Monat: Dezember 2014
Erzeugt die Erde ihre Gewässer im Erdinnern selbst?

Dieses bekannte Diagramm zur Plattentektonik zeigt die Erdmantelzirkulation, die durch den mittelozeanischn Rücken stets neues Gestein in die Erdkruste liefert. Laut den neusten Erkenntnissen könnte auf ähnliche Weise auch Wasser aus dem Mantel in die irdischen Ozeane transportiert werden. | Copyright: Byrd Polar and Climate Research Center
Columbus (USA) – Zur Frage, woher das lebenspendende Wasser der irdischen Ozeane ursprünglich stammt haben US-Forscher eine neuen Theorie vorgelegt. Demnach waren es nicht allein Asteroiden und Kometen, die bislang als Hauptlieferant für das Erdenwasser galten. Auch unser Planet selbst habe durch geologische Prozesse das Wasser selbst erzeugt – Prozesse, wie sie heute noch wirksam sind.
Wie Professor Wendy Panero und Jeff Pigott von der Ohio State University aktuell auf dem Jahrestreffen der American Geophysical Union (AGU) berichteten, könne die gleiche Menge an Wasser, die heute unsere Ozeane füllt, auch tief im Innern unseres Planeten verborgen sein.
Es handele sich um einen bislang unbekannten geochemischen Prozess, durch den die Erde in ihrem Innern über Milliarden von Jahren hinweg Wasser absondert und bis heute noch in kleineren Mengen durch Prozesse wie Plattentektonik aus ihrem Inneren heraus in die Ozeane abgibt.
Im Gegensatz zur weit verbreiteten Vorstellung von der ursprünglich jungen Erde als trockene und lebensfeindliche Umgebung, die erst durch eisige Kometen und Asteroiden mit Wasser beliefert wurde, verfolgten Panero und Pigott die Hypothese, wonach die Erde schon mitsamt der Wassermenge ganzer Ozeane im Planeteninnern entstand und dieses Wasser seither nach und nach an die Oberfläche abgegeben wurde.
Tatsächlich weiß die Wissenschaft schon lange, dass der Erdmantel selbst große Wassermengen beinhaltet. Wie viel Wasser jedoch genau, war bislang ein Rätsel. Auch der Mechanismus, durch den dieses Wasser an die Oberfläche bzw. in die Ozeane gelangte, galt bislang als rätselhaft. Zudem stellten sich Forscher angesichts eines solchen Szenarios die Frage, ob diese Wasserquelle nicht schon längt versiegt sein müsste.
Da es keinen Methode gibt, den tieferen Erdmantel selbst zu untersuchen, haben sich die Wissenschaftler der Frage mit Experimenten der Hochdruck-Physik und Computerberechnungen genähert.
„Wenn wir nach der Herkunft des Wassers auf unserer Erde fragen, so stellt sich die Frage, was unsere Erde im Vergleich zu den anderen Planeten im Sonnensystem so einzigartig macht“, erläutert Panero. „Die Erde ist hier so einzigartige, weil sie der einzige Planet mit flüssigem Wasser auf der Planetenoberfläche und auch der einzige Planet mit aktiver Plattentektonik ist. Vielleicht ist als das Wasser im Erdmantel ein Schlüssel zum Verständnis der Plattentektonik und ein Teil dieser Prozesse ist genau das, was die Erde lebensfreundlich macht.“
Die Grundlage der Hypothese der Forscher ist die Beobachtung, dass Gestein dem menschlichen Auge zunächst als sehr trocken erscheinen kann, aber dennoch Wasser in Form von Wasserstoffatomen enthalten kann. Da die Mineralien reich an Sauerstoff sind, kann es im Innern von Gestein zu bestimmten Reaktionen kommen, durch die Wasser entstehen kann.
Da der Erdmantel mehr als 80 Prozent des Planetenvolumens darstellt, könnte auf diese Weise in ihm gebundenes Wasser schlussendlich gewaltigen Mengen entsprechen.
Anhand entsprechenden Hochdruck-Experimenten mit verschiedenen im Erdmantel vorkommenden Mineralien stellen die Forscher nun fest, dass selbst heute noch etwa halb so viel Wasser im Erdmantel gebunden sein könnte, wie es derzeit die Oberflächenozean füllt. Dieses Wasser zirkuliert demnach fortwährend durch den Prozess der Plattentektonik.
„Unsere Ergebnisse stützen die Vorstellung von einem komplexen Zusammenhang zwischen Plattentektonik und Oberflächenwasser“, so Panero. „Wie es scheint, reguliert die Mantelkonvektion die Menge des Wassers in den Ozeanen.“ Dadurch verlängert sich zugleich die Zeitachse des irdischen Wasserzyklus‘. „Sollte sich die Zirkulation des Wassers durch den Mantel als Teil des irdischen Wasserkreislaufs herausstellen, und dieser also nicht nur aus dem Kreislauf zwischen Oberflächengewässern und Atmosphäre bestehen, so würde dieser Kreislauf unseres Wassers mehrere Milliarden Jahre dauern“, so die Forscher abschließend.
http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/12/erzeugt-die-erde-ihre-gewasser-im.html
„Die enorme Macht des Klangs/Tons“

Heute möchten wir eure Aufmerksamkeit auf das Thema des Klangs/Tons lenken. Ein Großteil der Informationen über die Macht des Klangs, die einst weithin akzeptiert und benutzt wurden in den alten Zivilisationen von Lemurien und Atlantis, wurden „verloren“ oder besser gesagt, vergessen. Es ist unsere Absicht, mit euch unsere Perspektive darauf zu teilen, wie nützlich Klang in eurer Realität ist, wozu er fähig ist und wie er funktioniert.
