Angkor Wat II: Gigantische Stadt in der Nähe um Angkor Wat entdeckt. Wurde mit Hilfe der Lidar-Technologie die legendäre Stadt Mahendraparvata gefunden?

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30. Oktober 2014  (Bild: Wikipedia) von Ingo Giesler Die Stadt, die angeblich auf den Gründer des Khmer-Reiches zurückgeht, wurde zwar in Überlieferungen erwähnt und in bildlichen Darstellungen gezeigt, aber die geographische Lage und Ausdehnung war bisher unbekannt. Wie wir anhand der Reliefkarte unten sehen, ist Angkor Wat nur ein Teil einer gewaltigen Tempelanlage mit Gebäudekomplexen die sich über eine riesige Fläche erstrecken. Dieses Gebiet wurde von einem internationalen Forscherteam mittels der Lidar-Lasertechnik gescannt.

(Links: Lidar-Reliefkarte des Hügels Phnom Kulen. Neu entdeckte Strukturen sind Rot eingezeichnet.Grün bereitsdokumentierte, archäologische Funde.

Das, was sie unter dem völlig überwucherten Regenwald fanden, war eine gigantische Stadt, welche mit exakt und gezielt geplanten Anlagen von Tempeln, Gebäuden, Straßen und Kanälen, sich in einzelne Stadtviertel aufteilte, die wiederum wie Blocks angelegt waren. Jeder Block besaß sogar ein eigenes Wasserreservoire. Das unglaubliche Ausmaß dieser Urbanisierung der einstigen Landschaftsgestaltung sei einzigartig für die vorgeschichtliche Zeit, so die Forscher im Fachmagazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“. Evans und seine Kollegen von der Forschergruppe schätzen, daß die Stadt im 13. Jahrhundert ihre Hoch-Zeit gehabt haben muß. Das heißt, die entdeckte Stadt muß 300 Jahre älter sein als Angkor Wat.

Die Überwucherungen sind so dicht, daß größere Erkundungen kaum möglich sind. Und wieder stellt sich die Frage: Wer waren die Erbauer und wie alt ist diese Stadt tatsächlich?

Es wurde schon oft die Vermutung von Forschern geäußert, daß Angkor Wat einer viel größeren Anlage zugeordnet werden muß. Jetzt sind die Beweise vorhanden. Trotzdem herrscht allgemeine Ratlosigkeit und so wird es auch nicht weiter verwundern wenn diese Ratlosigkeit die tatsächliche Geschichte von Angkor Wat und Phnom Kulen wieder einmal von dem allgemein gültigen Weltbild einer unmöglichen, geschichtsträchtigen Wahrheit überwuchert wird.

Die mit der Lidar-Methode gemachten Fotos sind so hervorragend in ihrer Auflösung, daß selbst kleinste Gegenstände von einigen Zentimeter erkennbar sind.
Natürlich haben die Forscher auch gleich eine Erklärung parat, warum auch diese Stadt von ihren Bewohnern verlassen wurde. Auf der einen Seite beschreibt man die Zeit, als Menschen die Stadt bewohnten, als eine Zeit der „Hochkultur“, auf der anderen Seite kommt dann auch sofort die Erklärung die das Verschwinden der Khmer bis zum 16. Jahrhundert belegen soll.

Sie konstatieren, daß die angebliche „Hochkultur“ nicht in der Lage war, ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem zu bauen, um eine Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten.

Unregelmäßige Regenfälle und die sich ausweitenden, jahrzehntelangen Trockenzeiten sollen dazu geführt haben, daß der Ausbau der Bewässerungsanlagen nicht mit dem Bedarf schritthalten konnte. Die geplanten Transportanlagen seien schwieriger und reparaturanfälliger geworden.

Dies habe letztlich dazu geführt, daß man die Stadt aufgeben mußte. Was war eigentlich zur Zeit der Erbauung in Bezug auf die Wettersituation los?  Wußte man nicht von den langen Trockenperioden während der Bauzeit? Wie lang ist die Bauzeit für eine solche Stadt in dieser Größe? 10 Jahre? oder hunderte von Jahren? Die Erbauer mußten schließlich auch mit Essen und Wasser versorgt werden.

Wie kam es zu dem plötzlichen Klimawandel, daß diese riesige Stadt aufgegeben werden mußte? Wo sind die jahrzehntelangen Trockenzeiten geblieben? Ursprünglich dachte man, daß Kriege und Ausbeutungen der Ländereien zum Zusammenbruch dieses sakralen Bauwerkes geführt haben.

Diese Annahme war wohl nicht richtig, eine Paläolimnologin, namens Mary Beth die ihren Doktor in Geowissenschaften an der University of Cambridge machte, sammelte Bodenproben. Diese Proben sowie ein Sediment-Bohrkern von 2m Länge sollen Aufschluss darüber gegeben haben, daß die Veränderungen in der Ökologie der Reservoirs durch die jahrzehntelangen Trockenperioden die Wasserstände dramatisch abfielen und so zum Zusammenbruch der Region führten.

Dies begründete sie damit, daß die Sedimentablagerungen signifikant abnahmen. Allerdings schränkt sie das ganze auch wieder ein und stellt fest, daß dies wohl nicht der einzige Grund für den Niedergang von Angkor Wat war.

Hinzu kamen soziale Unruhen zwischen dem Volk und der herrschenden Klasse.  Die Wissenschaftlerin meint: „ Es war einfach zu viel für sie, um alles zur selben Zeit in den Griff zu bekommen“.  Dann folgt noch das Argument das natürlich auch andere Parameter zum Untergang geführt haben können.

Eine weitere Möglichkeit bestehe in übermäßigen Entwaldung, die zu Umweltproblemen in der Gegend geführt haben könnte. Eine andere Forschergruppe will die Dürre anhand von Baumringen nachgewiesen haben, Buckley und sein Team hatte hierfür mit Baumringen aus Vietnam das Klima von 1250 bis zur heutigen Zeit rekonstruiert.

Er kam zu dem Ergebnis, daß die Region von 1340 bis 1360 und 1400 bis 1420 starken Trockenperioden ausgesetzt gewesen sein muß. Dies dürfte für den Regenwald eine Zeit des schwachen Monsunregens gewesen sein und er folgerte daraus, daß dies für das dicht besiedelte Gebiet eine katastrophale Entwicklung gewesen sein muß.

Die Landwirtschaft brach wegen der Trockenheit ein. Aber die Aussagen wiedersprechen sich. Die Menschen schienen wohl die erste Phase der Trockenheit gemeistert zu haben, weil darauf hin, nach zehn Jahren Trockenheit, eine extreme Phase von starken Monsunfällen eintrat, die dann wiederum mit ihren Überschwemmungen dazu führten das die vielen und aufwendig konstruierten Auffangbecken überflutet und zerstört wurden.

Das Spiel mit den Vermutungen kann natürlich beliebig fortgesetzt werden. Zu Klimaschwankungen kann es natürlich auf der ganzen Welt kommen. Solche extremen Klimaschwankungen, wie sie damals angeblich stattgefunden haben, kann man wohl kaum den CO2 Emissionen oder gar auf fossile Brennstoffe wie Öl und Kohle zurückführen.

Ganz besonders die Studie mit den Baumringen erweist sich nicht als schlüssig. Die Studien waren begrenzt auf einen einzigen Meßwert der sich nach der Stärke eines der Ringe eines bestimmten Jahres bezog.

Es ist unmöglich, ohne die Hinzuziehung von weiteren Untersuchungen wie Wachstumsfaktoren von Wärme oder Kälte, Trockenheit und Feuchtigkeit, Länge des Tageslichts und der Dunkelheit und sowie ständiger Überflutungen, des Weiteren der Nährstoffversorgung und letztlich der CO2 Versorgung auf auch nur annähernd genaue Werte zu kommen.

Dies ist der Kardinalfehler in diesen doch recht dilettantischen Versuchen, Datierungen von Trockenperioden oder Überschwemmungs Perioden nachzuweisen die mehr als 500 Jahre zurückliegen.

Das ganze erhält vor dem Hintergrund daß die in den ClimateGate-Skandal verwickelten Klimatologen diese Untersuchungen vorgenommen haben noch eine ganz besondere Bedeutung. Phil Jones vom IPCC ließ viele mißliebige Daten, die eine völlig untaugliche Prüfung darstellten einfach verschwinden. Ob seine Baumringe auch dabei waren, geht aus dem Spiegel Artikel leider nicht hervor.

Wenn man nun bedenkt, daß die Anfälligkeit der heutigen menschlichen Kultur gegen Klimaveränderungen genauso in den Fokus gerückt wird, um die Massen zu manipulieren oder zu lenken – und sogar das Wetter zu Kriegsführung manipulativ eingesetzt wird (Haarp?) oder diese Daten dazu verwendet werden, daß CO2 Emissionszertifikate gekauft werden müssen und damit Handel betrieben wird, sollte einem klar werden, daßdies nur wieder ein perfides System ist, um Gelder für ganz bestimmte Machtgruppen zu generieren. Dazu bedarf es eben der CO2 Lüge. Diese Institute eignen sich auch hervorragend, um falsche Zuordnungen im zeitgeschichtlichen Bereich zu dokumentieren.

Angkor Wat und die Pyramiden von Gizeh liegen circa achttausend Kilometer Luftlinie voneinander entfernt. Beide Bauwerke bestehen aus drei Pyramiden und beide orientieren sich an ein und demselben kosmologischen Weltbild in Bezug auf die Ausrichtung der gigantischen Bauwerke. Beide Kulturen waren unabhängig voneinander zu dem Schluß gekommen, daß man die Bauwerke nach den Sternen ausrichten müsse oder zumindest nach einem bestimmten Sternenbild.
Wir haben ein Overlay Bild angefertigt das die exakte Übereinstimmung der Tempelanlage von Angkor Wat mit der Ausrichtung der Pyramiden dokumentiert.

(Oben: Overlay-Bild von Angkor Wat und den Pyramiden von Gizeh)

Das Orion System ist in diesem Zusammenhang das wohl bekannteste und am besten sichtbare Sternbild, welches allerdings in den nördlichen Breitengraden nur im Winter zu sehen ist.

