Der folgsame Mensch – Weshalb können die Medien das Bewusstsein lenken?

Avatar von hwludwigFASSADENKRATZER

Durch die heutigen Massenmedien Presse, Radio und Fernsehen wird nahezu flächendeckend das öffentliche Bewusstsein  der Menschen beeinflusst und geprägt. Gedanken, Vorstellungen, Gefühle und Urteile, die die meisten in sich tragen, sind von den Medien in sie eingeflossen und bestimmen weitgehend unbemerkt ihre gesellschaftlichen Einstellungen und Handlungen. Der Inhalt ihres gesellschaftlichen Bewusstseins wird nur zum geringen Teil von ihnen selbst aktiv gebildet, der größte Teil ist von äußeren Instanzen sozusagen industriell vorgefertigt, wofür H. M. Enzensberger den treffenden Begriff Bewusstseinsindustrie geprägt hat. Wer die Produktion dieser Industrie direkt oder indirekt bestimmt, kann die Menschen in seinem Sinne lenken.

Ursprünglichen Post anzeigen 2.374 weitere Wörter

Neues Kapitel in eigener Sache, zum Kampf gegen die Justizmafia

Neues Kapitel in eigener Sache, zum Kampf gegen die Justizmafia

Lieber Robert, ich wünsche Dir viel Kraft bei Deinem mutigen Kampf gegen diese Willkür. Wir lassen Dich nicht allein.
Liebe Grüße für Dich und Deine Familie
Rositha

Avatar von robertknocheFreiheit, Familie und Recht

Am Morgen des 6.11. schlug wieder die Justizmafia zu. Vier Bullen stürmten unsere Wohnung am Morgen. Die Wohnung wurde von den Bullen auf den Kopf gestellt, sämtliche Speichermedien, auch die von meiner Frau, wurden beschlagnahmt. Auf diesen befindet sich ihre aufgenommene Musik. Es wurde bei der Hausdurchsuchung sogar eine Waffe gefunden, einen Elektro-Schocker, welchen ich 1991 bei Conrad gekauft hatte. Darüber waren die Bullen sehr erfreut.
Ich wurde von dem Wortführer der Kripobeamten lautstark darauf aufmerksam gemacht, das ich nichts aufzeichnen darf. Ich entgegnete, das dies unsere Wohnung ist und das ich in meiner Wohnung machen werde, was ich will. Der Wortführer überreichte mir den Beschluss des Amtsgerichtes Mühlhausen Beschluss des Amtsgerichtes Mühlhausen vom 15.10.2014, wonach ich sämtliche Beteiligten schwer beleidigt hätte. In diesem Beschluss war der Ermittlungsrichter nicht namentlich aufgeführt, noch hatte dieser unterzeichnet. Ich machte auf die Bullen auf diese Tatsache aufmerksam, worauf diese nicht reagierten. Für…

Ursprünglichen Post anzeigen 655 weitere Wörter

Monsantos Kriegserklärung gegen die Menschheit

Veröffentlicht am 08.05.2014 von Bundesengel Michael

Monsanto ist zweifelsfrei ein Verbrechersyndikat.
Seit der Gründung darauf spezialisiert, Gifte zu produzieren deren Ziel es ist, Menschen, Tiere Pflanzen systematisch zu vergiften.
Ich weiß nicht, was schlimmer ist, das Monsanto vom reinen Giftherrsteller, angefangen über Agent Orange in den 70ern, bis hin, heute zum Round Up Programm, kann dieses Unternehmen nur eines und das sehr gut: Leben zerstören.
Nicht nur durch die Produkte, welche dieses Verbrechersyndikat weltweit vertreiben, sondern auch durch die Art und Weise, wie Monsanto weltweit die Bauern und Farmer dermaßen manipuliert, erpresst und genötigt haben, dass diese gezwungen sind, weiterhin das Saatgut von Monsanto zu benutzen.
Skeptische Wissenschaftler werden mundtot gemacht. Dadurch, dass Monsanto ihre Lobbyisten in der US-Regierung platziert hat, haben sie die Kontrolle über die amerikanische Politik. Wer sich nicht kaufen lässt, der wird sozial vernichtet oder getötet.
Monsanto ist durch die Genmanipulation von Nutzpflanzen dabei, unser menschliches Gengut nachhaltig zu zerstören, denn letztendlich landet alles in den Bäuchen von den Menschen, wir essen giftiges Gemüse, unser Nutzvieh wird damit gemästet, deren Fleisch wir wiederum verzehren.
Langfristig gesehen ist Monsanto dabei, alle Menschen zu vergiften, Sie haben sich fast eine Monopolstellung erpresst, rund 80 % der weltweiten Landwirtschaft ist inzwischen von Monsanto abhängig.
Wie kann man aber auch nur denken, eine Firma die nur Gifte produzieren kann, dass diese Pflanzengene manipulieren und diese Pflanzen im Grunde genommen so verändert werden, das sie giftig werden gegenüber ihrer Umwelt (z.B. giftig für Insekten), damit diese Pflanzen resistent werden gegen noch stärkere Pestizide wie Round Up. Wie kann man nur glauben, dass diese Pflanzen gut und gesund für den Menschen wären? Das ist einfach eine Lüge. Dass sie dies alles tun, um die Weltbevölkerung satt zu bekommen, ist eine Lüge. Das Einzige, worum es diesem Verbrechersyndikat geht, ist ihre eigene kleine Machtsucht, ihre Habgier.
Und niemand wehrt sich gegen diese Verbrecher. Es wäre die Angelegenheit der Amerikanischen Regierung, diesen Laden zu schließen und die führenden Köpfe auf Lebenszeit einzusperren. Es wäre Sache der EU, Monsanto vor das Kriegstribunal nach Den Haag zu bringen denn genau das sind Monsanto. Kriegsverbrecher; denn sie führen einen Krieg gegen die Biologie dieses Planeten, sie führen Krieg gegen die Menschheit.
Niemand traut sich auszusprechen, was ich hier poste, und doch weiß jeder, ich schreibe hier die Wahrheit über ein Unternehmen, welches moralisch absolut verkommen ist. Sie nötigen, sie erpressen, sie lassen Kritiker umbringen, wenn`s sein muß.
Der ewinzige Unterschied zwischen Monsanto und der Mafia ist, leztere haben wenigstens noch einen Ehrenkodex, aber Monsanto selber ist absolut ehrlos, bösartig und gefährlich.
Mr.Obama, wenn du schon Krieg gegen den Terror führst, dann sollten die Umweltterroristen von Monsanto ganz oben auf deiner Killing-list stehen.
Als Verbraucher kann ich nur dringenst davon abraten, genmanipuliertes Gemüse zu kaufen, dürfte aber in Europa demnächst schwierig werden, wenn das Freihandelsabkommen zustande kommt zwischen Amerika und Europa.
Wann finden unsere Politiker ihre Eier wieder und sagen diesen kriminellen Machenschaften endlich den Kampf an. Aber Schmiergelder zu nehmen ist immer der einfachere Weg.
Und ich bin so zornig, dass es mir schwer fällt, meine Worte zu mäßigen aber ich nenne die Dinge beim Namen und vielleicht mag Monsanto angepisst sein ob meiner Worte, aber ich halte ihnen lediglich einen Spiegel vor und wo soviel kriminelle Energie im Spiel ist, so was ist und bleibt ein Verbrechersyndikat.
Wer so rücksichtslos handelt wie Monsanto, der muß sich nicht wundern, wenn er zumindest verbalen Gegenwind bekommt.
Ich bin nicht beleidigend, ich nenne die Dinge nur bei ihrem Namen.

Siehe dazu auch den Beitrag:

Glyphosat und seine Auswirkungen

Codex Alimentarius DER WELTWEITE GENOZID HAT BEGONNEN

Veröffentlicht am 08.05.2014

Der weltweite Genozid hat begonnen. Nach diesen Vortrag werdet Ihr wissen warum die EU das TTIP Freihandelsabkommen hinter verschlossenen Türen verhandelt werden. DEN ERNST DER LAGE IST FAST NIEMAND BEKANNT. Dr Rima E Laibow, Major General Albert N Stubblebine

Dazu auch bitte den Beitrag lesen:

Der Codex Alimentarius

und die Seite von Dr. Rima Laibow:

Home

G20-Gipfel in Brisbane: Ölhandel in Dollar – Bedrohung für die Welt

Morwitz

So würde die Rubrik internationaler Lei(d)medien zum G20-Gipfel in Brisbane lauten müssen, wenn ihre Meinungsmache nicht vom internationalen Finanz- und Großkapital gekauft und kontrolliert wäre. Stattdessen betreibt ihr Laufbursche Obama Aggressionspolitik in Brisbane mit wahrheitswidrigen Insinuationen, ohne jeden Beweis. Wie z.B. den Abschuss der malaysischen Passagiermaschine MH17 im Luftraum der Ukraine, den Obama für Wall Street Interessen aktiviert.

