Ein seltsames Titelblatt des Economist

Von http://www.politaia.org/terror/ein-seltsames-titelblatt-des-economist

Das Magazin ” The Economist” veröffentlichte eine Ausgabe mit dem Titel “Die Welt im Jahre 2015″ . Auf dem Titelblatt […]

Das Titelblatt des Economist vom Januar 2015 ist voller kryptischer Symbole und dunklen Andeutungen

Das Magazin ” The Economist” veröffentlichte eine Ausgabe mit dem Titel “Die Welt im Jahre 2015″ . Auf dem Titelblatt sind skurrile Bilder zu sehen: Ein Atompilz, die Federal Reserve in einem Spiel namens “Panik” und noch vieles mehr.

Ich würde normalerweise keinen ganzen Artikel zur Analyse  des Titelblatts eines Magazins erarbeiten, aber hier handelt es sich nicht um irgendeine Publikation, sondern um den Economist, der in enger Verbindung zur Weltelite steht. Das Blatt gehört zum Teil den Rothschilds und der Chefredakteur John Micklethwait ist gern gesehener Gast bei den Bilderbergern. Aus diesem Grunde sollte man sich für die “Vorhersagen für 2015″ interessieren. Was wollen uns die Psychopathen sagen?

Das düstere und sinistre Titelblatt zeigt politische Figuren, fiktionale Charaktere und Pop-Stars, die im Jahre 2015 sicherlich in die Schlagzeilen kommen. Noch wichtiger jedoch sind einige Zeichnungen, die eine extreme Symbolik aufweisen und auf wichtige Elemente der Agenda der Weltregierung bzw. Neuen Weltordnung hinweisen. Sehen Sie sich also das Titelblatt unten an:

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Beim ersten Hinschauen sehen wir Politiker wie Obama, Merkel und Putin, dann Anspielungen auf den Rugby-Cup und den neuen Spiderman-Film. Aber ein zweiter Blick vermittelt uns eine Fülle von verstörenden Elementen. Lassen Sie und einige davon näher ansehen.

Eine bipolare Welt?

Ein Ost-West-Konflikt?

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Eine Seite des Globus blickt stoisch nach Westen, die andere Seite scheint wütend zu sein. Bedeutet dies eine Ost-West-Konfrontation? Das Titelblatt zeigt noch einige Symbole, die auf den Aufstieg des Ostens hindeuten. Beunruhigend ist die Tatsache, dass direkt unter dem “wütenden Globus” eine Art Atompilz  und der Start eines Spionage-Satelliten dargestellt ist.

Die Farbe der Gesichter

Werfen Sie einen Blick auf die Gesichter der Personen. Einige sind in Farbe gehalten und andere in Schwarz-Weiß. Warum nur?

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Unter den Personen mit schwarz-weißen Gesichtern befinden sich Putin, Merkel, Obama, Killary Clinton und David Cameron. Die farbigen Gesichter gehören zu David Blaine, einer jungen Person, die eine Singapur-Fahne hält (Singapur ist Gastgeberin der Südostasiatischen Spiele) und zu einem Kerl, der einen Cyberhelm trägt. Offensichtlich gehören die Personen, die schwarz-weiße Gesichter tragen, zur Elite (einschließlich des ISIS-Mannes, der wahrscheinlich für die Elite arbeitet). Die Leute mit den farbigen Gesichtern  scheinen die “Outsider”, also normale Personen zu sein.

Der Rattenfänger von Hameln

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Die Anwesenheit des Rattenfängers ist äußerst beunruhigend. Beim Rattenfänger von Hameln handelt es sich um ein deutsches Märchen über einen Mann, der seine magische Flöte benutzte, um die Kinder von Hameln aus der Stadt zu locken, die anschließend nie mehr gesehen wurden. Diese folkloristische Figur aus dem Mittelalter könnte entweder Massentod durch Pest oder Katastrophen oder aber Migrationsbewegungen andeuten.

Der ahnungslose Junge

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Gleich unter dem Rattenfänger sieht man einen Jungen mit einem verdutzten Gesichtsausdruck. Er sieht einem Spiel zu, das “Panik” heißt. Auf dem Spiel sind oben die Wörter “Federal Reserve” and “Chi” (wahrscheinlich für China) verzeichnet, während unten die Wörter “Green light!” and “sis!” (vielleicht für ISIS oder Krise?) zu lesen sind. Der kleine Junge schaut verständnislos auf das Spiel, so wie die machtlosen Menschen verständnislos auf die in den Massenmedien kolportierten Ereignisse blicken, die angeblich um sie herum stattfinden. Wie der Name des Spiels schon sagt, ist das letztendliche Ziel, weltweit Panik zu erzeugen, während die Krisen fast schon zufällig von denen erzeugt werden, welche das Spiel kontrollieren. Und das alles auf einem Titelblatt, dass den Rothschilds gehört.

Crop-O-Dust

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Putin befindet sich ein kleines Fluggerät, auf dem “Crop-O-Dust” steht. Dies bezieht sich auf das Crop-Dusting, einem Prozess, bei dem landwirtschaftliche Felder aus der Luft mit Fungiziden und Insektiziden besprüht werden. Direkt unter dem Helikopter befindet sich ein Kind, das etwas isst.  Ein fürwahr erhellender Hinweis auf die absichtliche Vergiftung der Nahrungsmittel..

China

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Ein Pandabär trägt eine Sporthose mit der chinesischen Flagge und zeigt seine Muskeln; ein deutliches Zeichen dafür, dass Choina an Macht gewinnt. Neben ihm steht ein im Vergleich zum Pandabären winziger Sumo-Ringer mit einer Batterie, deren +Pol und -Pol deutlich hervorgehoben sind.  Der Sumo-Ringer umfasst den  -Pol. Zeigt dies den Niedergang Japans an?