Wie hat der Klang von sanfter Meditations-Musik die Fähigkeit, sogar die stressigsten Situationen zu beruhigen? Wie kann der Taktschlag einer Trommel eine Antwort innerhalb des Körpers hervorrufen, der chemisch entdeckt werden kann, indem man die Zunahme von Adrenalin misst, das freigesetzt wird? Wie kommt es, dass Pflanzen, die scheinbar keine physischen Ohren zum „hören“ haben, regelmäßiger geblüht und schneller gewachsen sind, wie bekannt ist, wenn sie in Gegenwart von klassischer Musik waren? Warum kräuselt Wasser sich oder beginnt ein Kieselstein zu zittern, wenn…
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Udo Jürgens stirbt an Herzversagen
Er hatte doch gerade ein paar kritische Äußerungen über die Islamisierung gemacht.
Peter Schmidt Brief Spender Versagen der Medien Haunebu-Frage an Däniken 295. Treffen 19.12.2014
Wie der Vatikan die Weltherrschaft an sich reißt und die Menschheit versklavt
Daniel Prinz
Es wäre sehr naiv, zu glauben, die römisch-katholische Kirche hätte ihre über die letzten 2000 Jahre aufgebaute Macht einfach abgegeben. Der Prozess der »Trennung von Staat und Kirche« seit Beginn des 20. Jahrhunderts war nichts weiter als eine Neuordnung der bereits bestehenden alten Machtverhältnisse.

Ein bühnenreifer und durchaus raffinierter Schachzug seitens des Vatikans, der insbesondere die letzten Jahre mit seinen Pädophilieskandalen immer wieder auf dem »Opferaltar« der Mainstreammedien präsent war. Dabei sei nur am Rande erwähnt, dass der Vatikanstaat das niedrigste Schutzalter für Minderjährige in ganz Europa hat und der Kleinstaat Sex mit Kindern ab zwölf Jahren erlaubt. Ja, das ist in der Tat ungeheuerlich.
Was den wenigsten aber überhaupt auch nur im Ansatz bekannt sein dürfte, ist erstens, dass sich der Vatikan mit seiner katholischen Kirche schon seit jeher die Weltherrschaft und Kontrolle über fast alle Menschen aneignete sowie diese aktuell immer weiter ausbaut bzw. festigt, und zweitens, wie und wodurch die Erlangung dieser global umspannenden Sklaverei überhaupt möglich wurde.
Das teuflische Konzept der drei Kronen der Gewalt
Über die letzten 1000 Jahre hinweg hat der Vatikan einerseits durch unzählige Eroberungskriege viele Länder dieser Erde gewalttätig unterjocht und andererseits parallel ein bestimmtes »rechtliches Konstrukt« aufgebaut, um die Menschen dieser Welt zu ewigen Sklaven zu machen. Was den rechtlich-formalen Aspekt anbelangt, so sind hier bestimmte Verordnungen, so genannte päpstliche Bullen, von besonderer Wichtigkeit.
Schon im Jahre 1302 erließ Papst Bonifatius VIII. die Bulle Unam Sanctam, in welcher er verordnete, dass alle Lebewesen dieses Planeten dem Papst unterworfen sind. Der Papst hat sich zum Herrscher der Welt erkoren und beanspruchte dadurch die Kontrolle über die gesamte Erde.
In den nachfolgenden Jahrhunderten folgten drei weitere päpstliche Bullen (Kronen), welche den Herrschaftsanspruch näher definierten und insgesamt festigten. Sie bewirken, dass bei der Geburt jedes Menschen drei Treuhandgesellschaften (engl.: Trusts) gegründet werden
- Im Jahre 1455 verfügte Papst Nikolaus V. durch die päpstliche Bulle Romanus Pontifex,dass das neugeborene Kind von allem Recht auf Eigentum getrennt wird. Das bedeutet nicht weniger, als dass man uns direkt nach der Geburt unser Recht auf Eigentum abspricht. Um es noch konkreter zu formulieren: Unser Haus oder unser Grundstück gehören uns nicht. Wem dann? Dem Vatikan natürlich! Wir haben lediglich ein Nutzungsrecht und nicht mehr. Für diese Nutzung zahlen wir deshalb auch eine laufende Gebühr, z.B. in Form von Grundsteuern oder Kfz-Steuern. Wenn wir diese nicht zahlen, was passiert dann? Richtig, wir werden gepfändet und man nimmt uns unser Auto, unser Haus usw. wieder weg − unabhängig davon, ob wir diese bereits abbezahlt haben oder nicht. Doch der »Spaß« endet hier noch lange nicht…
- Im Jahre 1481 erließ Papst Sixtus IV. durch die Bulle Aeterni Regis (in etwa »Ewige Herrschaft« oder »Ewiger Besitz des Herrschers«), dass das Kind der Rechte auf seinen Körper beraubt wird. Mit dieser Bulle hat man uns von Geburt an zu ewiger Knechtschaft verdammt. Wir haben nicht einmal mehr Anspruch auf unseren eigenen Körper. Wie das heute in der Praxis aussieht, erkennt man u.a. an der Wehrpflicht, die auch in Deutschland jederzeit wieder verordnet werden kann, oder auch an vom Staat verordneten ärztlichen Zwangsmaßnahmen, wenn dieser meint, man sei »psychisch krank«. Auch die medizinische Zwangsbehandlung von schwer kranken Kindern gegen den Willen der Eltern spielt in diesem Zusammenhang eine Rolle. Des Weiteren müssen wir sogar auf unsere eigene Arbeitskraft Einkommenssteuern zahlen.
