Du sollst nicht merken!

Michael Obergfell,fortunato

Dass in Deutschland eine Hexenjagd auf Systemkritiker stattfindet, ist mittlerweile mindestens all jenen klar, die sich schon einmal im Fadenkreuz der sogenannten Antifa befunden haben.

Schon früher wies ich darauf hin, dass es zahlreiche Indizien gibt, die darauf hindeuten, dass die Antifa von den etablierten Parteien SPD, Grüne und Die Linke gesponsert und von der CDU geduldet wird. Die Antifa macht nämlich die Drecksarbeit für die etablierten Parteien in Deutschland – ohne dass dies allen Beteiligten immer so klar ist. Anhand der Berichterstattung in der deutschen Presse kann man nun wieder nachvollziehen, wie wahr diese Hypothese doch ist.

Dies zeigt aktuell der Vorgang um Tatjana Festerling. Sie ist Kommunikationsexpertin von Beruf und dazu noch Mitglied in der AfD. Sie war auf der ersten HoGeSa Demonstration in Köln dabei und hat einen positiven Bericht über diese Demonstration zu schreiben gewagt. Insbesondere hat sie darauf verwiesen, dass die Demonstration von Seiten der HoGeSa friedlich verlief, die Gewaltszenen aber von der Antifa und von einer möglicherweise verfehlten Polizeistrategie erzeugt wurden. So etwas darf man doch nicht schreiben, oder? Die Antifa ist doch der weiße Ritter der deutschen Demokratie, eine Bewegung die uns das Natterngezücht des Nationalsozialismus vom Hals hält…

Dabei werden Festerlings Zeugenaussagen durch mannigfaltiges Filmmaterial auf Youtube und durch viele weitere Zeugenaussagen gestützt. Die Demonstration in Köln war weitestgehend friedlich verlaufen. Lediglich Antifa-Mitglieder warfen aus Gebäuden heraus Gegenstände auf die friedlichen Demonstranten und die Polizei hatte in Köln alle Hände voll zu tun, Schlimmeres zu verhindern.

In diesem Stadium der Demonstration wäre es aber schwierig gewesen, den HoGeSa Demonstranten Gewalttätigkeiten vorzuwerfen, denn die lagen bei der Antifa. Am Ende der Veranstaltung bekam dann die Presse doch noch was sie wollte, die Bedienung ihres Klischees: HoGeSa ist identisch mit rechter Gewalt! Dies erreichte man, und das berichteten viele Beobachter vor Ort, indem man die Kundgebung vor dem Kölner Hauptbahnhof einkesselte, die Demonstranten dann aufforderte, den Platz umgehend zu verlassen, sie aber gleichzeitig durch eine Polizeikette einfach nicht vom Platz ließ. So eingeklemmt von der Polizei wurden die Demonstranten dann mit Wasserwerfern traktiert, weil sie angeblich den Platz nicht verlassen wollten. Und da sind dann natürlich einige „durchgedreht“ – und schon waren die gewünschten Bilder da und das Image geschaffen. Kein Wort mehr von der gewalttätigen Antifa, dafür aber viele Worte von der gewalttätigen HoGeSa.

Wie mächtig die Bilder dann wurden, sieht man an vielen öffentlichen Reaktionen. Tatjana Festerling erhielt, weil sie es als Augenzeugin wagte, eine HoGeSa-freundliche Darstellung zu veröffentlichen, ein Parteiausschlussverfahren in der AfD – vermutlich aus Angst vor negativer Presse gegen die junge Partei… Der Druck gegen Frau Festerling wurde offensichtlich in der deutschen Presse so groß, dass sie ihre Gegendarstellung als Zeugin vor Ort lieber gleich in der Schweiz veröffentlichte…

Bernd Lucke ließ sich anschließend nicht lumpen und versandte dann gleich eine Rundmail an alle Mitglieder mit der klaren Vorgabe: Wer auf eine HoGeSa Demo geht, wird aus der Partei ausgeschlossen. Natürlich habe ich eine derartige Mail auch bekommen und gelesen.

Dass die Darstellungen der Presse wirken, sieht man an der zweiten HoGeSa Demo in Hannover. In Köln waren 2000 Demonstranten angekündigt, gekommen waren 6000. In Hannover erwartete man ca. 6000, gekommen waren 2000 Demonstranten. Presse wirkt also noch immer – bei Otto Normal… und in der AfD.

Sie wirkt aber auch bei Muslimen in Deutschland. Yavuz Özoguz, ein enger Gefolgsmann des iranischen Revolutionsführers Ali Chamenei und damit des „Salafismus“ wirklich gänzlich unverdächtig, ist angesichts der HoGeSa Demonstrationen der Schreck in die Glieder gefahren. Die Schiiten im Irak und Syrien leiden am meisten unter der Geisel des radikalen sunnitischen Salafismus der sogenannten ISIS. Dort sind die Schiiten die Verfolgten! Dennoch fürchtet sich Yavuz Özoguz vor einer Demonstration gegen Salafismus in Deutschland, weil sie von Hooligans kommt! Er brachte seine Angst zum Ausdruck, indem er öffentlich in seinem Forum darüber nach dachte, wie eine „Exitstrategie für Muslime“ in Deutschland aussehen könnte. Özoguz befürchtet anhand solcher Demonstrationen wie der von HoGeSa das Schlimmste und will im Zweifelsfall lieber Fersengeld geben und seine Haut retten, obgleich er zu den potentiellen Opfern des Salafismus zählt!

