Drohnen und Tötungsvollautomaten auch für Deutschland ein MUSS

US Drohne im EinsatzDeutsch Absurdistan: In den letzten Tagen wird viel und heftig über die Beschaffung von Tötungsautomaten geredet (zunächst nur unbemannte Drohnen) und warum auch wir, also Deutschland, unbedingt bei diesem neuen Trend dabei sein müssen. Was uns dabei allerdings nicht verraten wird, sind die wahren Hintergründe, warum man sich bei diesen modernen Tötungsmaschinen nicht enthalten möchte. Das ganze wird als Fortschritt gepriesen und mit moderner und asymmetrischer Kriegsführung überschrieben und begründet. Man versucht mit gestylten Argumenten Akzeptanz zu schaffen und so die Menschen hinters Licht zu führen.

Was sind Pro-Argumente die ins Feld geführt werden

Zunächst die altbekannte Leier: Man kann den Fortschritt nicht ausblenden, innovative Technik muss genutzt werden. Andere Länder, womöglich auch der Feind, haben es schon längst und erlangen dadurch gegebenenfalls Vorteile. Man muss den Anschluss wahren. Als technisch versierte Nation die Führungsrolle behaupten und deshalb kann man sich der Thematik nicht verweigern.

Dann kommen noch so praktische Erwägungen hinzu, wie beispielsweise der Schutz der eigenen Kämpfer, die man keinem unnötigen Risiko aussetzen kann. Sind doch diese hochgezüchteten Schlachtrösser in der Ausbildung so furchterregend teuer. Da schmerzt der Verlust solcher Menschenleben dann ganz „bösonders“, die gilt es unbedingt zu vermeiden. Dazu sind weder Kosten noch Mühen zu scheuen. Auch sieht nun einmal die moderne Kriegsführung so aus, was können wir dazu, wir müssen mitmachen?

Dann kommen noch Kosten-, Nutzen Berechnungen hinzu. Statistisch wird sich sehr schnell belegen lassen, dass die so getöteten Feinde erheblich weniger Steuermittel verschlingen als jene die man händisch auf dem Feld niedermetzeln musste, bei gleichzeitig gesenktem Risiko. Somit die „Killrate” pro 1.000 Euro Kriegsaufwand erheblich gesteigert werden kann. Dies sind die beiden beliebtesten Argumente, um es dem Steuerzahler schon einmal mundgerecht schmackhaft zu machen.

Und wir haben noch ein Kosten-Argument welches offiziell nicht zu hören sein wird. Tötungsautomaten können nur totmachen und keine Gegner gefangen nehmen. Gefangene produzieren schließlich auch nur Kosten und binden unnötig weitere Ressourcen, die schon knapp genug gehalten werden müssen um auch den Krieg noch wirtschaftlich führen zu können. Dazu wird das Kanonenfutter insgesamt immer dümmer, sodass auch von gefangenem Fußvolk keine nennenswerten Informationen mehr zu erlangen sind. Da kann man getrost richtig draufhalten und dann den Rest völlig ökologisch Mutter Natur überlassen.

Und ein letztes Argument darf natürlich nicht fehlen. Die Nichtverwendung von Tötungsautomaten aller Couleur wäre eine glatte Herabwürdigung unserer Rüstungskonzerne, die weltweit führend ihre Erfolge mit dem Präzisionstod aus Deutschland feiern. Und daran hängen nun wieder entsprechend viele Arbeitsplätze. Damit ist erkennbar, wir werden am Ende gar nicht darum herum kommen, auch wenn wir im Anfangsstadium zunächst einmal auf die Technik unserer „Freunde“ zurückgreifen, bis das Thema auch hier endgültig salonfähig gemacht wurde. Daran arbeiten ja unsere Politiker derzeit sehr hart. Wir fragen jetzt einfach mal nicht nach welche Lobbyisten derzeit gerade wieder in Berlin herumlungern.