Die drei auffälligsten Sterne des Orion Gürtels sind Alnitak, Alnilam und Mintaka. Darunter liegt verschwommen der Orionnebel. An der rechten unteren Seite befindet sich der blaue Riese Rigel, weiter oben links der rote überriese Beteigeuze.

Das Sternbild Orion setzt sich noch aus weiteren, schwächeren Sternen zusammen, sie sind das Schwert und das Schild. Die sieben hellsten Sterne sind jedoch gut erkennbar. Wie wir wissen, spielte im Sternbild des Orion im übertragenen Sinne Osiris eine zentrale Rolle und so wurden auch die Pyramiden von Gizeh nach dem Vorbild der Gürtelsterne angelegt.

Und das wieder so exakt, wie wir es unter größten Aufwendungen und unter Einsatz aller unserer technischen Möglichkeiten nicht realisieren können. Interessant hierbei ist noch zu erwähnen, daß der Nil im Zenit hier den Verlauf der Michstraße markiert.

Der Orion/Osiris Stern liegt ganz in der Nähe des heiligen Sterns Sirius, er markiert den hellsten Punkt am Nachthimmel. Sirius verkörpert das Auge des Sternenbildes „Großer Hund“ und wurde nach der christlichen Mythologie mit dem Stern von Bethlehem in Verbindung gebracht.

Nun könnte man daraus schließen, daß die drei Gürtelsterne die nie existierenden drei Könige waren die dem Sirius folgten.

Mit Sicherheit hätten wir mehr Erkenntnisse über diese Zusammenhänge, wenn an die Erforschung dieser Anlagen mit dem nötigen Abstand und einer klaren Logik herangegangen würde, die sich nicht irgendwelchen gängigen, aber unhaltbaren Thesen beugen muß.

Die Wahrheit über diese Bauwerke würde unser gesamtes Weltbild erschüttern und die  Geschichtsforscher aller Couleur gerieten einen extremen Erklärungsnotstand.
Folgen wir doch mehr denen, die sich um die tatsächliche  Geschichte der Menschheit bemühen, ohne sich den Dogmen mit ihren fadenscheinigen, nicht beweisbaren Argumenten zu beugen.

Es ist nicht auszuschließen, daß unser Planet bereits vor Jahrhunderttausenden hochentwickelte Kulturen hervorgebracht hat, die auf die eine oder andere Art untergegangen sind. Wie können wir so überheblich sein und glauben, daß wir die erste und einzige „Menschheit“ im Leben dieses Planten sind?

Und wir sind auch mit Sicherheit nicht der einzige Planet im Universum, der intelligentes Leben hervorgebracht hat.
Und ebenso mit Sicherheit wird es Leben im Universum geben, daß uns kulturell, ethisch und technisch um Hunderttausende von Jahren voraus ist. Vielleicht waren es die gefallenen Engel, die uns einst lehrten und vielleicht tun sie es heute noch. Mit Sicherheit wird es eines Tages zu einem Kontakt kommen und in diesem Zusammenhang werden unsere politischen und wirtschaftlichen Systeme sowie unsere religiösen Vorstellungen einen nie gekannten weltweiten Zusammenbruch erfahren.

Angkor Wat und die Pyramiden von Gizeh sind das Vermächtnis einer uns überlegenen Intelligenz. Die Frage, ob irdischer Herkunft oder nicht irdischer Herkunft, bleibt vorerst unbeantwortet.

Die drei Gürtelsterne des Orion. Quelle: http://apod.nasa.gov/apod/ap090210.html

Die drei Gürtelsterne auf die Lage der Pyramiden von Gizeh übertragen

Sehen wir uns noch zum Schluß einige Bilder von Bauwerken an, die aus massivem, schwer zu bearbeitetem Stein bestehen und Formen aufweisen, die sich jeder Erklärung und einer schlüssigen Fertigungsmethode entziehen.


(Diese Bilder sind Ausschnitte von den Bewässerungsanlagen in Angkor Wat. Achten sie auf die genaue Passform und die Anordnug und vergleichen sie sie mit den weiteren Bildern.)

Wie schon in unserem Artikel – Pyramiden auf der ganzen Welt – beschrieben wird, sind diese rätselhaften, absolut exakten Bauformen an vielen Stellen dieser Welt zu finden. Genauen Messungen zufolge konnte festgestellt werden, daß die Planer und Erbauer aufgrund der Dimensionen anscheinend den Meter genauso wie Zoll und die ägyptische Elle kannten. Auch das mittelamerikanische Maß „HUNAB“ das genau 1,059m entspricht. Diese Maßeinheiten, die in allen vom Alter her nicht bestimmbaren Bauwerken vorkommen, müssen ein und denselben Ursprung haben. Bilden sie vielleicht einen Bezug zu den kosmischen Dimensionen und haben ihren Ursprung somit nicht hier auf der Erde gefunden, sondern sind uns von den Göttern zum Geschenk gemacht worden?
Diese Götter müssen Weltweit agiert haben, ihre Hinterlassenschaft drückt sich in Zahlen und mathematischen Verhältnissen aus, dies ist ihre Hinterlassenschaft an die Menschen. Über das Alter können uns die Archäologen keine Auskunft geben. Die Einschnitte im Gestein bleiben völlig ungeklärt. Egal wie man es betrachtet, es ist und bleibt eine absolute Unmöglichkeit wie dies ohne moderne Maschinen bewerkstelligt wurde. Die Flächen am „Mondstein“ sind poliert und absolut eben, die damalige Zeit bietet keine Möglichkeiten hierfür, da eine Herstellung von Eisen unmöglich war. Zwar kannte man die Herstellung von Gold, Silber und Kupfer, aber diese Weichmetalle sind für eine solche präzise Bearbeitung völlig ungeeignet. Die unglaubliche Genauigkeit der Anordnung der absolut symmetrischen Flächen stellt ein absolutes Novum dar.

Im 16. Jahrhundert sagte Felipe Huanan Poma de Ayala bereits:
„Das Studium der Sterne ist wichtig,
weil die Götter einst zum Himmel
aufstiegen und nun dort als Sterne glänzen.“

Der Garten der Götter
Hiervon gibt es auf YouTube insgesamt 3 Teile. Uns erschien der dritte Teil in diesem Zusammenhang der interessanteste:

In den peruanischen Anden gibt es viele Hinweise auf Bauwerke, die ebenfalls unerklärlich bleiben. Die rätselhaften Ruinen von Quillarumi in der Übersetzung „Mondstein“ genannt, sind eigentlich an sich schon ein schlüssiger Beweis für eine unbekannte Technik, die in der Lage ist die Steine mit größter Passgenauigkeit, so daß nicht mal eine Rasierklinge in die Fugen paßt, zusammenzufügen.

Die Bauweise einer polygonalen, im Inka-Stil errichteten Mauer spiegelt sich in einem berühmten Stein mit 12 Ecken in der Calle Hatun Rumiyoc (Quechua: „großer Stein“)  wieder. In den Ruinen von Torontoy, unweit von Machu Picchu wurde ein Stein mit 52 Winkeln gefunden, ein weiteres imposantes Beispiel für eine unerklärliche Herstellungstechnik. Einen weiteren Stein findet man in Machu Picchu, dieser weist 32 Winkel auf. Bis heute gibt es auch nicht einen einzigen Beweis, den die Chronisten erbringen können, der diese Genauigkeit auch nur im Ansatz erklären könnte. Heutige Bauunternehmen würden an einer solchen Aufgabenstellung vollständig verzweifeln. Nichts und niemand ist heute in der Lage solche Mauern zu errichten.

(Links: Beispiel des polygonalen Stils in der Calle Herrajes, Cusco)

Hier ein Auszug von Marco Alhelm. Wir zitieren:
„Der Jesuitenpater Jose de Acosta äußerte sich im 16. Jahrhundert mit folgenden Worten dazu: „Am erstaunlichsten ist, daß die Steine dieser Mauer, obwohl nicht regelmäßig zugeschnitten, vielmehr höchst ungleich in Größe und Form, mit unglaublicher Genauigkeit, ohne Mörtel zueinander passen.“ Daher ist anzunehmen, daß selbst die Inkas, denen im allgemeinen die Erbauung dieser Stätten zugesprochen wird, nicht mehr über dieses Wissen verfügten, ansonsten hätten die Eroberer sicherlich mehr Informationen über den Bau solcher Anlagen von den Inkas bekommen, die Errichtung von Sacsayhuaman lag zeitlich schließlich noch nicht allzu lange zurück, wenn man davon ausgeht, daß die Inkas diese Anlage tatsächlich bauten. In einem weiteren Artikel werde ich genauer auf die Frage der Erbauer der „Inkamauern“ sowie deren Alter eingehen.“
Besser kann man diese unwirkliche Bauweise nicht beschreiben.

(
Links: Stein mit 52 Winkeln von Torontoy mit Autor im Bild)
Bis heute wurde die gesamte Anlage noch nicht freigelegt, somit kann die Frage nach der Gesamtgröße nicht beantwortet werden.
Weitere Beispiele finden sich ebenfalls in den Ruinen von Quillarumi dort kann man zerschnittene Felsen sogenannte „Gesteinseinschnitte bewundern. Die Granitfelsen sehen aus als wenn sie wie Butter zerschnitten worden sind.
(Links: Intihuatana in Pisac)
Weitere Abbildungen von Gesteinseinschnitte:
Gesteinsschnitte in Puma Orqo, Perú
Thron des Inka in Sacsayhuaman. Polygonale Mauern unterhalb des Mondsteines
 

Großbritannien: UKIP von Nigel Farage erringt bei Nachwahlen zweiten Parlamentssitz

Torben Grombery

Mit einer fürchterlich schallenden Ohrfeige für Großbritanniens Premierminister David Cameron und seine Torys ist die Nachwahl für das britische Unterhaus im südenglischen Bezirk Rochester and Strood zu Ende gegangen. Der ehemalige Tory-Abgeordnete und jetzige UKIP-Parlamentarier konnte die Nachwahl klar für sich entscheiden – und das, obwohl Cameron den Wahlkreis unbedingt halten wollte.