Auch der Salafist und Prediger Pierre Vogel hat Angst. Er möchte lieber Bodyguards anstellen mit seinem erpredigten Geld. Als Deutscher ist es ihm wohl eher nicht wohl dabei, für immer im Land seiner Sponsoren, in Saudi-Arabien, zu leben.

Auch die HoGeSa Organisatoren bekannten reumütig, Fehler gemacht zu haben und gelobten Besserung, weil es ihnen nicht gelang, sich von ein paar hundert NPD Mitgliedern zu distanzieren, die ihnen im Auftrag des Verfassungsschutzes auf die Schulter klopften. Bekanntlich kann ja die NPD nicht verboten werden, weil Mitglieder des Verfassungsschutzes mehrheitlich die NPD-Führung bilden...

Und nun, nachdem Dank der deutschen Presse ob der HoGeSa Demonstration allen der Schreck in die Glieder gefahren war, versuchte HoGeSa eine neue Demonstration. Dabei war schon auffällig dass im Vorfeld mehrere Falschmeldungen über angeblich stattfindende Demonstrationen kursierten, sodass die HoGeSa-Freunde gar nicht wussten, wo denn nun wirklich demonstriert wurde.

In Hannover gelang es den Organisatoren, selbst keine Gewaltszenen bei der Demonstration ins Bild zu setzen. Sie hatten wirklich bei der Planung gelernt, in keine Falle zu laufen. Stattdessen trat nun das Bild des Antifa Mobs wieder deutlich hervor. Es kam nach der friedlich verlaufenden Demonstration in Hannover zu schwersten Verbrechen. Antifa-Mitglieder jagten HoGeSa Demonstranten durch Hannovers Straßen und versuchten sie tot zu schlagen. Dies war der HAZ, wie man sieht, aber nur eine ganz kleine Notiz wert!

Der Spiegel Online schreibt zwar auch darüber, erwähnt aber nur kurz in einem Satz, dass die Täter womöglich im „linksautonomen“ Umfeld zu suchen seien. Mehr war dazu bei SPON nicht zu erfahren. Im Gegenteil: Die Überschrift dieses Artikels suggeriert dem Leser vielmehr, die Gewaltszenen seien Teil der HoGeSa Demonstration gewesen! Hier hätte vielmehr stehen müssen: Antifa schlägt HoGeSa Demonstranten tot. Das steht da aber nicht!

Es sei hier einmal noch zudem erwähnt, dass an der Spitze der antifaschistischen Gegendemonstration in Hannover – aus deren Reihen die Totschläger wahrscheinlich kommen – Claudia Roth von den Grünen ganz vorne dabei stand. Eine Distanzierung von der linksautonomen Szene sehe ich bei Frau Roth allerdings nicht. Sie schweigt dazu und kommt sicher zur nächsten Antifa-Demo gerne wieder. Dass da dann Blut spritzt, ist ihr offensichtlich egal.

Ich warte übrigens darauf, dass Frau Roth, wie Bernd Lucke, einen Brief an ihre grünen Mitglieder versendet, in denen sie diese mit einem Parteiausschlussverfahren bedroht, wenn diese auf Antifa-Totschläger-Demos gehen. Bei HoGeSa hingegen waren weder in Köln noch in Hannover Totschläger zu sehen. Parteiausschlussverfahren drohen dennoch…

Bezeichnenderweise sind Zeit Online die Totschläger der Antifa kein Wort wert. Und auch die Antifa-Plattform „Publikative.org“ höhnt angesichts der Zahlen, HoGeSa sei vor dem Zerfall. Auch hier kein Anzeichen von Mitgefühl mit den Opfern der Antifa… Demokratie? Menschenrechte? Mitmenschlichkeit? Alles Fehlanzeige!

Und just zum Zeitpunkt der Totschlagsversuche durch die Antifa wird das Verfahren gegen einen sogenannter Antifa-Pfarrer gegen Zahlung einer Geldstrafe eingestellt! Die geistigen Brandstifter, die schon vor Jahren offen zu Gewalt gegen Polizisten aufgerufen haben, werden wieder einmal nicht zur Rechenschaft gezogen. Stattdessen werden die Antifa-Netzwerke weiterhin von Grünen, Linken und SPD finanziert und toleriert.

Was diese Parteien da tolerieren, kann man an diesem Youtube-Video sehen, das einmal als Eindruck zur HoGeSa Demo in Hannover dienen kann. Und bitte darauf achten: Nicht die HoGeSa Leute jagen hier die Antifa, sondern umgekehrt!

http://www.fortunanetz.de/tageskomments/2014/November/Nov19.php

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