Wieder alles anders: Die South Stream Saga

In Sachen South Stream gibt es Bewegung. Man erinnert sich: Dabei geht es um die Pipeline, die hätte gebaut werden sollen, um Gas aus Rußland nach Europa zu leiten. Rechtlich war alles längst unter Dach und Fach, die Verträge unterschrieben, Ansprüche und Pflichten verteilt. Partner Rußlands waren die Länder Bulgarien, Ungarn, Serbien, Slowenien und Österreich, durch die die Leitung hätte gehen sollen. Hätte, denn dann kam alles anders.

Im den fernen USA, die an dem russisch-europäischen Gashandel völlig unbeteiligt sind, erhob sich Widerspruch. Washington übte Druck auf Brüssel aus und schon kam man dort dahinter, daß der Handel dem EU-Recht  widerspreche, wonach der Gashändler nicht gleichzeitig Betreiber des Transportweges sein darf oder sonst eine ähnliche EU-Beamten-Idiotie. Mag ja, sein, aber das hätten die Herrn schon vor der Unterzeichnung der Verträge wissen müssen, denn die Befindlichkeiten innerhalb der EU sind für  Rußland ohne jede Relevanz.

Wie ernst es aber die USA meinen, zeigten sie dadurch, daß sie den Senator John McCain nach Sofia schickten, damit er dort dem damaligen bulgarische Premier Plamen Orescharski klarmache, daß aus der Pipeline nichts wird. Man muß froh sein, daß keine militärische Auseinandersetzung  daraus wurde, denn oft, wenn sich McCain irgendwo einmischt, wird ein Krieg daraus. Also ordnete Sofia im Juni an, den Bau einzustellen, man müsse sich mit der EU-Kommission besprechen.

Doch schon wieder kam alles ganz anders.  In Moskau sagte Präsident Putin, dem man mit dem Manöver hatte schaden wollen, gut, wenn die EU nicht will, dann nicht, er stellte den Bau ein und fuhr nach Ankara, um dort neben anderem mit den Türken einen anderen Gashandel in ähnlichem Umfang abzuschließen. In Bulgarien aber fragte man sich, wie man jetzt zu den jährlich 400 Millionen Euro kommen solle, die man als Durchleitungsgebühr eingesteckt hätte. Von den anderen Ländern entlang der virtuellen Gasleitung und den überall fälligen Konventionalstrafen  ganz zu schweigen. Und so dick hat es Bulgarien nun auch wieder nicht …

Doch schon kommt wieder alles ganz anders.

In vorweihnachtlicher Friedfertigkeit erklärte Bulgariens Präsident Borissov nach dem EU-Gipfel in Brüssel seinen Willen, alle notwendigen Genehmigungen für South Stream zu erteilen, damit die Arbeit an der Vorbereitung des Projekts fortgesetzt werden könne. Er habe auf Konsultationen mit den Staats- und Regierungschefs der europäischen Länder geführt, glaube Unterstützung und Verständnis für seine Lesart gefunden zu haben, daß Bulgarien nicht am Stopp des Projekts schuldig sein und dafür keine Strafen zahlen solle. Insofern hat er sogar recht, weil der Verursacher des Vertragsbruchs in Washington sitzt.
Sein Land, so Borissov, könne nunmehr „seine Verpflichtungen hinsichtlich der Vorbereitungsmaßnahmen, insbesondere zum maritimen Abschnitt, erfüllen und die Genehmigungen für den Bau erteilen“.

Nun wartet Bulgarien auf die Reaktion von Gazprom. Dort dürfte man in Erinnerung haben,  daß Putin seinen Entschluß „endgültig“ genannt hatte. Aber wie auch immer – in den westlichen System-Medien wird er ohnehin schuld an allem sein.

Florian Stumfall

http://krisenfrei.de/wieder-alles-anders-die-south-stream-saga/

Wirtschafts-Dschihad gegen Russland wird verschärft

Mammons-Palace: Wir sollten keineswegs so tun, als wären Religionskriege ausschließlich eine Sache von Islamisten, Abu AskarMoslems oder nur im Morgenland möglich. Nein, wenn man sich vergegenwärtigt welcher Gottheit wir derzeit gerade dienen, dann kann man berechtigterweise von einem gerechten Wirtschafts-Dschihad gegen Russland reden, so eine Art heiliger Krieg auf monetärer Ebene, denn nichts anderes sind die bislang verhängten Sanktionen. Selbstverständlich wissen wir es alle nur zu gut, dass Putin böse ist und wir deshalb Seite an Seite mit unseren amerikanischen Freunden diesen Geld-Dschihad durchziehen müssen, bis die russischen Märkte und Rohstoffe ergebenst zu unseren Füßen liegen. Im Bild der aktuelle Anführer der Wirtschafts-Dschihadisten mit seinen Machtinsignien.  Das Ganze ist nicht nur eine Glaubenssache, sondern in diesem speziellen Fall auch eine notwendige Unterwürfigkeitsgeste gegenüber den obersten Predigern des Mammon, die nun mal in Übersee residieren. An dieser Stelle müssen sich die EU, die europäischen Nationalstaaten selbst, insbesondere aber Deutschland entsprechend würdig erweisen, dieser Gottheit auch wirklich dienen zu dürfen. Hier sei an die schlimme Vergangenheit Deutschlands erinnert, in der es schon einmal die Abkehr von dieser Gottheit versuchte, mit den bekannten Folgen. Von Russland wissen wir, dass unter dem Jelzin entsprechende Glaubensbekenntnisse gegenüber dem Mammon auf dem Weg waren. Fast hätte der Komplettausverkauf funktioniert, bis der böse Putin dort das Ruder übernahm und dieser Glaubensrichtung ein Ende bereitete. Er begann die wohlwollenden Investoren aus aller Welt stark zu reglementieren, was als absolute Gotteslästerung zu bewerten ist. Genau deshalb müssen wir jetzt diesen Krieg führen.

Dem Vernehmen nach konnte dieser Dschihad bislang sehr erfolgreich geführt werden. Um die Erfolge allerdings noch weiter dramatisch zu steigern, den monetären Endsieg davonzutragen, bestehen Planungen in den USA die Sanktionen, sprich den Finanzkrieg noch weiter auszubauen, da geht noch was, wie man an dieser Stelle nachlesen kann: Obama will schärfere Sanktionen gegen Russland[DW]. Selbstverständlich wird Europa alsbald mit vergleichbaren Maßnahmen nachziehen, allein schon um die USA in diesem heiligen Krieg nicht alleine zu lassen.

Heiliger Finanz-Dschihad ist ein voller Erfolg

Auswirkungen der von den USA ausgerufenen Sanktionen gegen Russland Umsatzplus und HoechststandIn diesem Zusammenhang müssen wir unbedingt die Erfolge der bisherigen Maßnahmen schildern. Rechts in der Grafik ist zu sehen, dass die USA nie höhere Umsätze mit Russland gemacht hat, als ausgerechnet in der letzten Zeit, seitdem die Sanktionen in Kraft sind. Genauso schädigt man eine feindliche Volkswirtschaft richtig! Ein Volltreffer nach dem anderen, fast schon versenkt, hier etwas detaillierter bei Zerohedge nachzulesen:Costs? US Sales To Russia Hit Record High After Sanctions[Zerohedge]. Dies liegt schlicht und einfach daran, dass aufgrund der verhängten Sanktionen andere Nationen sich nicht mehr getrauen entsprechende Geschäfte mit diesem Schurkenstaat zu machen, drohte doch das oben abgebildete Riesen-Messer auch den abtrünnigen Sündern in diesem Krieg an die Gurgel gesetzt zu werden. Nicht zuletzt deshalb konnte in der jüngsten Zeit die amerikanische Wirtschaft so beträchtlich zulegen, wohingegen in Europa schon wieder Rückgänge zu verzeichnen sind. Das ganze ist allerdings unter Solidarität zu verbuchen und unter Glaubensbrüdern locker zu verschmerzen. Wir können unschwer erkennen, dieser Krieg fordert einen mächtigen Tribut von uns.