Die Nachricht vom deutlichen Wahlsieg der United Kingdom Independence Party (UKIP) von Nigel Farage ist wie eine Atombombe auf der britischen Insel im Atlantischen Ozean eingeschlagen.

Wie die örtliche Wahlkommission am frühen Freitagmorgen bekanntgab, konnte der jetzige UKIP-Kandidat Mark Reckless 42,1 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen und lag damit deutlich vor seiner schärfsten Konkurrentin, der Kandidatin Kelly Tolhurst von den Torys, die als klare Favoritin gehandelt wurde und lediglich 34,8 Prozent der Stimmen auf sich verbuchen konnte. Die Wahlbeteiligung lag bei 50,7 Prozent.

Die Nachwahl für den wichtigen Sitz imbritischen Unterhaus war erforderlich geworden, weil der bisherige Tory-Abgeordnete Mark Reckless vor wenigen Wochen seinen Wechsel ins europaskeptische Lager von Nigel Farage – der diese Form der Europäischen Union der Eliten und des Establishments ablehnt und seit vielen Jahren vehement erfolgreich bekämpft – bekanntgegeben hatte und entsprechend seinen Parlamentssitz niederlegte.

Diesen wichtigen Sitz im britischen Parlament hat der UKIP-Überläufer nun klar auf dem Ticket der Europaskeptiker erneut gewinnen können. Damit hat die UKIP neben Douglas Carswell, der ebenfalls vor wenigen Monaten dieselbe Prozedur für die Partei von Nigel Farage durchgezogen hatte, mit dem frisch gewählten Unterhausabgeordneten Mark Reckless nun schon den zweiten Sitz im britischen Parlament in wenigen Monaten erringen können.

Das jetzige Ergebnis könnte eine richtungsweisende Entscheidung für die aufkommenden Parlamentswahlen in Großbritannien im Mai des nächsten Jahres bedeuten und damit auch die gesamte Europäische Union in schweres Fahrwasser manövrieren.

Unterdessen hat Nigel Farage zeitgleich den Zorn des Establishments der Eurokraten in Brüssel auf sich gezogen. Gemeinsam mit der Chefin der französischen Partei Front National, Marine Le Pen, hat dieser jetzt einen Misstrauensantrag gegen den gerade erst gewählten EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker unterschrieben. Hintergrund ist der so genannte »Lux-Leaks-Skandal«.

info.kopp-verlag.de

Nigel Farage vor dem EU-Parlament

EU: Nigel Farage, das Euro Spiel ist aus!

Nigel Farage Die Leute da draußen wollen keine Vereinigten Staaten von Europa

Seine besten Reden vor dem EU-Parlament (das nie gewählt wurde)

17.05.2011 | Nigel Farages beste Reden vor dem Europaparlament

Die geheimen Gärten der Antarktis (Video)

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Unter Anwendung neuester Bohrtechniken und Bodenprobenentnahme-Verfahren hat ein internationales Forscherteam 800 Meter unter dem Eispanzer der West-Antarktis ein seit mindestens 120.000 Jahren unberührtes Ökosystem gefunden.

Ein kalter Wind fegte über das antarktische Flachland und betäubte Nasen und Ohren der Wissenschaftler. Diese standen an einem dunklen Loch im Eis, aus dem gerade mit einer Winde die letzten Meter eines Seils heraufgezogen wurden. Eisstücke prasselten vom Seil herab. Zwei Arbeiter in steriler Schutzkleidung beugten sich vornüber, um die Ladung aus dem Loch entgegenzunehmen: einen Zylinder von der Länge eines Baseballschlägers, der am Ende des Seils baumelte. Mit einem Hammer schlugen sie das Eis ab und tauten das Gefäß mit einem Fön an. “Ist er zu?”, rief der Arbeiter an der Seilwinde.

“Ja”, schrie John Priscu, der Spezialist für mikrobielle Ökologie von der Montana State University in Bozeman in den USA. Der Probenzylinder lag schwer in seinen Hand-schuhen – ein Zeichen dafür, dass er mit Wasser gefüllt und dicht verschlossen seine lange Reise an die Eisoberfläche angetreten hatte. Das Wasser stammte von einem der am meisten isolierten Gewässer der Erde: dem Lake Whillans, der unter einer 800 Meter dicken Eisschicht eingeschlossen gerade einmal 640 Kilometer vom Südpol entfernt liegt. Kaum ein Wort wurde gesprochen, als Priscu den Behälter schulterte und zu dem Metallcontainer schleppte, in dem sich das Team ein kleines Behelfslabor eingerichtet hatte.

Das Seewasser, das sie am 28. Januar 2013 geborgen hatten, war die weltweit erste Probe direkt aus einem subglazialen See. Priscu und andere Wissenschaftler wollten schon lange die versteckten Seen und ihre Bewohner erforschen. Doch jedes Anbohren der Eisschicht barg natürlich die Gefahr, das Wasser zu verschmutzen. Jegliche Kontamination hätte nicht nur die Herkunft der aufgefundenen Organismen in Zweifel gezogen, sondern auch von außen fremde Organismen in den See einschleppen können. Priscu und sein Team haben sechs Jahre darauf verwendet, eine sichere Probennahme zu entwickeln. Darüber hinaus mussten sie etliche logistische Herausforderungen meistern, nicht zuletzt, um hunderte Tonnen Equipment zu dem weit entlegenen Ort zu transportieren.

Die Wasseranalysen zeigten, welche Fülle von Lebewesen unter der antarktischen Eisdecke angesiedelt ist. In ihrer “Nature”-Veröffentlichung berichten Priscu und seine Kollegen von 130 000 Zellen in jedem Milliliter Seewasser – das entspricht einer Dichte, wie man sie in den meisten Tiefseegräben der Welt findet. Mit nahezu 4000 Bakterien- und Archäenarten ist die Lebensgemeinschaft im antarktischen See damit wesentlich komplexer, als man es von diesem völlig abgeschotteten Fleckchen der Erde erwartet hätte. “Ich war wirklich überrascht über die Artenvielfalt in diesem Ökosystem”, erinnert sich Priscu. “Das ist unglaublich.”

Wie die Proben aus dem See zeigen, hat hier das Leben die letzten 120 000 Jahre, wenn nicht sogar 1 Million Jahre, ohne Sonnenenergie überdauert. Die Forscher haben so einen ersten Einblick in das wahrscheinlich größte noch unerforschte Ökosystem der Welt, das sich immerhin über neun Prozent der Landfläche der Erde erstreckt. “Dort unten gibt es ein blühendes Ökosystem”, sagt der Mikrobiologe David Pearce von der Northumbria University in Großbritannien. Er war schon Teil des Teams, das im Jahr 2013 versuchte, in verschiedene subglaziale Schichten des Lake Ellsworth zu bohren, wenn auch ohne Erfolg. “Zum ersten Mal bekommen wir nun Einblick in die Organismenvielfalt unter dem antarktischen Kontinent”, betont er.

Leben im Eis

Die Eisschicht über dem Lake Whillans ist dermaßen flach, dass man nichts Interessantes darunter erwartet. Im Jahr 2007 war ich selbst zum ersten Mal dort und begleitete als Journalist eine wissenschaftliche Expedition zu einem kurz zuvor durch Satellitenver-messung entdeckten See. Im Januar 2013 fuhr ich wieder dorthin, zusammen mit einem Team, das Priscu und zwei weitere Wissenschaftler leiteten, um Proben aus dem See zu gewinnen. Das Projekt namens WISSARD (Whillans Ice Stream Subglacial Access Research Drilling) war eine Kooperation zwischen annähernd zwei Dutzend Wissen-schaftlern von 15 Universitäten aus fünf Ländern. Die National Science Foundation der USA investierte etwa 20 Millionen Dollar in dieses Vorhaben, wozu unter anderem die Entwicklung eines Heißwasserbohrers gehörte, mit dessen Hilfe man in den See gelangen wollte, ohne ihn zu kontaminieren.

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Noch bis in die 1990er Jahre interessierten sich nur wenige für Seen unter der antarktischen Eisdecke. Dies änderte sich erst dann, als Radarmessungen und seismische Kartierungsarbeiten erste, ernst zu nehmende Hinweise auf subglaziale Seen erbrachten. Inzwischen kennt man etwa 400 davon. Sie werden von dem Wasser gespeist, das mit einer Geschwindigkeit von ein paar Millimetern pro Jahr am unteren Ende der Eisdecke abschmilzt. Der Grund für diesen Schmelzvorgang ist die Umgebungswärme aus dem Erdinneren.

Lake Whillans ist einzigartig auf der Welt. Das Gewicht des Eises drückt das subglaziale Wasser so nach oben, dass der See auf der schrägen Seite eines Berges sitzt. Dabei bildet sich eine dünne Wasserschicht von zwei Meter Tiefe mit einer Ausdehnung von fast 60 km2. Das Wasser wird mit niedrigem Druck in einer Tasche festgehalten, die dadurch entsteht, dass Wasser über den Berg sickert und die Eisschicht ausdünnt.

In diesem abgeschiedenen Grenzgebiet wurde im Januar 2013 das Bohrungslager aufgeschlagen. Traktoren zogen die Container auf gewaltigen Skiern herbei. Während ihrer zweiwöchigen Reise von der Küste zum Lager transportierten sie 500 000 Kilogramm Gerätschaft und Treibstoff, mobile Labore, eine mechanische Werkstatt und einen Heißwasserbohrer, der sechs Frachtcontainer füllte. Zwei Wochen lang glich das Lager einer lauten Fabrik mit etwa drei Dutzend Menschen, einer Ansammlung von Zelten, die im ständigen Wind flatterten, und zwei ratternden 225 000 Watt-Generatoren. Der polare Sommer wirkte wie ein milder Winter in Minneapolis, Minnesota, mit Temperaturen zwischen 5 und 15 Grad Celsius unter null.

Die Bohrung durch die Eisschicht dauerte sieben Tage. Um eine Kontamination des Sees zu vermeiden, setzte die Crew UV-Strahlen, Wasserfilter und Wasserstoffperoxid ein, einerseits zum Sterilisieren der Geräte und andererseits, um das für den Bohrvorgang benötigte Wasser zu entkeimen. Als sie sich dem See näherten, gab es Probleme mit der Steuerung des Bohrers, so dass die Besatzung für 36 Stunden in eine lähmende Agonie versetzt wurde und nur noch im Schneckentempo vorankam.