- Die dritte Krone wurde in Form der päpstlichen Einberufungsbulle von Papst Paul III. im Jahre 1537 besiegelt, in welcher die römisch-katholische Kirche Anspruch auf die Seele des Kindes erhebt. Dies ist in der Tat sehr teuflisch.
Der Vatikan – die größte Machtinstitution auf Erden
Diese päpstlichen Bullen bzw. die verankerten Ansprüche aus diesen wurden über die Jahrhunderte hinweg in den staatlichen Gesetzen der meisten Länder dieser Welt umgesetzt. Viele, wenn nicht die meisten der heute geltenden und angewandten Gesetze stammen nicht umsonst aus dem alten römischen Rechtssystem. Der Großteil der Steuern, die wir zahlen, wandert über Umwege in Wirklichkeit heimlich in die Taschen des Vatikans (und seiner Unterorden), welcher meinen Nachforschungen zufolge nicht nur der größte Immobilien- und Großgrundbesitzer, sondern auch das größte Wirtschaftsunternehmen dieser Welt ist.
Ach, Sie wussten das nicht? Ich darf Sie beruhigen, Sie sind hier keineswegs alleine. So gehören dem Vatikan nicht nur mindestens ein Drittel aller Häuser in Rom, er besitzt auch viele andere Städte und Stadtteile in Italien. Die Immobilien in Rom befinden sich dabei zumeist in den allerbesten Lagen. Praktisch alles vom Campo de‘ Fiori bis zum Tiber und vorbei an der Piazza Navona und der umliegenden Gegend ist in seinem Besitz, also rund die Hälfte des historischen Zentrums mit insgesamt über 2500 »Palästen«.
Da diese Immobilien als »ausländisches Territorium« gelten, tauchen sie auch nirgends im Katasteramt auf. Sogar ganze Landstriche kann die katholische Kirche laut dem Sozialwissenschaftler Carsten Frerk ihr Eigen nennen, u.a. 20 Prozent aller Felder in Spanien, Portugal und Argentinien. So zählen zu ihren Besitztümern u.a. auch 1,1 Mio. Hektar Ackerland in den USA und zirka 100 000 Hektar in England. Die katholische Kirche ist laut den Recherchen von Frerk mit 8,25 Milliarden Quadratmetern auch größter privater Grundbesitzer in Deutschland.
Zu den weiteren Besitztümern zählen laut dem Journalisten Nino Lo Bello nicht nur die eigenen Banken, sondern zahlreiche Beteiligungen weltweit an zusätzlichen Banken und Unternehmen wie z.B. Alitalia und Fiat sowie Teilhaberschaften an Firmen in den unterschiedlichsten Branchen, darunter Chemie, Stahl, Nahrungsmittel und Munition, nur um einige wenige hier aufzuzählen.
Ja, mit gepredigter Nächstenliebe und Barmherzigkeit hat das alles natürlich nichts zu tun, welches viele Gläubige sich am liebsten nicht eingestehen wollen. Dies ist insofern nicht verwunderlich, als dass sich dann über eine Milliarde Menschen eingestehen müssten, dass sie von klein auf einem Götzen- und Personenkult erlegen sind, welcher zwar Licht und Liebe predigt, die Taten dieser Machtorganisation jedoch in keinster Weise etwas mit den Lehren Jesu gemeinsam haben.
Die bis zum »Himmel« aufgetürmten Leichen, die die römisch (-babylonische) Kirche in größtem Eifer die letzten Jahrtausende produziert hat sowie auch die eingangs kurz erwähnten Kindersexskandale lassen schon erahnen, wie endlos tief der dunkle Sumpf dieser Machtorganisation tatsächlich sein muss, und dass das, was ich hier anspreche, nur die Spitze des Eisbergs zu sein scheint.
In meinem Buch Wenn das die Deutschen wüssten… dann hätten wir morgen eine (R)evolution!reiße ich sprichwörtlich des Kaisers Kleider vom Leib und zeige auf, wie teuflisch diese kirchliche Institution tatsächlich ist. Doch sollte man sich nicht der Illusion hingeben, dass die anderen mosaischen Religionen oder z.B. der Hinduismus auch nur einen Deut besser wären. Sie alle sind Werkzeuge – nur unterschiedlich ausgestaltet –, um die Menschheit auf diesem Planeten seit jeher in »spirituelle Ketten« zu legen und sie zu kontrollieren. Erschreckend ist vor allem − wenn man die Puzzleteile zusammengefügt vor sich liegen sieht − das vollständige Maß unserer ausgeklügelten Versklavung und die Erkenntnis, dass auch die City of London, die BIZ, der IWF, die USA und ganz besonders die heutige »Firma BRD« in die gigantische Verschwörung involviert sind. Genauer gesagt, geht es ohne diese gar nicht, denn was nur die wenigsten wissen: Die »Neue Weltordnung«, die von diesen Hintergrundmächten angestrebt wird − also eine Weltregierung unter zentraler Kontrolle und ohne Bargeld −, wird nach dem internationalen Handelsrecht (UCC) durchgeführt.
