EU-weites Versammlungsverbot wegen Terrorgefahr, Dresden als Blaupause

Denkverbot Brain Gehirn Verbot Bundestag Plenarsaal Politik Fraktionsstimmvieh Meinungsfreiheit Pressefreiheit Gaengelung Bevormundung_150Bad Ballerburg: Natürlich geht es nur um den Schutz von Freiheit und Demokratie in Deutschland und der EU. Nichts anderes könnten unsere Volksvertreter und Beamten im Schilde führen, wenn sie zur Steigerung der allgemeinen Sicherheit kurzerhand Versammlungen verbieten, zu denen sich „Unbekannte” erboten Anschlagsdrohungen in die Welt zu setzen. Inzwischen soll bereits der ganze Bundestag, wie rechts abgebildet, mit Warnhinweisen zugepflastert sein. Für das kürzlich inszenierte Stelldichein der Staatschefs in Paris kommen natürlich alle Drohungen zu spät, denn genau dort hätte man ja mit einer entsprechenden Untersagung mal richtig punkten können. Das könnte aber auch ein gewollter Organisationsfehler gewesen sein.

Dass man ausgerechnet in Dresden mit einem Demonstrationsverbot dafür und dagegen, also auf allen Ebenen, kontert, hat selbstverständlich nichts mit dem dort vermuteten rechten Publikum zu tun. Immerhin sind ja jetzt auch die Linken davon betroffen. Nein hier ist es ausschließlich die behördliche Sorgfaltspflicht, die zum Handeln zwang. Sind Leib und Leben von Bürgern in Gefahr, muss gehandelt werden. Eigentlich verwundert es, dass dieselben Behörden sich nicht auch für ein sofortiges Verbot von Kriegen, beispielsweise in der Ukraine starkmachen. Aber egal, dort ist das Spiel mit den Menschenleben ja durchweg nur in unserem Interesse und zu unserem Besten.

qpress Systemkonfiguration Staat Frieden Freiheit Gerechtigkeit Parteien boot fehlstaat fehlstartDas „Tal der Ahnungslosen“, rund um Dresden, beherbergte schon immer dietreusten Seelen Deutschlands. Das war zu Adolfs Zeiten nicht sonderlich anders als zur Erich-Ära und auch unsere derzeit amtierende Monarchin Angola Murksel kann sich ganz und gar auf die „Ahnungslosen” aus der Region verlassen. Dresden hat jetzt sogar das Zeugs dazu, die Blaupause für ganz Europa zu werden … sofern es um die Rettung von Demokratie und Freiheit durch vermehrte Verbote geht. Bestimmt schauen die EU Beamten längst völlig hypnotisiert auf die nun in Sachsen ausbleibenden Ereignisse und die damit final abgewendete Gefahr.

Der Pro-Europa-Effekt

Sofern es im grenzdebilen grenznahen Sachsen funktioniert, Demokratie und Meinungsfreiheit durch ein generelles Versammlungsverbot auszuhebeln zu schützen, sollte doch auch die EU bei der Umsetzung solcher Errungenschaften hellhörig werden. Schließlich steht der Schutz menschlichen Lebens noch über den vorerwähnten Werten und Freiheiten. Nichts was sich da nicht rechtfertigen ließe. Wenn wir dazu noch mit in Erwägung ziehen, dass bei derartigen Veranstaltungen(auch ohne Terrordrohungen) manchmal Menschen zu Schaden kommen, ab und an auch nur durch die Polizei, dann liegt es doch auf der Hand, zum Schutz von allem und jeden, endlich generelle Verboten für solchen Unfug zu erlassen.

Die ganze Angelegenheit ist ein kleiner Schritt für die Polizei in Sachsen, aber ein riesiger Schritt für Deutschland und wenn alles korrekt läuft, ein Quantensprung für Europa, hin zu noch mehr Sicherheit durch Aufgabe auch der letzten Freiheiten, oder so ähnlich. Auch unter Kostengesichtspunkten kann man generellen Versammlungsverboten nur zustimmen, denn wer kann sich heutzutage noch erlauben viele tausend Polizisten unter ökonomischen Gesichtspunkten frei auf der Straße herumlaufen zu lassen, wo sie doch mit der Überwachung der Bürger ohnehin schon nicht mehr nachkommen. Auch wird die Steuerknete viel dringender für die Rettung von Banken benötigt.

Alle Deutschen sollten diese Maßnahme von Herzen begrüßen, allein wegen der final gesteigerten Sicherheit, ohne die sie die sowieso nicht mehr vorhandene Demonstrationsfreiheit gar nicht richtig genießen können. Womöglich können wir sämtlichen Protest künftig ganz generell ins Internet verlegen. Wie die Gewerkschaft der Polizei inzwischen verlautbaren ließ, sieht sie sich bei virtuellen Versammlungen und Protesten jederzeit in der Lage hilfreich einzugreifen, um dafür zu sorgen dass nur gesunde Meinungen an die Öffentlichkeit gelangen, was im Live-Betrieb nicht zu allen Zeiten gewährleistet werden kann. Die Sicherheitsorgane begrüßen deshalb aus unterschiedlichsten Gründen die generellen Verbote von Demonstrationen.

Tod der Freiheit durch Sicherheit Ueberwachungsstaat Grundrechte Verbote Einschraenkungen Saurier Liberty dinosaur

Wir müssen das Ende der Freiheit nicht mehr scheibchenweise herbeiführen, wie noch vor Jahren. Nach Charlie Hebdo (mediales 9/11), was für eine Satire, geht das alles ziemlich offen, direkt, schnell und unter den Augen der ganzen Welt, die dazu auch noch jubelt, wie es erwartet wurde. Unter diesen Voraussetzungen kommen wir schnell dahin, dass statt der Anmeldung einer Gegendemo, die viele Tausend Menschen sinnlos beschäftigen würde, es völlig ausreicht, wenn ein anonymer Geheimdienstmitarbeiter (auch aus dem Ausland oder als Trittbrettfahrer getarnt)entsprechende Drohungen gegen jedwede Demo loslässt und schon ist polizeiliche Ruhe angesagt.

Aus Gründen der Ermittlungstaktik und damit erforderlicher Geheimhaltung (und Sicherheit) werden wir wohl kaum in Erfahrung bringen können, wer da gedroht hat. Wir sehen, der Fortgang in Sachen Sicherheit vollzieht sich völlig planmäßig. Auch die Beisetzung der plötzlich ums Leben gekommenen „Freiheit“, wird aufgrund der anstehenden Gefahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden … wir wissen längst, dass sie auch dafür Verständnis haben werden.

EU-weites Versammlungsverbot wegen Terrorgefahr, Dresden als Blaupause

Michael Winkler – Tageskommentar für den 20.01.2015

Frau Antonia Hofreiterin, eine gern im Fernsehen gezeigte Vertreterin der Grüninnen, hat mal wieder das von der PEGIDA aufgegriffene Wort „Lügenpresse“ als „Nazi-Unwort“ deklariert. Nun ja, bei den Grüninnen ist Bildung etwas, das frau für Andere fordert, selbst jedoch nicht aufbringt. Der Urheber dieses Wortes ist ein gewisser Karl Kraus, der es 1902 eingeführt hat. Herr Kraus ist als Jude unverdächtig, ein Nazi zu sein, und die frühe Geburt spricht dieses Wort ebenfalls vom Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus frei. Ein Geschwister der Lügenpresse ist die „Journaille“, die ebenfalls Herrn Kraus zum Urheber hat. Aber woher soll das Frau Hofreiterin wissen, die als Politikerin zufrieden ist, den eigenen Phrasen hinterherzulauschen? Abgesehen davon, ist der Begriff überholt. Ich bleibe lieber bei den qualitätsfreien Propagandamedien, denn heute lügt man ja nicht nur wie gedruckt.

Seit dem Anschlag auf Charlie Hebdo hat sich die Beliebtheit des französischen Präsidenten mehr als verdoppelt – von 19 auf 40 Prozent. Da hat es sich doch gelohnt, in einer hohlen Gasse zu posieren, und sich sogar mit Merkel in inniger Trauer ablichten zu lassen. Genau betrachtet, hat sich das sogar so sehr gelohnt, daß es einer Geheimdienst-Aktion wert war. Dafür opfert Frankreich gewiß gerne ein paar Journalisten, denn die gibt es an jeder Ecke in beliebiger Menge.

