Europa steht vor einem grausamen Krieg

Willkommen im Jahr 1939, oh Pardon, 2015 oder doch nicht?

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Europa hat nichts aus seiner Geschichte gelernt, erliegt immer wieder den verlogenen US-Angriffskriegen. Mitnichten verwunderlich, denn das Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 war der Anfang eines schmutzigen Plans, genannt Europäische Union oder besser gesagt, die vereinigten Staaten von Europa. Somit werden seit jeher einstige souveräne Staaten seitens US-Eliten fremdgesteuert, besitzen keinen politischen Einfluss, auch wenn Völkern etwas anderes suggeriert wird.

Doch dann kam Russland unter Wladimir Putin und veränderte weltpolitische Strukturen, wodurch Europa nunmehr vor einer sehr wichtigen Entscheidung steht: gemeinsam samt Uncle Sam (USA) untergehen oder neue, friedliche Wege beschreiten, wahre Freundschaften erkennen? Jene „Wahl“ muss Europa eigenständig treffen, weil im Falle einer US-Einwirkung sämtliche EU-Mitgliedsstaaten Frieden gegen Krieg eintauschen würden.

Das Déjà-vu – Geschichte reloaded

Manch Bürger denkt demzufolge unweigerlich an den Zweiten Weltkrieg sowie deren vorangegangene Entwicklung. Damals agierten Hochfinanzen der USA gleichermaßen gewissenlos, finanzierten alle Seiten, um am Leid etlicher Völker zu verdienen. Verantwortliche Milliardäre verließen Deutschland vorzeitig, ihnen war egal, was ärmeren Menschen ihrer Gemeinschaft erwartete.

Obgleich eigentlich indirekte Kriegsverursacher, galten alliierte Kräfte als Friedenshelden, welche Europa angeblich vom bösn Nazi-Regime befreiten. Danach fragte niemand, was vorangegangen war, inwieweit US-Mächte verstrickt waren, woher Gelder kamen, wer bewusst scheinheilig provozierte. Stalingrad forderte unzählige Menschenleben, weitere Schlachten zerstörten ganze Länder. Uncle Sam führte seine Materialschlacht erst ab dem Zeitpunkt, wo kaum Verlustgefahr für seine Einheiten bestand, „verheizte“ zuvor fleißig verbündete Nationen – ja, Freundschaften samt Amerika verlaufen stets einseitig. Krönender antihumaner Abschluss? Bombenteppich über Dresden, welcher vollkommen unnötig war, da Deutschland keinerlei Gefahr mehr darstellte, unzählige Zivilisten starben, gleichwohl ohnehin sämtliche Soldaten an der Front waren. Alliierte Mächte, hinsichtlich Dresden eindeutige Kriegsverbrecher, entgingen ihrer gerechten Strafe, waren sie ja gefeierte Helden.

Russland – ein wahrer Freund

Genau deshalb hassen Westmächte Wladimir Putin. Er baute Russland unabhängig auf, erklärte Europa geschichtliche Zusammenhänge, verdeutlicht bis dato, wie nahe Europa vor einem Weltkrieg steht. Eigentlich hätten zumindest Europas Bürger aufwachen müssen aufgrund der Tatsache, daß die USA weiterhin mit Russland wirtschaftlich arbeiten, wohingegen Europa Sanktionsfolgen ertragen muss.

Solange Europa US-Sklave, wiederholt sich unsere Geschichte fortlaufend. Nur droht dieses Mal nukleare Kriegsgefahr, was Menschen offensichtlich ignorieren. Wie können geistig gesunde Menschen dem Märchen über den „Aggressor“ Wladimir Putin Glauben schenken, während die USA seit Jahrzehnten ungeniert kontinuierlich Völkerrechtsbrüche begehen? Zweifelsohne sollten Europäer endlich aufwachen, ihren Amerikatraum aufgeben, erkennen, wer tatsächlich faire Friedensstrukturen ermöglicht. Russland will nicht erneut gegen Deutschland bzw. Europa kämpfen, aber sofern Europas Bevölkerung Putin Freundschaftsangebote stets ablehnt, für die USA gerade heuchlerisch einwirkt, bleibt Russland am Ende keine andere Wahl. Wer diverse Vorgänge inmitten der Ostukraine genauer betrachtet, dem offenbart sich schnell, wie nahe Europa vor einem Krieg steht.

Handeln oder weiter schlafen? Fakt ist, US-Amerika lacht am Ende erneut, wenn Europa so naiv, Russlands Freundschaft abzulehnen. Uncle Sam kennt weder Moral noch Anstand, dort zählt einzig der Dollar, egal woher der Gewinn kommt, Hauptsache Kriegskassen boomen.

Ihr

Joachim Sondern

https://buergerstimme.com/Design2/2015/02/europa-steht-vor-einem-grausamen-krieg/

Der Kessel um Debalzewo – »Minsk 2« ist Makulatur!

Jan-Andres Schulze

Rund um den »Kessel von Debalzewo« entscheidet sich scheinbar nach Medienberichten in diesen Stunden, wie ernst es allen Parteien mit den Vereinbarungen von Minsk ist. Das Problem dabei: Maßgebliche Teilnehmer des Konflikts waren bei den Minsker »2+4«-Verhandlungen (»Volksrepubliken« Donbass und Luhansk, Russland, Ukraine, Frankreich, Deutschland) gar nicht beteiligt.

