NSA sabotiert offenbar auch direkt in Deutschland

Neuen Dokumenten zufolge greifen NSA-Agenten nicht nur in den USA Postsendungen ab, um sie zu manipulieren, sondern wohl auch in Deutschland. Außerdem kooperieren nicht nur US-Unternehmen, um die Überwachung zu erleichtern.

Die NSA hat offenbar auch in Deutschland Agenten stationiert, die beispielsweise Postsendungen abfangen und darin enthaltene Netzwerktechnik manipulieren, bevor sie an ihr eigentliches Ziel weitergeleitet wird. Das deuten Dokumente des NSA-Whistleblowers Edward Snowden an, die The Intercept nun veröffentlicht hat. Darin geht es um verschiedene „Kerngeheimnisse“ („Core Secrets“) des US-Geheimdiensts, die nur ausgewählten US-Offiziellen bekannt sind. Zur Sprache kommt unter anderem ein Programm namens „TAREX“ zu dem auch der „Eingriff in Lieferketten“ gehört. TAREX-Einheiten gibt es demnach nicht nur in den USA (Hawaii, Texas und Georgia) sondern auch in Südkorea, China (Peking) und eben Deutschland.

The Intercept
Die Core Secrets sind noch einmal extra-geheim Vergrößern
Bild: The Intercept
Aus dem Dokument, das lediglich Klassifizierungsstufen für bestimmte Geheimnisse auflistet, gehe nicht hervor, was genau die TAREX-Einheiten machen. Allgemein gehörten zu ihren Aufgaben aber verschiedene Maßnahmen, um Zugriff auf Hardware zu bekommen. Der Journalist Glenn Greenwald hatte bereits vor Monaten enthüllt, dass die NSA Postsendungen mit Cisco-Geräten abfängt, um die Technik zu manipulieren. Wenn die dann an ihren eigentlichen Empfänger gegangen ist, haben die Agenten aus der Ferne Zugriff. Den neuen Enthüllungen zufolge könnten davon nicht nur Cisco und andere US-Unternehmen betroffen sein, sondern auch welche aus Südkorea, China und Deutschland. In allen drei Staaten gibt es große Hersteller von Netzwerktechnik.

Kooperation mit ausländischen Unternehmen

Aber nicht nur im Rahmen von TAREX stehen auch ausländische Unternehmen deutlich stärker im Fokus der NSA als bislang gedacht. Zu den Kerngeheimnissen gehört demnach auch eine Reihe anderer Programme, die unter „Sentry Eagle“ („Wachadler“) zusammengefasst werden. Bei „Sentry Owl“ („Wacheule“) etwa, gehe es um bislang unbekannte Kooperationen mit ausländischen Unternehmen. Demnach arbeitet die NSA „mit bestimmten ausländischen Partnern und ausländischen Unternehmen“ daran, Geräte und Produkte für die Überwachung nutzbar zu machen.

NSA-Skandal

NSA

Die NSA, der britische GCHQ und andere westliche Geheimdienste greifen in großem Umfang internationale Kommunikation ab, spionieren Unternehmen sowie staatliche Stellen aus und verpflichten Dienstleister im Geheimen zur Kooperation. Einzelheiten dieses totalen Überwachungssystems enthüllen streng geheime Dokumente, die der Whistleblower und ehemalige NSA-Analyst Edward Snowden an sich gebracht und an Medien weitergegeben hat.

Zwar werden weder Unternehmensnamen noch Umfang der Kooperation genannt, trotzdem lässt die Enthüllung einen Wechsel auf vermeintlich sichere Technik, etwa aus Deutschland, in einem anderen Licht erscheinen. Immer wieder hatte es in den vergangenen Monaten Initiativen gegeben, US-Technik zu meiden, um die Überwachung zu verhindern. Wenn die NSA aber auch mit ausländischen Konzernen kooperiert, würde ihr Zugriff so wohl nicht erschwert. Im Rahmen von „Sentry Hawk“ („Wachhabicht“) wiederum arbeitet die NSA „mit US-amerikanischen und ausländischen Konzernen bei Angriffen auf Computernetzwerke [Computer Network Exploitation] zusammen“. Unklar sei, ob die jeweiligen Regierungen davon wüssten.

NSA-Agenten in Unternehmen

Nach Einsicht in die Akten forderte der NSA-Whistleblower William Binney ausländische Regierungen auf, die Unternehmen im eigenen Land genauer zu prüfen. Die müssten unter Eid zu einer möglichen Kooperation mit der NSA befragt werden. Dass das aber nicht reichen könnte, zeigt ein weiteres Detail aus den neuen Enthüllungen. Demnach umfasst „Sentry Eagle“ („Wachadler“) auch Undercover-Agenten der NSA bei US-amerikanischen und eventuell auch ausländischen Unternehmen. Dabei handle es sich nicht um Mitarbeiter mit Sicherheitsfreigaben, die oft von US-Sicherheitsbehörden in die Konzerne wechseln, um die gesetzlich erlaubte Weitergabe von Informationen zu regeln. Stattdessen gehe es hier um Angestellte, von denen niemand im Unternehmen wisse, dass sie eigentlich für den Staat arbeiten. Die könnten etwa an besonders vertrauliche Daten, wie die privaten Kryptographie-Schlüssel gelangen.

Zuletzt weist The Intercept noch auf ein weiteres Detail hin. Zu „Sentry Eagle“ gehöre auch ein Programm namens „Sentry Raven“ (Wachrabe“). Laut der Beschreibung arbeitet die NSA dabei mit „bestimmten US-Konzernen zusammen, Kryptographie-Systeme aus den USA für die Überwachung nutzbar zu machen“. Zwar werden auch hier keine Namen genannt, aber das erinnert an die Enthüllung,dass RSA Geld erhalten hat, um ein Verschlüsselungsprogramm zu schwächen. Es bestätigt gleichzeitig, dass Verschlüsselungssystemen aus den USA nicht vertraut werden kann.

Dokumentarfilm über Edward Snowden

Die neuen Enthüllungen kommen aus der Feder der Journalistin und Filmemacherin Laura Poitras, zu der Edward Snowden Kontakt aufgenommen hatte, um seine Dokumente an die Öffentlichkeit zu bringen. Sie kommen pünktlich zur Premiere ihres Dokumentarfilms CITIZENFOUR, am gestrigen Freitag in New York. Darin erzählt sie die Geschichte von Edward Snowden und beleuchtet sein Schicksal und seine Entscheidung. Der Film soll am 6. November in die deutschen Kinos kommen.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/NSA-sabotiert-offenbar-auch-direkt-in-Deutschland-2415559.html?hg=1&hgi=0&hgf=false

Bürgerunruhen: Wenn in Deutschland Stellvertreterkrieg herrscht

Wir alle sind gefragt, das zu stoppen!

flickr.com/ Libertinus/ (CC BY-SA 2.0)

Wie viele kritische Menschen bereits prognostiziert haben, sind sie nun angekommen bei uns in Deutschland: die erwarteten Bürgerunruhen. Allerdings ein bißchen anders als gedacht. Es ist nicht die deutsche Bevölkerung, die gegen die ausländische, vornehmlich muslimische Bevölkerung einen Kampf führt, nein, hier schlägt sich die ausländische muslimische Bevölkerung gegenseitig den Kopf ein.