Damit keine Verwirrung entsteht, sollten natürlich noch einmal die Hintergründe erklärt werden, warum es zu diesen harten Finanzkriegsmaßnahmen gegenüber Russland kommt. Für all jene die es verpennt haben, es geht um die Ukraine und das bösartige Verhalten der Russen in dieser Angelegenheit, wie sie sich erdreisten russischsprachige Mehrheiten in der Region zu schützen und für deren Rechte einzutreten, eine absolute Unverfrorenheit und Eigenmächtigkeit, die dem internationalen Finanzmarkts-Fass und Spekulanten-Tonnen fast den Boden ausgeschlagen hätte, wäre da nicht der Mammon mit seinem US-Propheten, die sich jetzt völlig selbstlos zum Wohle der gesamten Menschheit an dieser Situation bereichern.

Natürlich ist diese russische Intervention in keiner Weise mit US-Aktivitäten zu vergleichen. Denken wir nur an Afghanistan, den Irak oder Libyen, dass ist natürlich verdammt lang her und die Welt hat es damals versäumt den Aggressor korrekt zu sanktionieren. Allerdings konnte der Aggressor für die vorerwähnten Fälle auch nie wirklich korrekt bestimmt werden, was den Vorgang besonders heikel macht und eine internationale Reaktion vollständig vereitelte. Man munkelt, dass auch der Mammon mit den vorerwähnten Fällen zu tun haben soll, was aber nicht bewiesen ist. In der Ost-Ukraine liegen die Fakten dagegen völlig klar auf der Hand: Putin ist schuld! Und genau deshalb müssen wir diesem Wirtschafts-Dschihad jetzt auch bis zur bitteren Neige durchziehen, bis das Böse endgültig gesiegt verloren hat.

Wer rettet das Abendland?

Kommentar: 18. 12. 2014: Michael Obergfel

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Doch trotz Weihnachten kommt Deutschland nicht wirklich zur Ruhe. Die Europawahl und die Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen haben mit dem Einzug der „Alternative für Deutschland“ in die Länderparlamente deutlich gezeigt, dass die Kritik an der Eurorettung und der Europapolitik der etablierten Parteien nicht abreißt. Der Untergang der FDP setzt sich fort. Grüne, Linke und SPD schützen sich vor Kritik gegen diese Politik, indem sie die Schläger der Antifa vorschicken und jeden Kritiker als „Rechtspopulisten“ verunglimpft. Die CDU macht bei dem Spiel mit, ohne sich aber bis jetzt dabei zu sehr zu verausgaben.

DAS ist heute deutsche Innenpolitik. Sie erschöpft sich darin, Feindbilder zu pflegen, Menschen zu stigmatisieren, die anderer Meinung sind als die etablierten Parteien und dabei schrecken diese Damen und Herren nicht davor zurück, Andersdenkende sozial und wirtschaftlich zu vernichten, wenn es sein muss. Wo die wirklichen Nazis sitzen, muss man sich angesichts der Faktenlage schon sehr genau überlegen…

Doch kaum mehren sich die Anzeichen, dass in Ländern wie Italien und Griechenland ernst zu nehmende Kräfte einen Austritt dieser Länder aus dem Euro fordern, kommt es in Deutschland zu einem weiteren Paukenschlag mit einem überraschenden Effekt.

Dass in Deutschland seit Jahrzehnten Islamisten fast ungehindert unter dem Deckmantel der Religion agieren können, ist all jenen schon lange bekannt, die es wissen wollten und die bereit waren hin zu schauen. Alle Übrigen, die es eben nicht wissen wollten, sonnten sich in dem Gefühl dass Deutschland das zweitbeliebteste Einwanderungsland weltweit sein soll. Viele sonnten sich in dem Gefühl, dass wir „gut“ sind und dass wir angesichts unserer schlimmen Vergangenheit „alles richtig“ machen. Wir sind weltoffen, zu jedem freundlich und tun viel Gutes. Wir können uns sogar, mit etwas Glück, auf die Tugend der christlichen Nächstenliebe berufen.

Wie gut wir wirklich sind, sieht man aber leider daran, dass der „Bildungsminister“ des Islamischen Staates ein in Deutschland lebender Ägypter war, der hier Asyl genoss. Tja liebe Leser: Wir sind so ungeheuer gut, das glaubt man gar nicht. Selbst Bildungsministern des Islamischen Staates gewähren wir „Staatsknete“ und unterlassen es dann, die eigene Bevölkerung darüber zu informieren, denn das passt nicht wirklich in unser Bild vom „guten Deutschen“, oder?

Übrigens gibt es mehrere Interviews (Spiegel TV, Report Mainz) mit Reda Seyam, in denen er seine geistigen Ergüsse ganz öffentlich in Lokalsendern zum Besten gab. Man kann sie auch auf youtube finden. Kaum zu glauben aber wahr: Der Schlächter kam im Fernsehen und wurde seinen Schafen schon mal präsentiert – übrigens mit ihrem Geld!

Thomas de Maiziere tönte im Brustton der Überzeugung, die Dschihadisten seien „unsere Söhne und Töchter“. Einen Sohn von Herrn de Maiziere haben sie soeben kennen gelernt. Weitere sind unterwegs. So gibt es allein in Deutschland geschätzte 7000 Salafisten, also alles Leute, die der gleichen Ideologie (von einer Religion will ich hier gar nicht reden, das würde nur das Ansehen des Islam beschädigen) anhängen. Und noch schöner ist, dass von diesen 7000 Salafisten schon eine bislang unbekannte Zahl wie Reda Seyam in den Krieg im Nahen Osten gezogen ist. Zwar ist Herr Seyam dort ums Leben gekommen, aber allein schon 180 bis 230 dieser unheiligen Krieger sind wieder hier im zweitbeliebtesten Einwanderungsland der Welt, umringt von dem Sympathisantenkreis von 7000 Salafisten, von denen sich eine bislang unbekannte Zahl gerne von diesen kriegserfahrenen und kampferprobten Terroristen ausbilden lassen.

Und die Reaktion des deutschen Staates darauf? Er hat nicht genug Geld um alle effektiv kontrollieren zu lassen! Da fragt man sich, wo die ganzen Steuergelder eigentlich geblieben sind? Ach so ja, wir retten ja Griechenland, hab ich ganz vergessen…. müssen wir ja auch noch tun.