Der »Kessel«: Mythos oder Wirklichkeit?

Einig sind sich viele westliche Leitmedien darüber, dass es diesen Kessel gibt und dass in ihm nicht nur ca. 8000 ukrainische Kämpfer, sondern auch mehr als 5000 Zivilisten eingeschlossen sind. Erstaunlich dabei ist nur, dass sie damit vollkommen die aktuelle Berichterstattung aus der Ukraine vernachlässigen.

Die sieht das nämlich so:

»Die Schlacht um den Kessel bei Debalzewo ist womöglich die schärfste und weitreichendste Schlacht des Russland-Ukraine-Krieges bis heute. Die Schlacht umfasst den vollen Umfang moderner mechanisierter Kräfte, das Zusammenspiel von Geheimdienst, Infanterie, Artillerie und gepanzerten Fahrzeugen, Artillerie und intelligenten elektronischen Mitteln. Die ukrainische Armee hält zum ersten Mal in ihrer Geschichte einen Abwehreinsatz an breiter Front und zeigt sich damit volltauglich im Kampf. Nachdem acht Tage gekämpft wurde, schlugen die ukrainischen Truppen erfolgreich den russischen Angriff zurück. Die russische Söldner-Armee hatte versucht, die ukrainische Verteidigung im Donbass zu zerschlagen und damit radikal den Verlauf des Krieges zu ändern. Dem Feind ist es nicht gelungen, sein Ziel zu erreichen und er erlitt schwere, möglicherweise lähmende Verluste. Am 2. Februar hatte die Intensität der Kämpfe abrupt nachgelassen. Die feindliche Offensive auf den Kessel bei Debalzewo war gescheitert. Zum ersten Mal bemerkte das russische Kommando seine Verluste und stellte seine Offensive ein.«

Damit widerspricht diese »Berichterstattung« komplett jener der anderen Seite. So teilt der Milizen-Kommandeur der »Donbass VR«, Eduard Basurin, am 12.02. mit:

»Wir haben mehrfach erklärt, dass sich die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die sich in der Einkreisung in Debalzewo befinden, ergeben sollen. Wir garantieren ihnen einen friedlichen Abzug und das Leben. Wenn sie in die andere Richtung abziehen, werden sie von Sperrabteilungen beschossen. Das leitende ukrainische Offizierspersonal hat sich selbst gerettet und den Untergebenen nicht mitgeteilt, dass sie eingekreist sind. Ihnen ist das Schicksal der Leute gleichgültig, die in den Schlund dieses Krieges geraten sind. Aber wir sind nicht blutdürstig, wir schlagen einen friedlichen Weg vor, um ihr Leben zu retten.«

Aber was stimmt denn nun?

Hybride Kriege

Schon im Juli 2014 waren Tausende ukrainischer Soldaten in den Kesseln von Ilowajsk und Amwrosjewka eingeschlossen worden. Wonach sich die ukrainische Führung zu den ersten Waffenstillstandsverhandlungen in Minsk gezwungen sah.

Die australische Agentur »Armament Research Services (ARES)« wie auch das renommierte Stockholmer Internationale Friedensforschungs-Institut »SIPRI« erklären dies nicht durch Waffenmängel. Denn die Ukraine sei qualitativ und quantitativ gut ausgerüstet. Ursächlich sei vielmehr taktischer und strategischer »Bedarf«: Wie bekämpft man Rebellen, die sich in einer Stadt, also in einer zivilen Umgebung verstecken, die zivile Kleidung tragen, die sich jederzeit auflösen, neu formieren, abtauchen oder auch hinter die Grenze zurückziehen?

Dazu passt die Behauptung von OSZE-Generalsekretär Lamberto Zanier, die OSZE hätte bis dato keine russischen Truppen in der Ost-Ukraine feststellen können. Es handelt sich in großen Teilen um einen »hybriden« Krieg, also um konventionelle und verdeckte militärische Aktionen, die durch staatliche und nicht-staatliche Akteure angewandt werden.

Selbstverständlich gibt es für die Ukraine gute Gründe, warum sie keinen Kessel erkannt haben will: Eine offen kommunizierte, mögliche Niederlage schwächt die eigene (Verhandlungs-)Position. Der vermutlich gewichtigste Grund aber ist, dass sich mit den Separatisten nicht nur außerhalb des Kessels irreguläre Kombattanten befinden, sondern auch innerhalb auf Seiten der Ukraine.

»Die Geister, die ich rief, werd‘ ich nun nicht mehr los«

Laut Angaben ost-ukrainischer Volksmilizen werde im Sprechfunk der Gegenseite Englisch, Polnisch und Französisch gesprochen. Der Spiegelberichtete bereits im Mai 2014, dass 400 US-Söldner der Firma Academi (ehemals Blackwater) in der Ukraine seien. Zudem tauchen weitere Freiwilligenbataillone unterschiedlichster Herkunft in der Ukraine auf. So finanziert auch Julia Timoschenko ein ganzes Bataillon mit Geldern ihrer Vaterlandspartei.