Kurden, Salafisten, Sunniten, Alewiten, Jesiden usw., wer steigt da noch durch? Und ist es hier überhaupt Ethnie gegen Ethnie oder ist dies ein Religionskampf? Auf alle Fälle ist es ein Kampf, der auf deutschen Boden geführt wird. In deutschen Städten, auf deutschen Straßen. Da kommen allen Ernstes aus aller Herren Länder Flüchtlinge zu uns nach Deutschland, die dem Krieg und dem Elend entfliehen wollen, und was machen sie? Sie bringen den Krieg mit und bringen ihn auf unsere Straßen?

Die deutsche Polizei muss sich mit diesen hochaggressiven und gewaltbereiten Menschen auseinander setzen. Die Polizei, die seit Jahren von der Politik geschwächt wird, indem man ihr kein Rückhalt gibt. Die Polizei, die seit Jahren personell runtergestuft wird. Die Polizei, die nicht mal der „normalen“ Kriminalität Herr wird, denn normal ist diese ja auch nicht mehr, seit wir mit Flüchtlingen geflutet werden. Und diese Polizei steht jetzt diesen gut bewaffneten, gewaltbereiten Migranten gegenüber und hat mit deren Krieg nichts, aber auch gar nichts zu tun. Das ist ein Stellvertreterkrieg, der auf unseren Straßen geführt wird.

Wenn diese Menschen der Meinung sind, sie müssen für oder gegen die Kurden oder Salafisten oder sonstwas kämpfen, dann sollten wir sie auffordern, in die entsprechenden Länder zu gehen und deren Volk dort zu unterstützen. Aus der sicheren Entfernung, auf den sicheren Straßen Deutschlands, gebauchbinselt von der deutschen Politik und gepampert von den Gutmenschen, machen sich diese Leute das ein bißchen einfach.

Wir in Deutschland wollen diesen Stellvertreterkrieg nicht. Und selbst das gottlose Einmischen der deutschen Politik in viele Konflikte in dieser Welt, rechtfertigt dieses Verhalten nicht.

Liebe Bürger Deutschlands, dies ist unser Land. Lasst es nicht zu, dass diese Leute hier Gewalt, Mord, Totschlag, Vergewaltigung und dergleichen herbringen. Viele ausländische Bürger, die hier ihrer Arbeit nachgehen und ihre Kinder großziehen, wollen auch weiterhin friedlich hier leben. Somit müssen wir alle, die an Frieden interessiert sind, ausländisch oder deutsch, aufstehen und Seite an Seite gegen diese Stellvertreterkriege in unseren Straßen „kämpfen“.

Setzt die Politik unter Druck. Flüchtlinge, die nur daran interessiert sind, die Gewalt hierher zu bringen, sich gegen Recht und Gesetz stellen und sich nebenbei von den Sozialsystemen finanzieren lassen, müssen rigoros abgeschoben werden.

Wie unsinnig ist es, vor Krieg und Zerstörung zu flüchten, um ihn dann hierher zu bringen? Irgendwas stimmt hier nicht. Gründe für so etwas gibt es nicht, es muss gestoppt werden. Und zwar sofort.

Ihre

Claudia Petersen

http://www.buergerstimme.com/Design2/2014-10/buergerunruhen-wenn-in-deutschland-stellvertreterkrieg-herrscht/#prettyPhoto

Die Wurzeln der Brüsseler EU

11.10.2014
Wie ein internationales Autoren-Team anhand bisher unter Verschluß gehaltener, nun aber freigegebener Akten des U.S.-Kongresses und des Internationalen Militär-Tribunals der Nürnberger Prozesse nachweist, ist die Brüsseler EU der dritte Anlauf zu einer globalen faschistischen Diktatur derselben Gruppe, die auch die beiden Weltkriege zu diesem Zweck geplant, vorbereitet, inszeniert und finanziert hatte: die supranationalen Kartelle der I. G. Farben sowie der Wall Street und der City of London.

 

Vorbemerkung

Norbert Knobloch ist an Krebs erkrankt. Da er leider mittellos ist werden dringend weiter Spenden für eine alternative Therapie benötigt. Nach dem letzten Spendenaufruf sind rund 1000 Euro eingegangen. Das Geld ist jedoch schon wieder aufgebraucht für alternativ-medizinische Konsultationen und Medikamente, Reisen zu Heilpraktikern und alternativen Krebsspezialisten. Knobloch wird demnächst eine Art Tagebuch zu seiner Krankheit und den Behandlungsmethoden veröffentlichen. Diese dürften hoch interessant für alle sein, die ebenfalls von der Volksseuche Krebs heimgesucht werden.

Der Zustand ist ernst. Bitte spendet:

Empfänger: Norbert Knobloch

Stichwort „Spende für Krankheit“

Kreissparkasse Vulkaneifel

Konto-Nr. 0000261925

BLZ: 586 512 40

IBAN: DE94 5865 1240 0000 2619 25

BIC: MALADE51DAU

Direktkontakt: knobloch_norbert@yahoo.de

(Knobloch bedankt sich ausdrücklich bei den bisherigen Spendern und wird jede Mail persönlich – wenn auch manchnmal zeitverzögert – beantworten)

Von Norbert Knobloch

Die Vorgeschichte und die Vorbereitungen

Die Grundsubstanz aller synthetisierten Chemikalien ist Steinkohlenteer oder Petroleum. Kunststoffe, Medikamente und Kosmetika werden ihrerseits im Labor aus Rohöl synthetisiert. Fast die gesamte weltweite Erdöl-, Chemie- und Pharma-Industrie (> 85 %) wiederum befindet sich heute im Besitz einer einzigen Gruppe: der Familien-Dynastie Felsenblatt alias „Roquefeuille“ / „Rockefeller“ von der amerikanischen Ostküste, die wiederum über die weibliche Linie mit der Familien-Dynastie Bauer alias„Rothschild“ verwandt ist. Sie kontrolliert so die weltweite Produktion von Benzin / Diesel, Heizöl, Medikamenten / Pharmazeutika, Kosmetika und Kunststoffen (und profitiert davon), und das kam so:

 

1904 bildete die Badische Anilin- und Sodafabrik (BASF) gemeinsam mitAgfa und Bayer die Interessengemeinschaft Farbenindustrie. Am 14. November 1924 wurde die Gründung der I. G. Farben AG beschlossen. Die Farbwerke Hoechst AG übertrugen am 21. November 1925 ihr gesamtes Vermögen auf die BASF; Agfa, Bayer und Weiler-ter-Meer folgten. Daraufhin änderte die BASF am 2. Dezember 1925 ihren Namen in I. G. Farbenindustrie AG und verlegte ihren Sitz nach Frankfurt am Main, dem Sitz der Rothschilds, der Deutschen Reichsbank, der späteren Bundesbanku. der heutigen Europäischen Zentralbank (EZB). 1) 2) 3)

Die Geschäftstätigkeit der Deutschen Reichsbank hatte am 1. Januar 1876 unter dem Vorsitz von „Baron“ M. C. „von“ Rothschild begonnen; in ihrem 15köpfigen Verwaltungsrat hatten elf „Ausländer“ – Rothschild, Stern, Warschauer, Zwicker, Plaut, von Bleichröder, von Hansemann, A. Mayer, Behrend, Mendelsohn, von Oppenheim – eine komfortable Zwei-Drittel-Mehrheit. Das privatrechtliche Statut dieser sog. „Reichsbank“ hatten die „aus-ländischen“ Reichstag-Abgeordneten Lasker und Bamberger entworfen. Der privilegierte Status wurde immer wieder verlängert, bis die Bank 1909 offiziell zur Reichsdeutschen Notenbank ernannt wurde. In ihrem Zentralausschuß hatten zur Kaiser- und Weimarer Zeit die „Ausländer“ Fritz Andreae, Paul von Schwabach und Oskar Wassermann Sitz und Stimme; Hauptanteilseigner waren Rothschild und Paul Moritz Warburg. 1)