Der zeitungslesende Geist

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Hinter Obamas Bein liest ein geistförmiges Wesen das Magazin “Holiday“. Warum sollte dieser Geist, der ein totes Wesen verkörpert, einen Urlaub planen? Soll das eine Anspielung auf die vielen toten Reisenden sein, die in den letzten Monaten ums Leben gekommen sind?

Die Schildkröte

Im Vordergrund ganz vorne steht eine vor Kraft strotzende und scheinbar verärgerte Schildkröte. Eine ärgerliche Schildkröte  ist das Symbol der Fabian Society, einer über alle Maßen mächtigen Organisation, die seit mehr als einem Jahrhundert an der Errichtung der zentralen Weltregierung arbeitet.

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Wappen der Fabian Society: Wenn ich zuschlage, schlage ich hart zu.

Die Fabian Society ist ein Institut, das 1884 unter der Leitung von englischen Politikern  in London gegründet wurde. Die Vorhut dieser Gesellschaft stand unter dem Einfluss von Promotoren des Sozialismus. Der Name Fabianischer Sozialismus leitet sich von dem römischen General Quintus Fabius Maximus Verrucosus, dem Zögerer, ab, der für seine berechnende, lange Zeiträume einkalkulierende Strategie bekannt war. Gegen den Karthager-General Hannibal praktiziert das römische Militär eine Guerilla-Politik, welche die Dinge nicht vom Zaun brach, um den schnellen Erfolg zu suchen. Es ist eine Methode, die sanft aber unerbittlich vorgeht, welche das Markenzeichen der Fabian Society ist. Sie vertritt das Prinzip einer klassenlosen Gesellschaft, was zur Synthese von Sozialismus (Wohlfahrtsstaat) und Kapitalismus (die Gesetze des Marktes) führen soll und letztendlich zur Formierung einer Monopol-Wirtschaft im Rahmen des globalen Staates. Die Philosophie hinter der Fabian Society ist im Grunde der Bauplan für die sogenannte “Neue Weltordnung”.

Die Schildkröte steht vor dem Chaos, aus dem die Neue Weltordnung entstehen soll. Wenn sie zuschlägt, schlägt sie hart zu.

11.3 and 11.5

Unten rechts gibt es weitere kryptische Symbole. Da ist ein Haufen Erde am Boden und daneben stecken zwei Pfeile im Boden. Sie sind markiert mit den Zahlen 11.5 und 11.3. Warum stecken diese Pfeile unmittelbar neben dem Erdhaufen? Wenn man die beiden Zahlen als Koordinaten auffasst, so würden sie auf Nigeria deuten. Wer weiß schon (außer den Welt-Massenmördern), was in dem so reichen, aber von der Internationalen Finanzmafia und ihren lokalen Kohorten völlig ruinierten Lande demnächst noch passiert?

Vor dem Erdhaufen steht Alice im Wunderland. Sie schaut auf zur Cheshire-Katze. Der englische Originalname der Katze bezieht sich auf die nordenglische Grafschaft Cheshire.  In deutschen Übersetzungen wird der Name oft mit Grinsekatzewiedergegeben. Der Grund dafür ist das charakteristische Grinsen der Katze und wohl insbesondere die Tatsache, dass die Katze verschwinden kann, während ihr Grinsen sichtbar bleibt.

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Cheshire-Cat: Der englische Originalname der Katze bezieht sich auf die nordenglische Grafschaft Cheshire, wo Carroll 1832 in Daresbury zur Welt kam und seine Kindheit verbrachte. Der Ausdruck „to grin like a Cheshire cat“ („Wie eine Cheshire-Katze grinsen“) ist eine alte englische Redewendung.

Sehen wir darin eine weitere Anspielung auf eine Phantasiewelt, auf Illusionen und auf Täuschungen, denen Alice unterliegt, die hier repräsentativ für die Massen steht?

Es gäbe noch einiges zu sagen, aber wir wollen es hierbei belassen. Scheint nicht 2015 ein interessantes Jahr zu werden?

Schlußwort

Der Economist ist keine Zeitung, die zufällig irgendwelche Voraussagen für 2015 veröffentlicht, um ein paar Ausgaben mehr zu verhökern. Er ist direkt mit denen verknüpft, welche die globale Politik diktieren und dafür sorgen, dass ihre Vorgaben eingehalten werden.

Quelle:

Nach einem Artikel von http://vigilantcitizen.com

Islam-Debatte: Jüdischer Verband AJC greift Merkel an

(admin: Nun hat sie so brav und lange mit den Wölfen geheult – und nun das!)

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„Unangebracht“, „bevormundend“: Die Aussagen von Angela Merkel über die Zugehörigkeit des Islams zu Deutschland sorgen nicht nur in der Union für Unmut. Auch das American Jewish Committee kritisiert die Kanzlerin.

BerlinDas American Jewish Committee (AJC) hat die Aussagen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) über die Zugehörigkeit des Islams zu Deutschland scharf kritisiert. „Ich finde, das Wort „gehören“ unangebracht“, sagte der Direktor des AJC-Europabüros in Brüssel, Stephan Kramer, dem Handelsblatt (Online-Ausgabe). Es sei eine Tatsache, dass vier Millionen Muslime in Deutschland lebten. Sie seien Teil der Gesellschaft.

