Europäische Stufenpyramiden und Megalith-Monumente in Süddeutschland – Teil 2

Ganginnere Cairn von Kürnbach

 

Ganginnere Cairn Hetty, Cotswald-Severne, Gloucestershire, England, 3300-3200 v. Chr.

Cairn VI von Schmie,

Cairn von Knowth, Irland, ~3200 v. Chr

Megalithgrab Geise I auf dem Marsberg von Randersacker, Würzburg

Megalithgrab 1 von Kleinenkneten,  ~3000 v. Chr. 

Portal zu Geise I

Portal in Tumulus, Cerveteri, Italien, 7. – 5. Jh. v. Chr. 

                                                                            

Portal Geise I, zwei mannshohe Verschlussplatten davor liegend. Offiziell gilt der Megalithgang als Bierkeller späterer Steinbrucharbeiter. Warum hätten man diesen mit mehrere Zentner schweren, passgenauen Platten verschließen sollen? Die staatliche Archäologie versucht nicht einmal ein Minimum an Glaubwürdigkeit für ihre realitätsfernen Behauptungen herzustellen. Offenbar liegt alles noch „in situ“, so wie die Steinbrucharbeiter den Gang per Zufall fanden und öffneten. (rechte Aufnahme)

 Portal eines Felsgrabs in Yüceören, Ost Kilkien, Türkei. Die Gräber dieser großen Felsnekropole besitzen meist einen Verschlussstein, wie das Megalithgrab bei Würzburg, hellenistische Epoche, 400 v. Chr. bis 300 n. Chr. (linkes Foto)

Ganginnere Geise I

Ganginnere in Cairn Kerdean, Bono, Auray, Bretgne, Neolithikum 

Portal Geise II Marsberg, Randersacker

Portal in Grabkammer, Cerveteri, Italien, 7. – 5. Jh. v. Chr.     

http://megalith-pyramiden.de/

Teil 1:

https://marbec14.wordpress.com/2014/12/06/europaische-stufenpyramiden-und-megalith-monumente-in-suddeutschland-teil-1/

Tagesenergie 66 – Alexander Wagandt im Gespräch mit Jo Conrad (bewußt.tv)

Veröffentlicht am 17.12.2014

Alexander Wagandt und Jo Conrad im Gespräch über Ereignisse Mitte Dezember 2014 und die dahinter liegenden Energien

 

USA und NATO liefern Waffen an die Ukraine – Aggression gegen Russland in der Planung

Stephen Lendman

Trotz gegenteiliger Beteuerungen – große Lügen anstelle harter Wahrheit. Das ist seit Langem die Politik der von den USA kontrollierten NATO. Dies wird von den Nachrichtenmachern in den Medien ignoriert, die kaum etwas Substanzielles berichten. Kiew will die Demokratien in der Region des Donezbeckens zerschlagen und mit harter Hand regieren. Unverhüllte Aggression soll die gewünschte Politik erzwingen.

Die so genannten »Tage der Ruhe« des illegitimen, oligarchischen ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko sind bedeutungslos – sie sind eher die »Ruhe vor dem Sturm«. Poroschenko droht mit »totalem Krieg« gegen Russland und einem »besser als zuvor vorbereiteten« Großangriff auf das Donezbecken.

Die Ukraine wird verdeckt mit amerikanischen Waffen und entsprechender Munition beliefert. Ein identisches Gesetz wurde vom amerikanischen Repräsentantenhaus und vom Senat einstimmig verabschiedet. Dieses »Gesetz zur Unterstützung der Freiheit in der Ukraine« (UFSA, H.R. 4278) vom September 2014 macht dies alles nun leichter und genehmigt die Lieferung tödlicher und nichttödlicher militärischer Hilfe über das hinaus, was bereits bereitgestellt wurde. Dazu gehören Kommunikationsausrüstungen, Schutzwesten, Nachtsichtgeräte, Fahrzeuge, technisches Gerät zur Granatabwehr, Ferngläser, kleine Boote und verschiedene militärische Kleidung, aber auch Scharfschützen- und Sturmgewehre, mobile Granatwerfer sowie Granaten und nicht zuletzt Stinger-Flugabwehr- und Panzerabwehrraketen. Das, was jetzt bekannt wurde, ist wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs.

Das Gesetz »ermächtigt Präsident Obama, der ukrainischen Regierung Rüstungsgüter und militärische Dienstleistungen zu liefern sowie Ausbildung anzubieten, damit diese offensiven Waffen entgegentreten und die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine wiederherstellen kann…

Dies schließt Panzerabwehr- und panzerbrechende Waffen, Mannschaftswaffen und Munition, Radar zur Erkennung und Beschießung von Artilleriebatterien, Feuerleitsysteme, Entfernungsmesser sowie optische, Orientierungs- und Steuerungs-Ausrüstung, taktische, truppengestützte Überwachungsdrohnen und sichere Kommando- und Kommunikationsausrüstung ein.«

Der stellv. russische Außenminister Sergei Rjabkow erklärte, Russland »wird auf diese Entwicklung reagieren müssen«, dies gelte insbesondere dann, wenn die USA neue Sanktionen verhängten. Rjabkow warf den USA »antirussische Stimmungsmache« vor. Sie versuchten, »uns [Russland]

Entscheidungen aufzuzwingen, die für uns kategorisch unannehmbar sind«, und zerstörten damit Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Auch der Sprecher des russischen Außenministeriums, Alexander Lukaschewitsch, reagiert auf das feindselige amerikanische Gesetz:

»Beide Häuser des amerikanischen Kongresses haben das so genannte ›Gesetz zur Unterstützung der Freiheit in der Ukraine‹ ohne Aussprache und ordnungsgemäße Abstimmung verabschiedet. Die eindeutig auf Konfrontation angelegte Botschaft des neuen Gesetzes kann nichts anderes als tiefes Bedauern auslösen. Wieder einmal erhebt Washington substanzlose und pauschale Beschuldigungen gegenüber Russland und droht mit weiteren Sanktionen. Gleichzeitig vermischen die USA die Konflikte in der Ukraine und in Syrien miteinander, die die Vereinigten Staaten selbst wesentlich verschärft haben. Sie beziehen sich sogar auf den INF-Vertrag, obwohl es, um es milde auszudrücken, strittig ist, ob die USA diesen überhaupt einhalten. Zugleich versprechen die USA, Kiew bei seinen Militäroperationen im Donezbecken zu unterstützen, und räumen offen ein, dass sie so genannte Nichtregierungsorganisationen dazu einsetzen wollen, sich in die russische Innenpolitik einzumischen.

Auch wenn man eigentlich meinen sollte, dass die großen Herausforderungen in internationalen Sicherheitsfragen eine Absprache bei den russischen und amerikanischen Bemühungen erforderten, folgen die amerikanischen Senatoren und Abgeordneten dem von der Regierung Präsident Obamas eingeschlagenen Weg und zerstören die Grundlagen der Partnerschaft. Die bilateralen Beziehungen werden genauso deutlich beeinträchtigt, wie es im Fall der berüchtigten »Jackson-Venik-Klausel« aus dem Jahr 1974 der Fall war, mit der eine Zusammenarbeit [zwischen den USA und der damaligen Sowjetunion] für Jahrzehnte blockiert wurde.

Wir müssen zu dem Schluss kommen, dass die USA, beeinflusst durch überholte Ängste, die Zeit zurückdrehen wollen. Wenn der amerikanische Kongress gegen Russland gerichtete Sanktionen beschließt, sollte er sich keine Illusionen über ihre Wirkung machen. Russland wird sich nicht dazu einschüchtern lassen, seine Interessen aufzugeben und Einmischungen in seine inneren Angelegenheiten hinzunehmen.«

Washington ist direkt daran beteiligt, die unverhohlene Aggression Kiews zu planen und zu steuern. Die verdeckte Einmischung nahm bereits im April ihren Anfang. Das UFS-Gesetz geht aber noch darüber hinaus, eine Unterstützung der Ukraine mit Waffen zu erlauben. Es weist Außenminister John Kerry an, mit ukrainischen Regierungsvertretern zusammenzuarbeiten, um etwa die russischen Gasexporte in die Ukraine zu verringern.

Zudem weist es die oberste Rundfunkbehörde der USA, dasBroadcasting Board of Governors (BBG), an, auf alle amerikanischen zivilen und internationalen Medien hinzuwirken, dem Kongress einen Aktionsplan vorzulegen.

Zugleich soll in den früheren Sowjetrepubliken die russischsprachige Propaganda ausgeweitet werden, um angeblich der »Propaganda« der Russischen Föderation entgegenzuwirken. Über die Sender Voice of America, Radio Free Europe und Radio Liberty soll vor allem verstärkt in der Ukraine, Georgien und Moldawien gesendet werden. Mit diesen Propagandasendern will Washington die Wahrheit unterdrücken und Lügen verbreiten – die Wirklichkeit soll auf den Kopf gestellt werden.

Die Putschisten in Kiew bedrohen mit voller Rückendeckung und Ermutigung aus den USA die regionale Stabilität und verstärken ihre Aggression.

Auch andere NATO-Länder liefern Rüstungsgüter an die Ukraine. Im September wurde dies vom damaligen ukrainischen Verteidigungsminister Valeriy Heletey bestätigt, ohne allerdings konkrete Länder zu nennen. Man habe »in Gesprächen hinter verschlossenen Türen Einvernehmen« hinsichtlich der Waffen erreicht, die die Ukraine benötige, meinte er. »Ich bin nicht befugt, einzelne Länder namentlich zu nennen, mit denen wir uns geeinigt haben. Aber diese Waffen befinden sich bereits auf dem Weg zu uns. Das ist die Wahrheit. Dies kann ich Ihnen offiziell bestätigen.«

Kiew stimmte den Waffenstillständen zu den Bedingungen zu, wie sie in Genf und Minsk vereinbart wurden, hat aber direkt gegen sie verstoßen. Möglicherweise bereitet das Land weitere und noch brutalere Konflikte vielleicht noch vor oder nach den Feiertagen vor. Möglicher Auslöser könnte in Absprache mit Washington auch ein Täuschungsmanöver unter falscher Flagge sein. Kriegführung auf der Grundlage von Lügen ist zu einer allgegenwärtigen amerikanischen Strategie geworden, die sich gegen Länder oder deren Nachbarn richtet, die keine Bedrohung für die USA darstellen.

Die gegenwärtige Ruhe im Donezbecken dürfte nicht von langer Dauer sein. Kiew wird seine Aggression in voller Stärke wieder aufnehmen und bereitet seine Kräfte schon darauf vor. Die Streitkräfte werden personell verstärkt, um die militärische Schlagkraft auch mit den von der NATObereitgestellten Waffen zu verstärken.

