Washingtons Annährung zu Kuba nur wegen Russland

Samstag, 20. Dezember 2014 , von Freeman um 11:00

Wegen der für alle überraschenden Annäherung zwischen Washington und Havanna möchte ich euch den wirkliche Grund erklären. Präsident Putin besuchte Lateinamerika im Juli 2014 und landete dabei auch auf Kuba. Es wurde mit der kubanischen Regierung vereinbart, die ehemalige russische Militärbasis in Lourdes südweslich von Havanna wieder zu eröffnen. Ausserdem hat Russland 90 Prozent der Schulden erlassen. Beides, die Basis und die offenen Schulden, stammten noch aus der Sowjetzeit.

Militärbasis von Lourdes, einer der Abhörantennen auf Kuba

Eröffnet im Jahre 1967 war die Spionagestation in Lourdes die grösste Militärbasis der Sowjetunion im Ausland, nur 169 Kilometer von der US-Küste (Key West) entfernt. Aufgabe der Station war es den gesamten Funkverkehr der Vereinigten Staaten abzuhören. Putin hatte die Basis 2001 kurz nach seiner ersten Amtseinführung schliessen lassen, als Zeichen des guten Willens und der Entspannung mit Amerika. Da aber Washington in den letzten Jahren alles tut, um aggressiv gegen Russland vorzugehen und praktisch einen Krieg führt, hat Putin die Wiedereröffnung der Basis entschieden.

Diese Rückkehr der Russen auf die Insel ist der eigentliche Grund, warum jetzt plötzlich Obama gute Beziehungen mit Kuba will. Es ist doch nicht weil Washington ein weiches Herz bekommen hat und einsichtig geworden ist, oder wie Obama sagte, die 50 Jahre andauernden Sanktionen nichts gebracht und nur der kubanischen Bevölkerung geschadet hätten (lach). Nein, die Aufnahme der diplomatischen Beziehung jetzt ist die Reaktion auf die russische verstärkte Präsenz auf Kuba.

Die Schulden die Russland Kuba erlassen hat waren nicht gerade wenig, nämlich von insgesamt 32 Milliarden Dollar jetzt 90 Prozent. Für diese grosszügigen Geste hat wohl Moskau das bekommen was sie schon mal hatten. Auf der Militärbasis in Lourdes arbeiteten früher bis zu 3’000 Abhörspezialisten und es war das Auge und Ohr der Sowjetunion in die westliche Hemisphäre. Dieser Schritt zur Wiederöffnung der Basis vor der Küste der USA ist wohl eine Gegenmassnahme zum ständigen Heranrücken der NATO an die Grenze Russlands.

Während seiner Reise durch Lateinamerika hat Präsident Putin auch Vereinbarungen mit den Ländern Argentinien, Brasilien und Kuba abgeschlossen, um für das russische Gegenstück zum GPS-System in diesen Ländern Bodenstationen für Glonass zu errichten. Putin machte einen überraschenden Zwischenstopp in Nicaragua, um auch dort eine Glonass-Station bauen zu dürfen. Präsident Daniel Ortega nannte Putins ersten Staatsbesuch einen „Lichtstrahl“. Die Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen Lateinamerika und Russland zeigt, Amerikas Versuch Moskau zu isolieren ist gescheitert.

Da Washington die Präsenz von russischen Militär unmittelbar vor der Haustür auf Kuba nicht verhindern konnte, hat das US-Regime entschieden eine „historischen Wende“ zu vollziehen. Am Mittwoch verkündet Obama, dass er normale Beziehungen mit Kuba anstrebe. Nach 50-jähriger Feindschaft möchte er in Havanna eine Botschaft eröffnen und das Embargo lockern. Sicher nicht aus Einsicht, oder gutnachbarlicher Freundschaft oder humanitären Erwägungen, sondern nur aus strategischen Gründen.

Alles was uns jetzt von den Medien erzählt wird, ach wie gut doch Obama ist, wie mutig er gegenüber der Lobby der Exilkubaner und der Erzkonservativen sei, die in diesem Schritt eine Kapitulation sehen, ist doch nur Theater für das naive Publikum. Wieso hat Washington erst nach Putins Besuch auf Kuba richtig verhandeln angefangen? Wieso war Obama so darauf erpicht Kuba zu überzeugen, er hat sogar Papst Franziskus um Vermittlung gebeten? Der Durchbruch gelang im Oktober 2014 bei Gesprächen im Vatikan.

