Sind wir alle Sklaven?

Friedrich Nietzsche / Public Domain

„Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave.“ Das sagte der deutsche Philologe und Philosoph Friedrich Nietzsche bereits im 19. Jahrhundert. Die ständige Zunahme der Arbeitszeiten und Überarbeitung der breiten Bevölkerung machen diese These wieder topaktuell.

16 Stunden, mahnt uns Nietzsche, müsse man vom Tag “für sich sebst haben” . Zwischen 35 und 40 Wochenstunden arbeiten die Deutschen im Durchschnitt. Damit wäre man noch knapp unter Nitzsches Grenze – doch dessen Arbeit ist damit nicht getan. Während Sie vielleicht nun ausatmen und denken wie knapp sie der Sklavenschaft entronnen sind, sollten wir uns weitere Fragen stellen.

Wieviele Stunden an Tag schlafen Sie denn? Würden sie weniger schlafen – und damit den Tag mehr nutzen, hätten sie keine so schweißtreibende Arbeit? Wieviele Stunden schlaf benutzen Sie also nur um für die tagtägliche Arbeit wieder fit zu sein? Würde Sie Nietzsche noch als freier Mensch sehen, wenn Sie diese Schlaf-Arbeitszeiten von Ihren Freistunden abziehen? – Vermutlich ja, trotzdem würde er nachhaken. Was machen Sie in der verliebenen Freizeit? Kümmern Sie sich nur um Ihre Belange oder begleitet Sie die Arbeit auf Schritt und Tritt?

Fakt ist, die postmoderne Gesellschaft verbringt ihr Leben am Rande der Sklaverei – freilich, das klingt etwas merkwürdig und polemisch – doch stellen Sie sich mal die Frage: Arbeiten Sie um zu leben oder Leben sie mittlerweile um zu arbeiten? Wenn Sie nachdenken mussten, dann passen Sie gut auf! Der Weg zur Sklaverei ist kürzer als man denkt.

http://www.neopresse.com/gesellschaft/anotherview/sind-sie-ein-sklave/

Die Demokratie im Westen ist längst gestorben – eine Massenbewegung für Entwicklung ist nötig!

Von Helga Zepp-LaRouche (bueso)

Wer bei der Zeitungslektüre dem alten Sprichwort folgt: „Was man schwarz auf weiß besitzet, kann man getrost nach Hause tragen“, ist gewöhnlich schon angeschmiert. Denn die offizielle Propaganda der Medien und der Mainstream-Politik folgt der Maxime Bertrand Russells, die er 1951 in seinem berühmten Artikel „Wissenschaft wandelt das Leben“ dargelegt hat: daß es nämlich die Aufgabe künftiger Wissenschaftler sein werde, herauszufinden, was es pro Kopf und Nase kostet, den Kindern beizubringen, daß der Schnee schwarz ist, und wieviel weniger es kostet, sie glauben zu machen, er sei dunkelgrau.

Nur wenn man sich der Methoden des Britischen Empire bewußt ist, hat man eine Chance, die politischen Ereignisse der Gegenwart einigermaßen richtig einschätzen zu können. Denn sonst würde man womöglich glauben, daß die Werte des Westens in lupenreiner Demokratie und der uneingeschränkten Verteidigung der Menschenrechte bestehen, wohingegen in Rußland die Diktatur herrsche und in China die Menschenrechte pausenlos verletzt würden.

Die Wahrheit ist hingegen, daß die Wall Street, die Londoner City und die internationale Finanzoligarchie längst die Kraft sind, von der alle Macht ausgeht, und nicht etwa „das Volk“. Nach den Zwischenwahlen in den USA lamentierten selbst die Washington Post und die New York Times, also die Hauspostillen des Establishments, daß der Wahlsieg der Republikaner durch Riesenbeträge an sogenanntem „dark money“ – vielleicht am besten mit „finsterem Geld“ übersetzt – erkauft worden sei, dessen Ursprung im Verborgenen liegt. Oder vielleicht nicht so im Verborgenen, wenn man sich die Gerichtsakten solcher Banken wie der HSBC in Bezug auf ihre Geldwäsche des mexikanischen Drogenhandels anschaut, oder die LIBOR-Manipulationen etc. Insgesamt wurden rund vier Milliarden (!) Dollar für den Wahlkampf ausgegeben, davon ein beträchtlicher Teil von den sogenannten „ Super-PACs“, die mit gutfinanzierten und anonymen Anzeigenkampagnen das Wählerverhalten beeinflussen.

In einem Artikel mit der Überschrift „Warum die Demokratische Partei reiche Leute braucht“ wies die Washington Post auf das Dilemma hin, daß zwar die demokratische Senatorin Elizabeth Warren sich mit großer Unterstützung für die „kleinen Leute“ einsetze, aber gerade das nicht attraktiv für die großen Geldgeber sei; und es sei ohnehin nicht gelungen, Wähler zur Wahlteilnahme zu bewegen, die davon überzeugt seien, daß beide Parteien vom großen Geld kontrolliert seien. Damit wird nahegelegt: Jemand wie Elizabeth Warren hat letztlich keine Chance zu gewinnen. Tatsache ist jedenfalls, daß die Wahlbeteiligung bei der jüngsten Zwischenwahl gerade einmal 31(!) Prozent war. Da von demokratischer Legitimation zu sprechen, ist ein Witz.

Aber nicht nur in Amerika ist die Demokratie dem großen Geld der Wall Street und Londons zum Opfer gefallen. Nach der Desintegration der Sowjetunion 1991 gaben Institutionen wie das International Republican Institute (IRI) der Republikanischen Partei, das National Democratic Institute (NDI) der Demokratischen Partei, das National Endowment of Democracy (NED) und ähnliche Organisationen zweistellige Milliardenbeträge aus, um die sog. Farbenrevolutionen zunächst in Osteuropa zu finanzieren.

Das gleiche „finstere Geld“, das den amerikanischen Kongreß bis zur Unkenntlichkeit auch nur des Anscheins der Demokratie aufgekauft hat und das 1991 im Kollaps des Kommunismus die einmalige Gelegenheit witterte, die ganze Welt einem anglo-amerikanischen Imperium zu unterwerfen, begann systematisch, antirussische und antichinesische Aktivisten in Osteuropa und im Umfeld Chinas zu rekrutieren. Unter dem Banner der Demokratie – immer natürlich nach dem Motto: „Der Schnee ist schwarz“ – trugen diese Farbenrevolutionen Schritt für Schritt dazu bei, die Grenzen der NATO ostwärts zu verlagern. Ziel war und ist, alle Regierungen, die sich diesem Imperium, das auf der konzeptionellen Basis des Britischen Empire aufgebaut ist, widersetzen, durch Regimewechsel durch prowestliche Regierungen zu ersetzen.