„Ob ihre Religion zu Deutschland „gehört“ oder nicht, müssen sie sich von niemandem attestieren lassen“, sagte Kramer weiter. „So politisch korrekt der Spruch, der Islam gehöre zu Deutschland, sein mag, so ist er auch bevormundend. Hat denn jemand gefragt, ob die Mormonenreligion zu Deutschland gehört? Oder der Buddhismus? Die Bahai-Religion?“

Kramer gab überdies zu bedenken, dass es unter den Moslems auch Extremisten gebe. „Diese sind – leider – ebenso Teil der deutschen Gesellschaft, wie es andere Extremisten sind“, sagte er. Das bedeutet aber nicht, dass sie nicht bekämpft werden müssten. Im Gegenteil, seien auch Moslems in der Pflicht, mitzuwirken. „Sie werden sich daran messen lassen müssen, inwieweit sie die deutsche Demokratie verteidigen, statt die Extremisten in den eigenen Reihen zu dulden.“

Merkel hatte unter Bezug auf die Aussage des früheren Bundespräsidenten Christian Wulff, der Islam gehöre zu Deutschland, gesagt: „Dieser Meinung bin ich auch.“

In der Union regte sich ebenfalls Widerstand gegen das Zugehen auf Muslime durch Merkel. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Bareiß sagte dem Handelsblatt, es sei unbestritten, dass hierzulande mehrere Religionen nebeneinander friedlich bestehen könnten. „Aber die Wurzeln unseren Landes sind in erster Linie und vor allem von der christlich-jüdischen Tradition geprägt“, argumentierte Bareiß, der dem konservativen Berliner Kreis in der CDU angehört.

David Bendels vom „Konservativen Aufbruch“ in der CSU warf Merkel im Handelsblatt vor, mit ihrer „pauschalen und undifferenzierten Aussage zum Islam“ die Befürchtungen einer zunehmenden Islamisierung Deutschlands zu befördern. Der Islam zeige „alle Facetten einer Religion, die dort, wo sie zur vollen Entfaltung kommt, leider immer wieder verlässlich ihre totalitären und menschenverachtenden Züge zeigt“.

„Fortschreitende Islamisierung infolge der Geburtenfreudigkeit“

Die sächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann zeigte Verständnis für Befürchtungen einer zunehmenden Islamisierung Deutschlands. Die „fortschreitende Islamisierung“ sei schon „infolge der demographischen Situation, der Geburtenfreudigkeit auf der einen und des Geburtendefizits auf der anderen Seite gegeben, unabhängig von Ideologisierung oder Missionierung durch Imame, Hassprediger oder anderen“ sagte Bellmann dem Handelsblatt (Online-Ausgabe).

In diesem Zusammenhang äußerte Bellmann scharfe Kritik an den Äußerungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) über die Zugehörigkeit des Islams zu Deutschland. „Die Aussage, dass der Islam zu Deutschland gehört, war schon vom damaligen Bundespräsidenten Wulff falsch. Es wird nicht richtiger, wenn ihn die Kanzlerin sagt“, sagte die CDU-Politikerin. „Ich halte die von ihr wiederholte Wulff‘sche Aussage im negativsten Falle für Anbiederei und Populismus im positivsten Fall eine beruhigende Ansage an die Muslime. In jedem Falle spaltet dieser Satz mehr als er eint.“

Bellmann betonte, dass die deutsche Identität nicht auf der Religion des Islam, sondern auf den Werten des christlich jüdischen Abendlandes beruhe. „Die Verfasstheit und Historie unsres Landes zeigt keine Verbindung zum Islam. Allenfalls Muslime gehören zu unserer Gesellschaft, wenn sie sich zu unserem Land bekennen“, sagte sie.

Allerdings habe der Islam die Phase der Aufklärung noch nicht durchlaufen, sagte die CDU-Politikerin weiter. Es herrsche eine konservative und eine nicht liberale Auslegung des Korans vor. „Da es keine Interpretationsautorität gibt, wie in den christlichen Kirchen, kann jeder den Koran auslegen, wie er es versteht“, kritisierte Bellmann. „Daher die zahlreichen Glaubensrichtungen im Islam, deren Vertreter sich untereinander mitunter heftig bekriegen.“ Aus ihrer Sicht wären daher Vertreter eines aufgeklärten Euro-Islam „mit Sicherheit die beliebtesten Opfer der konservativen Glaubensbrüder, für die islamistischer Fundamentalismus eine Machtfrage ist“.

„Auf das Grundgesetz darf es keinen religiösen Rabatt geben“

Der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Michael Grosse-Brömer (CDU), stellte sich klar hinter Merkel. Grosse-Brömer sagte: „Ich finde, das ist in der aktuellen Situation eine richtige Botschaft der Kanzlerin gewesen.“

CDU-Bundesvize Julia Klöckner betonte, das Grundgesetz sei das Entscheidende für den Zusammenhalt. „Muslime sind Teil von Deutschland, die Wurzeln unseres Landes sind aber christlich-jüdisch geprägt“, sagte sie der dpa. „Auf das Grundgesetz darf es keinen Rabatt geben, auch keinen religiösen Rabatt.“

Auch die rechtskonservative Alternative für Deutschland (AfD) schaltete sich in die Debatte ein. Der AfD-Vorsitzende Bernd Lucke, dessen Partei den Kontakt zur Pegida sucht, erklärte im Handelsblatt: „Der Islam ist Deutschland fremd.“ Auch nach Jahrzehnten einer muslimischen Einwanderung sei der Islam den meisten Deutschen nicht vertraut. Dennoch gehörten Muslime, die sich an deutsche Werte und Rechtsordnung hielten, „selbstverständlich zu uns“.

Quellen: handelsblatt.com/wiwo.de/Reuters vom 14.01.2015

Islam-Debatte: Jüdischer Verband AJC greift Merkel an

Frankreich: 54 Verhaftungen wegen dummer Terror-Sprüche

In Frankreich sind nach den Anschlägen 54 Bürger wegen „Verherrlichung des Terrorismus“ festgenommen worden. In der Regel handelt es sich um gedankenlose, flapsige Sprüche oder Wutausbrüche.

Frankreichs Premierminister Manuel Valls sagte am Dienstag, dass „die Justiz unerbittlich“ gegen „Hassprediger“ vorgehen müsse. (Foto: dpa)

Im gesamten Land hat die französische Polizei im Rahmen von Anti-Terrorismus-Verfahren insgesamt 54 Personen festgenommen, berichtetMétro Montréal. Darunter befinden sich vier Minderjährige.

