Der große Plan der Anonymen – Agent Hitler

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Kopiert und eingefügt aus dem Vorwort von 1951/52 von »Der große Plan der Anonymen« von Douglas Reed.

Die Zeit verging. Meine Überzeugung wuchs, daß hinter all diesen Ereignissen viel mehr steckte, als nur die kriegerischen Gelüste Hitlers. Vom Augenblick an, als er die Sowjetunion angriff, erkannte ich immer deutlicher, daß der ganze Verlauf des »Hitler-Krieges« von unsichtbaren, geschickten Händen geleitet wurde, damit der Endsieg zwei Mächten zufalle: dem Sowjetkommunismus und dem zionistischen Nationalismus. Die breiten Massen der Völker vermochten das nicht zu erkennen, so wenig, wie sie 1938 die Dinge durchschauten, die für mich auf der Hand lagen: daß Hitler sich im gegebenen Moment mit Stalin verbünden werde. Jetzt erkennen sie es, denn es sind sechs Jahre verflossen, seit ein amerikanischer Präsident den Befehl erließ »Die Russen dürfen Berlin erobern«. Und fast eben so viele Jahre sind verflossen, seitdem er befahl, das entlegene Palästina solle aufgeteilt, und die einheimischen Araber aus der einen Hälfte des Landes zugunsten der zionistischen Einwanderer aus Osteuropa vertrieben werden.

Und trotzdem gewahrt die breite Öffentlichkeit noch immer nicht, was meine Meinung ist: daß die persönlichen Taten eines Hitler für dieses Gesamtbild (die Realität sieht heute ganz anders aus, als sie damals erschien) ebenso bestimmend waren wie die eines Roosevelt. Heute weiß jeder, daß während der duldsamen (oder verschlafenen) zwanziger und dreißiger Jahre die Regierungen und Amtsstellen des Westens mit kommunistischen und zionistischen Agenten verseucht wurden, die bei Kriegsausbruch nach einem seit langem vorbereiteten Plan ans Werk gingen.

Falls der Kriegsausgang selbst diese Behauptung noch nicht belegt, so wurde sie doch durch die zahlreichen Enthüllungen in Amerika und England hinreichend bewiesen. Jeder, der sich für Politik ernstlich interessierte, war im Bild, ehe diese Enthüllungen gemacht wurden.

Aber sogar heute finde ich kaum einen Menschen, den seine Phantasie befähigt, eine geradezu einleuchtende Möglichkeit zu erkennen: daß Hitler selbst ein bewußter und nicht nur ein unbewußter Agent dieser Zielsetzung gewesen ist. Meiner Meinung nach war dies das Geheimnis, das Speer kannte, und das mag auch der Grund sein, weshalb der Mann, der Hitler zu ermorden versuchte, von denen, die behaupten, die »Zerstörung der Hitlerei« sei ihr eigentliches Kriegsziel gewesen, für 20 Jahre eingesperrt wurde. Ich glaube, daß Rauschning das gleiche Geheimnis entdeckte oder wenigstens vermutete und daß viele, die nach dem 20. Juli 1944 hingerichtet wurden, auf der gleichen Fährte ge-wesen sind. Das würde auch erklären, weshalb Hitler, Goebbels und Bormann (aus-gerechnet diese drei!) niemals auf die Anklagebank in Nürnberg kamen.

Diese Theorien und der Glaube an ihre Richtigkeit wurden in mir wesentlich durch die massiven und unaufhörlichen Versuche, mich und meine Schriften zu unterdrücken, bestärkt. Ich halte weder meine Bücher, noch mich selbst für sehr bedeutend. Offenbar aber findet irgend eine andere Seite, daß meine Bücher doch schädlich genug sind, um eine große und dauernde Anstrengung bezahlt zu machen, sie vom Buchmarkt zu ver-drängen. Über diese Tatsache besitze ich ungezählte Beweise.

Es sind erstaunliche Dinge, die sich im Zeitraum weniger Jahre zugetragen haben, und sie werden einmal ein weit unterhaltsameres Buch füllen, als ich jemals zuvor geschrieben habe. Nur eine äußerst mächtige Organisation, mit Stützpunkten in allen Ländern und mit der festen Absicht, alle Spatzen von den Dächern abzuschießen, die ihr mißfallen, konnte es fertig bringen, gegen einen einzelnen, recht unbekannten Schriftsteller einzig und allein aus dem Grunde, weil er sich in aller Öffentlichkeit mit zwei aktuellen politischen Bewegungen auseinandersetzt, eine weltumfassende Kampagne einzuleiten.

Ich staune über diese offensichtlich organisierte Feindschaft und was mich persönlich anbetrifft, finde ich diese Sache ganz lustig. Aber darüber hinaus sehe jch mich durch sie tausendfach in meinem Glauben bestärkt, daß hinter den Köpfen und den Kulissen der sichtbaren Regierungen, ausgedehnt über die ganze Erde, geheime und mächtige Mächte am Werk sind. Wenn schon ein solcher Einsatz von Energie lediglich zur Vernichtung eines einzelnen, unabhängigen Schriftstellers möglich ist, der doch im besten Fall nur einige Nadelstiche versetzen kann, dann muß es eine Organisation geben, für deren Aufmerksamkeit keine Einzelheit zu gering ist und die über mächtige Mittel verfügt, ihren Willen überall aufzuzwingen.

Ich glaube, daß unter den englischen Schriftstellern dieses Jahrhunderts nur G. K. Chesterton und sein Bruder Cecil auf eine derart organisierte Feindschaft gestoßen sind; vielen deutschsprachigen Lesern wird ihre Geschichte bekannt sein.

In diesem Buche habe ich geschrieben, was ich glaube. Aus seinem Inhalt wird der Leser demnach erfahren, welche Art von Aussagen diese mächtige (aber noch nicht allmächtige) Zensur, die in der heutigen Welt besteht, gerne unterdrücken möchte. Sie hatte nichts einzuwenden, als ich 1938 ein Buch schrieb, in welchem ich feststellte, der Krieg stehe vor der Tür.

Ganz im Gegenteil! Sie ließ diesem Buch alle Unterstützung angedeihen, denn damals benötigte sie den Krieg zur Verwirklichung ihrer Pläne.

Quelle: criticomblog.wordpress.com vom 21.09.2013

http://www.pravda-tv.com/

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