Am 27. Januar morgens um halb acht rief mich ein Stimmengewirr aus einem tragbaren Radio zum Bohrkontrollraum. Dort starrten sechs Arbeiter in Overalls auf einen Computerbildschirm, der einen starken Linienausschlag nach oben zeigte. Das bedeutete einen Anstieg des Wassers im Bohrloch um 28 Meter – anscheinend wurde es von einem Wasserschwall aus dem darunterliegenden See nach oben gedrückt. Der See hatte eine Temperatur von milden -0,5 Grad Celsius und war somit wärmer als das ganze Bohrcamp an diesem Tag.

Am nächsten Tag zogen die Wissenschaftler die erste Probe herauf. Schon Minuten später füllten sie den Inhalt um: Es war eine honigfarbene Brühe, die reicher an Mineralien war, als man erwartet hatte. Einige Stunden später fanden sie die ersten Zellen unter dem Mikroskop – grüne Punkte, angefärbt von einem DNA-sensitiven Farbstoff, leuchteten hell auf. In den nächsten Tagen zeigte sich auch, dass die Zellen lebten. 20 Wissenschaftler und Assistenten arbeiteten rund um die Uhr, um 30 Liter Flüssigkeit und verschiedene Sedimentkernproben aus dem See zu sammeln. Bevor das Bohrloch wieder zufror, bestimmte das Forscherteam noch die chemische Zusammensetzung des Seewassers und die geothermische Wärmeausbreitung im Sediment. Die Probengefäße sammelten sie in einer Höhle aus Schnee am Rand des Camps.

Im Lauf des vergangenen Jahres konnten die Forscher anhand der Proben ein Gesamtbild des Lebens unter dem Eis entwickeln. Dabei haben sie etwa ein Dutzend Mikroorganismenarten isoliert und kultiviert. Eine DNA-Sequenzanalyse ergab eine Gesamtzahl von 3931 Arten. Viele davon sind verwandt mit bereits bekannten Mikroorganismen, die ihre Energie aus anorganischen Verbindungen gewinnen.

Obwohl theoretisch immer die Gefahr einer Kontamination besteht, fanden auch unbeteiligte Forscher, dass die Vorkehrungen zur Sterilisierung wohl gut funktioniert haben. Ein Zeichen dafür ist, dass die Mikroorganismendichte des Bohrwassers im Loch 200-fach niedriger war als im Probenwasser aus dem See, sagt Peter Doran, Geowissenschaftler an der Universität von Illinois in Chicago. Er arbeitete zehn Jahre lang mit dem US National Research Council zusammen, um Richtlinien für eine saubere Probenentnahme aus antarktischen Seen zu entwickeln. Doran war davon überzeugt, dass vielfältige Mikroorganismen in dem See leben. “So wie sie es gemacht haben, gibt es keine Zweifel mehr. Die Probe war gut eingekapselt.”

Lebenszeichen

Alles in allem funktioniert das Leben im Lake Whillans ähnlich wie ein Ökosystem an der Erdoberfläche. Allerdings haben seine Bewohner in der Tiefe keinen Kontakt zum Sonnenlicht und können deshalb zur Energiegewinnung keine Fotosynthese betreiben und im Wasser gelöstes Kohlendioxid binden.

Genetische Analysen zeigen die Verwandtschaft einiger der Mikroorganismen mit marinen Arten, die ihre Energie aus der Oxidation von Eisen- und Schwefelverbindungen im Sediment gewinnen. Die Untersuchungen zeigen aber auch, dass der Großteil der Mikroorganismen Ammonium, wahrscheinlich biologischen Ursprungs, oxidiert.

“Das Ammonium ist vermutlich ein Überbleibsel früherer Meeressedimente”, sagt Priscu und verweist auf totes, organisches Material, das sich während Millionen von Jahren angesammelt hat, als die Region von einem flachen Gewässer anstatt von Eis überzogen war.

Bislang haben sie in den Proben des Lake Whillans nur einzellige Bakterien und Archaen gefunden – jedoch sind die bisherigen DNA-Tests auch noch nicht dazu geeignet, andere Typen von Organismen zu detektieren. Deswegen kann es gut sein, dass hier auch komplexeres Leben, wie Protozoen, oder mikroskopisch kleine Lebewesen, wie Rädertierchen, Würmer oder achtbeinige Bärtierchen leben, die auch andere Teile der Antarktis besiedeln. Luftblasen in der darüberliegenden Eisschicht versorgen den See mit Sauerstoff, so dass dieser kein limitierender Faktor ist. Allerdings bietet die geringe Kohlenstofffixierung wahrscheinlich zu wenig Nahrung für die Aufrechterhaltung vielzelligen Lebens.

Im Vergleich zu den weltweit nährstoffärmsten Ozeanböden, die schon eine spärliche Fauna beherbergen, nimmt der Lake Whillans pro Quadratmeter und Jahr nur etwa ein Zehntel der Menge an Kohlenstoff auf. Obwohl es unwahrscheinlich ist, dass Priscu und seine Kollegen tierisches Leben in Lake Whillans finden, wollen sie die DNA-Tests darauf optimieren. Vorerst rätseln die Forscher noch über die Anfänge des mikrobiellen Lebens im See. Die große Frage ist, ob die subglaziale Gemeinschaft der Antarktis aus Überlebenden oder Neuankömmlingen besteht.

Überlebende wären Nachkommen einer Zeit, als das Areal vom offenen Ozean bedeckt war. Das war während der letzten 20 Millionen Jahre in regelmäßigen Abständen der Fall. Alternativ könnte der Lake Whillans von zufällig herangetragenen Mikroorganismen besiedelt worden sein. Diese Neuankömmlinge müssten sich dann auf der Eisschicht abgelagert haben und im Lauf von 50 000 Jahren beim Abschmelzen der Gletscherbasis in die Tiefe gelangt sein.

Möglich ist auch, dass einige Organismen erst in neuerer Zeit den See erreichten, über Meerwasser, das unter die Eisschicht eingesickert ist. Lake Whillans befindet sich nur 100 Kilometer von der Geländelinie entfernt, an der auf Grund sitzende Eisberge in schwimmende Eisberge übergehen. Diese Linie verschiebt sich mit Zu- und Abnahme der Eisdicke. Deshalb ist es denkbar, dass Lake Whillans während einiger tausend Jahre Wasser – und damit auch Mikroorganismen – mit dem Meer ausgetauscht hat, meint Christina Hulbe. Die Gletscherforscherin von der University of Otago in Dunedin in Neuseeland hat dieses Gebiet der Antarktis lange untersucht.

Andere Untersuchungsergebnisse der Seeproben haben zu verlockenden Ideen geführt. So weisen Spuren von Fluorid auf mögliche hydrothermale Quellen in diesem Gebiet hin. Diese könnten reichlich chemische Energie zur Verfügung stellen und Inseln exotischer Lebensformen, wie besondere Würmer und Hitze liebende Mikroorganismen, ermöglichen. “Es ist sogar wahrscheinlich, dass es hier hydrothermale Systeme gibt”, erläutert der Gletscherforscher Donald Blankenship von der University of Texas in Austin. Der See sitzt auf einem ausgedehnten Grabenbruch mit dünner Erdkruste, und Radaruntersuchungen des Forschers weisen auf Vulkanvorkommen unter dem Eis hin.

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Die Forschungsergebnisse vom Lake Whillans könnten auch darüber Aufschluss geben, welchen Einfluss die Antarktis auf den nahen Ozean und sogar auf das globale Gefüge hat. Neueste Daten implizieren, dass Mikroorganismen unter dem Eismantel eine wichtige Rolle bei der Veränderung der Mineralienzusammensetzung des Sediments spielen. Damit wäre es denkbar, dass Mikroorganismen das subglaziale Wasser mit Eisen versorgen. Dieses Wasser würde letztendlich den Ozean erreichen und könnte, laut Martyn Tranter, einer Meeresbiogeochemikerin von der University of Bristol in England, eine wichtige Nährstoffquelle für die chronisch eisenunterversorgten Ökosysteme des südlichen Ozeans sein.

Außerdem konnten kleine Mengen Ameisensäure im Lake Whillans nachgewiesen werden. Das deutet darauf hin, dass Methan, ein wichtiges Treibhausgas, in tieferen, sauerstoff-armen Schichten unter dem See produziert wird. Eine Studie aus dem Jahr 2012 lässt vermuten, dass im Sediment unter dem arktischen Eis Hunderte von Milliarden Tonnen Methan eingeschlossen sind – ein Reservoir, entsprechend der Menge, die im arktischen Permafrostboden gespeichert ist. Beim Abschmelzen der Polkappen könnte das Gas entweichen und die globale Erwärmung anheizen.

Lake Whillans bietet nur eine lokale Momentaufnahme vom Leben unter dem Eis. Mehrere Forscherteams untersuchen andere subglaziale Seen und versuchen so das Bild zu komplettieren. Ein russisches Team analysiert Wasser aus dem Wostoksee, einem See in einer tiefen, tektonischen Spalte in der östlichen Antarktis, der von einer 3,7 Kilometer dicken Eisschicht bedeckt wird. Nach Ansicht der Wissenschaftler ist die Analyse dieser Proben schwierig, weil das Wasser bereits ein Jahr gefroren auf dem Boden des Bohrlochs gelegen hatte, ehe es an die Oberfläche gebracht wurde. Außerdem sei es während des Transfers nach oben in Kontakt mit der Kerosinbohrflüssigkeit im Bohrloch gekommen.

Näher an Lake Whillans gelegen, versuchten Pearce und seine Kollegen im Jahr 2013 den Lake Ellsworth anzubohren. Dieser befindet sich unter 3,4 Kilometer dickem Eis in einem Gletscherfjord. Nach Schwierigkeiten mit der Steuerung des Bohrers mussten sie das Projekt jedoch abbrechen.

