Lügenpresse

Huch, das Wort ist doch verboten, oder wird noch. Mir egal.

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Was Sprachwissenschaftler besser wissen, wie man ein vollwertiger Idiot wird, und ab wann es mit einem Regime zu Ende geht.

Das Unwort des Jahres lautet also „Lügenpresse“. Gleich „Pegida“ zu küren hat sich die Jury der Sprachwissenschaftler wohl nicht getraut. In der Begründung lässt sie aber keinen Zweifel aufkommen, gegen wen sich die Wahl richtet.

„Lügenpresse“ sei schon im Ersten Weltkrieg als Kampfbegriff gebraucht worden und später von den Nationalsozialisten, die ihn zur pauschalen Diffamierung der unabhängigen Medien benutzt hätten. Und bei Pegida? Gerade die Tatsache, dass der Masse der Demonstranten die „sprachgeschichtliche Aufladung“ des Begriffs gar nicht bewusst sei, mache ihn zu einem besonders perfiden Mittel jener, die ihn gezielt einsetzten.

Aha, da haben wir sie wieder, die bereits in Stein gemeißelte Soziologie der Pegida: Im Tross die Masse ahnungsloser Deppen, an der Spitze der kleine Kader abgefeimter „Nazis in Nadelstreifen“. Warum diese Aufteilung so emsig propagiert wird? Ganz einfach: Damit erübrigt sich jede ernsthafte Debatte mit Pegida.

Den Deppen muss man nur klar machen, dass sie in der Tiefe ihres Herzens doch ganz brauchbare Leute seien, nur eben doof. Mit denen redet man wie mit Neunjährigen, die an die falschen Freunde geraten sind, bevor man sie mit einem „Das mir das ja nicht wieder passiert“ aufs Zimmer schickt.

Die Abgefeimten dagegen muss man von den Deppen isolieren, einsammeln und mit einem großen Kainsmal versehen, damit von denen nie wieder jemand ein Stück Brot nimmt. Ja, so funktioniert das in einer „auf Vielfalt, Toleranz und Meinungsfreiheit“ ausgerichteten Gesellschaft.

Mit dem Unwort glaubt die moralische Obrigkeit im Land ein mächtiges Werkzeug zur Verteidigung ihrer moralischen Macht in den Händen zu haben. Wer will schon mit einem Kampfbegriff erwischt werden? Im Ersten Weltkrieg belegten deutsche Stellen jene britischen Blätter, die behaupteten, deutsche Soldaten hätten belgischen Kindern die Hände abgehackt, mit dem Unwort.

Nach dem Krieg gaben die Briten zu, dass das mit den Kinderhänden eine Lüge ihrer Presse gewesen sei. Wer indes eine Presse, die lügt, als Lügenpresse bezeichnet, der bleibt trotz dieses historischen Geständnisses ein übler Hetzer, um nicht zu sagen: ein Lügner! Behauptet zumindest die Unwort-Jury.

Verstehen Sie nicht? Ich ebenfalls nicht. Aber dafür sind das ja auch Sprachwissenschaftler und wir bloß Deppen. Wie? Sie verbitten sich das? Sie sind kein Depp?

Obacht! Mit dieser Haltung stehen Sie schon mit einem Fuß in der brodelnden Pegida-Jauche. Denn das ist es ja, was die Unverfrorenheit dieser Unwort-Rufer ausmacht. Sie bilden sich ein, keine Deppen zu sein. Sie meinen, die Wirklichkeit mit ihren eigenen Augen erkennen und sich eine eigene Meinung dazu bilden zu können, statt auf die Experten zu vertrauen, die stets nachweisen, dass alles ganz, ganz anders ist.

Erst, wer eingesehen hat, dass er ein Depp ist, der nur glauben darf, „was Studien belegen“, statt seinem eigenen Eindruck zu trauen, der ist fit für die weltoffene und tolerante Gesellschaft, der ist wirklich „bunt“ genug für unsere „bunte Republik“. Früher waren nur die Clowns bunt, heute sollen wir das alle sein. Die Rolle des „Bunten“ hat sich dabei nicht geändert. Es ist die des Idioten.

Viele glauben ja, dass so ein Idiot ein wunderbares Leben führt. Entlastet von der Not des Selbstdenkens, braucht er nur auf Anweisungen zu warten und ansonsten gemächlich durch den Tag zu schlendern. Weit gefehlt: Bisweilen verlangt einem das Idiotendasein heftige Sprünge ab, die auf elegante Weise nur vollführen kann, wer hinlänglich dressiert ist.

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Ein hypothetisches Beispiel zeigt uns, wie herausfordernd so etwas werden kann: Nach der Pariser Bluttat mussten wir von der einen Sekunde zur nächsten auswendig lernen, „dass das nichts mit dem Islam zu tun hat“, sondern bloß krank und verbrecherisch sei, obwohl wir wussten, dass daran irgendetwas nicht stimmen kann. Aber das können wir wacker herunterschlucken, wir sind schließlich Profis. Auch (aber das versteht sich ja sogar für den Nicht-Idioten) dürfe niemand aus der Tat weniger auf den Islam an sich oder gar alle Muslime schließen. Hatte eigentlich auch keiner vor, aber man weiß ja nie, den Idioten sagt der weise Dompteur lieber alles dreimal.

So weit, so gut. Jetzt stellen wir uns aber mal vor, mitten in den Ermittlungen hätte sich herausgestellt, dass die Mörder in Wahrheit französische Rechtsextremisten gewesen seien! Wäre dann auch die strenge Weisung ergangen, nun aber ja nicht zu verallgemeinern? „Das hat nichts mit nationalen Einstellungen zu tun, sondern ist einfach nur krank und verbrecherisch.“ Außerdem dürfe niemand von der Tat auf alle radikal rechts Stehenden schließen. Von der Mehrheit der gemäßigten, demokratisch gesinnten Rechten ganz zu schweigen.

Na? Wäre das so verlaufen? Sie wissen es, ich weiß es auch: ganz bestimmt nicht. Statt „nicht verallgemeinern“ wäre die Losung ergangen: Verallgemeinern, soweit es nur irgend geht. Alle, die rechts der Mitte stehen, seien „geistige Brandstifter“ und „ideologische Wegbereiter“ für den feigen Massenmord von Paris. Der stets sprungbereite Idiot hätte das binnen Sekunden begreifen müssen, um auf Kommando die richtigen Figuren zu drehen und Sprüche aufzusagen.