Ungeachtet aller Versprechen, genau dies nicht zu tun, die von diversen Zeitzeugen wie z.B. dem ehemaligen US-Botschafter in Moskau Jack Madlock oder dem ehemaligen US- Außenminister James Baker berichtet werden, wurde die NATO nach Osten ausgeweitet. Am 12. März 1999 traten Polen, Tschechien und Ungarn der NATO bei, am 29. März 2004 Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, die Slowakei und Slowenien ebenfalls. Im selben Zeitraum fand in der Ukraine die „Orangene Revolution“ statt, die kurzfristig Julia Timoschenko zur Macht verhalf, die nach eigenen Worten Putin „in die Stirn schießen“ will, kurz zuvor hatte bereits die „Rosenrevolution“ in Georgien zum Sturz von Präsident Schewardnadse geführt.

Seitdem haben die oben genannten Organisationen, immer unterstützt von den Ideenschmieden des Britischen Empire, Oxford und Cambridge, Farbenrevolutionen quasi weltweit ausgedehnt: der sog. Arabische Frühling, in dem sich bezahlte Aktivisten diverser Denkfabriken die Frustration der Bevölkerung über die wirtschaftliche Lage zunutze machten, die versuchte und fehlgeschlagene Weiße Revolution gegen Rußland, die Destabilisierung Thailands, Hongkongs und jetzt der Versuch, die Regierung von Präsident Pena Nieto in Mexiko zu stürzen, der gerade vorsichtig damit begonnen hatte, sich dem „historischen und geographischen Problem Mexikos“ vorsichtig zu entziehen.

Auf der diesjährigen Moskauer Konferenz über Internationale Sicherheit, die am 23. Mai stattfand, griffen die militärischen Führungen Rußlands und Weißrußlands scharf die „neue Technik der Aggression“ des Westens an. Sie erklärten, daß sie die „Farbenrevolutionen“ als eine neue Form des Angriffskrieges betrachten, die das geopolitische Ziel habe, Länder, die sich in einer strategisch wichtigen Position befinden und eine unabhängige Außen- und Wirtschaftspolitik betreiben, gezielt zu destabilisieren. Ziel sei eine erhebliche Verschiebung des Mächtegleichgewichts, die sich gegen Rußland, China und die Lage im Nahen Osten, Afrika, Zentralasien und Südasien richte.

Beim jüngsten Besuch des russischen Verteidigungsministers Schoigu und seines Stellvertreters Antonow in Beijing vereinbarten sie gemeinsam mit dem chinesischen Verteidigungsminister Chang Wanquan, daß beide Staaten vor allem angesichts der Lage in der Ukraine und Hongkong gegen die „Farbenrevolutionen“ kooperieren werden. Am 20. November traf sich Präsident Putin mit dem erweiterten russischen Sicherheitsrat, um den Entwurf einer „Strategie für den Kampf gegen den Extremismus in der Russischen Föderation bis 2025“ zu diskutieren. Putin wies dabei auf die geopolitische Funktion der Farbenrevolutionen hin, die den Zweck hätten, die Einflußsphären zu verändern, und daß Rußland alles tun werde, um sicherzustellen, daß sie niemals in Rußland Erfolg haben werden. Er wies nachdrücklich hin auf den Unterschied zwischen legitimen Protesten, der Demonstrations- und Redefreiheit und der von außen gesteuerten Politik des Regimewechsels.

Geht es bei den Farbenrevolutionen also um die Verbreitung von Demokratie? Geht es bei Obamas Dekret, mit dem er eigenhändig, ohne sich um die gesetzgeberische Funktion des Kongresses zu kümmern, den Status von fünf Millionen illegalen Immigranten aufhob, um das Wohl dieser Menschen? Warum zwingt dann das Weiße Haus Mexiko, den schon beschlossenen Bau einer Schnellbahn zwischen Mexiko City und der Stadt Queretaro durch China wieder zu kündigen? Warum versuchte es, die Reise von Präsident Nieto nach China zu verhindern? Wenn selbst das ZDF nicht darum herumkommt, zu berichten, daß Obama sich jetzt nach Aussagen der Republikaner zum Kaiser von Amerika erhoben hat, vielleicht ist es ja dann um die Demokratie des Westens wirklich nicht so gut bestellt?

Und hat nicht China sehr viel mehr für die Menschenrechte seiner Bevölkerung getan, wenn es viele Hunderte Millionen aus der Armut befreit und ihnen zu einem guten Lebensstandard verholfen hat, als etwa die Troika, die ganz Südeuropa in ein Armenhaus verwandelt hat, in dem die Geburtenrate fällt und die Sterberate und die Selbstmordrate steigt? Und was sagt es eigentlich aus, wenn über 80% der russischen Bevölkerung Präsident Putin volle Unterstützung geben?

Tatsache ist, daß uns die durch massenpsychologische Propaganda unterstützte Geopolitik der USA, Großbritanniens, der EU, der NATO und leider auch von Frau Merkel gegen Rußland und per Implikation auch gegen China an den Rand eines neuen Weltkrieges gebracht hat.

Bei der Abschluß-Pressekonferenz von Präsident Obama und Präsident Xi Jinping anläßlich der APEC-Konferenz in Beijing lud Xi die USA und alle anderen Staaten ein, beim Ausbau der Neuen Seidenstraße und des neuen Seidenstraßen-Entwicklungsfonds mitzumachen. Alle politischen und wirtschaftlichen Projekte der BRICS-Staaten haben explizit einen inklusiven Charakter. Die Neue Seidenstraße, die neuen Entwicklungsbanken, die ausschließlich der Finanzierung von zukunftsweisenden Entwicklungsprojekten gewidmet sind – sie alle sind Projekte, die die gesamte Menschheit einschließen und auf einer höhere Ebene der Entwicklung voranbringen wollen.

Alles, was dazu notwendig ist, ist die positive Zusage der Nationen in Europa und der USA. Wenn unsere Bürger begreifen, daß das „finstere Geld“, das viele Politiker in den USA gekauft hat, und diejenigen, die die Macht des „finsteren Geldes“ durch solche Abkommen wie das TTIP und das TPP noch konsolidieren wollen, wie nicht zuletzt Bundeskanzlerin Merkel, auch die Farbenrevolutionen finanziert, werden sie hoffentlich aufwachen.