Natürlich wird über solche Zustände im Land der Guten immer wieder berichtet, aber geschehen ist bisher nicht wirklich viel. Doch dann trat mit HoGeSa (Hooligans gegen Salafisten) eine Gruppierung an die Öffentlichkeit, die eben nicht aus Vertretern der konservativen, gebildeten Mittelschicht bestehen, die in gutem Deutsch, oft bebrillt und mit grauem Haar ihre intellektuellen Erkenntnisse im TV zum Besten geben. Hooligans sind in Deutschland vor allem dadurch bekannt, dass sie sich gerne, lange und außerordentlich lustvoll in aller Öffentlichkeit während und nach Fußballspielen prügeln. Und ausgerechnet diese Leute machen nun gegen den Vater unserer Dschihadisten, Thomas de Maiziere, und gegen die Mutter aller Betroffenheiten, Claudia Roth, Front. Das war wirklich eine ganz neue Qualität in der deutschen Geschichte. Hier sprach erstmals eine Gruppe zur Politik der etablierten Parteien, die überhaupt nicht ins Bild passten. Politisierte Hooligans? Wo gibt es denn so etwas?

Dass bei ihrer großen Demonstration in Köln vor allem die von den Grünen, den Linken und dem DGB gesponserte Antifa gewalttätig war, störte die Presse interessanterweise nicht. Aber die von der Polizei vor dem Hauptbahnhof mit ihrer widersprüchlichen Taktik provozierte Gewalt der Hooligans wurde medial ganz groß in Szene gesetzt. Und das wirkte. Es verhinderte eine Solidarisierung der AfD mit HoGeSa sehr erfolgreich. Und an diesem Effekt änderte sich auch nichts, nachdem die HoGeSa in Hannover eine weitere Demonstration durchführte. Statt Argumente ins Feld zu führen, machten es die Etablierten wie immer: Wenn die Meinung abweicht, ist sie Rechts – und in diesem Fall sogar noch gewalttätig rechts, was noch schlimmer ist.

Doch dass mit solchen dümmlichen Mitteln eine Debatte um die Söhne und Töchter von Thomas de Maiziere nicht mehr zu stoppen ist, zeigt die jetzt aufkommende Protestbewegung PEGIDA.

PEGIDA ist anders als HoGeSa, hat aber zum Teil ähnliche Inhalte. Schließlich steht „PEGIDA“ für: „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“. PEGIDA hat es geschafft, in Dresden am 8. Dezember 2014 eine Teilnehmerzahl von 10.000 Spaziergängern/Demonstranten zu überschreiten und erreichte damit eine breite mediale Präsenz.

Das Konzept von PEDIGA ist völlig anders als das von HoGeSa. Alles begann als „Montagsdemonstration“, in Anknüpfung an die berühmten Montagsdemonstrationen am Ende der früheren DDR. Seit Anfang Oktober 2014 machten einige Wenige, kaum mehr als 300 oder 400 Personen, regelmäßig am Montag Abend einen „Spaziergang“ durch Dresden und skandierten vornehmlich „Wir sind das Volk.“ Teilnehmer waren vor allem Menschen aus der Mittelschicht, die mit Gewalt nichts am Hut haben und deren Unmut darin besteht, dass sie seit Jahren und Jahrzehnten mit ansehen, wie die Politik der etablierten Parteien unser Land in eine immer schlimmere Lage bringt. Noch zu Zeiten der DDR waren die Grenzen nach Osten gut geschützt. Nun sind sie es nicht mehr, denn es fehlt an Polizei. Im Fernsehen werden den Bürgern Figuren wie Reda Seyam präsentiert, von denen man aber dann erst später, nachdem sie tot sind, erfährt, dass sie „Bildungsminister“ im Islamischen Staat waren. Man sieht eine Einwanderung in die Sozialsysteme. Manche Regionen in Ostdeutschland kämpfen wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage gegen die Entvölkerung ganzer Landstriche an, so wie in Brandenburg und Thüringen. Der Euro wird auch in Dresden nicht immer und nicht wirklich als eine segensreiche Währung angesehen. Die Kommunen kämpfen mit Überschuldung, die Schulen mit Geldmangel – auch in Sachsen und auch in Dresden. Für ganz normale Bürger ist dies der real erlebte „Untergang des Abendlandes“ und das was diese Menschen erleben, kommt eben nicht aus dem Reich der Phantasie, sondern aus der harten Realität. Und genau deshalb suchen sie eine Rettung des Abendlandes in einer Gruppe wie PEGIDA und dabei ist es ihnen als unbescholtenen Bürgern egal, ob in einer Demonstration von 10.000 Menschen 100 Mitglieder der NPD herum stehen und sie mit ihnen im ungünstigsten Fall abgelichtet werden.

Das ist aber, anders als es Fahimi, Schäuble und Co. suggerieren wollen, nicht Ausdruck einer rechten Gesinnung, es ist vielmehr Ausdruck einer völligen Verzweiflung angesichts der brutalen Ignoranz der etablierten Parteien. Es ist den PEGIDA Teilnehmern mittlerweile wohl eher egal ob sie stigmatisiert werden angesichts des beständigen Zerfalls dieser Republik, der seit der Wiedervereinigung kontinuierlich anhält: Erst kamen die blühenden Landschaften nicht, dann wurde gerade den kleinen Leuten die soziale Sicherheit durch Hartz IV geraubt, mit der Einführung des Euro wurde die Kaufkraft der Währung fast halbiert, die Staatsverschuldung ist explodiert, die Transfer- und Haftungsunion nimmt nun die Ersparnisse und Steuern der Bevölkerung in Haftung für den Euromurks, die Rente ist nicht mehr sicher, weil viel zu mickrig, das Bildungssystem wurde mit Reformen verschlimmbessert, eine familienfeindliche Politik drückt die Fruchtbarkeit Deutschlands auf das Niveau der niedrigsten Raten weltweit, eine großzügige Einwanderungspolitik gleicht den massiven Bevölkerungsverlust dann zwar wieder aus, handelt sich dafür aber eine gescheiterte Multikulti- Gesellschaft ein, vom politischen Islamismus ganz zu schweigen den wir uns damit ins Haus geholt haben. Mit Political Correctness wird dann den Leuten ein Maulkorb umgehängt. Man solle nicht mehr alles sagen können oder dürfen… Und mit Gender Mainstreaming wird schon den Kleinsten eingeredet, es gäbe 5 soziale Geschlechter und mit der Frühsexualisierung im Kindergarten sollen die lieben Kleinen schon mal mit dem Dildo spielen oder darüber nachdenken, wie man am besten einen Gangbang macht…

Haben sie jetzt verstanden, was die Leute auf die Straße treibt? Haben sie verstanden, dass es diesen Menschen in ihrer Verzweiflung mittlerweile egal ist, ob da noch ein NPD-Mann vom Bundesnachrichtendienst irgendwo in der Menge herum steht?

Aber was ist die Antwort der etablierten Parteien? „Nazi, Nazi, Nazi, Schande für Deutschland, Nazi, braune Suppe, Nazi, Rechtspopulisten, Nazi, NPD, radikal…“ Unglaublich, oder?

Mittlerweile hat sich aber die Zahl der „Spaziergänger“ nochmals erhöht. In Dresden liegt sie jetzt bei ca. 15.000 seit letztem Montag. Und weil sich der Erfolg herum gesprochen hat, gibt es jetzt auch die Dügida in Düsseldorf, die Kagida in Kassel, die Dagida soll in Darmstadt kommen, die Fragida ist vielleicht auch schon im Entstehen und es gibt „Spaziergänger“ an vielen Orten der Republik.