Die Demokraten in Merkeldeutschland können sich jetzt an die Seite der PEGIDA stellen und sich gleichzeitig von dieser Bewegung distanzieren. „Es muß überall in Deutschland möglich sein zu demonstrieren, selbst wenn dabei Unsinn verbreitet wird“ – so etwa hat das unsere geschätzte Bundeskanzlerin im senfgelben Jackett gesagt. Gleichzeitig werden allerdings neue „Sicherheitskonzepte“ ausgearbeitet, die natürlich nur die Bürger schützen und die Freiheiten nur ein ganz kleines bißchen einschränken sollen. Ein paar – angebliche – Muslime haben also dafür gesorgt, daß der nächste Schritt in Richtung Polizeistaat gegangen werden kann. Da gewinnt die merkelhafte Aussage, daß der Islam zu Deutschland gehöre, eine ganz neue Bedeutung. Mißbrauchen für politische Ziele läßt er sich jedenfalls schon heute hervorragend.

http://michaelwinkler.de/Kommentar.html

Sklavenwirtschaft

Auf der Basis der Rechts- und Wirtschaftsordnungen! Die Sklavenwirtschaft, das Sklavenheer und die Sklavenhalter Europas und der Welt

von Dr. Georg Chaziteodorou (berlin-athen)

Eine Volkswirtschaft soll eine dienende Funktion gegenüber dem Volk und das Tauschmittel Geld (Kapital) soll eine dienende Funktion gegenüber der Volkswirtschaft ausüben und nicht umgekehrt, wie bis heute üblich ist. Dazu muss die Währung jedes Landes bzw. jeder Wirtschaftsunion vom US$ als Leitwährung und von privaten Zentralbanken (die Währung jedes Landes bzw. jeder Wirtschaftsunion soll von 100 % verstaatlichen Zentralbanken hergestellt werden) abgekoppelt werden. An die jeweilige Währung darf niemand verdienen d.h. das Geld darf keine Ware werden.

Wenn jede Regierung der EU-Mitgliedsländer ihre eigene Währung ausgäbe und vernünftig regulierte und diesen Vorgang von privaten Händen fernhielte, gäbe es keinen Grund für die EU-Staaten, und nicht nur, überhaupt verschuldet zu sein. Das gleich gilt auch, wenn die EZB tatsächlich unabhängig von der Herrschaft des Götzen Mammon wäre und anteilmäßig zu 100 % verstaatliche Zentralbanken der EU-Mitgliedsländer gehörte. Unabhängig muss die in Maastrichter Vertrag verankerte EZB sein, so lautet eine verbreitete Forderung. Auch die Mitglieder der EZB und die Mitglieder der nationalen Zentralbanken sollen unabhängig sein und von niemandem Weisungen entgegennehmen dürfen (Art. 108 EG).

Wie unabhängig ist die EZB wirklich? In Wirklichkeit geht es bei der EZB einzig darum, der Hochfinanz die von ihr kategorisch beanspruchte absolute Unabhängigkeit «ihrer» EZB von jeglicher etwaigen demokratischen Kontrolle zu verschaffen und die so genannte demokratischen Stimmochsen höchst selbst vor diesen Karren zu spannen. Nur so konnte die Hochfinanz sowohl die Regierungen der EU-Mitgliedsländer als auch die Industrie unter ihre Kontrolle bringen.

Das Märchen dass die EZB von politischen Weisungen unabhängig ist und eine klaren Auftrag zur Aufrechterhaltung der Preisstabilität besitzt ist ein Märchen von Tausend und eine Nacht. Die in Art. 107 des Maastrichter Vertrags verankerte politische «Unabhängigkeit» der EZB ist gleichbedeutend mit einer restlosen Hochfinanz-Abhängigkeit Maastricht-Europas.

Die Hochfinanz hat einen knappen, unauffälligen Artikel 24 mit dem Allerweltstitel «Sonstige Geschäfte» in die EZB-Satzung geschleust, der da in aller Umschuld lautet: «Die EZB und die nationalen Zentralbanken sind befugt, außer den mit ihren Aufgaben verbundenen Geschäften auch Geschäfte für ihren eigenen Betrieb und für ihre Bediensteten zu tätigen». Es muss hier von den Kompetenzträgern der EU z.B. von EU-Gerichtshof geklärt werden, wieso die EZB gemäß dem Maastrichter Vertrag Geschäfte auf eigene Rechnung tätigen darf?

Geleitet wird die EZB von einem Direktorium und einem EZB-Rat. Das Direktorium setzt sich aus einem Präsidenten, einem Vizepräsidenten und vier weiteren Mitgliedern zusammen, der EZB-Rat aus diesem Direktorium sowie den Präsidenten der nationalen Zentralbanken. Das mündige Wahlvolk wählt zwar formaljuristisch und wegen der Optik das Direktorium und dem EZB-Rat, die Auswahl aber behält sich die Hochfinanz selbst vor. Natürlich verstecken sich die Hochfinanz- Privatbankiers der besseren Optik wegen hinter ihrer Galerie bewährter Strohmänner, den laut Satzung Art. 11.2 werden die Direktoriums-Mitglieder «von den Regierungen der Mitgliedstaaten auf der Ebene der Staats- und Regierungschefs auf Empfehlung des Rates, der hierzu das Europäische Parlament und der EZB-Rat anhört, aus dem Kreis der in Währungs- oder Bankfragen anerkannten und erfahrenen Persönlichkeiten einvernehmlich ausgewählt und ernannt»..

Die persönliche Unabhängigkeit der EZB-Gouverneure ist nicht gesichert, und Sanktionen bei Verletzung der Stabilität fehlen. Während letzteres zutrifft, ist es blühender Unsinn, eine fehlende Unabhängigkeit der EZB aufgrund «unterschiedlicher Interessen nationaler Entscheidungsträger» zu kritisieren, da die Hochfinanz die ja für alle diese vorgeblichen «Entscheidungsträger» die Entscheidungen trifft, völlig einheitliche Interessen hat….Zudem werden die Präsidenten der nationalen Zentralbanken nicht wirklich von ihren Regierungen entsandt, die ja gerade in dieser ganz entscheidenden Personalfrage unbedingt auf ihnen (notfalls drohend) Zugeflüsterte Hochfinanz «Wünsche» Rücksicht nehmen müssen. Diese Einvernehmlichkeit wird im Bedarfsfalle von der Hochfinanz mit sanfter Gewalt herbeigeführt…..Abgesehen von der Hochfinanz, die aus löblicher Bescheidenheit in der Satzung der EZB nirgends ausdrücklich erwähnt wird, kann nur noch der EU-Gerichtshof die EZB kontrollieren, wobei jedoch nicht klar wird, ob ihre Führung ggf. überhaupt wegen der Pflichtverletzung, Amtsmissbrauchs oder ähnlicher Delikte verurteilt und bestraft werden kann.

Kein Mensch will die Armut erhalten, und dennoch versinkt der Planet Erde immer tiefer in Ihr. Ein gesunder Menschenverstand kann leicht erkennen, dass hier Sackgassen und Abwege beschnitten werden, die das o.g. Ziel verfehlen. Der Wille effektive Lösungen für die Beseitigung der Armut umzusetzen, ist eine geistig-moralische Angelegenheit. Politik und Wissenschaft sind die Erfüllungsgehilfen um dieses Ziel zu realisieren.

Es gibt leider auch einen kranken Menschenverstand der immer wieder auch mehrheitsfähig wird, so dass der gnadenlose Kampf um die wirtschaftliche Vorherrschaft nicht nur wirtschaftliche Konkurrenten in seinem Bahn, sondern Länder und ganze Kontinente ohne definitive Verpflichtung der Gemeinschaft gegenüber hält.

Angesicht dieser Gemengelage unterschiedlicher Herrschaftsformen grassiert das Vertrauen in eine unsichtbare Hand der Märkte wie eine quasi religiöse Offenbahrung. Man glaubt blind, mit dem Nachbeten dieser Mentalität unglaubliche Erfolge und Reichtümer zu erringen, Technik und Wissenschaft auf herausragende Höhen zu befördern und am Ende die Welt zu beherrschen.