Obama versucht jetzt den Abschuss der prorussischen Freiheitsbewegung in der Ukraine unterzuschieben, nachdem die groben Verdächtungen die anfangs von westlichen Medien und washingtonhörigen Politvasallen gegen Russland erhoben wurden, nicht mehr aufrechtzuerhalten waren. Darauf hätte man schon sehr viel früher kommen können, denn es ist Russland, das bereits mehrfach und immer noch zügige Ermittlungen anmahnt und es nicht zulassen will, dass die Untersuchung verschleppt wird.

Auf dem Asien-Gipfel, (Apec), vor einigen Tagen in China waren unsere Qualitätsmedien voll damit beschäftigt, über eine Decke zu berichten, die Putin Chinas First Lady Peng Liyuan fürsorglich umlegte, was bei den niedrigen Temparaturen die im Freien herrschten durchaus nachvollziehbar war, und daraus eine „Staatsaffäre“ machten, die, was naürlich nicht unerwähnt bleiben durfte, chinesischen Zensoren im Netz viel Arbeit gemacht haben soll. Donnerlittchen auch. So banal kann sich Geopolitik, aus den Augen eines ehemaligen Nachrichtenmagazins betrachtet, darstellen.

Viel wichtiger wäre es gewesen vom leck geschlagen Europa zu berichten, dass wohl in unverbrüchlicher Treue auch weiterhin zu Goldman Sachs, George Soros & Co. steht und gemeinsam mit ihnen bald als globale Hinterbänkler einen neuen Platz im Weltgeschehen einnehmen muss. Hohe Staatsverschuldungen vieler Staaten, vor allem der USA, haben durch die Finanzkrise einen zusätzlichen Schuldenschub erlitten. Wie lange noch der US-Dollar als anerkannte Weltleitwährung seine Stellung halten kann, ist dabei die alles entscheidende Frage. Nur mit ihm als Weltleitwährung kann er auch weiterhin als militärischer Arm dem Wall Street Kapital von Nutzen sein. Allerdings wird die Stellung des Dollars zukünftig mehr in den Händen von China und Russland liegen, als in denen des Imperiums und seinen Vasallen selbst. Russisches Gas gegen Rubel! Der Gaskonzern Gazprom könnte das Rechnungsverfahren mit den ausländischen Partnern ändern. Gas kann nun gegen Rubel bzw. nationale Währung des Käuferlandes und nicht gegen US-Dollar verkauft werden. Das sind die Bomben vor denen die Wall Street zittert und sie Russland als Gefahr für den Weltfrieden bezeichnen lässt. So als hätten sie einen gottgegebenen Anspruch auf Weltdiktatur.

In einer Ansprache am Rande des G20-Gipfels sagte Obama vor einer Gruppe johlender Studenten in Brisbane: „Die USA sind die einzige Supermacht und haben eine besondere Verantwortung. Wir führen die internationale Gemeinschaft im Kampf gegen die internationale Terrororganisation IS…. “ (ohne selbstverständlich zu erwähnen, dass die USA, wie bei anderen Terrororganisationen auch, der Schöpfer des IS sind, um durch Chaos die Welt zu führen, äh, beherrschen.) usw. usw. >>>

Der internationale Ölhandel, der größtenteils noch immer in Dollar abgewickelt wird, und so durch eine drastisch steigenden Dollar-Nachfrage jährlich, trotz chronischer Handelsbilanzdefizite, seit über 17 Jahren das überschüssige Kapital aus der ganzen Welt in die Vereinigten Staaten zieht, hat in den letzten Jahren an die tausend Milliarden Dollar jährlich eingebracht. Damit finanziert die Welt den USA einen erheblichen Teil ihrer Staatsausgaben und damit die Kosten ihrer Hegemonial-Politik und ihrer Kriege mit. Die Welt fängt an des Terrors müde zu werden, die aus transatlantisch/kapitalistischen Weltherrschaftsansprüchen ihre Nahrung beziehen und die Welt mit Kriegen und Chaos überziehen. Ganz aktuell sind Hunderttausende Syrer Opfer des von den USA ursächlich zu verantwortenden Massakers im Rahmen der Operation Regimewechsel Assad. Und im Irak traf heute US-Generalstabschef Dempsey ein, um mehr vom Falschen zu machen. Nämlich die Welt auf den Einsatz von US-Bodentruppen vorzubereiten. Auch der Irak wollte sein Öl unter Saddam nicht mehr gegen Dollar verkaufen. Das war den Wall Street-Moneymakers schon Millionen Tote wert um ihn davon abzuhalten. Mit Russland und China wird man nicht ein so leichtes Spiel haben wie mit Irak, Libyen etc. Die haben nicht nur den nötigen Willen zur Expansion, hin zu einer mulilateralen Welt um den unilateralen Weltherrschaftsanspruch des Imperiums in die Schranken zu weisen. Sie haben auch die notwendige Potenz den zu erwartenden finanziellen, und wenn nötig auch den hoffentlich nie eintretenden militärischen Angriffen im Auftrag des Wall Street-Kapitals zu widerstehen.

China hat vor einem halben Jahr angekündigt, es werde die alte Seidenstraße als neue Handelsroute wiederbeleben, um Deutschland, Russland und China miteinander zu verbinden; entlang dieser Route sollen sich in Zentralasien und im Westen Chinas neue Märkte entwickeln und der ganzen Region wirtschaftliche und politische Stabilität bringen. Die erste neue Entwicklungszone könnte in Lanzhou in der Provinz Ganzu, einer der ärmsten im Nordwesten Chinas, entstehen.

Da mitzumachen wäre eine gute Alternative für Deutschland. Aber dazu wird Merkel kaum die Zustimmung aus Übersee erhalten. So wird die Zukunft ohne Europa in See stechen.

Vergesst das Gedröhne, die Ukraine sei Ursache des gegenwärtigen Konflikts. Die Ukraine ist nur der Vorwand. Was bei einem eventuellen Dritten Weltkrieg aber egal sein wird. Die Verwüstungen werden unbeschreiblich monumental sein. Ob ursächlich oder als Vorwand ausgelöst. Danach werden die Überlebenden sowieso die Toten beneiden.

FH

http://principiis-obsta.blogspot.se/2014/11/g20-gipfel-in-brisbane-olhandel-in.html

Libyen und die westlichen Medien

von Mohamed Al-Fatah

Übersetzung Angelika Gutsche

Viele fragen sich, warum die dramatischen Vorgänge in Libyen in der westlichen Berichterstattung kaum Niederschlag finden und somit die breite Öffentlichkeit nicht über die Lage in diesem von einem gewalttätigen Krieg erschütterten Land informiert wird.

gaddafi-keep-fighting-2012

Ich möchte darüber schreiben, was wirklich in Libyen passiert und über die Gründe, warum die westlichen Medien darüber schweigen.

Anfang des Jahres 2011 verkündeten die Medien der Öffentlichkeit, dass die Nato/Frankreich/England/USA in Libyen intervenieren sollten, um das Volk vor Gaddafi zu retten, der es massakrieren würde. Diese Gaddafi zur Last gelegten Vorwürfe erwiesen sich als falsch, wie sich von 2011 bis heute immer wieder beweisen ließ. Die letzte Bestätigung brachte das Interview, das Abdul Jalil, der Vorsitzende des NTC (National Transitional Council), 2014 dem Sender Al Arabia gab und in dem er angab, dass diese angeblich von Gaddafi veranlassten Massaker eine gefälschte Inszenierung waren. Tatsächlich hätte es sich bei den Getöteten um Söldner gehandelt, die im Dienste von CIA/MI6/Mossad und dem französischen Geheimdienst gestanden hatten. Doch diese Wahrheit sollte die westliche Öffentlichkeit nicht erfahren.