Das bedeutet, dass so genannte »Menschen-« sowie Boden- und Freiheitsrechte nach und nach abgeschafft und Männer und Frauen in rechtlose »Sachen« umgewandelt werden, um sie als Waren und Dienstleistungen weltweit nicht nur vermarkten, sondern vor allem auch auf Schritt und Tritt überwachen und geistig manipulieren zu können. Neu und schockierend für die meisten Leute dürfte dabei sein, welch perfide Funktion ihre Geburtsurkunde bei dem ganzen »Spiel« hat. Den Grundstein für einen weltweit einheitlichen Fahrplan hat man hierfür bereits mit den beiden Weltkriegen des letzten Jahrhunderts gelegt…
Und der Vatikan hat bei alledem eine Schlüsselstellung inne: Studiert man die Geschichte der letzten 2000 Jahre, so muss man dies in Verbindung mit dem Kirchenrecht tun, um verstehen zu können, wieso die letzten Kriege überhaupt geführt wurden. Das Kirchenrecht und die päpstlichen Bullen sind engstens miteinander verknüpft. In allen Ländern, die in Kriegen unterlegen waren, wurden danach die Handelsrechte geändert und eine von der amerikanischen Notenbank Fed gesteuerte Zentralbankfiliale installiert. Und nicht nur das: Jedes Land, das Geld vom IWF annimmt, muss von einer goldgedeckten Währung abrücken. Nichts wird hier dem Zufall überlassen, es folgt alles einem lange zurückliegenden und sehr teuflisch-detailliert ausgeklügelten Plan.
Doch noch ist es nicht zu spät. Auch wenn es eins vor zwölf ist, so gibt es noch Mittel und Wege bzw. zukunftsweisende Lösungen, um uns aus diesem großen Schlamassel unserer Menschheitsgeschichte wieder zu befreien. Vor allem Deutschland kommt dabei eine besonders wichtige Rolle in der Weltengemeinschaft zu. Ja, jeder einzelne von uns kann sich befreien! Es gibt in der Tat noch Hoffnung für eine wahre (R)evolution…
Doch haben Sie auch den Mut dazu?
DIE USA KENNEN KEINE VERTRAUENSVOLLEN BEZIEHUNGEN ZWISCHEN STAATEN
Deutsche Medien und Polit-Sendungen vermeiden die Konfrontation mit der höchst verbrecherischen gegenwärtigen Realität der USA, Hauptpartner Europas und Deutschlands. Ein Staat, der Verbrechen auf Anordnung von höchster Stelle der politischen Hierarchie begeht, gehört in einer wahren humanen Wertegemeinschaft isoliert. Folter, Techniken zur Qual von Menschen sind ekelhaft; sie zu einem moralisch gerechtfertigten Akt zu stilisieren, ist die letzte Stufe der Perversion. Diese Gewalt gegen Menschen, inklusive Bomben- und subversive Kriege, werden zusammen mit den Mördern und ihren Auftraggebern staatlich und medial in Europa, in Deutschland gedeckt.
von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait*
Das Ziel der verhängnisvollen Folter-Praktiken und Bomben-Angriffe ist ein und dasselbe: Angst und Schrecken zu verbreiten. Mit einem Wort: Einschüchterung. Das kennzeichnet die USA-NATO-Politik als Terror-Politik mit den Mitteln von Polizei- und Militär-Terror. Am gefährlichsten die NATO, die über nukleare Waffen verfügt und immer noch auf dem Erstschlag mit einer Atombombe beharrt. Irrational und höchst ungeheuerlich zugleich.
Illegale Geheimgefängnisse waren es, die die Washingtoner-Zentrale auf europäischen Boden unterhielt, in Polen, Rumänien und Lettland.
Nicht 15, sondern 30 Millionen US-Dollar seien dafür geflossen. Mitarbeiter der US-Botschaft erschienen in Warschau bei der polnischen Auslandsaufklärung und stellten mehrere große Pappkartons mit Dollars auf den Tisch: alles gebrauchte ältere Hundertdollar-Noten, gepackt zu je 1.000 Stück. Das Geld sei so schwer gewesen, dass man es auf Rollwagen habe ins Gebäude schaffen müssen. Damals nahm es der stellvertretende Chef des Geheimdienstes kommentarlos, aber ohne Anzeichen der Überraschung, in Empfang. … Während der damalige Staatspräsident Aleksander Kwasniewski und andere Postsozialisten jetzt die Ultra-Atlantiker geben und die Atmosphäre des „Antiterrorkriegs“ beschworen, profilieren sich ausgerechnet konservative Politiker als Bedenkenträger.
(»“CIA sponserte polnischen Geheimdienst chronisch. Expräsident Kwasniewski verteidigt Foltergefängnis“ von Reinhard Lauterbach, Nekielka, Junge Welt, 17.12.14)
Abstoßend grotesk aus Warschau ist es, für „Grundvertrauen“ zu den USA zu plädieren. Bei manchen Polen ist eine gravierende Sinnesstörung offenkundig. Ein Land am Rand der menschlichen Normalität ist ein Makel für die europäische christlich-humanistische Wertegemeinschaft. Solcher Makel wirkt als Gift für eine labile Wertegemeinschaft wie die europäische. Europa muss solchen Makel erkennen und sich von ihm entfernen.
Geheimgefängnisse in rechtsstaatlich und demokratisch noch wenig gefestigten Staaten Europas und Asiens, deren Regierungen zur Überlassung der Einrichtungen „überredet“ werden, bisweilen auch mit Geld,
sind warnende Signale, die die USA als pervertierenden, korrumpierenden Staat ausweisen.