Gegen sie alle hat die französische Staatsanwaltschaft Gerichtsverfahren eingeleitet, berichtet Le Parisien. 37 Verfahren werden mit dem Vorwurf der Verherrlichung oder Verteidigung des Terrorismus und 17 weitere Verfahren mit dem Vorwurf der Terror-Drohung geführt, berichtet Le Figaro.

So war ein 34-jähriger Mann aus dem nordfranzösischen Department Haulchin in einen Autounfall verwickelt. Er sollte von der Verkehrs-Polizei abgeführt werden, berichtet die Zeitung L‘Express. Bei seiner Festnahme soll er nach Angaben des Staatsanwalts François Pérain Valenciennes die Polizei-Beamten verbal attackiert und gesagt haben: „Es sollte mehr von diesen Kouachi-Brüdern geben (…) Ich hoffe, dass es das nächste Mal sie trifft (…) Sie wären ein Glücksfall für Terroristen.“

Eine 14-Jährige aus Nantes soll zu Kontrolleuren in einer Straßenbahn gesagt haben: „Wir sind die Schwestern Coulibaly und werden unsere Kalaschnikows rausholen.“ Das Mädchen wurde wegen Verherrlichung des Terrorismus vor einen Jugendrichter geführt.

Die französische Polizei hat auch den Komiker Dieudonné M’bala M’bala festgenommen. Auch ihm wird Verherrlichung des Terrorismus vorgeworfen. Er hatte am Sonntag nach dem Gedenkmarsch auf Facebook geschrieben: „Was mich betrifft, ich fühle mich heute Abend wie Charlie Coulibaly.“

Der Geiselnehmer vom koscheren Supermarkt in Paris hieß Amedy Coulibaly. Dieudonné machte damit eine Anspielung auf den Spruch „Ich bin Charlie“, der nach den Attentaten von Paris von den Demonstranten skandiert wurde.

„Wir sind in einem Land der Meinungsfreiheit? Jedenfalls hat die Regierung dies heute Nachmittag unter Beweis gestellt“, witzelte der Anwalt von Dieudonné, David de Stefano. Die Festnahme des Komikers sei ein „richtiger Skandal“, zitiert die Zeitung Le Point den Anwalt.

Am Dienstag sagte Premier Manuel Valls bei einer Rede in der französischen Nationalversammlung, dass „die Justiz unerbittlich“ gegen „Hassprediger“ vorgehen müsse, berichtet TF 1.

Nach dem französischen Strafgesetzbuch (Code pénal) kann eine Person, die die Voraussetzungen des Tatbestands der Verherrlichung oder Verteidigung des Terrorismus erfüllt, zu fünf Jahren Gefängnis und 75.000 Euro bestraft werden. Doch eine Erhöhung der Strafe auf sieben Jahre Gefängnis und 100.000 Euro Geldstrafe ist ebenfalls möglich.

Währenddessen meldet France 24, dass seit den Attentaten von Paris über 50 Anschläge auf französische Moscheen durchgeführt wurden. Die Hintergründe sind unklar.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/01/15/frankreich-54-verhaftungen-wegen-dummer-terror-sprueche/

Schulden-Poker oder Wahl-Gag? – Tsipras will von Deutschland elf Milliarden

Markus Gärtner

In weniger als zwei Wochen wird in Griechenland gewählt. Laut den jüngsten Umfragen kann das Linksbündnis Syriza unter Führung von Alexis Tsipras die Wahl gewinnen. Tsipras verlangt einen Schuldenschnitt. Auch will er das Spardiktat der Troika aufkündigen. Das versetzt Regierungen in der Eurozone so in Aufregung, dass vom IWF bis nach Berlin offene und verdeckte Drohungen ausgesprochen werden, um in Athen ein »falsches Wahlergebnis«, wie es Kommissionschef Juncker genannt hat, zu verhindern.

Tsipras macht hierzulande auch wegen einer weiteren Forderung Schlagzeilen. Er will von Deutschland elf Milliarden Euro als Rückzahlung für einen Kredit haben, zu dessen Vergabe die Nazis 1942 die griechische Nationalbank gezwungen hatten. Die Wehrmacht war im Jahr zuvor in Griechenland einmarschiert.

Wie Tsipras auf die elf Milliarden kommt, ist nachzuvollziehen, schreibt einer unserer Leser. Er hat eine simple Rechnung aufgemacht:

Die unfreiwillige Anleihe der Griechen betrug laut einem Bericht des Auswärtigen Amtes vom April 1945 an die Reichsbank 476 Millionen Reichsmark.

Rechnet man die zu einem Kurs von 4,51 Euro je Reichsmark um, kommt man auf 2,146 Milliarden Euro Kredit. Werden seit 1942 jeweils 2,2 Prozent Zinsen jährlich unterstellt, ergibt das mit Zinseszinseffekt rund elf Milliarden Euro. Der von den Nazis erzwungene Kredit soll zinslos gewesen sein.

Die Frage ist: Welcher Wechselkurs und welcher Zinssatz seitdem sind plausibel? Den Wechselkurs realistisch zu bestimmen, ist die erste Herausforderung. Der Zinssatz von 2,2 Prozent dürfte eher niedrig angesetzt sein.

Hier soll kein grober Rechenfehler unterstellt werden, sondern darauf hingewiesen werden, dass in der Berechnung der Zahl einige Unsicherheit und Beliebigkeit steckt. Eine Umrechnung von Reichsmark in Euro mit einem Abstand von 72 Jahren und einer fehlenden Parallelität der beiden Währungen ist seriös kaum möglich.

Griechenland ist, wie wir wissen, selbst kein Quell völlig unbestrittener Zahlenwerke. Laut Eurostat hat sich die damalige Regierung mit falschen Defizit-Zahlen den Euro-Beitritt erschlichen.