Als die Nato intervenierte war klar, dass sie, anstatt der Zivilbevölkerung zu helfen, Zivilisten tötete und radikale Kräfte an die Macht brachte. Viele Male zeigten BBC und andere Sender Bilder aus dem Irak oder von anderswo, die nichts mit Libyen zu tun hatten, von denen aber behauptet wurde, es handle sich um Libyen. Sie sollten zeigen, wie sich die Bevölkerung darüber freue, Gaddafi loszuwerden. Die BBC hat sich niemals für diese falsche Berichterstattung entschuldigt. Trotzdem verstanden die Menschen, dass es der Nato und dem Westen nur um Öl, Wasser, Gold etc. ging. Endlich war der Westen auch Gaddafi losgeworden, der aus verschiedenen Gründen für AFRICOM ein großes Problem gewesen war und ein noch größeres Problem für Israel, weil er nach Kräften in Gaza und an allen anderen Orten, wo Palästinenser leben, geholfen hatte.

rothschild pilotLibyen, Syrien und der Iran sind die letzten verbliebenen Länder, die an der Seite Palästinas stehen. Des Weiteren gehörte Libyen nicht dem westlichen Bankensystem (Rothschild) an. Ist es da verwunderlich, dass just zu dem Zeitpunkt, als im März 2011 die Bombardements begannen, in Bengasi eine neue westliche Zentralbank eröffnet wurde?

Die amerikanische „Agency for Permission“ hat die Aufgabe, die weltweit fließenden Geldströme offenzulegen. Sie gab bekannt, dass von Ende 2011 bis heute 34 Libyer zu Milliardären wurden – d .h. nicht weniger als 1000 Millionen Dollar sind an namentlich bekannte Libyer geflossen, unter ihnen Hakim Belhaj, Khaled al-Sharif (auf seinem Konto gingen 1,2 Milliarden $ ein) und Rahim Keeb (1,7 Milliarden $). Alle aufgeführten Personen gehören dem illegalen GNC (Government National Council) in Tripolis an und alle von ihnen gehören zur Moslembruderschaft/Al-Qaeda/Ansar Sharia/LIFG/DAASH oder zu anderen extremistischen Gruppierungen. Und sie alle behaupten, dass die gewählte und international anerkannte Regierung in Tobruk nicht legal sei. Und da behauptet der Westen, Gaddafi hätte dem libyschen Volk Geld gestohlen!

guerra por petoleo libio

Auch eine andere Sache wurde von den westlichen Medien nie erwähnt: Am gleichen Tag, an dem die Bombardierung Libyens begann, liefen die Ölverträge mit dem Westen aus; das heißt, der Westen wartete das Auslaufen der Ölverträge ab, bevor er mit der Bombardierung begann. Auch dies war einer der vielen Gründe für die Bombardierung Libyens: Frankreich wollte diesen illegalen Krieg, weil es ihm nicht passte, dass Italien mehr Öl als Frankreich bekommen sollte. Frankreich und Katar wollten das größere Stück vom Kuchen.

Die USA wollten in der Lockerbie-Sache nicht weiter Entschädigungen an Gaddafi zahlen. Den Amerikanern konnte definitiv nachgewiesen werden, an jeden Zeugen vier Millionen Dollar für dessen Aussage, Libyen sei für den Terroranschlag verantwortlich gewesen, gezahlt zu haben. Damit der Westen das Embargo gegen Libyen beendete, erklärte sich Gaddafi bereit, Wiedergutmachung an die Lockerbie-Familien zu zahlen und das, obwohl die libysche Regierung ausreichend Beweise hatte, um die USA in einen großen Skandal zu verwickeln. Im Gegenzug mussten es die USA akzeptieren, die Summe, die Libyen an die Familien der Lockerbie-Opfer gezahlt hatte, als Ölrechnungen getarnt an Libyen zurückzuerstatten. Für die USA war das ein sehr wichtiger Grund, sich Gaddafis entledigen zu wollen, der noch viele Asse im Ärmel hatte. Betrachtet man den zeitlichen Ablauf der Bombardierungen, sieht man, dass die NATO das Gebäude des Geheimdienstes in Tripolis, wo – wie sie dachte – alle Dokumente aufbewahrt wurden, gleich in den ersten Tagen bombardierte.

Gaddafi war außerdem dabei, einen goldgedeckten Dinar („Gold-Dinar“) für die Abwicklung der Ölgeschäfte einzuführen. Damit hätte sich Libyen vom Petrol-Dollar verabschiedet. Wäre der „Gold-Dinar“ eingeführt worden, hätte dies für die USA und das Rothschild-Bankensystem ein finanzielles Fiasko bedeutet. (Auch Saddam Hussein tat etwas Ähnliches: Er führte zwar keinen „Gold-Dinar“ ein, akzeptierte aber für den Ölhandel alle Währungen außer dem Petrol-Dollar. Dies kostete ihm sein Leben.) Wären Gaddafi und Saddam erfolgreich gewesen, hätte das den US-$ in große Schwierigkeiten gebracht. Das sinnlose Drucken von wertlosen Papier-Dollars, für die es keinen Gegenwert in Gold gibt, wäre gestoppt worden.

Die Medien versuchten ihr Möglichstes, von Libyen und den Geschehnissen dort abzulenken, indem sie Berichte über andere Ereignisse in den Vordergrund stellten, zum Beispiel den Tsunami in Japan, den Aufstand im Jemen, den Dominique-Strauss-Kahn-Skandal sowie die Invasion der Saudis in Bahrain zum Schutz des Königreichs Bahrain; auch die Ereignisse in Afghanistan taten ihr übriges. Dann deutete Obama eine Woche vor dem 1. Mai 2011 an, dass ein besonderes Ereignis bevor stünde. Die Obama-Administration dachte, dass sie Gaddafi gefangen nehmen könne. Sollte dies jedoch nicht gelingen, gab es einen alternativen Plan. Gaddafi wurde am 1. Mai nicht gefangen genommen (Anm. Jo: Gaddafis ziviles Wohnhaus wurde einer lasergelenkten Rakete getroffen und dabei Sohn Saif al-Arab, 2 Enkel und weitere Personen ermordet, Muammar war Tiere füttern, was ihm das Leben rettete – ein klares ungesühntes Kriegsverbrechen in Obamas persönlicher Verantwortung) und so trat Plan B in Kraft: Bin Laden wurde von den Toten auferweckt und noch einmal getötet. Dies verdrängte alle Nachrichten über Libyen.

Mustafa Abdel Jalil LibyaAls die Medien Bilder von der Einnahme Tripolis brachten, konnten Blogger im Internet den Beweis erbringen, dass die gezeigten Aufnahmen nicht aus Tripolis, sondern aus Katar stammten. Dieser Sachverhalt wurde zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls von Abdul Jalil bestätigt.

Von der Ermordung Gaddafis zeigten die Medien Bilder und Videos, die mit Photoshop bearbeitet waren. Dies hatte den Zweck, alle Libyer glauben zu machen, dass Gaddafi tot sei. Heute meinen einige, Gaddafi lebt, andere, er sei tot. Wenn man sich die damaligen Stellungnahmen von Obama, Sarkozy und Cameron anhört, lautete die Aussage stets, „die Regierung von Libyen teilte mit, dass Gaddafi tot ist“. Sie sagten nicht, dass es dafür Beweise gibt.

hillaryZwei Tage vor dem Mord an Gaddafi kam Hillary Clinton nach Libyen. Unvergessen bleibt ihr berühmter Kommentar „Wir kamen, wir sahen, er starb!“ und wie sie über ihre eigenen Worte lachte. Sobald sie das Land wieder verlassen hatte, wurde wie durch ein Wunder Gaddafi in Sirte gestellt und getötet. .. nun, so etwas mag es in Hollywood geben, im wahren Leben ist es eher unwahrscheinlich. Stellt man in Rechnung, dass sich Gaddafi trotz aller Mordanschläge, die zwischen 1976 und 2011 auf ihn verübt wurden, über 42 Jahre an der Macht halten konnte, muss er ein Experte im Entkommen von Fallen gewesen sein. Ein so kluger und gerissener Mann wie Gaddafi würde niemals in Sirte bleiben und dort auf seine Hinrichtung warten… Würden Sie das tun? Nein, sicher nicht, wenn Sie wüssten, dass jeder nur darauf wartet, Sie in Ihrer Stadt fassen zu können. Sie müssten ein Schwachkopf sein, wenn Sie genau das täten, was jeder von Ihnen, in dem Fall der Westen, erwartet. Vielleicht glaubten die NATO und der Westen, dass sich Gaddafi so verhalten würde, dass er so ein Schwachkopf wäre wie es die restliche Weltbevölkerung ist. Nun, die westlichen Medien halten uns alle für Schwachköpfe und setzen uns nur die Nachrichten vor, die in ihr Konzept passen.