(Eine aus den Bodenproben kultivierte Kolonie von Bakterien, die aus dem subglazialen Lake Whillans stammt)

Mit seiner dünneren Eisdecke war der Lake Whillans einfacher zu erreichen als Lake Ellsworth oder der Wostoksee. Aber auch er gab seine Geheimnisse nicht ohne Widerstand preis. Am Tag nach der ersten Probenentnahme wurde eine Kamera in das Bohrloch hinabgelassen. Als sie sich dem See näherte, bot sich eine faszinierende Szenerie: Irisierende Eisflocken stieben nach oben und bildeten ein umgekehrtes Schneegestöber.

Das war ein untrügliches Zeichen dafür, dass dieses Bohrloch bereits dabei war, wieder zuzufrieren. Weil die Messinstrumente bald an den Seitenwänden des enger werdenden Loches hängen blieben, musste heißes Wasser eingepumpt werden, um die Öffnung wieder zu vergrößern. Dieses Tauziehen dauerte vier Tage an. Dann überließen die Forscher das Bohrloch seinem unabwendbaren Schicksal und flogen die in harter Arbeit gewonnenen Proben nach Hause.

Video: Under the ice

http://www.pravda-tv.com/2014/11/die-geheimen-gaerten-der-antarktis-video/

Der Bundestag gegen den BND

Der BND-Präsident hat am 8. Oktober vor dem Parlamentarischen Kontrollgremium verkündet, dass der Bundesnachrichtendienst über Beweise verfügt, wonach prorussische Separatisten für den Abschuss der malaysishen Boeing in der Ostukraine verantwortlich seien und damit seine Behörde und sich selbst disqualifiziert

von Franz Krummbein (berlin-athen)
Der BND-Präsident Gerhard Schindler hat am 8. Oktober vor dem Parlamentarischen Kontrollgremium verkündet, dass der Bundesnachrichtendienst über Beweise verfügt, wonach prorussische Separatisten für den Abschuss der malaysishen Boeing in der Ostukraine verantwortlich seien. Angeblich belegen Fotos und Satellitenaufnahmen, dass sie ein Buk-System besessen haben. Damit sollen sie eine Rakete gestartet haben.
Darüber berichtete der “Spiegel“ vom 20. Oktober, so als ob es sich um die ultimative Wahrheit handeln würde. Aber wo wird hier ein Beweis erbracht, dass die MH17-Maschine mit einer Flugabwehr-Rakete abgeschossen wurde?
Mit seinem Bericht hat der BND-Präsident seine Behörde und sich selbst disqualifiziert. Was er dem Parlament als Beweise vorgebracht hat, waren allenfalls Hinweise auf den Verlauf der Ereignisse. Beweise über die Urheberschaft des Absturzes können nur durch wissenschaftliche Untersuchungsmethoden an den Opfern und den Trümmerteilen erbracht werden, so z.B. durch forensische Analysen, Materialuntersuchungen an den Durchschlagstellen und ballistische Gutachten zu den Eintritts- und Austrittsöffnungen der Löcher in den getroffenen Teilen des Flugzeugs. Außerdem wäre eine Offenlegung der Aufzeichnungen auf dem Voice-Rekorder und den beiden Flugschreibern unerlässlich.
Auf der Webseite des deutschen Bundestags ist eine Denkschrift (http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/025/1802521.pdf) veröffentlicht worden, die Nachweise dafür enthält, dass die malaysische Boeing 17 keinesfalls von einer Buk-Rakete der „prorussischen Separatisten“ abgeschossen wurde, was der Westen früher behauptet hat, sondern von einer Rakete des Flugabwehrsystems mit dem Nato-Codenamen SA-3 GOA.
Beim SA-3 handelt es sich um ein altes sowjetisches Flugabwehrraketensystem, das in Russland längst ausrangiert und durch S-300 ersetzt wurde. Allerdings ist es immer noch im Besitz der Streitkräfte der ehemaligen sowjetischen Teilrepubliken einschließlich der Ukraine. Eine modernisierte Variante des S-125 Petschora (so lautet die russische Bezeichnung für SA-3) wird sogar ins Ausland ausgeführt. Dieses FlaRak-System besitzt gute Kampfeigenschaften. Während des Krieges in Jugoslawien wurde gerade mit ihm das gepriesene amerikanische Tarnkappenflugzeug F-117 abgeschossen, was die USA auch gestehen mussten.

In welchem Zusammenhang wird aber dieses System in der Bundestag-Denkschrift erwähnt? Aus diesem Anlass wurden keine spektakulären Presseerklärungen im Westen abgegeben.
Grund dafür ist wohl, meint der deutsche Politikwissenschaftler Kret Mayer, dass man auf das Dokument mit Antworten auf die Anfrage der Fraktion Die Linke nicht unnötig aufmerksam machen wollte.” Im Zusammenhang mit dem MH 17-Absturz hat sich Die Linke bei der Regierung insbesondere erkundigt, welche Angaben zu den Umständen des Abschusses der Boeing im Luftraum über Donbass ihr zur Verfügung stehen? Darauf teilte die Regierung mit, sie besitze Aufzeichnungen der Funksprüche, dürfe sie aber ohne Zustimmung der Niederlande nicht veröffentlichen, die für die Ermittlungen zuständig sind. Dabei erklärte die Bundesregierung, ihr lägen angeblich keine gesicherten Nachweise vor, dass die MH17 von einer Flugabwehrrakete abgeschossen worden wäre. Dabei hat der Westen bekanntlich von Anfang an einmütig behauptet, das Flugzeug wäre von einer BUK-Rakete der „prorussischen Separatisten“ vernichtet worden.
Weiter kommt es noch besser: im Dokument heißt es, am 17. Juli hätten sich im polnischen und rumänischen Luftraum zwei AWACS-Aufklärungsflugzeuge der Nato befunden, die alles mitverfolgten, was in der Ukraine passierte, einschließlich der Funktion der Luftabwehrsysteme mit ihren Radargeräten. Aus dem Dokument resultiert, dass die beiden AWACS-Aufklärer Signale von einem Flugabwehrraketensystem erfasst haben, welches sie als eben dem FlaRak-System SA-3 gehörend klassifizierten, sowie ein weiteres Radarsignal, das nicht zugeordnet werden konnte.
Was ein SA-3 ist, wird nicht präzisiert, und zwar kaum durch Zufall. Experten wissen ja, dass ein SA-3 keinesfalls mit dem Fla-Raketensystem Buk identisch ist, auf dessen Einsatz alle Beschuldigungen gegen Russland basieren. Übrigens haben die Systeme Buk und SA-3 auch äußerlich nichts gemeinsam. Das Buk-Flugabwehrsystem hat eine panzerähnliche Selbstfahrlafette. Das System SA-3 ist an einer unbeweglichen Lafette befestigt (später kam ein Folgetyp mit Lastwagen dazu) und gewöhnlich mit vier Raketen bestückt.
Diesen wesentlichen Unterschied suchen die westlichen Medien zu vertuschen. Beispielsweise berichtete der deutsche Fernsehsender n-tv, bei automatischer Zuordnung des Signals von einem SA-3 könne es angeblich mit dem eines Buk verwechselt werden. Allerdings nur in dem einzigen Fall, wenn beim Buk die Radaransteuerung ausgeschaltet ist. In die Laiensprache übersetzt bedeutet es: wenn es aufs Geratewohl durcheinander feuert. Dennoch würde jeder Offizier bestätigen, dass ohne Radar ein 10.000 m hohes Ziel vom Boden aus keinesfalls getroffen werden kann.

Aus alledem schlussfolgert der deutsche Politikwissenschaftler Kret Mayer, dass die deutsche Regierung mit seiner Erklärung die Beschuldigungen gegen die Milizen faktisch widerlegt, die vermeintlich mit einer Buk-Rakete die МН 17 abgeschossen hätten. Zu dieser Schlussfolgerung kommt auch der Abgeordnete von Die Linke Alexander Neu: „Es findet somit eine Schuldzuweisung auf der Grundlage wilder Spekulationen, von Wunschdenken und vor allem aufgrund politischer Interessen gegenüber Russland statt, die jeglichen rechtsstaatlichen Ansprüchen auf hinreichende Beweislagen widersprechen. Und mit diesen bislang nicht bewiesenen Beschuldigungen wird die Sanktionsspirale gegen Russland hochgedreht.“
Die Frage ist aber, ob man in Washington die Informationen bemerken will, die auf der Webseite des Bundestags veröffentlicht wurden, oder sie lieber ignoriert, wie es bei den absolut überzeugenden Daten des russischen Generalstabs der Fall war, die von russischen Militärs bereits am dritten Tag nach der Tragödie vorgelegt wurden.
Tatsächlich zeugt das alles davon, dass die Untersuchung des Absturzes der Boeing über der Ukraine nicht normal durchgeführt wurde. Der Vorbericht der Experten stützte sich auf Bilder. Selbst jetzt, wo in der Ukraine eine Waffenruhe hergestellt wurde, beeilen sich die internationalen Experten nicht, an die Absturzstelle zu gelangen. Malaysias Vertreter schlossen nicht aus, dass man die Untersuchung möglicherweise auf das Frühjahr des kommenden Jahres wird verschieben müssen. Was die Experten nach dem schneereichen Winter dort noch vorfinden können, ist unverständlich.
Übrigens steht nicht fest, dass die Experten, wenn sie dennoch zu den Flugzeugtrümmern kommen sollten, darauf aus sind, die Wahrheit herauszufinden.
Zweifellos kann man im Absturzraum der Trümmer der Boeing, nachdem ihn die ukrainische Armee anderthalb Monate lang aus Artilleriegeschützen und Grad- und Uragan-Mehrfachraketenwerfern umgepflügt hat, alles Mögliche finden. Doch eine Antwort auf die Anfrage des russischen Verteidigungsministeriums, welche ukrainischen Raketensysteme an jenem Tag in Betrieb waren und warum die Aufzeichnung der Gespräche der ukrainischen Fluglotsen mit der Boeing-Crew immer noch nicht zugänglich gemacht wurden, gibt es bis heute nicht. Außer Russland scheint niemand auf die Antworten auf diese Fragen zu warten.

Angkor Wat, eines der größten Geheimnisse unserer Zeit

Front side of main complex

26. Oktober 2014: (von Ingo Giesler) Angkor Wat in Kambodscha  zählt mit zu den größten Bauwerken der Welt. Zu der Anlage, die sich über 800 Quadratkilometer erstreckt, gehören fast 1.200 Tempel. Die zentrale Anlage stellt eine Pyramide dar, die auf drei Ebenen aufgeteilt ist.