Die Bataillone »Aidar« und ›Asow« sollen sich aus Rechtsextremisten ganz Europaszusammensetzen. Amnesty International dazu: »Wir haben Folter dokumentiert, Misshandlungen, Entführungen und Lösegelderpressung. Die fehlende Untersuchung solcher Straftaten und die fehlende Kontrolle dieser Bataillone führen immer wieder zu solchen Verstößen«.

Der Generalsekretär von Amnesty ergänzt: »Das Aidar-Bataillon und einige andere Freiwilligenverbände haben zurzeit faktisch kein Oberkommando und keine klare Kommandostruktur. Es sieht so aus, als seien sie faktisch niemandem verantwortlich. Sogar die Kommandeure der lokalen Regierungstruppen scheinen keine Kontrolle über sie zu haben«. Laut Aussagen von Eduard Basurin ist unter anderem das ukrainische Bataillon »Asow« eingekesselt, das die Zivilbevölkerung als lebendes Schild missbraucht.

Auf der Gegenseite funktioniert das genauso. Der Kampf gegen die »Faschisten« – was ja angesichts der Freiwilligenbataillone der Ukraine schwer von der Hand zu weisen ist – mobilisiert tausende russischer Freiwilliger. Russische Kosaken verteidigen die Ost-Ukraine, russischeUltranationalisten, Kadyrowzy, Kadyrow-Getreue aus Tschetschenien, eine ganze serbische Einheit »Jovan Sevic« (vor dem Ersten Weltkrieg war der »Panslawismus« eine große Vision) kämpfen mit. Dazu kommen viele russische Ex-Militärs, die arbeitslos oder im Ruhestand sind. Und natürlich ehemalige Geheimdienstler aus Zeiten der Regierung Lukaschenko.

Eine unübersichtliche Lage von selbstgewählten Uniformen, Befehlsstrukturen, Zugehörigkeiten – in und außerhalb des Kessels, der mal besteht, mal wieder nicht, weil es keiner so richtig weiß. »Minsk 2« spricht das verklausuliert in Punkt 10 an: »Withdrawal of all foreign armed formations, military equipment, as well as mercenaries form the territory of Ukraine under monitoring of the OSCE. Disarmament of all illegal groups.« (»Abzug aller ausländischen bewaffneten Formationen, der militärischen Ausrüstung, sowie der Söldner von dem Territorium der Ukraine unter Überwachung durch die OSZE. Entwaffnung aller illegalen Gruppierungen.«)

Geopolitik und Individualisierung – »Minsk 2« ist Makulatur

Der Konflikt hat sich verselbstständigt. Keine Seite ist gutgläubig und wirklich an Frieden interessiert. Alle kochen ihr Süppchen. Die Leidtragenden sind die Zivilisten – in aller erster Linie jene in den sozialistischen »Volksrepubliken« der Ost-Ukraine, die sich gerade auf die Tradition der 1918 gegründeten Donezko-Kriworoshskaja-Republik (DKR) berufen.

Diese hörte zwar schon nach einem Jahr auf zu existieren, umfasste aber ein wesentlich größeres Gebiet. Der Konflikt spiegelt auch das Spannungsverhältnis zwischen der Geopolitik der Großmächte und der Individualisierung.

Individuen begeben sich freiwillig auf die »Reise« – im 16. Jahrhundert noch eine gebräuchliche Bezeichnung für Kriegszug – und stellen wie selbstverständlich das staatliche Gewaltmonopol infrage. Sie ermächtigen sich selbst zur Gewaltanwendung, um für die von ihnen so empfundene »gerechte Sache« zu kämpfen. Das Völkerrecht kann die Akteure nicht beeindrucken, was nicht zuletzt die »ISIS-Reisenden« belegen. »Minsk 2« ist Makulatut.

 

EILMELDUNG !! Die FRATZE USRAEL-NATO-Schergen !!

Avatar von egontechEgon Tech Blog

FREUNDE,

das ist eine unbestätigte Meldung aber die Wichtigkeit und Unmenschlichkeit eines solchen Wahnwitzes muss auch so herausgeschrien werden  !!

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Bombardierung der Landwehr getroffen

Sergej http://www.newsli.ru/news/ussr/politika/13403

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Geld, wie es nicht im Lehrbuch steht

Manfred Gburek

VON
MANFRED GBUREK

Das Deflationsgespenst geht um. Zu Recht? Zweifel sind angebracht. Die nächsten Monate werden entscheiden, wann die Inflation zurückkommt.

Deflation? Welche Deflation? Das fragen sich derzeit Vielreisende, wenn sie auf ihre schon wieder höher ausgefallene Hotelrechnung blicken oder wenn sie für Handlangerdienste mehr als vor einem Jahr bezahlen müssen, zwei Posten aus dem sogenannten deutschen Warenkorb mit einem Preisplus. Inflation, welche Inflation? Diese Frage stellen sich Hausfrauen, wenn sie an der Kasse von Aldi oder Lidl weniger zahlen müssen als vor Jahresfrist oder wenn Autofahrer in Anbetracht der niedrigen Preise an den Zapfsäulen insgeheim an die Anschaffung eines Spritfressers denken.