Die Schattenseite dieser Vision ist, dass 80 % der Menschheit an der Scholle kleben werden und als das größte Sklavenheer in die Zivilisationsgeschichte eingehen, das einer Schar Auserwählter zu dienen hat! Nur maximal 20 % der Menschheit besitzen die Ressourcen, um auf langfristige Verbesserungen der Ernährung, der medizinischen Versorgung oder des Bildungsangebots warten zu können.

Die Kompetenzträger in der Wirtschaft, der Politik und der Wissenschaft besitzen keine Phantasie um in Lebensentscheidende Richtungen Voraussagen zu wagen. Natürlich ist die Zukunft weder vorhersehbar noch beherrschbar. Deshalb müssen die Kompetenzträger immer wieder neu wappnen, vorbereiten und möglichst günstigen Entwicklungen auf den Weg bringen.

Viele Meinungsführer in der EU, die sich mit einer Aura der Zukunftskompetenz umgeben, betrügen sich selbst. Die Akzeptanz, dass sie gerade das erwarten sollten, was sie momentan noch nicht vorstellen können, führt zu einer extremen Konzentration auf die Gegenwart und ihre Erscheinungen. Sie haben kein Vertrauen auf den Satz von Aristoteles: «Es ist wahrscheinlich, dass etwas Unwahrscheinliches passiert». Will man z.B. die Armut in Europa, und nicht nur, beseitigen, kann nicht jedes Land und jede Organisation, ein eigenes Zaubermittel erfinden. Globale und effektive Lösungen wird es nicht geben, solange jeder die Unterstützung in seinem Sinne selbst definiert.

Die vermeintlichen Erfolgsrezepte des 20. Jahrhunderts  bewirken in Zeitalter des 21. Jahrhunderts zunehmend das Gegenteil. Ehemals erfolgreiche Strategien wie die Verteidigung des nationalen Eigennutzes enthalten zusätzliche Krisenpotentiale. Europa benötigt tief greifende politische Umweltzungen, wenn es zu einer demokratisch legitimierten gemeinsamen Politik, die zu Europa der Bürger führt, finden will. Das Unvorgesehene im 21. Jahrhundert wird nicht die Ausnahme, sondern die Regel sein.

Seit dem 07.02.1992 werden in Europa (Vertrag von Maastricht) mit den so genannten Rechts- und Wirtschaftswissenschaften altrömische und mittelalterliche Denkweisen dazu missbraucht, die Völker Europas zu täuschen und zu unterdrücken. Denkweisen des Altertums ebenso wie mittelalterliche Tricks der italienischen Kaufleute, die echte Geldflüsse durch «doppelte Buchungen» verschleierten, unter Vernachlässigung der Identität von Zahlungsmitteln sowie involvierten Personen, wird heute in autoritären Bildungs- bzw. Gehirnwäsche-Institutionen (Universitäten und Technischen Hochschulen), unter Notendruck, Studenten der Volks- und Betriebswirtschaft als Weltbild des 21ten Jahrhunderts aufgezwungen.

Die Herrschaft des Geldes und das Streben nach seiner Vermehrung sind so vertraut geworden, so eingeschliffen in das allgemeine Denken, dass man sie als Selbstverständlichkeit und Naturgegebenheit betrachtet, über die nachzudenken sich erübrigt. Das ist aber ein fataler Irrtum! Das Geld muss vom Zweck zum sein Ursprung d.h. zum Tauschmittel umgewandelt werden.

Angesichts nicht abreißender Krisen in der EU verlangen die Bürger nach Lösungen. Das Problem dabei ist der gemeinschaftliche Wille der reichsten Mitgliedsländer der EU zu ihrer Umsetzung. Untergangszenarien und Rettungsversprechen branden wie eine schäumende Gischt an die Küsten der jeweiligen machtpolitischen Interessensphären. Unterschiedliche kulturelle Standpunkte zwischen Nord- und Südeuropäer führen zu abweichenden Erkenntnissen.

Noch nicht war Europa so reich an Möglichkeiten sich ultimativ neu zu erfinden. Reichtum aber bedeutet keineswegs Vermögen, wenn der Handlungsspielraum der Kompetenzträger eines Landes durch Hartherzigkeit und Ignoranz eingeschränkt wird. Die EU-Mitgliedsländer die sich nur dem Geldverdienen widmen, nur dem eigenen Erfolg, bleiben in der Einseitigkeit gefangen und verkennen die duale Substanz alles Lebendigen.

Der Reichtum der BRD z.B. ist keineswegs mit dem Vermögen dieses Landes gleichzusetzen. In diesem Land, gibt es nach Auskunft einer aktuellen Studie, 7,5 Millionen Analphabeten im Alter zwischen 18 und 64 Jahren. Der Zugang zum Lesen ist bekanntlich für die Lebensgestaltung ebenso erheblich wie die Versorgung mit Wasser und Nahrungsmitteln.

Diejenigen Mitgliedsländer der EU die sich nur dem Geldverdienen widmen, nur dem eigenen Erfolg, bleiben in der Einseitigkeit gefangen und verkennen total die duale Substanz alles Lebendigen. Hierin liegt auch die Schwäche mancher Tugenden, Werte, Prinzipien und Idealen. Es liest sich für die Kompetenzträger dieses Landes gut, aber lässt sich nicht wirklich leben. Rechts- und Wirtschaftsordnungen sind gesellschaftliche Konstrukte und keine unabänderlichen Naturgesetze.

Zumindest in Demokratien (ob der Parlamentarismus der meisten EU-Staaten als Demokratie bezeichnet werden kann, ist anzuzweifeln!) müssen die Bevölkerungen über Geldsysteme und Eigentumsordnungen bestimmen und nicht nur einige wenige, auf altrömische und mittelalterliche Betrugsmethoden geprägte Mitglieder so genannten Eliten (Banker, kapitalistischen Unternehmen oder Mitglieder der zionistischen Organisationen Trilaterale Kommission, Bilderberg, CFR, IWF, Weltbank) und anderen.

Voraussetzung dafür ist tief gehendes Verständnis mittels welcher in den EU-Ländern die Bevölkerungen, in hypnotischer Fremdsteuerung, durch die Hochfinanz gefangen sind. Die Bürger müssen endlich selbst, und zwar alle um das Geldsystem kümmern, sofern von diesen noch überhaupt Geld erwünscht ist. Sie müssen anfangen zu hinterfragen, wer Geld überhaupt herstellt bzw. herstellen darf und wie genau dieser Vorgang abläuft bzw. welche Folgen er für die Gelderzeuger und den Rest der Gesellschaft, die das Geld benutzt, nach sich zieht!

Ob die Wirtschaftsjournalisten der kontrollierten Massenmedien bei der Behandlung aktueller und grundsätzlicher Währungsfragen ihr argloses Publikum gewollt verdummen oder lediglich die eigene Unwissenheit dokumentieren, läst sich pauschal gar nicht beantworten. Es liegt wahrscheinlich in der großen Mehrzahl der Fälle Ahnungslosigkeit vor.

Neben den professionellen Des-Informanten gibt es auch noch eine ganze Schar von Leuten, die zwar höchstwahrscheinlich sehr gut informiert sind, aber nicht wagen die Undurchsetzbarkeit der Unabhängigkeit – Preisstabilität in Europa klar auszudrücken. Aufgrund unterschiedlicher Interessen der nationalen Entscheidungsträger kann keinen genügend starken Anreiz geben, dies zu wollen.

Die Demaskierung der Sklavenhalter (die Sklaven werden bisher an das System der Sklavenhalter angepasst) und des Schuldensystems (primitives Nullsummenspiel!) wird helfen zu erkennen, dass der Zusammenbruch des traditionellen Geldsystems die globale Menschheit vor die entscheidende Wahl zwischen Materialismus und geistigen Werten stellt.

Will die Menschheit in Zukunft ihre Versorgung mit Güter und Dienstleitungen auf der Basis der Harmonie mit allem Leben auf dem Planeten Erde betreiben oder sich, wie bisher, durch Sparzwang, Konkurrenz und Krieg in einer Mangelwirtschaft, im Altar der vorzeitlichen Götzen, selbst zerstören?

