Tausende gegen Gauck

Demonstranten am Sonnabend vor dem Schloß Bellevue in Berlin

Rund 3500 Menschen haben am Sonnabend in Berlin gegen Krieg und Militarismus demonstriert. Auch in anderen deutschen Städten, so in Bochum und München, fanden Kundgebungen gegen den Kurs der Bundesregierung und für den Frieden statt. Die Aktionen waren der Auftakt des »Friedenswinters«, der zum 70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus am 9. Mai 2015 in eine bundesweite Großdemonstration in Berlin münden soll.

Der Zug in Berlin bewegte sich am Sonnabend vom Hauptbahnhof zum Schloss Bellevue, dem Amtssitz von Bundespräsident Joachim Gauck. Gegen dessen Forderungen nach »mehr Verantwortung« Deutschlands in der Welt richteten sich zahlreiche Parolen der Demonstranten, unter anderem »Gauck, Gauck, der nichts taugt – außer für den Kriegsklamauk!« Der Protest zeigte sich auch in Schuhen, die auf die Rasenfläche vor dem Schloss geworfen wurden.

Im Vorfeld der Demonstrationen hatte es Auseinandersetzungen um die Breite des Bündnisses gegeben. Neben Organisationen der traditionellen Friedensbewegung wie den Ärzten für die Verhinderung eines Atomkrieges (IPPNW) oder pax christi gehörten dem Aufruferkreis auch Vertreter der im Frühjahr entstandenen »Montagsmahnwachen« an, die eine nationalistische Schlagseite aufwiesen. Organisationen wie die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) hatten deshalb ihre Unterstützung zurückgezogen. (jW)

 https://www.jungewelt.de/inland/tausende-gegen-gauck

Die belogene Generation

14.12.2014

Wer heute 30, 40 oder 50 ist, gehört zur belogenen Generation. Niemals in der jüngeren Geschichte dieses Landes war die Rente so unsicher wie heute. Es sind zwei Betrugsfälle des Staates und seiner Institutionen, die diese belogene Generation wegzustecken hat.

Von Frank Schäffler

Der erste Betrug: Bislang war das Wissen um die demographische Entwicklung und ihre Folgen für ein umlagefinanziertes Rentensystem Allgemeingut in der politischen Auseinandersetzung. Wenn immer weniger Kinder geboren werden und gleichzeitig die Menschen immer älter werden, dann gibt es eigentlich nur vier Möglichkeiten das Finanzierungsproblem künftiger Renten in den Griff zu bekommen. 1. Beitragssatzsteigerung, 2. Verschiebung des Renteneintrittsalters, 3. Rentenkürzung oder 4. einen höheren Steuerzuschuss für die Rentenkasse. An den Gesetzmäßigkeiten der Demographie konnte deshalb auch Norbert Blüm nichts ändern als er 1986 plakatierte: “denn eins ist sicher: Die Rente”

Für die Pragmatiker in der Politik, also die übergroße Mehrheit, ist klar, dass es sehr wahrscheinlich auf eine Kombination verschiedener Maßnahmen hinauslaufen wird. Zwischen den politischen Strömungen in diesem Land geht es bestenfalls um eine unterschiedliche Gewichtung. Sozialisten, Grüne und SPD wollen einen höheren Steueranteil, Union und FDP wollen den Schein der beitragsbezogenen Rente möglichst lange aufrecht erhalten.

Und da sind wir schon beim zweiten Betrug: Die bürgerlichen Kräfte in diesem Land setzen seit langem auf die zweite und dritte Säule der Altersvorsorge. Für sie war und ist die Stärkung der betrieblichen und privaten Altersvorsorge die Antwort auf den demographischen Wandel.

Sie glauben an die Kraft der Marktwirtschaft und damit an die Kapitaldeckung. Diese sei viel besser geeignet, in einer schrumpfenden Gesellschaft die Probleme zu lösen. Denn wenn sich Einzahlungen über sehr lange Zeit, also über 30, 40 oder sogar 50 Jahre verzinsen, dann führt dies am Ende zu einer Verdoppelung oder Verdreifachung des daraus gebildeten Kapitalstocks. Der Zinseszins ist der Turbo für die private Altersvorsorge und gleichzeitig ihre Erfolgsgeschichte. Das ist die Story, die die Befürworter der Marktwirtschaft immer postulieren. Sie berufen sich dabei auf Ludwig Erhard, der 1956 schon sagte: “Die totale Zwangsversicherung und der Versorgungsstaat sind naturgemäß besonders geeignet, den Wagemut, das Leistungsstreben, die Bereitschaft zu freier Spartätigkeit, die persönliche Initiative und das Verantwortungsbewusstsein mehr und mehr zu lähmen, ohne die eine freiheitliche Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung nicht existieren kann.”

Es ist also mehr als nur das Bekenntnis zur individuellen Vorsorge. Es ist ein Gesellschaftsbild, das hier zum Ausdruck kommt. Es ist das Bild eines Staates, der nicht als Nannystaat auftritt, sondern einen Ordnungsrahmen schafft, in dem sich jeder Einzelne nach eigenen Präferenzen entscheiden kann oder auch nicht. Eine dieser Grundannahmen dieses Ordnungsprinzips ist es, dass derjenige der spart am Ende seines Berufslebens mehr in der Tasche hat, als derjenige der dies nicht tut.

Dabei geht es nicht so sehr um die Gruppen in der Gesellschaft, die dies traditionell eh können. Es geht also nicht um Millionäre, bekannte Fußballspieler oder Formel-1-Fahrer. Nein, es geht um die Mitte der Gesellschaft, also diejenigen, die angestellt sind oder einer selbständigen Tätigkeit nachgehen, ein gutes Auskommen haben, das ihnen erlaubt, einen Teil des Arbeitseinkommens wegzulegen und zu sparen. Ökonomisch gesprochen, verzichten sie heute auf den Konsum, indem sie sparen, damit sie im Alter diesen Konsum nachholen können.

Anders als zu Blüms Zeiten wird die belogene Generation jetzt doppelt getäuscht. Sie weiß, dass die gesetzliche Rente weniger und dennoch teurer für sie wird. Deshalb flüchtet sie sich in die Kapitaldeckung. Es ist also die Mitte der Gesellschaft, die maßgeblich von der Niedrigzinspolitik der EZB und der finanziellen Repression der Regierung betroffen ist. 800 Mrd. Euro stecken allein in den 90 Millionen Lebensversicherungsverträgen. Und 89 Prozent davon sind in festverzinslichen Wertpapieren angelegt, deren Verzinsung durch die Geldpolitik der EZB vernichtet wird. Dabei garantieren heimische Lebensversicherungen ihren Kunden noch Garantiezinsen von bis zu 4 Prozent, obwohl eine zehnjährige Bundesanleihe nur noch eine Rendite von 0,72 Prozent abwirft. Selbst wenn sie es wollten, könnten die Versicherer nicht wesentlich anders ihre Beitragseinnahmen anlegen, die Anlagevorschriften der Regierung zwingen sie in vermeintlich sichere Zinspapiere.