Mehr noch: Tsipras selbst hat die Statistiker und Bürokraten des Landes vor wenigen Tagen dafür zur Schnecke gemacht, dass sie zur angeblichen Erfüllung der Troika-Forderungen eine »schändliche Schönfärberei« betrieben hätten.

Wer allerdings im Wahlprogramm von Herrn Tsipras blättert, dem fällt auf, dass die elf Milliarden Euro genau jenen zusätzlichen Sozialausgaben entsprechen, die das bankrotte Griechenland unter einem Premier Tsipras zur »Abwendung einer humanitären Katastrophe« bereitstellen würde. Dass die Griechen immens unter dem Spardiktat gelitten haben – und leiden – ist unbestritten.

Wie ernst ist die Forderung von Tsipras zu nehmen? Nicht allzu ernst, vor allem im Lichte seiner Feststellung, Griechenland könne seine Schulden nicht zurückzahlen, solange die Gläubiger eine»fiskalische Wasserfolter« anwenden. Der Schuldenberg ist für das Land schlicht in jedem Fall zu groß geworden, Punkt.

Der Verdacht scheint berechtigt, dass hier vorsorglich eine alte Forderung wieder auf den Tisch gelegt wird, um vor der Wahl politisch bei den griechischen Wählern Punkte zu sammeln und von den Deutschen vielleicht ein Zugeständnis bei den möglichen Schuldenverhandlungen zu bekommen.

Aber: Braucht man Zugeständnisse der Gläubiger bei Forderungen, die sowieso nicht mehr eingetrieben werden können?      Die Reparationsforderungen und das Verlangen nach Rückzahlung des Zwangskredits haben starken Rückhalt in der Bevölkerung. Die Nazis haben in Griechenland schlimm gewütet. In mehr als drei Jahren Besatzung haben sie über 100 000 Zivilisten exekutiert, zehntausende von Juden verschleppt und ungezählte Wohnungen, Fabriken und Verkehrswege zerstört.

Die Forderung nach Reparationen und der Rückzahlung des Zwangskredits macht sich daher in Wahlkämpfen in dem südeuropäischen Land immer gut. Deshalb kommt sie auch immer wieder aufden Tisch.

Beim G20-Gipfel von Cannes brachten Merkel und Sarkozy den griechischen Regierungschef Papandreou davon ab, ein Referendum über die Finanzhilfen abzuhalten. Die Griechen wurden massiv unter Druck gesetzt, zu sparen. In Athen arbeitete – wie zu dieser Zeit bekannt wurde − eine Sonderkommission an der Ermittlung möglicher Forderungen aus dem Zweiten Weltkrieg.

Auch 2013 kam das Thema wieder hoch. Ein Bericht wurde 2013 vorgelegt. Er blieb unter Verschluss. Die Regierung in Athen verwendete das Papier nicht, um keinen Eklat mit Berlin zu riskieren. Doch darin wurde festgehalten, dass das Land niemals Entschädigungen für Kriegsschäden und den Zwangskredit erhalten habe.

Syriza besteht darauf, dass Griechenland sich beteiligt habe, als Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg ein großer Teil der Schulden erlassen wurde. Die endgültige Regelung von Reparationen wurde damals bis zu einem Friedensvertrag aufgeschoben.

Der Zwei-plus-vier-Vertrag, der 1990 den Weg für die Wiedervereinigung Deutschlands freimachte, erledigte die Forderungen nach Reparationen. Griechenland akzeptierte ihn. Versuche von griechischer Seite, Entschädigungen Deutschlands vor Gerichten zu erstreiten, waren stets gescheitert.

Die genaue Regelung der Zwangsanleihe ist umstritten. Als Kriegsschaden wäre sie vom Moskauer Regelungsvertrag gedeckt und damit erledigt. Wäre sie ein ganz normaler Kredit –was angesichts der Umstände fraglich ist – gäbe es noch einen möglichen Anspruch. Doch damit könnte ein großes Fass aufgemacht werden.

Die Gläubiger haben Griechenland seit Ausbruch der Krise vor vier Jahren über 200 Milliarden Euro ausgeliehen, wobei Deutschland mit 65 Milliarden den größten Teil beitrug.

Wider die Verketzerung der Pegida-Demonstranten

„Der Islam gehört zu Deutschland“, auch der extreme und zum Terrorismus neigende. Die Bundeskanzlerin hat da keinen Unterschied gemacht. Und das obwohl dem Bundesverfassungsschutz zufolge in Deutschland inzwischen schon 7000 Salafisten leben und 410, von denen 180 bekannte Rückkehrer aus Syrien sind, als ausgesprochen gefährlich gelten. In einer anderen Zählung rechnet das Bundeskriminalamt insgesamt 1000 Menschen zum „islamistisch-terroristischen Personenpotenzial“. Derzeit laufen 400 Verfahren gegen Mitglieder der salafistischen Szene, meist wegen der Mitgliedschaft in ausländischen Terrororganisationen. Das ist eine Entwicklung, die Angst einflößen muß und nach dem ersten größeren Terroranschlag in Deutschland zu hilfloser Hysterie führen und unsere demokratische Ordnung verwandeln wird.

So viel Gnade wie in der unterschiedslosen Behandlung des Islam durch die deutsche Politik widerfährt den Pegida-Demontranten nicht, obwohl deren Protest total friedlich verläuft. Sie werden von der deutschen Politik ins rechtsradikale Lager ausgegrenzt, wenngleich die meisten da wirklich nicht unterzubringen sind und wenngleich nach der Sonderauswertung „Islam“ des Religionsmonitors der Bertelsmann Stiftung, die noch vor den Anschlägen in Paris entstand, 57 % der befragten Nicht-Muslime in Deutschland den Islam als Bedrohung empfinden, vier Prozentpunkte mehr als noch 2012.