Der indische Premierminister Modi hat zu einer „Massenbewegung für Entwicklung“ aufgerufen. Genau das ist es, was wir auch in Europa und den USA brauchen. Das Angebot von Xi Jinping, daß die ganze Welt sich beim Ausbau der Neuen Seidenstraße beteiligen soll, ist das beste, aber wahrscheinlich auch letzte Angebot, um den Weltfrieden zu erhalten und eine neue Ära der Menschheit einzuleiten.

Helfen Sie uns, Deutschland von der selbstmörderischen Konfrontation gegen Rußland wegzubekommen und das Angebot der Mitarbeit bei der Neuen Seidenstraße anzunehmen. Das ist das Beste, was Sie für sich und Ihre Zukunft tun können.

Der Goldkrieg

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Im Jahr 2014 gedenken wir nicht nur des Beginns des Ersten Weltkriegs, nein, wir feiern auch 100 Jahre wertlosen Geldes! Seit dem Ende des allgemeinen Goldstandards 1914 führt ein westliches Bankenkartell einen Krieg gegen Gold.

Die Bankiersfamilien übernahmen alle westlichen Zentralbanken, sie trennten das Geld vom Gold, manipulierten dessen Preis und versuchten die Menschen davon zu über-zeugen, dass Gold ein steinzeitliches Relikt sei. Doch das Gegenteil ist der Fall. Gold ist ein wichtiger Schlüssel zur Neuordnung der Welt! Das Bankenkartell hat den Krieg gegen das Gold verloren, denn es hatte die Rechnung ohne die Asiaten gemacht. Nun führt es einen Krieg um Gold, der noch weitreichende Folgen haben könnte.

Wir befinden uns seit 2009 inmitten eines gewaltigen Wirtschafts- und Währungskriegs, der auch ein Goldkrieg ist. Von den Massenmedien totgeschwiegen, stehen sich das westliche Bankenkartell um die Fed und die aufstrebenden Nationen um die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) gegenüber und kämpfen um jeden einzelnen Barren Gold. China und Russland fordern ein Ende der Dollar-Herrschaft und die Einführung einer neuen, durch Gold gedeckten Weltleitwährung.

Das Bankenkartell versucht indes mit allen Mitteln, seinen sterbenden Fed-Dollar lange genug am Leben zu erhalten, um zwischenzeitlich eine eigene, neue Weltwährung etablieren zu können. Doch dafür braucht die heimliche Weltregierung Gold – Gold, das sie nicht hat, weil es jahrelang im ganzen großen Stil von West nach Ost abgeflossen ist.

China hat sich den größten Teil allen verfügbaren Goldes gesichert. Daher tobt nun der Krieg um den kargen Rest und um das Gold der Zukunft, um die Goldminen, die zum größten Teil bereits den Besitzern der westlichen Großbanken gehören. Das Kartell manipuliert auch hier die Preise, um ehrliche Käufer zu verschrecken und auf diese Weise günstiger alles an sich zu reißen. Doch die Chinesen kaufen mit ihren Dollarüberschüssen einfach alles auf: Gold, Immobilien, Konzerne. Die westlichen Machtzentralen haben China und Russland lange unterschätzt. Nun, da sie zu mächtig werden, will man sie mit allen Mitteln stoppen.

Nach Syrien wurde auch die Ukraine zu einem Spielball im erbitterten Machtkampf zwischen Ost und West, bei dem es nicht um Menschen geht, sondern um geo-strategisches Kalkül und um Ressourcen wie Öl, Gas und Gold. Es geht beim Ukraine-konflikt um die Weltherrschaft, denn die Ukraine ist die Verbindung zwischen Russland und Europa − und die wollen bestimmte Kräfte in den USA mit allen Mitteln zerstören.

Aus Sicht des Fed-Kartells muss eine friedliche Einheit aus Russland und Europa ver-hindert werden. Dafür scheint der Westen offenbar bereit, einen Krieg gegen Russland anzuzetteln – oder will man nur für eine Weile von den massiven Problemen in der Weltwirtschaft und im Weltfinanzsystem ablenken? Auf jeden Fall war eine der ersten Amtshandlungen der vom Westen eingesetzten ukrainischen Übergangsregierung, dieGoldreserven des Volkes, rund 40 Tonnen, im März 2014 still und heimlich vom Flughafen Boryspil aus nach New York zu schaffen. Für dieses »Geschenk« an die Fed erhielt die Ukraine im Gegenzug umgehend Kredite vom IWF. Die Fed braucht solche »Goldspritzen« ganz dringend, denn ihre Tresore sind leer. All das Gold anderer Nationen, das hier zur Sicherheit eingelagert war, ist weg. Es wurde verleast, verborgt, verkauft.

Die Zentralbanken der größten westlichen Nationen wie den USA, Großbritannien und Deutschland, haben nicht annähernd so viel Gold, wie sie behaupten – vermutlich haben sie gar keines mehr! Sicher ist zudem, dass China um ein Vielfaches mehr Gold besitzt, als dessen Führung bislang zugibt, dasselbe gilt für Russland. Im Grunde dürfte kaum eine jener offiziellen Zahlen stimmen, die in Zusammenhang mit Gold − meist vom World Gold Council − genannt werden. Viele davon sind sogar nahezu absurd. Es wird gelogen und getäuscht, es wird gezockt und manipuliert. Es tobt ein Informations- und Psychokrieg. Und es ist an uns allen, von den Vertretern der Presse und der Politik mehr Verantwortung und Vernunft einzufordern!

Seit einigen Jahren findet in einigen Teilen der Welt ein neuer Goldrausch statt, der von den westlichen Medien totgeschwiegen wird. Stattdessen berichten sie ohne zu denken über Trillionen von wertlosem Giral-Konfetti-Schuldgeld, als ob es das Normalste der Welt wäre, denn sie sind offenbar nicht in der Lage, die Zusammenhänge zu erfassen!

Dutzende von Millionen Menschen bestreiten ihr Einkommen heute wieder durch Goldschürfen, die meisten von ihnen illegal. Niemand weiß, wie viel Gold sie jährlich zutage fördern. Die Goldschmelzen sind 2013 weltweit heiß gelaufen, die Nachfrage übersteigt bei Weitem das Angebot.

Obwohl das Bankenkartell den Goldpreis zwischen 2011 und 2013 mittels vielschichtiger Manipulationen einbrechen ließ und die Presse ihre Berichterstattung über Gold ein-stellte, haben immer mehr Menschen begriffen, dass unser gegenwärtiges Papiergeld-experiment gescheitert ist. Daran werden auch die weltweiten Konfetti-Partys, oft als »Quantitive Easing« und »Null-Zins-Politik« bezeichnet, nichts ändern. Ja, man kann versuchen, den Überbringer der schlechten Nachricht − also China und Russland − zu köpfen, es würde aber von mehr Verstand zeugen, einfach die eigene Wirtschaftspolitik zu verändern.