Tatsache ist: Die meisten Preise des gewichteten deutschen Warenkorbs sind im Januar, verglichen mit den Preisen vor Jahresfrist, um 0,4 Prozent gesunken, die des Warenkorbs aus dem Euroraum sogar um 0,6 Prozent. Müssen wir uns also allmählich mit der Deflation abfinden? Die EZB gibt sich allerhand Mühe, dass es nicht so weit kommt, und wird bereits vom kommenden Monat an viel Geld über den Märkten ausschütten. Aber welche Märkte werden davon am meisten profitieren? Die Aktienbörsen und vielleicht – man mag es wegen der abgestürzten Renditen kaum noch für möglich halten – die Märkte für Anleihen, von Bundesanleihen über französische und spanische bis zu italienischen Staatsanleihen, wohingegen bereits die Warnlampen angehen, wenn Unternehmensanleihen ins Spiel mit dem vielen frischen Geld kommen.

Preistreiber, wo man hinsieht

Nicht zu vergessen Wohnimmobilien, das in Deutschland angeblich so beliebte Betongold, obwohl die meisten Deutschen anders als Franzosen, Spanier oder Italiener lieber zur Miete wohnen. Sind Wohnungsmieten, einschließlich Nebenkosten im Index des deutschen Warenkorbs mit 31,7 Prozent am höchsten gewichtet, zuletzt etwa gefallen? Keine Spur, und auch die Mietpreisbremse wird daran kaum etwas ändern können. Nicht zu vergessen all die Preistreiber, die erst gar nicht direkt im Warenkorb enthalten sind, sondern die Inflation auf Schleichwegen nach oben treiben werden. Man denke etwa an die Grunderwerbsteuer, bei der die meisten Bundesländer zuletzt maßlos zugegriffen haben, oder an

die den Gemeinden zufließende Grundsteuer, die über den Umweg Vermieter auf die Mieter abgewälzt wird.

Wie steht es um die Sprit- und Heizölpreise? Autofahrer, besonders die Besitzer eines Porsche Cayenne oder sonstigen SUV, und Hauseigentümer mit entsprechenden Heizungen freuen sich. Nur ist die Frage, wie lange. Ein kurzer historischer Rückblick zeigt, dass die Freude jäh enden kann, so wie der Rohölpreis im vergangenen Jahr zur Überraschung aller sogenannten Energieexperten jäh eingebrochen ist. Von 1973 bis 1974 verdreifachte sich der Ölpreis von 4 auf 12 Dollar je Barrel (rund 159 Dollar). 1979 stand er schon bei 70 Dollar, fiel aber in den dann folgenden zwei Jahrzehnten am Ende auf nur noch 10 Dollar, um bis zum Sommer 2008 auf nahezu 140 Dollar zu steigen. Dem anschließenden krisenbedingten Rückschlag auf gut 30 Dollar folgte bis 2014 der Anstieg über 110 Dollar und diesem der Rückgang unter 50 Dollar im Januar 2015. Die Preisentwicklung zeigt keinerlei Regelmäßigkeit, und mit Überraschungen nach oben wie nach unten ist umso eher zu rechnen, je mehr sich die Politik einmischt – wie zuletzt den Sanktionen gegen Russland.

Wo das Lehrbuch versagt

Inflation der Aktien- und Anleihenkurse sowie der Immobilienpreise, befürchtete Deflation des Warenkorbs, wie lange verträgt sich das? Wie will EZB-Chef Mario Draghi die von ihm angestrebten knapp 2 Prozent Inflation erreichen, solange die in den Banken dominierenden Spieler das viele frische Geld lieber in Aktien stecken, statt es dem Wirtschaftskreislauf zur Verfügung zu stellen? Die Antwort auf beide Fragen kennt nicht einmal Draghi selbst.

Wie wahrscheinlich ist überhaupt die Deflation, sobald der Effekt des gesunkenen Ölpreises nachlässt? Halten wir uns an den lehrbuchmäßigen Ablauf: Deflation geht von sinkender Nachfrage aus (haben wir in Deutschland als entscheidender europäischer Konjunkturlokomotive nicht), die zu fallenden Preisen führt (haben wir zwar im Warenkorb, aber nicht in der realen Welt, siehe Mieten und Steuern), woraus Zahlungsprobleme entstehen (die Draghi mit viel Geld aus der Welt schafft), was zu Pleiten führt (gehören zum größten Teil der Vergangenheit an), die sinkende Löhne und Arbeitslosigkeit zur Folge haben (gilt nur für schwache Euroländer, aber nicht für die Konjunkturlokomotive).

Manches Überraschungsei kommt noch

Man kann das Ganze auch mit der Inflation lehrbuchmäßig durchspielen. Doch da müsste das Lehrbuch bei der Reihenfolge umgeschrieben werden. Denn die für die Inflation typische Abfolge stimmt nicht mehr: Kaufkraftverlust des Geldes, dann steigende Priese mit Geldwertverlusten und schließlich Flucht in Sachwerte, das war gestern. Heute gilt: Flucht in Sachwerte (Aktien, soweit es ihren Sachwertcharakter betrifft, und Immobilien), steigende Kaufkraft des Geldes (jedenfalls in Bezug auf den Warenkorb) und Wertverlust des Geldes nur für den Fall, dass Zinsen unter null am Geld auf dem Konto nagen.