Das ist doppelt zynisch: Gerade Polen oder Rumänien bewunderten die USA als Vorbild auf ihrem Weg aus kommunistischer Unfreiheit und Willkür – als Land der Freiheit, in dem die Menschenrechte geachtet werden. In den USA selbst und in Westeuropa hätten solche geheimen Foltergefängnisse, ja selbst ihre Pläne zu einem Aufschrei der Empörung geführt. Bisher ist nur ein Teilbericht bekannt, und keineswegs ist klar, dass die USA in ihrer jetzigen politischen Verfassung zu Korrekturen überhaupt willens und in der Lage sind. Dabei ist nicht entscheidend, dass Bush selbst, sein Vize Dick Cheney oder auch einige CIA-Obere, ertappt wie sie sind, mit starken Worten den Bericht und seine Veröffentlichung angreifen. … Diese leicht zu durchschauenden Manipulationsversuche finden auch heute Gehör in weiten Teile der USA: Viele US-Amerikaner wollen über die CIA-Foltermethoden nichts wissen, halten sie sogar für berechtigt, schließlich gehe es um ihre Sicherheit. Die Gegenstimmen, gerade auch die der wichtigen Menschenrechtsorganisationen der USA, haben derzeit keinen leichten Stand. Sie werden viel Unterstützung brauchen, auch aus Europa.
Was kann, was soll Europa tun? Die Foltervorwürfe jetzt niedriger zu hängen, mit dem Argument, dass Europa die USA doch brauche, klingt zynisch oder resignativ nach dem alten Lehrsatz: Macht geht vor Recht, politische Machthaber kommen ungeschoren davon, auch wenn sie überführt sind. Solche Lehrsätze stimmen jedoch heute nicht mehr. Der Kampf … gegen die Straflosigkeit nach schweren Menschenrechtsverletzungen hat in den vergangenen Jahrzehnten nicht nur in Europa, sondern weltweit an Unterstützung gewonnen, ungeachtet aller Rückschläge. … Wir in Deutschland haben keinen Anlass zu Überheblichkeit….
Europa muss nun selbstbewusst mit den USA über die gemeinsamen westlichen Werte reden – und auch streiten. Diese Achtung der gemeinsamen Werte haben die Europäer vermisst, als die globale Überwachungspraxis der US-Geheimdienste öffentlich wurde. Der Vertrauensverlust war mit Händen zu greifen. Er wird sich verstärken, wenn auch jetzt wieder Feigheit (vor der Supermacht) die Politik bestimmt. Die Abgeordneten der nationalen Parlamente und des Europäischen Parlaments sind gefordert. Auch die Justiz kann helfen: Der Straßburger Gerichtshof für Menschenrechte hat im Juli 2014 zwei in Polen durch die CIA Gefolterten Schadensersatz zuerkannt. … In Polen ermittelt die Generalstaatsanwalt; er soll den vollständigen Senatsbericht zur Grundlage der Strafverfolgung machen.
Auch Großbritannien verlangt – gegen den Widerstand von Premier David Cameron – den vollständigen Bericht, weil möglicherweise britische Agenten involviert sein könnten. Hinweise auf mögliche Verwicklungen deutscher Mitwirkender legen neue Untersuchungen im deutschen Bundestag nahe. Im In einem Brief an den Generalbundesanwalt Harald Range fordert Gysi auch die sofortige Aufnahme von Ermittlungen gegen den früheren US-Vizepräsidenten »Dick Cheney, Ex-CIA-Chef »George Tenet, zwei Militärpsychologen sowie gegen Unbekannt. (16.12.14)
Europa muss nun selbstbewusst mit den USA über die gemeinsamen westlichen Werte reden – und auch streiten. Diese Achtung der gemeinsamen Werte haben die Europäer vermisst, als die globale Überwachungspraxis der US-Geheimdienste öffentlich wurde. Der Vertrauensverlust war mit Händen zu greifen. Er wird sich verstärken, wenn auch jetzt wieder Feigheit (vor der Supermacht) die Politik bestimmt. Die Abgeordneten der nationalen Parlamente und des Europäischen Parlaments sind gefordert. Auch die Justiz kann helfen: Der Straßburger Gerichtshof für Menschenrechte hat im Juli 2014 zwei in Polen durch die CIA Gefolterten Schadensersatz zuerkannt. … In Polen ermittelt die Generalstaatsanwalt; er soll den vollständigen Senatsbericht zur Grundlage der Strafverfolgung machen.
Auch Großbritannien verlangt – gegen den Widerstand von Premier David Cameron – den vollständigen Bericht, weil möglicherweise britische Agenten involviert sein könnten. Hinweise auf mögliche Verwicklungen deutscher Mitwirkender legen neue Untersuchungen im deutschen Bundestag nahe. Im UN-Menschenrechtsrat schließlich müssen die Europäer Farbe bekennen: Jedes Verständnis für US-Folter würde die Ernsthaftigkeit Europas beim Eintreten für die Menschenrechte vollends infrage stellen. Die Auseinandersetzung geht weiter. Die Zivilgesellschaft wird dafür sorgen. In Europa – und hoffentlich auch in den USA.
(Außenansicht: „Mut vorm Freund“ von Herta Däubler- Gmelin, SZ, 18.12.)