Zwischenbilanz: Mord und Totschlag muss rentabel bleiben

Auch dieses scheinbar fiese Argument können wir durchaus an dieser Stelle sinnreich untermauern. In den jüngsten Kriegen der Neuzeit sind die auf dem Weg zu zählenden Leichen zu rund 90 Prozent Zivilisten. Dies spricht bereits deutlich für den Erfolg der neuen Strategie und der bereits vollzogenen Automatisierung der Kriege. Man nennt das ganze dann Präzisionskriegsführung und der Fachbegriff für die unnötig umgebrachten Menschen ist „Kollateralschaden”, hört sich so schön nach Versicherung an, ist aber erheblich preiswerter.

Und damit nehmen wir noch ein weiteres unappetitliches Häppchen vorweg. Zivilisten gibt es heute wie Dreck im Straßengraben, die stehen einfach nur im Weg und eignen sich allenfalls als vorgeschobenes Argument um die Roboter für die neue Humanität ins Feld zu schicken. Der eine oder andere Leser wird jetzt womöglich schon eine böse Vorahnung bekommen in welche Richtung sich der Aufsatz bewegt und genau da geht es auch hin.

Welche Argumente sprechen dagegen

echte drohneEs diskreditiert die echten Drohnen, wie rechts gezeigt, ist aber noch das schwächste Argument in der Reihe. Ein erheblich wichtigeres Gegenargument ist, dass die Kriege künftig zu reinen Ballerspielen verkommen. Es ist nachgewiesen, dass die Schwelle zum Töten eine deutlich geringere ist, wenn die Kämpfer nicht direkt mit dem Gegner konfrontiert sind, sondern die „Krieger“ in einer geschützten Umgebung nur zwischen Frühstückskaffee und Pinkelpause mal eben über den Tod einer Handvoll Menschen zu entscheiden haben und hernach nur noch eben einen Knopf zur Bestätigung der Entscheidung zu drücken haben.

Das alles erinnert dann doch mehr an Voodoo-Zauber als an echtes Kriegshandwerk. Aber gut, genau das soll ja jetzt als Fortschritt gepriesen werden. Das gute alte Kriegshandwerk der mühevollen und händischen Schädelspalterei kommt damit endgültig ins Museum. Die neue Generation der Vollautomatenmörder tritt ins Rampenlicht und soll jetzt unsere neuen ethischen Werte verbreiten und schützen helfen.

Eine tatsächlich bereits wahrzunehmende Erscheinung sollte man dabei nicht aus den Augen lassen. Selbst wenn man uns argumentativ jetzt noch vorlügt, dass derlei Kriegsgerät nicht gegen Zivilisten und schon gar nicht gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt wird, dann führt sich die USA derzeit gerade selbst ad absurdum. Die Homeland Security, die nachweislich nichts mit Krieg am Hut haben sollte, ist teilweise schon mit schwerstem Kriegsgerät ausgerüstet und wird aktuell weiter in diese Richtung aufgerüstet. Mordgerät, welches bisher nur in richtigen Kriegsgebieten zum Einsatz kam, stapelt sich inzwischen in den Arsenalen der besagten Institution. Dies ergäbe keinen Sinn, wäre nicht letztlich auch die Bereitschaft gegeben es einsetzen zu wollen. Als Ziel dafür bleibt allerdings nur die eigene Bevölkerung übrig. Seltsam nicht wahr? Nein gar nicht! Wenn irgendwann die Massen aufbegehren, die 50 bis 90 Prozent dann nennt man es eben Terror und siehe da, man ist bestens für den Kampf gegen den Terror gerüstet.

Dass die ganze Nummer ethisch eine einzige Katastrophe ist und auch die Liste der Punkte die dagegen sprechen, die insgesamt leider viel zu kurz gerät, ist schon ziemlich schlimm. Noch schlimmer allerdings ist, dass Moral und Ethik scheinbar keinen greifbaren Stellenwert mehr in unserer neuzeitlichen Gesellschaft haben, weil sich derlei Vorstellungen nicht auf Heller und Pfennig rechnen lassen und damit einfach keinen Profit versprechen wollen. Also lassen wir uns im Nachgang unser geistiges Armutszeugnis wenigstens in diese Richtung ordentlich etwas kosten.