Paul Moritz Warburg, Partner der Investmentbank Kuhn, Loeb & Co., Ehemann von Nina Loeb (der Tochter von Solomon Loeb), saß auch im Direktorium der Investmentbank M. M. Warburg & Co., Hamburg / Amsterdam, und wurde später erster Vorstands-Vorsitzender der Federal Reserve und erster Vize-Präsident des Federal Reserve Board  in Vertretung des Rothschild-Bankenkonsortiums in England u. Frankreich. Außerdem war er Direktor des amerikanischen „Ablegers“ der I. G. Farben, der American I. G. Chemical Corp., und der I. G.-Farben-Firma Agfa Ansco, Inc., sowie des kriminellen Council on Foreign Relations (CFR), der illegalen, konspirativen Regierung der U.S.A. Schließlich war P. M. WarburgGründer und Präsident der International Acceptance Bank of New York, der größten Wechselbank der Welt, und des American Acceptance Council. 1) 2)

Seine Brüder waren Felix Warburg, ebenfalls Teilhaber bei Kuhn, Loeb & Co., Ehemann von Frieda Schiff  (Tochter von Jakob Henry Schiff, dem Schwiegersohn von Solomon Loeb u. Direktor von Kuhn, Loeb & Co.), undMax Warburg, Finanzberater des deutschen Kaisers und Direktor der privaten Deutschen Reichsbank, die in den zwanziger Jahren im Auftrag der u. a. von Paul Moritz Warburg 1913 geschaffenen privaten Federal Reserve Bank und im Rahmen des nur dafür 1919 im privaten Pariser Palast vonAvraham Binyamin Bauer alias „Edmond James de Rothschild“ bei Versailles geschlossenen Versailler Vertrages die Hyperinflation in Deutschlandvorsätzlich auslöste und so den Weg für den unehelichen Rothschild-EnkelAdolf Schicklgruber alias Adolf Hitler und den von langer Hand geplantenund vorbereiteten Zweiten Weltkrieg freimachte! 1) 2) 3) 4) 5) 6) 7) 8) 

(In dem Versailler Vertrag wurden die „Reparationen“, die das Deutsche Reich an die alliierten Sieger zahlen mußte, auf 269 Milliarden Goldmark festgelegt, die in 42 Jahresraten abzuzahlen waren. Die Reichsbank war gezwungen, den Gold-Standard aufzugeben und bis zum 15. November 1923 die unvorstellbare Summe von 92.800.000.000.000.000.000 Mark [92 Trillionen!] in Papier herauszugeben. Die Inflation implodierte: 1918 hatte ein Pfund Butter 3,00 [drei] Mark gekostet; 1923 kostete es 6.000.000.000.000 [sechs Billionen] Mark! Der Wert der deutschen Mark fiel allein innerhalb des Monats Dezember 1923 im Verhältnis zum britischen Pfund Sterling von 1 : 20 auf 1 : 20.000.000.000 [zwanzig Milliarden] Mark.)

„Es ist äußerst unwahrscheinlich, daß Adolf Hitler an die Macht gekommen wäre, hätte die [vorsätzlich generierte] Inflation nicht den deutschen Mittelstand in den Ruin getrieben.“ 9)

Zwei Männer spielten bei der Gründung der I. G. Farben die Hauptrolle:Hermann Schmitz und Eduard Greutert. Schmitz war einer der Direktoren derDeutschen Reichsbank und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich(BIZ) in Basel (beide Rothschild). Greutert, deutscher Staatsangehöriger, war Schweizer Bankier; seine Bank, die Greutert & Cie., hatte ihren Sitz ebenfalls in Basel. Zur Verschleierung der Verbindungen der I. G. Farbengründeten Schmitz und Greutert die Internationale Gesellschaft für Chemische Unternehmungen A. G. (I. G Chemie) in der Schweiz. Damit war die I. G. Farben AG von Beginn an Teil des internationalen Banken-Kartells im Besitz oder unter Kontrolle der miteinander verwandten Familien-Dynastien Rothschild und Rockefeller. 1) 2) 3) 4) 10) 

„Durch die Basler Verbindung [des Rothschild-Banken-Kartells] breitete sich die I. G. Farben über die ganze Welt aus…“ 3) 11)

Das Chemie-Kartell der I. G. Farben umfaßte die sechs größten deutschen Chemie-Unternehmen und zudem fast die gesamte deutsche Schwer-Industrie, insbesondere die Stahl-Industrie. Alles in allem wurden über 380 deutsche Firmen von dem Kartell beherrscht. Mitbegründer Hermann Schmitzwar nicht nur Direktor der Deutschen Reichsbank und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), sondern saß zudem noch im Aufsichtsrat der Krupp-Werke wie auch der Vereinigten Stahlwerke, des wichtigsten Stahl-Konzerns. (Krupp wurde im Dezember 1924 durch einen Zehn-Millionen-Dollar-Kredit der Wall-Street-Banken Goldman, Sachs & Co.und Hallgarten & Company vor dem Bankrott gerettet;  auch die Vereinigten Stahlwerke erhielten einen Kredit von rund 100 Millionen Dollar.) 3)

Am 9. November 1929 traf das deutsche Chemie-Kartell I. G. Farben mit dem U.S.-Amerikanischen Erdöl- und Banken-Imperium der FamilieRockefeller ein transnationales Kartell-Abkommen. (Für die Sicherung ihrer Monopole und Patente wurden extra mehrere Gemeinschafts-Beteiligungen gebildet. Eine von ihnen war die International Hydrogenation Patents Company [I. H. P.].) Am 23. Oktober 1931 wurde das sog. „Alig-Agreement“zwischen der I. G. Farben und der Alcoa (Aluminium Company of America) getroffen. Die kanadische Tochter-Gesellschaft der Alcoa, die Alted, war ebenfalls Teil dieses Kartells. 3)

Festzuhalten bleibt: In den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg entstand in Deutschland ein internationales Kartell mit Zentrum in Frankfurt am Main, das die Chemie- und Pharma-Industrie der gesamten Welt kontrollierte und beherrschte. Sein Einflußbereich erstreckte sich auf 93 (!) Länder auf allen Kontinenten. Es hielt Aktien-Mehrheiten an 613 Unternehmen, davon 173 ausländischen, hatte Verflechtungen mit über 2.000 weiteren Kartellen und besaß ein Barvermögen von sechs Milliarden Reichsmark in Gold. Es war eine der stärksten ökonomischen und politischen Mächte der Erde. Bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges war dieses Kartell zum größten Industrie-Unternehmen Europas und zum größten Chemie-Unternehmen der Welt sowie durch Fusionen mit U.S.-Amerikanischen Erdöl-, Chemie- und Pharma-Firmen (Eastman Kodak, DuPont Co., Standard Oil Co. [Exxon,Chevron, Mobil Oil, Texaco, Royal Dutch / Shell Oil] u. a.) zum mächtigsten Kartell der Geschichte angewachsen Dieses Kartell war die deutscheInteressengemeinschaft Farbenindustrie AG. Es existiert noch heute, allerdings unter anderen Namen und nicht mehr in deutschem, sondern in amerikanischem Besitz, nämlich der mächtigsten Familien-Holding der Welt:Rockefeller.