Und so hat diesmal die etablierte Politik mit ihren Verunglimpfungen das Gegenteil dessen erreicht, was sie damit bezwecken wollte. Gerade dieser Stil von Fahimi, Schäuble und Co. hat viele aus der schweigenden Mehrheit, und das sind jene ca. 30 Prozent der Bevölkerung die schon seit Jahrzehnten gar nicht mehr zur Wahl geht, bitter erbost. Der Schuss ging nach hinten los und zwar laut und deutlich hörbar.

Mittlerweile trudeln die ersten kleinlauten Bekenntnisse in den Talkshows herein, dass es ja so viele Nazis gar nicht geben kann wie es Demonstranten gibt und dass es ungerecht sei, wegen einiger Nazis die unbescholtenen Bürger quasi in Sippenhaft zu nehmen.

PEGIDA ist die erste Demonstrationsplattform, die die etablierte Politik ratlos und sprachlos gemacht hat. Und PEGIDA ist erst der Anfang… Die etablierten Parteien sind ratlos in der Europolitik. Es werden zur „Rettung“ immer nur Verschiebebahnhöfe gebaut, um das Gesicht nicht zu verlieren. Die Einwanderungspolitik hat keine klaren Regeln, dort sind die etablierten Parteien ebenfalls absolut planlos unterwegs. In der Europapolitik lässt sich Deutschland von den „europäischen Partnern“ andauernd über den Tisch ziehen. In der NSA-Spitzelaffäre lässt sich die Regierung Merkel sogar regelrecht vorführen und in der Ukrainepolitik riskiert sie sogar – zusammen mit der SPD und den grünen Kriegstreibern – einen militärischen Konflikt mit Russland, der explizit gegen die eigenen Interessen gerichtet ist und dem Land mehr schadet als nützt.

Des Kaisers neue Kleider sind klar zu sehen – es braucht nur noch ein Kind, das dies deutlich sagt!

Man könnte die Liste der Misserfolge der etablierten Parteien weiter führen, aber das ermüdet nur. Wichtig ist, dass PEGIDA, auch wenn diese Bewegung inhaltlich bis jetzt sehr schwach ist, es gerade schafft, die etablierten Parteien ratlos zu machen und ihnen erstmals die Mittel aus der Hand zu nehmen, Kritiker durch Verunglimpfungen einfach mundtot zu machen. Das ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass eine Änderung in diesem Politikdesaster endlich einmal durchgesetzt wird. Denn die Änderung des tödlichen Kurses von Merkel, Schäuble, Fahimi und Co. kann nicht von außen, die kann nur von uns selbst kommen. Nur SIE können das Abendland retten. Aber bleiben wir bescheiden, es genügt, wenn SIE erst einmal Deutschland retten,

meint

fortunato

Stichworte: Politik, Innenpolitik, Parteien, Demokratie, Kultur, Medienmanipulation, Propaganda

Namen: Yasmin Fahimi, Wolfgang Schäuble, Thomas de Maiziere, PEGIDA, fortunato

Zum Herunterladen/Drucken: Artikel des Tages

Permalink: http://www.fortunanetz.de/tageskomments/2014/Dezember/Dez18.php

Wie “präzise” ist der US-Drohnenkrieg? Ein Report enthüllt, dass mit jeder getöteten Zielperson 28 unbeteiligte Personen sterben

Foto: rote-fahne.eu

Luftpost

Aus einem gerade veröffentlichten Report geht hervor, dass bei Angriffen mit US-Drohnen
mit jeder getöteten Zielperson 28 Unbeteiligte sterben (Der Report ist aufzurufen unter

http://www.reprieve.org/uploads/2/6/3/3/26338131/2014_11_24_pub_you_never_die_twice_-_multiple_kills_in_the_us_drone_program.pdf.)

.Während die Obama-Administration
behauptet, ihre Drohnenangriffe seien sehr präzise, hat die britische Menschenrechtsgruppe
REPRIEVE (s. dazu auch http://en.wikipedia.org/wiki/Reprieve_%28organisation%29
und http://www.reprieve.org.uk/ ) herausgefunden, dass im Jemen und in Pakistan bei der
Jagd auf 41 Zielpersonen auch mehr als 1.000 namenlose Unbeteiligte getötet wurden.
Bei ihren Versuchen, den Al-Qaida-Führer Ayman al-Zawahiri auszuschalten, hat die CIA
76 Kinder und 29 Erwachsene umgebracht – al-Zawahiri überlebte. Wir sprechen heute
mit Jennifer Gibson, einer für REPRIEVE tätigen Rechtsanwältin, die den Report “You Never
Die Twice: Multiple Kills in the U.S. Drone Program” (Niemand kann zweimal sterben:
Mehrfachtötungen im US-Drohnenprogramm) vorgelegt hat.
Es folgt eine vorläufige Niederschrift des Interviews, die sich noch ändern kann:
JUAN GONZÁLEZ: In einem neuen Bericht findet sich die Feststellung, dass bei US-Drohnenangriffen
mit jeder getöteten Zielperson durchschnittlich 28 nicht identifizierte unbeteiligte
Menschen starben. Während die Obama-Regierung behauptet hat, ihre Drohnenangriffe

seien präzise, hat REPRIEVE herausgefunden, dass im Jemen und in Pakistan bei

der Jagd auf 41 Zielpersonen auch mehr als 1.000 namenlose Unbeteiligte getötet wurden.
Bei ihren Versuchen, den Al-Qaida-Führer Ayman al-Zawahiri zu eliminieren, hat die
CIA 76 Kinder und 29 Erwachsene umgebracht – al-Zawahiri überlebte.
AMY GOODMAN: Wir sprechen mit Jennifer Gibson, einer für REPRIEVE tätigen Rechtsanwältin,
die den Report “Niemand kann zweimal sterben: Mehrfachtötungen im US-Drohnenprogramm”
vorgelegt hat und sich gerade in Berlin aufhält. Jennifer, warum wurde dieser
Titel gewählt, und was sind Ihre wichtigsten Erkenntnisse?
JENNIFER GIBSON: Ich denke, der Titel erklärt sich selbst. Als wir mit unseren Nachforschungen
über Drohnenangriffe in Pakistan und im Jemen begannen, hat sich bald ein
Muster abgezeichnet. Wir stellten fest, dass die selben Zielpersonen mehrfach als getötet
gemeldet wurden. Und als wir das an Hand von Zeitungsberichten genauer überprüften,
fanden wir heraus, dass die US-Regierung bei der Jagd auf 41 wichtige Zielpersonen
durchschnittlich drei Tötungsversuche unternehmen ließ. Trotz der mehrfachen Versuche
konnten sieben Zielpersonen nicht getötet werden, aber mehr als 1.000 unbeteiligte Menschen
wurden dabei umgebracht.
1/7
Friedenspolitische Mitteilungen aus der
US-Militärregion Kaiserslautern/Ramstein
LP 201/14 – 19.12.14JUAN GONZÁLEZ: Woher haben Sie die Daten, auf die sich ihr Report stützt?

JENNIFER GIBSON: Nun – das Drohnenprogramm ist bekanntermaßen geheim.