Die hervorragende Juristin und ehemalige SPD-Abgeordnete verfällt leider in dieselbe Illusion von vielen in SPD, CDU/CSU und Grünen, nämlich die USA als Freund anzusehen, eine gefährliche Illusion, die die nackte Erkenntnis und richtige konsequente Einstellung erschwert, ja versperrt. Daher die Entkräftung der Argumentation von Herta Däubler-Gmelin, ihre Schwäche: Trotz ihrer Erkenntnis : „keineswegs ist klar, dass die USA …zu Korrekturen überhaupt willens und in der Lage sind„, ist Däubler-Gmelin durch ihre illusionäre Sicht nicht in der Lage, konsequente juristische Schlussfolgerungen zu ziehen. Dagegen reagiert viel realistischer in dieser Hinsicht Gregor Gysi, Fraktionsvorsitzender im Bundestag der Partei DIE LINKE., die einzige Partei Deutschlands, die den Tatsachen entsprechend, rechtsstaatliche Konsequenzen zieht: Nach der Veröffentlichung des Senatsberichts über die Folterverhöre des US-Geheimdienstes CIA fordert die Linksfraktion in Bundestag strafrechtliche Konsequenzen. Fraktionschef Gysi stellt Strafanzeige bei der Bundesanwaltschaft gegen Ex-Präsident Bush und andere.
In diesem Kontext und während die USA allerdings in der lateinamerikanischen Konstellation isoliert bleiben, meldet der US-Präsident Obama seine Bereitschaft, nach einem halben Jahrhundert die diplomatische Beziehungen mit Kuba wieder aufzunehmen.
Eigentlich sind keine diplomatischen Beziehungen mit einem Terror-Staat wünschenswert, ein Staat, der für subversive Aktionen zur Beförderung eines Systemwechsels auf Kuba Millionen Dollar verschwendet. Von diesem perfiden Ziel rückt Obama allerdings nicht ab.
Seine längst überfällige Einsicht, dass die Boykottpolitik völlig gescheitert ist, erfolgt mehr oder weniger zwangsläufig, da sich Washington von der lateinamerikanischen Staatenwelt in den letzten Jahren zunehmend isoliert vorfindet. Folgerichtige, diese Lage korrigierende Taten sollten der präsidialen Erkenntnis folgen, sind aber bis jetzt unterblieben. Das Entscheidende und wichtigste, die wirtschaftliche Blockade ist vom Weißen Haus noch nicht geklärt. Offiziell gilt immer noch ein 1962 verhängtes Embargo. Die verbale „Annäherung“ Washingtons an Kuba ist deshalb nicht bedenkenlos zu begrüßen, sondern mit großer Vorsicht und mit Misstrauen wahrzunehmen.
Wo lebt der Vatikan unter Papst Franziskus? Sein Vorgänger, Papst Benedikt verurteilte die Boykottpolitik der USA gegen Kuba. Franziskus sollte von den USA eindeutig die sofortige und vollständige Aufhebung der seit 1962 aufrechterhaltenen Blockade gegen Kuba verlangen. Die Gerechtigkeit verpflichtet dazu.
Den USA ist nicht zu trauen. Sie sind allein verpflichtet, den inhumanen Boykott endlich zu beenden. Dazu brauchen sie keine großartigen Parolen. Umgekehrt wäre das Verhalten Obamas wirklich glaubwürdig, indem er zuerst das Embargo aufhebt und dann Kuba diplomatische Beziehungen anbietet. Um die ungerechte Wirtschaftsblockade zu beenden, brauchen die USA keine diplomatischen Beziehungen zu Havanna. Wohin eine mediale US-Annäherung an Kuba führen kann, zeigt Europa, nämlich zum Verhängnis: Eine versteckte Wirtschaftskrise seit 2008, die größte humanitäre Katastrophe unserer Zeit wegen der US-Einmischung in Syrien und im Irak und ein bedrohlicher Kriegsfokus in der Ukraine unter dem Wall-Street-Diktat. Kuba wäre naiv und dumm, wenn es auf die Beschwichtigungspolitik Washingtons hereinfallen würde.
Die USA kennen keine vertrauensvollen Beziehungen zwischen Staaten. Das zeigt allein schon ihr weltweites Netz von Abhöreinrichtungen und zahlreichen Militärbasen überall – ganz zu schweigen von den Manipulationen der Federal Reserve Bank und an der Wall Street, was andere Staaten massiv schädigt.
Das sollte bei aller Freude über die Rückkehr der letzten politischen Gefangenen aus den USA nach Kuba niemand aus dem Auge verlieren. Es ist höchste Wachsamkeit gegenüber den USA erforderlich. Auch sollte man sich klar machen, dass die Regierung Kubas nach der unsinnigen gescheiterten unmenschlichen Blockade über mehr als ein halbes Jahrhundert eher gestärkt ist, und es nicht nötig hat, sich einem mächtigen Terror-Staat zu beugen, von dem sich jede seriöse anständige Regierung am besten so weit wie möglich fernhält. Der menschliche Anstand verbietet es, persönliche Kontakte mit dubiosen US-amerikanischen Vertretern zu pflegen. Nicht einmal ein Handschlag ist mit solchen verbrecherischen Heuchlern wünschenswert.
Gerade die Sanktionspolitik der USA hat sich überall inhuman ausgewirkt, nicht nur in Kuba, sondern auch in Syrien, im Iran und jetzt in Russland. Wer glaubt denn einem heuchlerischen Außenminister John Kerry, der sich hinsichtlich der Russland-Sanktionen gezwungen sieht zu erklären, es sei nicht die Absicht der Strafmaßnahmen, das russische Volk zu treffen? Nach dem Leiden des kubanischen, des syrischen, iranischen und venezolanischen Volkes, ist diese Erklärung an Zynismus nicht zu übertreffen. „Hoffentlich begreife Washington nun auch, dass Sanktionen gegen andere Länder ebenfalls sinnlos seien“, hieß es zu Recht in Moskau. Die EU und vor allem Deutschland sollten ihre anachronistische Haltung gegenüber Kuba vollständig korrigieren und sich nicht länger hinter den USA der Lächerlichkeit preisgeben.