Welche Argumente unterschlägt man uns tunlichst

Jetzt erst wird es spannend und brenzlig. Diese Technik eignet sich ganz wunderbar nicht nur zur Bekämpfung von imaginären Feinden. Nein, sie eignet sich auch ganz hervorragend zur Unterdrückung und Überwachung der Menschenmassen im eignen Lande. Gemeint ist dieses zweibeinige Nutzvieh, welches in allen Staaten herumläuft und der Mehrung des Vermögens einiger weniger zu dienen hat, gemeinhin auch unter dem Stichwort „Humankapital“ zu finden.

Natürlich ist diese Darstellung nur ein böser Traum … oder doch nicht? Wie bereits angeklungen, sind in den USA die Überlegungen schon weiter fortgeschritten und Drohnen kontrollieren bereits aus der Luft die eigene Population. Es ist nur noch ein kleiner Schritt auch diese zu bewaffnen und im Ernstfall richtig draufzuhalten. Zunächst müssen natürlich nur erst „Kriminelle und Terroristen“ herhalten, die man dann automatisiert jagen kann. Aber die genannten Kreise lassen sich schnell per Definition erweitern und ehe wir uns versehen, sind auch die Demonstranten Terroristen, weil sie gegebenenfalls mit ihren Anliegen den Staat terrorisieren. Die Frage danach, wer der Staat ist, muss hier nicht weiter vertieft werden, die Verschiebungen innerhalb dieser Definition haben auch uns schon längst überrollt.

Noch ein wenig weiter spekuliert

Der Roboter MordsapparatWenn doch diese Tötungsautomaten erst noch ein wenig weiter ausgereift sind, dann dürfte sogar ein einziger bodenständiger Automat ausreichen um beispielsweise eine eskalierende Demonstration wieder unter Kontrolle zu bringen. Einfach mal eine Salve aus der Ferne in die Menge halten und gut ist. Jeder Diskussionsversuch mit dem Robo-Cop wird zum Scheitern verurteilt sein, da dieser für jedwedes Wehklagen einfach kein rechtes Ohr hat.

In einer feinen Kombination solcher Automaten, in der Luft, zu Lande und auf dem Wasser, kann man hernach mit einer kleinen Horde an Automaten-Beaufsichtigern ungeheure Menschenmassen in Schach halten und bei allfälligen Unartigkeiten auch sogleich anständig bis tödlich sanktionieren. Der Traum aller Militärs, Sicherheitsbehörden und eines jedes Fabrikbesitzers und Diktators scheint endlich wahr zu werden. So kann man vom Palmenstrand oder aus dem Bunker heraus alle Gettos, öffentlichen Plätze und auch sein privates Fabrikgelände sichern. Warum denn noch verhandeln, wenn man doch die besseren, die schlagenden und tödlichen Argumente in jedem Moment auffahren kann?

Die echten Vollprofis Vollautomaten werden bestimmt in wenigen Jahrzehnten soweit sein, dass sie menschliche Aggressivität schon vor ihrem Ausbruch aufspüren können. Thema Gehirnwellenmuster. Sie werden nachweislich schon auf autonomes Töten getrimmt, sodass man auch beim Personal noch weiter einsparen kann, ist es doch auch nur ein zusätzlicher Risikofaktor, sollte da jemand Hemmungen haben. Dann erst kann man solche „Störenfriede“ gezielt aus der Menge herausschießen, noch bevor sie andere Menschen mit ihrer Übellaunigkeit infizieren können. Dazu braucht es dann nur noch ein Aggressivitäts-Schwellwertgesetz und schon wäre auch das alles ganz legal. Wie? Zu weit hergeholt? Das dachte man vor Jahrzehnten auch noch zu so mancher gesetzlichen Regelung die uns heute drangsaliert, wenn es um Überwachung, Regulierung und Bevormundung geht.