Statt „nicht verallgemeinern“ hätte er raunen müssen, dass der „rechte Terror“ aus der „Mitte unserer Gesellschaft“ gekommen sei, also sozusagen von uns allen. Bis in die sprachlichen Feinheiten hinein müsste der Idiot sein Repertoire auf den Kopf stellen. Während es beispielsweise ein Todsünde ist, „islamisch“ und „islamistisch“ durcheinander zu werfen, ist die Verwischung der Grenze zwischen „rechts“ und „rechtsextrem“ geradezu Pflicht. Das hat Methode: Auf diese Weise ist es gelungen, das gesamte Spektrum rechts der Mitte moralisch zu kriminalisieren. Vor 30 Jahren war ein „Rechter“ ein CDU-Wähler oder ein Nationalliberaler vom rechten Flügel der FDP. Heute ist er sowas wie ein Gedankenverbrecher, ein moralisches Untier. Selbst Pegida-Demonstranten, denen man kaum Feigheit nachsagen dürfte, quieken bisweilen aufgeregt: „Ich bin aber nicht rechts! Nicht dass Sie das denken, nein, nein.“

Wir sehen, die Verwischung hat herrlich funktioniert. Jeder (mutmaßlich) rechtsextreme Anschlag formt sich daher zur Wunderwaffe, mit der die Linken die Linien ihrer Gegner auf ganzer Breite in Brand setzen können. Die Gegner rennen dann wie die Hasen. Selbst der anlasslose „Vorwurf“, rechts zu sein, löst hastiges Hecheln und beflissenes Winseln aus.

Das heißt, man muss wohl sagen: löste früher einmal. Irgendwie hat sich das in den vergangenen Wochen ziemlich abgenutzt. Selbst die Wahl des einst gefürchteten „Unwortes“ wird von (unabhängigen) Kommentaren im Internet nur noch als Albernheit einer in sich gekehrten Kaste verlacht, die ihre Tapetenwände für das Panoramafenster zur Wirklichkeit hält.
Was macht die Kaste aus Politikern, Mainstream-Journalisten, bestellten Experten für gewünschte Studien und so weiter da bloß? Das, was sie immer gemacht hat, nur dass wir das nicht so genau gesehen haben wie heute: Sie bastelt sich ihre eigene Wirklichkeit selbst, wenn die wirkliche Wirklichkeit ihr nicht mehr passt.

So werden dann Mitarbeiter von staatlichen und staatlich subventionierten Körperschaften, „erlebnisorientierte“ Milchgesichter, Antifa-Schläger und andere Bevölkerungsdarsteller zusammengekarrt, um „ein eindrucksvolles Signal der Zivilgesellschaft gegen Pegida auszusenden“.

Übrigens: Das Ende des Honecker-Regimes begann damit, dass der greise Staatslenker tatsächlich begann, auf seine eigenen Inszenierungen hereinzufallen, welche ihm die Einheit von Volk und Partei vorgaukelten.

Quelle: PublicDomain/preussische-allgemeine.de vom 18.01.2015

Lügenpresse

Staat investiert in kostspielige Ausrüstung für Flüchtlinge und Asylanten

Staat ist gut..

Merkel in blau ganz auf Kampf eingestelltDas gestrige Demonstrationsverbot in und für Dresden war eine ziemlich heiße Nummer. Trotz der Kurzfristigkeit kamen einige doch noch dazu, sich Gedanken zu machen, welche Auswirkungen ein solches Verbot hat. Die wichtigste Erkenntnis dürfte sein, dass Demokratie und Freiheit womöglich nur noch über Verbote zu retten sind. Beim nächsten Mal werden wir wohl noch etwas später beginnen den Kopf einzuschalten. Aus gebührlichem Abstand betrachtet war es eine überaus erfolgreiche Aktion – bis auf ein paar unwesentliche, theoretische Grundrechte kam tatsächlich niemand dabei zu Schaden. Dies ist Mut und Ansporn zugleich, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzuführen. Nachdem bereits eine größere Anzahl von Bürgern mit unserer Einwanderungspolitik unzufrieden ist, geben wir ihnen nun das entscheidende Maß an Sicherheit zurück.

Da es bei Einwanderern vermehrt zu Auffälligkeiten kommt – bezüglich der Gründe wollen wir hier kein Fass aufmachen, wissen wir doch, dass monatelanges stilles Rumsitzen nicht jedermanns Sache ist – haben wir hier die ideale Konstellation, unsere neuste Sicherheitstechnik einzuführen. Mit sofortiger Wirkung wird jedem Einwanderer ein Regierungs-Smartphone (kurz ®GierPhone) zwangsofferiert. Das moderne Gerät hat der Flüchtling/Asylbewerber jederzeit bei sich zu führen, natürlich nur zu seiner Sicherheit. Es dient a) zur Legitimation Deutschen Boden betreten zu dürfen und b) auch zum Empfang von €-Lebensmittelmarken. Bei entsprechender Solvenz kann auf Antrag auch die Telefonfunktion aktiviert werden. Viel wichtiger ist uns aber die räumliche Beobachtung, denn dank der Ortungsfunktion wissen wir jederzeit über den aktuellen Aufenthaltsort des Smartphoneinhabers Bescheid und können damit auch zuverlässig Gewaltverbrechen von rechten Rassisten an unseren ausländischen Mitbürgern im Nachgang viel besser aufklären.

Eine entscheidende Auflage wird sein, dass der Einwanderer sich nur innerhalb seiner ®HomeZone bewegen darf – verlässt er dieses Gebiet, wird er zuerst per Vibration sehr dezent auf sein Fehlverhalten aufmerksam gemacht und bei Fortdauer auch akustisch, mittels einer eindeutig rückwärts ablaufenden deutschen Nationalhymne. Die Bürg(er)schaft ist aufgerufen den Einwanderer beim Vernehmen dieser unverkennbaren Melodie, selbigen auf seinen Verstoß hinzuweisen (niemand benötigt dafür eine Blockwartausbildung). Ein weiteres Sicherungsmerkmal, wodurch das Phone gegen Missbrauch geschützt wird, ist der Fingerabdruck-Scanner. Der Inhaber (nicht Eigentümer) des Phones muss sich alle 12-Stunden per Fingerabdruck am Gerät authentifizieren. In begründeten Verdachtsfällen kann der Intervall auch schon mal auf 3 Stunden von der Polizei voreingestellt werden. Damit das ®GierPhone nicht „versehentlich“ vergessen wird, übernehmen wir die Strafen aus den Herkunftsländern unserer potentiellen neuen Mitbürger. Schariakonform werden 1.000 Peitschenhiebe also auch in Deutschland nur noch eine Frage der Zeit sein – die Einwanderer sollen sich ja möglichst schnell bei uns heimisch fühlen.