Wir haben es also mit einer ganz anderen Entwicklung zu tun als in den vergangenen Jahrzehnten. Eines ist gewiss: Draghi wird sich rechtzeitig an seine Worte vom Juli 2012 erinnern, als er versprach, den Euro um jeden Preis zu retten, und nachlegte, dass die Rettungsmaßnahmen ausreichen werden. Dahinter verbirgt sich ganz bestimmt noch so manches Überraschungsei. Eines davon heißt aktuell Griechenland. Potenziell ist noch mehr drin, denn der Aktien- und Immobilienrausch geht allmählich in einen Konsumrausch über. Zwar längst noch nicht überall im Euroraum, aber immerhin vor allem im kaufkraftstarken Deutschland. Und sobald die Minuszeichen vor der Geldentwertung verschwunden sein werden, dürfte der Konsum auch in den anderen Euroländern anziehen. Dort genießt man das Konsumieren ja traditionell, sogar mehr als in Deutschland.

http://www.rolandtichy.de/

Neues Modell: Universum hat weder Anfang noch Ende

urknall-theorie-widerlegt

Ein Wissenschaftlerteam hat ein neues Modell vorgestellt, das davon ausgeht, dass das Universum nie einen Anfang gehabt hatte.

Das aktuelle am weitesten akzeptierte Modell um die Geburt unseres Universums geht davon aus, dass es vor etwa 13,8 Milliarden Jahre aus einem winzigen Punkt entstand, der als Singularität bezeichnet wird. Dieser Punkt war kleiner als ein Atom aber von unendlicher Dichte, und in dieser Singularität gab es weder die Zeit noch den Raum. Erst als er in dem sogenannten »Urknall«, in Form einer gewaltigen »Explosion« auseinanderbrach, expandierte unser Universum und konnten Elemente, Materie und Himmelskörper entstehen.

Nun aber haben kanadische und ägyptische Physiker in enger Zusammenarbeit ein neues, radikales Modell vorgestellt, in dem das Universum weder einen Anfang hatte noch ein Ende haben wird und stattdessen ewig existiert. Ihr Modell würde sogar die hochkomplexe Theorie der Quantenmechanik und Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie verbinden, um die Existenz des Universums zu erklären und kommt dabei ohne die Dunkle Materie und Dunkle Energie aus – zwei hypothetische Kräfte, ohne die die aktuelle Urknalltheorie nicht erklärt werden kann.

In dem neuen Modell befindet sich unser Universum in einer Art Quantenflüssigkeit, die aus Gravitonen besteht. Diese hypo- thetischen, masselosen Teilchen gelten als Träger der Gravitationskraft und spielen in der Theorie der Quantengravitation eine große Rolle. Wie das Physikerteam in »phys.org« schildert, würden astronomische Beobachtungen und die Dichte des Universums ihre Theorie bekräftigen.

Die Urknalltheorie stand schon immer im Kreuzfeuer, denn sie steht im krassen Widerspruch zu der Allgemeinen Relativitäts-theorie, die keine Singularität akzeptiert.

Quelle: Fernando Calvo für terra-mystica.jimdo.com

http://www.pravda-tv.com/

Zeit der „Welt-Unordnung“: „Asien, Schanghai bis Petersburg“

welt-unordnung

Der Konflikt in der Ostukraine und die globale Krise, die um die Entwicklung im Donbass entstanden ist, zeugen vom Beginn einer neuen Periode in der internationalen Politik, schreibt Dmitri Trenin, Direktor des Moskauer Carnegie-Zentrums, in „The Guardian“.

Für Europa sei die Zeit einer „Welt-Unordnung“ gekommen, so der Experte. „Europa, das Russland als Partner verloren und die Ukraine als eine neue Zone der Verantwortung bekommen hat, rätselt nun, was nun zu machen ist.“

Infolge des Ukraine-Konflikts wachse die Kluft zwischen Russland und der EU. Die Idee eines Groß-Europas von Dublin bis Wladiwostok, von der der russische Präsident Wladimir Putin gesprochen hat, existiert nicht mehr. An ihre Stelle tritt nun eine andere Idee – von einem großen Asien von Schanghai bis Sankt Petersburg.

Die Pläne der europäischen Top-Politiker, wonach die Sanktionen in der Kombination mit den schlagartig gefallenen Ölpreisen Russland zwingen würden, seine Haltung zur Ukraine zu ändern, seien weiterhin nicht realisiert. Wladimir Putin zeige nicht die Absicht, den Forderungen des Westens nachzugeben. Die russischen Eliten seien auf seiner Seite, und Putins Rating bei den russischen Bürgern sei hoch wie nie zuvor. Die Russen seien sich sehr dessen bewusst, welche Gefahren für sie im Ukraine-Konflikt steckt.