Die US-Regierung hat zwar wiederholt Transparenz versprochen, sich aber bisher geweigert, Details
zu veröffentlichen. Deshalb mussten wir uns auf in der Presse veröffentlichte Meldungen
verlassen. Diese Meldungen werden oft von Geheimdiensten der USA, Pakistans
oder des Jemen beeinflusst, und die lassen manchmal auch die Namen der angegriffenen
oder getöteten Zielpersonen durchsickern.
AMY GOODMAN: Ihre Organisation REPRIEVE unterstützt Gerichtsverfahren gegen diejenigen,
die am Drohnen-Krieg beteiligt sind. Können Sie darüber sprechen?
JENNIFER GIBSON: Natürlich. Im Auftrag ziviler Opfer von Drohnenangriffen erheben wir
ständig Klagen, vor pakistanischen Gerichten und neuerdings auch hier in Deutschland –
gegen die deutsche Regierung, nachdem bekannt wurde, dass die US Air Base Ramstein
in Drohnenangriffe im Jemen einbezogen war (s. dazu auch http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP08314_070514.pdf
). Die Befehle zur Durchführung dieser Angriffe
wurden über diese (in der Bundesrepublik Deutschland gelegene) Basis übermittelt. Deshalb
haben wir im Auftrag einiger Opfer Klage bei einem deutschen Gericht (dem VG Köln)
eingereicht, weil (durch die Drohnenangriffe) das auch in der deutschen Verfassung garantierte
Recht auf Leben verletzt wurde. (Weitere Infos dazu s. unterhttp://www.sueddeutsche.de/politik/klage-gegen-bundesregierung-todesschlag-aus-ramstein-1.2174769
.)
JUAN GONZÁLEZ: Könnten Sie uns etwas über die mehrfachen Versuche sagen, den AlQaida-Führer

Ayman al-Zawahiri zu töten? Wurde nicht wiederholt berichtet, dass er mit
Drohnen angegriffen und dabei getötet worden sei?
JENNIFER GIBSON: Also, Ayman al-Zawahiri ist ein besonders verstörender Fall, weil bei
zwei Versuchen, ihn zu töten, 76 Kinder ihr Leben verloren. In Pakistan wurden bei Drohnenangriffen
auf 41 Zielpersonen insgesamt 142 Kinder umgebracht. Obwohl al-Zawahiri
zweimal angegriffen wurde, lebt er immer noch. Und es gibt weitere, noch erschreckendere
Fälle. Auf die ebenfalls in Pakistan gesuchte Zielperson al-Masri wurden sogar drei
Drohnenangriffe unternommen, bei denen 120 unbeteiligte Menschen starben. Die Zielperson
überlebte und starb später eines natürlichen Todes.
AMY GOODMAN: Was empfehlen Sie?
JENNIFER GIBSON: Wir möchten, dass die US-Regierung endlich darüber aufklärt, was
bei ihrem Drohnenprogramm wirklich geschieht. Sie erzählt der US-Bevölkerung ständig,
die Drohne sei eine mit chirurgischer Präzision einzusetzende Waffe, mit der sehr gezielt
nur “üble Burschen” getötet würden. Die von uns gesammelten Daten belegen aber, dass
dieses Drohnenprogramm alles andere als präzise ist. Hunderte unbeteiligter Menschen
starben bei der – häufig erfolglosen – Jagd auf 41 Männer, die auf einer US-Tötungsliste
stehen, weil sie angeblich die USA bedrohen. Das macht uns meiner Meinung nach nicht sicherer, sondern weniger sicher.
AMY GOODMAN: Wir bedanken uns bei Jennifer Gibson, der für REPRIEVE derzeit in
Berlin tätigen Rechtsanwältin, für dieses Gespräch und wenden uns wieder den USA zu.
(Das Interview wurde von den beiden Gründern von DEMOCRACY NOW! [http://de.wikipedia.org/wiki/Democracy_Now
] geführt. Anschließend folgt eine Übersetzung der dem REPRIEVE-Report vorangestellten Zusammenfassung.)
2/7Man kann nicht zweimal sterben Mehrfachtötungen im US-Drohnenprogramm

und darum, wie viele Menschen sterben mussten, bis man einen Namen auf der

Tötungsliste streichen konnte. In einem Fall brauchte man sieben Drohnenangriffe, um
einen Namen auf der US-Tötungsliste löschen zu können. Bei diesen sieben Angriffen
starben 164 unbeteiligte Menschen, darunter 11 Kinder.
Insgesamt wurden bei den Versuchen, die 41 Zielpersonen auszuschalten, vermutlich
1.147 Menschen umgebracht, das ist ein Viertel aller Opfer von Drohnenangriffen in Pakistan
und im Jemen. Im Jemen starben bei Angriffen auf 17 Zielpersonen fast die Hälfte aller
bestätigten zivilen Opfer. Und es gibt Beweise dafür, dass mindestens vier dieser 17 Zielpersonen
noch leben. Ähnliches gilt für Pakistan; dort starben 221 Menschen, darunter
103 Kinder, bei Versuchen, vier Männer zu töten, von denen drei noch leben und der vierte
eines natürlichen Todes starb.
Die Zielperson Fahd Al Quso soll sowohl im Jemen als auch in Pakistan getötet worden
sein. Bei vier Versuchen, Al Quso auszuschalten, verloren 48 Unbeteiligte ihr Leben.
Die Nachforschungen erbrachten auch die folgenden wichtigen Erkenntnisse:
• Bei Drohnenangriffen auf 24 Zielpersonen in Pakistan, von denen einige mehrfach
als getötet gemeldet wurden, starben 874 Unbeteiligte, darunter 142 Kinder.
• Im Jemen wurde 17 Zielpersonen wiederholt angegriffen und mehrfach als getötet
gemeldet. Dabei starben 273 Unbeteiligte, fast die Hälfte alle bestätigten zivilen Opfer
und alle durch Drohnenangriffe getöteten Kinder.

• Bei der Jagd auf Ayman Al Zawahiri tötete die CIA 76 Kinder und 29 Erwachsene.
Beide gegen ihn gerichteten Drohnenangriffe schlugen fehl, und Ayman Al Zawahiri
soll immer noch leben.
• Bei sechs US-Drohnenangriffen auf Qari Hussain, einen stellvertretenden Kommandeur
der Tehrik-i-Taliban Pakistan / TTP (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Tehrik-i-Taliban_Pakistan

), starben 128 Unbeteiligte, darunter 13 Kinder.

• Baitullah Mehsud wurde sogar siebenmal ins Visier genommen; dabei starben 164
Unbeteiligte, darunter 11 Kinder.
• Zwischen 2004und 2013 kamen in Pakistan besonders viele Kinder um. Bei der
Jagd auf 14 Zielpersonen wurden 142 Kinder getötet. Nur sechs dieser Kinder starben
bei erfolgreichen Drohnenangriffen, die auch der Zielperson den Tod brachten.
(Die angegebene “Erfolgsrate” von 21 Prozent können wir nicht nachvollziehen.)
(Wir haben das Interview und die Zusammenfassung des Reports, der in Englisch vollständig unter dem o.a. Link aufzurufen ist, komplett übersetzt und mit Ergänzungen und Links in Klammern versehen. Anschließend drucken wir die beiden Originaltexte ab.)

Origiinaltext:

http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP20114_191214.pdf

Russland beschließt milliardenschwere Banken-Rettung

Die Duma hat einem Gesetzes-Entwurf zugestimmt, wonach unter westlichen Sanktionen stehende russische Banken Milliarden-Hilfen erhalten sollen. Die Banken sollen Finanz-Spritzen in Höhe von bis zu 16,5 Milliarden Dollar erhalten. Bevor das Gesetz in Kraft tritt, müssen noch das Oberhaus und Präsident Wladimir Putin ihre Zustimmungen leisten.