(Einer der „prominentesten“ Vertreter dieser Gruppe ist der deutsche Avraam Bel Alazaar alias „Alfred Henry Kissinger“ [Komitee 300, Club of Rome,RIIA, CFR, TC], Hochverräter [1943 – 1946 unter dem Decknamen „Colonel Bor“ Doppel-Agent für den sowjetischen KGB in der Spionagezelle „ODRA“u. für das „U.S. Army Counter Intelligence Corps“], Kriegsverbrecher und Massenmörder [Vietnam / Kambodscha / Ost-Timor], Karlspreis-Träger und Friedensnobelpreis-Träger. 1) 2) 12) 13) 14) 15) Henry Kissinger persönlich soll die Ermordung von Aldo Moro, Ali Bhutto, Indira Gandhi, Fürstin Gracia Patricia [Grace Kelly], Ladi „Di“ Diana Spencer u. a. befohlen haben. 12) 13) 14) 15))

„Über das Erdöl kontrollieren wir die Staaten und die Nationen; über das Wasser und die Nahrung kontrollieren wir die Menschheit.“ (Alfred Henry Kissinger) 13) 14) 15) 16)

Als nach dem Krieg (1953) der deutsche Teil des Vermögens der I. G. Farben wieder auf Bayer, Hoechst (heute Aventis / Sanofi) und andere Kartell-Mitglieder überschrieben wurde, nahm die finanzielle Transaktion dieFirst National City Bank of New York Rockefellers vor. Und als 1962 das Vermögen der American I. G. Farben, der amerikanischen Holding des Vermögens der I. G. Farben, auf Vorschlag des damaligen U.S.-Justizministers Robert Kennedy, Bruder des U.S.-Präsidenten John F. Kennedy, versteigert wurde, wurden die siegreichen Bieter (329 Millionen U.S.-Dollars) der geheimen (!?) Auktion, ein anonymes Versicherungs-Konsortium mit 225 Mitgliedern (Hauptaktionär: Rockefeller), von den Investment-Banken First Boston Corporation (Chase Manhattan Group) undBlyth & Company (First National Group) vertreten – beides Rockefeller-Agenturen. Die finanzielle Abwicklung besorgte mit der Chase Manhattan Bank of New York einmal mehr und ebenfalls ein Rockefeller-Institut. Alles in einer Hand und unter einem Dach, sozusagen… 1) 2) 3) 4)

Faschismus / Sozialismus / Kommunismus: Herrschaft der Kartelle durch Patente / Monopole

„I. G.“ steht für „Interessen-Gemeinschaft“ – also für „Kartell“, „Syndikat“ oder „Trust“. Ein »Kartell« ist ein Mittel, um den Wettbewerb eines freien Marktes zu umgehen und ein Monopol zu erlangen. („Wettbewerb ist Sünde!“ [John D. Rockefeller, Sr.] 17)) Es führt immer zu einem Preisdiktat und zu einer Einschränkung der Produktauswahl. Die Bezeichnung „Farben“ rührt daher, daß die moderne chemische Industrie ihren Ursprung in der Entwicklung von Farbstoffen hat; tatsächlich war es die Bezeichnung für die gesamte Chemie einschließlich Munitions- und Medikamenten-Produktion. Wer Munition und Medikamente produziert und kontrolliert, beherrscht – über Krieg und Medizin – die Bevölkerungen aller Staaten der Erde und damit (fast) die gesamte Menschheit. 1) 2) 3) 4)

Eben wurde festgestellt, daß Kartelle ein Mittel sind, Konkurrenz auszuschalten und Monopole zu erlangen. Das heißt, Kartelle sind nicht dasErgebnis des freien Marktes, des freien Unternehmertums, sondern einMittel der Flucht aus dem freien Unternehmertum und ein Instrument für dessen Zerstörung. Darum arbeiten Kartelle und kollektivistische Regierungen (Monopol-Kapitalismus / Faschismus, „Sozialismus“, „Kommunismus“) immer zusammen: Eine starke, aber korrumpierte und so kontrollierte Regierung mit der Macht, jeden Aspekt des Wirtschaftslebens per Gesetz zu regulieren und reglementieren, ist der beste Kollaborateur und Komplize der privaten Kartelle, Syndikate, Trusts und Monopolisten.

Daraus folgt weiter: wenn ein starker Staat gut für Kartelle ist, ist einstärkerer Staat besser und ein totalitärer Staat am besten für Kartelle. Aus diesem Grund sind private Kartelle schon immer die hinter den Kulissen fädenziehenden Förderer jeder Form des staatlichen Totalitarismus gewesen: Sie finanzierten die Bolschewiken der Russischen (Kontra-) Revolution, förderten die Faschisten in Italien und unterstützten die National-Sozialisten in Deutschland. Und sie waren und sind die treibende Kraft hinter der planmäßigen Entwicklung zur Brüsseler EU (Europäische Union /„Vereinigte Staaten von Europa“) und schließlich zur globalen faschistischen Plutokratie der New World Order / Neuen Weltordnung (NWO).

Der Staat wird also zum politischen Instrument der privaten Kartelle / des Monopol-Kapitals / der Hochfinanz zur Durchsetzung und zum Schutz ihrer ökonomischen Privat-Interessen. Das aber ist per definitionem Faschismus:„»Faschismus« ist die Diktatur des Monopol-Kapitals“ (Robert Brady)18), die totale Kontrolle des Staates durch die Privat-Wirtschaft. Faschismus besteht in der totalen privaten Beherrschung aller drei Gewalten: Legislative (Regierung / Parlament), Exekutive (Administrative / Polizei / Militär) und Judikative (Justiz), das heißt des gesamten Staats-Apparates (und damit der Aufhebung der für eine Demokratie unabdingbar notwendigen Gewalten-Teilung), sowie der (gleichgeschalteten) Medien zwecks Zensur und als Propaganda-Apparat zur Manipulation der öffentlichen Meinung.

„Kommunismus ist – in der Praxis – ein System, in dem die Regierung die totale Gewalt besitzt, nicht nur politische Gewalt, sondern auch die Gewalt über die Wirtschaft, über die Erziehung, über die Kommunikation , etc. [d. i. Absolutismus] (…) Das … System des freien Unternehmertums[Kapitalismus] war … ursprünglich … das Gegenteil des Kommunismus. (…) Freies Unternehmertum bedeutet Wettbewerb. (…) Ein Monopolist versucht, den Wettbewerb zu eliminieren. Tatsächlich äußerte ein Rockefeller einmal: »Wettbewerb ist eine Sünde.« Diese Männer waren [sind] keine Verfechter des freien Unternehmertums.“ 19)

Die chemische Industrie ist völlig (zu einhundert Prozent) in der Hand von staatlich geschützten und gestützten Kartellen und herrscht ihrerseits über den Staat. Bereits 1937 war das so offensichtlich, daß die amerikanische Zeitschrift Fortune in einem Leitartikel schrieb:

„Trotz der allmählich sinkenden Kurve der Realpreise ist die chemische Industrie eine »geordnete« [regulierte] Industrie. Sie praktizierte die »Kooperation« [Kartell-Politik], lange bevor sie von General Johnsonerfunden wurde. Sie wurde selten von Überproduktion geplagt, hat keine eigene Depression durchgemacht und sich selten in lange und blutige Preiskriege verwickelt… Im großen und ganzen hat sich die chemische Industrie in einer Weise selbst reguliert, daß sogar ein Sowjet-Kommissar seine Freude daran hätte… Die Industrie praktiziert ganz eindeutig eine Art Planwirtschaft.“ 20)

„In den größten und modernsten multinationalen Konzernen haben die Planung und nachfolgende Überwachung des Plans einen Umfang und Grad von Detailliertheit angenommen, die ironischerweise eine mehr als oberflächliche Ähnlichkeit mit der staatlichen Planungs-Aktivität kommunistischer Länder aufweisen.“ 21)

Die beiden amerikanischen Wirtschafts-Journalisten und Autoren George Stockings und Myron Watkins analysierten und resümierten 1946 in ihrem Buch „Cartels in Action“:

„Die deutschen Chemie-Industrien kamen einem völligen Kartell so nah, wie es mit den kombinierten Anstrengungen und dem Organisations-Talent der deutschen Wirtschaft und des Nazi-Staats nur möglich war…. Schon vor 1933 waren Industrie-Zusammenschlüsse weit fortgeschritten, am weitesten vielleicht in der Chemie. Der Faschismus vollendete dieses Programm lediglich und faßte die Gesamt-Struktur zusammen… Bei den Kartellen, die der Nazi-Staat der deutschen Industrie aufsetzte, ist oft nur schwer zu entscheiden, wo die staatliche Kontrolle endete und die Kontrolle der Kartelle begann. Letztlich führte der Totalitarismus zu einer fast völligen Vereinigung von Wirtschaft und Staat.“ 3) 22)

Die führende Rolle des supranationalen Chemie-Kartells I. G. Farben bei der „feindlichen Übernahme“ Deutschlands durch die National-Sozialisten / Faschisten

Die Unterstützung und Förderung totalitärer Regime durch private, meist jüdische Kartelle entwickelte sich bereits vor dem Ersten Weltkrieg in Deutschland. Die Kartelle, die sich nach dem Ersten Weltkrieg zu der I. G. Farben AG zusammenschlossen, hatten schon den Deutschen Reichskanzler Otto von Bismarck unterstützt, weil sie in seiner kollektivistischen „Staats-Philosophie“ eine hervorragende Möglichkeit erkannten, unter dem Deckmantel eines vorgeblichen „Patriotismus“ eine privilegierte Machtstellung zu erobern. Das Endziel war die Erlangung der Weltherrschaft durch die transnationale private Hochfinanz und ein von der I. G. Farben AG diktierter globaler Superstaat („NWO“): 3) 23)

„Die I. G. Farben wird in der Regel als riesiges deutsches Kartell beschrieben, das die chemische Industrie der ganzen Welt beherrscht, aus der Gewinne in das Frankfurter Hauptquartier zurückströmen. Sie ist aber keineswegs nur ein von den Deutschen kontrolliertes Industrie-Unternehmen zur Erwirtschaftung von Gewinnen im In- und Ausland. Vielmehr ist sie eine kabbalistische Organisation, und muß auch als solche betrachtet werden, die durch Auslandstöchter und verborgene Verbindungen eine weitgespannte und effiziente Spionage-Maschinerie betreibt – mit dem Endziel der Erlangung der Weltherrschaft und eines von der I. G. Farben geführten Weltsuperstaates.“  3) 23)

Das Kartell nahm sogar Einfluß auf die Wahlen der amerikanischen Präsidenten: Im Jahre 1916 schreib Hugo Schwitzer, leitender Mitarbeiter der Firma Bayer, einen Brief an den deutschen Botschafter von Bernstorffin Washington. Darin führte er aus, wie wichtig es sei, auf die Wahl eines U.S.-Präsidenten hinzuarbeiten, dessen Ansichten und parteipolitische Ausrichtung mit den Zielen der I. G. Farben harmonierten. Unter anderen über den Demokraten und späteren Republikaner Herman A. Metz, Präsident der H. A. Metz Company of New York, eines großen Pharma-Vertriebes unter Kontrolle der I. G. Farben, Präsident  der General Dyestuff Corporation(I. G. Farben) sowie Vize-Präsident und Finanz-Direktor der American I. G.Farben-Holding und Vorstands-Mitglied der Bank of Manhattan (Warburg), lancierte die I. G. Farben die beiden U.S.-Präsidenten Calvin Coolidge undHerbert Hoover in ihre Ämter. Hoover ernannte denn auch noch als Handels-Minister Männer wie Henry Howard, Vize-Präsident der Grasseli Chemical Company, Walter Teagle, Präsident der Standard Oil of New York(Rockefeller), Lammot DuPont von der DuPont Company und Frank A. Blair, Präsident der Centaur Company (Sterling Products), in den „Nationalen Beirat für Chemie“. 3) Das Kartell war / ist „immer und überall“…

Als U.S.-Präsident holte Herbert Hoover im August 1929 den früheren Privat-Sekretär seines Vorgängers Calvin Coolidge, Edward T. Clark, als seinen Privat-Sekretär ins Weiße Haus zurück. Clark hatte am 4. März 1929 seinen Posten im Weißen Haus gekündigt und war Vize-Präsident des I. G.-Farben-Konglomerats Drug., Incorporated, geworden, in dem so wichtige Unternehmen wie Bayer, Bristol-Meyers, Edward J. Nobles LifeSaversRexall-Liggett Drugstores, Sterling Products, United Drug, Vick Chemical Company, Winthrop u. a. zusammengeschlossen waren. 3) Das Kartell war / ist „immer und überall“…

Das U.S.-Finanz-Ministerium beschrieb nach dem Krieg die Verflechtung und Verfilzung des supranationalen Chemie-Kartells mit der Hochfinanz und deren Verschleierung durch seine Tarn-Organisationen wie die SchweizerSocieté Internationale pour Participations Industrielles et Commerciales(„Internationale Industrie- und Handelsbeteiligungen A. G.“) und dieInternationale Gesellschaft für Chemische Unternehmungen A. G. (I. G. Chemie) als

„…eine Verschwörung zur Verheimlichung, Tarnung und Verschleierung von Eigentums-Verhältnissen und zur Beherrschung von Vermögen und Beteiligungen in vielen Ländern der Welt, einschließlich der Vereinigten Staaten, durch die I. G. Farben.“ 3) 24)

Als Henry Ford 1931 in Deutschland eine Niederlassung seiner Ford Motor Company gründete, erwarb die I. G. Farben 40 % der Aktien. Carl Bosch, General-Direktor der I. G. Farben, und Carl Krauch, Aufsichtsrat-Vorsitzender der I. G. Farben, wurden in den Aufsichtsrat der deutschenFord-Werke berufen. In den U.S.A. wurde Fords Sohn Edsel Mitglied des Aufsichtsrats der American I. G. Chemical Corp., des amerikanischen Zweiges der I. G. Farben, desgleichen Walter Teagle, Präsident derStandard Oil of New York (Rockefeller), Charles E. Mitchell, Präsident derNational City Bank of New York (Rockefeller) und Paul M. Warburg, Direktor der American I. G. Chemical Corp. und der Agfa Ansco, Inc., zweier weitererI. G.-Farben-Firmen. (Die deutschen FordWerke wurden dann auch – im Unterschied zu allen anderen ausländischen Industrie-Unternehmen im „Dritten Reich“ – auf Betreiben von Carl Krauch und Hermann Göring vor dem Zweiten Weltkrieg „selbstverständlich“ nicht beschlagnahmt und „nationalisiert“) 3) 25)