Ihnen allen drohen japanische Verhältnisse. Dort hat die lang andauernde Niedrigzinspolitik der japanischen Zentralbank nicht nur die Staatsverschuldung auf über 240 Prozent zur Wirtschaftsleistung hochgetrieben, sondern auch in den 2000er Jahren zum Zusammenbruch von fünf Lebensversicherern geführt. Hohe garantierte Verzinsungen für Lebensversicherungsverträge konnten am Markt für festverzinsliche Wertpapiere nicht mehr erwirtschaftet werden. Die Folge war, dass der Gesetzgeber den Lebensversicherungen gestattete, ihre Garantieverzinsung für bestehende Lebensversicherungsverträge rückwirkend zu reduzieren. Damit ist die Frage beantwortet, wer am Ende die Politik des billigen Geldes bezahlt.

Was private und staatliche Schuldner gleichermaßen freut, wird für die Anleger in deren Schulden, also die Lebensversicherungshalter, zu einer Katastrophe. Seit dem Ausbruch der Staatsschuldenkrise 2010 in Europa haben deutsche Anleger rund 23 Milliarden Euro an Zinseinnahmen verloren, allein 2014 werden es 5,4 Mrd. Euro sein. Dagegen ist das Rentengeschenk der Regierung für die Mütter und die Frührentner mit 3 Milliarden Euro in 2015 geradezu ein Schnäppchen.

Den privaten Krankenversicherungen geht es auf Sicht nicht anders. Auch sie müssen ihre Alterungsrückstellungen überwiegend in festverzinslichen Wertpapieren anlegen und müssen dies zwangsläufig durch Beitragserhöhungen kompensieren. Und auch die Unternehmen schieben eine riesige Finanzanzierungslücke ihrer betrieblichen Altersvorsorge vor sich her. Sie sind oft durch Lebensversicherungen rückgedeckt oder haben bei der Ausarbeitung der Tarifverträge mit 6 oder 7 Prozent kalkuliert.

Sie mögen denken, vielleicht kommt es nicht so schlimm. Vielleicht setzt Mario Draghi seine Ankündigung aus 2012 doch nicht um, als er sagte, die EZB werde “alles Notwendige tun”, um den Euro zu erhalten. “Und glauben Sie mir, es wird genug sein.” Oder vielleicht war die Aussage von Mario Draghi Mitte November dieses Jahres auch nur ein großer Bluff, als er die Börse zu neuen Höhenflügen mit wenigen Worten animierte: “Ohne Verzögerung” müsse man die Inflationsrate wieder an die Zielmarke der Notenbank von 2 Prozent heranführen.

Aber vielleicht geht es dem deutschen Michel auch so wie in Max Frischs Drama “Biedermann und die Brandstifter”, als die Brandstifter in der Nacht schon die Benzinfässer ins Haus brachten und Biedermann sie fragte: “… ist wirklich Benzin in den Fässern?” … Brandstifter Eisenring: “Wofür halten Sie uns, Herr Biedermann, offen gesprochen: wofür eigentlich?” Biedermann: “Sie müssen nicht denken, mein Freund, dass ich keinen Humor habe, aber ihr habt eine Art zu scherzen, ich muss schon sagen.” Brandstifter Eisenring: “Wir lernen das.” Biedermann: “Was?” Brandstifter Eisenring: “Scherz ist die drittbeste Tarnung. Die zweitbeste Sentimentalität … Aber die beste und sicherste Tarnung … ist immer noch, die blanke und nackte Wahrheit. Komischerweise. Die glaubt niemand.” – Am Ende brannte Biedermanns Haus lichterloh.

www.frank-schaeffler.de

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/29360-die-belogene-generation

 

EU verlangt von Russland, die EU auszulösen und die Ukraine auch

Eric Zuesse

11. Dezember 2014

Übersetzung: Einar Schlereth

Der IWF sagt, die  Ukraine werde ‚innerhalb von Wochen‘ bankrott sein und brauche weitere 15 Mrd. $ für den Krieg gegen die Ostukraine; die EU droht Russland mit weiteren Sanktionen, wenn Russland die Ukraine bankrott gehen lasse; die EU wird Milliarden verlieren, wenn Russland die Ukraine nicht rettet.

Die Details finden sich hier und hier.
Und hier kommt die Hintergrundgeschichte dazu:

Mark Adomanis von Forbes ist der klarste und ehrlichste Journalist im Westen, wenn es um Ukraines Finanzsituation geht, obwohl er ständig gegen Russland Propaganda macht wie die anderen von der Aristokratie bezahlten ‚Reporter‘ auch (tun müssen, um ihre Jobs zu behalten). Er schrieb am 15. April 2014, dass, „als Russland Staatsanleihen [von der ukrainischen Regierung] im Wert von 3 Mrd. $ kaufte, eine Klausel reinsetzte, die festlegt, dass das gesamte Volumen der vom Staat garantierten Schulden nicht 60%  ihres  jährlichen BNPs übersteigen darf. Wenn diese Stufe überschritten wird, kann Russland legal eine beschleunigte Rückzahlung verlangen. In Anbetracht der prekären Lage der ukrainischen Ökonomie und ihrer extrem schwachen Finanzen, bedeutet das im Grunde, dass wenn Ukraines Schuld 60% des BNP überschreitet, Russland legal das Land in den Bankrott zwingen kann.“

Ukraines Schulden sind über 60 Mrd. $ in die Höhe geschossen, wegen einer Forderung, die von dem IWF an sein 17 Mrd. $ Darlehen vom 1. Mai geknüpft hatte, dass nämlich die Ukraine das Volk auslöschen oder zerschlagen müsse in dem Gebiet der Ukraine, wo das Volk mit 90 % der Stimmen für den pro-russischen Präsidenten gestimmt hatte, der von Obama am 22. Februar gestürzt wurde. Genau so, wie es CNBC [große US-Fernsehkette] am 1. Mai geschrieben hatte , am Tag bevor Kiew-Verbrecher ihre Gegner im Gewerkschaftshaus von Odessa massakriert und ihr Programm der Ausrottung der Bewohner der Region begonnen hatten: „IMF Warns Ukraine on Bailout if It loses East“ (Der IWF warnt die Ukraine wegen des Bailouts, wenn es den Osten verliert). Das bedeutete nichts anderes, dass die Ukraine ohne die Gasfelder und anderen Ressourcen im Osten nicht genug wertwolle Güter zu verkaufen oder zum privatisieren hätte, um in der Lage zu sein das 17 Mrd. $ Darlehen zurückzuzahlen, und die Steuerzahler in der USA und Europa dann für die Verluste geradestehen müssten; die ukrainische Regierung müsste sich also  durchsetzen und jene Leute vernichten, damit die Anleihen weiter bezahlt würden. Die Aristokraten wollen ihr Land kontrollieren, nicht die Leute darauf. Die Bewohner sind nur ein Hindernis. Das Geld wurde von dem IWF geliehen, um es den westlichen Multis (vor allem Big Oil und Big Agriculture und Big Military) zu ermöglichen, die Ukraine zu übernehmen. Zum Beispiel: Die Bewohner in den Gebieten, die gebombt wurden, wollten dort kein Fracking haben und auch keine NATO-Raketenbasis.Außerdem lieh die EU der ukrainischen Regierung am 10. Dezember weitere 500 Mill. € zu Zinsen weit unter Markt-Wert von 1.375%auf 15 Jahre. Dieses Geld wurde von europäischen Steuerzahlern weggegeben und die Zinsen sind beinahe irrelevant, weil es absolut klar ist, dass nicht einmal die Kapitalsumme bezahlt werden kann. Sowohl die USA als auch Europa investieren stark in dieseAuslöschungskampagne, aber die Steuerzahler bezahlen sie; nicht die aristokratischen potentiellen Nutznießer – folglich sind ihnen die Verluste der steuerzahlenden Öffentlichkeit egal. Aber sie wollen „Putin“ für die unvermeidlichen Verluste der Steuerzahler schuldig sprechen und wollen überhaupt Russland an allem die Schuld geben.