Mit seinem Vertrauensbruch durch andauernde überhebliche unmenschliche Handlungen hat Washington einer echter Zusammenarbeit jegliche Basis entzogen. Die beschwichtigenden Parolen Obamas gegenüber Kuba sind gewiss ein Manöver im Vorfeld des nächsten Gipfeltreffens der lateinamerikanischen Staaten in Panama, um sich dort wenigstens Gehör verschaffen zu können und sich nicht von vornherein alles zu verscherzen. Gefordert ist aber jetzt, Washington in der Tat isoliert zu lassen. Das heißt auch, dass das Wiederaufnehmen der US-Beziehungen zu Kuba zu warten hat, bis die Blockade vollständig aufgehoben sein wird.
© Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait
Quellenangaben:
- Artikel: „CIA sponsorte polnischen Geheimdienst chronisch. Expräsident Kwasniewski verteidigt Foltergefängnis“ von Reinhard Lauterbach, Nekielka, Junge Welt (jW) vom 17.12.
- Kommentar: „USA – Historisch und richtig“ von Nicolas Richter, Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 18.12.
- Titelseite: „Tauwetter zwischen den USA und Kuba“ von Nicolas Richter, SZ vom 18.12.
- Leitartikel: „USA und Kuba – Plötzlich Freunde“ von Hubert Wetzel, SZ vom 19.12.
© Grafik: Miguel Terbe Tolón / Wikimedia
http://www.0815-info.com/modules.php?name=News&file=article&sid=11497#.VJbo_sAKA
Westen: auf Kriegskurs mit Russland (Video Michael Mross im Gespräch mit Andreas Männicke)
| 21.12.2014 |
| Von Deseskalation keine Spur. Neue Sanktionen gegen Russland laufen an. Zudem hat der US-Präsident nun per Dekret jederzeit das Recht, ohne Kongress den Krieg auszurufen – ähnlich wie damals beim Feldzug gegen den Irak.Wird aus einem kalten Krieg ein heißer Krieg? Ost-Experte Andreas Männicke im Gespräch mit Michael Mross. Die Ukraine rüstet kräftig auf und die USA wollen das Land mit Waffen unterstützen. Damit könnte die Situation in der Ukraine im nächsten Jahr weiter eskalieren.
Im Weißen Haus verfügt Obama nun über eine Art Vollmacht, jederzeit einen Krieg gegen Russland auszurufen, ohne den Kongress zu fragen. Dies ist eine ähnliche Situation wie 2003 im Irak-Krieg. Bereits jetzt wurde wichtige Posten in Kiew mit US-Amerikanern besetzt, so zum Beispiel das Finanzministerium. Zudem haben sich die USA nun die Option einberaumt, der Ukraine schwere Waffen zu liefern. Alles läuft auf weitere Provokationen Russlands hinaus. Sollte Moskau jedoch reagieren, kann man damit den Russen die Schuld für weitere Eskalationen in die Schuhe schieben. Für nächstes Jahr sind außerdem auch neue Manöver geplant, was kein Signal für Entspannung ist. Auf einem anderen Blatt steht die völlig zerrüttete finanzielle Situation in der Ukraine. Auch hier droht Ungemach in den nächsten Monaten, denn Kiew ist praktisch pleite. Die Sanktionsspirale ist nicht nur eine Gefahr für Russland und die Ukraine, sondern auch für das globale Finanzsystem, welches nur mit Müh und Not gerettet werden konnte. Ein Ausfall Russlands würde unweigerlich zu einer Kettenreaktion im Osten führen und damit auch westliche Banken in den Abgrund ziehen. Insbesondere österreichische und französische Finanzinstitute sind mit mehrstelligen Milliarden-Krediten im Osten engagiert. Bereits jetzt dürfte es hier durch den Rubel-Crash zu heftigen Verwerfungen gegkommen sein. Andreas Männicke: „Aus Kalter Krieg kann ein heißer Krieg werden“
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Epilepsie: Dank Cannabis ist 8-jähriges Mädchen frei von epileptischen Anfällen (Video)
Das 8-jährige Mädchen Tara O’Connell litt an einer schweren Epilepsie und hatte 200(!) epileptische Anfälle am Tag. Nach Ansicht der behandelnden Ärzte sollte das Mädchen ihren neunten Geburtstag nicht mehr erleben. Medizinisches Cannabis bewirkte eine wundersame Entwicklung.
Die kleine Tara lag im Sterben. Sie konnte nicht mehr richtig gehen oder sprechen und schlief kaum mehr. Nachdem die ärztliche Behandlung keine Linderung mehr versprach und dieMedikamente die schweren Anfälle nicht mehr stoppen konnten, waren die Ärzte mit ihrem Latein am Ende und sahen keine weitere Hoffnung mehr für das Mädchen. Sie teilten der Mutter mit, dass ihre Tochter aufgrund dieser schweren Anfälle wahrscheinlich nur noch wenige Monate zu leben hätte.