Politiker und Bevölkerung werden von den Dienern der Hochfinanz laufend gegaukelt, dass nur die mathematischen Optimierungsansätze und Planungsmethoden «exakte Wissenschaften» wären und diese würden eindeutig beweisen, dass Wirtschaft nur durch Konkurrenz und Wettbewerb funktioniere. Die Existenz der Kooperation wird total verschwiegen. Diese besitzt auch ihre eigene Logik, nämlich die der gegenseitigen Unterstützung.

Auch aus dieser Logik lassen sich mathematische Modelle und Empfehlungen für Praxis und Politik ableiten. Diese sind ganz sicher wesentlich leistungsfähiger und nachhaltiger, weil keine Gegner existieren, die vernichtet werden müssen. Die Hochfinanz aber, die die Wirtschaft und Politik kontrolliert, will davon nichts wissen, da die Kooperation der Bevölkerung für ihre Position (Einnahmen aus Zinsen und Zinseszinsen) eine massive  Bedrohung darstellt.

Der Zins, diese kleine Zahl zwischen 5 und 12 %, ist einer der zentralen Nervenstränge der Weltwirtschaft der Sklavenhalter. Er lässt sie gut oder schlecht funktionieren oder sogar explodieren. Er lässt täglich Milliardenbeträge um die Welt sausen, macht ganze Länder reich oder pleite, treibt Bankiers, Investoren und Bauherren zur Euphorie oder Verzweifelung.

Kein Rädchen dreht sich, ohne eine Vielzahl von Folgewirkungen auszulösen. Zinsen sind dabei eines der zentralen Rädchen. Sie sind eine politische Größe, wichtiger noch als der Kurs der heutigen Leitwährung oder der Rohölpreis. Bei 7 bis 8 % Zinsen, verdoppelt sich ein Kapital bzw. eine Schuld schon nach 10 Jahren d.h. dass die Summe der Jahreszinsen nach 10 Jahre, die Höhe des Grundkapitals erreicht. Diese Vorgang heißt «das Geld arbeiten lassen» und funktioniert wie folgendes Beispiel zeigt:

Ein Gläubiger z.B. die Invest-Bank Goldman Sachs, der im Jahr 2010 einem Schuldner z.B.Hellas, ein Darlehen von 1 Mrd. US$ gewährt hatte, kann im Jahr 2020, selbst wenn Hellas in den 10 Jahren nur seine Zinsen zahlen konnte, einem zweite Schuldner z.B. Zypern schon wieder einen Kredit von 1 Mrd. US$ gewähren. Buchen kann die Invest-Bank Goldman Sachs aber nach den 10 Jahren 2 Mrd. US$. Nämlich 1 Mrd. US$, erhaltene Zinsen und 1 Mrd. US$ Guthaben beim Schuldner Hellas, der ihm deshalb «verpflichtet» bleibt. Nach weitern 10 Jahren d.h. 2030 hat die Invest-Bank Goldman Sachs, wenn Hellas und Zypern nur die Zinsen zahlten, von Hellas und Zypern je 1 Mrd. US$ erhalten, also 2 Mrd. US$, die er an zwei weitere Kreditwerber Portugal und Spanien (zu je 1 Mrd. US$) vergeben kann. Buchen kann jetzt die Invest-Bank Goldman Sachs 4 Mrd. US$, nämlich 2 Mrd. US$ erhaltene (und weiter verliehene) Zinsen und 2 Mrd. Guthaben bei Hellas und Zypern, die ihm damit «verpflichtet» bleiben.

Das geht so weiter! Nach 30 Jahre (2040) kann die Invest-Bank Goldman Sachs 8 Mrd. US$ buchen und hat sie 4 Schuldner (Hellas, Zypern, Portugal, Spanien), die ihn «verpflichtet» sind. Und nach 40 Jahren (2050) verfügt die Invest-Bank Goldman Sachs über ein Vermögen von 16 Mrd. US$, obwohl sie 2010 mit nur 1 Mrd. US$ begann, und kann auf 8 Schuldner (Staaten) Einfluss ausüben, weil sie die Invest-Bank Goldman Sachs «verpflichtet» sind.

Diese «Verpflichtungen» bzw. «Einflüsse» können finanziell, wirtschaftlich und politisch realisiert werden. Bei den letzten Einflüssen werden z.B. dem Schuldner für einflussreiche Posten «Männer des Vertrauens» empfohlen, die dann weiterhin im richtigen «Sinne» tätig sind. Der Verlust der Staaten, die die Zinsen zu zahlen haben, besteht gemäß allem oben gesagten darin, dass der Schuldner Mehrarbeit leisten muss, deren Früchte nicht ihm, sondern dem Gläubiger zu gute kommen.

Das stellt sich jede menschliche Wirtschafts- bzw. Gesellschaftsordnung der natürlichen Ordnung entgegen, wenn es in ihr Gauner und nicht Menschen gibt, die sich einen Überfluss an natürlichen Produktionsmitteln auf Kosten anderer Menschen, die als Sklaven betrachtet werden, verschafft haben. Diejenigen, wie heute die Hellenen, für die infolge der gewalttätiger Raffgier anderer keinerlei natürliche Produktionsmittel und Infrastrukturbereichen mehr übrig bleiben, sind dann nämlich um des nackten Überlebens willen gezwungen, ihre Arbeitsleistung gegen Überlassung eines ungerechten Mehrwerts demjenigen zu verkaufen, der ihnen ungerechter maßen die ihnen zustehenden Produktionsmittel vorenthält, um sie ihnen – ihre existentielle Not eiskalt ausnutzend – nur gegen einen Kapitalzins in Form des genannten Mehrwerts zu Verfügung zu stellen.

Weil die großen Gläubiger wie z.B. die Weltbank oder der IWF, aber auch die Invest-Bank Goldman Sachs, eine Minderung dieses Einflusses nicht wünschen, sind sie an der Rückzahlung der Grundschuld, des Darlehens gar nicht interessiert! Sie haben genügend Papiergeld, als angehöriger der Hochfinanz, das sie selbst drücken! Selbst wenn ein Schuldner, wie z.B. Hellas, nicht einmal die Zinsen zahlen kann, dann wird nach der Parlamentswahlen von 25. Januar 2015 eine «Umschuldung» vorgenommen, aber die «Verpflichtung» auch bei einer neoliberalen(!) «Linken Regierung» bleibt!

Nicht erst solcher unabsehbare Machtgewinn eines Gläubigers, aus der Reihe der Hochfinanz, über seine Schuldner mittels ständiger Zinszahlungsverpflichtungen, sondern schon die theoretisch unendliche Anhäufung von finanziellem Reichtum durch den Zins hat zu allen Zeiten die Habgier der Anbeter Mammons fasziniert.

Geld, das Zinseszinsen trägt, wächst zwar anfangs langsam, da aber die Rate des Wachstums sich fortwährend beschleunigt, wird sie nach einiger Zeit so rasch, dass sie jeder Einbildung spottet. Ein Dollarcent, ausgeliehen bei der Geburt des Erlösers der Christen vor ca. 2015 Jahren auf Zinseszinsen zu 5 %, würde schon heute zu einer größeren Summe herangewachsen sein, als enthalten wäre in ca. 150 Millionen von Gold gediegenem Erden.

Woher aber die auf der Erdkugel, ja selbst innerhalb des Raumes unseres Sonnensystems längst nicht mehr unterzubringende Masse an Gold überhaupt kommen sollte, verliert keiner einen Gedanken! Die Masse der Sklaven, die zwar jederzeit bereit ist, Geld gegen Zinsen anzulegen, macht keine Gedanken auf welche Weise diese wunderbare Geldvermehrung zustande kommt. Die Masse der Sklaven ist noch nicht in der Lage zu begreifen, dass sie von der Sklavenhalter nach Strich und Faden betrogen und ausgeplündert wird, sogar ohne es zu merken.

Es gibt nur eine Möglichkeit diesen Weltbetrug zu beenden. Das Geld darf nicht als Ware behandelt werden und die Gerechtigkeit bei Warentausch herrschen. Bei allen Verträgen muss Gleichheit gelten und Gewinn und Verlust ausgeglichen werden. Ubi lucrum, ibi damnum!

In eine post-monetären Gesellschaft nach der Schuldgeldzeit, wird das Teilen knapper Ressourcen ebenso eine Selbstverständlichkeit wie die mitfühlende Anteilnahme an den Lebensbedingungen und dem Geschick aller anderen Menschen und Lebewesen. Gewinn im eigentlichen, strengen Sinne des Wortes «Profit» sollte also im Verkehrs- und Erwerbsleben nicht erstrebt und gemacht werden.