„Ohne die enormen Produktionsstätten der I. G. Farben, ihre Forschungen, ihre technischen Erfahrungen und die Konzentration wirtschaftlicher Macht wäre Deutschland [Adolf Hitler und die NS] niemals in der Lage gewesen, im September 1939 den Krieg anzufangen.“ 26)

Schon lange bevor Adolf Hitler mit Hilfe des Kartells überhaupt national zu Bekanntheit und Bedeutung gelangte, war das Kartell hinter den Kulissen die beherrschende Macht über mehrere deutsche Regierungen gewesen.Hermann Schmitz, General-Direktor der I. G. Farben, war persönlicher Berater des Reichskanzlers Heinrich Brüning (Zentrum). Carl Duisberg, der erste Vorsitzende der I. G. Farben und Gründer der American Bayer Co., des amerikanischen „Ablegers“ der Firma Bayer, und Carl Bosch, vor Hermann Schmitz General-Direktor der I. G. Farben, hatten einen geheimen „Politischen Ausschuß“ gegründet, um alle Parteien in Deutschland zu infiltrieren, zu korrumpieren und zu kontrollieren. Spätestens ab 1925 bestimmte das Kartell der I. G. Farben die deutsche Politik vollständig. 3)

Im selben Jahr forderte Carl Duisberg in einer Rede vor der zentralen deutschen Wirtschaftsorganisation, dem Reichsverband der Deutschen Industrie, einen „starken Mann“:

„Wir hoffen, daß unsere Worte heute auf ein Echo stoßen und daß wir den starken Mann finden werden, der uns endlich alle unter einen Hut bringt…, denn er [der starke Mann] ist für uns Deutsche [das Kartell], wie wir seitBismarck wissen, immer notwendig gewesen.“ 27)

(Schon 1916, noch unter der Ägide von Kaiser Wilhelm II., hatte Walter Daitz, Mitarbeiter der I. G. Farben, einen Artikel verfaßt, der von dem Kartell veröffentlicht wurde. Darin führte er aus, daß der Kapitalismus analog dem internationalen Sozialismus in einen nationalen Staats-Sozialismus [National-Sozialismus/Faschismus] verwandelt werden müsse:

„Ein neuer Typus von Staats-Sozialismus erscheint auf der Bildfläche, völlig verschieden von allem, was jeder einzelne von uns sich je erträumt oder ausgedacht hat. Auf wirtschaftlichem Gebiet werden weder Privat-Initiative noch Privat-Kapitalismus gelähmt werden, aber der Staats-Sozialismus wird sie insofern seinen Interessen gemäß organisieren, als das Kapital in der Volkswirtschaft konzentriert und nach außen hin einheitlich gelenkt wird… Diese Wandlung des Kapitalismus fordert mit allen ihrer innewohnenden Konsequenz eine Wieder-herstellung des früheren Gegengewichtes, des internationalen Sozialismus. Sie wird in einen nationalen Sozialismus[National-Sozialismus / Faschismus] umschlagen.“  3) 28)

18 Jahre später war diese Verschwörungs-Theorie in die Verschwörungs-Praxis umgesetzt: Am 30. September 1934 veröffentlichte die I. G. Farbeneinen Bericht, in dem sie erklärte: „Eine Entwicklungsphase ist nun abgeschlossen, die den Grundprinzipien einer national-sozialistischen[faschistischen] Wirtschaft entspricht.“ 3) 29))

Bereits im Mai 1941 hatte der geläuterte ehemalige Kommunist und National-Sozialist Richard Krebs vor dem Kongreß-Ausschuß für„Unamerikanische Aktivitäten“ ausgesagt:

„Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß die GESTAPO sich bereits 1934 völlig in der Hand der I. G. Farben befand. Sie ging so weit, ein eigenes GESTAPO-Gefängnis auf ihrem großen Werksgelände in Leuna einzurichten, u. begann, besonders nach Hitlers Macht-Ergreifung, ihre Aktivitäten über Tochter-Gesellschaften im Ausland auszudehnen.“ 3) 30)

Nach dem (vorerst) erfolglosen Putschversuch der National-Sozialisten am 9. November 1923 hatte das Kartell seinen „starken Mann“ wenig später inAdolf Hitler gefunden. Seit 1928 unterstützte das Kartell den späteren „Führer“ inoffiziell, ab 1931 dann offiziell massiv. Max Ilgner, ein NeffeHermann Schmitz´, hatte engen persönlichen Kontakt mit Hitler. Offiziell wurde Ilgner als „Finanz-Direktor“ der I. G. Farben bezeichnet; tatsächlich war er der Leiter des höchst effizienten internationalen Spionage-Netzes des Kartells. Der Privat-Konzern war die Zentrale der Partei- und Militär-Spionage der National-Sozialisten; die Verbindungen zum Oberkommando der Deutschen Wehrmacht bestanden seit 1928. 3) 31)

In den folgenden Jahren wurden die guten Beziehungen zwischen der I. G. Farben und den National-Sozialisten durch Heinrich Gattineau, den persönlichen Sekretär der Kartell-Funktionäre C. Duisberg u. C. Bosch und Leiter der Öffentlichkeits-Arbeit der I. G. Farben, noch intensiviert und forciert. Das war auch „nötig“, denn im Herbst 1932 verlor die Partei der National-Sozialisten und Adolf Hitlers, die National-Sozialistische Deutsche Arbeiter-Partei (NSDAP), sehr stark an Boden; bei den neuerlichen Wahlen zum Reichstag am 6. November 1932 büßte sie mehr als 2 (zwei) Millionen Stimmen ein (von 37,4 % auf 33,1 %).

(Adolf Hitler erhielt bei dieser nach juristischen und demokratischen Regeln und Gesetzen letzten als »gültig« zu bezeichnenden Wahl weniger als 27 % der Stimmen aller Stimm-Berechtigten. Es trifft also überhaupt nicht zu, daß Hitler von der Mehrheit des Deutschen Volkes gewählt worden wäre. Auch hatte die große Mehrheit des kleinen Teils der deutschen Wähler der NSDAP nicht »Krieg und KZ«, sondern in naiver Hoffnung »Arbeit und Brot« gewählt. Daß sie von Adolf Hitler und der Hochfinanz hinterhältig getäuscht und hintergangen, betrogen und mißbraucht wurden, ist eine historische Tragödie.)