Der göttliche Traum von der Allmacht

Noch ein offensichtlicher Grund mehr, dass wir alsbald in der New World Order enden. Wenn die paar großen Clans sich bei der Verteilung des Planeten geeinigt und die Macht entsprechend verteilt haben, dann geht es nur noch um die Kontrolle der Masse Mensch. Frieden auf Erden und der ganz reichen und mächtigen Elite ein Wohlgefallen. Kriege wird es dann allenfalls noch einmal zwischen den Konzernen geben, denn alle anderen menschlichen Unpässlichkeiten können dann die Automaten schon regulieren.

Das erst nennt man dann göttliche und ultimative Macht. Und hätte der Schöpfer das bereist so gewollt, dann hätte er auch diesen Zustand schon von Anbeginn an so zementieren können. Da dies offensichtlich nicht der Fall war (gilt ja auch für nachhaltig Ungläubige), spricht vieles dafür, dass dies jetzt ein Teil unserer individuellen Entwicklungsgeschichte und Menschwerdung ist. Jetzt kann sich jeder selbst überlegen ob er Verantwortung übernimmt oder sich und seine Folgegenerationen einer Elite der Automatenbetreiber ausliefert.

Willkommen im perfekten Sicherheits-, Überwachungs- und Unterdrückungsstaat

Und wer es jetzt noch nicht kapiert hat, warum diese automatisierten Todesboten so brandgefährlich sind, dem wird auch in Zukunft nicht zu helfen sein. Soll er mitfeiern bei der Beschaffung der Prototypen und die neue Wehrhaftigkeit der Nation bejubeln, bis er dann eines Tages selber vor so einem Ding steht und vergeblich versucht einem Automaten seine persönliche und missliche Situation zu erläutern. Der Vollautomat wird ihn nach ganz anderen Kriterien dann entweder durchlassen oder wegblasen.

Und genau weil diese jetzt ach so sehr gefeierte Technik dieses Potential birgt, darf man sich auch zu 100 Prozent sicher sein, dass sie auch genau so genutzt wird. Bislang wurde noch jede technische Innovation daraufhin durchgecheckt wie sehr sie sich auch gegen die Menschen verwenden lässt. Diese Technik ist das absolute Ideal für solche Vorstellungen. Aber müssen wir jetzt tatsächlich noch den ganzen elenden Weg gehen, der schon in diversen düsteren SiFis dutzendfach beschrieben wurde?

Finales Fundstück aus dem Netz … kam gerade wie gerufen

„Sie“ machen etwas schlimmes … wir schauen zu.
„Sie“ machen schon wieder was böses … wir schauen zu.
„Sie“ machen es deutlich, was „sie“ wollen … wir schauen zu.
„Sie“ zeigen sich, geben sich Gesichter und Namen … wir schauen zu.
„Sie“ verstecken nichts mehr … wir schauen zu.
„Sie“ zeigen ganz deutlich, welche Absicht „sie“ haben … wir schauen zu.
„Sie“ zeigen alles auch schon im Mainstream … wir schauen zu.
„Sie“ werden immer lauter … wir schauen zu.
„Sie“ schreien uns ihre Absichten mitten ins Gesicht … wir schauen zu.
„Sie“ zeigen uns deutlich „wie sie“ es machen … wir schauen zu.
„Sie“ zeigen ihre Werkzeuge … wir schauen zu.
„Sie“ sagen auch, wir wüssten ja schon alles, was es über „sie“ und ihre Absichten zu wissen gäbe, aber wir … schauen nur zu.
„Sie“ sagen, wir sind Schafe, weil wir immer nur zuschauen, während „sie“ handeln …
„Sie“ sagen, „sie“ können nur deshalb handeln, weil wir immer nur zuschauen …
„Sie“ sagen, „sie“ sind ganz wenig im Vergleich zu uns und trotzdem … schauen wir nur zu.
„Sie“ sagen auch, zu keiner Zeit waren „sie“ so sichtbar und ihre Absichten so deutlich zu erkennen wie jetzt … dennoch schauen wir nur zu

… na, mal schauen …

http://qpress.de/

3 Kommentare zu “Drohnen und Tötungsvollautomaten auch für Deutschland ein MUSS

  1. Pingback: Kein RechtsStaat hat KillerDrohnen | BildDung für deine Meinung

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