Die englischsprachige Internetseite Fort Russ übersetzt nach eigenen Angaben »die besten russischen Nachrichtenmeldungen, Analysen, Blogger und sozialen Medien aus Russland und der Ukraine sowie andere wichtige Inhalte«. – »Unter den gegenwärtigen Bedingungen eines bewussten Angriffs der westlichen Mainstreammedien auf Russland ist es um der zukünftigen weltweiten Sicherheit willen wichtiger als jemals zuvor, auch die russische Seite der Geschichte zu hören.«

Am vergangenen Sonntag titelte Fort Russ: »Russische Staatsduma könnte den Einsatz russischer Truppen in der Ukraine genehmigen«. Weiter hieß es: »Michail Emeljanow von der Partei Gerechtes Russland bezeichnete dies als eine Möglichkeit, Russland zu schützen.« Man »kann nicht in aller Ruhe zusehen, wie die USA die Ukraine mit modernsten tödlichen Waffen beliefern. In dieser Hinsicht dürfen wir keine Schwäche zeigen«, sagte er.

»Die Lage ist sehr besorgniserregend. Nach den amerikanischen Absichten zu schließen, wollen sie die Ukraine in eine Kampfzone gegen Russland verwandeln, denn die wirtschaftliche Situation in der Ukraine wird sich nicht verbessern. Die Bewaffnung eines solchen Landes ist für Russland potenziell sehr gefährlich.«

Die amerikanische Politik zeigt deutlich, dass Obama einen Krieg und keinen Frieden will. Direkt vor der russischen Haustür soll sich eine explosive, irrationale Situation entwickeln.

»In einigen Jahren wird sich die Ukraine in ein Land verwandelt haben, in dem Hunger und Armut vorherrschen und eine russlandfeindliche Regierung an der Macht ist, die ihre Bevölkerung dazu erziehen wird, Russland zu hassen. Sie werden bis an die Zähne bewaffnet sein, und die Weigerung der Ukraine und der USA, die Russische Föderation in den gegenwärtigen Grenzen anzuerkennen, wird immer neue Konflikte auslösen.«

Fort Russ bezeichnet die Regierung Poroschenko als einen amerikanischen »Vasallen«, der »mit drastischen Maßnahmen gegen seine eigene Bevölkerung und Russland vorgeht«. Poroschenko sei an die Macht gebracht worden, um amerikanische Interessen zu befördern, weil er »ohne zu zögern allen Befehlen aus den USA« Folge leiste. Andernfalls würde er auch sofort seinen Hut nehmen müssen und würde durch einen anderen »willfährigen Helfershelfer« ersetzt. So gehen Führungsmächte nun einmal vor, und die USA gehören zu den rücksichtslosesten von allen.

Vielleicht strebt man in Washington sogar einen Atomkrieg gegen Russland an, was nackter Wahnsinn wäre und zu einem allgemeinen Armageddon führen könnte. Aber den Verrückten in Washington ist alles zuzutrauen. In ihrem Wahn riskieren sie sogar die Auslöschung allen Lebens auf Erden.

Die Destabilisierung Russlands geht ungebrochen weiter. Die USA setzen auf einen Regimewechsel. Die amerikanische Ukraine-Politik ist nur der Vorwand, die aber im Zentrum des Sturms bleibt, ohne dass ein Ende abzusehen wäre.

Am 14. Dezember titelte Sputnik News »Milizionäre beobachteten im Osten der Ukraine Transportflugzeuge, Kampfflugzeuge und Kampfhubschrauber« – und zwar in Gebieten, die von der Regierung in Kiew kontrolliert werden. Laut Rossijskaja Gaseta wurden derartige Aktivitäten verstärkt in Kramatorsk und Tschuhiuw beobachtet. Waffen und Munition seien von dort aus weiter nach Dnipropetrowsk gebracht worden. Samstag Nacht seien »NATO-Transportflugzeuge mit Containern mit unbekannter Ausrüstung auf dem Flughafen in Saporischschja in der Südukraine gelandet.

Die Nachrichtenagentur Noworossijaberichtete, amerikanische Transportflugzeuge vom Typ Hercules C-130 seien auf dem Flughafen in Saporischschja entladen worden, vermutlich handelte es sich um Waffen und Munition. Auf dem Gelände des Flughafens seien in aller Eile Wachtürme errichtet worden. Etwa 50 Soldaten in NATO-Uniformen wurden gesichtet. Nach Angaben von Einwohnern sprachen sie Polnisch. Sie versuchten, die Leute daran zu hindern, sie zu fotografieren.

Moskaus Botschafter bei der OSZE, Andrei Kelin, ist der Ansicht, ein militärisches Vorgehen im Donezbecken werde den Konflikt nicht lösen. Gleichzeitig verwies er noch einmal darauf, dass die Regierung in Kiew durch einen verfassungswidrigen Putsch an die Macht gekommen sei. Weiter sagte er:

»Anstatt die Korruption zu bekämpfen, machte sich die Regierung in Kiew daran, die Interessensphären neu aufzuteilen. Die berechtigte Enttäuschung der Menschen förderte nationalistische Stimmungen. Die Regierung in Kiew setzte gegen den Osten des Landes brutale Gewalt, unter anderem durch den Einsatz schwerer und teilweise sogar verbotener Waffen, ein, anstatt einen politischen Dialog zu suchen. Nachdem das militärische Abenteuer im Osten gescheitert ist, setzt Kiew nun auf das Mittel wirtschaftlicher Strangulierung. Dies verstößt gegen die Vereinbarung von Minsk, die eine Wiederherstellung der Wirtschaft im Donezbecken vorsieht. Unsere Kollegen bezeichnen dies verschämt als ›komplizierte Situation‹. Sie versuchen, Russland die Verantwortung dafür zuzuschieben, dass Kiew gezwungen gewesen sei, Städte zu bombardieren und die Infrastruktur zu zerstören. Dieser Versuch, die Wirklichkeit auf den Kopf zu stellen, wird fehlschlagen.«