Sollte der Donbass-Konflikt beigelegt werden, sei nicht mit einer sofortigen Aussöhnung zwischen Russland und der EU zu rechnen, betont Trenin. Dies bedeute, dass es in Europa in absehbarer Zukunft kein einheitliches Sicherheitssystem und keine. festgesetzten Normen und Verhaltensnormen und –regeln geben wird.

Zugleich scheitern die Versuche des Westens, Russland zu isolieren: Moskau findet sich neue Partner außer der EU und der USA. Zusammen mit China trete Russland direkt oder indirekt gegen eine Welt, in der die USA dominieren. Viele Länder, darunter auch USA-Verbündete wie Südkorea und Japan sowie das Nato-Mitgliedsland Türkei seien bemüht, Wirtschaftsbeziehungen mit Russland zu entwickeln, heißt es im Beitrag.

Quelle: de.sputniknews.com vom 15.02.2015

http://www.pravda-tv.com/

USA wollen Volksabstimmung zum Dritten Weltkrieg in Europa verhindern

Oberkommandierender Barack Hussein Obama auf Kriegspfad Diktatur fuer den Frieden Dagger Kompex Darmstadt Rede ans Volk Blutzkrieg Blitzbesuch

Bad Ballerburg: Haben wir noch die überraschenden Blitzvisiten von Angela Merkel und François Hollande in Washington im Blick? Niemand wusste so recht, warum die Beiden dort aktuell strammstehen mussten? Jetzt gibt es aber erste Gerüchte dazu und warum die Tour zwingend dorthin führen musste. Es soll die verzweifelte Mutlosigkeit gewesen sein, die Merkel und Hollande bewog sich in Washington nicht nur Rat, sondern gleich ein ganzes Bündel neuer überseeischer Dienstanweisungen abzuholen. Der Zentrale Dreh- und Angelpunkt der Reise soll demnach ein offener Streit über den Austragungsort des Dritten Weltkrieges gewesen sein, ob dieser nun traditionell auf historischem Terrain aufzuführen sei, oder ob man anderen Nationen endlich mal eine Chance zur Ausrichtung eines solchen „Events“ geben darf.

Den Gerüchten folgend, sollen Merkel und Hollande eine europaweite Volksabstimmung über die Abhaltung des Dritten Weltkrieges in Europa in Planung gehabt haben (nur Deutschland wäre davon wie üblich ausgenommen gewesen, schließlich ist bekannt, dass die Deutschen immer Frieden mit Waffen schaffen wollen, siehe bisherige Äußerungen von Gauck und Merkel). Bei dieser Idee zum Volksentscheid hätte demnach der soziale Aspekt Pate gestanden, Deutschland und Frankreich fühlten sich mental noch nicht wieder reif genug für größere Verwüstungen. Man wollte deshalb aus Sicht europäischer Menschenfreundlichkeit auch anderen Kontinenten einmal die Gelegenheit geben Austragungsort und Kulisse für ein derart weltbewegendes Spektakel zu werden, um einen noch größeren und schöneren Weltkrieg der Extraklasse in Szene zu setzen.

Hollande Francois is this isis tres chaud hochstapler maulheld maulaffe sozialist und schaumschlaegerDamit zeigten sich Merkel und Hollande offenbar viel zu eilfertig, der Rüffel folgte auf den Fuß. Derlei Umtriebe und Alleingänge sind absolut nicht im Sinne der USA. Selbst gönnt man auch der eigenen Bevölkerung keine neue Infrastruktur, obgleich die dringend erneuerungsbedürftig wäre. Die Vermehrung des Reichtums der Reichen steht dort absolut im Vordergrund, damit der Schutz der Kriegsinvestoren und eben nicht die unnützen Wohltaten für das eigene Volk. Aus diesem Grund scheidet auch die USA als Ersatz- oder Hilfskriegsschauplatz nach dem Willen der US Regierung zweifelsfrei aus. Ferner wird Obama die beiden Provinzhelden belehrt haben, dass eine Austragung des WK III in unterentwickelten Regionen dieser Welt ebenfalls nicht in Frage kommt, weil sonst die Ziele von bereits getätigten Kriegsinvestitionen(Beispiel Ukraine), Friedensgeräteproduktion (Rüstungsindustrie), Zerstörung für den Wiederaufbau nebst der dann hochverzinslichen Wiederaufbauprogramme und Kredite aufs äußerste gefährdet wären. Letzteres käme einer offenen Wirtschaftsblockade gleich, die man seitens der USA nicht hinnehmen und notfalls auch mit Waffengewalt unterbinden werde.

Damit ist klar wohin die Reise führt. Merkel und Hollande laufen wieder programmgemäß in der Spur und das Schauspiel kann seinen lang zuvor geplanten Lauf nehmen. Dazu gehören natürlich die unermüdlichen Friedensbeteuerungen aller Akteuere, bei gleichzeitigem Ausbau der Sanktionen gegen Russland, weil Putin sonst keinen erweiterten Krieg in Europa vom Zaune brechen wird, wenn man die Not in Russland nicht in entsprechendem Maße steigern kann. Alles flankiert durch die erhöhte Produktion von Friedensgerät, als Vorstufe zu Pseudo-Wirtschaftswachstum und frischer Prosperität in der Euro-Zone, solange bis Russland endlich im gewünschten Umfang mitzieht und es richtig krachen lässt und wenn es sein muss, dann wird auch MH17 noch ein paar Mal wiederaufgeführt, bis alle Welt endlich die Schuld an der gewünschten Stelle vermutet.