Tod der Freiheit durch Sicherheit Ueberwachungsstaat Grundrechte Verbote Einschraenkungen Saurier Liberty dinosaur

Die Kosten für den Steuerbürger bleiben dabei überschaubar. Namhafte Hersteller versicherten uns, dass bei ausreichend großer Abnahme von rund 77 Millionen Stück der Einzelpreis garantiert unter 30 €/Stück bleiben werde. Eine gewisse Robustheit gegen Schläge und Wasser (Outdoorqualitäten) sind dabei ebenso enthalten wie ein selbstaufladender Akku. Da das Akkuprinzip dem Bewegungsharvesting entsprungen ist, müssen alle Träger eines ®GierPhones mindestens 15 Minuten intensiv Sport am Tag machen. So schlagen wir gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe.

Wer jetzt noch nachfragt, wie wir die 77 Millionen ®GierPhones unters Volk bringen, sollte nicht glauben, dass wir nichts aus unserer Vergangenheit gelernt haben. Nachdem wir den massenhaft georderten Impfstoff aus 2013 nunmehr voll abgeschrieben und mental verarbeitet haben, werden wir bei den ®GierPhones einen anderen Weg einschlagen. Sind die Einwanderer erst einmal voll ausgestattet und der Probebetrieb in den Regelbetrieb überführt, erweitern wir den Kreis unserer „Kunden“. Für Vorschläge sind wir offen. Es muss aber eine ausreichend große Randgruppe sein (dauert sonst zu lange), gleichzeitig aber so klein, dass deren Protest nicht zu laut wird und auch niemanden aus seinem Schlaf aufschrecken könnte. Wichtig ist uns dabei, dass die (noch) ®GierPhone-freie Bürgerschaft dieses Vorgehen zweifelsfrei mitträgt. Als nächste Zielgruppe könnten beispielsweise die Hartz IV Bezieher ins Auge gefasst werden, ein dankbares Klientel übrigens, welches sich bis heute auch bei anderen großangelegten KonTROLLmaßnahmen selten gewehrt hat oder auch gar nicht konnte.

Der Islam wäre derzeit ein weiterer heißer Kandidat, aber auch sonst gibt es sicher ausreichend viele Gruppierungen deren Überwachung ein Sicherheitsgewinn darstellte. Seien Sie einfach etwas kreativ und mustern sie schon mal ihre Nachbarschaft. Wenn dann die Bevölkerung umfassend mit ®GierPhonesausgestattet ist, ist es eh vorbei. Spätestens dann schalten wir das ®GierPhone auf stilles „mithören“ undzeichnen für mindestens 6 Monate auf schneiden sämtliche Kommunikation auf Lebenszeit mit, damit die Abgehörten über diesen Zeit(†)raum jederzeit ihre generelle Unschuld beweisen können. Flashmobs werden schon erkannt bevor sich die Teilnehmer real in die Augen blicken können. Wer dann noch glaubt, er könne mittels Internet unsere geschätzte Demokratie aushebeln, darf dies auch weiterhin straflos glauben – für alle anderen gibt es ja noch die zitronenfaltenden Zitronenfalter und für den elenden Rest ist es dann längst zu spät, da es nicht mehr möglich sein wird, eine kritische Masse in irgendeiner Form zu erreichen. Alleinsein macht doch einsam – und das ist nicht nur gut so, sondern planvoll herbeigeführt und besonders gut fürs ®gieren, natürlich alles nur wegen der Sicherheit, versteht sich!

Besserwisser stören sich an den wenigen Bürgern, die in der finalen Ausbaustufe kein ®GierPhone zu Verfügung haben werden, sie tun dies aber aus freiem Entschluss. Klar wir hätten auch gleich 80 Millionen und mehr davon ordern können – wir wollen aber nicht alle Bürger unter Generalverdacht stellen und es gibt in der Tat einige Würdenträger, Regierungsmitglieder, Abgeordnete und Wirtschaftsmagnaten, die über jeden Zweifel erhaben sind. Jeder hat jetzt noch die Möglichkeit zu den Auserwählten zu gehören. In der ersten Runde reicht es still zu sein. Wer es aber bis zur Meisterschaft bringen will, muss auch ein wahrer Meister werden! Wer dem Staat treu dient, wird auch entsprechend entlohnt werden – versprochen!

So jetzt aber wieder flink an die Arbeit, es gibt noch einiges zu tun, damit Deutschland das sicherste Land der EU wird, wir haben unseren Vorbildcharakter zu wahren. Wir fühlen uns diesem Auftrag verpflichtet und arbeiten unermüdlich daran.

Lebenskunst:
Etwas zu sehen,
was immer schon da war,
für das ich vorher blind war.

P.S.: Da wir dem Genderwahn nur dem Anschein nach verfallen sind, gilt die männliche Form zugleich auch für die weibliche Form. Sprechen wir von Menschen meinen wir stets „das Mensch“ als Objekt der Begierde.

Merkel und die Ueberwachung

 

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Die ganze Wahrheit über die grosse Lüge – von Conrebbi

Vorsicht: Starker Tobak für Ungläubige. Und hier geht es um Fakten, nicht um Hetze, Antisemitismus und dergleichen.

Ich erinnere in diesem Zusammenhang auch an die Rheinwiesenlager – ein erschütterndes, aufwühlendes wie auch aufrüttelndes Video:

Bono verbündet sich mit Monsanto um Afrikas Landwirschaft mit GMOs zu zerstören-U2’s Bono partners with Monsanto to destroy African agriculture with GMOs

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Danke,Nanette!

19. Januar 2015

MonsantoBono

Sänger Bono, bekannt als Kämpfer gegen die weltweite Armut, zeigt sich nicht nur knauserig, wenn es um die eigene Knete geht. Statt im gebeutelten Irland Steuern zu zahlen, ist der Konzern U2 in Holland gemeldet, hier zahlen sie weniger Steuern.

Bono verbündete sich mit Appel, der Konzern, der für schlechte Arbeitsbedingungen bei Zulieferfirmen in China und deren Smartphones gesundheitsschädliche Stoffe beinhalten, der aktuell wieder in den Schlagzeilen steht.Lesen Sie dazu: Hauptsache billig – Kinderarbeit und Umweltverstöße auch erneut bei Apple aufgedeckt.