Die russische Regierung ist vor allem über eine mögliche von den USA geplante Aggression besorgt. Sie weiß, was dann auf sie zukäme, und ist darauf vorbereitet, entsprechend zu reagieren.

 http://info.kopp-verlag.de/

 

Polit-Urknall, die Medien verschweigen völlig unerkannte Liberal-Radikale Mehrheit

Denkverbot Brain Gehirn Verbot Bundestag Plenarsaal Politik Fraktionsstimmvieh Meinungsfreiheit Pressefreiheit Gaengelung Bevormundung_150Bad Ballerburg: Darauf hat die Welt gewartet, endlich bekommt der konfuse deutsche Streithammel mal richtig angesagt wo der Bartel den Most holt. Der Durchschnittsbürge® muss sich allerdings ziemlich in Acht nehmen, denn er ist wegen seiner aufkeimenden eigenen Meinung jetzt unvermittelt ins Visier der Propaganda-Industrie geraten, die sich nicht mehr ernst genommen fühlt und zur einhelligen Gegenwehr anhebt (Krieg: Presse gegen Masse). Die gewinnorientierten Aktionärs-Medien sehen sich wieder einmal in ihrer Existenz bedroht, zurecht! Sie müssen dafür nun die Kundschaft präventiv maßregeln, damit ihnen diese nicht von der Umsatz-Schippe hüpft. Das letzte was man jetzt noch gebrauchen kann, sind schwerste Verluste an der heimischen Meinungsfront.

Die Medien haben natürlich, wegen der von ihnen total vereinnahmten und kontrollierten Pressefreiheit[Wikiepedia], die absolute Meinungshoheit. Es besteht kapitalistische Einigkeit (Kapitalismus = konkurrenzlos übrig gebliebenes Konkurrenzsystem), wonach in die empfindsamen Kunsum-Enten-Hirne kein „Home-brewn-Content” vordringen darf, das wäre der mediale Supergau. Besagte Hirne sollten gemäß noch völlig geheimer EU-Normen immer nur mit gut vorgedachten und vorsortierten Inhalten befrachtet werden.
Nur jene zertifizierten Meinungen der wenigen großen Konzern-Agenturen, damit allzeit eine gesunde, gut plan- und vorhersehbare Volksmeinung im Lande kursiert (Beispielwahrheit: 97 Prozent der Deutschen wollen Merkel).

Umsatzoptimierende MeinungenFakten, die zwischen gekaufter Politik und gewinnorientierten Konzernen, selbstverständlich nur zum Wohle der Masse, weise vorausgeplant und normgerecht vorproduziert werden. Revolutionäre Praktiken, wie bereits erfolgreich im Bundestag praktiziert (siehe Beschilderung), sollen auf lange Sicht auch für das Volk machbar sein.

Ein wunderbares mediales Leerstück, eine wahre Meisterleistung derPressungsfreiheit lieferte jüngst ein Berliner Schmierblatt: Links- und Rechtsradikale in obskurem Bündnis geeint[BZ] Mit diesem Hetz-Aufsatz gegen denkende und fühlende Menschen gedachte sich wohl jemand im Konzernhintern ein wenig Macht-einwärts gleiten zu lassen, sehr originell, nicht wahr.pressefreiheit_heute_ist_spruch_definition_wika_qpress

Die Kurzzusammenfassung der These aus dem Artikel könnte lauten: „Mensch halt die Fresse, setz dich wieder vor die Glotze und überlass’ uns das Denken … konsumiere, folge unserer Weisheit und den amtlichen Anweisungen!“. Ok, genau so liebt es ja auch „der Deutsche“ schon seit Kaisers Zeiten. Damit konnte der Artikel aber nicht allen Lesern helfen, offenbar gab und gibt es noch eine große Gruppe bei denen Fragezeichen in den Augen hinterblieben sind. Was aber sind nun die tatsächlichen Ziele der von der BZ postuliereten Meinung?

Radikale Strömungen von links bis rechts

Folgt man dem Bericht der Berliner Zeitung, dann besteht größte Gefahr, dass sich linke und rechte Extremisten einig werden, um womöglich gemeinsam für den Erhalt des Friedens zu demonstrieren?  immerhin wusste ja schon der BZ-Autor zu berichten, dass sich diese Gruppen näher stehen als alle anderen. Ein Unding, was in der Form natürlich überhaupt gar nicht vorkommen darf, denn ohne Spaltung unserer Gesellschaft würde das gesamte Herrschaftsprinzip in Frage gestellt. Insoweit ein absolutes NoGo-Gebiet, weshalb die Medien im Rahmen ihres pädagogischen Auftrags gefordert sind, hier hart gegenzusteuern, um die möglicherweise längst mit CBD Öl beträufelten Hirne der Masse wieder für die Schar der Nichtdenker zu recyceln.

