Tageskommentar von Michael Winkler

 

24. November 2014

Früher wurde am Sonntag um 12:45 Uhr in der ARD der „Wochenspiegel“ ausgestrahlt. Heute gibt es um diese Zeit das „Europamagazin“. Ich habe es mal eingeschaltet und der erste Beitrag ging über eine norwegische Muselmanin, die (mit Kopftuch) auftrat, um zu verkünden, daß der Islam mit dem marodierenden Islamischen Staat nichts zu tun hätte. Der zweite Beitrag handelte von englischen Muselmanen, die (die Frauen mit Kopftuch) eine Twitter-Initiative namens „#notinmyname“ gegründet hatten, um zum Ausdruck zu bringen, daß der Islamische Staat nicht in ihrem Namen vor sich hinmordet. Zuvor habe ich im FOCUS gelesen, daß die korantreuen Muslime des Islamischen Staates nur eine kleine Strömung unter den 1,6 Milliarden Gläubigen seien, die man nicht mit dem Islam gleichstellen dürfe. Kein Zweifel, den wahren Islam werden wir erst kennenlernen, wenn Germanistan unterworfen worden ist. Ich habe dann umgeschaltet, auf „Deluxe“. Diese Sendung zeigt zwar ebenfalls unsere dekadente Gesellschaft, doch die dort vorgeführten Millionäre verpulvern wenigstens ihr eigenes Geld und nicht das der Steuerzahler.

Der Berliner Pannensimulations-Flughafen soll jetzt so etwa 2018 fertig werden. Wobei es zwar auch eine optimistischere Schätzung gibt, wonach am Herbst 2016 ein halbes Jahr Probebetrieb erfolgen soll, also eine Eröffnung schon 2017. Aber viel wahrscheinlicher ist, daß Mehdorn 2016 noch nicht fertig wird und die Baugenehmigung erlischt, also neu beantragt werden muß. Womöglich wird der Flughafen noch einmal umbenannt. Wenn er fertig ist, erinnert sich kaum noch jemand an „Willy Brandt“. Da könne „Angela Merkel“ aktuell werden, die dann nicht mehr im Amt und am Leben sein dürfte, denn 2018 ist ein allerletzter Wowereit-Termin, und die haben noch nie gestimmt.

In Rom, im Stadtviertel Tor Sapienza, haben die Anwohner versucht, ein Asylbewerberheim zu stürmen. Die Zuwanderer hätten Einbrüche, Diebstähle und Gewalttaten verübt, außerdem hätten sie Frauen und Mädchen zumindest belästigt. Die örtliche Polizei haben diese Anzeigen nicht interessiert. Erst, als mit „Wir brauchen keine Neger in Italien!“ der Häuserkampf eröffnet wurde, sind die Polizisten angerückt und gegen die Einheimischen vorgegangen, also jene Leute, aus deren Steuern ihre Gehälter bezahlt werden. In Deutschland ist das anders. Da dürfen Asylbewerber, deren Anträge längst abgewiesen sind, noch ein Protestlager vor dem Brandenburger Tor einrichten.

Ich wäre dafür, die Grüninnen beim Wort zu nehmen. Vor allem bei ihrem „Refugees Welcome!“ Wenn sämtliche grüne Parteibüros in Wohnräume für Asylbewerber umgewandelt worden sind, und außerdem alle bekannten Politgrößen der Grüninnen mindestens eine Großfamilie bei sich zuhause aufgenommen haben, glaube ich denen, daß ihnen Flüchtlinge willkommen sind. Natürlich müssen Unterbringung und Versorgung der Einquartierten auf Parteikosten erfolgen, es gibt auch keine Entschädigung für eine eventuell auftretende Abnutzung an Gebäuden, Einrichtung und Bewohnern. Das schulden diese Damen und Daminnen ganz einfach der politischen Konsequenz.

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