Da die NSDAP aber am besten in die Pläne des Kartells paßte, stellten sich die deutsche Industrie, die Medien und die I. G. Farben mit ihrem ganzen Einfluß, ihrer gesamten Macht und ihrem Kapital voll hinter Adolf Hitler u. seine Partei. Die erste finanzielle Zuwendung betrug drei Millionen Reichsmark in Gold – und es sollten noch erheblich mehr folgen! 3) 32)

„Hitler hatte … eine mächtigere Unterstützung erhalten, als er sich je zu erträumen gewagt hatte. Die deutschen Industrie- und Finanzgewaltigen mit der I. G. Farben an der Spitze schlossen sich zusammen und gaben Hitlerihre volle Unterstützung. (…) Mit dieser Rückendeckung konnte er ohne Verzögerung den blutigen faschistischen Staat errichten.“ 33)

Wichtige Rollen spielten das „ausländische“ Bankhaus Schröder und Franz von Papen, der Mitglied im freimaurerischen „Herrenclub“ um die GeneräleGroener und Schleicher und den Sohn Hindenburgs sowie „Geheimkämmerer“ des Papstes war und von diesem 1934 für seine „politischen Verdienste“ den „Christus-Orden“ (sic!) erhielt: 34)

„Über den Keppler-Kreis kam am 4. Januar 1933 bei Baron Kurt von Schröder in Köln jene Unterredung zwischen Hitler und dem Ex-Reichskanzler und Vertrauensmann Hindenburgs, Franz von Papen, zustande, die am 30. Januar 1933 zur Bildung eines nationalsozialistisch-konservativen Koalitionskabinetts unter Hitler führte.“ 35)

Zusammen mit anderen deutschen Industriellen hatte Fritz Thyssen ein Schreiben unterzeichnet, daß Druck auf den Reichs-Präsidenten Paul von Hindenburg ausübte, Adolf Hitler zum Reichs-Kanzler zu ernennen. 36)Nach der folgenschweren, verhängnisvollen Ernennung Hitlers zum Kanzler durch den greisen, vermutlich senilen, vielleicht schon dementen Hindenburgam 30. Januar 1933 wurde Hermann Schmitz, General-Direktor der I. G. Farben, Direktor der Deutschen Reichsbank und bereits persönlicher Berater der beiden letzten Reichs-Kanzler Heinrich Brüning und Franz von Papen, Ehrenmitglied des Reichstages und Geheimrat. Carl Krauch, Aufsichtsrat-Vorsitzender der I. G. Farben, wurde vertrauter Berater des Reichsluftfahrt-Ministers, Oberbefehlshabers der Deutschen Luftwaffe, Stellvertreters Hitlers und Schöpfers der Geheimen Staatspolizei(GESTAPO), des Reichs-Marschalls Hermann Göring, bei der Durchführung des Vierjahresplans. 3)

Am 23. März 1933 schließlich verschaffte sich Hitler mit dem „Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich“ („Ermächtigungs-Gesetz“) diktatorische Vollmachten. Am 2. Mai zerschlug Hitler die Gewerkschaften und ließ ihre Funktionäre verhaften; im Verlauf des Sommers zwang er alle anderen Parteien zur Auflösung und ließ ihre führenden Mitglieder inhaftieren. Ab dem 14. Juli 1933 existierte per Gesetz nur noch (s)eine Partei – die NSDAP. (Vgl. die SED in der DDR und die KPDSU bzw. denSowjet / die Duma in der UdSSR!)

Doch es war nicht nur das Geld des Kartells, das den National-Sozialisten zugutekam. Auch alle Zeitungen, die im Besitz des Kartells oder wegen ihres Werbe-Etats von ihm abhängig waren, stellten sich öffentlich hinter Hitlerund seine Partei. Dadurch schufen sie erst das positive Bild und die ungeheure Popularität Adolf Hitlers, die die Mehrheit des Deutschen Volkes dazu brachten, ihn als den „starken Mann“ und seinen „Führer“ zu akzeptieren. 3) 37)

Aber auch und vor allem John D. Rockefeller höchstpersönlich protegierteAdolf Hitler und seine Gefolgsleute: Über die I. G. Farben beauftragteRockefeller die amerikanische professionelle Public-Relations-Agentur vonIvy Lee, seinem persönlichen Image-Berater und Öffentlichkeits-Arbeiter,Hitler und die Führung der National-Sozialisten professionell zu „beraten“ und deren Image bei dem Deutschen Volk zu verbessern. Das gab Leeselber widerwillig zu – und zwar 1934 vor dem amerikanischen „Kongreß-Ausschuß zur Unter-suchung ausländischer Propaganda und anderer subversiver Aktivitäten“ („Dies-Ausschuß“, nach dem Vorsitzenden Martin Dies; 1934 hieß der Vorsitzende John W. McCormack). 3)

(Ivy Lee hatte dem Multi-Milliardär John D. Rockefeller, der einen schlechten Ruf hatte, u. a. geraten, bei allen öffentlichen Auftritten stets Rollen mit blanken [!] Zehn-Cent-Münzen bei sich zu tragen und sie an Kinder zu verteilen. [Wohlgemerkt: keine 1- oder 2-Dollar-Münzen, sondern nur 10-Cent-Stücke…!] Weil Rockefeller diesem perfiden Rat folgte, wurde er seinen alten Ruf des Geizes und der Habgier los und zunehmend als vermeintlich „wohltätiger, gütiger, kinderlieber Philanthrop“ [sic!] geschildert. Wie wenig es doch bedarf, um [selbstverschuldet] unmündige Menschen einzuseifen u. über den Löffel zu balbieren…) 3)

 

Quellen:

August Kowalczyk / Aleksandra Niedzwiecki / Matthias Rath / Paul Anthony Taylor, Die Nazi-Wurzeln der „Brüsseler EU“, Hrsg. Dr. Rath Health Foundation, © 2011 Dr. Rath Health Foundation

http://www.reject-the-eu.co.uk/nazi-roots/introduction/index.html

http://www.profit-over-life.org (mehr als 50.000 bisher nicht veröffentlichte historisch-authentische Dokumente des Internationalen Militär-Tribunals [IMT] / der Nürnberger Prozesse)

http://www.relay-of-life.org (mehr als 100 Seiten des bisher nicht veröffentlichten offiziellen Berichtes des U.S.-Kongresses von 1945 über die Grundlagen und Ursachen des Zweiten Weltkrieges)

http://www.cartel-roots-www2.org (U.S.-Kongreß-Anhörungen zu den I. G. Farben während des IMT)

Carroll Quigley, Tragedy and Hope. A History of the World in Our Time, The Macmillan Company, New York 1966

 

Sonstige Quellen:

1) Nach JOHANNES ROTHKRANZ,

2) Nach G. Edward Griffin, Die Kreatur von Jekyll Island. Die US-Notenbank Federal Reserve – Das schrecklichste Ungeheuer, das die internationale Hochfinanz je schuf, KOPP-Verlag, Rottenburg 2006

3) Nach G. Edward Griffin, Eine Welt ohne Krebs. Die Geschichte des Vitamin B 17 und seiner Unterdrückung, Teil zwei, Kapitel 13 – 17, S. 201 – 278, KOPP-Verlag, Rottenburg 2008

4) Nach Ron Paul, Befreit die Welt von der US-Notenbank! Warum die Federal Reserve abgeschafft werden muss, KOPP-Verlag, Rottenburg 2010

5) Das Versailler Diktat – Vollständiger Vertragstext, ARNDT-Verlag, Kiel 2012, ISBN 978-3-88741-195-4

6) Nach Berndt zu Kollwitz-Seldte, Das Weißbuch. Dokumente zur Vorgeschichte des Krieges, ATB: Die Büchermacher, Reprint, Langenau 2000, ISBN 3-00-006496-6

7) Nach O.M.G.U.S. (Office of Military Government for Germany, United States, Finance Division – Financial Investigation Section [Militär-Regierung der Vereinigten Staaten für Deutschland, Finanz-Abteilung – Sektion für finanzielle Nachforschungen]) – The National Archives of the United States: Ermittlungen gegen die Deutsche Bank, Sonderband derAnderen Bibliothek, Herausgegeben von Hans Magnus Enzensberger, Verlegt bei Franz Greno, Nördlingen, 4. September 1985, Copyright © 1985 by GRENO Verlagsgesellschaft m. b. H., Nördlingen, ISBN 3921568668