Dessen aber nicht genug, denn der Autor unterlässt es die ganzen anderen Radikalen in der Republik zu erwähnen. Jene finsteren Gestalten, die den ganzen Tag lang nichts sagen, für gewöhnlich nur vor der Glotze hocken und sich nichts anderes wünschen als Frieden rundherum. Diese Extremisten verschweigt der Autor bewusst, um der Bewegung nicht noch mehr Dynamik zu verleihen als sie ohnehin schon mit den Links- und Rechtsradikalen hat. Stellen wir uns nur vor die Liberal-Radikalen, eine schier unübersehbare Menge, würde sich dem gellenden Ruf nach Frieden anschließen. Gar nicht auszumalen …  eine riesige Katastrophe!

Eine der bösartigen Erkenntnisse, die wir aus dem Bericht auch noch gewinnen können, ist die Tatsache, dass es an jedem Menschen etwas auszusetzen gibt. Mit kaum irgendjemandem auf diesem Planeten wird man absolute Einigkeit erzielen. Vielleicht ein großes Maß an Übereinstimmung, aber nie völlige Einigkeit. Genau das ist der Punkt. Wenn man die Masse weiterhin beherrschen will dann gilt immer noch die uralte Devise: Divide et impera[Wikipedia]. Das „Teile und herrsche“-Prinzip ist bei Leibe nicht überholt, wir stecken immer noch mittendrin, sind aber offensichtlich zu blöd es als solches zu erkennen.

Jetzt wird bestimmt auch etwas klarer was die Aufgabe der hoch dotierten Presstituierten[qpress] ist. Sie haben alles zu verteufeln was nicht in das vorgebrachte Raster passt. Eine Verbrüderung von Links und Rechts geht gar nicht, das löst die höchste Alarmstufe für alle Machtapparate aus. Es muss alles daran gesetzt werden, dass sich die Menschen nichteinig werden, ansonsten verliert da wer die Beherrschung … im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Kernbotschaft lautet: „Lasst euch spalten“

Sicher, niemand möchte es wahrhaben aber so lautet tatsächlich die Kernbotschaft. Das ist enorm wichtig, das Lagerdenken! Wir müssen entweder links oder rechts sein, gerne können wir uns noch in der Mitte befinden und bis heute hat niemand bemerkt dass dort die Liberal-Radikalen oder auch die Neutral-Radikalen, in jedem Fall aber eine unendliche Masse nur darauf lauert dem Establishment die rote Karte zu zeigen. Natürlich wird das nicht passieren, wir werden uns auch weiter spalten lassen, denn genau dafür haben wir sie und ihre Aktionäre … der bezahltenSpaltskeil-Presse.

FeindBIld Bild Feind Medien Zensur Propganda Schmierblatt Herze Vierte Gewalt Pressefreiheit Pressbefreit qpressEs gibt es aber immer noch eine Menge Leute die haben gar kein Bock auf diese Spalterei,  fangen einfach unaufgefordert an zu denken, was sicherlich auch des lieben Friedens willen (um ungestört Krieg führen zu können) alsbald verboten gehört. Zu Adolfs Zeiten nannte man das Wehrkraftzersetzung oder Unterstützung des Feindes. Jedermann sollte klaglos die Notwendigkeit anerkennen, dass das Feindbild nicht grundlos aufgebaut wird, sondern nur, damit die Masse Mensch das unabwendbare UNrecht und zwangsläufig daraus resultierende Elend danach besser verkraftet, das Gefühl hat, für das Elend auch wirklich selbst verantwortlich zu sein. Ohne Bereitschaft zum Krieg, den Fokus mustergültig auf den Feind gerichtet, könnte sich das geballte Potential der Masse sonst gar gegen die Kriegstreiber selbst richten. Wer sollte das wollen, gerade wo man doch jetzt mal wieder einen gerechten Krieg in der Pipeline hat? Drum lasset euch in Links und Rechts spalten, schlagt euch gerne ein wenig den Schädel ein, aber gehorcht gefälligst, wenn der Marsch gegen den Feind unseres geliebten Kapitalismus befohlen wird!

Aber die oben genannte Postille ist da beileibe nicht allein auf diesem Terrain unterwegs, es scheint so eine Art konzertierte Aktion der Medien bei der Aufdeckung der Verbrüderung der Radikalen zu geben. Verschwörungstheoretiker, Linke und Neonazis gegen Gauck[Der Tagesspiegel], der kann da auch mithalten. Wenn es gegen einen unfähigen Kriegstreiber Gauck geht, dann können da nurVerschwörungstheoretiker am Werke sein, schon klar. Und mit derselben Thematik, dasselbe Blättchen, noch viel heiterer: Überall Verschwörer[Der Tagesspiegel]. Und dann erst geht die Post richtig ab: Berliner demonstrieren gegen Gauck | Verschwörung für den Frieden[N-TV]. Es ist ja auch nicht so, dass wir keine Zeit und Lautstärke hätten: Dass man sie bis nach Moskau hört … [Zeit-Online], nicht weniger schäbig, aber immerhin Joffes Postille will da doch auch mitspielen, wenn es darum geht den „Radikal-Normal-Bürge®“ nebst seiner subversiven Ambitionen zu enttarnen.

Nur die freie Presse ist ohne Fehl und Tadel

Und weil das alles so ist, darf nur die freie Presse mit Steinen aus dem medialen Glashaus heraus werfen, gerne auch auf die eigene Bevölkerung,  schließlich dient diese Agitation einem guten Zweck. Wir alle wissen nur zu gut, dass gerade die Kapitalbindung der Presse deren legendäre Unabhängigkeit ausmacht. Geld war schon immer neutral, hatte nie eine eigene Meinung oder gar ein eigenes Interesse … und seinen Eignern konnte man doch nichts Unlauteres nachweisen. Um diesen Bericht nicht einseitig zu gestalten, lassen wir jetzt noch einen typischen Rechtsradikalen zu Wort kommen, Ken Jebsen von KenFM.