Squadron Leader Jody McMeeking - 1000 Flugstunden in Libyen

Nach dem sogenannten Tod von Gaddafi eskalierte alles und das Chaos brach aus. Der Westen brachte Privatarmeen – militärisch ausgerüstete Truppen – nach Libyen, um die Ölfelder zu schützen. 22.000 bewaffnete Männer verteilten sich auf Brega (eines der größten Ölfelder) und anderen wichtige Ölfelder. Sie zwangen alle libyschen Bürger und den NTC Brega zu verlassen. Das war das Ende von Libyen. Damit will ich sagen, dass es für all die Länder, die Libyen den Krieg erklärt hatten, um dessen Reichtum unter ihre Kontrolle zu bringen, kein Halten mehr gab. Jedes Land versuchte, einen möglichst großen Anteil zu ergattern. Katar, Saudi Arabien, die Türkei, England, Israel, Frankreich, Kanada und die USA versuchten, alles nur Mögliche an sich zu reißen. Zu diesem Zweck stellten sie 250 Milizen auf, die sie finanzierten und ausbildeten. Katar kontrollierte den Militärflughafen Metiga. (Vor der 69er-Revolution war der Metiga-Flughafen die „Willas-Airbase“ der Vereinigten Staaten gewesen, eine der größten Militärbasen in Nordafrika.) Eine ganze Stadt wurde zwangsumgesiedelt, nur weil dort schwarze Libyer lebten. Ich spreche von Tawerga. In Libyen geschahen Tag für Tag immer grausigere Dinge.

Als Dank für seine Unterstützung der „Rebellen“ sowie von Abdul Jalil (Vorsitzender der Übergangsregierung) wollte Israel eine Militärbasis zwischen dem Grünen Berg und Bengasi errichten sowie die zusätzliche Zahlung von Entschädigungen an jene Juden, deren Land und Häuser die Jamahirija-Regierung in Besitz genommen hatte, nachdem das Land um 1971 aus freien Stücken von den Juden aufgegeben worden war. Die Regierung Gaddafi hatte bereits ab 2004 mit Kompensationszahlungen an jüdische Familien begonnen.

libya vampirFranzosen und Amerikaner kontrollierten nun die Ölfelder und vertrieben Libyer aus den nahe gelegenen Städten. Kein Libyer und niemand aus dem NTC (National Transitional Council) wurde in diesen Gebieten geduldet. Frankreich baute eine Militärbasis nahe der Grenze zu Algerien. Und die Engländer? Nun die Engländer prostituierten sich mit ihrem Geheimdienst und der militärischen Ausbildung und versuchten ansonsten, Aufträge für den Wiederaufbau von Libyens Infrastruktur zu erhalten.

belhadjDie USA setzten Abulhakim Belhaj als Gouverneur in Tripolis ein. Er ist der bekannte Terroristenführer der LIFG (Libyan Islamic Fighting Group) und war der Stellvertreter Bin Ladens.

Nach einem Jahr der Zerstörung durch den Westen begann sich der Grüne Widerstand wieder zu formieren. Viele Zivilisten schlossen sich ihm an und versuchten, Libyen den Klauen der Takfirs (Moslems, die von anderen Moslems zu Ungläubigen erklärt wurden) und des Westens zu entreißen. Da der Westen damit nicht gerechnet hatte, begann er, nach und nach Teile Libyens wieder zu verlieren. Das Einzige, was dem Westen in dieser Situation einfiel, war noch mehr Takfirs zu finanzieren und auszubilden sowie die Moslembruderschaft, al-Kaida und ähnliche Gruppen ins Land zu holen, um so die Großen Stämme und den Grünen Widerstand einzuschüchtern. Die Lage der libyschen Zivilbevölkerung verschlechterte sich (so wie Zivilisten immer zum Kollateralschaden werden), aber der entschlossene Widerstand gegen die Kolonisten und Takfirs wurde dadurch nur gestärkt.

Libya_(orthographic_projection).svgIn den westlichen Nachrichtensendungen wurde nicht gezeigt, dass der Westen mit seinen Söldnern am Verlieren war. Dies war eine der größten Leistungen Obamas, ebenso wie dass er einen Diktator losgeworden war, um anschließend eine diktatorische Demokratie zu installieren. Gleichzeitig bekamen die USA eine Menge Geld, das Libyen gestohlen worden war, indem die Vermögen, die dem libyschen Volk gehörten, eingefroren und auf Anweisung Obamas nicht an Libyen zurückgegeben wurden. Obamas Krieg gegen Libyen wurde so mit libyschem Geld finanziert.

Vor etwa zwei Monaten setzte sich der Radiosender BBC mit mir in Verbindung, damit ich meine Sicht der Dinge darstellen könne. Dies war die Zeit als Gaza böse bombardiert wurde. Ich sagte der Reporterin, ich würde in ihrer Sendung auftreten, wenn sie verspräche, nicht noch einmal den gleichen Trick wie 2011 anzuwenden. Damals gab es drei Leute, die gegen Gaddafi waren und nur ich war für Gaddafi. Dabei hatte sie mir ihr Wort gegeben, es wäre die gleiche Anzahl pro- und contra Gaddafi-Leute anwesend. Sie hat sich nie mehr bei mir gemeldet…

Die westlichen Medien wollen die Siege Libyens nicht publik machen, weil das schlecht fürs Geschäft wäre und auch, weil andere schwächere Länder uns nachahmen könnten. In den letzten drei Jahren haben es die westlichen Mächte weder geschafft uns einzuschüchtern, noch uns oder die Stammesstrukturen, die uns alle im Moment zusammenhalten, zu brechen. Der Westen begann genau zu einer Zeit zu intervenieren, als Libyen aufblühte und dies alle Libyer miterlebten. Die Libyer sind nicht dumm; wir leben hier seit über 8000 Jahren. Meine Ahnen haben vieles erfahren, das sich unseren Genen eingeprägt hat. Die libysche Bevölkerung kann den Vergleich ziehen zwischen der italienischen Kolonisation und der englischen und später der amerikanischen. Unter der italienischen Kolonisation litten wir schlimmer als die Afroamerikaner in den USA, aber wir haben überlebt und Italien musste im Jahr 2000 Wiedergutmachung an das libysche Volk und an die Familie Omar Muktars zahlen, der von den Italienern gehängt worden war.

Libya Man Mader River stolen truck by rebels NTCIn nur wenigen Monaten wurden in Libyen sehr viele Menschen von „Rebellen“/Extremisten getötet – verglichen mit den Zeiten der Jamahirija, wo nur wenige Libyer wegen Hochverrats gehängt wurden. Die Statistiken belegen, dass zu den Zeiten der Jamahirija 95 Prozent der Leute reich waren oder zumindest gut leben konnten, während heute alle arm sind, mit Ausnahme der Milizionäre, die über das libysche Vermögen verfügen, dieses aber nur zu ihrem eigenen Vorteil und nicht im Sinne des libyschen Volkes einsetzen. Der libyschen Bevölkerung ist klar, dass dies falsch ist! Deshalb haben sich die meisten Libyer dem libyschen Widerstand und den Großen Stämmen angeschlossen.

Libyen wird für den Westen der erste große Misserfolg werden. Er setzte Marionettenregierungen ein und erreichte trotzdem nicht das Gewünschte. Es sollte nicht bekannt werden, dass ab 2011 mit Beginn dieses illegalen Krieges über zwei Millionen Familien ins Exil getrieben wurden, während unter unserer alten Regierung nur 200.000 Menschen im Exil lebten. Vereinfacht ausgedrückt handelte es sich dabei um die Königsfamilie und ihr Umfeld, die Mitglieder der Terroristengruppe LIFG sowie einige Personen, die die Regierung einfach nicht leiden konnten. Letztere konnten unter der alten Regierung in Libyen problemlos aus- und einreisen.

Der Westen will nicht, dass die Medien sein Scheitern publik machen und dass – was am schwersten zählt – in den letzten drei Jahren auf beiden Seiten insgesamt über eine Million Zivilisten gestorben sind. Ebenso sollte verschwiegen werden, dass sich die Milizen vorwiegend aus Ausländern und nicht aus Libyern zusammensetzen… dies wäre schlecht fürs Image.

