Hartz IV – vom Abbau des Sozialstaates zu sozialer Eiseskälte und ausuferndem Niedriglohnsektor

Prof. Dr. Christoph Butterwegge lehrt Politikwissenschaft an der Universität zu Köln. Der folgende Text ist eine überarbeitete Version der Einleitung seines soeben erschienenen Buches „Hartz IV und die Folgen. Auf dem Weg in eine andere Republik?“ (Beltz Juventa).

EUR 16,95

Eine kritische Bilanz dieser Reform kommt zu dem Schluss, dass es sich bei Hartz IV um ein zutiefst inhumanes System voll innerer Widersprüche handelt,das Menschen entrechtet, erniedrigt und entmündigt. Sowohl die von Hartz IV unmittelbar Betroffenen wie auch ihre Angehörigen und die mit ihnen in einer „Bedarfsgemeinschaft“ zusammenlebenden Personen werden stigmatisiert (in Verruf gebracht), sozial ausgegrenzt und isoliert. Das am 1. Januar 2005 in Kraft getretene Artikelgesetz flankiert durch die neuen Scheidungsgesetze und die Abschaffung der alten Abtreibungsgesetze (§ 218), hat den Wohlfahrtsstaates beendet und viele Frauen und Mütter gezwungen, einen Job zu Lasten ihrer Kinder anzunehmen, weil jetzt der Nachwuchs am Arbeitsmarkt ebenso wie die Sozialleistungen nicht mehr da sind. Die logische Folge war, dass man nun den Frauen mit dem flächendeckenden Ausbau von Kitas „helfen“ konnte, ihre Kinder in Kinderkrippen zu verbannen, wo sie nun im Sinne der Sexualperversionen „sexueller Vielfalt“ einer kommunistischen Umerziehung mit Sexmassagen, Kuschelecken und Selbstbefriedigung unter dem schönen Namen „Bildungsplan“ ausgesetzt werden sollen (Info von Prof Leisenberg:

Impulsreferat von Prof. Wolfgang Leisenberg auf dem Forum Familie 2014 in Stuttgart

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