Da sie sonst nichts mehr tun konnten, entschied sich Cheri O’Connell ihre Tochte mit nach Hause zu nehmen, um die verbleibende Zeit noch bestmöglich nutzen zu können. Um wenigstens noch ein paar schöne Momente mit ihrer Tochter zu erleben…
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US-Staat New York verbietet Fracking (Video)

Der US-Staat New York ist der größte Staat in den USA, welcher jetzt Fracking verboten hat. Damit hat diese Verbot auch eine deutliche Aussage und Bedeutung. Das Verbot kam zustande, nachdem das staatliche Gesundheitsamt Bedenken anmeldete und erklärte, dass man sich nicht sicher sein könne, welches gesundheitliche Risiko Fracking mit sich bringe.
Letzte Woche erklärte der US-Bundestaat New York, dass man ein Verbot für Frackingverhängt habe, da das staatliche Gesundheitsamt Bedenken anmeldete und gesundheitliche Risiken nicht ausgeschlossen werden können.
Kein Fracking in New York
Damit ist New York der größte Staat, der sich bisher gegen das Fracking ausgesprochen hat. Entsprechend groß ist nun der Wirbel, den dies verursacht. Der Bericht des Gesundheitsamtes und die darin geschilderten Bedenken würden ein Verbot rechtfertigen, erklärte New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo.
Fracking ist eine sehr umstrittene Methode zur Gewinnung von Erdgas. Mittels Wasser, Sand und Chemikalien wird das Gas aus tief liegenden Gesteinsschichten gedrückt, wobei es sich nicht absehen lässt, welche kurz-, mittel-, und langfristigen Schäden dies an der Umwelt und damit auch an den in diesen Gebieten lebenden Menschen zur Folge hat. Auch in Deutschland wird immer wieder versucht, Fracking gesetzlich zu ermöglichen. Dass sich nun New York wegen gesundheitlicher Bedenken gegen das Fracking ausgesprochen und sogar ein Verbot verhängt hat, kommt denjenigen, die sich für das Fracking aussprechen, ganz und gar nicht gelegen.
2012 wurde Fracking schon in Vermont verboten, doch dies wurde eher belächelt, da es im Staat keine signifikanten Gasvorkommen gibt und das Verbot daher eher symbolischer Natur war. Doch das Verbot von New York wird im ganzen Land sehr ernst genommen. Kate Sinding vom Natural Resources Defense Council erklärte, dass niemand mit dieser Entscheidung gerechnet hätte.
Neue Studie warnt vor Risiken
Zunächst hatte es nur ein Moratorium gegeben, das Fracking temporär untersagte. Nun folgt das Verbot. Als Grund für seine Entscheidung nannte Gouverneur Cuomo die Risiken der Fördermethode. In einer Studie hatte die Gesundheitsbehörde des Bundesstaates kurz zuvor vor “erheblichen Risiken für die öffentliche Gesundheit” gewarnt (PDF). Howard A. Zucker, der Vorsitzende der Behörde, stellte die Ergebnisse bei einem Treffen des Kabinetts vor, wie die New York Times berichtet. Die möglichen Risiken seien zu groß, sagte er, man könne sie nicht abschätzen: “Wir können es uns nicht leisten, einen Fehler zu machen.”
Doch auch politische Gründe könnten eine Rolle gespielt haben. Der Demokrat Cuomo hatte zuletzt Probleme mit dem linken Flügel seiner Partei bekommen. Vor wenigen Wochen geriet er überraschend in Schwierigkeiten, als es um die Nominierung des demokratischen Kandidaten zur Gouverneurswahl ging. Die Cuomo-Konkurrentin und Fracking-Gegnerin Zephyr Teachout erhielt ein Drittel der Stimmen.
Mit seiner Entscheidung zum Fracking-Verbot macht sich Cuomo erwartungsgemäß vor allem bei Umweltschützern beliebt. Sie hatten nicht nur mit möglichen Gesundheitsrisiken argumentiert, sondern auch mit wirtschaftlichen Faktoren: So würde Fracking den Tourismus in der Region gefährden. Cuomo habe mit seiner Entscheidung Mut bewiesen, lobten die Umweltschützer nun.
“Ich habe keine Alternative zum Fracking”
Die Energiebranche kritisierte die Entscheidung dagegen. Sie koste Arbeitsplätze und Steuereinnahmen. Die Lobbygruppe American Petroleum Institute rechnet etwa vor, dass Energiefirmen im Nachbarstaat Pennsylvania bislang mehr als 2,1Milliarden US-Dollar an Steuern gezahlt hätten. Der Bundesstaat selbst gibt lautWall Street Journal an, dass sich die Zahl der Beschäftigten im Energiesektor in den vergangenen vier Jahren auf mehr als 28 000verdoppelt habe.
Interessenvertreter aus der Energiebranche kritisieren zudem, Cuomo wolle sich nur bei den Linken in seiner Partei beliebt machen. Die Bürger in den betroffenen Gebieten müssten nun zusehen, wie die Gemeinden auf der anderen Seite der Grenze, in Pennsylvania, florieren. “Es ist, als wären sie ein Kind vor dem Schaufenster eines Süßigkeitengeschäfts – sie sehen durch das Fenster, können das Angebot aber nicht anfassen”, sagte Karen Moreau, Direktorin des New York State Petroleum Council.
Cuomo hielt dagegen: Er habe niemanden sagen hören, “Fracking ist super” – nicht von einem Menschen in den betroffenen Gemeinden. Was er vielmehr gehört habe, waren Aussagen wie: “Ich habe keine Alternative zum Fracking.”
Video: New York fracking ban: Shale takes a hit
Quellen: PRAVDA TV/sueddeutsche.de/gulli.com vom 20.12.2014
