Der brutale Schattenkrieg Kiews

Foto: zeit.de

 

In unseren Medien lesen wir immer nur von der ukrainischen Regierung im Kampf gegen die „bösen Separatisten“. Doch, von unseren Medien weitgehend ignoriert, findet ein brutaler Krieg der ukrainischen Armee gegen die Zivilbevölkerung und die Infrastruktur im Osten des Landes statt.

Mehr als 3.000 Zivilisten hat dieser vollkommen sinnlose Krieg schon das Leben gekostet. Und Poroschenko schickt neue Truppen in den Osten.

Es ist ein Genozid, der hier stattfindet. Gezielte ethnische Repressionen bis hin zu Säuberungen. Hat man die russische Bevölkerung der Ukraine ohnehin schon fast aller Rechte beraubt – sogar russisch als Amtssprache wurde von Kiew verboten – zerstört man jetzt gezielt die wichtigsten Infrastruktureinrichtungen.

Wenn bei uns in Kärnten oder im Burgenland plötzlich nicht mehr zweisprachige Ortstafeln wegen der dort lebenden Minderheiten aufgestellt werden, laufen die Gutmenschen, Medien, Linken, etc. fast Amok und man möchte meinen, es gäbe keine grösseren Probleme auf dieser Welt.

Zerstört man einem Volk die komplette Infrastruktur und verbietet ihm obendrauf noch, sich als Staat selbständig zu machen, obwohl man es ohnehin nicht in der „Ukraine Neu“ bzw. „Ukraine West“ haben möchte, so ist das kaum ein paar Zeilen wert …

Dabei werden auch Waffen eingesetzt, die international geächtet sind. Was das auch immer bedeuten mag, denn produziert werden diese Waffen und von westlich unterstützten Truppen auch eingesetzt. Rechte für die russische Bevölkerung gibt es offensichtlich keine mehr, obwohl sie im Osten der Ukraine die Mehrheit darstellen.

Der Westen, allen voran die USA & NATO, aber auch die EU unterstützt diesen brutalen Kampf. Sie unterstützen Bombenangriffe (ua. mit Phosphorbomben) gegen Schulen, Verkehrseinrichtungen, Krankenhäuser, Flugplätze, etc. Der Westen unterstützt einen offensichtlichen und bewussten Genozid. Die gesamte Staatsmacht gegen das zivile Volk!

Mein lieber Freund, lies die beiden Artikel „Die Kinder von Donezk“ und „Der lange Sommer 2014“ damit du einen Eindruck bekommst, welches Verbrechen gegen Menschen in der Ukraine abläuft.

Zusätzlich heizt man in Kiew die Situation mit schnell zu widerlegenden Lügen an, wie die scheinbar häufigen Invasionen russischer Truppen … welche dann doch nicht stattfanden!
Allerdings dürfte die Situation langsam kippen. Die „New York Times“ ist das erste grosse westliche Medium, das langsam genug von Kiew hat und möglicherweise Kiew und damit auch der amerikanischen Regierung in dieser Sache die mediale Unterstützung entzieht. Das hätte enorme Auswirkungen auf die anderen Medien, die nach wie vor die Kiewer Regierung, ihren Krieg und ihre Lügen gegen das russische Volk in der Ukraine fördern und unterstützen.

Schon wegen der Verbrechen der offiziellen ukrainischen Armee gegen Menschenrechte und Völkerrechte sollten die Schreibtischpotentaten Europas ihre Strategie und Unterstützung grundlegend überdenken. Denn in Zeiten des Internets und  globalen Kommunikation wird schlussendlich nichts verborgen bleiben. Auch wenn man es nicht gerne hören wird wollen. Aber irgendwann werden die Menschen in Europa fragen, warum wir mit unserem sauer verdienten Geld ein Verbrechensregime unterstützen, das Krieg gegen sein eigenes Volk führt und dabei alle Grenzen der Menschlichkeit überschreitet.

Die Kinder von Donezk (kaceo.info)

Der lange Sommer 2014 (kaceo.info)

Ukraine: Poroschenko schickt neue Truppen in den Osten (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Brandbomben auf Donezk (jungewelt.de)


Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)

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