Russlands Premierminister Dmitri Medwedew hat sich in der Duma für ein Hilfspaket für russische Banken eingesetzt. Doch der Gesetzesentwurf zum Paket bedarf der Zustimmung des Präsidenten Wladimir Putin. (Foto: dpa)

Russlands Parlament hat Milliarden-Hilfen für die von den westlichen Sanktionen betroffenen Banken auf den Weg gebracht. Das Abgeordnetenhaus (Duma) stimmte am Freitag einem Gesetzespaket zur Stützung der Geldhäuser in Höhe von bis zu 16,5 Milliarden Dollar zu.

Bevor das Gesetz in Kraft tritt, muss noch das Oberhaus zustimmen und Präsident Wladimir Putin seine Unterschrift leisten. Laut Finanzminister Anton Siluanow können die Banken voraussichtlich Anfang 2015 auf die staatlichen Kapitalspritzen zurückgreifen. Welche Banken in den Genuss der Hilfen kommen, geht aus dem Gesetzentwurf nicht hervor. Wie der Finanzmarktausschuss der Duma mitteilte, wird mit der Sberbank jedoch eines der Schwergewichte der Branche leer ausgehen.

Zusätzliches Kapital könne das Institut bei Bedarf bei der Zentralbank beziehen.
Der russische Staat hat dieses Jahr bereits mehreren Banken unter die Arme gegriffen, die wegen der Sanktionen im Zuge des Ukraine-Konflikts von den westlichen Kreditmärkten abgeschnitten sind. Zu den bisherigen Empfängern der Staatshilfen gehörte unter anderem die Großbank VTB. Zudem war diese Woche die Regulierung des Bankensektors gelockert worden.

Damit soll die Wirtschaftskrise gemildert werden, die durch die rasante Talfahrt des Rubel eskaliert ist. Die Landeswährung hat dieses Jahr rund 45 Prozent an Wert zum Dollar eingebüßt. Der russischen Wirtschaft macht neben den Sanktionen auch der Rückgang des Ölpreises zu schaffen, da sie stark von dem Geschäft mit wichtigen Exportgut abhängig ist.

Am Rand von Krieg und Wirtschaftskollaps

Dr. Paul Craig Roberts

Leser fragen mich gelegentlich, was ich ihnen an guten Nachrichten bieten kann. Meine Antwort lautet dann: keine, außer ich belüge Sie genauso, wie es »Ihre« Regierung und die Mainstreammedien tun. Wenn Sie falsche »positive Nachrichten« wollen, sollten Sie sich in die Matrix zurückziehen. Das bedeutet weniger Stress und weniger Sorgen, dafür wird man blindlings in finanziellen Ruin und ein atomares Armageddon geführt.

Die Neokonservativen haben uns Granada und die Contra-Affäre in Nicaragua gebracht. Präsident Reagan feuerte die kleine Bande Kriegshetzer, die unter einer Decke mit dem militärisch-industriellen Komplex und Israel steckten. Sie wurden vor Gericht gebracht, aber von Reagans Nachfolger George H.W. Bush begnadigt.

Während der Regierung Clinton tauchten die Neokonservativen wieder auf. Sie hatten es sich in Denkfabriken gemütlich gemacht, wo sie dank des Geldes aus Israel und des militärisch-industriellen Komplexes geschützt waren. Von dort aus arrangierten sie die Zerschlagung Jugoslawiens, den Krieg gegen Serbien und das Vorrücken der NATO bis an die russische Grenze.

Die Neokonservativen hatten während der Amtszeit von George W. Bush das Sagen. Sie kontrollierten das Pentagon, den Nationalen Sicherheitsrat, das Büro des Vizepräsidenten und vieles mehr. Die Neokonservativen brachten uns 9/11 und die begleitenden Vertuschungsmaßnahmen, Invasionen in Afghanistan und im Irak, die beginnende Destabilisierung von Pakistan und Jemen, das United States Africa Command (Anm. d. Red.: 2007 gegründet, das neueste Regionalkommando der US-Streitkräfte), den Einmarsch Georgiens in Südossetien, den Niedergang der ABM-Verträge, die verfassungswidrige und illegale Bespitzelung amerikanischer Bürger ohne richterliche Anordnung, den Verlust des Schutzes durch die Verfassung, Folter sowie eine Exekutive, die gegenüber Gesetz, Kongress und Judikative nicht mehr Rechenschaft ablegen muss. Kurzum: Die Neokonservativen legten das Fundament für eine Diktatur und den dritten Weltkrieg.

Das Obama-Regime zog niemanden für die Verbrechen des Bush-Regimes zur Verantwortung. Dadurch schuf sie einen Präzedenzfall und stellte die Exekutive über das Gesetz. Anstatt die Schuldigen zu bestrafen, ging das Obama-Regime gegen Whistleblower vor, die Verbrechen der Regierung ans Tageslicht brachten.

Noch immer verfügen Neokonservative über sehr viel Einfluss im Obama-Regime. So ernannte Obama die Neokonservative Susan Rice zu seiner Beraterin für Nationale Sicherheit. Obama ernannte die Neokonservative Samantha Power zur Botschafterin bei den Vereinten Nationen. Obama ernannte die Neokonservative Victoria Nuland zur Staatssekretärin im Außenministerium. Nulands Büro organisierte gemeinsam mit der CIA und von Washington finanzierten Nichtregierungsorganisationen den amerikanischen Staatsstreich in der Ukraine.

Neokonservatismus ist die einzige verbliebene politische Ideologie. »Amerika über alles«, das ist ihre Ideologie. Die Neokonservativen glauben, dass die USA von der Geschichte zur Weltherrschaft auserwählt wurden. Entsprechend steht den USA eine Sonderrolle zu, entsprechend »unerlässlich« sind sie. Obama selbst hat das erklärt. Aus dieser Ideologie ziehen die Neokonservativen immense Zuversicht und immensen Antrieb, ähnlich wie Karl Marx mit seiner Schlussfolgerung, dass die Geschichte die Arbeiterschaft zur herrschenden Klasse bestimmt hat, den frühen Kommunisten viel Zuversicht und Motivation verlieh.

Diese Zuversicht und dieser Antrieb machen die Neokonservativen unbesonnen

Um ihre Ziele voranzutreiben, überziehen die Neokonservativen die Einwohner der USA und der Vasallenstaaten Washingtons mit Propaganda. Die Medienprostituierten füttern die nichtsahnende Öffentlichkeit mit den Lügen der Neokonservativen: »Russland ist in der Ukraine eingefallen und hat dort Provinzen annektiert!«, »Putin will das Sowjetreich wieder errichten!«, »Russland ist ein Gaunerstaat ohne Demokratie!«, »Russland ist eine Bedrohung für die baltischen Staaten, Polen und überhaupt ganz Europa. Deshalb müssen USA und NATO ihre militärischen Möglichkeiten entlang der russischen Grenze stärken!«, »China, ein Verbündeter Russlands, muss militärisch in die Schranken gewiesen werden. Es sind neue Marine- und Luftwaffenstützpunkte Amerikas notwendig, und zwar rund um China und entlang der chinesischen Seeverbindungen!«.

Die Neokonservativen und Präsident Obama haben ganz deutlich gemacht: Die USA werden es nicht hinnehmen, dass Russland und China als souveräne Staaten auftreten, die wirtschaftlich und außenpolitisch Ziele verfolgen, die nicht im Interesse Washingtons sind. Russland und China werden einzig als Vasallenstaaten geduldet, ganz genauso wie Großbritannien, der Rest Europas, Japan, Kanada und Australien. Die neokonservative Formel ist ganz klar ein Rezept für den finalen Krieg.

