Von Peter Karg
Eine für alle Bürger Europas Wohlstand und gesicherten Frieden bringende europäische Union, wie sie von den an Fäden des Kapitals hängenden Politik-Marionetten versprochen und mit Hilfe der Gemeinschaftswährung Euro erzwungen werden soll, wird es nicht geben. Es wird nicht gelingen, Staaten mit derart unterschiedlich leistungsfähigen Volkswirtschaften mittels einer Einheitswährung in einen gemeinsamen prosperierenden Wirtschaftsraum zu verwandeln.
Jeder, der auch nur über ein Mindestmaß an Sachverstand verfügt, musste das erkennen. Warum aber setzt dann die europäische Politik alles daran, einen von vornherein zum Scheitern verurteilten Plan umzusetzen?
Sinn dieses Plans ist in Wirklichkeit, die Wirtschaften der einzelnen Staaten zu zerstören, sie zu destabilisieren, das von ihren Bürgern erarbeitete Eigentum dem Ausverkauf preiszugeben und sie ihre Souveränität zu berauben. Europa soll für die Übernahme global agierender Konzerne sturmreif geschossen werden.
Die Freibriefe – TTIP und TISA -, die diese uneingeschränkte Plünderung Europas garantieren, werden gerade hinter verschlossenen Türen verhandelt. Dies alles geschieht im Wissen, dass das globale, vom Dollar dominierte Finanzsystem kurz vor seinem Kollaps seht. Vorher sollen noch die Weichen im Sinne einer Elite gestellt werden.
Doch noch muss dafür gesorgt werden, dass, nachdem Europa sturmreif – notfalls auch durch einen Krieg – geschossen wurde, ein zweifelsfrei am Unheil Schuldiger präsentiert werden kann. Die Rolle des Schuldigen soll, wie ich schon vor drei Jahren geschrieben habe, Deutschland übernehmen. Eine den Interessen des Kapitals dienende deutsche Politiker-Kaste setzt alles daran, dass Deutschland die ihm zugedachte Rolle übernimmt.
Als wirtschaftlich stärkster Staat Europas wurde Deutschland mit Einführung des Euros 2002 in die Rolle des „Zerstörers“ gezwungen. Obwohl klar war, dass die übrigen Staaten Europas unter der Wirtschaftsmacht Deutschland schon genug leiden würden, dass ein auf Export ausgelegtes und Handelsüberschüsse erwirtschaftendes Deutschland mittelfristig alle anderen unter eine einheitliche Währung gezwungenen europäischen Staaten in den Ruin treiben würde, ging man noch einen Schritt weiter.
Um den wirtschaftlichen Niedergang der anderen europäischen Staaten zu beschleunigen, funktionierte man Deutschland durch die Agenda 2010 – zum Schaden seiner Bürger und von denen alles andere als gewollt – in ein Billiglohnland um, dem die Konkurrenz nun nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Der Unmut über Deutschland wurde in Europa geschürt.
Doch damit nicht genug. Um diesen Unmut noch mehr zu schüren, fordert die von den Interessen des Kapitals gesteuerte deutsche Politiker-Kaste vehement die Umsetzung einer Reformpolitik nach dem Vorbild Deutschlands – die nichts anderes als Lohnsenkung, Sozialabbau und Ausverkauf von Volkseigentum bedeutet – von den schon angeschlagenen Euro-Mitgliedsstaaten. Immer harscher werdende Reaktionen aus den Nachbarstaaten zeigen, wie weit Deutschland in der Gunst seiner Nachbarn schon gesunken ist.
Die regierende deutsche Politiker-Kaste hat aber noch eine andere Aufgabe zu erfüllen. Da auch Deutschland als Teil der EU mit in den Abgrund gerissen und dem Ausverkauf preisgegeben werden soll, muss sie auch den wirtschaftlichen Niedergang und die Destabilisierung im eigenen Land vorantreiben. Auch damit wurde schon vor vielen Jahren begonnen.
Die Deregulierung des Finanzmarktes ermöglichte den „Heuschrecken“ den Einfall in Deutschland und gab das Startzeichen für den Ausverkauf. Mit Einführung des Niedriglohnsektors und dem Zulassen von Zeitarbeit und Werksverträgen wurde der für Deutschland wichtige Binnenmarkt weiter geschwächt. Die der Wirtschaft schadenden Maßnahmen werden nun mit den Sanktionen gegen Russland fortgesetzt und ihren Höhepunkt mit der Unterzeichnung der Freihandelsabkommen TTIP und TISA erreichen.