Bono verbündet sich auch mit Monsanto und zwar hat er seine Unterstützung für Afrika angekündigt. Erst letzte Woche haben wir berichtet, dass Afrika Monsanto nicht will.Lesen Sie dazu Neues ‘Monsanto Gesetz’ setzt Afrika unter Druck.

Wir haben diese aktuelle Nachricht von der Zusammenarbeit Bono mit Monsanto erhalten und für Sie übersetzt.

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Ohne Moos nichts los – Israel fordert Deutschland auf Bezahlung des ICC einzustellen

Ich wiederhole noch einmal meinen Kommentar aus dem Beitrag:

Aufforderung von Israel Deutschland soll Strafgerichtshof nicht mehr finanzieren

(admin: Affentheater für ganz Blöde. Dieses Instrument derer, die die größten Verbrecher sind und die immer die kleinen hängen (selbst Staatspräsidenten sind dann in diesem Kontext klein bis  ganz klein) und selbst laufen, ist ein Farce und Beleidigung meiner und bestimmt auch Eurer Intelligenz. Es ist ganz egal, wer diese Einrichtung finanziert, die Israelis werden niemals bestraft. Sie – ihre Hintermänner – haben diese und andere Einrichtungen wie UNO erst “gemacht”. Die größte Augenauswischerei für´s  Volk, damit man glaubt, es werde etwas getan gegen kriminelle Machenschaften wie Völkermord, Enteignungen von Staaten und Völkern durch sogenannte Zentralbanken, Dreckpapiere, äh, ich meine natürlich Staatsanleihen, Waffenlieferungen und den ganzen anderen Scheiß).

Nach der Einleitung einer Voruntersuchung zu möglichen israelischen Kriegsverbrechen durch den Internationalen Strafgerichtshofs (ICC) in Den Haag, fordert Israel unter anderem auf Deutschland auf “einfach die Finanzierung des ICC einzustellen” und erklärt den ICC als unnötig und unrepräsentativ. Auch Washington verurteilte die Entscheidung des ICC.

Israel wettert gegen ICC zur Eröffnung der Untersuchung von Kriegsverbrechen in Gaza

Der ICC kündigte letzten Freitag an, der Gerichtshof werde „in völliger Unabhängigkeit und Unvoreingenommenheit“ Verbrechen untersuchen, die im Rahmen des israelischen Angriffs auf  Gaza im Juli und August 2014 stattgefunden haben könnten. Dabei waren über 2.100 Palästinenser und 70 Israelis getötet worden. Die UN und diverse Menschenrechtsorganisationen gehen davon aus, dass zirka 75 Prozent der palästinensischen Opfer Zivilisten waren.

Bild auf Twitter anzeigen

: ICC opens inquiry into possible war crimes in Palestinian territories http://on.rt.com/icjlp7 

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu sagte am Sonntag, die Entscheidung des ICC eine Untersuchung einzuleiten, sei „der Höhepunkt der Heuchelei und das Gegenteil von Gerechtigkeit.“ Und führte weiter aus:

„Wir werden auf jedem möglichen Wegen dagegen ankämpfen und wir werden andere mit ins Boot holen, um gegen diese Absurdität zu kämpfen, wir sind schon dabei. Wir werden es nicht zulassen, dass IDF Soldaten [der Israelischen Verteidigungskräfte] vor internationalen Tribunalen stehen.“

MEHR LESEN: Internationaler Strafgerichtshof kündigt Voruntersuchung zu israelischen Kriegsverbrechen an

Isreals Außenminister Avigdor Lieberman erläuterte gegenüber der israelischen Presse das weitere Vorgehen:

„Wir werden von unseren Freunden in Kanada, in Australien und in Deutschland fordern, dass sie einfach ihre Finanzierung [des ICC] einstellen“

Japan ist der größte Finanzier des ICC, aber auch Deutschland und Kanada gehören zu den zentralen Geldgebern des Internationalen Strafgerichtshofs.

FM Liberman wrong. Palestine joining ICC so it examines both sides isn’t lodging „criminal petition against Israel.“ http://trib.al/Vs7rro0 

EU schmiedet Anti-Terror-Bündnis mit Arabischer Liga

Eric Bonse 20.01.2015

Außenminister wollen Anschläge gemeinsam mit repressiven Regimes aus der arabischen Welt abwehren – kein Wort zur Meinungsfreiheit; keine Entspannung in der Russland-Ukraine-Krise

Europa sei von einem gefährlichen „Feuerring“ umgeben, schrieb der britische Economist in einer Geschichte über die EU-Außenpolitik. Von Libyen im Süden über den Nahen Osten bis hin in die Ukraine reicht der neue Krisenbogen. Seit dem Attentat auf „Charlie Hebdo“ in Paris kommt noch die Terrorgefahr im Innern hinzu, die offenbar mit den Konflikten in Syrien, im Irak und im Jemen zusammenhängt. Bei ihrem ersten Treffen in diesem Jahr wollten die EU-Außenminister all diese Probleme angehen.

Nabil el Arabi, der Generalsekretär der Liga der Arabischen Staten, und die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini. Bild: EU

Man ahnt es schon: Sie sind an dieser Aufgabe gescheitert. Zwar waren die EU-Diplomaten mit vielen guten Vorsätzen nach Brüssel gereist. Auf den neuen Terror werde man nicht mit Schnellschüssen antworten, sondern kühlen Kopf bewahren und mit den muslimischen Ländern kooperieren, gab der britische Außenminister Philip Hammond die Linie vor. Man wolle neue Gesprächskanäle mit Russland suchen, ließ die EU-Außenvertreterin Federica Mogherini wissen.

Spitzentreffen Ukraine, Russland, Frankreich und Deutschland unsicher

Doch dann kam – nichts. Die geplante Öffnung gen Moskau erwies sich als Rohrkrepierer. Großbritannien, Polen, Litauen, Schweden und Dänemark blockierten Mogherinis Entspannungssignal. In einem Non-Paper hatte die Italienerin die schrittweise Rücknahme der Sanktionen vorgeschlagen. Nur die Strafen wegen der Krim sollten bleiben, ansonsten wollte Mogherini zum diplomatischen Tagesgeschäft zurückkehren. Auch Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier denkt in diese Richtung.

