicht an CM liegen sondern eventuell an AH dem Kanal und … bzw. .. (siehe unten – Achtung beim Lesen von Botschaften).

am 01.01.   war bei BM folgender Text zu lesen: ..Silvester 2011 – Stand eben haben wir Bestätigungen des „Knopfdruckes“ – anvisiert innerhalb der kommenden 24 Stunden…

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Gedenken in Dresden: Gauck warnt vor Relativierung der deutschen Kriegsschuld

(Admin: Diese Gauckelei ist einfach unerträglich. Und das Wort Lügenpresse ist hier mehr als angebracht!!!)

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Dresden erinnert an die Luftangriffe der Alliierten vor 70 Jahren. In seiner Gedenkrede in der Frauenkirche hat sich Bundespräsident Joachim Gauck deutlich gegen eine Instrumentalisierung der Opfer gerichtet.

Dresden – Bundespräsident Joachim Gauck hat zum 70. Jahrestag der Bombardierung Dresdens davor gewarnt, die Opfer von einst zu instrumentalisieren.

„Wir wissen, wer den mörderischen Krieg begonnen hat. Und deshalb wollen und werden wir niemals die Opfer deutscher Kriegsführung vergessen, wenn wir hier und heute der deutschen Opfer gedenken“, sagte Gauck bei der Gedenkveranstaltung in der Dresdner Frauenkirche. (Lesen Sie hier die gesamte Rede im Wortlaut.)Am 13. Februar 1945 und den beiden Tagen danachhatten britische und amerikanische Bomber die Elbestadt angegriffen. Bis zu 25.000 Menschen kamen in dem von Brandbomben ausgelösten Feuersturm um.

Ausdrücklich gedachte Gauck der zivilen Opfer des Bombenkriegs auf allen Seiten. Er verwies auf die deutschen Luftangriffe auf Rotterdam, Leningrad oder Coventry. In diesem Zusammenhang mahnte der Bundespräsident eine Erinnerungskultur an, die zu einer Verständigung über nationale Grenzen hinaus führe.

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Bombenangriffe auf Dresden 1945: Das Ende der Legenden

Nirgends sei das Leid so stark instrumentalisiert worden wie in Dresden, sagte Gauck. Die Geschichtsfälschung habe während der Nazi-Herrschaft begonnen, sich in der DDR fortgesetzt und werde „selbst heute noch von einigen Unverbesserlichen weitergeführt“. Neonazis rechnen die Opferzahlen künstlich hoch und versuchen so, die deutsche Kriegsschuld zu relativieren.

Dem setzte der Bundespräsident entgegen: „Ein Land, das für eine Ungeheuerlichkeit wie den Völkermord steht, konnte nicht damit rechnen, ungestraft und unbeschädigt aus einem Krieg hervorzugehen, den es selbst vom Zaun gebrochen hatte.“Gauck wandte sich gegen jede Art von Revanchismus und gegen jede Konkurrenz verschiedener Opfergruppen – und forderte im Sinne der Versöhnung eine „Hinwendung zu den Opfern und der Anerkennung ihres Leidens“. Er ergänzte: „Wenn Wunden offen gehalten werden, kann Feindschaft nicht vergehen. Wenn das Ressentiment kultiviert wird, wächst der Wunsch nach Rache und Vergeltung.“

Die Demonstrationen der islamfeindlichen Pegida-Bewegung, die in Dresden ihren Ursprung hat, sprach der Bundespräsident mit keinem Wort an.

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syd/dpa