Seine Rechtsradikalität wird immer wieder seitens diverser Mainstream-Medien öffentlich attestiert, weil er doch so ein gefährlicher Brandredner von den Montagsdemos ist. Erstmals entdeckte wohl Jutta Shitfurt[qpress] sein Talent. Schließlich ist neuer/alter Konsens: wer sich kritisch zur jetzt herrschenden Placebo-Demokratie äußert, auch wenn die nachweislich nicht funktioniert, muss zwingend ein Rechtsradikaler sein, bestimmt auch noch Antisemit und weitere Totschlagbezeichnungen lassen sich auch ungestraft auf solche Gestalten anwenden, das gehört heute zum guten Ton (der Spaltung) dazu und ist Teil einer legitimen wie anerkannten Hetze, um die betreffende Person mundtot zu machen, darüber hinaus völlig ad absurdum zu führen. Soll er sich selbst entlarven mit dem beigefügten Video … mal sehen ob es gelingt (wegen der Bösartigkeit der enthaltenen Aussagen kann die Ladezeit beträchtlich sein, hat natürlich nichts mit Zensur zu tun).

Durch die Verlinkung des Streifens muss auch qpress nunmehr mit dem Vorwurf leben, ganz rechts zu sein … schließlich gibt man doch solchen Brandrednern keine Plattform, selber Maul halten ist konformer. Oh Gott, ist man jetzt Klein- oder Groß-Nazi [Steinbergrecherche | Elias Davidsson], woran soll man das nur festmachen? Das wäre übrigens nicht das erste Mal, obgleich hier sonst eher viele linke Ideen vertreten sind. Es ist aber auch nicht auszuschließen, dass qpress dem frisch entdeckten „neutral- oder liberal-radikalen“ Spektrum zuzuordnen ist. Wichtig ist nur, um die Spaltung unserer Gesellschaft weiter erfolgreich voranzutreiben, muss auch qpress irgendeiner bekämpfenswerten Ideologie zugeordnet werden! Welche? Das ist dabei eigentlich völlig egal. Gut? Böse? Nur das Dazwischen darf es nicht geben und friedlich treffen dürfen sich diese Ideologien auch nirgends, DAS ist hochgradig systemgefährdend … Krieg hingegen ist was ganz normales.

Polit-Urknall, die Medien verschweigen völlig unerkannte Liberal-Radikale Mehrheit

Fünf Millionen Euro pro Tag für die Armee: Ukraine fordert neue Kredite von der EU

Der ukrainische Premierminister Arseni Jazenjuk fordert „dringend“ neue Kredite von der EU. Die Ukraine habe durch den Verlust der Krim 20 Prozent ihrer Wirtschaftskraft eingebüßt. Tatsächlich laufen die Kosten für den Krieg im Osten völlig aus dem Ruder. Die EU hält sich noch bedeckt und will im kommenden Jahr eine Geberkonferenz für die Ukraine abhalten.

Der ukrainische Premierminister Arseni Jazenjuk kann sein Land ohne ausländische Finanzhilfen nicht auf den Beinen halten. (Foto: dpa)

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) hat der Ukraine am Montag insgesamt 150 Millionen Euro überwiesen.

Der Kredit soll in die Modernisierung der Urengoy-Pomary-Uzhgorod Pipeline fließen, meldet die EBRD in einer Mitteilung. Doch am selben Tag hat der ukrainische Premierminister Arseni „Jaz“Jazenjuk auf seinem Besuch in Brüssel, weitere „dringende“ Finanzhilfen von Brüssel gefordert. Auf Nachfrage eines Reporters, wie dringend die Ukraine denn mehr Gelder bräuchte, sagte Jazenjuk: „Um es auf den Punkt zu bringen – gestern.“

Tatsächlich dürfte die Ukraine das Geld vor allem für den Krieg im Osten benötigen: Jazenjuk sagte der Nachrichtenagentur Ukrinform, dass sein Land täglich 95 Millionen Gwirna (ca. 5 Millionen Euro) für die Armee und die Verteidigung des Landes benötige. Die Ukraine will von der Nato Waffen kaufen.Aktuell deutet alles darauf hin, dass US-Präsident Obama die Waffenhilfe bewilligen will. Allerdings wollen die Amerikaner nur einen Teil selbst finanzieren. Neue EU-Kredite könnte Kiew eine wichtige Entlastung bringen.  Bereits vor einigen Tagen hatte Jazenjuk eingeräumt, dass die Ukraine im Grunde ihre Armee bereits heute nicht mehr finanzieren könne. Ein radikales Privatisierungs-Programm im Sozialbereich soll Mittel für den Militäreinsatz freischlagen. 

Die EU hält sich noch bedeckt und hat bisher keine Details zu den neuen Krediten bekanntgegeben. EU-Kommissar Johannes Hahn hat laut EUObserver jedoch angekündigt, dass zu Beginn des kommenden Jahres eine Geberkonferenz in der Ukraine stattfinden soll.

Der IWF hatte erst vor wenigen Tagen ein Finanzloch von 15 Milliarden Dollar in der Ukraine identifiziert. 