Damit stehen die Demonstranten praktisch für die schweigende Mehrheit der Deutschen, die nicht auf die Straße gehen. Der typische Pegida-Demonstrant ist gut ausgebildet und aus der Mittelschicht. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der TU Dresden, für die Politikprofessor Hans Vorländer mit seinem Team rund 400 Pegida-Teilnehmer bei den vergangenen drei Märschen durch Dresden befragt hat. 70 % der Befragten stehen im Beruf und verdienen etwas mehr als der durchschnittliche Sachse. Typischerweise gehören sie keiner Religion und keiner Partei an. Nur 15 % der Teilnehmer kommen aus anderen Bundesländern. Die meisten gehen zu Pegida, weil sie „unzufrieden mit der Politik“ und mit den Medien sind, scheinen sich aber gar nicht um den Islam zu scheren. Auch andere Sozialwissenschaftler sehen bei Pegida eine Mittelschicht mit Abstiegsängsten am Werk. Der bürgerliche Hintergrund vieler Organisatoren ist ebenfalls bekannt. Sie kommen also mehrheitlich nicht aus einer bereits stark benachteiligten Unterklasse, wo sich normalerweise Rechtsradikale finden, und gehören auch nicht zu den Nicht-Wählern, was sie für die etablierten Parteien gefährlich macht.

Auf einigen Karikaturen müssen sich die Demonstranten nun selbst mit Adolf Hitler darstellen lassen. Den Vogel hat nun der türkische Ministerpräsident auf Besuch bei der Bundeskanzlerin abgeschossen. Der hat die Geisteshaltung der Pegida-Bewegung mit jener der mörderischen Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) verglichen. Beide bestritten die Berechtigung religiöser Minderheiten, in ihrer Gesellschaft zu leben. Eine friedliche und vom Grundgesetz geschützte Demonstration, die den Muslimen gar nicht das Recht auf ihre Religion bestreitet, mit dem blutigen Terror der IS zu vergleichen, war möglich, ohne daß die deutsche Politik oder die deutschen Medien auch nur ein Wort der Kritik oder mindestens der Überraschung anbrachten. Dabei läßt die Türkei den Bau christlicher Kirchen nur in Ausnahmefällen zu, hat Völkermord an den christlichen Armeniern auf dem historischen Gewissen, setzt ihr Militär an der Grenze zu Syrien nicht gegen den IS ein und bietet für IS-Terroristen ein riesiges Nachschubpotenzial, das unbehindert über die Grenze nach Syrien gelassen wird. Auch die des Terrorismus verdächtigte Freundin des Mörders im koscheren Kaufhaus in Paris konnte nun über die Türkei unbehindert nach Syrien zum IS entkommen. Für die Türkei ist nach eigenen Aussagen der Kampf gegen Assad in Syrien wichtiger als die Auseinandersetzung mit dem IS.

Innerhalb der Bundesregierung und der meisten deutschen Medien scheint sich inzwischen eine hysterische Sorge auszubreiten, das Ausland – vor allem in USA – könnte Deutschland zurück auf dem Weg ins Dritte Reich sehen. Die Ausgrenzung der Demonstranten kombiniert mit der Liebe für den nicht unterschiedenen Islam scheint eine Form vorauseilenden Gehorsams zu sein. Man bekommt manchmal den Eindruck, Deutschland sei noch kein unabhängiger Staat oder sei sich jedenfalls seiner Unabhängigkeit nicht bewußt. So besehen scheint der Tag nicht ferne zu sein, an dem die deutsche Politik unter dem Druck ausländischer Kräfte den Widerstand gegen die Aufnahme der Türkei in die EU aufgibt und damit die freie und massenweise Zureise auch der strenggläubigsten Kräfte aus der Türkei zuläßt.

http://www.jjahnke.net/rundbr109.html#3236

Sei gefälligst glücklich, auch wenn Du arm bist.

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Einzelkämpfer, ganz unten – so lautet der Titel eines Artikels in der jungen Welt. Zusammenhalt geht nicht, zu gering sind die Chancen und Mittel dafür – bei denen, die Hartz IV ausgesetzt sind. Dass es kaum Proteste gibt, muss nicht verwundern – nach 10 Jahren Hartz IV sind die damit Gequälten fertig – gesundheitlich und auch sonst.
Doch, nichts da – beklagt wird sich nicht. Allzeit bereit für die nächste Massnahme, für den nächsten Unfug den sich das Jobcenter hat einfallen lassen, – einen Erwerbslosen erschüttert fast nichts mehr. Das Einzige, was noch bewegt: Das Warten auf den nächsten Schlag – auf die nächste Diskriminierung – auf die nächste Sanktion – die nächste Forderung. Dies alles kommt in schöner Unregelmäßigkeit so sicher, wie das Amen in den Kirchen.
Die Hoffnung darauf, dass sich etwas zum Besseren ändern könnte, ist längst begraben. Während sich Frau Bundeskanzlerin Merkel vor Protestierenden in die Brust wirft, und diese anblafft, dass sie noch nie etwas für dieses Land (Deutschland) getan hätten, haben diese teilweise in der Vergangenheit mehr gearbeitet, als sich das Frau Merkel je vorstellen könnte. Sie diskriminiert öffentlich Menschen, die sie gar nicht kennt. Was also haben von Hartz IV Geplagte schon zu erwarten von solchen Regierenden?
Die anderen Parteien starten als Tiger, und landen als Bettvorleger. Frau Nahles SPD ist das beste Beispiel dafür. Während sich unsere Politiker ihre Einkünfte selber verpassen und erhöhen können, bestehen sie gegenüber den Hartz IV Unterworfenen darauf, dass diese weiterhin bestraft werden. Denn, sie sollen erzogen werden ! Das ist eigentlich nicht Aufgabe des Staates, und auch nicht die Aufgabe einer Einrichtung wie BA und Jobcenter, aber die Tribunale dafür machen sich so gut – helfen einsparen. Wer sich nicht mindestens mental in Topform präsentiert – dabei bereit, jeden Mist mitzumachen, der jenen, die im Speck sitzen so einfällt, ist selber schuld.
Wer nicht mitmachen will hat mindestens kämpferisch zu sein, und das auch allen anderen abzufordern. Nur ja keine Schwäche zeigen, – ja nicht müde, erschöpft wirken. Erholung ist nur für die, welche sich als Leistungsträger bezeichnen, alle anderen haben sich gefälligst zu bewegen – so, oder so, und egal ob es weiter bringt, oder auch nicht.
Die Hilfseinrichtungen sind genauso gestimmt. Allerdings kommt hier die Variante der Dankbarkeit hinzu, die so ein Hartz IV Geknechteter aufzubringen hat. Glänzende Augen sollten es mindestens sein, oder eine zerdrückte Träne. Und, bitte, weiterhin kämpferisch sich aufraffend,- siegesgewiss: „Ha! – Wieder ein Tag