Wir wissen für was US-Botschaften in einem Land dienen und warum man eine in Havanna jetzt errichten will. Sie sind das Zentrum der Agitation und Propaganda als Organisatoren von Regimewechsel. Botschaften sind die unter der diplomatischen Immunität geschützten Hauptquartiere für subversive Aktionen und für Agenten der CIA, DIA, NSA und den vielen anderen amerikanischen Geheimdienste mit drei Buchstaben. Die Ukraine ist das jüngste Beispiel eines erfolgreichen Umsturzes. Wenn es von aussen nicht klappt (Invasion in der Schweinebucht) dann macht man es eben von innen.

Mein Rat an Präsident Raúl Castro, Obamas „geschenkten Gaul“ würde ich ganz genau ins Maul schauen, ob es nicht ein trojanisches Pferd ist. Denn Washingtons Motiv ist nicht zum Vorteil der Menschen auf Kuba, sondern Russlands Einfluss muss zurückgedrängt werden. Deshalb macht Obama einen auf normale Beziehungen, zur totalen Überraschung aller Politiker und Beobachter in Washington. Wer sicher nicht überrascht ist und ohne deren Genehmigung man nicht mit dem Feind spricht, sind die Generäle im Pentagon und die Geostrategen. Von dort kam der Befehl die Annäherung einzuleiten.

Wenn man sich die Ansprache von Obama am Mittwoch angehört hat, warum die Beziehungen zu Kuba jetzt aufgenommen werden, kann man nur wieder über den totalen Widerspruch den Kopf schütteln. Er sagte:

Schließlich stellen wir nach 50 Jahren fest, dass die Isolierung Kubas nicht funktioniert hat. Jetzt ist der Moment für eine neue Politik.

Ich glaube nicht, dass wir fünfzig Jahre lang immer dasselbe tun und erwarten können, dass sich trotzdem etwas verändert.“
Auch liegt es weder im Interesse der USA noch Kubas, das Land in den Zusammenbruch zu drängen.

Selbst wenn das funktionierte – was es 50 Jahre lang nicht getan hat – wissen wir aus schmerzhaft gemachten Erfahrungen, dass Gesellschaften sich nachhaltiger verändern können, wenn ihre Völker nicht im Chaos leben.

Man höre und staune. Obama gibt zu, 50 Jahre Sanktionen und die Versuche die kleine Insel vor der Küste Floridas zu isolieren hat nichts gebracht. Am nächsten Tag hat er aber die Ausweitung der Sanktionen gegen Russland verkündet, das grösste Land der Erde, und dass er damit Russland isolieren will.

Er meint doch tatsächlich, was gegen Kuba nicht funktionierte, wird aber gegen Russland funktionieren. Hallo??? Es erinnert an den Vorwurf von Obama gegenüber Putin beim G-20 Gipfel in Brisbane im November wo er sagte: „Man marschiert nicht in Länder ein„. Ach nee, wer ist in den letzten 70 Jahren in 60 Länder einmarschiert?

Obama muss wirklich eine Marionette sein die nur abliest und Befehle befolgt, denn er erkennt nicht den Widerspruch in seinen Aussagen. Die welche ihn kontrollieren und den Text ihm vorschreiben müssen völlig verrückt sein wenn sie meinen, Russland können sie in die Knie zwingen, obwohl sie es mit Kuba über 50 Jahre lang nicht konnten.

Alles Schall und Rauch: Washingtons Annährung zu Kuba nur wegen Russland http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2014/12/washingtons-annahrung-zu-kuba-nur-wegen.html#ixzz3MeBhYuMr

Putin führt zunehmende Kapitalflucht auf Devisenwechsel im Inland zurück

18:25 22/12/2014
MOSKAU, 22. Dezember (RIA Novosti).

Die zunehmenden Statistiken der Kapitalabwanderung aus Russland erklären sich laut Präsident Wladimir Putin zum Teil mit der Flucht der Russen vom Rubel in den Euro und den US-Dollar. Das Geld bleibt dabei im Land.

„Die Kapitalabwanderung, die wir jetzt beobachten, entfällt zu 50 Prozent auf die Wechseltransaktionen der Bürger“, sagte Putin am Montag bei einem Treffen mit Parlamentariern in Moskau. Die Russen seien bloß „vom Rubel in andere Währungen wie Dollar und Euro umgestiegen.“ „Das ist aber Geld, das im Land geblieben und nicht weggeflossen ist.“

Ein weiterer wichtiger Faktor sei die Rückzahlung der Auslandsschulden, äußerte Putin.  „Im vierten Quartal müssen unsere Unternehmen etwa 115 bis 130 Milliarden Dollar an Krediten zurückzahlen. Das ist normal.“ In diesem Zusammenhang müsse Russland mit einer hohen Kapitalabwanderung rechnen, sagte Putin. Er erinnerte daran, dass die Kapitalflucht im Krisenjahr 2008 bereits 137 Milliarden Dollar erreicht hatte.