LIBYA-CONFLICTZuletzt möchte ich noch eine Sache erwähnen, von der ich nicht weiß, ob sie bekannt ist. Es geht darum, wie Frau Merkel gezwungen wurde, mit der NATO zu kooperieren. Es war zur Zeit der militärischen Patt-Situation, etwa im Mai 2011. Die Regierung Merkel hatte, nachdem sie sich vorher schon geweigert hatte, in Libyen zu intervenieren, ein weiteres Mal abgelehnt, der NATO zu helfen, der die uranabgereicherten Bomben ausgegangen waren. Zu dieser Zeit profitierten große deutsche Firmen, unter anderem das Hamburger Exporthaus für Maschinen und Industrieanlagen Rieckermann, einige Telefongesellschaften und die Firmen Bosch und Siemens, von den guten Geschäften, die sie mit Libyen pflegten. Außerdem war der Regierung Merkel von eigenen und von russischen Aufklärungssatelliten bekannt, dass es nicht stimmte, dass Gaddafi die libysche Bevölkerung massakrieren oder seine Flugzeuge libysche Städte bombardieren würden. Deutschland hatte also kein Interesse daran, Gaddafi zu stürzen und Libyen zu destabilisieren. Da gab es nur noch eine Möglichkeit Angela Merkel klarzumachen, wer das Kommando führt… In jenen Tagen flog Merkel mit einem Hubschrauber von Berlin aus zu einer Wahlkampfveranstaltung nach Oldenburg. Nur wenige Minuten, nachdem der Hubschrauber Merkel in Oldenburg abgesetzt hatte, geriet er in Schwierigkeiten. In großer Höhe rissen gleichzeitig beide Rotorenblätter ab. Einige Tage später reiste Angela Merkel in die USA, um Obama zu treffen. Danach gab sie den Forderungen der NATO nach und unterstützte sie mit Bomben etc.

das gilt es den "Gutmenschen" zu verbergen

Ich meine, aus all diesen Gründen wollen die westlichen Medien bestimmte Dinge nicht publik machen. Der Westen soll nicht seine gesamte Glaubwürdigkeit verlieren. Zwar hat er diese zum Großteil bereits verloren, aber wenn alles bekannt werden würde, was in den letzten drei Jahren in Libyen geschehen ist, käme dies einer Bankrotterklärung gleich.

Ich glaube, dass Libyen das erste Land sein wird, das der westlichen Agenda trotzt. Und das hatte niemand erwartet.

November 2014

Aus dem Englischen: Angelika Gutsche

 

Ein Bargeld-Verbot rückt näher

Foto: umweltbundesamt.de

14.11.2014

Bargeld ist gedruckte Freiheit. Doch diese Freiheit wird immer mehr eingeschränkt. Große Scheine werden heute kaum noch akzeptiert und in der Euro-Zone gibt es schon jetzt strikte Restriktionen in Sachen Barzahlung. In Schweden fordern Gewerkschaften, Unternehmen und Behörden gar ein komplettes Bargeldverbot.

Von Frank Schäffler

Bargeld ist gedruckte Freiheit. Als ich im Frühjahr auf Zypern war wurde mir dies schnell klar. Denn seit der „Rettung“ des Euro auf Zypern im Frühjahr 2013 – einer halben Insel mit 800.000 Einwohnern, deren größte Bank kleiner ist, als die Hamburger Sparkasse – gelten dort strenge Kapitalverkehrskontrollen.

Maximal 200 Euro konnte man pro Tag vom Geldautomaten abheben. Größere Anschaffungen sind dann schwierig. Wollte ein Unternehmen seinen Mitarbeitern das Gehalt am Ende des Monats überweisen, musste dies von der Notenbank auf Zypern genehmigt werden. Die Einschränkung des Bargeldverkehrs trifft die Zyprioten unmittelbar im täglichen Leben, egal ob man arm oder reich ist. Wie in der sozialistischen Planwirtschaft geht es im Geldsozialismus auf Zypern allen gleich schlecht.

Aber nicht nur dort auch in anderen Ländern wird der Bargeldverkehr eingeschränkt. In Griechenland gilt ein Verbot von Bargeldzahlungen über 1.500 Euro für Privatpersonen und 3.000 Euro für Unternehmen. In Italien und Frankreich gelten Obergrenzen von 1.000 Euro, in Spanien von 2.500 Euro  und in Schweden fordern Gewerkschaften, Unternehmen und Behörden ein komplettes Bargeldverbot. Und auch in Deutschland ist der Bargeldverkehr limitiert. Nicht so restriktiv wie in anderen Ländern, aber die Tendenz ist die gleiche. Viele Geschäfte und Tankstellen akzeptieren heute keine 200 oder 500 Euro-Scheine. Wenn Sie Geld vom Geldautomaten abholen erhalten Sie in der Regel nur noch 50 Euro-Scheine.

Das war nicht immer so. In meiner auch schon lange zurückliegenden Jugend war es nicht ungewöhnlich, dass größere Anschaffungen wie eine Stereoanlage, ein neuer Fernseher oder eine Urlaubsreise bar bezahlt wurden. Es war auch nicht unschicklich mit einem 500- oder 1.000 DM-Schein zu bezahlen. Versuchen Sie heute mal mit einem 200- oder 500 Euro-Schein im Laden einzukaufen. Ungläubiges Staunen des Verkäufers ist das Mindeste was Ihnen passieren kann. Tatsächlich werden Sie wahrscheinlich behandelt wie ein Verbrecher. Bei diesem Geld kann es sich nur um „Schwarzgeld“ handeln oder aus anderen illegalen Quellen stammen! Wieso sollte jemand denn sonst mit einem so großen Geldschein bezahlen wollen? Die Unschuldsvermutung wird in eine moraline Beweislastumkehr verwandelt. Der Barzahler muss nachweisen, dass er sein Geld legal erworben und versteuert hat.  Und das nicht nur national, sondern inzwischen international. Ende Oktober haben 50 Länder auf dieser Welt in Berlin den automatischen Daten- und Informationsaustausch von uns allen beschlossen.

Natürlich nur, um den Steuerbetrug, den Schwarzmarkt und die Geldwäsche zu bekämpfen. Alle müssen einem höheren Ziel folgen, koste es was es wolle – im Zweifel die Freiheit von uns allen. Wohin das führt beschreibt die amerikanische Autorin Ayn Rand in Ihrem Buch „Hymne“ sehr treffend:

„Wir sind nichts. Die Menschheit ist alles. Durch die Gnade unserer Brüder dürfen wir leben. Wir existieren durch und für unsere Brüder, die der Staat sind. Amen.“

www.frank-schaeffler.de

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/26957-ein-bargeld-verbot

 

Kindesmißbrauch – Wie Kinder zur Ware werden

von UBasser

Hallo, ich berichte euch von einem Phänomen, weil ich auf eure Mithilfe bei der Aufklärungsarbeit hoffe:

Es geschieht mitten in unseren Städten, es wird oft direkt vor Deinen Augen sichtbar, vielleicht sogar direkt in Deiner Nachbarschaft, ohne dass Du erahnst, was da vor sich geht:

Hast Du schon mal beobachtet, wie z.B. an einer Bushaltestelle, vor einer Schule oder McDonalds ein teures Auto anhält und eine relativ normal gekleidete junge Frau oder ein Mädchen einsteigt? Du denkst dabei vielleicht so etwas, wie: “was für eine Schlampe” oder “was für ein Proll”. Doch weit gefehlt.

In den meisten wie den oben beschriebenen Fällen handelt es sich nicht um den Freund oder Vater, sondern um brutale Menschenhändler. Es handelt sich um Frauen und Mädchen, die von diesen Männern mit perfiden und brutalsten Mitteln dazu gezwungen werden, ihre Körper ZU VERKAUFEN.

Komisch, daß so ziemlich jedem in Deutschland die Vergewaltigungen in Indien (Atom-Macht) bekannt sind. Dorthin lenken die Medien eure Aufmerksamkeit. Du kannst davon ausgehen, daß genau diese Dinge in Deutschland geschehen. Vielleicht noch öfter. In Deutschland gibt es an jeder deutschen Schule einen akuten Fall von Zwangsprostitution. Die Opfer sind öfter 12 Jahre als 18 Jahre jung, meist weiß und kommen sowohl aus der Oberschicht, meist aus der Mittelschicht etwas weniger aus der Unterschicht. Bekannt wurde auch ein Fall eines Mädchens, das Tochter eines bekannten Textilunternehmers aus Norddeutschland ist.