Weltweit verstehen immer mehr Menschen den Wert von Gold, also von echtem Geld! War die Nachfrage nach Gold schon 2013 gigantisch, so stieg sie Anfang 2014 erneut. Händler in Europa, Australien und in den USA meldeten kurzzeitige Lieferengpässe. Die Münze Österreich und die australische Perth Mint mussten neue Mitarbeiter einstellen und prägten in drei Schichten rund um die Uhr.

Der US-Dollar und Gold sind die einzigen Währungen, die sich in den Währungsreserven einer jeden Zentralbank finden, sie sind daher die einzigen Weltwährungen. Dadurch stehen sie in Konkurrenz zu einander. Um dabei den Dollar besser aussehen zu lassen, manipuliert das Fed-Kartell den Goldpreis mittels Preisabsprachen, Scheingeschäften und Hochfrequenzhandel massiv nach unten. Doch bei Gold ist nicht der Preis entscheidend, sondern sein Besitz.

Sein Wert bemisst sich nicht in Dollar oder Euro, sondern in seiner einzigartigen Stabilität und Wertbeständigkeit, in seiner Verfügbarkeit und Marktfähigkeit. Gold hatte vor 2000 Jahren denselben Wert wie heute, und es wird ihn vermutlich auch in weiteren 2000 Jahren noch haben. Die meisten Währungen aber haben nicht länger als einige Jahrzehnte, bestenfalls einige Jahrhunderte überdauert. Gold hat immer weiter bestanden und weiter seinen Wert erhalten. Gold ist seit Jahrtausenden das beste, und letztlich auch das einzig zuverlässige Geld. Die amerikanischen Währungshüter wissen das, die russischen und chinesischen auch. Darum wird um jeden einzelnen Barren gekämpft.

In den Zeiten des Goldstandards war jede Währung durch Gold gedeckt und alle Bank-noten und Kurantmünzen waren jederzeit gegen Gold eintauschbar. Das machte eine Währung glaubwürdig. Doch seit dem Ersten Weltkrieg hat das Bankenkartell es geschafft, zu verhindern, dass die Welt wieder zu einem Goldstandard zurückkehrt. Seitdem ist dem Schuldenmachen keine natürliche Grenze mehr gesetzt. Doch die weltweite Schuldenorgie hat ihr natürliches Ende erreicht. Die Party ist zu Ende!

All diese Schulden wären unter gedeckten Währungen nicht möglich gewesen! Unter einem Goldstandard hätte es weder die zwei Weltkriege noch den Vietnamkrieg oder die Kriege in Afghanistan und im Irak gegeben. Obwohl Gold oft Auslöser für Unrecht und Plünderungen war, ist es unter rechtsstaatlichem Verhalten der einzige uns bislang bekannte Garant für Frieden und Stabilität.

Der Preis von Gold wird nachweislich seit Mitte des 19. Jahrhunderts von London aus manipuliert, doch noch nie in der Geschichte so vehement und skrupellos, wie seit Beginn des 21. Jahrhunderts. Zudem hat sich das Epizentrum des Verbrechens nach New York verlagert. Wir leben in einer Welt, die sich seit der Einführung des Computers zusehends beschleunigt hat und auch weiter beschleunigt. Umso wichtiger ist es, fundamentale Fakten in der Wirtschaft und im monetären System nicht aus den Augen zu lassen.

Wenn man all diese Daten betrachtet, dann kann man – wenn man dazu bereit und in der Lage ist − zu folgendem Schluss kommen: Die Situation, in der wir uns im Jahr 2014 befinden, gleicht sozial jener von 1914 und wirtschaftlich jener der späten 1920er-Jahre. Was auf diese Zeit folgte, waren Arbeitslosigkeit, Armut, Hunger, Enttäuschung − und in weiterer Folge der Zweite Weltkrieg, und mit ihm millionenfacher Tod und unbeschreib-liches Leid. Doch wie sagte der Philosoph George Santayana so schön: »Wer sich weigert, aus den Lektionen der Geschichte zu lernen, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen!«

Wenn Staaten pleite sind, dann haben sie nicht allzu viele Möglichkeiten, um zu über-leben. Dasselbe gilt für die Politiker, die dies zu verantworten haben. Im Regelfall werden sie immer die eigenen Bürger enteignen, was im modernen Märchenland »Europa« längst begonnen hat. Was sonst sollten Politiker tun, um sich über ihre Legislaturperiode und somit ans sichere Ufer der eigenen großzügigen Altersversorgung zu retten? Niemand will seine eigene »Regentschaft« negativ bewertet wissen – das würde das Ego nicht verkraften −, deshalb neigen Politiker dazu, Probleme zu ver-schleppen, anstatt sie zu lösen.

Im schlimmsten Fall, wenn sie keinen Ausweg mehr wissen, bleibt ihnen immer nur eins: ein großer Krieg. Um nicht selbst zum Feindbild des Volkes zu werden, neigen die herr-schenden Kasten dazu, ein anderes, künstliches Feindbild aufzubauen, um ihm die Schuld an allem zu geben. Der »islamische Terror« musste lange dafür herhalten, hat sich aber als nicht effektiv genug erwiesen. Nun muss also ein neues Feindbild für die westlichen Politiker geschaffen werden. Wladimir Putin scheint gegenwärtig ganz oben auf der Liste zu stehen.

Die durchschnittliche Verschuldung der Staaten in der Euro-Zone liegt bei knapp 100 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Überschuldung führt immer in die Insolvenz – es sei denn, man besitzt eine Bank. Die heute angehäuften Schulden bei den Banken können nicht beglichen werden, weil dafür nicht genügend Geld vorhanden ist und neues Geld nur durch weitere Kredite bei denselben Banken geschöpft werden kann. Die Katze beißt sich in den Schwanz. Das zu verstehen wäre wichtig, vor allem, wenn Politiker von »Sparmaß-nahmen« und »Einschnitten« sprechen, denn die sind sinnlos – außer für die oberen zehn Prozent der Einkommenspyramide.