Das Wirtschaftsministerium in Moskau hatte Anfang Dezember seine Prognose für die Kapitalflucht drastisch erhöht. 2014 sollen nicht 100 Milliarden, sondern 125  Milliarden US-Dollar aus Russland abwandern. Die jüngste Prognose der Zentralbank lautet 134 Milliarden US-Dollar.

Offener Brief: Meinungsfreiheit in “zeit-online”

Danke an Maria Lourdes

infoOffener Brief an zeit-online Hr. Dr. Rainer Esser

Sehr geehrter Herr Dr. Esser, als einen der beiden Geschäftsführer von „zeit-online“ erlaube ich mir, Ihnen in einer für mich wichtigen Angelegenheit einen Offenen Brief zu schreiben.

Der Grund:
Schon so manches Mal wurden meine Kommentare gelöscht, weil sie irgendwie nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Obwohl ich niemals anmaßend, beleidigend oder ausfällig werde; – niemals verstoße ich gegen den im Grundgesetz verankerten Schutz hinsichtlich Volksverhetzung oder gegen andere Vorschriften.

Der Anlaß:
Die Löschung meines Kommentars in „Putins Krieg gegen die Information“ vom 18.12.2014 in „zeit-online“ sowie die anschließende Löschung meines Accounts.

Die Details über den Inhalt sowie der Nachricht der Redaktion:
Ich brachte in meinem Kommentar meine Meinung über die Richtungsvorgabe der Medien in Deutschland zum Ausdruck, mit den Worten: ” Fest steht, daß der Journalismus in Deutschland zu 90 % Merkel-Nato-Ami-hörig berichtet.”

Der Anlaß:
Die Löschung meines Kommentars in „Putins Krieg gegen die Information“ vom 18.12.2014 in „zeit-online“ sowie die anschließende Löschung meines Accounts.

Die Details über den Inhalt sowie der Nachricht der Redaktion:
Ich brachte in meinem Kommentar meine Meinung über die Richtungsvorgabe der Medien in Deutschland zum Ausdruck, mit den Worten: ” Fest steht, daß der Journalismus in Deutschland zu 90 % Merkel-Nato-Ami-hörig berichtet.”

Daneben bezog ich mich auf MH 17 und stellte zwei im Internet nachlesbare Tatsachen gegenüber, – nämlich, daß

  • die Niederlande trotz berechtigtem Eigeninteresse sämtliche Aktionen bezüglich Ursachenerforschung  des Absturzes auf ganz kleinem Level hält
  • die Niederlande als einziges europäisches Land kürzlich ihre angeforderten Goldreserven aus New York  zurückerhalten haben

Ich stellte natürlich da die Frage, ob hier irgendein Zusammenhang besteht.Daneben erinnerte ich daran, daß die Black-Boxes des Flugzeugs von MH 17 immer noch in Verwahrung der Briten sind, die üblicherweise die US-Interessen vertreten.

Das veranlaßte Ihre Redaktion zu folgender Mitteilung:

443. […] 18. Dezember 2014 12:16 Uhr
Verzichten Sie bitte auf die Verbreitung haltloser Behauptungen. Wenn Sie eine Tatsache behaupten, sollten Sie diese auch belegen können oder wenigstens mit Argumenten untermauern. Die Redaktion/fk. – 4 Leserempfehlungen

Die Möglichkeit, diese Behauptungen belegen zu können, wurde mir dadurch genommen, indem auch mein Account gelöscht oder gesperrt wurde.

Nun, was Sie bei diesen Behauptungen derart gestört hat, daß es zu dieser Maßnahme kommen mußte, kann ich nicht beurteilen, – aber alle drei Behauptungen sind mehrfach im Internet nachzulesen, – von den verschiedensten anderen Quellen, bis zu ausländischen (z.B. dem Schweizer „Expreß“). Möglicherweise waren auch die 4 Leserempfehlungen innerhalb kurzer Zeit dafür ausschlaggebend.

Natürlich ist „zeit-online“ nicht verpflichtet, Kommentare zu veröffentlichen oder deren Streichung zu begründen. Es ist ja Ihre Kommunikationseinrichtung, über die Sie frei willentlich verfügen können. Dazu sind die Punkte in den Geschäfts-Bedingungen zwar widersprüchlich, aber trotzdem so, daß sie einen völligen Freiraum dabei haben.