Bärbel Kannemann

Von diesem Phänomen berichten Opferorgansisationen, wie die Dortmunder Mitternachtsmission, SOLWODI, Terre des femmes, No Loverboys und andere. Bärbel Kannemann, die hierzu präventiv Vorträge an Schulen hält, berichtet von einigen Tagen, an denen sich 17 betroffene Kinder von drei Schulen bei ihr meldeten.

Die Opfer werden gelockt, indem ihnen die große Liebe vorgespielt wird. Sie werden zum Schweigen gebracht, indem heimlich intime Fotos von ihnen gemacht werden. Man droht ihnen, ihren Familien etwas anzutun, wenn sie auspacken. Sie werden unter der Hand in Mietwohnungen verkauft und gehen oft noch parallel jahrelang zur Schule, weil die Kinderhändler darauf achten, dass sie ihre Hausaufgaben erledigen. Diese Kinder eignen sich Masken an, so dass die Eltern oft jahrelang nichts ahnen. Auffälligkeiten werden von Lehrern und Eltern fälschlicherweise auf die Pubertät geschoben. Es geht um das so genannte Loverboy-Phänomen.

Bei über 40.000 Schulen in Deutschland kannst Du Dir selber so Deine Gedanken machen, woher das Geld für die vielen Porsche-, BMW- und Mercedes-Limos gewisser Proleten und Muskelmänner kommt. Offizielle Vergleichszahlen und Schätzungen aus dem Ausland (USA: FBI, Holland StopLoverboys.nu, etc. lassen auf grob zehntausende, betroffene Kinder in Deutschland schließen.

Dies ist noch zurückhaltend geschätzt und soll die Dimension des Problems andeuten, das aus Scham und Todesangst der Opfer und/oder ihrer Familien leider kaum bekannt. Nicht zuletzt auch wegen der Angst vor politischer Unkorrektheit.

Wäre dieses Phänomen bekannt, wäre Multikulti sehr in Gefahr. Und das darf nicht sein. Schau Dir an, wer in manchen Modeläden einkauft. Das sind oft nur Ausländer beim einkaufen. Die werden als Konsumenten innerhalb des Luftgeld-Wirtschaftssystems gebraucht. Wir haben eine Bonzenwirtschaft und keine Volkswirtschaft. Die Unis bilden schon lange keine Volkswirtschaftler, sondern nur Bonzenwirtschaftler aus.

Wer wundert sich da noch, wenn in Deutschland Kinder zur Ware werden?

“Mein Leben war meine Arbeit.” – Der dümmste Spruch, den ich je gehört habe

“Mein Leben war meine Arbeit.” – Diesen Spruch hörte ich neulich von einer Bekannten, die diesen zufällig aufschnappte, als sich ein älterer Mann darüber beklagte, nicht mehr arbeiten zu können bzw. zu dürfen. Warum dieser Spruch völlig dumm und hohl ist, möchte ich mal aus meiner Sicht heraus erklären.

Es mag ja vorkommen, daß es Leute gibt, die in ihrer Arbeit einen Sinn sehen. Das ist nicht verwerflich. Doch wenn man sein Leben nur nach der Arbeit ausrichtet, dann ist man ziemlich arm dran.

“Mein Leben war / ist meine Arbeit” – sagt im Grunde genommen aus, daß bei so einigen Mitmenschen die Gehirnwäsche bestens funktioniert hat. Denn mein Leben ist nicht die Arbeit, sondern in erster Linie meine Familie, meine Freunde, mein Heim, meine Interessen und Hobbies. Arbeit ist nur dafür da, um leben zu können, denn man lebt nicht, um zu arbeiten, sondert arbeitet, um zu leben.

Wessen Leben einzig und allein die Arbeit war und dann einsam und verlassen mit Depressionen herumsitzt, hat irgend etwas falsch gemacht. So jemand hat sich im kulturellen Sinne geistig nie weiterentwickelt und warum ich das behaupte, hat auch seinen Grund. Solche Leute sind meistens paar mal geschieden, haben keinen Kontakt zu ihren erwachsenen Kindern, nie ein Hobby und Interessen entwickelt. Alles völlig beziehungsunfähige Menschen, die nach getaner Arbeit nie etwas anderes kennenlernten, als die Verblödungsglotze und dann beim “Nicht-mehr-arbeiten-dürfen” auch nichts anderes kennen, als von frühmorgens bis abends in die Glotze zu sehen.

Wer sein Leben derartig der Arbeit unterordnet, daß Beziehungen auf der Strecke bleiben und man dann später bei der Erwerbsunfähigkeitsrente herumhockt und mit seiner Zeit nichts anzufangen weiß, hat den Sinn der Arbeit nicht verstanden.

Die Neandertaler “arbeiteten” maximal 3 Stunden am Tag und existierten auf diesem Planeten ca. 250.000 Jahre lang. Der heutige Mensch springt erst so seit ungefähr 70.000 Jahren auf dieser Erde herum. Der Neandertaler hat weniger produziert als der heutige Mensch, weniger Ressourcen verbraucht und lebte 180.000 Jahre länger, als es den heutigen Menschen gibt, der mittlerweile schon kurz vor seiner Ausrottung steht.

Für den Neandertaler war in erster Linie wichtig, daß die Sippe / Familie besteht und was dafür notwendig war, wurde erledigt. Dazu gehörte das Jagen, Höhlenbau, Kleidung machen etc. pp. Aber der Neandertaler war nie so blöde, daß er seine Arbeit über das Wohl seiner Sippe stellte. Es gibt heute noch Naturvölker, die das Wort “Arbeit” in unserem Sinne gar nicht kennen.

Ich persönlich habe Arbeit immer als notwendiges Übel angesehen, obgleich ich auch Phasen hatte, in denen ich gerne arbeiten ging. Aber wenn es nicht unbedingt sein muß, dann buckel ich mich aber auch nicht krumm für andere.

Nun hat dieser ältere Mann gesagt, daß er manchmal Depressionen bekommt, weil er nicht mehr arbeiten DARF. Also ich kenne niemanden, der einem anderen die Arbeit verbietet. Arbeit hat man schließlich immer: Fenster putzen, Essen kochen, Staubsaugen, Wäsche waschen und bügeln, Reparaturen, Basteln, Garten pachten. – Mein Vater war glücklich als er mit 55 in Vorruhestand gehen konnte (Invalidenrente, Bergmannsrente, Ruhestandsgeld) und widmete sich seinem liebsten Hobby: dem Garten … Im Grunde kommt man nie zur Ruhe und hat zu tun.

Wer aber keine geistigen Fähigkeiten entwickelt und nur die Maloche irgendwo kennt und sich dafür hat dressieren lassen, der hat irgendwas falsch verstanden. Aber genau solche Leute sind im heutigen Dreckskapitalismus beliebt. Zum einen, weil die Gehirnwäsche durch Medien perfekt funktionierte und zum anderen, weil solche Systemzombies gebraucht werden. Schuften für wenig Geld bei wenig Freizeit und zur Befriedigung Konsum auf Kredit, damit man noch tiefer in der Scheiße steckt und noch mehr buckelt für ein System, das ohnehin dem Untergang geweiht ist und keine 15 Jahre mehr in seiner Form überlebt.

Das Wichtigste im Leben ist die Familie. Die ist immer da wenn man sie braucht, sofern man es nicht bei seiner Familie verschissen hat und sofern man auch Familiensinn besitzt. Ist die Arbeit da, wenn man Sorgen und Nöte hat? Sind Arbeitskollegen zur Stelle wenn es einem schlecht geht? Sicherlich gibt es da paar wenige, aber die werden niemals eine Familie ersetzen können. Wer das nicht frühzeitig begreift, weil er sein Leben der Arbeit untergeordnet hat, wird IMMER irgendwann mutterseelenallein herumsitzen und sich beklagen.

Das Problem des Homo Oeconomicus liegt darin, daß er Arbeit immer mit Erwerbsarbeit gleichsetzt und unfähig ist, sich geistig zu entwickeln. Von den 40 Millionen Erwerbstätigen gibt es 39 Milionen, die nur noch als Zombies ohne Sinn und Verstand durch’s Leben stürzen. Das sind die immer Getriebenen, die unfähig sind, Beziehungen zu entwickeln, die selbst Samstags an der Ampelkreuzung hupen, nur weil jemand 3 Sekunden zu langsam ist.