Doch nach dem Treffen im mittlerweile militärisch abgeriegelten Brüssel – Soldaten mit Sturmgewehr patrouillieren im Europaviertel – mussten beide zurückrudern. „Wir hatten eine lange und nützliche Debatte“, sagte Mogherini – was in Diplomatensprache heftigen Streit bedeutet. „Wir haben nicht die Absicht, den Kurs zu ändern“, fügte sie hinzu – ein klares Zeichen, dass ihr Vorstoß gescheitert ist. Auch Steinmeier verbreitete kaum Hoffnung. Sein Plan, Ukrainer, Russen und Separatisten zusammenzubringen, kommt nicht voran.

„Ich kann nur sagen, es ist und bleibt ein mühsames Geschäft“, so Steinmeier nach dem Brüsseler Treffen. Aktuell sei nicht einmal klar, ob es in dieser Woche ein neues Außenministertreffen geben könne und erst recht nicht, ob der von vielen erhoffte Gipfel in Astana stattfinden könne. Das Spitzentreffen mit Kanzlerin Angela Merkel und den Präsidenten aus der Ukraine, Russland und Frankreich hatte eigentlich bereits in der vergangenen Woche stattfinden sollen. Wegen der jüngsten Eskalation kam es aber nicht zustande.

Jean Asselborn und Frank-Walter Steinmeier geben sich locker. Bild: EU

Engere Geheimdienstzusammenarbeit mit Saudi-Arabien und Ägypten

Im Osten nichts Neues also. Im Süden hingegen, so zumindest die Krisenkommunikation der Außenminister, soll sich manches ändern. Statt nun einen „Krieg der Kulturen“ auszurufen und den Terror gegen Christen und Ungläubige mit einer Jagd auf Muslime zu beantworten, wollen die EU-Diplomaten auf die arabische Welt zugehen. Mogherini sprach sogar von einer neuen Kultur-Allianz und davon, dass sich Europa mit der arabischen Sprache und Mentalität befassen müsse.

Wir müssen mehr miteinander reden und besser zuhören.

Doch was heißt das in der Praxis? Erst einmal engere Geheimdienstzusammenarbeit – und zwar auch mit repressiven Ländern wie Saudi-Arabien oder Ägypten. Die EU hatte eigens den Generalsekretär der Arabischen Liga nach Brüssel eingeladen, und der sagte auch prompt eine engere Kooperation zu. Dafür wollen die Europäer neue „Sicherheits-Attachés“ schaffen, die dann mit den Militärregimes und Folterknechten in Nordafrika und im Nahen Osten Geheimdienst-Infos austauschen können.

Zudem strebt die EU laut Mogherini eine engere politische Zusammenarbeit mit Ländern wie der Türkei und Jemen an – dabei stehen diese im Verdacht, die neuen Terrorgruppen zu dulden oder gar zu unterstützen. Erst am Wochenende hatte der „Spiegel“ gemeldet, dass die Türkei Waffen an Al Kaida geliefert habe. Und in den französischen Medien war zu lesen, dass sich die mutmaßliche Komplizin des getöteten Attentäters Amedy Coulibaly über die Türkei nach Syrien abgesetzt haben soll.

Man habe keine Informationen aus Paris bekommen, erklärte die türkische Regierung diese „Panne“. Doch den EU-Außenminister war dies keine Nachfrage oder Rüge wert, jedenfalls nicht öffentlich. Sie haben es offenbar nicht eilig, die Ein- und Ausreise hunderter „ausländischer Kämpfer“ über die Türkei nach Syrien zu unterbinden. Dabei geht davon nach Einschätzung des EU-Terrorbeauftragten Gilles De Kerchove derzeit die Hauptgefahr aus.

Zu sagen hatte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini nicht viel. Bild: EU

Europaparlament unter Druck

Merkwürdig mutet auch an, dass die Minister mit keinem Wort auf die Meinungs- und Pressefreiheit eingingen – dabei war der Anschlag auf „Charlie Hebdo“ doch noch am 11. Januar, bei der Massendemonstration in Paris, weltweit als Anschlag auf eben diese gewertet worden. Wenigstens hätte man die neuen Partner der Arabischen Liga zur Einhaltung von Mindeststandards auffordern und zum Beispiel das Auspeitschen von Bloggern oder das Zensieren oppositioneller Zeitungen verurteilen können.

Doch das stand nicht auf der Tagesordnung – genauso wenig wie die Aufarbeitung eigener europäischer Fehler und Versäumnisse in Irak und in Syrien. Von einer kritischen Aufarbeitung des Irakkriegs und der Beteiligung der „neuen Europäer“ war beim Außenminister-Treffen ebenso wenig zu hören wie von den Irrungen und Wirrungen der westlichen Syrien-Politik. Auch der „Islamische Staat“ nahm keine prominente Rolle ein. Dabei ist der neue Terror ohne das sicherheitspolitische schwarze Loch, in das der IS gestoßen ist, kaum zu verstehen.

Ganz oben auf der EU-Agenda steht hingegen, das Europaparlament unter Druck zu setzen. Die EU-Abgeordneten sollen endlich ihren Widerstand gegen ein europäisches System zur Erfassung und Überwachung von Fluggastdaten aufgeben, forderte Mogherini. Doch sie sagte es nett, in diplomatischen Worten. Für die Schmutzarbeit sind die EU-Innenminister zuständig, die sich demnächst in Riga treffen, um ihrerseits über den „Kampf gegen den Terror“ zu beraten. Ergebnisse werden erst Mitte Februar erwartet – beim nächsten EU-Gipfel in Brüssel.

Nervosität im Baltikum Nato-Staat Litauen bereitet Bevölkerung auf russische Invasion vor

Die litauische Regierung hat ein Handbuch veröffentlicht, das an die Bevölkerung verteilt werden soll. In dem Buch wird den Bürgern erklärt, wie sie sich im Fall einer russischen Invasion verhalten sollen. Das Buch rät zu Streiks und Cyber-Attacken. Auch Estland warnt vor einer militärischen Intervention Russlands im Baltikum. Dies würde den Bündnis-Fall für die Nato auslösen.