German_ISAF_Merkel_Soldiers_TrainingEs ist damit zu rechnen, dass Führerin Merkel irgendwann in den kommenden Monaten mal wieder gänzlich von Sinnen, ihre mütterlichen Instinkte durchbrechen lässt. Dann wird sie nicht wie einst „die Schnauze“, im Berliner Sportpalast, sondern vom Balkon ihres Kanzleramtes aus, eine minutiös durchorganisierte Spontanansprache ans Volk halten, deren Inhalt bereits heute bekannt ist. Es wird so eine Art Reminiszenz an eine der glorreichsten Parteiveranstaltungen der jüngeren deutschen Vergangenheit sein, als man in einem ähnlich kurzen Prozess einen illegalen Volksentscheid herbeiführte an dem sich heute noch die Geschichtsschreibung aufgeilt. Im Protokoll wird hernach zu lesen sein, dass sie dem Volk im Neusprech zubrüllte: „Wollt ihr den totalen Frieden?” und nach dem frenetischen Zustimmungskanon aus der bezahlten dumpfen Masse der Parteitagsgänger wird sodann ihre angemessene Antwort ertönen, dass die Bundeswehr bereits mit allem verfügbarem, schwersten Friedensgerät gen Osten unterwegs ist … um endlich wieder Frieden zu schaffen.

warum gibt es krieg die macht der Medien machtmissbrauch gekaufte Meinung

Letzteres ist selbstredend auch ganz im Sinne der USA und der Kriegsgroßinvestoren, die bereits dringlich darauf warten, zur Mehrung ihrer persönlichen Wohlfahrt, wieder zur Kasse schreiten zu dürfen. Ein weiterer Grund Volksabstimmungen zum Austragungsort des Dritten Weltkrieges nicht zuzulassen, ist die Tatsache, dass es nirgends sonst, als derzeit in der Ukraine,soviel willige Faschisten und hirnlose Glatzen gibt, die überhaupt das Zeugs dazu haben so brutal durchzuziehen, wie es für die Entfesselung eines größeren Konfliktes zwingend vonnöten ist. Just in dem Ausmaß, wie es erforderlich ist, um die gesteckten Investitionsziele tatsächlich zu erreichen. Selbst das wird Baracke Hassheini Obadrama, im Gegensatz zu Hollande und Merkel im Moment der freundschafltichen Belehrung bewusst gewesen sein. Der Austragungsort ist unter keinen Umständen verhandelbar, es bleibt beim traditionellen Austragungsort Europa! Solche Entscheidungen kann man grundsätzlich nicht dem Pöbel überlassen, das war bereits beim Ersten und auch beim Zweiten Weltkreig nicht anders! Wo kämen wir denn da hin, wenn es dazu ein Mitspracherecht gäbe? Das wäre das eindeutige Ende aller friedliebenden Kapitaleinsätze in Hochrisikorenditegebieten. Ein Albtraum für Investoren. Nur bei der Delegation der daraus resultierenden Nachkriegs-Verantwortung sollte man es an der nötigen Volksbeteiligung natürlich nicht missen lassen, ganz im Gegenteil, da muss der Pöbel nochmals zurecht für sein übelstes Treiben und seine Kriegsgeilheit abgestraft werden, auf dass es nie wieder Krieg geben möge.

USA wollen Volksabstimmung zum Dritten Weltkrieg in Europa verhindern

Türkei: Wütende Proteste auf Grund Sexualmordes an 20-jähriger Studentin

(Admin: So geht es auch. In der eigenen Heimat etwas gegen Unrecht unternehmen!!)

Fünf aufständische Frauen ketteten sich vor dem Gerichtsgebäude in Mersin fest. In mehreren Städten brachen Proteste auf Grund des Mordes an der 20-jährigen Psychologiestudentin aus.

Quelle: Ruptly

Es kam zu mehreren Festnahmen. Als einzige verbliebende Mitfahrerin im Bus versuchte der Busfahrer sie zu vergewaltigen. Als das Mädchen sich wehrte, stach er auf sie ein, schnitt ihr die Hände ab und verbrannte diese. Seit Mittwoch galt sie als vermisst. Ihre Leiche wurde am Freitag gefunden.

http://www.rtdeutsch.com/

 

USA entsenden Fallschirm-Jäger in die Ukraine

Der Oberkommandeur der US-Streitkräfte in Europa, Ben Hodges, hat angekündigt, dass 600 Fallschirmjäger des 173rd Airborne Brigade Combat Teams der US-Armee Soldaten in der Ukraine ausbilden sollen. Die Ukrainer sollen lernen, sich gegen „Artillerie- und Raketenangriffe“ zu schützen.