Wenn mir mal langweilig sein sollte, was zu 99% NIE vorkommt, dann suche ich mir Beschäftigung:

  • Wäsche waschen
  • Knöpfe an Bettwäsche wieder annähen
  • schauen, wo es etwas zu reparieren gibt
  • eine lang gehegte Idee versuchen umzusetzen

Aber die Erwerbsarbeit als Lebensinhalt zu sehen, käme mir nie in den Sinn. Sie mag zwar wichtig sein, doch wichtiger sind Familie und Freunde, Rückhalt, Hobbies, das EIGENE Leben fernab jeglicher Buckelei für andere. Denn in erster Linie lebt und tut man etwas für sich und nicht irgendwo in irgendeiner Klitsche für irgendwelche Dreckskapitalisten, denen selbst noch nie das Wasser im Arsch gekocht hat.

Die Arbeit allein als Lebensinhalt zu sehen, machen ja nicht einmal Pop- und Rockstars. Selbst die sagen, daß ihnen Familie sehr wichtig ist und gönnen sich Auszeiten und das hat NICHTS damit zu tun, daß die teilweise sehr reich sind. Die haben auch Verträge, an denen sie sich halten müssen und bei Bruch mit hohen Konventionalstrafen belegt werden. Dennoch haben die den Arsch in der Hose, zu sagen, daß auch mal Schluß mit der Schufterei ist.

“Mein Leben war / ist meine Arbeit.” – Diesen Spruch können nur Leute sagen, deren Leben hohl und leer wie eine Seifenblase und deren geistiges Niveau irgendwo zwischen Dummheit, Blödheit und Scheiße im Hirn angesiedelt ist.

http://schnake.square7.ch/wp/?p=10797

Ein Trio Infernale

von Gert Flegelskamp (flegel-g)

 

Es gibt sie immer noch, die Menschen, die an Demokratie glauben. Ich gehöre nicht dazu. Werfen wir doch mal einen Blick auf das, was man uns als Demokratie verkauft und auf die Personen, die vorgeben, die Demokratie zu wahren. In meinen Augen sind sie das Trio Infernale.

Da ist Angela Merkel, der Erzengel (denn jeder US-Präsident denkt insgeheim, er sei Gott), der die Wünsche Gottes (egal, ob Bush jr., Obama oder dessen Nachfolger) bedingungslos erfüllt.

Dann ist da der Briefkastenonkel Jean Claude Juncker. Briefkastenonkel, weil Luxembourg vermutlich mehr als doppelt so viele Briefkästen wie Einwohner hat, Briefkästen, über die Geld, das Manna der Reichen, gewaschen und von der Steuer befreit wird. Nun denken Sie mal darüber nach, warum man diesen Mann nun ausgerechnet zum Kommissionspräsidenten gemacht hat und welchen Anteil Sie an dieser Nominierung hatten???

Als Krönung dann noch Mario Draghi, der europäische Zweig von Goldmann Sachs, der Fuchs, der den Gänsestall bewachen soll. Wie viele Rechtsbrüche Draghi gemessen am Lissabon-Vertrag inzwischen schon auf seinem Konto hat, vermag ich nicht zu sagen.

Wer die Geschichte von des Kaisers Neuen Kleidern kennt, sollte umdenken, denn diese neuen Kleider sollen nicht für den Kaiser, sondern für die Bevölkerungen sein. Jedes Kleid als Unikat mit wohlklingenden Namen , die da wären:

  • EU
  • Wohlstand
  • Frieden
  • Wachstum
  • Globalisierung
  • GATT
  • WTO
  • TRIPS
  • ACTA
  • CETA
  • TTIP

Demokratie soll heißen, dass das Volk der eigentlich bestimmende Faktor ist, wie es auch Absatz 2 von Artikel 20 im Grundgesetz vorsieht.

  • Was, Sie haben nicht gewählt? Dann haben Sie auch keinen Anspruch darauf, an der Demokratie zu partizipieren, denn nach dem Grundgesetz ist die Wahl eine der beiden grundsätzlichen Voraussetzungen für die Demokratie.
  • Ach, Sie haben gewählt? Was haben Sie denn bisher unternommen, die Gewählten Vertreter (ihre Vertreter) zu kontrollieren und ihnen darzulegen, dass eine getroffene Entscheidung gegen Ihre Interessen verstößt, weshalb sie wollen, dass dazu die Bevölkerung insgesamt befragt wird, was ja Absatz 2 in Artikel 20 des GG sogar als 2. Möglichkeit (in Abstimmungen) vorsieht? Nichts? Dann haben Sie auch keinen Anspruch darauf, an der Demokratie zu partizipieren.
  • Ach, Sie haben interveniert, z. B. mittels einer Petition oder durch Teilnahme an einer Demonstration oder mittels Schreiben an die Politiker, aber Ihr Einspruch wurde ignoriert oder im besten Falle abgewiesen? Dann müssten Sie erkannt haben, dass Demokratie lediglich ein hohles Versprechen ist, denn diese Erfahrung haben alle gemacht, die sich in irgendeiner Weise eingebracht haben.

Unbestreitbar ist, dass zahlreiche Entscheidungen getroffen werden, die von der Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt werden. Aber das kümmert die Politiker nicht. Es kümmert sie auch nicht, dass sie immer wieder ihren Amtseid brechen, denn für diesen Eidbruch können Sie nicht zur Verantwortung gezogen werden.

Außerdem ist es lukrativ, Politiker zu sein. Man verdient gut und wenn einem das noch nicht reicht, macht er (oder sie) noch ein paar lukrative Nebenjobs und man kann dabei getrost jede Art von Interessenkonflikten ignorieren.

Dass Demokratie eine Fiktion ist, habe ich schon mehrfach geäußert. Ich werde es auch dieses Mal wieder beweisen oder zumindest den Versuch unternehmen, es zu beweisen. Doch schauen wir zunächst auf den im Zusammenhang mit Demokratie fast immer geäußerten Terminus:

Der Rechtsstaat

Was ist ein Rechtsstaat eigentlich? Jedermann weiß, dass eine Gemeinschaft Regeln für das geordnete Zusammenleben braucht und Staaten sind Gemeinschaften. Recht wird also in Form von Gesetzen definiert, mit denen der Gemeinschaft erklärt wird, was sie darf und was nicht. Einen kleinen Haken hat die Sache schon, denn auch Diktaturen gießen ihre teils abnormen Ansprüche in Gesetze. Müsste man da nicht auch Diktaturen als Rechtsstaat bezeichnen? Aber lassen wir das. Regeln sollten so definiert werden, dass sie auch von allen verstanden werden, denn wie soll man sie ansonsten befolgen. Aber das ist nicht der Fall. Denken wir z. B. an das Grundgesetz, dass eigentlich in einer klaren Sprache verfasst ist. Aber was machen die Juristen daraus? Lesen Sie mal Urteile des BVerfG und versuchen Sie zu verstehen, was die Richter dort alles hinein interpretieren. Dann erkennen Sie vielleicht, das Recht je nach Gusto ausgelegt wird und eine Mehrheitsmeinung der Bevölkerung zumeist völlig ignoriert wird.

Ich habe gerade alles (soweit für mich erkennbar) zum GATT-Vertrag auf meine Seite gestellt. Den Grundvertrag, die Protokolle, die Anlagen. Ob ich verstanden habe, was der GATT-Vertrag als Rechtsprechung festschreibt? Mitnichten, denn das kann kein normaler Mensch wirklich nachverfolgen. Da gibt es die einzelnen Artikel und die machen es schon so, dass sie auf andere Artikel zuhauf verweisen. Mit dem Protokoll von Marrakesch wurde nicht nur die WTO gegründet, sondern auch die Auslegung der GATT-Artikel total verändert und in Anlage I werden dann Aussagen darüber gemacht, wie die einzelnen Artikel von GATT zu interpretieren bzw. auszulegen sind. Außerdem gibt es etliche Verzweigungen auf andere Verträge, z. B. auf GATS oder auf TRIPS oder auf das Welt-Währungsabkommen.