Unter §1 Pkt 6 kann man nachlesen:

Das Vertragsverhältnis zwischen Ihnen und der ZEIT ONLINE GmbH wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und ist von beiden Parteien jederzeit fristlos kündbar. Die Kündigung des Nutzers muss schriftlich oder in Textform (Erklärung per eMail an community(at)zeit.de, Brief oder Faxschreiben) erfolgen. Im Falle der dauerhaften Einstellung eines registrierungspflichtigen Dienstes gilt der Vertrag auch ohne gesonderte Kündigungserklärung als beendet.

Das bedeutet, wenn der Nutzer seinen Account löschen will, muß er Sie schriftlich darauf hinweisen. Die Redaktion aber macht das ihrerseits einfach mit dem Mausklick und muß das nicht mitteilen oder begründen.

Zwar schützen Sie sich – wie bei derartigen Foren üblich – vor den Inhalten der Kommentare nach außen, wie unter § 2 Pkt 1 Ihrer AGNB nachzulesen:

„Die ZEIT ONLINE GmbH übernimmt keine rechtliche Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität von redaktionellen Beiträgen. Bitte beachten Sie, dass im Rahmen der Portale und Dienste der ZEIT ONLINE GmbH Nutzer Inhalte einstellen können. Solche Inhalte können von der ZEIT ONLINE GmbH grundsätzlich nicht auf ihre Richtigkeit und Rechtmäßigkeit hin überprüft werden und die ZEIT ONLINE GmbH macht sich entsprechende Einträge nicht zu Eigen.“

Trotzdem kann man in den Nutzungsbedingungen für registrierungspflichtige Dienste wie die Kommentarfunktion nachlesen:

§2 Pkt 1: Ihre Beiträge werden von der ZEIT ONLINE GmbH ggfls. überprüft, gekürzt und/oder bearbeitet, wie es auch bei Leserbriefen der Fall wäre. Sie räumen der ZEIT ONLINE GmbH das Recht zur Bearbeitung Ihres Beitrages unter Wahrung Ihrer Urheberpersönlichkeitsrechte ein.

Weiterhin legen Sie in den weiteren Punkten 2 – 4 gewisse „Spielregeln“ fest, die Ihre Redaktion aber auch dann, wenn diese Regeln eingehalten werden, jederzeit durch den Passus in Pkt. 2 zur Zensur berechtigt: Ein Anspruch auf Veröffentlichung Ihres Beitrags besteht nicht. Die ZEIT ONLINE GmbH ist jederzeit dazu berechtigt, Ihren Beitrag zu löschen.

Sie haben sich dadurch ein probates Mittel zur Einschränkung der Meinungsfreiheit geschaffen, das Sie auch mit Erfolg anwenden. Sie brauchen das nicht einmal zu begründen. Ich komme nicht umhin, festzustellen, daß diese Methoden zur Beschneidung der Meinungsfreiheit zwar nicht mit denen aus der DDR oder des 3. Reiches vergleichbar sind, weil es damals noch nicht das Internet (oder nicht in diesem Maße) gegeben hat, – aber die Zielrichtung ist dieselbe.

Das Fest der Hoffnung und des Lichtes

Geborgenheit und Glück verspricht es
Vertrauen, was auch kommen mag.

Legt ab die Hast, besinnt euch wieder
was dieses Fest im Ursprung war.
Es strahlte einst ein Stern hernieder,
es leuchtet seitdem immerdar

Er will uns wärmen, Hoffnung geben,
und säen frohe Zuversicht,
in jedes Erdenmenschen Leben,
vergessen wir die Botschaft nicht.

Vor lauter Jagd nach den Geschenken.
in Unrast und Geschäftigkeit,
vor lauter kurzem Alltagsdenken.
vor lauter Lärm und Heftigkeit.

Vor lauter Glanz und lauter Flimmer,
und herrlichem Geschenkpapier,
vor heimeligen Kerzenschimmer,
Vor lauter Fernsehspaß hier beim Bier.

Gedenket jener hier auf Erden,
die auf der Schattenseite sind,
der Alten, Schwachen, Ausgezehrten,
der Mutter mit dem kranken Kind.

Auch jener, die mit Hass geschlagen,
in Rache die Erfüllung sehn,
und die in Wahnsinnstaten wagen,
sich an der Menschheit zu vergehn.

Lasst dieses Fest vor allen Dingen,
ein Fest euch der Besinnung sein,
und Frieden in die Herzen bringen,
und mit ihm Kraft, um zu verzeihn.