Im Herbst 2014 unterzeichnete der ukrainische Verteidigungsminister Veleriy Heletey ein Militär-Abkommen mit Polen und der Ukraine. Es soll die Basis für die EU-Eingreiftruppe bilden und den Frieden sichern. Die Balten warnen unterdessen vor einer russischen Invasion. (Foto: dpa)

Im Herbst 2014 unterzeichnete der ukrainische Verteidigungsminister Veleriy Heletey ein Militär-Abkommen mit Polen und der Ukraine. Es soll die Basis für die EU-Eingreiftruppe bilden und den Frieden sichern. Die Balten warnen unterdessen vor einer russischen Invasion. (Foto: dpa)

Juozas Olekas (r.), litauischer Verteidigungsminister gemeinsam mit Oberst Gintaras Azubalis, Verteidigungsattaché der Litauischen Botschaft in Berlin. (Foto: dpa)

Juozas Olekas (r.), litauischer Verteidigungsminister gemeinsam mit Oberst Gintaras Azubalis, Verteidigungsattaché der Litauischen Botschaft in Berlin. (Foto: dpa)

Litauen gibt seinen Bürgern in einem neuen Handbuch Tipps, wie sie sich im Falle einer russischen Invasion verhalten sollen. „Behalten Sie einen klaren Kopf und brechen Sie nicht in Panik aus“, schreibt das Verteidigungsministerium in dem Ratgeber.

Das Buch ist sehr konkret und durchaus ermutigend. So heißt es: „Schüsse direkt vor Ihrem Fenster bedeuten nicht das Ende der Welt.“ Im Falle einer Invasion sollten sich die Litauer über Twitter und Facebook organisieren und versuchen, Cyber-Attacken gegen den Feind zu starten. Außerdem sollten die Bürger den Besatzern mit Demonstrationen, Streiks oder zumindest Bummelstreiks bei der Arbeit Widerstand leisten, heißt es in dem Handbuch, das das Verteidigungsministerium ab kommender Woche in Bibliotheken auslegen und bei Militärveranstaltungen verteilen will.

Den größten Teil des vergangenen Jahrhunderts war Litauen zusammen mit den anderen baltischen Staaten Lettland und Estland Teil der Sowjetunion. Nach der Unabhängigkeit 1991 suchte das kleine Land rasch den Anschluss an die Nato und die EU. Seit der Eskalation der Ukraine-Krise sind die Litauer jedoch zunehmend besorgt, dass Russland nach der Annexion der Krim auch in ihr Land einmarschieren könnten. Erst im Dezember hielt Russland in seiner Exklave Kaliningrad, die an Litauen grenzt, ein Manöver mit 9000 Soldaten und 55 Kriegsschiffen ab, berichtet der Business Insider.

„Das Beispiel Georgiens und der Ukraine, die beide Teile ihres Territoriums verloren haben, zeigt uns, dass wir eine ähnliche Situation hier nicht ausschließen können und dass wir darauf vorbereitet sein sollten“, sagte Verteidigungsminister Juozas Olekas der Nachrichtenagentur Reuters.

Litauen hat die Rekrutierung für die Armee und die paramilitärische Reserve seit Beginn der Ukraine-Krise in die Höhe gefahren. Die litauische Regierung prüft derzeit, Neubauten nur noch mit einem Luftschutzkeller auf dem Gelände zu genehmigen.

Auch in anderen baltischen Staaten spricht man offen von einer möglichen Aggression Russlands. Der militärische Geheimdienst-Chef Estlands, Oberstleutnant Kaupo Rosin, sagte auf einer Informations-Veranstaltung der US-Armee in Deutschland, dass das Baltikum bedroht sei. Russlands Präsident Wladimir Putin hätte im Dezember eine Militär-Doktrin unterzeichnet, die „aggressiv“ sei. Vergangenes Jahr meldete Defense News, dass Moskau Kurzstreckenraketen des Typs Iskander-M in Kaliningrad stationieren möchte. Kaliningrad ist eine russische Exklave, die sich an der Ostsee zwischen Polen und Litauen befindet. Russlands baltische Flotte befindet sich ebenfalls in der Hafenstadt.

„Während viele westeuropäische Staaten sich mit Eiskunstlauf beschäftigen, spielt Moskau Eis-Hockey“, zitiert Reuters den Esten. Es sei schwierig gewesen, einige europäische Staaten davon zu überzeugen, dass russische Soldaten auf der Krim im Einsatz waren. Estland könne schon bald vor demselben Problem stehen und würde sich dann auf den NATO-Bündnisfall berufen. Der Befehlshaber des US-Heeres in Europa, Ben Hodges, ist allerdings der Ansicht, dass Russland derzeit nicht in der Lage sei, ohne eine Generalmobilmachung, drei oder vier militärische Operations-Ziele anzupeilen. Doch in den kommenden vier bis fünf Jahren werde Russland die Fähigkeit besitzen, Militär-Operationen in der Ostukraine durchzuführen und gleichzeitig militärischen Druck auf Georgien und das Baltikum auszuüben.

Ein anonymer NATO-Offizier sagte, dass Russland seine Baltikum- und Schwarzmeer-Flotten vergrößern und sein Heer modernisieren wolle.Doch der Öl-Preisverfall habe das Potential „die Modernisierung zu verlangsamen“. Die Informations-Veranstaltung fand vom 13. bis 14. Januar in Deutschland statt. Sie wurde von US-General Ben Hodges geleitet. An der Veranstaltung nahmen zahlreiche militärische und zivile Analysten teil. Die Namen der militärischen Teilnehmer sind nur teilweise bekannt. Die Namen der zivilen Teilnehmer sind nicht bekannt.

Litauen hat sich als erstes Land der EU bereit erklärt, Waffen in die Ukraine zu liefern. Die Nato sondiert, ob sie Litauen als Export-Brückenkopf verwenden soll. Die US-Regierung hat erst kürzlich beschlossen, Waffen und demokratische Hilfsmittel für die Ukraine zu finanzieren. Russland hat eine Antwort angekündigt, falls die Nato tatsächlich Waffen in die Ukraine liefern sollte.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/01/20/litauen-bereitet-bevoelkerung-auf-eine-russische-invasion-vor/

PEGIDA bei Jauch-Talk: Politik empfiehlt den »Frustbürgern«, in die Kirche statt auf die Straße zu gehen

Peter Harth

Das erste Mal spricht das islamkritische Bündnis PEGIDA mit der Presse: Prompt geht Organisatorin Kathrin Oertel in der politischen Talkrunde von Günther Jauch unter. Sie hatte auch keine Chance gegen die hinterlistige Inszenierung von Medien und Polit-Profis. Aber: PEGIDA hat dort einen Fürsprecher, der eigentlich als Gegner geladen war.

Ihr Auftritt war bereits im Vorfeld bei der PEGIDA-Bewegung heftig umstritten. Trotzdem wagt sich Organisatorin Kathrin Oertel in die Talkrunde von Günther Jauch. Am Sonntag (18. Januar 2015) müssen viele PEGIDA-Sympathisanten mit ansehen, was das bedeutet: den Gang in eine vorbereitete Falle.