Jetzt wird Russland also nicht nur beschuldigt, die Bewohner zu unterstützen, die westliche Aristokraten auslöschen wollen, sondern die Propagandisten der westlichen Aristokraten fangen bereits an, Russland die Schuld zu geben, weil es nicht die westlichen Steuerzahler auslöst – die Leute, die die Verluste tragen müssen, egal was kommt, selbst wenn die Aristokraten in der Ukraine ein paar Gewinne machen sollten.

Wenig Leute sind dumm genug zu glauben, dass Russland den Westen auslösen wird für seine Aggression gegen Russland und gegen die ethnischen Russen in der Ukraine. Doch die Propaganda-Kampagne, Russland die Schuld an dem kommenden Kollaps von Ukraines Ökonomie zu geben, ist bereits im Gange.

Die westlichen „Nachrichten“-Medien verlieren ihr Publikum nicht, auch wenn ihre „Nachrichten“ den russischen Präsidenten Putin beschuldigen für die hunderttausende ukrainischen Flüchtlinge, die nach Russland geflohen sind, um der ethnischen Ausrottung zu entgehen. So schrieb etwa die New York Times am 9. Dezember unter dem Titel „Driving Ukrainians into Putin’s Arms“ (Ukrainer in die Arme Putins treiben):

„Ein neuer UN-Bericht sagt, dass beinahe eine halbe Million Ukrainer seit April das Land verlassen haben.

Die Tatsache, dass Familien eine Kriegszone fliehen müssen, ist herzzerreißend, aber kaum unerwartet. Der verwirrende Teil liegt im Detail – von den grob 454 000 Flüchtlingen bis Ende Oktober, sind mehr als 387 000 nach Russland geflohen.

Die meisten von ihnen sind russisch sprechende Menschen aus dem Osten, aber das wirft dennoch ernüchternde Fragen auf: Wenn dies ein Konflikt zwischen der Ukraine und Russland ist, warum ziehen es so viele Ukrainer vor, zum Feind zu fliehen?“

Der ‚Reporter‘ zeigt seine ‚Unabhängigkeit‘ von Washington, indem er eine Erklärung Washington unterstellt, die es nicht bestätigt hat:

„Herr Putin und die russischen Medien sagen, dass West-Ukrainer in Herrn Pososhenkos Regierung neo-Nazis seien. Der Westen leugnet diese Meldungen, sondern behauptet dass es keine neo-Nazi-Elemente in der Kiew-Regierung gibt. [Aber selbst Victoria Nuland leugnete nicht, dass ein paar ’neo-Nazis‘ halfen, die neue Regierung an die Macht zu bringen, und sie wurde niemals gefragt, ob einige Mitglieder der Regierung Nazis sind; dieser ‚Reporter‘ lügt.] Beides ist falsch. Die Kiewer Regierung und die Armeen, die im Osten kämpfen, haben eine kleine Minorität von neo-Nazi Ultranationalisten in ihren Reihen.
Doch für die Ostukrainer ist einer schon zu viel.“

In Wirklichkeit jedoch wird die Regierung von Nazis geführt; und die Bewohner im Südosten fliehen nach Russland (oder in „Putins Arme“), um ihnen zu entrinnen.

Warum abonnieren Leute lügende Zeitungen, selbst solche (wie die New York Times), die die Lügen von George W. Bush mitstenographierten über „Saddams Waffen für Massenvernichtung“ und „Saddams Unterstützung von Al Qaida?“
Wann werden die Konsumenten Amerikas lügende Presse zu boykottieren beginnen? Oder vertraut das amerikanische Volk ihr immer noch – und wenn, wie lange wird dieses Vertrauen noch anhalten?

Der forschende Historiker Eric Zuesse ist Autor von „They’re Not Even Close: The Democratic vs. Republican Economic Records 1910-2010“ und von „CHRIST’S VENTRILOQUISTS:  The Event that Created Christianity

Quelle – källa – source

http://einarschlereth.blogspot.de/2014/12/eu-verlangt-von-russland-die-eu.html

Irak-Lügen – Telegramm belastet Bush schwer

12.12.2014, 12:00 Uhr | t-online.de, dpa, AP/dpa

Irak-Krieg: Telegramm belastet George W. Bush schwer. Der ehemalige US-Präsident George W. Bush soll die USA vor der Irakinvasion in die Irre geführt haben (Quelle: Reuters)

Der ehemalige US-Präsident George W. Bush soll die USA vor der Irakinvasion in die Irre geführt haben (Quelle: Reuters)

Beobachter hatten es schon lange vermutet, jetzt scheint der Beweis vorzuliegen: Der frühere US-Präsident George W. Bush hat nach Angaben von Senator Carl Levin seine Nation im Vorfeld des Irakkriegs entschieden hinters Licht geführt.

In einer Rede im US-Senat in Washington nannte der aus dem Senat ausscheidende Demokrat – er ist Vorsitzender des für die Kontrolle des US-Militärs zuständigen Senatsausschusses – Details aus einem CIA-Telegramm aus dem Jahr 2003. Darin werden Vertreter der Bush-Regierung gewarnt, Zusammenhänge zwischen Mohammed Atta – dem Anführer der Entführer bei den Terroranschlägen des 11. Septembers 2001 – und einem irakischen Geheimdienstler herzustellen. Die beiden hatten sich angeblich vor den Anschlägen in Tschechien getroffen.

Erfolgreiche Verbindung mit 9/11-Anschlägen

Levin warf der Bush-Regierung vor, er habe dieses unbestätigte Treffen als Beweis dafür genommen, eine Verbindung zwischen demIrak und den Terroranschlägen herzustellen. Die US-Invasion im Jahr 2003 war unter anderem damit gerechtfertigt worden. „Es gab eine arrangierte Kampagne der Bush-Verwaltung, um den Irak in der öffentlichen Meinung mit dem Horror der Attacken vom 11. September zu verbinden“, sagte Levin. „Diese Kampagne hatte Erfolg.“

UMFRAGE
Haben Sie noch Vertrauen in die US-Politik?
 

Er bezog sich auf einen Auftritt des damaligen Vizepräsidenten Dick Cheney im Dezember 2001. Cheney sagte dabei: „Es ist sehr wohl bestätigt, dass er (Atta) in Prag war und er sich dort im April, mehrere Monate vor den Anschlägen, mit einem hohen Beamten des irakischen Geheimdienstes in Tschechien getroffen hat.“

Für diese Behauptung Cheneys habe es keine Beweise, sondern lediglich einen einzelnen, unbegründeten Bericht und viele Zweifel gegeben, sagte Levin.

Levin wies auf Meinungsumfragen aus der besagten Zeit hin, die zeigten, dass die Amerikaner glaubten, dass der frühere irakische Machthaber Saddam Hussein in die Anschläge involviert gewesen sei. „Selbstverständlich waren die Verbindungen zwischen Saddam und 9/11 oder Al-Kaida Fiktion„, sagte Levin.