(Horst Winkler)

http://www.postswitch.de/wissenswertes/das-fest-der-hoffnung-und-des-lichtes.htm?pk_campaign=nl-2014-12-21&pk_kwd=herzliches-more

Das Buch der Weihnacht von Anselm Grün

(admin: Möge unsere Kultur erhalten bleiben).

Das Buch der Weihnacht

Ein schönes Hausbuch für die Advents- und Weihnachtszeit

»Weihnachten ist die Zeit, da Dir Gott Deine Träume erfüllt.« Anselm Grün ist Deutschlands bekanntester Mönch. Der Benediktinerpater aus der Abtei Münsterschwarzach schreibt in seinem wunderschönen Weihnachtsbuch über die Zeit der Vorbereitung, über den Advent, das Weihnachtsevangelium und die bliebtesten Weihnachtslieder.
Mit einfühlsamen Medita­tionen, Liedern und Gebeten ermöglicht er, Weihnachten so zu feiern, dass es für Sie ein heilendes und beglückendes Fest wird.

http://www.kopp-verlag.de/

Die andere Gesellschaft – Heinz Buschkowsky

Die andere Gesellschaft

Wie die Migration unsere Gesellschaft verändert

»Die Frage, ob unsere Integrationspolitik im letzten halben Jahrhundert klug oder dumm war, ist diesmal nicht mein Thema. Mich bewegen stattdessen die Gedanken, wohin dieser Tanker, den wir Gesellschaft nennen, steuert. Ich gebe zu, dass mir die Entwicklung Sorgen bereitet. Das Bild, das ich male, ist nicht fröhlich.«

In diesem Buch beschäftigt sich Heinz Buschkowsky mit der Frage, wie unsere Gesellschaft durch Migration verändert wird. Echte Integration versus Parallelgesellschaften. Werden wir einen gemeinsamen Weg finden? Auf welche Werte kommt es dabei an?

Warum sind viele Einwanderer in ihrer neuen Heimat traditionsbewusster, als sie es am Herkunftsort waren? Warum zelebrieren sie oft das Anderssein? Was interessiert sie wirklich an Deutschland? Für sein neues Buch hat Bestsellerautor Heinz Buschkowsky mit Sozialarbeitern gesprochen; er lässt Imame und Islamaussteiger zu Wort kommen, verschleierte Frauen, die nicht alleine ins Kino dürfen, und Männer, die von großen Autos träumen, aber Hartz-IV-Empfänger sind. Heinz Buschkowsky entwirft ein aufrüttelndes Szenario für die Zukunft. Wird sich unsere Gesellschaft zu einer anderen entwickeln?

 

Pöbeln gegen PEGIDA und die »allmähliche Landnahme des Fundamentalismus«

Markus Gärtner

Die Politiker-Schelte gegen die angeblichen Islam-Hasser der PEGIDA in Dresden hält an. Dazu die fortgesetzten Attacken der Leitmedien gegen die neue Protestbewegung und ihre Ableger in mehreren deutschen Städten. Die Demonstrationen dürften auch heute weiteren Zulauf bekommen.

Doch Politik, Medien und gesellschaftliche Organisationen ringen zwei Monate nach Beginn der Bewegung immer noch um eine Erklärung. Vor allem deshalb, weil sich viele Leitmedien beharrlich weigern, die Proteste genauer in Augenschein zu nehmen und besser zu erklären.

Immerhin: Es gibt erste Versuche, die Keile für PEGIDA durch Kommunikation zu ersetzen. Der EKD-Ratsvorsitzende Bedford-Strohm schaltete sich zu Wochenbeginn in die Diskussion ein.

Er fordert eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Demonstranten und warnt vor einer Dämonisierung. Es gelte, »Ängste abzubauen und mit den Menschen auf der Straße ins Gespräch zu kommen.«.

»Es bewirkt nichts, wenn wir pauschal diejenigen verteufeln, die da demonstrieren«, sagte Bedford-Strohm der »Passauer Neuen Presse.« Eine viel mehr inhaltlich orientierte Auseinandersetzung verlangt auch Entwicklungsminister Gerd Müller. »Ausgrenzung hilft hier nicht weiter, das stärkt solche Bewegungen nur.«

Ansonsten das bekannte Bild: Die Schmutzkampagne, die Parteimitglieder der Großen Koalition und die Systemmedien unbeirrt weiterfahren, stellt die Menschen, die in Dresden auf die Straße gehen, als rechte Wutbürger und islamfeindliche Fremdenhasser hin, obgleich viele von ihnen aus der bürgerlichen Mitte stammen und aus den verschiedensten Gründen verdrossen sind.