Nur der Zins konnte das Wunder der Geheimen Oberen der Hochfinanz vollbringen, die Masse des Geldes und damit die Fülle der Macht in den Händen jener zu konzentrieren, welche Kaiser, Zaren, Könige und Fürsten zu stürzen und ihre eigene vorzeitliche Götzen Herrschaft zu errichten fast zwei Jahrtausende lang bestrebt waren und immer noch sind.

Diese Herrschaft muss gnadenlos zerstört werden, bevor sie gnadenlos die Menschheit zerstört.

PD Dr.-Ing. Georg Chaziteodorou
Bleibergweg 114, D-40885 Ratingen
Tel.+Fax: 0049 2102 32513
E-Mail: chaziteo@t-online.de


Kommentare

Sklavenwirtschaft — 2 Kommentare

  1. “als das größte Sklavenheer in die Zivilisationsgeschichte eingehen, das einer Schar Auserwählter zu dienen hat!… Die Demaskierung der Sklavenhalter… welche Kaiser, Zaren, Könige und Fürsten zu stürzen und ihre eigene vorzeitliche Götzen Herrschaft zu errichten fast zwei Jahrtausende lang bestrebt waren und immer noch sind.”
    http://krisenfrei.de/sklavenwirtschaft/

    Kommentar
    (Andrew): ” – knapp daneben ist auch daneben.. systematisch die Zielscheibe zu verwechseln ist sogar noch schlimmer als daneben zu schiessen. Alleine die Liste der Quell-Blogs erklärt vieles – die Schlüsse, die dort in fast jedem Artikel gezogen werden, stehen immer schon im vorhinein fest: letztlich dreht u. wendet sich alles gegen die künstlich herbeiargumentierte israelitisch-zionistische Weltverschwörungsmafia, die alle Weltmächte u. Religionen gegeneinander auszuspielen weiß, um ihre totalitäre Weltherrschaft antreten zu können. Rein zufällig sind die meisten von ihnen Juden, genauer steppenasiatische jüdische Konvertiten, machtgeile Pseudojuden sozusagen, die quasi so jeden Krieg, jede Revolution, jede Ideologie, die globale Unterjochung durch die Finanzwelt, die Umweltzerstörungen, den Klimawandel, IS u. al-Kaida, den Islamismus, den westlichen Atheismus, das Papsttum, das Elend der dritten Welt und noch viel, viel mehr zu verantworten haben. Wem das nicht so recht einleuchten will, kann kein wahrer Christ, kein wahrer Patriot sein, so die Glaubensdoktrin?!”

    “Wem das nicht so recht einleuchten will, kann kein wahrer Christ …sein, so die Glaubensdoktrin?!”

    Der Glaube ist das Auge der Seele. Ein geistig Blinder, dessen Seelen-Auge zur Materie (z.B.: Groß-Israel) geworden ist, empfängt NUR Bilder von der materiellen Außenwelt, bringt somit seiner Seele nichts zur Beurteilung und kann kein Urteil abgeben. Wer nicht geistig glauben kann oder will:

    (Jesus): “… Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden darum kämpfen, dass ich den Juden nicht überantwortet würde; nun aber ist mein Reich nicht von dieser Welt.” Johannes Evangelium, Kap. 18 Vers 36

    der hat eine blinde Seele, der sich von der Form einer Sache nur durch Betasten einen Begriff schaffen kann.
    https://koptisch.wordpress.com/2015/01/10/hirsi-ali-doch-dieses-massaker-hat-mit-dem-islam-zu-tun/#comment-78546

    Der Pharisäer: “Nieder mit ihm! Denn er ist ein GEFÄHRDER unseres Institutes und beschränkt dessen notwendige Einkünfte!”:

    [GEJ.05_151,01] … (der Pharisäer): “… So der Mensch einem Institute einmal auf dieser lieben Erde angehört und leider durch Geburt, Sitte, Gesetz und durch den irdischen Drang der Umstände genötigt ist, des lieben Magens wegen zu seiner Standarte zu schwören, so ist man dadurch auf dieser Welt geistig schon so gut wie gestorben. Im Anfange freilich wohl noch nicht ganz; aber so nach und nach immer mehr!

    [GEJ.05_151,02] Denn wenn man vor den Augen der Menschen ohne Unterschied mit allen Mitteln irdischer Gewalt fort und fort genötigt wird, ein X für ein U zu machen, dann hört alles Denken auf! Man muß sich selbst eines jeden helleren Gedankens wegen ordentlich zu verfluchen anfangen und sagen: ,Fahre hin, du reines Licht der Himmel! Bin ich verdammt, ein Teufel zu sein, so sei ich auch ein Teufel! Ob listig oder dumm, darauf kommt’s dann wahrlich nicht mehr an! Muß ich ein X statt ein U sein, so bin ich’s; ich kann derlei alte Verhältnisse unmöglich ändern!

    [GEJ.05_151,03] Mit der Zeit lebt sich der Mensch in seine Teufeleien so ganz gemütlich hinein und denkt sich: ,Weil du schon zu einem Narren geboren bist, auch als ein solcher erzogen warst, so bleibe, was du bist! Ist dein Magen gut, so ist dann aber auch schon alles gut! Iß und trink und genieße das Leben, solange und wie es sich nur immer bestens genießen läßt! Kommt dann der letzte Tag, die letzte Stunde, dann sind alle Fesseln gelöst, und alle Gesetze haben für den für ewig aufgehört, der in sein Nichts zurückgekehrt ist!

    [GEJ.05_151,04] Lüge und Wahrheit reichen sich da allerfreundlichst die Hände, wo die volle Nichtigkeit alles Seins zu Hause ist. Unter solchen allersichersten und vollwahrsten Aussichten ist es dann wohl höchst gleich, unter welcher Narrenkappe man das Leben auf dieser Erde durchgemacht hat. Solange man aber lebt, sollte man dennoch des eigenen irdischen Wohles wegen sorglichst alles hintanzuhalten trachten, was einem das bißchen Leben verbittern und unangenehm machen kann; alles andere ist Fabel und Schimäre. Wer das Leben aber für etwas Höheres ansieht, der betrügt sich nur selbst.

    [GEJ.05_151,05] Diese Ansicht stelle ich aber nicht als eine in der Natur der Dinge begründete Sache, sondern nur als Folge auf, da nahezu ein jeder Mensch, der fix irgendeiner Weltnarrenkaste angehört, zu dieser Ansicht gelangen und sich endlich ganz hineinleben muß, weil er nicht anders denken, reden und handeln darf, als wie es ihm die stereotypen Kastengesetze vorschreiben. Ich kann ein oder tausend Male allerhellst überzeugt sein, daß es sich mit dem Nazaräer gerade so verhält, wie dein hoher Mund es mir ehedem bekannt gemacht hat; was nützt mir das dann? Solange ich ein geschworenes Mitglied der Kaste bin, bleibt mir doch sicher nichts übrig, als mit ihr aus vollem Halse zu heulen: ,Nieder mit ihm! Denn er ist ein Gefährder unseres Institutes und beschränkt dessen notwendige Einkünfte!
    http://www.j-lorber.de/

    11.01 .2015 – Es gehört zur israelischen Staatsräson, möglichst alle über den Globus verstreuten Juden ins Gelobte Land zu holen.
    http://www.sueddeutsche.de/politik/appell-von-netanjahu-lieber-die-unsicherheit-in-nahost-1.2299273

    “Staatsräson” weil?:

    “Der Zweite Weltkrieg muß so gesteuert werden, daß das Nazitum zerstört wird um einen souveränen Staat Israel in Palästina einrichten zu können … Der Dritte Weltkrieg muß so gelenkt werden, daß sich der Islam und der politische Zionismus (Israel) GEGENSEITIG vernichten”
    Albert Pike, 1809 – 1891
    http://www.endzeitbotschaft.de/2011/02/was-sagte-albert-pike.html
    https://www.youtube.com/watch?v=hTaKpfqtyzA#t=255

    Ob Hitlergläubige nun daran glauben können oder wollen: “Der Zweite Weltkrieg muß so gesteuert werden, daß das Nazitum zerstört wird um einen souveränen Staat Israel in Palästina einrichten zu können”, ist unwichtig, denn dieser EINE Satz enthüllt OHNE strafbarer Holocaust-Leugnung die wahren Hintermänner – (egal ob Hitler daran beteiligt war oder nicht – und er muss jetzt tot sein) – und kann deshalb ohne Gefahr millionenfach verteilt werden und so VIELLEICHT Schlimmes verhindern:

    11.01.2015 – Gorbatschow: Warnung vor Krieg
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/gorbatschow-warnt-vor-grossem-krieg-in-europa-a-1012201.html

    Deshalb: MAILFINDER “googeln” und verbreiten, aber bitte kein HASS!