Levin veröffentlichte einen Brief, den er in diesem Jahr vom CIA-Direktor John Brennan bekommen hatte. Der CIA-Chef nannte darin diese Aussage aus dem Telegramm: „Es gibt nicht einen Experten von USG (den US-Antiterrorbehörden) oder FBI, der gesagt hat, dass es Beweise oder „Wissen“ gibt, dass (Atta) in der Tat (in Prag) war. Tatsächlich hat die Analyse genau das Gegenteil ergeben.“

Colin Powell vor dem UN-Sicherheitsrat

Neben Bush verbreitete auch sein damaliger Außenminister Colin Powell Falschaussagen. Powell hatte seinerzeit als Außenminister mit einer Rede vor den Vereinten Nationen die Welt auf den Irakkrieg eingeschworen, da Iraks Diktator Saddam Hussein angeblich Massenvernichtungswaffen herstelle. Als weiteren Grund für die Invasion nannten die USA Kontakte Saddam Husseins zum Terrornetz Al Kaida.

Die Informationen stammten von Rafid Ahmed Alwan al-Janabi – ein irakischer Überläufer mit dem Codenamen „Curveball“, der – beginnend im Jahr 2000 – dem deutschen Geheimdienst BND in mehr als 50 Sitzungen detailreich über angeblich rollende Biowaffen-Programme berichtet hatte.

[ LBW: Über genau diesen Vorgang und die hintergründigen Zusammenhänge hatte seinerzeit sogar mal – was doch schon erstaunt – die p.c. ARD berichtet, ich meine im Rahmen einer Sondersendung der Reihe „die story“ war das gewesen. Aber erst spät abends natürlich. ]

Der BND hatte die Informationen zu „Curveball“ an die USA weitergeleitet. Die „Curveball“-Erkenntnisse „wurden im Kern als plausibel und glaubhaft beurteilt, können jedoch nicht bestätigt werden“, hieß es damals in einem Brief des damaligen BND-Präsidenten August Hanning. „Curveball“ hatte gelogen.

Später bezeichnete auch ein US-Untersuchungsausschuss die angeführten Motive als weitgehend haltlos. Die Rede sei ein „Schandfleck“ in seiner politischen Karriere, sagte Collin Powell einige Jahre später in einem Interview.

Schachmatt für die Menschheit – wenn es nach den Eliten geht

Hier bringe ich noch einmal einige Dokumentationen, die uns zeigen, wie weit die Pläne der NWOler schon gediehen sind. Es ist nicht 5 vor 12 h, es ist zwölf – und keiner merkt es. Nicht von den Schlafschafen.

Ein wichtiges Instrument für die Kontrolle über die gesamte Menschheit ist der RFID – Wessen Haustier bist DU?

Wir werden aufeinandergesetzt – verschiedene Rassen und Glaubensrichtungen; besonders verschiedene Ideologien, die allen gleichen Ursprungs sind.  Es werden biologische Waffen eingesetzt, auch als Impfungen getarnt.

Blaupause für die Plünderung von Nationen – Beispiel Griechenland und Rußland.

Es war am Anfang des Jahres 1989 als der Franzose Akademiker Jacques Rupnik sich in seinem Büro befand, um einen Bericht über den Stand der letzten Wirtschaftsreformen in der Sowjetischen Union von Michail Gorbatschow vorzubereiten. Der Ausdruck, der von ihm für das Röcheln des sterbenden Imperiums benutzt wurde, war „Catastroika“. Während der Zeit des Präsidenten Jelzin, als Russland wahrscheinlich das größte und erfolgloseste Privatisierungsexperiment in der Geschichte der Menschheit einführte, gab eine Gruppe von Reportern der Guardian dem Ausdruck von Rupnik eine andere Bedeutung. „Catastroika“ wurde das Synonym der kompletten Zerstörung des Landes von Markkräften; des Verkaufs des Staatseigentums und der dramatischen Verschlechterung des Lebensstandards der Bürger. Maßeinheiten der Catastroika wurden die Arbeitslosigkeit, die soziale Verarmung, die Verringerung der Lebenserwartung, als auch die Bildung einer neuen Liga von Oligarchen, die die Macht über das Land übernahmen. Nach einigen Jahren, führte ein ähnlicher Versuch massiver Privatisierung des Staatseigentums im Vereinigten Deutschland (welches als Model für Griechenland präsentiert wird) zu Millionen von Arbeitslosen und manchen der größten Skandale in der Geschichte Europas.

Es handelt sich um diese „Catastroika“, die auf dem Weg nach Griechenland ist; die „letzte sowjetische Republik Europas“ laut den Parlamentsmitgliedern und Ministern unserer „sozialistischen“ Regierung. Catastroika ist die logische Folge und Fortsetzung der Schuldenkratie, also eine logische Fortsetzung vom „Debtocracy“, unserem ersten Dokumentarfilm, welcher die Ursachen der Schuldenkrise in Griechenland und in der ganzen europäischen Periphere sucht.

Dennoch, ist Catastroika nicht ein Virus, der nur die Länder infiziert, die ihr Wirtschaftssystem radikal ändern (siehe Russland) oder Länder, deren Wirtschaft unter Okkupation leidet. Die erfolglosesten Privatisierungsbeispiele wurden wahrscheinlich in finanziellen Supermächten eingeleitet, die theoretisch die finanzielle Macht hatten um die negativen Folgen zu kontrollieren.

Catastroika-Beispiele findet man in Großbritannien nach der Ära Thatcher, wo Menschen ums Leben gekommen sind, in Unfällen des privatisierten Bahnnetzes. Solche Beispiele kann man auch in der privatisierten und liberalisierten holländischen Post finden, wo tausende von Arbeitsstellen gestrichen wurden und wo der Postbote zwei oder drei Mal pro Tag kommt. Man kann sie sogar in Kalifornien finden, wo die Bewohner ohne Elektrizität belassen wurden nach der Deregulierung des Energiemarkts.

Aber die Konsequenzen waren härter und sogar furchterregender in Ländern, die in die Falle der ausländischen Kreditgeber gingen und gezwungen wurden dem Weg der massiven Privatisierung zu folgen. Der Verkauf des Staatseigentums, der in Griechenland folgen wird, hat mehrmals unter ähnlichen Verhältnissen stattgefunden. Dieselben Leute, die den Verkauf des Staatseigentums in lateinamerikanischen Ländern unternommen haben, haben jetzt Ihre Büros in europäischen Ländern und die meisten befinden sich seit Monaten in Athen.

Die Vorgehensweise ist immer die gleiche: Am Anfang, greift die Regierung, in Zusammenarbeit mit den Maßmedien, die Staatsbeamte an, die als Verantwortliche für die finanzielle Schwierigkeiten des Landes präsentiert werden. Der Mythos eines öffentlichen Sektors mit zu vielen Beamten basiert sich sehr oft auf manipulierte Daten von Organisationen, die von der aktuellen Regierung unterstützt werden und die Regierung unterstützen. Gleichzeitig werden bestimmte öffentliche Organisationen absichtlich nicht unterstützt, um die Bürger mit ihrer Inkompetenz zur Verzweiflung zu bringen. Der Prozess wird mit dem Verkauf sogar der profitabelsten öffentlichen Organisationen für einen Bruchteil des eigentlichen Wertes vervollständigt.