In den still marschierenden Reihen der PEGIDA, die für viele Menschen die einzige verfügbare Plattform für Protest ist, wird besonders über eine abgehobene politische Kaste geklagt, die mit ihrer Großen Koalition über 80 Prozent des Spektrums besetzt hält und keine Opposition kennt, die diesen Namen verdient.

Wenn sich dann doch Bürger regen, um an den agitierenden Mainstream-Mmedien vorbei ihre Klagen zu Protokoll zu geben, werden sie als fremdenfeindliche Braunhemden abgestempelt, als Schande für die Republik, wie es Justizminister Heiko Maas ausdrückte.

Welche Rolle Manipulation in der Berichterstattung über PEGIDA spielt, wurde jedoch zuletzt am Wochenende wieder deutlich, als RTL einen Reporter entließ, der sich gegenüber einem Fernsehteam von »Panorama« als PEGIDA-Demonstrant ausgegeben hatte.

Die Massenmedien schwingen gegen PEGIDA nicht nur die Nazi-Keule. Sie wollen die Bewegung auch dadurch in Verruf bringen, dass sie ihr Opposition gegen eine »angebliche Islamisierung«vorwerfen, ihr also unterstellen, ein politisches Gespenst an die Wand zu malen. Während dies als »Gefahr« dargestellt wird, lesen wir von linker Seite eine Beschreibung über den Vormarsch des Islams in Deutschland, wie sie in Dresden auch nicht deutlicher geäußert wird.

Der seit 2001 amtierende – sozialdemokratische -– Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky, beklagt im »Hauptstadtbrief« online eine »allmähliche Landnahme des Fundamentalismus« in Deutschland und erklärt, wie sein neues Buch »Die andere Gesellschaft« zustande kam.

Buschkowsky geht unter anderem der Frage nach, wie sich unser Land unter den neuen Einflüssen, die Einwanderung »nun einmal mit sich bringt«, verändert. Ein Beispiel ist der Blick durch das Fenster im Amtszimmer des Rathauses Neukölln:

»Wenn ich heute aus dem Fenster sehe im Rathaus Neukölln, dann dominiert bei den Passantinnen unten auf Donau- und Karl-Marx-Straße eindeutig klassisch traditionell muslimische Kleidung, sprich: Verschleierung. Und da frage ich mich: Auf welchem Weg sind wir?«

Eine der vielen Beobachtungen von Buschkowsky betrifft den offenbar wachsenden Wegzug zuvor nach Neukölln eingewanderter Neubürger:

»Jene, die in Ruhe und Frieden leben wollen, die wollen, dass es ihren Kindern einmal besser geht, die verkrustete Strukturen ihrer Herkunftsumgebung hinter sich lassen wollen, ziehen immer öfter die Konsequenzen und weg aus Neukölln. Die sagen: Ich habe genug davon. Jetzt holen mich hier die ein, denen ich schon in der Heimat ausgewichen bin. Ich habe keine Lust, mich ständig im Supermarkt fragen zu lassen, warum meine Tochter mit 12zwölf Jahren immer noch kein Kopftuch trägt. Und ich muss meine Tochter davor bewahren, in der Schule deswegen angefeindet zu werden.«

Die Schlussfolgerung des »roten« Bürgermeisters aus seinen Beobachtungen und Recherchen für das neue Buch lautet so:

»Wir dürfen nicht einfach zusehen, wie Kinder, junge Männer, ganze Familien, die unter uns leben, zu den islamistischen Rattenfängern gehen und nicht wiederkommen. Wir müssen klar und deutlich sagen: Das ist etwas, das uns nicht gefällt. Wir dürfen nicht einfach nur zusehen, wenn vor unseren Schulen allmorgendlich Flugblätter verteilt werden, mit denen junge Mädchen unter Druck gesetzt werden, die in Jeans oder mit Make-up zur Schule kommen: Warum trägst du Lidschatten, Schwester? Weißt du, dass das Sünde ist?«

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/markus-gaertner/poebeln-gegen-pegida-und-die-allmaehliche-landnahme-des-fundamentalismus-.html

RAUHNÄCHTE & Zeitquaität – HP. Jürgen Stockmann & Jo Conrad| Bewusst.TV 2014

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Ursprünglichen Post anzeigen 403 weitere Wörter

Die geheimen Verhandlungen von Washington mit Havanna und Teheran

Die Ankündigung von der Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen von Washington mit Havanna kündigt die der Beziehungen zu Teheran an. Die Vereinigten Staaten haben ihre imperialistischen Ambitionen nicht aufgegeben und diese beiden Staaten haben ihre revolutionären Ideale auch nicht aufgegeben. Das pragmatische Washington hat jedoch erkannt, dass Kuba und der Iran durch diplomatische Isolation und Wirtschaftskrieg nicht besiegt werden kann. Eine andere Art von Konfrontation ist im Kommen.