Des Pudels Kern ist unser modernes Schuldgeldsystem in Kombination mit dem Recht von Banken, Geld schöpfen zu dürfen. Ohne einen Edelmetallstandard kann es kein werthaltiges Geld geben und somit auch keinen Frieden, denn wertloses Geld führt in Zyklen immer wieder zum Zusammenbruch der Wirtschaft und somit zu Krieg und Elend. Es gibt – gegen alle offiziellen Aussagen − keine Garantien für Bankeinlagen, weil weder die Bankeinlagen noch die zur Rettung nötigen Mittel dafür überhaupt existieren! Die Aussage, dass Bankeinlagen bis zu einer bestimmten Höhe gesichert seien, ist eine Lüge!

Das Einzige, das sicher ist, ist die Tatsache, dass seit der Euro-Einführung in Europa massiv Geld von unten nach oben umverteilt wurde, also die Armen ärmer und die Reichen reicher wurden. Es gibt nichts, das derzeit unsicherer wäre, als sein Geld einer Bank anzuvertrauen. Dennoch kehren immer mehr Menschen allen klassischen Anlageformen den Rücken und horten ihr Geld auf dem Girokonto. Dieser Wahnsinn ist der geschickten Propaganda der Banken und der allgemeinen Unwissenheit der Masse geschuldet.

Wer seine Ersparnisse gegen staatliche, EU-zentralistische oder Banken-Willkür schützen möchte, kann dies langfristig am sichersten mit Gold und Silber tun – wenngleich man darum wissen muss, dass man dank der Manipulationen beim Goldpreis auch kurzzeitige Verluste erleiden kann. Gold kann aber – anders als Papier- und Giralgeld – niemals wertlos werden! Es kann außerdem nicht oft genug betont werden: Giralgeld (Geld auf dem Konto) ist kein gesetzliches Zahlungsmittel, es kann von einem Moment auf den nächsten für ungültig erklärt oder aber auch einfach im Computer gelöscht werden. Gold kann nicht vernichtet werden!

Unser heutiges Schuldgeldsystem ist ein reines Betrugsmodell, ein klassisches Schnee-ballsystem, wie es im Grunde verboten ist. Bei jedem Schneeballsystem gewinnen die-jenigen, die es gestartet haben − und verlieren alle jene, die später eingestiegen sind. Im Falle von »Euro« und »US-Dollar« sind die Initiatoren einige wenige Bankiersfamilien, die das Spiel angezettelt haben und die alle Einlagen einsacken – wen wundert es, dass dies genau jene Familien sind, die seit Mitte des 19. Jahrhunderts von London aus den weltweiten Goldmarkt bestimmen?

Die Enteignung der Bürger hat im Westen längst begonnen. Erst werden Steuern und Preise erhöht, dann werden Konten rasiert, schließlich werden Schließfächer bei Banken geöffnet und deren Inhalt beschlagnahmt, damit der Staat die Schulden, die er (in unserem Namen) bei Banken gemacht hat, zumindest zum Teil begleichen kann. Der Bildungsmangel in der angeblich so hoch gebildeten westlichen Bevölkerung ist so eklatant schlecht, dass viele Menschen bis heute meinen, dass Deutschland über hohe Goldreserven verfügen würde und die meisten Währungen immer noch durch Gold gedeckt seien. Beides ist falsch.

Offiziell soll Deutschland zwar im Besitz von 3387 Tonnen Gold sein, aber es hat sie nicht. Sie sollten in den Kellern der Fed in New York lagern, aber dort sind sie nicht! Wo sind sie? Mit ziemlicher Sicherheit in China! Dort war der private Besitz von Gold bis 2003 verboten, seit er jedoch erlaubt ist, kaufen die Chinesen alles Gold, das sie kriegen können. Dasselbe gilt für die chinesische Zentralbank. Experten gehen davon aus, dass ihre Bestände etwa sieben bis zehn Mal höher sind, als ihre offiziellen Angaben besagen

Die Chinesen bereiten sich auf eine neue, durch Gold gedeckte Weltwährung vor, und dasFed-Kartell kann nur machtlos dabei zusehen. In den vergangenen Jahren sind Tausende von Tonnen Gold aus westlichen Tresoren in den Osten abgeflossen. Da die westlichen Tresore nun nahezu leer sind, der Goldhunger der Asiaten aber anhält, ist von einem neuen Kapitel im weltweiten Währungs- und Goldkrieg auszugehen. »Gold geht dahin, wo Reichtum entsteht« – und das ist im Osten.

Die westlichen Regierungen werden das Volk weiter schleichend enteignen, um von den Bankern nicht entmachtet zu werden. Natürlich werden die Maßnahmen anders ver-marktet, etwa als Vorbeugung gegen Steuerhinterziehung − ein Thema, das in letzter Zeit groß aufgebauscht wurde, um die Menschen auf weitere, weitreichende Maßnahmen vorzubereiten. Seit Februar 2014 etwa werden von jeder Überweisung aus dem Ausland nach Italien automatisch 20 Prozent von der jeweiligen Zielbank als Steuer einbehalten. Die Abzüge geschehen automatisch und gelten als Steuervorauszahlung. Wer diese 20 Prozent wiederhaben möchte, kann am Ende des Jahres bei der Bank (!) einen Antrag stellen, in dem er beweisen muss, dass er keine Steuerhinterziehung betrieben hat.

Das ist Beweislastumkehr! Der Staat muss dem Bürger nicht mehr beweisen, dass er kriminell ist, sondern der Bürger muss der Bank beweisen, dass er es nicht ist! Damit steht die Bank über dem Staat und somit über dem Gesetz! Wenn also eine Oma ihrem Enkel in Italien 100 Euro überweist, dann behält sich die Bank davon 20 Euro ein, und der Enkel muss am Ende des Jahres der Bank beweisen, dass das Geld bereits irgend-wo ordnungsgemäß versteuert wurde, um sie wieder zu bekommen. Damit erhält die Bank nicht nur kostenlos Kredit von ihren Kunden, sie erhält auch alle bislang geheimen Informationen über sie. Ganz abgesehen davon: Wenn man ungestraft 20 Prozent nehmen kann, warum sollte man nicht künftig 50 oder 100 Prozent einbehalten?

Als nächstes werden dann Schließfächer geöffnet und Gold und Silber konfisziert. Wenn das nicht reicht, dann könnte die Zentralregierung des Märchenlandes Europa auch noch ein generelles Goldverbot einführen, wie wir es im Lauf der letzten 100 Jahre schon mehrfach erlebten. Das mag heute kaum mehr jemand glauben, aber in den USA etwa war der private Besitz von Gold von 1933 bis 1973 verboten.