bezwungen!“ Und das, wenn dieser Tag mit Mühe und Not überstanden wurde, vielleicht sogar hungernd. Die „Kollateralschäden“ nimmt unsere wohlversorgte Politikergilde in Kauf. Was können sie denn dafür, dass Mensch nicht alles aushält, was ihnen so einfällt?
Aber nicht nur den Eliten und Politikern gegenüber hat der Hartz IV Zögling sich entsprechend zu präsentieren, sondern auch seinen Mitmenschen. Keiner von den anderen allen will von „so einem“ heruntergezogen werden. Niemand will wissen, wie krank das Hartz IV System macht. Es interressiert nicht, wie es den von Hartz IV Gebeutelten ergeht. Auch die Helfer nicht – viele davon gerade nicht. Schliesslich wollen diese darin bestätigt sein, dass sie gebraucht werden, dass sie sinnvoll sind,- irgendwie,- dass sie Gutes tun. Das war schon immer so, und ohne diesen Aspekt würden wohl die Wenigsten helfen wollen. Viele dieser Helfer werden zynisch, wenn sie merken, dass ihre Hilfe auch nur ein momentaner Tropfen auf einen heissen Stein ist, der das Elend nicht von jetzt auf gleich behebt. Sie wollen nicht wahrhaben, dass eine momentane Hilfe nichts herausreisst aus dem Gesamtsystem. Wenn so ein kleiner Höhenflug ermöglicht wird, ist der Rückfall ins übliche Elend doppelt brutal.
Doch die Meinung ist auch häufig, dass die Hartz IV Geschändeten es nicht anders wollen. Die Erziehung brauchen sie,- sie müssen an Tagesstrukturen gewöhnt werden, auch dann, wenn sie Frühaufsteher sind, und diese Strukturen schon selber drauf haben. Irgendwie sind es immer die falschen Strukturen, wenn sie schon da sind, muss wieder flexibilisiert werden. Und immer fröhlich und aufgeschlossen mitmachen, sonst wird sanktioniert. Befindlichkeiten interressieren nicht, Behinderungen nur dann, wenn es gerade passt.
Manche von Hartz IV Gequälte isolieren sich dann selber. Sie mauern sich in sich selber ein, werden bockig. Die psyschischen Schieflagen die entstehen sind höchstens ein Fall für einen Psychologen, nach langer Wartezeit auf einen Termin, und wenn nicht vorher aufgegeben wird. Und, fragen wir uns einmal, was dieser Psychologe ändern soll? Die Antwort wäre, dass es den Klienten egal ist, wie sie behandelt werden,- dass sie freudiger in ihre Tage schreiten, trotz allem. Das aber versuchen viele dieser Menschen sowieso.
Wenn also ein Mensch, der Hartz IV erhält – welches die Erfindung eines Kriminellen ist – sich in die Allgemeinheit wagt, steht er vor der Aufgabe, so zu scheinen, wie jene, denen es gut geht. Nach zehn Jahren Hartz IV System ist das nicht mehr so einfach, wie es noch am Anfang zu sein schien. Hinter manchen dieser Menschen liegen mindestens 5 Jahre Isolationshaft – nur unterbrochen von den Momenten, in denen sie ihre Elendsbleibe verlassen, um draussen vor den anderen Leuten den immer noch zuversichtlichen „Winner“ zu geben – den Dankbaren für jeden freundlichen Blick,- den Verzeihenden für jeden unfreundlichen…
Nachdem also dieHartz IV Sündenböcke sowieso an allem selber schuld sein sollen, was sie trifft von Seiten der Jobcenter, – von Seiten der sogenannten Gesellschaft, haben sie nur die Chance des Theaterspielens. Wie gut, oder schlecht es auch sein mag, es wird eingefordert. Die anderen Leute wollen vom Elend nicht belästigt werden. Sie wollen den glücklichen Armen, oder gar keinen.

Hier der Artikel der jungen Welt:

https://www.jungewelt.de/2014/12-22/010.php

http://freies-in-wort-und-schrift.info/

 

Michael Winkler – Tageskommentar zum 15.01.2015

 

Eure Feigheit ist unser Ansporn!

Es wurde im Fernsehen gezeigt, es war praktisch überall auf Seite 1 in den Zeitungen zu sehen: Regierungschefs der ganzen Welt und andere Politiker führen in vorderster Reihe den Solidaritätsmarsch von 1,8 Millionen Menschen an, gewissermaßen eine riesige PEGIDA-Demonstration, gegen mörderische korantreue Muslime, die sich angemaßt haben, die Ehre des Propheten wiederherzustellen. Inzwischen wurde bekannt, daß die Damen und Herren Politiker mitnichten in der ersten Reihe marschiert sind. Die pressewirksamen Bilder wurden in einer abgeriegelten Nebenstraße aufgenommen, aus einer Perspektive, aus der die zahlreichen Sicherheitsbeamten wie ein kompletter Demonstrationszug gewirkt haben. So viel zum Thema „Lügenpresse“.