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Staatsbesuch von Mahmoud Ahmadinedschad bei Raúl Castro (Januar 2012).

Die gleichzeitige Ankündigung von Barack Obama und Raúl Castro von der Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und Kuba hat Europa sehr überrascht. Wie üblich verhandelte Washington heimlich mit seinem Gegner, aber auferlegte der Europäischen Union Sanktionen, um sie als erster dann, zu seinem Vorteil, schnell aufzuheben.

Seit zwei Jahren versucht Präsident Obama die Konflikte zwischen seinem Imperium und den ihm widerstehenden Staaten zu besänftigen: Cuba in Lateinamerika, Iran im „erweiterten Mittleren Osten“. In der Tat muss man beachten, dass die einseitigen, von Washington angefangenen und von ihm auf seine Verbündete übertragenen Sanktionen – wahre wirtschaftliche Kriegshandlungen – nicht funktionieren. Kuba, wie auch die islamische Republik Iran, haben erheblich gelitten, aber nicht aufgehört zu widerstehen.

Ein halbes Jahrhundert Kampf

Während des Kalten Krieges mobilisierte Kuba gegen die Apartheid Politik, die Südafrika versuchte, auf ihre Nachbarn zu erweitern. Das weiße Regime von Pretoria wurde damals von den USA und Israel unterstützt. Die kubanische Armee entfaltete sich in Angola und Namibia, bis zum Abschluss eines Friedensabkommens in 1988. Fidel Castro war somit in der Lage, eine Ideologie, die die Menschheit in zwei aufteilt: Meister und Sklaven, zum Scheitern zu verurteilen. Man musste jedoch noch weitere drei Jahre warten, bis das südafrikanische Apartheid-Regime abgebaut war und Nelson Mandela Präsident des wiedervereinten südafrikanischen Volkes wurde.

In ähnlicher Weise mobilisierte die islamische Republik Iran gegen die Politik der Apartheid, die Israel seinen Nachbarn aufdrängen will. Das zionistische Regime von Tel Aviv wird seit seiner illegalen Proklamation im Jahr 1948 von den Vereinigten Staaten und Großbritannien unterstützt. Es beansprucht das ganze Land: vom Nil, bis zum Euphrat. Der Iran unterstützt Syrien, die Hisbollah und die palästinensischen Widerstand Organisationen. Unter Präsident Mahmoud Ahmadinedschad haben die USA und Israel viele Niederlagen erlitten, besonders im Libanon, in Palästina, in Syrien und im Jemen.

Die Beziehungen zwischen Israel und Südafrika wurden umfassend dokumentiert. Die beiden Staaten haben den gleichen Ursprung: Süd-Afrika wurde von dem Diamanten-Magnat Cecil Rhodes organisiert – dem Theoretiker des „deutschen Imperialismus“ [1] —, während Israel von einem Schüler von Rhodes, Theodor Herzl, organisiert wurde, der in allem dem Rhodes-Modell folgte. Im Jahr 2002 zensierte Queen Elizabeth die Veröffentlichung der Korrespondenz zwischen Rhodes und Herzl, von der nur der Brief bekannt ist, der vom letzteren in einem seiner Bücher veröffentlicht wurde.

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Ali Shariati

Die Verbindungen zwischen der kubanischen und der islamischen Revolution sind gering. Ali Shariati, der Denker, der die iranische Revolution vorbereitet hatte, war natürlich der persische Übersetzer von Che Guevara. Aber die zwei Staaten haben nie erhebliche politische Verbindungen gehabt. Ich war überrascht, ihre gegenseitige Unkenntnis zu entdecken, als ich mit ihren jeweiligen Staatschefs diskutierte. Es ist wahr, dass es kulturelle Unterschiede gibt, die Kontakte schwer machen: die kubanische Gesellschaft ist sexuell extrem freizügig, während die iranische Gesellschaft (schon lange vor der islamischen Revolution) in diesem Bereich äußerst beschützend ist.

Zwei revolutionäre Staaten

Es ist offensichtlich, dass die Interessen der Vereinigten Staaten einerseits und von Kuba und dem Iran auf der anderen Seite, unvereinbar sind und bleiben. Es kann keinen Kompromiss zwischen Imperialismus und Nationalismus geben. Das verhindert jedoch nicht den Beschluss eines regionalen Waffenstillstandes. Die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen bedeutet auch nicht die vollständige Aufhebung der „wirtschaftlichen Belagerung“, wie Washington die „Sanktionen“ nennt, so als ob es sich noch immer um Strafen handle, die durch den UNO-Sicherheitsrat beschlossen wurden.