Im vergangenen Jahr hat die EU der Ukraine ein Paket von Krediten und Zuschüssen in Höhe von 12 Milliarden Euro bereitgestellt. Die EU fordert im Gegenzug weitgehende Wirtschaftsreformen. Brüssel will erst eine Geberkonferenz organisieren, wenn Kiew einen detaillierten Plan für die wirtschaftliche Entwicklung der Ukraine vorlegt. EU-Erweiterungskommissar Johannes Hahn legt das als „Vorbedingung“ fest.

Doch Jazenjuk sagt, dass seine Regierung alles Menschenmögliche getan habe. Schließlich habe die Ukraine durch den Wegfall der Krim 20 Prozent ihrer Wirtschaftskraft verloren. Die ukrainische Währung hat an Wert verloren und die Regierung hat die Steuersätze angehoben.

EurActiv zitiert den ukrainischen Premierminister:

„Wir werden all unsere Versprechen einlösen (…), aber die Ukraine braucht eine Art Kissen, um diese Zeit überstehen zu können. Diesen Kissen bildet ein neues Finanzhilfen-Paket (…) Es ist schwierig für uns, gegen eine Atommacht, die bis an die Zähne bewaffnet ist, zu kämpfen.“

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/12/17/fuenf-millionen-euro-pro-tag-fuer-die-armee-ukraine-fordert-neue-kredite-von-der-eu/

Fehlt göttlicher Beistand? – USA bitten Vatikan um Hilfe bei Auflösung von Guantánamo

Avatar von UnbekanntTerraherz

Die USA haben ein Gesuch an den Vatikan geschickt, in dem sie Papst Franziskus um Hilfe bitten bei einer „humanen Lösung“ für die Verlegung der noch in der US-Militärbasis auf Guantánamo befindlichen Häftlinge. Anscheinend plant Washington nach dem Erscheinen des CIA-Folter Berichtes, das Gefangenenlager tatsächlich zu schließen. Im Interview mit RT spricht der Anti-Guantánamo Aktivist David Swanson darüber, dass das Weiße Haus sich in eine Sackgasse manövriert hat und einfach keine anderen Optionen mehr sieht, das „Guantánamo-Problem“ zu lösen. Gleichzeitig warnt er davor, dass es sich dabei auch um eine Propagandaaktion des Weißen Hauses handeln kann.

Mehr auf unserer Webseite: http://rtdeutsch.com

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Der Brüsseler Goldene Handschlag

fuer-mensch-und-umwelt.de

In ihrem steten Bemühen um Bürgernähe und Transparenz hat die EU-Oligarchie in aller Stille für ihre Funktionäre eine Ruhestandregelung in Kraft gesetzt, angesichts derer sich der Normal-Bürger und Durchschnittsverdiener die Augen reiben wird, sofern er davon erfährt.

Auf Rechnung des jetzt auslaufenden Jahres werden 340 Funktionäre nach der neuen Bestimmung in den Ruhestand gehen, den sie umso mehr verdient haben, als die EU-Öffentlichkeit ihnen Errungenschaften wie die Spar-Birne, die Topflappen-Richtlinie oder aber die Regelung der elektrischen Leitfähigkeit des Honigs verdankt.

Um es kurz zu machen: die Brüsseler beamteten Helden der Arbeit gehen mit 50 Jahren in Pension, die ihnen mit monatlich 9000 Euro ausgestattet wird. Und wie das bei der EU so ist – dort gilt die Faustregel Brutto ist gleich Netto. Spitzenbeamte in Deutschland kommen je nach Details und Bundesland auf rund 5000 Euro Pension, aber nicht mit 50 Lebensjahren, sondern nach 40 Dienstjahren. Was die Dienstjahre angeht, so sind solche den EU-Beamten auch vorgeschrieben, bevor die in Pension gehen können. Volle 15 Jahre müssen sie Leben und Gesundheit für die Allgemeinheit riskieren, bevor sie sich zurückziehen dürfen.

Doch dieser Vergleich haut nicht ganz hin, denn bei den Empfängern der 9000 handelt es sich keineswegs um Leute der ersten Wahl, sondern um den gehobenen Durchschnitt. Die oberen Chargen, die richtig abräumen, machen’s nicht unter fünfstelligen Beträgen. So schiebt ein Gerichtsschreiber – merke: nicht Richter, Gerichtsschreiber – beim Europäischen Gerichtshof monatlich 12.500 Euro Pension ein, ein Staatsanwalt ist mit 14.000 vergleichsweise bescheiden.

Was die ganze Sache vollkommen macht, ist der Umstand, daß die Herrschaften natürlich keinen Pfennig in eine Pensionskasse einzahlen. Für alles kommt in seiner verständnisvollen Geduld der Steuerzahler auf. Ist ja auch logisch: Innerhalb von 15 Jahren könnte man nicht einmal bei EU-Gehältern Ansprüche in Höhe von 9000 Euro ansammeln. Also sollen es gleich die zahlen, die ohnehin sehr viel weniger haben.

Florian Stumfall

http://krisenfrei.de/der-bruesseler-goldene-handschlag/

 

Prof. Sinn deckt Medienlüge auf: Jeder Einwanderer kostet 79 100 Euro

Oliver Janich

Ende November überschlugen sich die Medien geradezu damit, ihren Lesern beizubringen, dass Einwanderer die deutschen Bürger netto entlasten würden. Die zitierte Studie besagt aber das glatte Gegenteil!