    Mit freundlichen Grüßen,
    Tommy Rasmussen
    tommyrasmussen@arcor.de

    PS – “diese wunderbare Geldvermehrung”

    Finanzcrash unvermeidlich? – Nein. DESHALB wurde Special Drawing Rights (SDR) schon im Jahr 1969 wegen Mangel an Goldreserven in der Ausweitung des internationalen Handels erstellt, und diese werden NUR durch den “GUTEN GLAUBEN” der Mitgliedsländer unterstützt. Tatsache ist, dass die zuviel kreierten Gelder in der Schuldbilanz heute durch die ‘Hochfinanz’ bilanztechnisch mit SDRs ausgeglichen wird. Letztlich sind es alles nur solche kleinen Buchhaltungstricks, die das System der ‘Hochfinanz’ am laufen halten.
    http://www.ecb.int/paym/groups/pdf/fxcg/special_drawing_rights.pdf?034af361085ba7f015a280191b2732e1
    http://www.ecb.europa.eu/home/html/search.en.html
    http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10004056
    http://en.wikipedia.org/wiki/Special_drawing_rights
    .
    Die Volker müssen immer wieder durch Kriege, Terror, False Flag-OP, Massenmorde, Inflation, Steuern, HAARP, “Börsen-Crash”, usw. usw. arm gehalten/gemacht werden, weil sie sonst keine (FIAT = LUFTGELD = COMPUTERNULLEN-) Kredite benötigen würden. Geld dient der Hochfinanz NUR zur Machtausübung, weil die PRIVATE Hochfinanz selber die Geldmenge kreiert.
    http://lupocattivoblog.wordpress.com/2010/03/25/die-privatisierung-des-weltgeldsystems/
    .
    02.01.2015 – Ex-Minister & Geheimdienstkontrolleur Andreas von Bülow packt aus
    https://www.youtube.com/watch?v=rMEKHEW8JBY
    .
    Sie sagen, der Terrorismus muss bekämpft werden, und produzieren ihn selber! Sie sagen, Atomwaffen müssen bekämpft werden, und haben sie selber! Sie sagen, Diktaturen müssen bekämpft werden, und sind selber eine und wollen sogar eine Weltdiktatur errichten ! Sie sagen, Demokratie muss verbreitet werden, und bauen sie bei sich ab! Sie sagen, sie wollen Frieden, und verbreiten aber Krieg! Sie sagen, sie kämpfen für Menschenrechte, und foltern ohne Reue! An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!!! .

    Deshalb: MAILFINDER “googeln” und verbreiten, aber bitte kein HASS!

    http://krisenfrei.de/sklavenwirtschaft/

Friedensvertrag für Deutschland und der Russischen Föderation Author: mike | Filed under: Allgemein

Wir möchten die Kriegsgefahr für Deutschland bannen!


Seine Exellenz
Herr Präsident Wladimir Wladimirowitsch Putin,
Präsident der Russischen Föderation


Ihre ständigen Friedensbemühungen sind so offensichtlich wie die wachsende Kriegsgefahr in Europa. Um dem Frieden in Europa Nachdruck zu verleihen, wäre jedoch ein Friedensvertrag zwischen der Russischen Föderation und Deutschland dringend von Nöten. Wie renommierte Staatsrechtler bestätigen, ersetzt der am 15. März 1991 in Moskau unterzeichnete Zwei-plus-Vier-Vertrag nicht den völkerrechtlichen Vertrag zwischen Kriegsparteien.

(Hinweise: im Urteil des Bundesverfassungsgericht 1973 besteht das Deutsche Reich fort, der Handelsregister Frankfurt bestätigt die Eintragung der BRD als Firma)

Daraus folgend ist der Krieg zwischen dem Deutschen Reich und Russland bis heute im völkerrechtlichen Sinne nicht beendet. Diesen Zustand bestätigt auch der russische Sicherheitsexperte Alexej Fenenko:

(…)

Über die Wiedervereinigung Deutschlands und die heutige militärpolitische Situation im Land befragte RIA Novosti den russischen Sicherheitsexperten Alexej Fenenko.

Erstens ist der Zwei-plus-Vier-Vertrag aus juristischer Sicht kein Friedensvertrag. Bislang haben weder Russland noch die Westmächte einen Friedensvertrag mit Deutschland. Zweitens wurden nach dem Bonner Vertrag von 1952 vier Einschränkungen der deutschen Souveränität beschlossen: das Verbot von Referenden zu militärpolitischen Fragen, Verbot des Anspruchs auf den Abzug der alliierten Truppen vor der Unterzeichnung des Friedensvertrags. Zudem wurde die Beschlussfassung vor den Beratungen mit den Siegermächten sowie die Entwicklung einzelner Bestandteile der Streitkräfte, darunter der Massenvernichtungswaffe, verboten. Diese Einschränkungen wurden vom Zwei-plus-Vier-Vertrag nicht abgeschaffen und gelten offiziell bis heute.
(…)
http://de.sputniknews.com/meinungen/20101004/257382481.html


Seine Exellenz Herr Präsident Wladimir Wladimirowitsch Putin,

wir bitten Sie dringend Verhandlungen über einen Friedensvertrag mit Deutschland auf zu nehmen, um den Kriegszustand zwischen unseren Völkern zu beenden und um einen neuerlichen Weltkrieg zu verhindern.

Wir bitten Sie nach klassischem, außerpolitischem Vorbild, einen Friedensvertrag zwischen der Russischen Föderation und Deutschland zu schließen.

Nach Völker- und Menschenrecht, haben wir Europäer verschiedener Nationen ein Recht auf FRIEDEN!

Mit freundlichen Grüßen,

Mike Drechsler, Josef Lohmanns und Wolfgang Bzdok aus Deutschland, Venetia Kantzia aus Griechenland sowie alle Unterzeichner dieser Petition:
https://www.openpetition.de/petition/online/friedensvertrag-fuer-deutschland-und-der-russischen-foederation

http://mike.blog-net.ch/2015/01/18/friedensvertrag-fuer-deutschland-und-der-russischen-foederation/

Ich würde mich dem gerne anschließen und hoffe, daß diese Petitions-Seite einmal nicht unterwandert ist.

Militärdienst macht Soldaten unsozialer

Psychologie: Militärdienst verändert Persönlichkeit von Männern

16.01.2015

Der Militärdienst beeinflusst die Persönlichkeitsentwicklung von Soldaten. Das ergab eine Studie aus dem Jahr 2012, die bisher jedoch nur wenig Beachtung fand. Demnach macht der militärische Drill auf Dauer unsozial und unfreundlich. Besonders hart treffe es den Studienautoren zufolge Soldaten, die mit einer posttraumatischen Belastungsstörung von Auslandseinsätzen zurückkehren. Aus jungen Männer, die einst selbstbewusst und engagiert gewesen seien, würden verängstigte und teilweise auch aggressive Persönlichkeiten werden. Die Studienergebnisse wurden im renommierten Fachjournal Journal „Psychological Science“ veröffentlicht.

Soldaten waren nach Ende des Militärdienstes unsozialer
Joshua Jackson von der Washington University in St. Louis untersuchte mit Wissenschaftlern der Universität Tübingen sechs Jahre lang die Persönlichkeitsentwicklung junger Männer, die sich nach dem Abitur für ein Jahr der Bundeswehr anschlossen. Gleichzeitig begleiteten sie die Entwicklung von Zivildienstleistenden.