Derzeit wird Kuba von der Europäischen Linken als Diktatur eingestuft, aber die Insel wird von der lateinamerikanischen Linken, im Gegenteil, als ein Beispiel für den Widerstand anerkannt. Fidel Castro hat eine Aura als Befreier und übt eine Anziehungskraft auf den ganzen Kontinent aus.

Ebenso wird die islamische Republik Iran von der Europäischen Linken für ein mittelalterliches Regime gehalten, obwohl sie ein unverzichtbarer Verbündeter für jede Widerstands-Bewegung im „Erweiterten Mittleren Osten“ ist. Wenn Mahmoud Ahmadinedschad auch eine große Popularität genoss, ist der Oberste Rechtsgelehrte Ali Khamenei im Ausland aber weniger bekannt.

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Ernesto „Che“ Guevara

In beiden Fällen wurden diese Staaten Opfer ihres Images. So wird Kuba als „kommunistisch“ bezeichnet, aber Fidel Castro war es nicht vor seinem Sieg. Es war sein Bruder Raúl, der in der kommunistischen Partei war. Ebenso war Che Guevara gegen das sowjetische Wirtschaftsmodell und hat es auch vor seinem Rücktritt von seiner Funktion als Minister für Industrie geschrieben, und ist dann weggegangen, um an Seiten von Laurent-Désirée Kabila im Kongo zu kämpfen.

Da der Iran die islamische Republik ausgerufen hat, verstehen wir oft, dass die Republik muslimisch wäre. Aber Ali Shariati hat dafür gesorgt, dass der Islam ein revolutionärer Prozess ist und dass alle Revolutionäre der Welt Muslime sind, sobald sie für Gerechtigkeit kämpfen. Außerdem intervenierte der schiitische Iran auch in Afrika und… unterstützte den Christian Laurent-Désirée Kabila, als er an die Macht kam.

In beiden Fällen wird die Geschichte sie als revolutionäre Staaten behalten. Aber die Revolutionen, wenn sie stattfinden und wenn es ihnen gelingt, die Menschen zu emanzipieren, werden erst dann anerkannt, wenn sie zu Ende sind und kein Privileg mehr bedrohen.

Die Strategie von Washington

Für die Vereinigten Staaten gab es einen dringenden Grund und eine Gelegenheit, um ihre Konflikte mit den kubanischen und iranischen Widerständen aufzuheben. Die amerikanische Wiederkunft in Lateinamerika und die US-Truppen Bewegungen vom „Erweiterten mittleren Osten“ in den Fernen Osten, waren blockiert. Darüber hinaus sollte vor dem Amerika-Gipfel eine Lösung gefunden werden. Tatsächlich hatte Panama, der Gastgeber des Gipfels unter Anleitung von Rafael Correa, Kuba zum ersten Mal eingeladen. Barack Obama würde daher seinem Gegner Raúl Castro begegnen. Ganz zu schweigen von der für das US-Militär äußerst besorgniserregenden Tatsache der Wiedereröffnung der russischen elektronischen Spion-Basis in Lourdes (im Süden von Havanna) [2]. Ebenso können die Vereinigten Staaten nicht einfach erwarten, drei unabhängige Staaten im Irak ohne die iranische Zustimmung zu schaffen.

Letzte Bemerkung: der Waffenstillstand mit Washington ist besonders gefährlich. Die Vereinigten Staaten werden nicht aufhören zu versuchen, diese revolutionären Staaten zu destabilisieren, aber sie können es ab jetzt mit Zugang zum Inland tun. Weder Kuba noch der Iran wird jetzt die vielen Amerikaner überwachen können, die ‚nach Hause‘ kommen, für Business oder Tourismus. Die CIA wird in den zwei kommenden Jahren nichts unterlassen, um farbige Revolutionen anzufachen.

So wird die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Washington und Havanna, jene zwischen Washington und Teheran bedeuten.

Übersetzung
Horst Frohlich 

http://www.voltairenet.org/article186253.html

Dirk Müller – „Russland ist von einer Staatspleite weit entfernt“

Die Stimmen zu einer Pleite Russlands werden lauter. Man vergleicht die Krise mit der Pleite in den 90er Jahren. Doch damals war das Land hoch verschuldet. Heute steht die Nation viel stabiler da, findet Dirk Müller.