Wenn man einen Vortrag von Prof. Hans-Werner Sinn vom Wirtschaftsinstitut CESifo besucht, darf man sicherlich erwarten, dass er Politikern die Leviten liest. Dass er aber auch eine faustdicke Medienlüge aufdecken würde, das kam mir vorher nicht in den Sinn.

Eher nebenbei ging er in einem Vortrag am vergangenen Montag (15.12.2014) in der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) auf eine Studie des ZEW zur Einwanderung ein. Viele große Zeitungen berichteten in den letzten Wochen geradezu euphorisch über diese Studie von Prof. Holger Bonin. Der Focus titelte »Studie: Zuwanderer bringen viel mehr als sie kosten«. Alt-Bilderberger Theo Sommer schrieb in der Zeit: »Heißt die Einwanderer willkommen!«. Bei Tagesschau.de heißt es: »Ausländer füllen deutsche Sozialkassen«. Immerhin verlinkt das zwangsfinanzierte Staatsmedium die entsprechende Studie.

Diese müsse man nur lesen, meinte Prof. Sinn denn auch in seinem Vortrag. Sein Tipp sei uns Befehl. Was die Medien nämlich geflissentlich übersehen haben, ist, dass der deutsche Staat auch die Infrastruktur für die Einwanderer mitfinanzieren muss und nicht nur etwaige Sozialleistungen.

Auf Seite 3 der Studie heißt es:

Dass heutige und künftige Ausländergenerationen mehr Steuern und Beiträge zahlen, als sie an Sozialtransfers erhalten, reicht aber nicht aus, um zukünftig für nachhaltige öffentliche Finanzen in Deutschland zu sorgen.

Stellt man alle allgemeinen Staatsausgaben, etwa für Verteidigung oder Straßenbau, mit in Rechnung, schlägt für jeden lebenden Ausländer ein langfristiges Staatsdefizit von 79 100 Euro, für jeden lebenden Deutschen von 3100 Euro zu Buche.

Wegen dieses Defizits weist das Staatsbudget, wenn nicht gehandelt wird, langfristig eine Tragfähigkeitslücke von fast 150 Prozent des Bruttoinlandsprodukts auf.

Man hätte also mit Fug und Recht titeln können: Einwanderer kosten 25 Mal so viel wie Deutsche. Weiter heißt es in der Studie:

Die ZEW-Studie zeigt allerdings, dass gesteuerte künftige Einwanderung ein Beitrag dazu sein kann, diese Lücke zu verringern und so die Bevölkerung fiskalisch spürbar zu entlasten. Verglichen mit einem Szenario, in dem Deutschland sich abschotten und komplett auf Zuwanderung verzichten würde, entlastet eine künftige Zuwanderung von jährlich 200 000 Menschen jeden Bundesbürger um Beträge im Wert von 100 bis 300 Euro pro Kopf und Jahr.

Voraussetzung dafür ist, dass eine human- und arbeitsmarktorientierte Steuerung der Zuwanderung dazu beiträgt, dass künftige Einwanderer im Durchschnitt ein besseres als mittleres Qualifikationsniveau aufweisen.

Das bedeutet, Einwanderung könnte die Bürger fiskalisch entlasten, wenn es eine gezielte Einwanderungspolitik gäbe und die Einwanderer höher qualifiziert wären als im Schnitt die Deutschen. Davon ist aber weit und breit nichts zu erkennen.

Prof. Sinn hat für das gesetzliche Rentensystem errechnet, dass Deutschland bis 2035 eine Einwanderung von 32 Millionen Menschen (!) bräuchte, damit das Rentenniveau bei gleichbleibenden Einzahlungen auf demselben Stand bliebe wie heute.

Dies gelte aber nur, so Sinn, wenn die Einwanderer ihre »Demografie« mitbrächten, also in Deutschland genau so viele Kinder bekämen wie in ihrer Heimat. Anderenfalls würde auch eine »unendlich hohe Einwandererzahl« nichts bringen. Und natürlich müssten diese Einwanderer dann auch mindestens genauso qualifiziert sein wie die Deutschen. Das hat Sinn in dem Vortrag nicht erwähnt, versteht sich aber von selbst.

Wie Prof. Sinn in seinem Vortrag herausarbeitete, bestraft das deutsche Rentensystem aber Familien mit Kindern. Es sei kein Zufall, so Sinn, dass Deutsche die niedrigste Fertilitätsrate derwestlichen Welt hätten, weil Deutschland unter Bismarck als erstes Land das umlagefinanzierte Rentensystem eingeführt hatte. In anderen Ländern kippten die Geburtenraten wesentlich später.

Es ist also unwahrscheinlich, dass Einwanderer die hohen Geburtenraten beibehielten – es sei denn, sie wanderten direkt in die Sozialkassen ein, die das Kinderkriegen wiederum belohnen. Dann aber sieht die Bilanz erstens nicht mehr positiv aus und zweitens ist es statistisch gesehen unwahrscheinlich, dass aus diesen Kindern später einmal Raketenwissenschaftler werden, auch wenn es dabei natürlich Ausnahmen geben wird.

Prof. Sinn ist natürlich zu distinguiert, um den ganzen Betrug eine faustdicke Medienlüge zu nennen. Er drückte sich in besagtem Vortrag so aus: »Ich wundere mich, was die Kommunikationsabteilungen aus dieser Studie gemacht haben.« Es bleibt unklar, wen genau er damit meint. Falls er von der Presse als Kommunikationsabteilungen der Machtelite gesprochen hat, ist ihm jedenfalls unumwunden recht zu geben.

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