In mehreren europäischen Staaten zwischen 1914 und 1945 (teils auch noch länger), und im Ostblock bis zum Mauerfall. Interessant ist in dem Zusammenhang auch, dass der am 21. Februar 2012 von der griechischen Regierung unterzeichnete und mehr als 400 Seiten starke Vertrag über weitere Hilfsgelder mit den Gläubigern besagt, dass diese das Recht haben, im Bedarfsfall die 111 Tonnen Gold der Bank of Greece zu konfiszieren. Warum wohl wollen sie lieber deren Gold als deren Dollar-Reserven?

Die meisten Menschen wollen und können heute gar nicht mehr begreifen, dass Gold nach wie vor eine zentrale Rolle im Weltgeschehen spielt, weil sie nicht verstehen, was »Geld« ist. Wie auch? In der Schule und an der Uni hat man es sie nicht gelehrt! Für sie kommt Geld aus dem EC-Automaten, Strom aus der Steckdose und Lebensmittel kommen aus dem Supermarkt. Dass jedem jederzeit alles uneingeschränkt zur Verfügung steht, dass man Schulden machen kann, ohne je dafür zu bezahlen, ist eine fatale Illusion.

Wir weigern uns, aus der Geschichte zu lernen. In der Wissenschaft nennt man dies »Verfügbarkeits-Heuristik«. Der Mensch tendiert dazu, Ereignisse in der jüngeren Ver-gangenheit gegenüber lange zurückliegenden Ereignissen stärker zu bewerten. Die jüngere Vergangenheit wird somit in die Zukunft projiziert, die Geschichte − mit all ihren negativen Aspekten − wird außer Acht gelassen.

Gold ist seit Jahrtausenden das einzig werthaltige und funktionierende Geld. Daran werden auch Computer und Elektronik langfristig nichts ändern. In zahlreichen Ländern auf dieser Erde ist Gold heute wieder das beliebteste Zahlungsmittel, vor allem in Asien. Doch selbst in den USA haben bereits 14 Bundesstaaten Gold kürzlich wieder als gesetz-liches Zahlungsmittel eingeführt, weil sie dem Dollar der privaten US-Notenbank Fedmisstrauen und nach Alternativen suchen.

Es tobt ein Krieg um Gold, und wir alle werden hineingezogen, ob wir es wollen oder nicht. Gold ist überirdisch. Es ist nicht von dieser Welt. Es wurde vor etwa vier Milliarden Jahren durch Meteoriteneinschläge auf der Erdoberfläche verteilt. Für das Entstehen von Gold braucht es Bedingungen, die auf der Erde nicht vorherrschen. Somit könnte man es auch als »göttlich« bezeichnen. Auf jeden Fall ist es zeitlos, wertstabil, nicht beliebig vermehrbar. Darüber hinaus besitzt es eine einzigartige Magie und Strahlkraft, die alle Konfetti-Währungs-Experimente überdauern wird.

Unabhängig davon, wer den Krieg um das Gold gewinnen wird, niemand wird je den Krieg gegen das Gold gewinnen!

Der Goldkrieg

Verteidigt das Bargeld

 

Das Thema Negative Zinsen dreht sich immer weiter. Derzeit werden wir ja über Lebensversicherungen, Riesterrenten und Fonds von der Europäischen Zentralbank und ihren negativen Zinsen entreichert. Wie das vonstatten geht, lesen Sie hier.

Aber das wäre erst der Anfang. Als nächstes könnten Bargeld, Girokonten sowie Sparbücher drankommen. 

“Papiergeld ist das entscheidende Hindernis, die Zentralbank-Zinsen weiter zu senken. Seine Beseitigung wäre eine sehr einfache und elegante Lösung für dieses Problem.”

Wer das sagt, ist niemand geringerer als Kenneth Rogoff,  der ehemalige Chefökonom des IWF.

Ja, so hätten die Zentralbanken in New York und Frankfurt es gern: Jedes Konto entwertet sich pro Jahr um vier, oder fünf Prozent. Weil niemand gerne zuschaut, wie das Geld schrumpft, hauen wir es raus. Sofort. Lieber ein neues Auto als zuschauen, wie das Geld verreckt. Lieber Champagner statt Negativzinsen, Bier war gestern. Das kurbelt die Wirtschaft an! Da freut sich der Staat – Mehrwertsteuer, Schaumweinsteuer, Biersteuer, alles sprudelt. Die monströsen Staatsschulden bezahlen sich von alleine. Die Welt der Schuldenstaaten wäre plötzlich wieder schön. Für die Staaten, Nicht für die Bürger.

Hier sieht man: Erst kommt der Ruin der Staatshaushalte durch die Politik, dann kommen die Erfüllungsgehilfen in den Zentralbanken, am Ende steht das Ende der bürgerlichen Freiheiten. Unsolide Haushaltspolitik beraubt die Menschen der Freiheit.

Das hätte auch noch andere Effekte: Wir alle wären kontrollierbar. Was immer wir tun, was immer wir kaufen, wo immer abgebucht wird – es ist dann nachvollziehbar. Keine Spende im Klingelbeutel, kein Schwarzgeld, kein Trinkgeld bliebe unentdeckt; jeder Kauf wäre kontrolliert, ein fünftes von der Krankenkasse nicht erlaubtes Bier? Trinken Sie es auf Ihr Wohl, aber ihr Kassenbeitrag steigt, weil sie sich nicht gesundheitskonform verhalten.  Von peinlicheren Dingen, die Sie heimlich kaufen, gar nicht zu sprechen. Alles wird transparent. Der gläserne Bürger? Hach, was wird da immer über Google oder Facebook gejammert – aber das wären datenvirtuelle Peantus gegen diese eine, diese ganz große Lösung. Endlich die totale Kontrolle über die Menschen. Es gäbe kein Entkommen. Gold? Hinterlässt ebenso Bezahlspuren wie Diamanten. Nichts wäre mehr irgendwie nicht-öffentlich.

Einführung einer Euro-Steuer

Und noch etwas: Sparen für das Alter? Wäre unmöglich. Denn Sparen ist des Teufels, wird ja bestraft. Die Rente schrumpft, noch während sie sparen. Endlich hätten sie uns da, wo sie uns wollen: Als Stallhasen, die angewiesen darauf sind, dass ihnen der Rentenbeamte der Staatsversorgungskasse eine Kleinigkeit auszahlt. Was heißt auszahlt? Überweist.

Und wer ist Sie? Das sind die Feinde der Freiheit in den Parteien mit dem Doppel-S, die Schuldenpolitiker des lebenden Sozialismus.

Im Ergebnis sind die Negativ-Zinsen eine Euro-Steuer: Damit werden die Bürger zur Kasse gebeten, um die Währung zu retten.