Das 173rd Airborne Brigade Combat Team besteht aus US-Fallschirmjägern. Sie ist eine konventionelle Luftlande-Einheit. (Foto: dpa)

Das 173rd Airborne Brigade Combat Team besteht aus US-Fallschirmjägern. Sie ist eine konventionelle Luftlande-Einheit. (Foto: dpa)

Video hier:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/02/16/usa-entsenden-fallschirm-jaeger-in-die-ukraine/

Ein Bataillon aus rund 600 amerikanischen Fallschirmjägern wird im März nach Kiew entsendet. Die Soldaten stammen aus der 173rd Airborne Brigade Combat Team der US-Armee. Die Einheit hat ihr Hauptquartier im italienischen Vicenza. Sie sollen Soldaten des ukrainischen Militärs ausbilden. Die Mission wurde von Hodges schon Anfang Februar angekündigt.

Das Training werde im Yavariv Schulungs-Zentrum in der westukrainischen Stadt Lemberg stattfinden. Die Amerikaner werden die Ukrainer darin ausbilden, wie man sich besser gegen „Artillerie- und Raketenangriffen“ der Rebellen verteidigen kann, zitiert Fox News den Kommandanten der US-Armee in Europa, Ben Hodges.

Nach den Worten von Hodges ist das russische Militär direkt an den Kämpfen im ostukrainischen Debalzewo beteiligt. Sollte Russland dort erfolgreich sein, könnte es Mariupol ins Visier nehmen, sagte der US-General bei einem Besuch am vergangenen Mittwoch im Nato-Stützpunkt Szczecin. Russland habe zehn Bataillone im Grenzgebiet zur Ukraine stationiert.

Hodges hatte im Januar das Zentrale Militär-Krankenhaus in Kiew besucht, um verwundete ukrainische Soldaten mit dem Tapferkeits-Abzeichen der US Army in Europe auszuzeichnen.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/

IS-Terroristen: »Wir tränken das Meer in eurem Blut«

Redaktion

Tripolis (idea) – Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat in Libyen 21 koptische Christen aus Ägypten ermordet. Ein im Internet veröffentlichtes Video zeigt die schwarz maskierten Mörder, die ihre in orangene Overalls gekleideten Opfer zu einem Strand führen und köpfen.

Der fünfminütige Film trägt den Titel »Eine Botschaft unterschrieben mit Blut an die Nation mit dem Kreuz«. Ein Sprecher der Terroristen erklärte, sie stünden »heute im Süden Roms, in Libyen«. An den Westen gerichtet sagte er: »Wir werden das Meer mit eurem Blut tränken.«

Die 21 Kopten aus Oberägypten waren als Gastarbeiter in Libyen tätig und im Dezember vom IS verschleppt worden. Der Vorsitzende des Instituts für Islamfragen der Evangelischen Allianzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Dietrich Kuhl (Essen), erklärte gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea, mit dem Video richte sich der IS direkt an die christliche Welt.

Christen sollten mit Gebet für die betroffenen Familien sowie der Bitte um Weisheit für Politiker und Sicherheitsexperten reagieren. Der IS sei nicht nur eine Gruppe von »Verrückten« oder »Terroristen, die nichts mit dem Islam zu tun haben«, sondern von Muslimen, die ihre Vision eines vom islamischen Religionsgesetz (Scharia) bestimmten Staates mit Gewalt und Einschüchterung verwirklichen wollten. Inzwischen meldeten sich in vielen Ländern immer mehr Sympathisanten dieser Bewegung.

Mindestens 40 Islamisten bei ägyptischem Vergeltungsschlag getötet

In Libyen kämpfen seit Monaten mehrere Milizen um die Macht in dem ölreichen Land. Eine international anerkannte Regierung sitzt im ostlibyschen Tobruk, eine islamistische Gegenregierung in Tripolis. Dschihadistische Gruppen machen sich das Machtvakuum zunutze.

Sowohl der IS als auch das Netzwerk al-Qaida sind in dem nordafrikanischen Land aktiv. Ägyptens Präsident Abd al-Fattah as-Sisi ordnete nach den Morden eine siebentägige Staatstrauer an und reagierte mit Vergeltungsschlägen.

Die ägyptische Luftwaffe bombardierte Waffenlager und Ausbildungscamps des IS in Libyen. Dabei wurden mindestens 40 Islamisten getötet.

Landesbischof Meister spricht koptischem Bischof Anteilnahme aus

Der Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, Ralf Meister, sprach dem Bischof der koptisch-orthodoxen Kirche in Deutschland, Anba Damian (Höxter bei Paderborn), seine Anteilnahme aus.

Bei einem Besuch des koptischen Klosters Brenkhausen erklärte Meister: »Ich bin tief besorgt um die Zukunft der Christinnen und Christen im Nahen Osten und fordere alle Religionsgemeinschaften und Regierungen dazu auf, religiösem Fanatismus und Hass zu widerstehen.

Im Gebet bleiben wir mit den weltweit verfolgten Christinnen und Christen solidarisch verbunden und sehen es als unsere Aufgabe an, die Freiheit des Glaubens zu verteidigen.« Von den 87 Millionen Ägyptern sind etwa zehn Prozent Christen. Die koptische Kirche ist die größte christliche Gemeinschaft im arabischen Raum.