Insgesamt handelt es sich um fünf Türme mit einer Maximalhöhe von ungefähr 65 Metern. Man geht davon aus, daß der jetzige Tempel auf den Überresten eines anderen Bauwerkes aufgebaut wurde. Seinen Namen erhielt er wahrscheinlich aus der Buddhistischen Lehre. Dafür sprechen die Silben Angk und Or. Erst im Jahre 1860 wurde der Tempel mit seinen Mauern und Türmen in der tiefsten Wildnis von Kambodscha, von dem französischen Forscher Henri Mouhot wieder entdeckt. Er beschreibt die Entdeckung als die Gewaltigste aller Zeiten und sagte: „Es übertrifft auch die antiken Stätten Roms und Griechenlands.“ Angeblich wurde das Heiligtum von 1113 bis 1150 unter König Suryavarnam dem 2. errichtet.

Datei:Suryavarman II in procession.jpg

König Suryavarman II bei einer Prozession, Angkor Wat. (Bild: Wikipedia, Soham Banerjee)

Genau wie bei den Pyramiden in Gizeh war das Heiligtum als Grabstätte für König Suryavarnam gedacht. Geweiht wurde der Komplex dem Gott Vishnu und stellte die hinduistische Kosmologie dar.

Schätzungen zur Folge besteht der Tempel aus mindestens genau so vielen Steinblöcken wie bei dem Bau der Cheops Pyramide verwendet wurden. Aber bei genauerem Hinsehen erkennt man das Angkor Wat noch weitere unglaubliche Zusammenhänge mit den Pyramiden von Gizeh aufweist. Die Monumentalität dieser Bauten macht es einem schwer zu glauben, dass die Anlage im 12 Jahrhundert fertiggestellt wurde, also vor rund 800 Jahren unserer Zeitrechnung.

Wenn man überlegt das der Kölner Dom circa 600 Jahre bis zu seiner Fertigstellung gebraucht hat, ist dies wohl eher ein frommer Wunsch unserer Archäologen, weil man sich mit älteren Datierungen schwer tut, sie passen eben nicht in das allgemeingültige Bild der Menschheitsgeschichte. Diejenigen die sich schon länger mit der Materie befassen wissen, dass es an solchen Widersprüchen nicht mangelt.

Diese Widersprüche werden im Übrigen von fast allen Ingenieuren, die sich damit auseinandergesetzt haben, bestätigt. Ich habe selbst Bauingenieurwesen und Architektur studiert und kann dies nur bestätigen, nämlich, daß wir heute nicht in der Lage sind solche Bauwerke in dieser Größe und mit dieser Genauigkeit nachzubauen. Die Gradabweichungen liegen bei diesen gigantischen Bauwerken teilweise im Millimeter-Bereich. Selbst mit einem Laser würden wir heutzutage diese exakte Bauweise nicht umsetzen können. Aber die Völker, von denen wir nicht genau wissen wer sie waren und die so einfach weitergezogen oder plötzlich verschwunden sind, konnten die Anlagen angeblich mit einfachsten Mitteln bauen und das noch ohne geeignete Werkzeuge. Wir alle kennen nicht die Wahrheit und es ist auch nicht unsere Aufgabe zu beurteilen was wahr ist und was nicht, aber wenn man allen diesen Hinweisen nachgeht, wird es doch klar, daß hier ganz andere Erbauer am Werk waren. Den Geologen bleibt also im Grunde garnichts anderes übrig, als die Bauten vom geologischen Zeitalter so einzuordnen, daß sie in das allgemeingültige Weltbild passen. Ansonsten würden sie sich selbst ad absurdum führen. Also wird mit nicht nachvollziehbaren Beweisen gemogelt, wie es nur geht. Am besten wir nehmen uns diese Geologen und stellen sie vor eines dieser Bauwerke und sagen ihnen, nun baut es nach! Ihr bekommt hierfür alles, was uns technisch zur Verfügung steht. Ich bin der festen Überzeugung, daß sie es nicht schaffen werden und vielleicht erkennen, daß ihre Berechnungen und Ansichten unhaltbar sind. Damit bleibt die Frage offen, welche Technik hier tatsächlich zur Anwendung kam.

Auf dem ganzen Erdball sind diese bemerkenswerten Bauwerke gefunden worden, tausende Kilometer voneinander entfernt und sie alle weisen Gemeinsamkeiten auf, die uns immer wieder sprachlos machen. Sprachlos machen einen aber auch die immer wieder gebetsmühlenartigen Wiederholungen unserer Geschichtsforscher und Geologen, die in diesem Zusammenhang behaupten, die Völker, die diese unglaublichen Bauten errichten konnten, seien einfach spurlos verschwunden. Entweder haben sie sich auf geheimnisvolle Weise in Luft aufgelöst oder sie haben ihre Prachtbauten einfach verlassen. Anscheinend haben sie es kurzfristig geschafft auszusterben oder vielleicht wurden sie auch alle getötet, vielleicht von einem anderen Stamm?

Warum sind die Eroberer dann nicht geblieben und haben die Bauten genutzt? Warum finden sich in unmittelbarer Umgebung dieser kolossalen Bauwerke auch heute nur noch primitive Unterkünfte. Gut, sie sind weitergezogen. Und haben ihr Leben in ebenso primitiven Behausungen fortgesetzt?

Die Widersprüchlichkeit dieser Aussagen liegt auf der Hand. Das fehlende Verbindungsglied ist das Alter dieser Bauten und die Tatsache, daß hier Mächte am Werk gewesen sind, die mit ihrer Technologie der Unsrigen um Jahrtausende voraus gewesen sein müssen. Daß unser gesamtes Geschichtsbild von völlig falschen Annahmen ausgeht, ist immer wieder deutlich dokumentiert worden. Hier steht an erster Stelle Erich von Däniken der seit Jahrzehnen bemüht ist, diese Widersprüche aufzuklären und dabei immer wieder in lächerlich gemacht wird.
Halten wir fest, Angkor Wat in Kambodscha, Matchu Pitchu in den Anden, die Pyramiden von Gizeh, die Mayapyramiden, das Sonnentor von Tiahuanaco aus der Prä-Inka-Kultur, nur um einige zu nennen, sind Bauwerke, die nicht in unser Geschichtsbild passen, allerdings werden sie bis zur  Unkenntlichkeit in einen Geschichtsrahmen gepreßt, der immer mehr an Glaubwürdigkeit verliert.

Die Khmer haben angeblich nach einer illusorisch kurzen Bauphase eine Tempelanlage verlassen, von der man nach heutigen Maßstäben annehmen  müßte, daß man für den Bau Jahrhunderte gebraucht hätte. So viel Mühe … und dann zieht ein ganzes Volk einfach weiter, so nach dem Motto: Hier gefällt es uns nicht mehr, was interessiert es uns, daß wir Hunderte von Jahren gebaut haben? Das Ganze wird noch viel unglaubwürdiger wenn man bedenkt, daß dies alles heilige Stätten waren. Wenn das so ist, dann wurden diese Stätten erst von denen zu heiligen Stätten erklärt, die in die bereits bestehen Bauten eingezogen sind, weil sie sie verlassen vorgefunden haben.

Was würden Sie sagen, wenn der Heilige Vater aus dem Vatikan auszöge und zu seiner italienischen Glaubensgemeinde sagte, laßt uns weiterziehen? Warum? Wohin?

Was hier nicht paßt, ist eindeutig die Datierung des Alters dieser Bauten. Man will uns auch heute noch glauben machen, daß die Pyramiden in Gizeh von den Ägyptern erbaut wurden.

Es stellt sich hier noch eine weitere interessante Frage: Wieso wird ein so kolossales Bauwerk wie die Pyramiden nicht in den Annalen unserer vergangenen Geschichtsschreibung erwähnt? Ein solcher Bau muß Jahrhunderte in Anspruch genommen haben, dies kann doch niemals unentdeckt geblieben sein? In der Geschichtsschreibung der frühen und weiteren Vergangenheit wurde von anderen Kulturen nichts über die Errichtung der gigantischen Pyramiden berichtet. Wir wissen hingegen, daß es zu allen Zeiten über die Handelswege weltweit Nachrichtenverbindungen gegeben hat. Diese „Nachrichtenübertragungen“ haben natürlich wesentlich länger gedauert als in unserer heutigen Zeit. Trotzdem findet man keinerlei Erwähnung über den Bau der Pyramiden von Gizeh in den Annalen anderer Kulturbereiche.

Die Lösung des Rätsels liegt auf der Hand, die Pyramiden von Gizeh und die Sphinx müssen Zehntausende von Jahren alt sein, in dieses Zeitfenster muß auch Angkor Wat eingeordnet werden.

Kann es sein, daß die Pyramiden sowie auch Angkor Wat ca. 15000 bis 40.000 Jahre vor unserer Zeit, durch uns unbekannte Kulturen endstanden sind und schlußendlich unsere gesamte Zeitrechnung in der Geschichte nicht zutrifft? Kann es sein, daß das Volk der Khmer die Tempelanlage von Angkor Wat lediglich zu ihrer Wohnstätte erklärt hat und darauf aufbauend diese für Ihre religiösen Glauben benutzt hat?

Ganz in der Nähe von Angkor Wat befindet sich das Gebiet Phnom Kulen. Dieses Gebiet liegt ca. 30 Kilometer von Angkor Wat entfernt und umfaßt ca. 800 Quadratkilometer. Mit einer Spezialmethode, der Lidar-Bild Methode, wurden die neu entdeckten Ruinen der unglaublichen Stadt Mahendraparvata gefunden. Diese Stadt soll noch älter als Angkor Wat sein.

Lidar-Reliefkarte des Hügels Phnom Kulen. Neu entdeckte Strukturen sind Rot eingezeichnet. Grün dokumentiert bereits archäologische Funde.
Eine Reliefkarte des Gebietes Phnom Kulen, welches circa 30 Km von Angkor Wat entfernt ist.
Deutlich erkennt man die neu entdeckten Ruinen der unglaublichen Stadt Mahendraparvata.

