Montag ist PEGIDA-Tag: Heute Rekordzulauf zum Abendspaziergang in Dresden erwartet

Torben Grombery

Wie gefährlich eine Bürgerbewegung für das politische Establishment ist, kann man daran ablesen, wie breit angelegt die Gegenangriffe sind und welcher Methoden sich dabei bedient wird: Gegen PEGIDA wird mittlerweile ein schmutziger Krieg geführt. Unterdessen schlagen die eher unpolitischen PEGIDA-Organisatoren instinktiv den richtigen Weg ein und befreien sich von unseriösen politischen Bewegungen wie aktuell von PRO NRW in Nordrhein-Westfalen.

Nicht nur in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) darf an prominenter Stelle ganz aktuell der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und Herausgeber derKölnischen Rundschau, Helmut Heinen, mit der Überschrift »Wehren wir uns«, unter dem Deckmantel sich gegen einen Angriff auf unsere Demokratie, Presse- und Meinungsfreiheit − wegen des abscheulichen Attentats auf die Redakteure des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo − zur Wehr zu setzen, auch ganz unverhohlen die PEGIDA-Bewegung in den Schmutz ziehen.

Dort, sowie an prominenten Stellen in vielen anderen Mainstream-Blättern, ist unter anderem zu lesen:

»Das Attentat auf ›Charlie Hebdo‹ ist ein Angriff auf unsere Demokratie, unsere Presse- und Meinungsfreiheit. Wir müssen sie stets aufs Neue verteidigen, auch gegen die perfide Propaganda der Pegida-Anführer und den üblen Vorwurf der ›Lügenpresse‹. Ein Aufruf der deutschen Zeitungsverleger.«

Dass sich gerade die Maistream-Medien den Vorwurf der »Lügenpresse« völlig zu recht gefallen lassen müssen, darüber haben wir bereits häufiger berichtet. Denn nicht erst seit dem Beginn der Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt klafft zwischen der öffentlichen und veröffentlichten Meinung eine Riesenlücke.

Die Menschen habe absolut kein Interesse mehr daran, sich von unglaubwürdigen »Journalisten« von zumeist linkspolitischer Seite umerziehen oder bevormunden zu lassen. Ein schickes Beispiel genau dazu bietet gerade Uta Rasche in einem Text in der FAZ, welcher uns vorgibt, wie wir unseren Kindern PEGIDA erklären sollen.

KOPP-Autor Udo Ulfkotte hat gerade diesem Themenkomplex mit seinem neuesten Enthüllungswerk Gekaufte Journalisten ein ganzes Buch gewidmet. Dort ist auf 336 Seiten detailliert nachzulesen, wie Politiker, Geheimdienste und Hochfinanz Deutschlands Massen- und Leitmedien lenken.

Nicht umsonst belegt das hochbrisante Buch aktuell Rang vier der Spiegel-Bestsellerliste. Auch Auszüge daraus hat Udo Ulfkotte in seiner Rede auf der letzten PEGIDA-Kundgebung in Dresden den Menschen mitgeteilt:

Unterdessen fordert der türkische Premier Ahmet Davutoglu von Deutschlands tolerantester Kanzlerin seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland, Angela Merkel, konkrete Schritte gegen die »Islamfeindlichkeit« in Deutschland. Laut türkischen Presseberichten wird in Ankara mit großer Sorge auf die deutsche PEGIDA-Bewegung geschaut und zeitgleich der Druck auf die deutsche Politik erhöht.

Die wahrscheinliche Taktik und das äußerst perfide Ziel hinter all dem Polit-Theater, Deutschland zum Einwanderungsland umzufunktionieren und schlussendlich durch Masseneinwanderung wohl auch nazisicher zu gestalten, hat Grünenpolitiker Cem Özdemir in vorauseilendem Gehorsam schon vor einigen Wochendurchblicken lassen.

Bei der überschäumenden PEGIDA-Kritik ist es dem sonst stets um Toleranz bemühten Grünen-Chef wohl nicht immer gelungen, die nötige Contenance zu wahren. Deswegen hat der PEGIDA-Mitorganisator Lutz Bachmann jetzt Strafanzeige erstattet, wie der Blog Blaue Narzisseberichtet:

»Lutz Bachmann, einer der führenden Köpfe von Pegida, verklagt Cem Özdemir. Der Grünen-Vorsitzende habe Pegida-Demonstranten als ›Nazischweine‹ und ›komische Mischpoke‹ beleidigt.«

»Bachmann machte einen Strafantrag § 185 wegen Beleidigung. Auf seinem Facebook-Profil schreibt er weiter: ›So, Bestrafungsantrag mit Erweiterung auf § 130 und vom Anwalt Antrag auf Aufhebung der parlamentarischen Immunität wurden auch gestellt. Dieser muss allerdings nach Ermittlung noch offiziell von der Staatsanwaltschaft Dresden gestellt werden.«

Das Orga-Team der PEGIDA in Dresden bemüht sich derweil auch anderweitig, um ihre Bürgerbewegung sinnvoll weiterzuentwickeln.

Insbesondere nachdem selbst die Dresdner Tafel es abgelehnt hatte, Geld von PEGIDA im Rahmen einer Spendenaktion für Obdachlose zu nehmen (dazu sollte man wissen, dass die Vorsitzende der Tafel in Dresden Edith Franke heißt und eine frühere Landtagsabgeordnete der Linkspartei ist), wollen die Verantwortungsträger die PEGIDA-Bewegung jetzt als gemeinnützig registrieren lassen.

Das Dresdner Finanzamt prüft aktuell den Antrag auf Anerkennung und sieht die »formalen Mindestinhalte« zur Vereinsgründung wohl erfüllt. Damit dürften Spenden an PEGIDA künftig bis zu einem Gesamtspendenbetrag von 1650 Euro für Alleinstehende und 3300 Euro für Verheiratete pro Jahr als Sonderausgabe in der Steuererklärung geltend zu machen und somit steuerlich absetzbar sein.

Zu diesen Bemühungen zählen derzeit auch der richtige und wichtige Versuch der PEGIDA-Organisatoren, sich von unseriösen politischen Kräften sowie deren abzusehenden Unterwanderungsversuchen zu befreien. Auf Facebook ist dazu zu lesen:

»Bezugnehmend auf die Pressemitteilung von Pro NRW vom 08. Januar 2015 geben wir hiermit Folgendes bekannt:
Sämtliche Veranstaltungen, die unter den Namen KÖGIDA, BOGIDA und DÜGIDA angemeldet und durchgeführt werden, sind KEINE PEGIDA-Veranstaltungen.
PEGIDA NRW
ist der offizielle Veranstalter in NRW. PEGIDA ist überparteilich und distanziert sich ausdrücklich von Pro NRW.«

Wer gerne einmal ein wertneutral geführtes Interview mit den PEGIDA-Organisatoren Katrin Oertel und René Jahn lesen möchte, kann das bei blu-News tun.

3 Kommentare zu “Montag ist PEGIDA-Tag: Heute Rekordzulauf zum Abendspaziergang in Dresden erwartet

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