„Soldaten sind bereits bei Beginn etwas weniger warmherzig und freundlich und die militärische Erfahrung scheint dies noch zu verstärken – So erzielten die Männer nach dem Militärdienst geringere Punktezahlen hinsichtlich der Verträglichkeit im Vergleich zu Personen, die nicht zum Militär gegangen sind“, erläutert Jackson. „Interessanterweise scheint dieser Einfluss auch noch lange anzudauern, nachdem der Soldat wieder in die Arbeitswelt oder zum College zurückgekehrt ist.“ Gleichzeitig waren die Soldaten zu Beginn ihres Dienstes aber auch emotional etwas stabiler und offener gegenüber neuen Erfahrungen als die Zivildienstleistenden. Eine geringe Verträglichkeit, wie sie die Soldaten nach Wehrdienstende zeigten, geht den Forschern zufolge mit einer geringen Kompromissbereitschaft, wenig Bereitschaft, sich sozialen Regeln zu unterwerfen und egoistischem Verhalten in zwischenmenschlichen Beziehungen einher. Insgesamt waren die Soldaten unsozialer, so das Fazit der Forscher.

„Auf der anderen Seite sind Menschen mit geringerer Verträglichkeit oft eher bereit, sich auf ihre Art auf der Karriereleiter hochzukämpfen und manchmal unpopuläre Entscheidungen, die aber für den Geschäftserfolg notwendig sind, zu treffen“, so Jackson. Die Studie zeigt, dass die Persönlichkeit durch äußere Einflüsse wie den Militärdienst noch geformt werden kann. „Diese Veränderungen in der Persönlichkeit scheinen klein zu sein, im Leben derer, die Militärdienst geleistet haben, können sie aber eine große Veränderung bedeuten“, so der Wissenschaftler.

Werbematerial für den Militärdienst gaukelt positive Lebensveränderungen vor
„Die gesamte militärische Erfahrung wird als eine Möglichkeit für eine lebensverändernde Wandlung verkauft, so Jackson weiter. „Militärisches Rekrutiermaterial aus der ganzen Welt unterstützt die Idee, dass Erfahrungen beim Militär ein Katalysator für Veränderungen sind. Aktuelle Werbeslogans in den Vereinigten Staaten wie ‚Sei alles, was du sein kannst‘, ‚Gib Gas in deinem Leben‘ und ‚Hoch hinaus‘ implizieren, dass militärische Erfahrungen Lebenswege beeinflussen.“ Aber: „Es ist eine der wenigen Situationen im Leben, wo man komplett von jemand anderem kontrolliert wird“, erläutert Jackson. „Wo jemand vom Moment des Aufwachens bis zum Schlafengehen daran arbeitet, jeden Funken Individualität an einem auszuradieren.“

Im vergangenen Jahr absolvierten etwa 2.370 deutsche Soldatinnen und Soldaten Auslandseinsätze. Insgesamt 1.602 litten nach ihrer Rückkehr an einer posttraumatischen Belastungsstörung. Im Vergleich zum Vorjahr waren es 179 Fälle mehr. (ag)

http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/militaerdienst-macht-soldaten-unsozialer-901853447366.php

HARTZ IV BEZIEHER SOLLEN AN DIE FRONT?

Bundeswehr wirbt verstärkt um Hartz IV-Bezieher im Jobcenter

19.01.2015

Seit Abschaffung der Wehrpflicht Ende Juni 2011 führt die Bundeswehr verstärkt Propagandaveranstaltungen durch, um für sich als Arbeitgeber zu werben. De facto hat die Bundeswehr in großen Teilen der Bevölkerung kein gutes Image. Insbesondere der Afghanistan-Krieg sowie die Tatsache, dass die Bundeswehr auch zur militärischen Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen eingesetzt wird, bewerten viele Bundesbürgern kritisch. Folglich gilt sie als nicht sehr populärer Arbeitgeber. Um ihr Image aufzupolieren zieht die PR-Kolonne der Bundeswehr durch Schulen, Universitäten und andere Einrichtungen, um Nachwuchs zu rekrutieren. Auch Erwerbslose gelten dabei als Zielgruppe für solche Werbeveranstaltungen. Die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Links-Fraktion (18/3290) zeigt, wie attraktiv Hartz IV-Bezieher für die Bundeswehr zu sein scheinen: Im ersten Quartal sind mehr als 170 Propagandaeinsätze in Jobcentern geplant.

Bundeswehr-Propaganda verschleiert die Realität
Besonders kritisch sieht die Links-Partei dabei die Art der großangelegten Reklame. „In einschlägigen Werbeformaten versucht sie, durch die Betonung der Aspekte ‚Technik, Sport und Spaß‘ Wirkung bei Jugendlichen zu erzielen. Die Wahrnehmung der Informationspflicht, welche die Bundesregierung in ihrer Antwort auf regelmäßige Kleine Anfragen der Fragesteller anführt, erschöpft sich letztlich in Reklame für die Bundeswehr“, heißt es in der Anfrage. Die Gefahr, bei einem Einsatz jemanden zu töten und selbst getötet oder verletzt zu werden, werde nicht thematisiert.

So sind stets erfolgreiche Kampfjet-Piloten oder adrette Marine-Offiziere in den Infobroschüren abgebildet. Über Soldaten, die in Folge eines Einsatzes aufgrund schwerer Verletzungen und/oder einer posttraumatischen Belastungsstörung arbeitsunfähig werden, ist nichts zu lesen. Dass die Bundeswehr damit jedoch ein irreführendes und falsches Bild von der Arbeit und den Gefahren zeichnet, denen Soldaten ausgesetzt sind, scheint weder die Bundesregierung, noch die Bundesagentur für Arbeit (BA) zu stören, wenn sie regelmäßig Infoveranstaltungen der Bundeswehr in den Jobcentern zulässt. Und schlimmer noch: Vom wachsenden Druck, der auf Erwerbslose durch die Jobcenter aber auch durch die geringen Hartz IV-Regelsätze ausgeübt wird, und die Verzweiflung darüber, am Arbeitsmarkt nur schwer Fußfassen zu können, profitiert die Bundeswehr sogar noch.

Denn für einen „sicheren“ Arbeitsplatz nimmt manch ein Erwerbsloser, der seine Familie nicht mehr selbst versorgen kann, die Risiken in Kauf, die angesichts zahlreicher Konflikte und Krisenherde bestehen.

Traurige Bilanz
2013 wurden rund 2.370 deutsche Soldatinnen und Soldaten zu Auslandseinsätze geschickt. Davon litten insgesamt 1.602 nach ihrer Rückkehr an einer posttraumatischen Belastungsstörung. Viele haben ein Leben lang mit den psychischen Folgen zu kämpfen. (ag)

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-bezieher-sollen-an-die-front-90016408.php

admin: Krieg ist also ein sicherer Arbeitsplatz, na dann Prost Mahlzeit.

Die FAZ und die Verschwörungstheorien

Von Ceiberweiber
(19.1.2015) Wohl weil sich nicht alle durch die Anschläge von Paris vereinnahmen und in eine Pro und Contra-Islam-Debatte verwickeln lassen, kocht die FAZ das Thema „Geschäft mit Verschwörungstheorien – Die Angstindustrie“ hoch. Dabei wird natürlich grosszügig übersehen, dass man selbst gerne Plattform für Verschwörungstheorien ist, die das Ziel haben, Angst zu erzeugen und der Politik einen bestimmten Kurs aufzuzwingen. Etwa dann, wenn es darum geht, Desinformationen über Russland und die Ukraine zu verbreiten, die Sanktionen im Interesse der USA zur Schwächung sowohl Russlands als auch der EU rechtfertigen sollen.

Stets scheuen die offiziellen „Verschwörungstheoretiker“ die sachliche Auseinandersetzung, in der Fakten dargelegt und bewertet werden; in der festgestellt werden soll, wie etwas tatsächlich ist, weil nichts zugleich so und ganz anders sein kann. Dass inzwischen die transatlantische Vernetzheit wichtiger Meinungsmacher bekannt ist und daher immer mehr Menschen verstehen, dass man nicht von „Objektivität“ und „Unabhängigkeit“ ausgehen kann, bringt FAZ und Co. in Zugzwang. Was die FAZ dann in eigener Sache von sich gibt, klingt etwa so: „Die Anhänger kruder Theorien und populistischer Thesen haben es aus der Nische auf die Marktplätze und in die Nachrichten geschafft. Ermöglicht haben das auch Unternehmer, die im Internet mit der Angst Geschäfte machen.“

Dann schreibt die FAZ: „Alles, was hier steht, ist erstunken und erlogen. Es folgen 250 Zeilen, die das Papier nicht wert sind, auf dem sie gedruckt werden. Es gibt Menschen, die glauben das tatsächlich. Für sie steht fest: Der ‚Lügenpresse‘ darf man nicht vertrauen. Was wirklich wahr ist, das wissen nur sie, die Eingeweihten, die sich nicht blenden lassen von angeblich korrupten Politikern und gekauften Journalisten.“ Allerdings wurde das Wort „Lügenpresse“ selbst von „unabhängigen“ Medien in die Diskussion geworfen, da von einer „unabhängigen“ Jury zum Unwort des Jahres bestimmt. Freilich fallen viele, die kritisch denken wollen, noch darauf herein, sich nun dieses Wortes selbst zu bedienen, und vermitteln so den Eindruck, sich gar nicht differenziert mit Berichterstattung auseinanderzusetzen.