Die Gruppe von Catastroika unternimmt schon Reisen in viele Ländern um Bilder, Informationen und Material über die Deregulierungs- und Privatisierungsprogramme, die schon in den sogenannten „Industrieländern“ stattgefunden haben, zu sammeln. Das Endergebnis der Forschung ist nie schwarz oder weiß. Das alte Schema des „soziallen Charakters“ des öffentlichen Sektors gegenüber dem unmenschlichen Gesicht des freien Marktes ist so vereinfacht wie Milton Freedmans Theorien über die Notwendigkeit der Privatisierung der Luft, die wir atmen.

Studie: TTIP bringt Europa neue Welle von Lohn-Dumping – Interview mit Jeronim Capaldo

Mit dem TTIP wird der Lohndruck auf die deutschen Arbeitnehmer zunehmen. Jeronim Capaldo, der Autor der ersten unabhängigen Studie über die Folgen des Freihandelsabkommens, erwartet, dass die USA sich auch in den europäischen Märkten festsetzen werden. Das TTIP ist für Capaldo der falsche Weg. Es schafft kein nachhaltiges Wachstum und vergrößert die Ungleichheit zwischen Arm und Reich.

SPD-Chef Sigmar Gabriel, hier mit dem amerikanischen Vizepräsidenten Joe Biden, ist ein Befürworter des Freihandelsabkommens TTIP. Zu den Folgen eines weiteren Lohndumpings in Europa hat er sich noch nicht geäußert. (Foto: dpa)

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Laut Ihrer Studie werden die Folgen von TTIP für Deutschland ziemlich hart sein. Warum könnte TTIP Deutschland so hart treffen?

Jeronim Capaldo: Ein Großteil der Zunahme bei Deutschlands Exporten seit Anfang des Jahrtausends ist dadurch erreicht worden, dass man an weniger wettbewerbsfähige Staaten in Europa verkauft hat. Hier würde TTIP den Zugang zu billigeren US-Gütern erleichtern, was zu einem geringeren deutschen Marktanteil führen würde.

Deutschlands Wachstum war sehr stark von Exporten abhängig – vor allem in den Rest der EU. Um dies zu erreichen, sind die Arbeitseinkommen gekürzt und die Inlandsnachfrage geschwächt worden. Derzeit gibt es in Deutschland kein Potential, einen Rückgang der Exportnachfrage durch eine Inlandsnachfrage zu ersetzen. Um sich gegen das Risiko eines Exportrückgangs abzusichern, bräuchte Deutschland eine andere Einkommenspolitik.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Die Bertelsmann-Studie besagt, dass die EU 1,3 Millionen Jobs gewinnen wird. Was ist falsch an diesen Zahlen?

Jeronim Capaldo: Die Bertelsmann-Ergebnisse schwanken stark in Abhängigkeit von dem jeweils gewählten Szenario. Es gibt zwei Hauptprobleme mit dieser Schätzung. Erstens: Die dahinter stehende Theorie ist nicht überzeugend, da sie die Beschäftigungszuwächse für eine Zeit vorhersieht, wo die Wirtschaft einen „beständigen Zustand“ erreicht hat, eine Situation, die möglicherweise niemals erreicht wird und die mit Sicherheit eine lange Zeit braucht, vielleicht zwei Jahrzehnte. Zweitens: Die Daten, die für die Phase nach 2010 verwendet wurden, setzen eine überdurchschnittliche Arbeitslosigkeit voraus, ein Zustand, der durch eine Reihe von politischen Maßnahmen zumindest kurzfristig verbessert werden könnte.

Der Ökonom Capaldo warnt vor den Folgen von TTIP.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Nordeuropa wird härter getroffen werden als der Süden – warum?

Jeronim Capaldo: Nordeuropa neigt zu Exportüberschüssen. Stärkerer Wettbewerb mit billigeren US-Gütern würde die Marktanteile Nordeuropas treffen, vor allem im restlichen Europa.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Wenn auch die Steuereinnahmen zurückgehen, müssen wir uns in Nordeuropa auf eine neue Welle von Sparprogrammen einstellen, so wie wir es im Süden gesehen haben?

Jeronim Capaldo: Wenn die Geschichte als Orientierung taugt, dann fürchte ich ja. Natürlich wird dies wahrscheinlich kontraproduktiv sein, aber viele Politiker in Europa leugnen dieses Risiko.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Wie wird sich dies auf die Fachkräfte auswirken, wie auf ungelernte Arbeiter?

Jeronim Capaldo: Das können wir nicht aus dem UN-Modell ableiten. Ungelernte Arbeiter werden wohl mehr verlieren, da sie meist in Sektoren mit geringerer Wertschöpfung beschäftigt sind, wo die US-Konkurrenz stärker ist. Doch dies müsste man mit einem Multisektormodell analysieren. Ich glaube, meine Kollegen bei der Österreichischen Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung (ÖFSE) arbeiten derzeit an einem solchen Modell.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Warum werden die USA mehr profitieren als die EU?

Jeronim Capaldo: Aus vielen Gründen. Der Hauptgrund ist, dass sie niedrigere Lohnkosten haben. Die Daten legen nahe, dass die US-Wirtschaft seit der Krise Jobs im Niedriglohnbereich geschaffen hat, die zum Teil vorher höher bezahlte Jobs ersetzt haben.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Wenn die EU-Politiker ihre Vorhersagen ernst nehmen – was sollten sie tun?

Jeronim Capaldo: Sie würden beginnen, an einer Wachstumsstrategie zu arbeiten, die sich nicht auf eine Ausweitung des Außenhandels konzentriert. In einer Phase schwachen Wachstums auf den Außenhandel zu setzen, hat geringe Chancen auf Erfolg. Selbst wenn es Erfolg hätte, riskiert man damit eine schwache Inlandsnachfrage und macht die Wirtschaft anfälliger dafür, dass die Schwankungen, die aus dem Ausland kommen, künftig stärker sein werden. Deutschland ist schon jetzt in dieser unglücklichen Situation.

Eine nachhaltige Wachstumsstrategie würde den relativen Rückgang der Arbeitseinkommen aufhalten. Der Trend kann sogar umgekehrt werden, wenn man zum Beispiel endlich erkennt, dass die häufig als Lösung vorgeschlagenen, flexiblen Arbeitsverhältnisse der Wirtschaft schaden. Flexible Arbeit bedeutet unzuverlässige Einkommen für den Großteil der Bevölkerung. Dies ist nicht nur sozial ungerecht, sondern beeinträchtigt auch den privaten Konsum, mit negativen Folgen für alle. Die Politiker sollten die entgegengesetzte Richtung einschlagen und Wege finden, die Arbeitseinkommen stabiler zu gestalten. Die Herausforderung, die sie annehmen müssen, besteht darin, dies zur erreichen, ohne dass es zu einer übermäßigen Starre in den Kostenstrukturen der Unternehmen führt.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Warum werden die Kapitalmärkte ansteigen – ist dies nur eine neue Form einer Blase?

Jeronim Capaldo: Das ist eine Reaktion, die wir in vergangenen Jahrzehnten in den entwickelten kapitalistischen Wirtschaftsräumen beobachtet haben, vor allem in den USA. Wenn Arbeitseinkommen eine wachsende Nachfrage nicht stützen, können finanzielle Deregulierung und andere legislative Änderungen zu einer riskanten kurzfristigen Sichtweise führen. Befreit von gesetzlichen Einschränkungen, könnten einige finanzielle Anlageformen große Geldflüsse anziehen und einen starken Wertgewinn verzeichnen. Dies könnte zu starken Profiten für einige wenige, und großen Risiken für alle führen, vor allem wenn Konzerne beteiligt sind, die als „too big to fail“ betrachtet werden.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Da die Pensionsfonds von den Aktienmärkten abhängen, müssen sich die jungen Menschen die Folgen von TTIP bewusst machen?