Die Jauch-Sendung will den Mythos PEGIDA entzaubern. Eine Bewegung, die gegen die »Lügenpresse« war und nun artig in der Höhle des Löwen sitzt. Dort spielt sie allein nach seinen Regeln. Ein Dilemma, einfach aber treffend von PEGIDA-Sympathisant »Mart Hart« in einer Videobotschaft auf den Punkt gebracht: »Das ist eine pure Propaganda-Sendung. Kathrin, die werden alle gegen dich sein. Das sind Profis.«

»Das ist eine pure Propagandasendung«

In der Talkrunde treffen zwei Mannschaften aufeinander. Links und in der Mitte das eingespielte Team »Politprofis + Medien«: Moderator Günther Jauch, Jens Spahn (Bundestagsabgeordneter und Mitglied des CDU-Präsidiums) mit Wolfgang Thierse (SPD, ehemaliger Präsident des Deutschen Bundestags).

Die Politiker sind dank zahlreicher Talksendungen Populismus-Veteranen und mit ganz viel Sitzfleisch ausgestattet. Sie machen nichts anderes. Jauch hat ein Redaktionsteam in der Hinterhand, das die gesamte Sendung bereits unter dem Motto vorkonstruiert hat: Wir entlarven die PEGIDA als dumpfe Hassmenschen, die in Dresden mit einem Anteil von 0,4 Prozent Muslimen gar kein Recht zum Protest haben.

Recht bekommt der, der am lautesten brüllt

Auf der rechten Seite sitzen Kathrin Oertel, Organisatorin der PEGIDA, und Alexander Gauland, stellvertretender Parteichef der AfD. Die Taktik von Team »Politprofis + Medien« trifft sie unvorbereitet. CDU-Politiker Spahn übernimmt die Rolle des Zerstörers, der mit reichlich Schaum vor dem Mund Ex-Parteifreund Gauland kaltstellt. Spahns Bombardement an Worthülsen hat nur ein Ziel: Recht bekommt der, der am lautesten brüllt.

Wolfgang Thierse lehnt sich dabei zurück und genießt die Rolle des Elder Statesman. Erst darf Spahn zerstören, dann reicht Thierse symbolisch der PEGIDA die Hand: »Wir würden gerne alle 18 000 Menschen am Dialog teilhaben lassen.« Basisdemokratische Töne. Bisher lehnte die Bundespolitik das mit allen Mitteln ab. Nur ein leeres Versprechen, mit dem die Demonstranten gelockt werden sollen? Die Politik will PEGIDA ja verstehen, sagt Gutmensch Thierse. Nicht die Organisatoren, aber die Menschen dahinter.

PEGIDA: Jauch möchte um jeden Preis Ausländerfeinde zeigen

Wirkliche Überraschung des Talks: Frank Richter, Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung. Er hat Treffen mit den PEGIDA-Leuten veranstaltet und will wirklich verstehen. Er ist von der Redaktion aber als Experte geladen, der die Dresdner Demonstranten zu Hassmenschen erklären soll. Dafür gibt Moderator Jauch das Schlagwort von den »Frustbürgern« vor. Archivbilder des PolitmagazinsPanorama sind der angebliche Beweis dafür, was da so bei PEGIDA mitlaufe. Zu sehen sind natürlich nur Menschen voller Hass. »Keine Einzelstimmen«, behauptet Jauch; das soll der typische PEGIDA-Demonstrant sein.

Geht Richter darauf ein? Nein, ganz im Gegenteil. Er stimmt PEGIDA-Organisatorin Oertel zu, dass dort eben in großer Mehrheit normale Menschen laufen, die sich von der Politik allein gelassen fühlen. Er nimmt Jauch den Wind aus den Segeln, der ausländerfeindliche Hetzer sieht, die bei PEGIDA mitschwimmen. Die Antwort von Richter: »Viele Menschen, die mitlaufen, haben ganz andere Probleme als die Islamisierung.« Schnippische Antwort von Jauch: »Ganz anderen Frust.«

Dresdner Herzen: Merkels »kardiologische Ferndiagnose«

Richter versucht die Bewegung wirklich zu erklären: Dass sie vielschichtiger ist, als es die Bundeskanzlerin wahrhaben will. Merkel machte die Teilnehmer der Bewegung unlängst zu Geächteten, die jeder gute Deutsche meiden soll. Gemeint ist die berüchtigte Neujahrsansprache, in der sie von »Kälte« und »Hass in den Herzen« sprach. »Diesen Satz hätte unsere Bundeskanzlerin unterlassen sollen«, sagt Richter. »Sie stellt eine kardiologische Ferndiagnose, die sagt, was in den Herzen der Dresdner passiert.«

Im Herzen der meisten Demonstranten gebe es eher einen »Gefühlsstau«, ein »Problem mit der Politik insgesamt«. Hier kann auch endlich Oertel punkten: Dass PEGIDA eben nicht schlicht ausländerfeindlich sei, sondern der Ausdruck von »Unmut«. Zwar habe Merkel Deutschland zum »Einwanderungsland« erklärt – aber es sei ein Land ohne geregelte Einwanderungspolitik.

Das Märchen von den unverstandenen Politikern

An dem Punkt setzt die vorbereitete Kampagne der Polit-Profis ein. Thierse sagt, PEGIDA sei ausländerfeindlich, demokratiefeindlich und pressefeindlich. »Die Grundlage eurer Angst stimmt nicht.« CDU-Mann Spahn setzt nach: Demonstration sei keine Politik, Parolen kein Dialog und immer wieder das Schlagwort: »Frust«. Er will der PEGIDA den Mythos entreißen, dass sie als Erste offen über das Tabuthema Zuwanderung spricht. Und kommt mit der überraschenden Erkenntnis: Schärfere Gesetze durch die Politik gibt es doch schon längst. Schuld haben die Bundesländer, die ausgewiesene Asylbewerber weiter dulden, statt sie abzuschieben.

Hier wird eine alte Nebelkerze angezündet, wie es Politiker immer wieder tun: Eigentlich wurden alle eure Forderungen doch bereits umgesetzt. »Wir sind schon weiter«, sagt Spahn. Irgendjemand hat die Gesetze halt nicht richtig angewendet. Thierse will dann die PEGIDA-Sympathisanten mit großer Geste einfangen: Die Politik mache doch das Richtige, habe es nur »nicht genug erklärt«.