Eine Handvoll böser Männer und Frauen, die es sich an den Hebeln der Macht in Washington bequem gemacht haben, gefährden die gesamte Menschheit.

Die Propagandamaschinerie gegen Russland läuft derweil auf Hochtouren. Putin sei der »neue Hitler«, heißt es. Daniel Zubov berichtet von einer Konferenz, die von drei amerikanischen Denkfabriken organisiert wurde, dass man dort Russland für das Scheitern der amerikanischen Außenpolitik verantwortlich macht. Hier können Sie nachlesen, welche Schritte die Neokonservativen auf der Suche nach Erklärungen und im Streben um Meinungshoheit ergreifen. Selbst Henry Kissinger wird angegangen, nur weil er die offensichtliche Wahrheit verkündet hat: Russlands Interesse an der Ukraine ist berechtigt, schließlich war das Land lange Teil Russlands und liegt in Russlands rechtmäßiger Einflusssphäre.

Seit der Amtszeit von Bill Clinton agiert Washington gegen die russischen Interessen. In seinem demnächst erscheinenden Buch The Globalization of War: America’s Long War against Humanitygibt Professor Michel Chossudovsky eine realistische Einschätzung dazu ab, wie dicht Washington die Welt an einen Untergang durch Atomkrieg geführt hat. Hier ein Ausschnitt aus dem Vorwort:

Die »Globalisierung des Kriegs« ist ein hegemonistisches Projekt. Gleichzeitig finden im Nahen Osten, in Osteuropa, in Schwarzafrika, in Zentralasien und in Fernost größere militärische und nachrichtendienstliche Aktionen statt. Die militärische Agenda der USA umfasst sowohl größere Militäraktionen als auch verdeckte Operationen, die souveräne Staaten destabilisieren sollen.

Mit Blick auf die globale militärische Agenda wird das Vorgehen des westlichen Militärbündnisses (USA, NATO, Israel) in Afghanistan, Pakistan, Palästina, der Ukraine, Syrien und dem Irak von allerhöchster militärischer Stelle koordiniert. Wir sprechen hier nicht von eigenständigen militärischen und nachrichtendienstlichen Operationen: Die Angriffe israelischer Truppen auf den Gazastreifen im Juli und August 2014 erfolgten in enger Abstimmung mit den Vereinigten Staaten und der NATO. Und genauso wurden Art und Zeitpunkt des Vorgehens in der Ukraine mit dem Beginn der Angriffe im Gazastreifen koordiniert.

Militärische Aktionen wiederum werden eng mit den Prozessen eines Wirtschaftskriegs abgestimmt. Bei letzterem geht es nicht nur darum, souveräne Staaten mit Sanktionen zu belegen, sondern auch darum, Finanz- und Währungsmärkte vorsätzlich aus dem Gleichgewicht zu bringen. Ziel ist es, die Volkswirtschaft des Gegners zu schwächen.

Die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten haben ein militärisches Abenteuer ins Leben gerufen, das die Zukunft der Menschheit gefährdet. Zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Buchs stehen amerikanische und NATO-Truppen in Osteuropa. Im Rahmen eines humanitären Mandats interveniert das US-Militär in Schwarzafrika. Und gemäß der von Präsident Obama verkündeten »Hinwendung zu Asien« bedrohen die USA und ihre Verbündeten China.

Vor der Haustür Russlands finden Militärmanöver statt, die die Lage eskalieren lassen könnten.

Im September 2014 begannen die USA mit Luftangriffen im Irak und in Syrien, die vorgeblich dazu dienen, den »Islamischen Staat« auszuschalten. Sie sind jedoch vielmehr Teil eines Szenarios, im Rahmen dessen von Nordafrika über das östliche Mittelmeer bis hin nach Zentral- und Südasien die militärische Lage eskaliert werden soll. Das westliche Militärbündnis befindet sich in einem fortgeschrittenen Zustand der Gefechtsbereitschaft.

Und dasselbe gilt für Russland.

Die Amerikaner sind ein sorgloses Volk, das habe ich schon öfter gesagt. Sie sind schlichtweg ahnungslos. Nehmen wir an, dass sie Ahnung hätten, dass das gesamte Volk sich der Gefahren bewusst wäre. Ließe sich dann etwas tun oder stehen die sorglosen Amerikaner zu stark unter der Fuchtel des von Washington erschaffenen Polizeistaats?

Ich denke, man sollte nicht allzu große Hoffnungen auf das amerikanische Volk setzen. Die Amerikaner können echte nicht von falscher Führung unterscheiden und die herrschenden Eliten werden es ohnehin nicht zulassen, dass echte Führer nach oben kommen. Darüber hinaus gibt es auch gar keine organisierte Gegenbewegung gegen die Neokonservativen.

Hoffnung kann nur von außerhalb des politischen Systems kommen, und diese Hoffnung besteht darin, dass den politischen Entscheidern das Kartenhaus der Marktmanipulationen um die Ohren fliegt, das sie zum Wohle des »einen Prozents« errichtet haben. David Stockman hält das für sehr wahrscheinlich. Er warnt vor derselben Art von Zusammenbruch wie ich. Die Zahl der »Schwarzen Schwäne«, der ungewöhnlichen Ereignisse also, die einen Zusammenbruch auslösen können, ist sogar noch größer als die, die Stockman so richtig ausmacht. Einige Finanzunternehmen sind besorgt, was die fehlende Liquidität bei den Festverzinslichen auf dem Derivate-Markt angeht. Barbara Novick vom Vermögensverwalter Blackrock wirbt sehr vehement für einen Rettungsfallschirm für Derivate.

Viele werden fragen: Wenn der Wohlstand des »einen Prozents« so anfällig für Wirtschaftskrisen ist, wird es dann Krieg zum Schutz dieses Wohlstands geben und wird der Krieg auch dazu dienen, Russen und Chinesen für die Not und das Elend verantwortlich zu machen, die dem amerikanischen Volk bevorstehen? Ich sage: Bei der Art Zusammenbruch, die ich, David Stockman und gewiss noch andere erwarten, wird die Regierung vor derart großer gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Ungewissheit stehen, dass sie nicht mehr imstande sein wird, einen größeren Krieg zu organisieren.

Die politische Impotenz des amerikanischen Volks und das Vasallenschicksal der westlichen Welt schränken Washington nicht in seinem Handeln ein. Ein Kollaps der Wirtschaft dagegen wird Revolutionen mit sich bringen und ein Ende der bestehenden Ordnung. Der Zusammenbruch wird Menschen das Überleben sehr schwer machen, aber die Überlebensaussichten sind größer als bei einem Atomkrieg.

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/dr-paul-craig-roberts/am-rand-von-krieg-und-wirtschaftskollaps.html

 

Ukraine – Höchste Gefahr

von Jan Kneist  18.12.14

Die Zeichen verdichten sich, daß es in der Ukraine bald wieder zu schwerwiegenden militärischen Auseinandersetzungen kommt. Wenn Sie meinen Blog öfter gelesen haben, dann wissen Sie, daß ich von Anfang an nicht an eine friedliche Lösung geglaubt habe.