Jeronim Capaldo: Wir sollten uns alle Sorgen machen. Wir stehen vor der riesigen Herausforderung, eine Wachstumsstrategie zu wählen, die langfristig tragfähig ist, sowohl für die Umwelt, als auch sozial und finanziell. Unter solchem Druck scheinen TTIP und andere politische Maßnahmen die Weichenstellungen in die falsche Richtung zu sein.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Wenn Sie moderne Freihandelsabkommen betrachten, ist Ihr Modell im Grunde genommen gültig für alle diese Abkommen?

Jeronim Capaldo: Die zugrunde liegende Logik ist bei allen dieselbe. Unabhhängig von dem jeweiligen Abkommen könnte es noch weitere bedeutende Risiken geben, die ich im Zusammenhang mit TTIP noch nicht analysiert habe. Eines ist das Risiko im Zusammenhang mit Schiedsgerichten, die es mächtigen Konzernen ermöglichen würden, einige nationale Maßnahmen gerichtlich anzufechten, darunter Gesundheitsregulierungen, mit der Begründung, dass sie die Handelsregeln verletzen.

Unabhängige Studie: TTIP vernichtet in Europa 583.000 Arbeitsplätze

Die erste wirklich unabhängige Studie über die Folgen des Freihandelsabkommens TTIP kommt zu einem für Europa verheerenden Ergebnis: 583.000 Arbeitsplätze werden bis 2025 in der EU verlorengehen. Die Exporte werden schrumpfen, ebenso das Bruttoinlandsprodukt. Löhne und Steuereinnahmen werden sinken. In den USA werden all diese Kennzahlen dagegen steigen. Die einzigen, die in der EU profitieren, sind die Kapitalvermögen. Das TTIP erweist sich demnach als gefährlicher Turbo für die Umverteilung von Arm zu Reich.

Jean-Claude Juncker und Angela Merkel treiben das TTIP voran. Die erste unabhängige Studie zeigt: Das Projekt dürfte der EU massiven Schaden zufügen. (Foto: dpa)

Die bisher von der EU herausgegebenen Studien lassen das geplante Freihandelsabkommen TTIP als reinen Segen für Europa erscheinen.Entsprechend trommeln die Verfechter für das TTIP für seine rasche Verhandlung: Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, sagte am Mittwoch bei der Transatlantischen Wirtschaftskonferenz in Frankfurt: „TTIP ist ein kostenloses Konjunkturprogramm.“ John B. Emerson, US-Botschafter in Deutschland, sagte, TTIP könne sogar für den gemeinsamen Wohlstand im 21. Jahrhundert so wichtig sein wie es die NATO in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts für die gemeinsame Sicherheit war.

Die EU-Kommission behauptet:

„Einem unabhängigen Bericht zufolge könnte ein ambitioniertes Abkommen Unternehmen Ersparnisse in Millionenhöhe bescheren und hunderttausende neue Arbeitsplätze kreieren. Nach vollständiger Umsetzung dieses Abkommens wird ein jährliches Wirtschaftswachstum von 0,5% BIP (oder €120 Milliarden auf Jahresbasis) und damit ein jährliches Zusatzeinkommen von €545 für den durchschnittlichen EU-Haushalt erwartet.“

Die erste Lüge der EU-Kommission steht bereits im zweiten Wort dieses Absatzes: Schon auf der zweiten Seite der Studie steht, dass die Untersuchung mitnichten ein „unabhängiger Bericht“ ist, sondern dass die EU-Kommission der „Kunde“ ist und somit die Studie bezahlt hat.

Wenn nämlich wirklich unabhängig gerechnet wird, steht die EU als klarer Verlierer des TTIP da. Eine vom Global Delevopment and Environment Institute an der amerikanischen Tufts-Universität aktuell veröffentlichte Studiekommt zu einem ernüchternden Ergebnis. In einem Working Paper beschreibt Jeronim Capaldo, dass das TTIP auf die EU-Staaten eine geradezu verheerende Wirkung haben dürfte. 600.000 Arbeitsplätze würden demnach bis 2025 verlorengehen. Das wären so viele wie in den Krisenjahren 2010 und 2011. Selbst wenn der Arbeitsplatz-Abbau über mehrere Jahre gestreckt ist, würde er zu gravierendenen sozialen Veränderungen in den heute noch vergleichsweise reichen EU-Staaten führen. Zum Vergleich: Die von Capaldo analysierte Studie der Bertelsmann-Stiftung kommt auf einen sagenhaften Zuwachs von 1,3 Millionen neuer Jobs allein in der EU, die das TTIP angeblich bringen soll.

Aufgeschlüsselt verliert Deutschland 134.000 Jobs, Frankreich 130.000 und Nordeuropa gar 223.000 Jobs.

Auch die Exporte würden Schaden nehmen, eine besonders für Deutschland gefährliche Entwicklung: Capaldo hat für Deutschland einen Rückgang der Exporte um 1,14 Prozent errechnet. Das ohnehin schon krisengeplagte Frankreich müsste einen Rückgang von 1,9 Prozent verkraften. Die Nordeuropäer verlieren gar 2,07 Prozent.

Dies hätte zur Folge, dass das Bruttoinlandprodukt (BIP) schrumpft: In Deutschland um 0,29 Prozent, in Frankreich um 0,48 Prozent, in Nordeuropa um 0,50 Prozent.

Dadurch würden auch die Steuereinnahmen sinken: In Deutschland minus 0,28 Prozent, Frankreich minus 0,64 Prozent, Nordeuropa 0,34 Prozent.

Außerdem würden die Netto-Haushaltseinkommen kleiner werden: In Deutschland um 3.402 Euro pro Jahr, in Frankreich um 5.518 Euro, in Nordeuropa würde die Arbeitnehmer 4.848 Euro pro Jahr verlieren.

Weniger schmerzhaft wären die Folgen für Südeuropa. Doch auch hier gibt es in allen Bereichen nur Verluste. Etwa 90.000 Jobs würden wegfallen, das Haushaltseinkommen würde um 165 Euro pro Jahr und Arbeitnehmer sinken. Der Grund dafür: Den Südeuropäern geht es heute bereits schlechter, die Exporte sind schwächer. Daher würde das TTIP eine Umverteilung in einem besondern Sinn bedeuten: Nordeuropa würde auf einen Kurs geschickt, den heute schon Südeuropa erlebt. Weil die Steuereinnahmen zurückgehen, würde auch die öffentliche Hand geschwächt: Austerität pur würde mit dem TTIP auch in Deutschland, den Niederlanden, Schweden, Finnland, Österreich und allen noch verschonten Ländern Einzug halten.

Die Umverteilung der Schwäche könnte ein Grund sein, warum Angela Merkel und die EU-Kommission so euphorisch über das TTIP sind: Sie würden auf diesem Wegeinen weiteren Schritt in Richtung einer europäischen Integrationvorankommen – nur eben ganz anders, als dies den EU-Bürgern bisher vorgeschwebt ist.