Befassen wir uns nun noch einmal mit den neusten Funden von Angkor Wat.

Vor kurzem  haben Forscher es geschafft, mit einer digitalen Bildtechnik bisher ca. 200  verborgene Zeichnungen sichtbar zu machen. Der Tempel der erst von den Hinduisten benutzt wurde und später auch von den Buddhisten, zeigt hier deutliche Spuren von vielen Bemalungen die häufig in Rot vorkommen. Diese Spurenpigmente, die mit dem bloßen Auge fast nicht sichtbar sind, wurden in dem Tempel entdeckt. Bei den Darstellungen der Bilder handelt es sich um Tiere, komplexe Boote und verschiedene Gottheiten. Hierzu erklärt man uns, daß diese Darstellungen ein Art Graffiti seien, die die ersten europäischen Besucher darstellen sollen. Hieran kann man deutlich erkennen, daß wieder einmal händeringend versucht wird, Funde so in eine Zeit hinein zu interpretieren, daß sie das Standardbild nicht verletzen können. Zumindest ist dies ein Indiz dafür, daß hier Kulturen am Werk gewesen sind, die den Tempel nicht erbaut, ihn aber für ihre Zwecke benutzt haben. Merkwürdigerweise sind keine ähnlichen Zeichnungen in irgendeinem anderem Tempel in Angkor Wat gefunden wurden.

Die folgenden Bilder, die uns von Archaeology and Development Foundation zur Verfügung gestellt wurden zeichnen ein ganz besonderes Bild von der Tempelanlage und sind mit der Lidar Bildmethode erstellt worden.

LiDAR(Abkürzung für engl. Light detection and ranging), auch LaDAR (Laser detection and ranging), ist eine dem Radar (englisch radio detection and ranging) sehr verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung sowie zur Fernmessung atmosphärischer Parameter. Statt Funkwellen wie beim Radar werden jedoch Laserstrahlen verwendet (Quelle Wikipedia).

Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung Archaeology and Development Foundation

Zentrum von Angkor Wat
Hier wird das Zentrum von Angkor Wat in einem Lidar Modell dargestellt. Die Auflösung beträgt einen  Meter pro Bildpunkt. Die Unglaublichen exakten Muster sind bei heutigen Bauwerken in dieser Form undenkbar.

Das Zentrum von Angkor Wat. Die Linke Abbildung stellt ein ganz normales Satellitenbild dar, rechts davon die bisherigen Untersuchungen ohne den Einsatz der Lidar Untersuchung.

Bei den übereinandergelagerten Bildern unten links kann man sehen, wie es die LIDAR-Technik im Gegensatz zur Fotografie oben ermöglicht, die Überwucherung durch Pflanzenbewuchs digital verschwinden zu lassen.

Bei dem Bild unten rechts sieht man gut, wie  das obere Bild die gebräuchlichen archäologischen Methoden einer Bildbeschreibung zeigt. Im unteren Lidar Bild sind weitaus mehr Details wie Hügel und Erhebungen sowie Wasserreservoire zu erkennen.

Lidar-Bilder des Geländes unter der dichten Vegetation um Angkor Wat: Von links oben nach rechts unten: Bakong, Phnom Bakheng (beide spätes 9. Jahrhundert), Pre Rup (mittleres 10. Jahrhundert), Chau Srei Vibol (11. bis 12. Jahrhundert), Beng Mealea (frühes 12. Jahrhundert), Angkor Wat (mittleres 12. Jahrhundert), Preah Khan, Ta Prohm (beide spätes 12. Jahrhundert), Bayon (spätes 12. bis 13. Jahrhundert).

Digitale Bildtechnikbbringt Details ans Tageslicht

Datei:Angkor Wat.jpg

Die Frontseite des Hauptkomplexes am späten Nachmittag fotografiert (Bild: Wikipedia, Bjørn Christian Tørrissen)

Datei:Apsaras AngkorWat Kambodscha2001.jpg

Relief Apsaras auf einer Steinwand im Tempel. (Bild: Wikipedia, Manfred Werner)

Datei:Angkor1866.jpg

Fotografie von Angkor Wat von Emile Gsell während der Ernest Doudart de Lagrée-Expedition (1866)

Das Tor von Angkor Thom, direkt neben Angkor Wat auf demselben Tempelbezirk (Bild: Wikipedia, David Wilmot)

http://quer-denken.tv/index.php/929-angkor-wat-eines-der-groessten-geheimnisse-unserer-zeit

Infame Willkommenskultur: Asylanten fordern bessere Unterkünfte, besseren Wohnort

geschrieben von Janina – Netzplanet

M02724

Da laufen sie tagelang durch die Steppe, um mit der Fähre nach Europa zu gelangen, durchqueren halb Europa und kommen mit Schwielen an den Füßen in Deutschland an, in Erwartung einer Unterbringung in einem Luxushotel mit Zimmerservice und Wellnessbereich sowie Chauffeurkutsche, passiert dann das Unglaubliche: kein Internet, schwaches Mobilfunknetz, keine Ärzte und Apotheke, kein Supermarkt und  Gemeinschaftsraum. Deshalb protestieren die Sozialtouristen in einem offenen Brief über die unverschämte Willkommenskultur und fordern bessere Behandlung. Für Montag kündigten sie eine Demonstration in Bad Homburg an. Arme Flüchtlinge?

Frankfurter Rundschau berichtet:

Enttäuschte Flüchtlinge haben ihrem Unmut über ihre Unterbringung in einem Brandbrief Luft gemacht und für Montag eine Demonstration in Bad Homburg angekündigt. Die Asylbewerber fühlten sich ihrer Unterkunft in Mauloff, einem Ortsteil von Weilrod, „isoliert“ und „wie in einem Gefängnis“, schreiben die beiden Unterzeichner Youcef und Yasin. Einige fühlten sich gar an das kärgliche Leben vor ihrer Flucht vor Krieg und Vertreibung erinnert.

Im ruhigen Mauloff sind seit Herbst 2013 etwa 20 Menschen untergebracht, über deren Asylverfahren noch zu entscheiden ist. Sie empfinden den Angaben in dem offenen Brief zufolge „ihre Lebenssituation als unerträglich und wünschen sich einen anderen Wohnort.“ Zum Unmut der Flüchtlinge tragen nach ihrer Aussage einerseits die Zustände in der Unterkunft selbst bei.

Es gebe kein Internet, nur schwaches Mobilfunknetz, keine Ärzte oder Apotheke, keinen Supermarkt und kaum Busse in benachbarte Städte und Gemeinden.

http://www.netzplanet.net/

Dazu noch eine

Leser-Zuschrift-DE zum Thema „horcht was kommt von draussen rein?“:
ich habe vorhin mit einem guten Bekannten gesprochen, welcher auf Geschäftsreise in Tunesien war. Dort hatte er Geschäftstermine mit einflussreichen Geschäftsleuten, dem Umweltminister und Mitarbeitern der AHK (Außenhandelskammer) gehabt.
Es ist unglaublich, aber von verschiedenen Personen dort bestätigte Realität. Die ganzen Maghreb Staaten, wohl aber auch Ägypten entledigen sich mit den Flüchtlingswellen nach Europa ihren Gefangenen und psychisch Kranken!
Es werden dort wohl reihenweise die Verbrecher dieser Länder von den jeweiligen Staaten auf ein Boot gesetzt und Richtung Europa geschickt – jeglicher Abschaum dieser Länder wird Richtung Europa geschickt. Gezielt und bewusst durchgeführt von den dortigen Ländern. Für die Länder dort eine absolute Gewinnsituation – keine Kosten mehr durch Gefängnisse und Kliniken und die Gefahr dieser Leute exportiert.Der deutsche Botschafter hat auch davon mitbekommen und ist beim den tunesischen Behörden vorstellig geworden – wurde aber wohl direkt auf Berlin zurück gepfiffen und ihm angedroht, sollte er sich da weiterhin einmischen, wird er zurück ins auswärtige Amt versetzt – d.h. alles ist der Politik in Berlin bekannt, welches kriminelle Volk nach Europa und Deutschland einreist und man tut nicht dagegen sondern fördert es noch.
http://213.145.233.31/multikulti.html

Russlands Präsident Putin exklusiv im ARD Interview | Günther Jauch | NDR

Veröffentlicht am 17.11.2014

Der russische Präsident Wladimir Putin hat im ARD-Exklusivinterview seine Sicht der Ukraine-Krise dargestellt – und zugleich die Rolle des Westens kritisiert.

Zusammenarbeit zwischen CIA und Al-Qaeda in Pakistan?

Wieder mal ein älterer Beitrag, aber kann dazu beitragen, Zusammenhänge immer besser zu verstehen. Die eingefügten Videos waren leider schon gelöscht. Auf YouTube gibt es einige Videos über Jundullah, aber sie dienen nur der Verherrlichung  – nicht der Wahrheit.

Eine in der Vergangenheit mit Al-Qaeda in Verbindung gebrachte Gruppe mit dem Namen Jundullah wird gemäss Berichten von ABC News vom CIA protektiert. Der Gruppe werden Terroranschläge im Iran vorgeworfen. ABC berichtete, dass US-Geheimdienste mit der Gruppe Kontakte hatten und sie darüber hinaus auch beraten haben.

Der London Telegraph berichtete bereits im vergangenen Jahr: “ Die CIA unterstützt eine militante iranische Gruppe namens Jundullah, die von Basen innerhalb Pakistans Anschläge im Iran ausgeführt hat.“

Asia Times berichtete 2004, dass Jundullah eine sunnitische Unterorganisation der Al-Qaeda sei, die von dem angeblichen
Hintermann der 9/11 Anschläge, Khalid Sheikh Mohammed geführt werde.

Die Gruppe produziert wahrscheinlich auch Propaganda Bänder und Literatur für Al-Qaeda’s Medienabteilung As-Sahab.

„Die CIA hat direkte Kontakte mit der Gruppe dementiert, aber aus offiziellen Quellen wurde gegenüber ABC eingeräumt, dass Geheimdiensteleute sich mit der Gruppe treffen und sie beraten. Sie veruchen ausserdem eine Auslieferung an den Iran zu verhindern.