Um wirkliche Solidarität zu zeigen, waren die Damen und Herren Demokraten zu feige. Es hätte ja jemand, womöglich gar ein koranteuer Muslim, auf den Gedanken kommen können, ein Zeichen für Demokratie, Toleranz und freie Meinungsäußerung nach Art des Islam zu setzen. Dabei ist Wladimir Putin weltweit der einzige Politiker, der wirklich wichtig ist für sein Land und sein Volk. Alle anderen könnte man jederzeit problemlos ersetzen, ohne daß es jemand merken würde. Das heißt, im Falle Angela Merkels würde vielleicht jemandem auffallen, daß keine geschmacklosen Hosenanzüge der Marke Tsu Eng mehr im Fernsehen auftauchen.

Die demokratischen Politiker sondern sich bewußt von jenem Volk ab, das sie angeblich vertreten und dem sie ihre Posten verdanken. Nun muß man natürlich in Rechnung stellen, daß der durchschnittliche Dienstwagen mehr Adel besitzt als derjenige, der darin chauffiert wird. Der demokratische Politiker ist überbezahltes und unterqualifiziertes Mittelmaß, ohne besondere Fähigkeiten oder Fachkenntnisse, die ihm einen eigenen Wert verleihen. Hinter jedem dieser Herrschaften stehen ein paar Parteifreunde, die liebend gerne sein Mandat, seinen Dienstwagen und seine Privilegien übernehmen würden. Da die Abgeordneten ohnehin auf Anweisung der Parteiführung abstimmen, würde es nicht einmal stören, wenn sie fünfmal nacheinander komplett ausgetauscht würden. Und die Parteiführung? Die läßt sich ebenfalls leicht ersetzen. Eine vertrauenswürdige Putzfrau für die Parteizentrale ist schwerer zu finden als ein neuer Vorsitzender, das haben wir bei der SPD des öfteren erlebt.

Wenn der ehebrecherische Bundespfaffe seine markigen Parolen abläßt, tut er das hinter einem Kordon aus Leibwächtern. Damit degradiert er sich zum kleinen Kläffer, der hinter dem sicheren Zaun alles verbellt, was sich an diesem Grundstück vorbeibewegt. Der ganze Mut verschwindet, sobald im Zaun eine Lücke auftaucht und der kleine Köter plötzlich mit der Realität konfrontiert wird. „Unser Haß ist Euer Ansporn?“ Nein, da liegt der GAU aller Bundespräsidenten falsch. Er und seinesgleichen sind unseres Hasses nicht wert. Parasiten werden nicht gehaßt, sie werden entfernt, damit sie keinen weiteren Schaden mehr anrichten. Wobei mir die Art des Entfernens gleichgültig ist – schickt sie meinetwegen auf einen lebenslangen All-Inclusive-Urlaub auf die Malediven, wichtig ist nur, daß sie entfernt werden.

Es ist eine Schande für die Demokratie, daß sich die Demokraten vor dem Volk ängstigen. Wir, die Wähler, sollen Leuten vertrauen, die uns im Gegenzug nur Mißtrauen entgegenbringen? Oder gar Verachtung? Was ist das für ein Demokratieverständnis? Wo bleibt die Toleranz, wo die Freiheit, wo die Menschenwürde? Diese Herrschaften muten uns ihre Gesetze zu, erwarten von uns, daß wir ihre Diäten, ihre Dienstwagen und ihre Pensionen bezahlen, doch sie erheben sich über uns, das gewöhnliche Volk, indem sie umfassenden Schutz verlangen? Welche ihrer Untaten jagt ihnen ein derart schlechtes Gewissen ein? Oder dienen diese Maßnahmen als Statussymbol, als Bestätigung für ein krankes Ego, als Kompensation für Minderwertigkeitsgefühle?

Der Zeitschrift Charlie Hebdo ist ein unwahrscheinliches Glück widerfahren. Dümpelte die Auflage bisher bei 60.000 Exemplaren, sind es diesmal fünf Millionen, wobei sogar eine deutsche Ausgabe erscheinen soll. Nun ja, man muß den Goldesel eben reiten, solange er so einträgliche Gewinne versprüht. Die weltweite Gratis-Werbung nimmt man eben mit. Und die Toten? Denen spendiert man ein Bild mit dünnem Goldrahmen und Trauerflor in den Redaktionsräumen. So viel Angedenken muß sein. In der Türkei hat ein Gericht verfügt, daß Internetseiten, die das Titelbild dieser Ausgabe zeigen, gesperrt werden. Dies hat natürlich nichts mit dem Islam zu tun, der ja bekanntermaßen überaus tolerant ist, wie uns die Muslime in jeder Gefechtspause des Dschihad versichern.

Bundesinnenminister de Maizière setzt die geniale Idee um, potentiellen islamischen Kämpfern, die erstens nichts mit dem Islam zu tun haben und zweitens ausreisen wollen, um sich dem Islamischen Staat anzuschließen, der ebenfalls nichts mit dem Islam zu tun hat, den Personalausweis zu entziehen. Die Herren Kopfabschlager bekommen stattdessen ein Ersatzdokument, das sie nicht zur Ausreise berechtigt. Nach bisheriger Gesetzeslage konnte man ihnen nur den deutschen Paß entziehen, doch den braucht kaum jemand, da der Personalausweis für die meisten Grenzen der Welt ausreicht. Was die korantreuen Muslime jetzt machen? Natürlich könnten sie die Grenzen illegal übertreten, aber das ist nicht nötig. Dank der Großzügigkeit der deutschen Behörden besitzen sie weiterhin ihren türkischen Zweitpaß, der ihnen jegliche Reisefreiheit einräumt. Das hat ihnen Bundesinnenminister de Maizière schließlich ermöglicht.

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