Ganz eindeutig profitieren die Amerikaner von dem TTIP: Alle Kennzahlen sind positiv: Anstieg der Exporte um 1,02 Prozent, BIP-Wachstum um 0,36 Prozent, 784.000 neue Jobs, 699 Euro mehr Haushaltseinkommen, etwa gleich viel Steuereinnahmen.

Doch auch in Europa gibt es eine Gruppe, die vom TTIP profitiert: Es sind die Kapitalvermögen – also die Börsen. Frankreich, Deutschland und auch der Rest Europas würden gewinnen. Je größer die Börsen, umso höher die Gewinne. Am meisten würden die Anleger in London profitieren. Dies ist besonders interessant, weil die normalen Arbeitnehmer Großbritanniens genauso viel verlieren würden wie im Rest Europas. Es wäre allerdings zu einfach zu sagen, dass diese Entwicklung nur den Spekulanten und Super-Reichen zugute käme, wiewohl diese überdurchschnittlich profitieren werden. Tatsächlich aber sehen die TTIP-Partner in einem neuerlichen Aufblasen der Börsen die einzige Chance, die Rentner in den westlichen Staaten über Wasser zu halten. Die meisten Pensionsfonds sind an den Börsen investiert und von einem Anstieg der Kurse abhängig – nicht zuletzt wegen der umfassenden Gelddruck-Politik der Zentralbanken, die alle Anleger mit der Null-Zins-Politik in die Kapitalmärkte getrieben haben.

In dieser Hinsicht wirkt das TTIP wie ein verzweifelter Versuch, die größte Gruppe der Wähler, nämlich die Rentner, bei Laune zu halten. Die Rechnung bezahlen die Jungen und die Arbeiter.

Der Grund für diese Entwicklung liegt laut Studie in der durch das TTIP beschleunigten Globalisierung: Die Nordeuropäer würden unter gewaltigen Lohndruck geraten – vor allem bei nicht qualifizierten Jobs. Die begonnenenWährungskriege haben dazu geführt, dass alle Staaten der Welt versuchen, ihren Anteil am Welthandel durch Abwertungen zu erhöhen. Dadurch aber würde gerade in Europa die Binnennachfrage geschwächt – mit den bekannten Wirkungen auf die Kaufkraft der Bürger.

Der Grund, warum Capaldo zu so ganz anderen Ergebnissen kommt als die bisher bekannten Jubel-Studien, ist verblüffend einfach: Die offiziellen Studien beziehen ihr Datenmaterial auf die Zeit bis zum Jahr 2010 – also bevor die Krise in Europa richtig ausgebrochen war. Außerdem verwenden sie eine sehr einseitige, mechanistische Methode der Weltbank (Computable General Equilibrium, CGE), während Capaldo eine an den UN-Berechnungen orientierte Methode einsetzt (United Nations Global Policy Model, GPM). Das Wesen dieser Methode bezieht ein Phänomen ein, welches die Euro-Staaten im Zuge der Euro-Krise schmerzhaft erfahren mussten: Das reine Herunterfahren von Kosten in der Form, dass die Arbeitnehmer weniger verdienen, führt zur Umverteilung zugunsten der Super-Reichen. Vor allem aber berücksichtigt diese Methode die regionalen Unterschiede beim Handel und tut nicht so, also würde sich jeder Verlust anderswo automatisch als Zuwachs auswirken.

Die Studie von Jeronim Capaldo ist in dieser Hinsicht die erste wirklich aussagekräftige Prognose über die zu erwartenden Auswirkungen des TTIP. Das Problem für mittelständische Unternehmen und Arbeitnehmer in der EU liegt nun darin, dass seit 2009 Freihandelsabkommen von der EU-Kommission verhandelt werden. Die nationalen Parlamente haben keinerlei Mitwirkungsmöglichkeiten. Das EU-Parlament muss dem Abkommen zwar zustimmen. In der Regel sind die meisten Abgeordneten jedoch mit aus ihrer Sicht wichtigeren Dingen beschäftigt und haben weder Zeit noch Sachverstand, um zu beurteilen, was sie gerade beschließen.

In dieser Hinsicht ist die Diskussion um den sogenannten „Investorenschutz“ eine höchst gefährliche Ablenkung: Denn der gehört gar nicht in ein Freihandelsabkommen, sondern ist schon längst Standard im internationalen Recht. So verlegt etwa die staatliche deutsche Lobbygruppe Germany Trade and Invest (GTAI) seit Jahren eine Broschüre, in der den ausländischen Investoren erklärt wird, wie die Schiedsgerichtsbarkeit funktioniert. Das Papier, mit dem Alternativen zur ordentlichen Gerichtsbarkeit aufgezeigt werden, trägt den Titel: „Hilfe, ich werde enteignet! Abkommen schützen Auslandsinvestitionen“. In der Broschüre heißt es:

„Investitionsschutzabkommen sowie Investitionsverträge mit Schiedsklauseln zugunsten internationaler Schiedsgerichte eröffnen Rechtsschutzmöglichkeiten, die unabhängig von den Rahmenbedingungen in dem jeweiligen Gaststaat bestehen und seiner Einflussnahme entzogen sind.“

Zwar ist das Papier ein Ratgeber für deutsche Unternehmen gedacht, die im Ausland investieren wollen. Es beschreibt jedoch im Detail, wie der Investorenschutz im internationalen Recht geregelt ist – also auch in Deutschland. Er ist übliche Praxis, und das mit gutem Grund, wenn man an die Willkür der Staaten und deren Neigung zum Rechtsbruch denkt. Doch mit dem Freihandel haben die Schiedsgerichte nicht das Mindeste zu tun, weil sie heute schon weit verbreitet im Einsatz sind. Ein TTIP ohne ein Kapitel Investitionsschutz verliert nichts von seiner Schärfe. Die wirklichen Gefahren liegen, wie die Studie zeigt, ganz woanders.

Man kann angesichts der ernüchternden Fakten, die das TTIP für die Arbeitnehmer und die kleinen und mittleren Unternehmen bringen dürfte – ein Verlust von 583.000 Arbeitsplätzen in der EU – den Verdacht nicht von der Hand weisen, dass die öffentliche Debatte um die Schiedsgerichte ein veritables Ablenkungsmanöver ist: Der Investorenschutz kann leicht aus dem TTIP herausgenommen werden. Dies kann den Bürgern als großer Erfolg der heldenhaften Kämpfer Angela Merkel, Sigmar Gabriel und Jean-Claude Juncker verkauft werden.

Zudem kann, wie bereits geschehen, den Bürgern versichert werden, dass sie keine Chlorhühner und keinen Genmais essen müssen.

Dass am Ende die EU-Arbeitnehmer in vielen Segmenten zu Billig-Löhnern werden und sich sogar noch glücklich schätzen werden, weil sie überhaupt einen Job haben, ist die eigentliche Konsequenz des TTIP.

Es ist nicht verwunderlich, dass bis zum heutigen Tage keine Regierung zu diesem Thema Farbe bekannt hat, sondern alles daransetzt, das TTIP mit Parolen wie „wir müssen in der Welt bestehen“ oder „endlich können wir mit den USA konkurrieren“ als Rettung des Abendlandes zu verkaufen suchen.