Thierse verstehe die Bürger. Die ihre Hilfe anbieten, dann aber bei der Verteilung der Asylbewerber von den Behörden ignoriert werden. Das war in Dresden ein ganz konkreter Anlass für die Gründung von PEGIDA. Aber das sei kein Fehler der Politik gewesen, nur ein Kommunikationsproblem. Sagt Politprofi, Berufspolitiker und Wortakrobat Wolfgang Thierse.

»Der Ansatz für Multikulti ist gescheitert, absolut gescheitert!«

Das wäre eine Steilvorlage für Oertel gewesen: die Arroganz und Realitätsfremdheit der Politik. Stattdessen verbreiten Thierse und Spahn das Polit-Märchen von den Abgeordneten, die immer für ihre Wähler da sind. Wer nicht mit denen redet, sei selbst schuld. Wie PEGIDA. Es wird deutlich, dass Oertel zu sehr damit beschäftigt ist, nicht zu provozieren. Bloß nichts sagen, das man als Zeichen des Extremismus gegen PEGIDA verwenden kann.

Dabei hat sie sich gut vorbereitet – sogar mit mehreren Zetteln. Daraus liest sie auch das Eingeständnis von Merkel vor: »Der Ansatz für Multikulti ist gescheitert, absolut gescheitert!« Diese wertvolle Aussage kommt viel zu spät, an der falschen Stelle – sie geht regelrecht unter. Sie ist eben kein Politprofi. Die Zuschauer wurden bereits durch den 45 Minuten langen Redeschwall von Thierse, Spahn und Jauch abgekocht.

Punkte für PEGIDA sammelt hingegen der Dresdner Frank Richter. Der war von der Redaktion eigentlich als PEGIDA-Kritiker bestellt worden. Stattdessen bringt er auf den Punkt, was auch in dieser Talkrunde wieder schiefläuft: Niemand will zuhören, alle wollen sich nur selber reden sehen. Eine Breitseite auf das Team »Politprofis + Medien«.

PEGIDA-Demonstranten sollen von der Straße in die Kirche gehen

Deren vorbereitete Anti-PEGIDA-Kampagne hat offenbar ein Ziel: PEGIDA ist nur ein Problem von Dresden. Eben das Resultat der speziellen Stadt. Für Jauch ist das bereits klar, als er den Dresdner Richter fragt: »Warum ist PEGIDA in Dresden so erfolgreich?« Der spricht aber sofort das wahre Problem an, das nicht nur die Dresdner haben: Es ist das »Oberlehrerhafte, […] die Politik behandelt uns von oben herab«. Die Enttäuschung über die Politik gibt es in ganz Deutschland. Leider fehlen der PEGIDA wortgewandte Redner mit Charisma, die deutlich machen, um was es wirklich geht.

Es war vorher klar, wofür die Jauch-Sendung medial benutzt wird. Es war aber auch die Chance, einem Millionenpublikum die Augen zu öffnen. Frank Richter hat sie eher genutzt als Kathrin Oertel. Die Talkrunde ist aber auch ein weiterer Beleg für die Arroganz der Politik. Etwa, wenn CDU-Politiker Spahn den PEGIDA-Demonstranten empfiehlt, nicht am Montagabend auf die Straße, sondern Sonntagmorgen in die Kirche zu gehen. Amen.

 http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/peter-harth/pegida-bei-jauch-talk-politik-empfiehlt-den-frustbuergern-in-die-kirche-statt-auf-die-strasse-zu.html
Es ist ganz einfach, eine Mord- oder Anschlagsdrohung zu erfinden, um dann die Rechte auf Versammlung oder dergleichen auszuhebeln. Freiheit ade. Die Leute müssen aufwachen.

Medienbericht: Rothschild-Familie übernahm Charlie Hebdo im Dezember

Familie Rothschild und das Satiremagazin Charlie Hebdo // CC-BY WIlhelm von Pax

Familie Rothschild und das Satiremagazin Charlie Hebdo // CC-BY WIlhelm von Pax

Laut Berichten des niederländischen Wirtschaftsmagazins “Quote” hat die Bankiersfamilie Rothschild das französische Satiremagazin Charlie Hebdo übernommen. Die Redaktion des Religionskritischen Magazins war am 7.01.2015 von mehreren Islamistischen Attentätern angegriffen worden. Dabei starben 13 Menschen, darunter der Chefredakteur des Magazins. Laut “Quote” hätte es innerhalb der von Verschwörungstheorien umwobenen Familie Diskussionen über die Übernahme der Verlegschaft gegeben, letztendlich hätte man sich aber für eine Übernahme entschieden.

“Von meinem Onkel Baron Edouard de Rothschild gab einige erhebliche Einwände gegen die Übernahme Einige Verwandte wollte den Kauf blockieren , Weil das uns in den Medien zu einer politischen Kraft machen würde. Wir wollen das auf jeden Fall vermeiden. Wir haben nichts mit Politik zu tun. Letztlich wurden die Kritiker in der Familie überstimmt. “

Im Interview ging es um den Kauf des französischen Verlages “Liberation”, der auch die Satirezeitschrift Charlie Hebdo verlegt. Dabei sei eine Millionensumme aufgewendet worden. Das Magazin startete am Mittwoch mit einer Millionenauflage und erreichte weltweite Bekanntheit. Philippe de Rothschild hat laut “Quote” seit Dezember eine Mehrheitsbeteiligung am zuständigen Verlag. Das Interview wurde am 18.12.2014 veröffentlicht.

Rothschild ist der Name einer jüdischen Familie, deren Stammreihe sich in Deutschland ab 1500 urkundlich belegen lässt. Ihre Mitglieder sind seit dem 18. Jahrhundert vor allem als Bankiers bekannt geworden. Sie zählten im 19. Jahrhundert zu den einflussreichsten und wichtigsten Finanziers europäischer Staaten. Das Stammhaus des Bankgeschäfts war M. A. Rothschild & Söhne in Frankfurt; die Familie ist weiterhin über verschiedene Nachfolgeinstitute im Bankgeschäft tätig, hauptsächlich im Investmentbanking und der Vermögensverwaltung. Heute spielt die Bankiersfamilie eine weitaus geringere Rollte. Die Banken und Institute, die noch in Familienbesitz sind, sind kaum mehr zusammenhängend und bilden nur wenig Marktanteil aus. Trotzdem gehört die Familie zu einer der reichsten der Welt.

http://www.neopresse.com/politik/medienbericht-rothschild-familie-uebernahm-charlie-hebdo/