In folgenden Mitschnitt einer FOX TV Sendung (Anfang Mai 2008) kommt US-General i.R. Thomas McInerney zu Wort.
Er propagiert offen für Terrorangriffe innerhalb des Iran, die von Gruppen wie der National Council for Resistance und der Mujahedin-e Khalq ausgeführt werden sollten. Voraussetzung dafür sei es, diese Gruppen von der Liste der Terrorgruppen in den USA zu streichen. Gen. McInerney weisst darauf hin, dass er bereits im vergangenen Jahr in einem Artikel, der im Wall Street Journal erschien, diese neue Strategie empfohlen habe, als Antwort auf von offizieller US-Militärkreisen unterstelltem Schmuggel iranischer Waffen für Widerstandskämpferim Irak. McInerney wörtlich :“Für jede EFP die explodiert und Amerikaner tötet, sollten zwei davon im Iran explodieren. Keine Fragen werden gestellt. Die Leute müssen nicht wissen, wie es gemacht wurde. Es ist eine verdeckte Operation. Sie werden zum unglücklichsten Land der Welt werden.“

Seit Januar 2002 wurde General McInerney 122 mal als Militäranalyst bei FOX TV eingeladen. Er sitzt im Aufsichtsrat mehrerer Firmen, die Auftrage vom Pentagon bekommen. Unter anderem bei Alloy Surfaces Company (ASC), deren Auftragsvolumen für Munition in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen ist.

Im November 2007, forderte FOX TV Host Brian Kilmeade offen die Unterstüzung der US-Regierung für solche Anschläge im Iran. Als Beispiel nannte er Autobombenanschläge.

Letzte Woche berichtete die Teheran Times, die iranischen Behörden hätten eine vom CIA unterstützte Terrororganisation ausgeschaltet, die Anschläge im Iran ausführen wollte.

http://www.911video.de/news/230508/

Mossad finanzierte Terrorgruppe: Der Feind des Feindes wird zum eigenen Feind

Anschlag der Terrorgruppe Jundallah im Iran. Bild: Youtube

Anschlag der Terrorgruppe Jundallah im Iran. Bild: Youtube

Jahrelang haben Mossad-Agenten eine pakistanische Terrorgruppe finanziert und sich dabei als CIA-Mitarbeiter ausgegeben. Die radikalislamische Jundallah gilt als Dratzieher unzähliger Terrorakte in Pakistan und dem Iran. Jetzt schwor diese Gruppe dem „Islamischen Staat“ (IS) die Gefolgschaft.

Von Marco Maier

In der Wahl von einheimischen Milizen für die größeren politischen Ziele zeigen sowohl die amerikanische CIA als auch der israelische Mossad immer wieder ein „gutes Händchen“. Al-Quaida, die Taliban, der Islamischer Staat, Jundallah – die Liste ließe sich wohl noch weiter fortführen. Für den Einsatz von ein paar Millionen Dollar konnte man so nicht nur politisch missliebige Regierungen unter Druck setzen, sondern gleichzeitig auch noch vor den „radikalen Islamisten“ warnen und so den Islam selbst diskreditieren. Nun zeigt sich mit der Allianz der Terrorgruppe Jundallah und dem Islamischen Staat, dass solche Aktionen gerne einfach nach hinten losgehen.

Am Montag erklärte ein Sprecher von Jundallah, man habe dem Islamischen Staat die Treue geschworen, „was immer die Pläne“ der Terrormiliz auch seien. Bemerkenswert daran ist nicht nur, dass der IS dank Jundallah nun scheinbar in Pakistan Fuss gefasst hat. Ebenso bemerkenswert ist, dass Israels Geheimdienst Mossad die Terroristen jahrelang unterstützt hat. Nachdem sich Jundallah aufgrund von Meinungsverschiedenheiten im Jahr 2003 von der al-Qaida getrennt hatte, finanzierte der Mossad ab 2004 die Terrorgruppe. Die israelischen Agenten reisten allerdings mit US-Pässen und gaben sich als CIA-Mitarbeiter aus – um den Eindruck zu erwecken, Washington stehe hinter den Jundallah-Terroraktionen im Iran, der als Erzfeind Israels gilt.

Die sunnitische Terrororganisation hat keine Bedenken, Terroranschläge im vorwiegend schiitischen Iran durchzuführen. Unter anderem tötete ein Jundallah-Selbstmordattentäter im Jahr 2009 in der ostiranischen Stadt Zahedan in einer Moschee 23 Menschen, darunter Frauen und Kinder. Als Teheran ebenfalls im Jahr 2009 den Jundallah-Führer Abdolhamid Rigi fasste, erklärte er in einem Interview vor seiner Hinrichtung, die USA hätten der Gruppe 2004 rund 100.000 Dollar ausgehändigt und versprochen, „uns alles zu geben, was wir brauchen“. Doch die CIA dementierte dies stets in äußerst scharfer Form.

2012 lüftete der amerikanische Journalist Mark Perry in einem Beitrag in der Zeitschrift „Foreign Policy“ endlich das Geheimnis der Jundallah-Hintermänner: Unter Berufung auf sechs ehemalige und aktive US-Geheimdienstmitarbeiter sowie eine Serie von Memoranden enthüllte Perry, dass Jundallah seit 2004 vom Mossad unterstützt wurde. Für die USA war dies ein gewaltiger Affront. Immerhin entstand so der Eindruck, Washington würde die innerislamischen Differenzen zwischen Sunniten und Schiiten für die eigenen Zwecke ausnutzen. Außerdem zeigte sich die pakistanische Regierung nicht sehr erfreut darüber, dass vom eigenen Boden aus Terrorakte im Nachbarland durchgeführt wurden.

Doch nun, ganze 10 Jahre nach dem Beginn der Mossad-Operation wendet sich das Blatt. Wie schon zuvor die USA solche Wendungen bei den finanziell unterstützten Organisationen erlebte, muss nun auch Israel mit ansehen, wie sich die mit israelischen Geldmitteln ausgerüstete Terrorgruppe auf die Seite des Islamischen Staates stellt, deren Ziel auch die Vernichtung Israels ist. Aus dem Feind des Feindes wurde nun ein weiterer Feind. So kann man die Existenz einer hochgerüsteten Armee auch legitimieren.

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„Israel sät Verzweiflung und sinnlose Gewalt“

Eine Stellungnahme des Israelischen Komitees gegen Hauszerstörungen (ICAHD) vom 18.11.2014
Die ‘zionistische Antwort’ auf die Abwärtsspirale sinnloser Gewalt, in der sich Jerusalem zur Zeit befindet, lautet: Hauszerstörungen, Massenverhaftungen, Widerrufung des Aufenthaltsrechts eingeborener Jerusalemer, Abriegelung palästinensischer Viertel mit Betonblocks, Bewaffnung jüdisch-israelischer Milizen, und Bemerkungen unterhalb der Gürtellinie für den Letzten, der noch an eine Zwei-Staaten-Lösung glaubt, Abu Mazen. Sie versuchen alles, nur nicht die Beendigung der Besatzung und eine gerechte politische Lösung.
So etwas passiert, wenn ein mächtiges Land auf jegliche Anstrengung verzichtet, sich um die Bedürfnisse und Sorgen eines Volkes unter seiner Kontrolle zu kümmern und sich hinunter begibt auf die Ebene roher Unterdrückung.
Israel befindet sich nicht ‘in den Fängen eines terroristischen Ansturms’, wie Premierminister Nethanyahu heute Abend im Rahmen einer Pressekonferenz feststellte; es befindet sich vielmehr im Griff sinnloser Gewalt , verursacht durch Verzweiflung und Unterdrückung.
Die Palästinenser, die jegliche Hoffnung auf das Ende der Besatzung und einen winzigen eigenen Staat verloren haben, sind gefangen in kleinen Inseln auf ihrem eigenen Land, schikaniert, verarmt, ohne minimalste individuelle und kollektive Rechte, vertrieben, ihre einzigen Zufluchtsorte, ihre Häuser, zerstört (Seit 1967 sind ca. 48000 palästinensische Häuser zerstört worden) und können nur noch um sich schlagen. Bedrohungen der Al Aqsa Moschee – und es gibt spürbare Drohungen, die von der israelischen Rechten kommen, die die heiligen Stätten teilen wollen, so, wie es mit der Ibrahimi – Moschee in Hebron geschehen ist – erhöhen die Gefahr, dass das, was bislang ein lösbarer politischer Konflikt gewesen ist, sich in einen unkontrollierbaren religiösen Krieg verwandelt.
Israel hat jeden Anschein der Suche nach einer gerechten Lösung aufgegeben. Es beantwortet palästinensische Verzweiflung mit reiner, primitive Repression. Wieder ist die Analyse Nethanyahus grundfalsch: die ‘Ursache der Gewalt’ – wie er es nennt – ist nicht die Weigerung der Palästinenser, Israel als jüdischen Staat anzuerkennen (sie erkannten den Staat Israel, der auf 78% des historischen Palästina entstanden ist, bereits vor 26  Jahren an) sondern Israels Weigerung, die nationalen Rechte der Palästinenser auch nur anzuerkennen, geschweige denn sich um sie zu kümmern. Seine ‘zionistischen Antworten’ weiterer Unterdrückung entbehren jedes politischen Ansatzes, der den Konflikt abmildern könnte; nicht nur sind sie keine Abschreckung, wie eine IDF- Kommission bereits im Jahre 2005 feststellte, sondern sie heizen die Situation noch weiter an und führen in eine endlose Abwärtsspirale der Gewalt. Die israelische politische Szenerie ist zu roher Rache verkommen – eine Rache sowohl für kriminelle Taten als auch für Akte des Widerstandes, die hätten vermieden werden können, wenn es Israel wirklich an einer gerechten Lösung gelegen wäre.
In der Zwischenzeit leiden die Menschen und Hass herrscht vor, angestachelt von der einzigen Partei, die stark genug ist, das Ganze zu beenden, nämlich der Besatzungsmacht Israel.
Jeff Halper
Director
The Israeli Committee Against House Demolitions (ICAHD)
P.O. Box 2030
91020 Jerusalem, Israel
Cell: +972 (0)54-303-9170