Die bisherige Politik des superbilligen Geldes, mit dem mittlerweile die Südländer der Euro-Zone stopft wie polnische Gänse, macht deren Wirtschaft nicht fett. Aber Draghi gibt nicht auf. Am Freitag meldet die Nachrichtenagentur Reuters:

EZB-Chef Mario Draghi sagte auf einem Bankenkongress in Frankfurt, sein Haus werde mit allen Mitteln die schwache Inflation anheizen. “Wir werden tun, was wir tun müssen”, betonte er. Die Europäische Zentralbank (EZB) sei bereit, bei Bedarf noch stärker an den Finanzmärkten zu intervenieren und über Wertpapierkäufe – auch über den umstrittenen Kauf von Staatspapieren – mehr Geld in die Wirtschaft zu pumpen – “ohne unnötige Verzögerung”.

Vor diesem Hintergrund legten die europäischen Finanzwerte kräftig zu. Die Bankaktionäre dürfen sich freuen, die Bürger müssen weiter um ihr Erspartes bangen.

Den mittlerweile wird die Abschaffung des Bargelds ernsthaft erwogen; nicht nur beim IWF, dem Internationalen Währungsfonds, manchen Zentralbanken, und in Schweden von Handelsorganisationen und Polizei. Und: Vor zwei Jahren hielt man Null-Zinsen für geradezu undenkbar. Erste Überlegungen über “Negativ-Zinsen” schienen ebenso hirnrissig wie unpraktikabel. Nun haben wir sie. Trotzdem funktioniert die Rettungspolitik der EZB nicht, wie der US-Ökonom Allan Meltzer zeigt – und in Italien und Frankreich steigt die Wut über die verheerende wirtschaftliche Lage, die auch der Währungsunion zugeschrieben wird.

Nichts ist unmöglich in der verzweifelten Lage, in die die EZB geraten ist.

Mit Bargeld klappt die Euro-Steuer nicht

Dabei sollte man unterscheiden – was versteht man unter Bargeld? Im engeren Sinne sind es Münzen und Scheine. Sie sind den Überwachungsbehörden deswegen suspekt, weil sie sich der Kontrolle entziehen. Scheine sind aber auch eine Art Fluchtwährung: Sollen die Negativzinsen auf Spar- und Girokonten erhoben werden, (die mit dem Bargeld die sogenannte liquditätsnahe Geldmenge M1 im Fachjargon bilden) ist zu fürchten, daß die Bürger ihr EZB-Schwundgeld abheben und das Geld bar verwahren. Also setzt die Ausweitung der Negativzinsen voraus, dass echtes Bargeld verboten wird; nur so kann die Zinsmanipulation der EZB gelingen und die Euro-Steuer in Form von Negativzinsen erfolgreich erhoben werden.

Nun könnten sich die Interessen der Währungspolitik mit denen der Sicherheitsdienste und Haushaltspolitik verbünden.

Es wäre der totale Verlust der Freiheit. Und es zeigt, wie zerrüttet unsere Währungen und wie verzweifelt die Lage unsere Staatshaushalte wirklich sind. (2. Aktualisierung)

http://www.rolandtichy.de

Artikel 20 – Das Recht auf (friedlichen) Widerstand und Montagsdemo in Chemnitz

Oder gar die Pflicht auf friedlichen Ungehorsam???

 

Im Grundgesetz steht: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus! Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist!“ Konstantin ruft alle Menschen in Deutschland auf gegen die anhaltende Entrechtung Widerstand zu leisten!

Artikel 20

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.

(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

 

Veröffentlicht am 22.11.2014

Eine Dokumentation der Montagsdemo aus Chemnitz vom 17. November 2014

Die nächste »Verschwörungstheorie« wird Realität – Banken drohen Strafen wegen Goldpreis-Manipulation

admin:

(Falls es soweit kommt…ich befürchte, die bezahlen das aus der Portokasse!  Oder sie drucken es einfach. Denn die Großbanken, besser die Besitzer, bei denen alles zusammenläuft,  haben Billionen an wirklichen Werten wie Gold, Land, Öl- und Gasvorkommen, Bodenschätze in der ganzen Welt. Außer, ja außer denen in Rußland!! Und sie haben den meisten Ländern der Welt den Petrodollar auf´s Auge gedrückt).

Foto: http://www.fotosearch.de/

Am Mittwoch wird gebeichtet, zumindest in Bankenkreisen. Die Financial Times meldetunter Bezugnahme auf zwei nicht genannte Insider, dass die Schweizer Großbank UBS die Manipulation des Goldpreises eingeräumt hat. Zur Wochenmitte sollen wir die Details erfahren, soweit sie – wie bei den dubiosen »Beichte-gegen-Geldstrafe-gegen-Anklageverzicht«-Deals − überhaupt je an die Öffentlichkeit gelangen.

Zwischen der UBS und mindestens einer Aufsichtsbehörde soll es dazu am Mittwoch eine Einigung geben. Der Deal wird Teil einer umfassenden Vereinbarung zwischen sieben Banken und Regulierern in Großbritannien und den USA über die Manipulation von Wechselkursen sein.

Neben der UBS werden auch Barclays, die Citigroup, die HSBC, die führende US-Bank JP Morgan Chase und die Royal Bank of Scotland für insgesamt mindestens 2,4 Milliarden Dollar Ablass auf die Manipulation von Wechselkursen an die britische Financial Conduct Authority zahlen.

Auf US-Seite beteiligen sich mehrere Marktaufseher, darunter die Commodity Futures Trading Commission.

Seit Monaten ermitteln Fahnder der Finanzbehörden in Nordamerika und Europa gegen eine unbekannte Zahl von Großbanken. Der Verdacht: Die Geldhäuser haben Infor-mationen über Aufträge ihrer Kunden ausgetauscht, um für sich selbst günstige Wechsel-kurse in dem täglich 5,3 Billionen Dollar umfassenden Devisenmarkt zu arrangieren.

Die UBS prüft intern nach eigenen Angaben sowohl ihr Edelmetall-Geschäft als auch ihren eigenen Devisenhandel. Die Schweizer Bank hat nach Angaben der FT den Handel von Edelmetallen und Devisen eng aufeinander abgestimmt. Die beiden Einheiten haben ein gemeinsames Management.

Bei der internen Prüfung soll eine kleine Zahl »potenziell problematischer Vor-kommnisse« am Edelmetall-Desk aufgedeckt worden sein. Der Chef des Goldhandels der Bank in Zürich ist seit Januar aus nicht genannten Gründen und ohne Anschuldigungen beurlaubt. Edelmetalle sind die jüngste Anlageklasse, in der die Behörden den Banken auf die Finger schauen.