Ich bin kein Jurist, glaube aber, dass selbst viele Juristen Schwierigkeiten haben werden, zu erkennen, was GATT wirklich ist, nämlich der erste Schritt dazu, dem globalen Handel die Macht über die Rechtshoheit der Nationalstaaten zu geben. GATT allerdings ist “nur” ein Vertrag. Die WTO hingegen hat supranationalen Charakter und hat mit einem Schiedsgericht eine eigene Justiz gegründet. Diese Justiz basiert derzeit noch darauf, dass das Klagerecht nur Staaten haben. Wie die Vorgehensweise bei einem WTO-Verfahren ist, wird hier einmal in Deutsch ausgeführt und von der Verfasserin auch noch als Sieg für die Umwelt gefeiert. Aber es ist aus meiner Sicht ein Sieg von Formalien, in denen weder die Umwelt noch die Menschen eine entscheidende Rolle spielen, sondern ausschließlich Formalien. Und noch etwas wird deutlich. Im vorliegenden Fall klagte Kanada gegen Frankreich. Aber Frankreich ist keine Partei in dieser Klage, denn alles was GATT und die WTO angeht, wird von der EU entschieden.

Mit CETA und TTIP erfolgt nun der nächste Schritt. Dann haben die Konzerne das Klagerecht und die EU soll dann die Staaten vertreten. Und diese Systeme sind dann als supranationale Gebilde aufgestellt, deren Rechtssystem dem der Nationalstaaten übergeordnet ist. Nationales Recht muss an die Rechtsformen von GATT, WTO, GATS, TTIP, CETA und was noch alles so kommt, angepasst werden.

Das beweist aus meiner Sicht, dass die Demokratie ausgehebelt wird, weil Staatsrecht und Individualrecht jegliche Gültigkeit verlieren, wenn es mit dem Handelsrecht der supranationalen Gebilde kollidiert. Ein Rechtsstaat? Das soll es mal gegeben haben, aber heute sind Rechtsverordnungen von Staaten nur noch Handelshemmnisse und damit obsolet geworden.

Das alles passiert mit Wissen und Einverständnis der Politik und richtet sich gegen die Bürger. Die Grundidee dazu kommt aus den USA und Großbritannien und hat verdammte Ähnlichkeit mit dem britischen System der Ostindien-Kompanie, mit der die Briten die Kolonisation über einen langen Zeitraum betrieben haben. Und das Militär sicherte diese Kolonisation. Heute wird die die militärische Absicherung wohl von der NATO und/oder Eurogendfor erfolgen, denn wenn die Völker erst mal erkennen, dass sie mit diesen Systemen quasi zu Leibeigenen der Konzerne werden, wird es schon mal Aufstände geben.

Wohlstand?

Wohlstand ist die Mantra, Wohlstand für alle. Damit ködert man seit vielen Jahren die Menschen in Europa und in den USA. Nun, die EU-Staaten und vor allem die EURO-Staaten nähern sich dieser Form amerikanischer Wohlstandsidylle mit Riesenschritten. Und hier kommt Draghi ins Spiel.

Im ZDF wurde in einem Video über die Macht des Geldes auch mal das weltumspannende Netz von Goldmann Sachs

dargestellt. Nun stellt die FAZ in einem Bericht die “Sorgen” der Deutschen Bank dar, dass wir wohl bald bei Spareinlagen mit einem Negativzinssatz beglückt werden. Das ist eigentlich eine Ansage einer künftigen Rezension in der Art, wie sie einige US-Banken vor gut 100 Jahren ausgelöst haben, um die Herrschaft über das US-Geld mit der privaten FED zu erlangen. Das hat ja damals funktioniert, warum soll das heute nicht funktionieren?

Aber heute reagieren die US-Behörden da erheblich härter, wie man an den Strafzahlungen für einige Banken erkennen kann. Allerdings kann ich da nur lachen. Sicherlich, in unseren Ohren klingen diese Summen gewaltig, aber bei diesen Banken machen Sie oft nicht einmal den Reingewinn eines Quartals aus und obendrein holen sie sich diese Zahlungen vom Steuerzahler zurück, indem sie Rückstellungen für künftige Strafzahlungen einrichten und solche Rückstellungen sind meiner Kenntnis nach steuerbefreit. Und werden sie nicht benötigt, werden nicht etwa die Steuern nachentrichtet, sondern als Sonderzahlungen an die Aktionäre ausgeschüttet.
Also hat das mit dem Wohlstand schon seine Richtigkeit, aber doch nicht für Sie oder für mich.

Frieden?

Europa hat sich einem US-Militärbündnis, der Nato, angeschlossen. Und die USA, das weiß doch jeder, sind die Friedensmacht schlechthin. Ihre Friedenswerkzeuge? Bomben, Uranmunition, Drohnen, Luftwaffe, Minen, Panzer, Kanonen, Folter und ihre Wild-West-Mentalität, nur eben in modernisierter Form. Das Theater um die Ukraine sehe ich als eine solche typische“Friedensmission” a la USA an, unterstützt durch eine weit ausgedehnte PR-Kampagne, in den Köpfen der Menschen wieder ein Feindbild zu schaffen, denn ohne Feindbild kann die USA nicht sein. Wir haben es da leicht, denn wir müssen dieses Feindbild lediglich übernehmen, Das ist dann Aufgabe der Presse und, man sollte es ruhig einmal sagen, die Presseorgane sind auch multinationale Konzerne (Springer, Bertelsmann, DuPont, Holzbrink etc.) und sehen deshalb auch konträre Meinungen als Handelshemmnis an.

Irgendwie scheinen die Menschen in der EU die Parallelen der NATO zum römischen Reich und den Vasallenheeren der alten Römer oder noch früher von Alexander, dem Großen nicht sehen zu wollen. Nur nennt man sie heute nicht mehr Vasallen, sondern ” Willige”.

Wachstum?

Das, was uns als Wachstum verkauft wird, ist lediglich das Wachstum der multinationalen Konzerne und Banken, mit der Anheftung des Schlagwortes: “too big to fail”. Das ist eine latente Drohung, denn solche Unternehmungen zu zerschlagen würde ja viele tausend Arbeitsplätze vernichten. Aber ob Banken oder Unternehmen, wird eines davon zerschlagen, wird diese Lücke innerhalb kürzester Zeit durch neue, zwar kleinere, dafür aber entsprechend viele Unternehmen ersetzt und kleinere Unternehmen beschäftigen im Verhältnis wesentlich mehr Menschen als die großen Konzerne und Banken. Es sind diese riesigen Konzerne, die Arbeitsplätze nicht schaffen, sondern vernichten, die die Umwelt zerstören und die Menschen lediglich als Personalnummern betrachten, ausgenommen natürlich die Führungsgremien. Das macht den Unterschied zu kleineren Unternehmen, die langfristig planen müssen und ihre Mitarbeiter noch als Menschen ansehen.

Die Natur beweist es uns eigentlich, dass es kein unendliches Wachstum gibt. Doch wen interessiert heute schon noch die Natur, ausgenommen mal im Urlaub oder bei einem kleinen Ausflug? Es interessiert uns nur noch das Geld und dafür muss die Natur weichen. Aber ob das wirklich auf Dauer gelingt?

Globalisierung?

Die Globalisierung ist so alt wie die Menschheit. Schon der Homo Erectus war ein globaler Früh-Mensch, der vielleicht sogar für die Besiedlung des amerikanischen Kontinents verantwortlich war, sich aber zumindest in alle erreichbaren Gebiete ausgebreitet hat. Die Griechen, die Römer, die Wikinger, die Hunnen, die Ägypter, die Polynesier und noch etliche andere untergegangene Kulturen waren Globalisten. Lediglich beschränkt wurde der Expansionsdrang durch die nicht bekannten Ausmaße des Globus. Globalisierung ist nicht neu, war aber fast immer mit der Unterdrückung der Völker durch die globalen Eroberer verbunden. Die Eroberer der Neuzeit sind nun die multinationalen Unternehmen und ihr Vorgehen ist ebenso rücksichtslos, wie das früherer Kulturen. Dabei wären heute alle Möglichkeiten gegeben, die Globalisierung friedlich zu gestalten. Doch dazu müsste man endlich einmal die Gier besiegen und ob das je gelingt, bezweifle ich.

Die EU und in der unausbleiblichen Folge eine NWO und auf dem Weg dorthin die Systeme GATT, WTO, GATS, TRIPS, ACTA, TTIP, CETA, das sind die heutigen Eroberungsfeldzüge und sie sind nicht weniger kriegerisch, als die vergangener Zeiten, denn das Ziel hat sich nicht wirklich verändert. Es ist die Ausbeutung, betrieben durch einige wenige, zu Lasten der Massen.