Eine beliebte FAZ-Verschwörungstheorie ist jene von der russischen Expansion und Aggression, obwohl in Wahrheit die NATO entgegen Versprechen zur deutschen Wiedervereinigung beständig erweitert wurde. Ein einfacher Blick auf die Weltkarte genügt, um russische Expansion zu widerlegen und jene der NATO zu demonstrieren; zudem können Zeitzeugen wie Willy Wimmer (CDU, Ex-Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Ex-Bundestagsabgeordneter) oder James Bisset (ehemals kanadischer Botschafter u.a. in Ex-Jugoslawien) bestätigen, dass Russland von der NATO hintergegangen wurde und auch all jene, die echten Frieden und Entspannung wollten. Nur: In der FAZ kommen, weil man dort auf Verschwörungstheorien setzt, all jene gar nicht zu Wort, die „krude Theorien und populistische Thesen“ korrigieren können.

Und dann argumentiert die FAZ historisch: „‚Schon im alten Rom existierte die Vorstellung, dass sich Menschen treffen und gemeinsam Böses aushecken‘, sagt Michael Butter, Amerikanistik-Professor an der Universität Tübingen. In allen Epochen der Geschichte findet man Verschwörungstheorien, sagt der Wissenschaftler, der sich mit diesem Thema seit Jahren befasst.“ Was dabei freilich vergessen wird, ist die Tatsache, dass gerade das Römische Reich ein schlechtes Beispiel ist, denn kaum ein Kaiser starb eines natürlichen Todes. Ich ziehe „Die römischen Kaiser“ von Chris Scarre zu Rate und lese etwa, dass Augustus zwar nicht ermordet wurde, seine Ehefrau Livia aber im Verdacht stand, an Intrigen und Anschlägen beteiligt zu sein, unter anderem, um Konkurrenten ihres Sohnes Tiberius als Thronfolger aus dem Weg zu räumen.

Tiberius war dann bis 37 n.Chr. Kaiser und liess in seinen späten Jahren zahlreiche Menschen auf „haltloseste Verleumdungen“ hin töten; sein Ende ist fraglich, da er auch erdrosselt worden sein könnte. Nachfolger Caligula war Ziel mehrerer Verschwörungen; so deckte er gegen Ende 40 eine Konspiration gegen sich auf und liess mehrere Senatoren ermorden. Am 24. Jänner 41 war ein „von langer Hand vorbereiteter Anschlag“ von Offizieren der Prätorianergarde, die auch Senatoren eingeweiht hatten, erfolgreich.

Die Drahtzieher wurden dann von Claudius getötet, der selbst im Jahr 54 vergiftet worden sein soll. Seine Ehefrau Messalina liess zahlreiche Rivalen und Gegner auf der Basis falscher Anschuldigungen beseitigen. Über Claudius‘ Nachfolger Nero heißt es, er habe im Jahr 68 Selbstmord begangen; zuvor war er Ziel mehrerer aufgedeckter Verschwörungen. Einer der Pläne bestand darin, ihn während der Circusspiele zu ermorden, und wurde unter anderem von Senatoren ausgeheckt.

Im Jahr 69 starben drei seiner Nachfolger: Galba wurde auf dem Forum getötet, Otho beging Selbstmord, und Vitellius wurde auf dem Forum ermordet. Vespasian, ein ehemaliger Militärführer, galt als milde und hinterliess einen geordneten Staatshaushalt, als er 79 eines natürlichen Todes starb. Auch sein Sohn Titus ist als guter Kaiser überliefert, starb jedoch schon im Jahr 81 ebenfalls eines natürlichen Todes. Domitian, der Bruder von Titus, regierte anfangs ebenfalls maßvoll, ist jedoch ab dem Jahr 93 für ein Schreckensregime berüchtigt und liess zahlreiche Menschen hinrichten oder verbannen.

Er wurde als Opfer einer Verschwörung im Jahr 96 ermordet; Nachfolger Nerva war in den Plan eingeweiht und stimmte zu, um sein eigenes Leben zu retten, und starb selbst im Jahr 98 an einem Schlaganfall. Trajan regierte bis 117 und starb eines natürlichen Todes, hatte jedoch mit Meutereien in der Armee (auch eine Form der Verschwörung) zu tun, gegen die er sich behaupten konnte. Auf unblutige Weise, jedoch ebenfalls durch Verschwörung kam Nachfolger Hadrian an die Macht, indem er sich von Trajan am Sterbebett adoptieren liess; böse Zungen behaupteten aber, dass jemand Trajans Stimme vortäuschte.

Wir können diese Reihe noch lange fortsetzen bis zum Ende des Römischen Reiches – sicher ist, dass die FAZ wohl nicht davor zurückscheut, Geschichte neu zu schreiben. Immerhin schweigen die „unabhängigen“ Medien ja auch zum Revisionismus der ukrainischen Regierung (Russland habe Deutschland und die Ukraine überfallen) und dazu, dass der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Jänner diesmal ohne Präsident Wladimir Putin als Vertreter der Befreier gedacht werden wird…..

Alexandra Bader
alexandra@ceiberweiber.at

http://www.ceiberweiber.at/index.php?type=review&area=1&p=articles&id=3292

Der patriotische Machtumsturz. Nikolaj Starikow

Veröffentlicht am 15.01.2015

Die Rede von Nikolaj Starikow (Autor, Politiker)
Jahresabrechnung, Moskow
15 Dezember 2014

Auf welche Art und Weise versuchen sie (Westen) zu handeln? Ich habe darüber bereits einen Beitrag veröffentlicht. Und ich sehe, dass die Ereignisse so vonstattengehen, wie sie eben passieren.
Als erstes: Alle unsere westlichen Partner haben schon immer nach dem gleichen Muster gearbeitet. Sie versuchen es sich gar nicht schwer zu machen. Zuerst wird der Versuch unternommen, die Regierung auf einem liberalen Weg zu stürzen. Wenn das nicht gelingt, dann wird es auf dem patriotischem Weg gemacht, um die Regierung zu stürzen. Gibt es in dieser Hinsicht etwas Neues? Nein! Februar 1917 – Zar Nikolai II wurde – verzeihen Sie mir – nicht von den Bolschewiken oder den UdSSRen oder irgendwelchen Revolutionären gestürzt. Er wurde zur Hälfte von Liberalen und zur anderen Hälfte vom Patrioten gestürzt. Weswegen? Weil er angeblich kein guter Patriot gewesen sein soll. Sie können sich ja daran erinnern: Die Zarenfamilie wurde schlecht geredet, weil sie in Verbindung mit Rasputin stand; eine Erdichtung darüber, dass Staatsgeheimnisse an den deutschen Generalstab übergeben werden. Kurzgefasst: Väterchen Zar ist ein dürftiger Patriot. Lasst ihn beiseiteschaffen! Und Ihr müsst Euch vorstellen, dass es während des Krieges (1. Weltkrieg) passiert. Und an die Spitze soll dann ein anderer Väterchen Zar ran. Es gab ja solche Projekte. Im äußersten Fall wäre es entweder sein Nachfolger oder sein Bruder, Mikhail. „Mit dem neuen Zaren werden wir siegen“ wäre das Motto gewesen. Das war aber seitens des damaligen monarchischen Verschwörungskomplotts extrem naiv gewesen. Im besten Fall ist einer von ihnen Gepäckträger in Paris geworden. Im schlimmsten Fall sind alle während des Bürgerkrieges zugrunde gegangen…