Im Mai wurde die Barclays-Bank abgestraft. Die deutsche BaFin hat eine formale Unter-suchung des Goldmarktes eingeleitet und durchleuchtet unter anderem die Deutsche Bank, die sich vor ein paar Monaten aus dem Bankenkartell zurückzog, das täglich den Goldpreis undurchsichtig festlegt.

Mit den jüngsten Informationen zu Manipulationen im Goldhandel wird eine weitere »Verschwörungstheorie« zur Gewissheit. Wir werden in den kommenden Monaten »viele weitere Banken« aus dem Morast manipulierter Goldpreise aufsteigen sehen, prophezeit ZeroHedge.

So erging es zuvor schon den ursprünglich als »verrückte Verschwörungstheorie« gebrandmarkten Manipulationen des Libor-Zinssatzes, den sich Banken gegenseitig bei kurzfristigen Ausleihungen berechnen. Den Libor, so wollten uns Wall-Street-Banker immer weißmachen, könne man nicht manipulieren. Wie sich zeigte, war das nicht nur grober Unsinn. Die von Banken zurecht gebogenen Libor-Sätze waren auch ein äußerst profitables Betrugsgeschäft.

Im Massensterben der ehemaligen »Verschwörungstheorien« erwischte es bereits den Devisenhandel. Die nachweisbaren Betrugsfälle des kriminellen Kartells, das jetzt durch-leuchtet wird, werden ebenfalls in undurchsichtigen Vergleichen mit allen möglichen Aufsichtsbehörden versteckt und in juristische Endlager verfrachtet werden.

Manche Experten schätzen, dass auf die Geldbranche bis zu 41 Milliarden Dollar Strafe zukommen. Gegen die Gewinne aus dem Devisengeschäft wird das freilich ein Klacks sein.

Quellen: ft.com/info.kopp-verlag.de vom 10.11.2014

Die nächste »Verschwörungstheorie« wird Realität – Banken drohen Strafen wegen Goldpreis-Manipulation

Studie belegt Unehrlichkeit und Gier als Teil der Bankenkultur

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Bringt die Welt der Banken und Finanzmärkte besonders unehrliche und gierige Menschen hervor? Dieser Frage sind Wissenschaftler des Fachbereichs Wirtschaft an der Universität von Zürich nachgegangen. Sie fanden heraus, dass Bankangestellte im Bewusstsein ihrer beruflichen Rolle eher zu Unehrlichkeit neigen als andere Berufsgruppen.

Nicht nur die Finanzkrise 2007 hat schwer am Image der Geldinstitute gekratzt. Auch einzelne Bankenskandale der vergangenen Jahre, wie die durch Chatprotokolle belegte Manipulation des Devisenmarktes und damit verbundene geheime Preisabsprachen, haben dem Ansehen internationaler Bankhäuser wie JPMorgan oder der Citigroup geschadet. Vor diesem Hintergrund haben sich die Schweizer Forscher Alain Cohn, Ernst Fehr und Michel Maréchal der Frage angenommen, ob in Finanzinstituten ein besonders förderliches Klima für Betrug und Unehrlichkeit herrscht. Fehr dazu: “Diese Skandale werfen die Frage auf, ob die Geschäftskultur in der Bankenindustrie betrügerisches oder unethisches Verhalten begünstigt, oder zumindest toleriert.”

Um dieser Sache auf den Grund zu gehen, befragten er und seine Kollegen Angestellte einer großen, internationalen Bank sowie Mitarbeiter anderer Kreditinstitute. Einer Gruppe wurden ihre berufliche Identität und die damit einhergehenden Normen durch Fragen zu ihrem Arbeitsalltag in Erinnerung gerufen. Ein anderer Teil sollte Angaben zu allgemeinen Themen wie dem persönlichen Fernsehverhalten machen. Anschließend warfen die Teilnehmer unbeobachtet eine Münze und sollten den Testleitern das Ergebnis mitteilen. Je nach festgelegter Gewinn-Seite verdienten sie pro Wurf 20 US-Dollar. Ab einer bestimmten Quote durften sie das Geld behalten und konnten so bis zu 200 Dollar einkassieren. Es zeigte sich, dass die Gruppe, die berufsrelevante Fragen beantwortet hatte (“Priming-Effekt”), häufiger falsche Angaben zu ihren Gunsten machte.

Die Normen der Finanzwelt kosten die Institute das Vertrauen ihrer Kunden

Um herauszufinden, ob dieses Phänomen auch bei anderen Berufsgruppen auftritt, befragten Cohn, Fehr und Maréchal Vertreter der Telekommunikations- und Pharmabranche sowie Mitarbeiter aus dem Produktionssektor. In keiner dieser Gruppen spielte es eine Rolle, ob den Personen ihre Profession ins Gedächtnis gerufen wurde – das Verhältnis von Lügen und wahren Angaben blieb gleich. Auch eine Befragung von Studenten zeigte keine signifikanten Unterschiede in Bezug auf die Ehrlichkeit der Aussagen über das Ergebnis ihrer Münzwürfe.

Es scheint also ein spezifisches Phänomen des Bankensektors zu sein, dass Menschen vor dem Hintergrund ihrer professionellen Rolle zu mehr Unehrlichkeit neigen. Gestützt wird diese Annahme durch Erkenntnisse der Sozialpsychologie, wonach die persönliche Identität einer Person maßgeblich durch die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe und der darin bestehenden Normen geprägt ist. Die Bankangestellten handelten im Experiment nach den Werten ihres Kreditinstituts.

Maréchal bestätigt dies und fügt hinzu: “Unsere Ergebnisse legen nahe, dass die sozialen Normen des Bankensektors zu mehr Nachsicht gegenüber unehrlichem Verhalten tendieren und somit zum Verlust des guten Rufes der Branche beigetragen haben.” Er und die Mitglieder seiner Forschungsgruppe legen daher nahe, dass Banken ihre normativen Richtlinien ändern müssten. Ein beruflicher Eid ähnlich wie bei Ärzten sowie begleitende Maßnahmen könnten das Selbstverständnis in den Kreditinstituten hin zu mehr sozialer Verantwortung ändern.

Fazit: Banker sind nicht per se unehrlich. Aber die materialistische Geschäftskultur der Finanzbranche fördert unethisches Verhalten. Je mehr ein Bankangestellter im Kerngeschäft der Banken arbeitet, desto eher neigt er daher zu Mogeleien.

Studie belegt Unehrlichkeit und Gier als Teil der Bankenkultur