Man hat immer die Hoffnung, aber die Erfahrung mit dem US Imperium zeigt, daß es keinen Widerstand oder gar Partnerschaft will, sondern nur Unterwerfung. Wer das nicht will, wird mit Krieg überzogen. Dazu kommt, daß die finanzielle Lage nie so völlig verfahren war wie jetzt. Die offizielle Bundesschuld der USA hat 18 Billionen $ überschritten, was pro Einwohner ca. 57.000 $ und pro Steuerzahler locker dem Doppelten entspricht. Rechnet man die implizite Verschuldung, hauptsächlich aus Verpflichtungen der Sozial- und Gesundheitsversicherung hinzu, die laut einem Artikel von Contra Magazin bei 115,54 Billionen liegt, so ist man bei 422.000 $ pro Kopf… Die privaten Schulden der Leute sind noch nicht mal eingerechnet. Die Situation war noch nie so total verfahren und das global. Was die implizite Verschuldung angeht, sind andere Staaten wesentlich noch übler dran. Nur verfügen diese (z.B. Irland, Japan) nicht über die größte Kriegsmaschinerie der Welt und Psychopathen an der Spitze.

In der Ost-Ukraine glimmt ein brüchiger und immer wieder unterbrochener Waffenstillstand, der von der US Marionette Poroschenko nur angenommen wurde, um seine Truppen zu retten und neu in Position zu bringen. Die Minsker Gespräche wurden von Seiten der Kiewer Junta erst auf Mitte Dezember vertagt und dann ganz abgelehnt. Jetzt wurde ein Ultimatum bis 26.12. gestellt, danach den Kriegszustand auszurufen. Warum passiert das? Weil die Junta auf Befehl ihrer Auftraggeber nie an einer gütlichen Lösung interessiert war. Währenddessen wertet die ukrainische Währung Griewna weiter ab und ist jetzt bei fast 20 zum Euro. Der IFW muß innerhalb von Wochen weitere 15 Mrd. zu den für nächstes Jahr vorgesehenen 17 Mrd. $ bereitstellen. Gleichzeitig fallen immer öfter die Stromnetze aus, die Versorgungslage verschlechtert sich und auch die Heizung ist nicht sichergestellt wegen fehlender Kohle- und Gaslieferungen! Die Verarmung schreitet rasant voran, während die Regierung unbeirrt Kriegskurs fährt, Aufrüstung und Mobilmachung ankündigt! In dem Gebräu scheint sich ein echter Volksaufstand gegen die Putschistenregierung anzubahnen, was den Druck erhöht, zur Ablenkung davon endlich die Situation in der Ost-Ukraine wieder zu eskalieren. Aber dafür braucht man bessere Waffen und die wiederum sollen jetzt die Nato-Staaten, vor allem die USA liefern. Gerade hat sich ein bekanntes Trojanisches Pferd der USA in Europa, Polen, zu Waffenlieferungen bereiterklärt. Ehrlich, entschuldigen Sie die Wortwahl, aber ich muß fast kotzen, während ich das schreibe. Es ist unglaublich. Und die BRD- Regierung und die GEZ-Medien wagen es allen Ernstes, die Mahnwachen- und Friedensbewegung zu kritisieren!!

Die Krim wurde nach einigen Jahrzehnten zurück zu Rußland gebracht, zu dem sie seit Katharina II gehörte, und dies geschah mit überwältigender Mehrheit der dort lebenden Russen und ohne daß ein Schuß fiel oder jemand verletzt wurde. Aber das Selbstbestimmungsrecht der Völker gilt nur, wenn es den US Imperialisten in den Kram paßt! Jetzt will Junta-Präsident Poroschenko, wie oben erwähnt, auf der Krim das Kriegsrecht ausrufen und das US Repräsentantenhaus verabschiedet passend dazu mit Resolution 758(10 Gegenstimmen) eine Quasi-Kriegserklärung an Rußland. Die Frechheit der US Junta ist unglaublich. Die Resolution wimmelt nur so von unbewiesenen Anschuldigungen gegen Rußland. Man fordert u.a. den Abzug der russischen Truppen aus der Ukraine (wurde nie bewiesen, stattdessen zerstörte Phantom- Konvois geliefert und Invasions-LKW) und die Aufgabe der Krim. Für Rußland eine völlig unannehmbare Forderung. Gleichzeitig verlangt man, daß die Russen keine Waffen mehr an Assad liefern und sein „Regime“ nicht mehr unterstützen. Diese Verlogenheit und Anmaßung macht einen fassungslos. Davon abgesehen, daß Assad gewählter Präsident ist, bekämpft er den von den USA gleichzeitig als Weltfeind Nr. 2 – nach Rußland – gebrandmarkten und von ihnen und den Scheichs finanzierten IS. Dieses Doppeldenk ist schwer zu verkraften. Auch eine Flugverbotszone an der Grenze von Syrien und der Türkei wird wieder diskutiert. Die entscheidende Frage, die ich im Mainstream schmerzlich vermisse: Seit wann hat der IS eine Luftwaffe oder überhaupt irgendwas, das fliegt? Selbst wenn sie paar Jets erobert hätten, ist doch klar, daß sich auch diese Maßnahme nur gegen die syrische Regierung richten kann. Die übrigens erst kürzlich eine Verletzung ihres Luftraumes durch einen Luftangriff der Israelis erdulden mußte, ohne daß sich die Hetzpresse oder die Amerikaner dagegen echauffiert hätten. Wie lange noch, bis die ersten „alliierten“ Flieger vom Himmel geholt werden? Aber nochmal kurz zurück zu Resolution 758. Sie verlangt vom US Präsidenten auch die Lieferung von tödlichen und nicht-tödlichen Waffen an die Ukraine. Und damit ist die Büchse der Pandora richtig geöffnet.

Und nun? Weihnachten steht vor der Tür und dennoch gebe ich folgende Prognose ab. Innerhalb von Tagen oder wenigen Wochen wird sich ein bisher nicht gesehener Crash als Folge neu aufflammender Auseinandersetzungen in der Ukraine ereignen. Oder die Junta greift die Krim an oder ein anderer Zwischenfall ereignet sich, in den Rußland entweder verwickelt ist oder der ihm untergeschoben wird (neue false flag Aktion). Es sind zu viele schwarze Schwäne unterwegs. Nicht nur werden die lächerlich hoch bewerteten Aktien einbrechen, auch sämtliche Zettelwährungen werden drastisch an Wert verlieren. Jeder von Ihnen weiß, daß Gold manipuliert wird. Es sieht so aus, daß seit wer weiß wie vielen Jahren tausende Tonnen Papiergold verkauft werden. Bis es bald kracht, danach unmittelbarer Default bzw. Handelsaussetzung. Was dann kommt, keine Ahnung. Wir werden es live erleben.

Hoffnung? Immer! Mögen sich auf der Welt aufrechte Politiker finden, die die USA in die Schranken weisen und als das benennen, was sie sind: die größte Gefahr für den Weltfrieden! Wenn sich couragierte europäische Politiker fänden, aus ihrer jämmerlichen Vasallenrolle herauskämen und den Zorn des Imperiums nicht scheuten und ihm die Gefolgschaft verweigerten- dann könnten wir den Gang der Dinge ändern. Die Wirkung auf die anderen Nationen und ihre (Marionette-) Politiker wäre ungeheuerlich.

http://www.goldseitenblog.com/jan_kneist/index.php/2014/12/18/ukraine-hoechste-gefahr