USA: in zehn Jahren null Maserntote, aber über 100 Tote durch Masernimpfstoff

Brian Shilhavy

Im Internet kocht die Debatte über Masern und Masernimpfstoff, da scheint es geraten, einige harte Fakten ins Feuer zu werfen. Es folgen ein paar leicht zu verifizierende Fakten aus den letzten zehn Jahren über Todesfälle im Zusammenhang mit Masern sowie Todesfälle durch Masernimpfstoffe im selben Zeitraum in den USA.

Zunächst: Die [US-Gesundheits- und Seuchenschutzbehörde] Centers for Disease Control andPrevention, CDC, erfasst wöchentlich die Zahl der Krankheitsausbrüche, einschließlich der Todesfälle. Dr. Anne Schuchart, die Leiterin der Abteilung Impfungen und Atemwegserkrankungenbei den CDC, teilte in einer am 25. April 2014 von Fox Newszitierten Erklärung mit:

Es hat in den USA seit 2003 keine Maserntoten gegeben.Auch die wöchentlichen Berichte über Morbidität und Mortalität (MMWR) der CDC meldeten seit dieser Zeit keine Maserntoten.

Gesundheitsbehörden führen Masernausbrüche in den letzten Jahren auf nicht geimpfte Kinder zurück, doch wenn man darauf hinweist, dass in den USA niemand an Masern stirbt, sind sie schnell bei der Hand zu behaupten, dies sei so dank der Impfstoffe (obwohl sie die Krankheit selbst offenbar nicht ausrotten können).

Diese Behauptung ist nicht nur widersprüchlich, sondern sie wird auch durch historische Beweise nicht untermauert:

Abbildung von: healthsentinel.com

Tod durch Masernimpfstoffe

Wie sieht es im selben Zeitraum mit Todesfällen im Zusammenhang mit dem Masernimpfstoff aus? Die US-Regierung unterhält eine Datenbank namens The Vaccine Adverse Event Reporting System (VAERS, Meldesystem über negative Impfreaktionen). Die Datenbank ist öffentlich zugänglich, es gibt ein Suchportal unter MedAlerts.org.

Wir haben für einen Zeitraum von zehn Jahren eine Suche nach Todesfällen im Zusammenhang mit Masernimpfstoffen gestartet; darunter auch einige, die nicht mehr hergestellt werden. Die Suche ergab für diese Zeit 108 Todesfälle im Zusammenhang mit vier verschiedenen Masernimpfstoffen, die in den letzten zehn Jahren in den USA verkauft wurden.

Heute ist nur noch ein Masernimpfstoff in Kombination mit dem Mumps- und Röteln-Impfstoff erhältlich (MMR-Impfstoff). Sucht man für die letzten zehn Jahre nur nach »MMR-Impfstoff«, so wurden 96 Todesfälle gemeldet.

Diese Datenbank zeigt nur Todesfälle, die in diesem Zeitraum gemeldet wurden, die Zahlen sind deshalb vermutlich viel niedriger als tatsächlich Opfer zu beklagen waren. Die meisten Ärzte und Gesundheitsbehörden glauben nämlich, Impfstoffe seien sicher, sie bringen einen Todesfall deshalb normalerweise nicht mit einem Impfstoff in Verbindung und erstatten keine entsprechende Meldung.

US-Regierung schließt bei Impfschäden nach einer Masernimpfung häufig einen Vergleich

Fakten für Schäden und Todesfälle durch den Masernimpfstoff findet man auch, wenn man nach Verfahren sucht, bei denen die US-Regierung im Zusammenhang mit Schäden und Tod durch den MMR-Impfstoff einem Vergleich zugestimmt hat.

Die meisten Amerikaner wissen nicht, dass die Impfstoffhersteller seit 1986 bei Zivilklagen wegen Impfschäden und Todesfällen nach Impfungen Straffreiheit genießen. Wenn jemand durch einen Impfstoff geschädigt wird oder nach einer Impfung stirbt, muss vor einem besonderen staatlichen »Impfgericht« Klage erhoben werden.

Das US-Justizministerium veröffentlicht Quartalsberichte über Klagen und Vergleiche, auf der Website der United States Federal Courts kann spezifisch nach Vergleichen bei Impfschäden gesucht werden. Hier ergab eine Suche nach »Masern« seit 2004 insgesamt 111 Fälle im Zusammenhang mit dem MMR-Impfstoff, die mit einem Vergleich endeten. Einige davon betrafen richterlich bestätigte Todesfälle in Verbindung mit dem MMR-Impfstoff.

Wir haben nicht jede einzelne Entscheidung gelesen, um herauszufinden, wie viele Todesfälle es gab, aber wenn wir ein paar Berichte von Menschen erhalten, die sich diese Mühe machen wollen, und wenn die Zahlen übereinstimmen, werden wir diesen Bericht mit der tatsächlichen Todesziffer aktualisieren. Es dauert Jahre, einen Prozess vor diesem Impfgericht zu führen, die Auswahl ist deshalb vermutlich nur ein Bruchteil der tatsächlichen Impfschäden und Todesfälle durch den MMR-Impfstoff.

Schlussfolgerung: Die Begeisterung über den Masernimpfstoff beruht weitgehend auf Angst und Glauben

Uns ist vollkommen klar, dass sich alle, die an den Wert von Impfstoffen glauben, durch diese Fakten wahrscheinlich nicht überzeugen lassen, obwohl sie jeder mit einem Computer mit Internetanschluss aus Quellen der US-Regierung verifizieren kann.

Nachdem wir nun mehrere Berichte zum Thema Masern veröffentlicht und viele Hundert Kommentare erhalten haben, ist uns klargeworden, dass sich Menschen mit einer klaren Position für den Masernimpfstoff vor allem von Angst und Glauben leiten lassen und nicht von Fakten oder Wissenschaft. Jedem Versuch dieser Impfbefürworter, der übrigen US-Bevölkerung ihre Ansicht aufzuzwingen, sollte mit Entschlossenheit begegnet werden.

http://info.kopp-verlag.de/

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