Auch die Destabilisierung Deutschlands nimmt Fahrt auf. Die steigende Unzufriedenheit der deutschen Bürger wurde geschickt mit einer völlig verfehlten Asyl- und Integrationspolitik in Richtung „Ausländer-Problematik“ kanalisiert. Daraus resultierten Bewegungen wie PEGIDA, die nunkriminalisiert werden um den Zwist der Bürger untereinander anzuheizen. Man schreckt offenbar nicht einmal davor zurück, gekaufte Gegendemonstrationen zu organisieren und damit Eskalationen in Kauf zu nehmen.
Als „Zerstörer“ vieler europäischer Volkswirtschaften wird Deutschland heute schon gebrandmarkt. Sollten sich Bewegungen wie PEGIDA ausbreiten, dann werden ausländische Medien das Thema „Fremdenfeindlichkeit in Deutschland“ aufgreifen und Deutschlands Ansehen gen Null sinken lassen. Leidtragende werden die Bürger Deutschland sein. Als fremdenfeindliche und am Scheitern Europas Schuldige werden sie, wenn die Falle zuschnappt, eine schwere Last zu tragen haben.
Leider gelingt es der unsäglichen deutschen Politik bisher, die Menschen in Deutschland im Sinne ihrer Auftraggeber zu instrumentalisieren, auseinander zu dividieren und sie in eine Falle zu treiben. Den Menschen in Deutschland bleibt nicht mehr allzu viel Zeit, um zu erkennen, dass man sie als Sündenböcke auserkoren hat. Ihnen bleibt auch nicht mehr viel Zeit, um der schändlichen Politik Einhalt zu gebieten bevor die Falle zuschnappt.
Zum Glück gibt es aber Anzeichen dafür, dass die Pläne der korrumpierten Politik und deren Hintermänner nicht aufgehen werden.
Original und Kommentare unter:
http://www.dorfling.de/index.php/home/chef-blog/politik/709-laufen-wir-in-die-falle
http://brd-schwindel.org/laufen-wir-in-die-falle/







Was haben sich die Demonstranten nicht alles anhören dürfen: “Eine Schande für Deutschland” seien sie, eine seltsame “Mischpoke” oder gar “Nazis in Nadelstreifen”, mindestens aber (Neu-)Rechte, die der veröffentlichten Meinung zufolge nicht weniger als ein islam- und asylantenfreies Deutschland fordern. Und dennoch: Am Montagabend kamen in Dresden 15.000 Menschen zusammen, um unter dem Banner der “Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes” (Pegida) von ihrer Versammlungsfreiheit Gebrauch zu machen. Ein Kommentar über eine Bewegung, die den vermeintlich Mächtigen Angst zu machen scheint.Selbst Kanzlerin Angela Merkel (CDU), in den Augen von zu vielen Bundesbürgern eine hervorragende Regierungschefin, konnte es nicht verhindern: Trotz ihrer flammenden Warnung an die Teilnehmer der Pegida-Demonstration, sich nicht von Rechtsextremen instrumentalisieren zu lassen, folgten am Montag nach offiziellen Zahlen der Polizei, die gemeinhin eher konservative Schätzungen veröffentlicht, 15.000 Menschen dem Demo-Aufruf. Oder kamen sie gerade wegen der Warnung Merkels und anderer? Eines lässt sich jedenfalls feststellen: Die Taktik der Politik, die Pegida zu diffamieren und kräftig mit der Nazi-Keule zu schwingen, ist kolossal gescheitert. Sie hat offensichtlich dazu beigetragen, noch mehr Menschen zu mobilisieren und diese Menschen dazu angeregt, sich selbst ein Bild von den “Nazis in Nadelstreifen” zu machen, wie NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) unter Rückgriff auf das Stilmittel der Alliteration formulierte. Von einer belächelten Demonstration mit einigen Hundert Teilnehmern im Oktober hat sich Pegida zu einer veritablen Bewegung gemausert, die die Schlagzeilen und Talkshows der Republik beherrscht.