Die neue Studie der Tufts-Universität belegt: Das Gegenteil ist wahr. Europa wird einen gewaltigen Preis bezahlen, wenn das TTIP zustandekommt. Die verantwortlichen Politiker wissen das ganz genau und versuchen deshalb, Petitionen gegen das TTIP zu unterdrücken und die Verhandlungen unter strengster Geheimhaltung durchzuziehen. EU-Kommissar Günther Oettinger hat die TTIP-Gegner sogar ganz offen verspottet. 

Das kaltschnäuzige Kalkül der politischen Eliten in der EU und den Nationalstaaten:Bis die Leute draufkommen, was wir beschlossen haben, sind wir längst in der Rente. Dafür werden auch dann die Steuern noch reichen.

Ein Interview mit dem Autor der Studie hier.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/

Steuergeld-Missbrauch: Setzte die Staatskanzlei in Sachsen bezahlte »Protestler« gegen PEGIDA ein?

Torben Grombery

Im Internet und bei alternativen Medien mehren sich aktuell die Hinweise darauf, dass die vom sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (CDU) geführte Staatskanzlei mit Sitz in Dresden Steuergelder für »Promoter« gegen die letzte PEGIDA-Kundgebung eingesetzt haben soll. Über die von der Staatskanzlei finanzierte Kampagne »So geht sächsisch« soll eine private PR-Agentur beauftragt worden sein, die Teilnehmer für die Gegendemonstration gegen PEGIDA direkt angeworben und mit zehn Euro pro Stunde entlohnt haben soll.

Die von den Mainstreammedien deutschlandweit hochgelobte Gegendemonstration mit angeblich nahezu 9000 Teilnehmern gegen die letzte Kundgebung der PEGIDA (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) in Dresden dürfte eine schicke Delle erhalten, wenn sich die Hinweise auf steuergeldfinanzierte Protestteilnehmer an dieser Gegenkundgebung erhärten – und danach sieht es derzeit zweifelsohne aus.

Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) wird derzeit bundesweit an prominenter Stelle durch die Gazetten des Mainstream gereicht und darf sich fürchterlich über Funktionäre der Partei Alternative für Deutschland (AfD) echauffieren, welche die friedlichen Abendspaziergänge der PEGIDA mit zuletzt mehr als 10 000 Teilnehmern begrüßen.

Mit den Worten »das Kalkül, aus dem Schicksal von Flüchtlingen Kapital zu schlagen, sei niederträchtig«, darf der saubere CDU-Ministerpräsident die AfD-Politiker verunglimpfen. So könnte ihm genau diese Doppelmoral alsbald zum Verhängnis werden.

Die unterschiedlichsten Hinweise auf »gekaufte Gegendemonstranten« bei der von einem breiten Bündnis – bestehend aus den üblichen Verdächtigen – organisierten Kundgebung gegen PEGIDA sind in den sozialen Netzwerken schon seit einigen Tagen zu finden.

Jetzt ist in verschiedenen Internetforen eine Anwerbemail der in Dresden ansässigen PR-AgenturBlauMond GmbH aufgetaucht, aus der hervorgeht, dass diese im Auftrag der Kampagne »So geht sächsisch« noch bis zur letzten Minute händeringend »Promoter« für eine Demoveranstaltung gegen PEGIDA am 08.12.2014 in Dresden gesucht hatte.

 

Eine Aufgabe der mit dieser Mail angeworbenen »Promoter« sollte sein, Luftballons mit Helium zu füllen und in bereitstehende Lkw zu verladen. Anschließend sollten die Luftballons an sechs verschiedenen Standorten der Gegenkundgebung verteilt werden. Als Entlohnung für diese Tätigkeiten wurden »10,00 € / Stunde auf Gewerbeschein« avisiert.

Aus dem Impressum der Kampagne »So geht sächsisch« geht hervor:

»Impressum

 

Freistaat Sachsen

Sächsische Staatskanzlei

01095 Dresden

Telefon: +49 351-564 0

info@sk.sachsen.de

http://www.sachsen.de

 

Der Freistaat Sachsen ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Er wird vertreten durch den Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich

 

Eine aus Steuergeldern finanzierte, öffentliche Kampagne-

Dass Politiker regelmäßig viele Steuermillionen für PR-Zwecke verpulvern, ist nicht neu. Die Zweckentfremdung der Mittel gegen unliebsame Bürgerproteste hingegen dürfte nicht auf Gegenliebe bei den Menschen stoßen.
Vom gleichgeschalteten Mainstream ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in dieser Angelegenheit kein Aufschrei zu erwarten.

Auf der Seite beim sozialen NetzwerkFacebook von PEGIDA wird dieser Umstand bereits heftig diskutiert.

Auf der Facebook-Seite von Stanislaw Tillich sowie auf der Facebook-Seite der von ihm zu verantwortenden Kampagne »So geht sächsisch« braut sich so ganz allmählich ein Sturm der Entrüstung auf. Die Internetseiten der BlauMond GmbH wurden gleich vom Netz genommen – dort finden »Wartungsarbeiten« statt.

http://info.kopp-verlag.de/

Warum kaufen die Rothschild in großem Rahmen chinesische Wetterstationen auf?

verfasst von Theo Stuss, 13.12.2014, 19:44

Herr Rothschild nennt seine Gründe. Sie sind humanitärer Art. China leide unter vielen Wetterunbilden und es wäre doch sehr praktisch all die vielen Menschen rechtzeitig warnen zu können.

Er hat den Wunsch in China ein System der Wettervorhersage aufzubauen, welches Voraussagen über einen Zeitraum von zehn Tagen erlauben würde.

Kommentatoren auf Youtube mutmaßen das dies in Zusammenhang mit einer Anwendung von HAARP stehen könnte.

Aus reiner Menschlichkeit kann dieser Kerl es wohl nicht in die Hand nehmen, so viele Wetterstationen zu besitzen, zumal man sich in China auch leicht das Recht eines Monopols kaufen könnte. Je mehr Stationen man besitzt, desto leichter könnte man Leugnern der sogenannten von Menschen gemachten Klimakatastrophe, den Zugang zu einem Netzwerk von Wettermeßgeräten verbieten. Aus Kanada ist bekannt, daß man ihre Zahl drastisch reduziert hatte.

Kann ein Bargeldverbot noch verhindert werden?

Heimlich, still und leise werden in Europa die Vorkehrungen für ein Bargeldverbot getroffen. Das wird als „Fortschritt“ verkauft und die meisten Menschen finden es sogar gut: in kleinen Schritten werden die Massen auf die Abschaffung des Bargelds vorbereitet. Dass sie damit eine der letzten Freiheiten verlieren, wird in den Medien kaum thematisiert.

via Gelbes Forum

Ist ein EU-weites Bargeldverbot nur noch eine Frage der Zeit? In vielen kleinen Schritten wurden die Menschen in den letzten Jahren auf das bargeldlose Zahlen vorbereitet. Proteste, Kritik gab es kaum. Immer mehr „Offenkundiges“ kündet derweil den bevorstehenden Verlust der „letzten“ Freiheit an:“

Video: Warum Bargeld abgeschafft werden soll

► via MMnews

Zu den von Andreas Popp im Video genannten Aspekten kommt natürlich noch hinzu, dass die Menschen dadurch monetär total überwacht werden. Jeder Cent kann so für alle Zeiten nachverfolgt werden. Und dabei wird es nicht bleiben. Ist den Menschen wirklich nicht bewusst, was das für dramatische Folgen haben wird?