8) Norbert Knobloch, Adolf Hitler ein Rothschild?, Eigenverlag, 2012

9) James P. Warburg, The West in Crisis, Doubleday & Company, Inc., Garden City / New York 1959, S. 35

10) T. R. Fehrenbach, The Swiss Banks, McGraw-Hill, New York 1966, S. 216 – 219

11) Leslie Waller, The Swiss Bank Connection, Signet Books, New York American Library, Inc., New York 1972, S. 162

12) Nach Frank Capell, Henry Kissinger: Soviet Agent,

13) Nach Christopher Hitchens, Die Akte Kissinger

14) Nach Dr. John Coleman, Das Komitee der 300, Edition LibLit, Peiting 2004

15) Nach David Icke, And the Truth Shall Set You Free,

16) Nach F. William Engdahl, Saat der Zerstörung. Die dunkle Seite der Gen-Manipulation, KOPP-Verlag, Rottenburg 2013, Kapitel 6, „Kissinger und die Nahrungsmittelpolitik“,„Kissingers Nahrungsmittelwaffe“ (S. 126 ff.) und Kapitel 14, „Kissinger und die biologische Kriegsführung“ (S. 298 ff.)

17) Zit. n. William Hoffman, David: A Report on a Rockefeller, Lyle Stuart, Inc., New York 1971, S. 2

18) Zit. n. Richard Sasuly, I. G. Farben, Boni & Gaer, New York 1947, S. 128 (Deutsche Ausgabe: I. G. Farben, Verlag Volk und Welt, Berlin 1952, S. 150)

19) James Perloff, The Shadows of Power, Appleton: Western Islands 1988, S. (Anm. d. d. Verf.)

20) „Chemical Industry“, Leitartikel in Fortune, Ausgabe Dezember 1937, S. 157, 162; zit. n.G. Edward Griffin, Eine Welt ohne Krebs, a. a. O., S. 213 / 214

21) „Implications of Multinational Firms for World Trade and Investment for U.S. Trade and Labor”, Stellungnahme der U.S.-Zollkommission, Februar 1973, S. 159; zit. n. G. Edward Griffin, Eine Welt ohne Krebs, a. a. O., S. 214

22) George Stockings / Myron Watkins, Cartels in Action, The Twentieth Century Fund, New York 1946, S. 411 / 501

23) Nach Howard Armbruster, Treason´s Peace, Beechhurst Press, New York 1947, S. vii

24) Nach Leslie Waller, The Swiss Bank Connection, a. a. O., S. 164

25) Nach Josiah E. DuBois, Jr., The Devil´s Chemist, Beacon Press, Boston 1952, S. 247 / 248

26) Joseph Borkin, The Crime and Punishment of I. G. Farben, The Free Press, New York 1978, S. 1 (Anm. d. d. Verf.)

27) Nach Richard Sasuly, I. G. Farben, a. a. O., S. 65 (Deutsche Ausgabe: S. 86) (Anm. d. d. Verf.)

28) Nach R. Sasuly, I. G. Farben, a. a. O., S. 53 (Deutsche Ausgabe: S. 74)

29) Aus: Scientific and Technical Mobilization, Anhörungen vor dem Kilgore-Untersuchungs-Ausschuß des Senats-Ausschusses für Militärische Angelegenheiten, Teil XVI, Seite 1971; zit. n. G. Edward Griffin, Eine Welt ohne Krebs, a. a. O., S. 223

30) Nach Howard Armbruster, Treasons Peace, a. a. O., S. 273; vgl. die persönliche Schilderung Krebs´ unter dem Pseudonym Jan Valtin mit dem Titel Out of the Night, Alliance Book Corp., New York 1941

31) Nach Richard Sasuly, I. G. Farben, a. a. O., S. 97 / 98 (Deutsche Ausgabe: S. 119 / 120)

32) Nach Richard Sasuly, I. G. Farben, a. a. O., S. 63; 69 (Deutsche Ausgabe: S. 83 / 84; 90)

33) Nach Richard Sasuly, I. G. Farben, a. a. O., S. 63; 69 (Deutsche Ausgabe: S. 83 / 84; 90)

34) Nach Roland Bohlinger, Asche auf unser Haupt? Von Ursache und Wirkung, in: Eustace Mullins, Die Bankierverschwörung. Die Machtergreifung der Hochfinanz und ihre Folgen, Verlag für ganzheitliche Forschung und Kultur, Struckum / Nordfriesland, o. J., S. 205 / 206; vgl. K. D. Bracher / G. Schulz / W. Sauer, Nationalsozialistische Machtergreifung, Berlin 1973

35) Walther Görlitz, Geldgeber der Macht, Düsseldorf 1976, S. 60; zit. n. Roland Bohlinger,Asche auf Unser Haupt? Von Ursache und Wirkung, in: Eustace Mullins, Die Bankierverschwörung, a. a. O., S. 205

36) Nach Andreas von Rétyi, Skull & Bones. Amerikas geheime Machtelite, KOPP-Verlag, Rottenburg 2007, S. 131

37) Nach Richard Sasuly, I. G. Farben, a. a. O., S. 106 (Deutsche Ausgabe: S. 129)

http://www.mmnews.de/index.php/politik/23434-die-wurzeln-der-bruesseler-eu-iii

Pestizide schaden der Gesundheit und können das Hormonsystem aus dem Gleichgewicht bringen.

Avatar von rositha13Gesundheits-EinMalEins

Pestizide schaden der Gesundheit und können das Hormonsystem aus dem Gleichgewicht bringen. Das ist bekannt. Dass Pestizide aber sogar bis in die dritte Folgegeneration schaden können, belegt eine neue Studie. Untersucht wurde die Wirkung eines Schädlingsbekämpfungsmittels, das seit mehr als einem Jahrzehnt verboten ist. Dabei zeigte sich, dass dieses nicht nur bei direktem Kontakt toxisch wirkt, sondern darüber hinaus zu Übergewicht führt, das Erbgut verändert sowie das Risiko für Nieren- und Eierstock-Krankheiten erhöht – und zwar noch bei den Urenkeln, die gar nicht mit dem Mittel in Berührung kamen.
Pestizide greifen Erbgut an

© Eléonore H – Fotolia.com

Pestizide: Generationsübergreifende Krankmacher

In Europa und den USA ist Methoxychlor seit über zehn Jahren wegen seiner giftigen und hormonstörenden Wirkung verboten, in vielen anderen Regionen leider noch nicht. Der Experte für Reproduktionsbiologie Mohan Manikkam wies jetzt an der Washington State University in Pullman nach, dass dieses Pestizid ein generationsübergreifender Krankmacher ist.

Übergewicht ohne direkten Kontakt mit…

Ursprünglichen Post anzeigen 345 weitere Wörter

Gefährliche radikale Verblendung

Auf deutschen Straßen patrouilliert die Scharia-Polizei: Unsere Toleranz schafft die Intoleranz der Anderen. Wir dürfen die Freiheit nicht zur Disposition stellen!

Früher gab es auf den Straßen den Schutzpolizisten, den Schupo. Die Zeiten ändern sich, der Schupo ist verschwunden, und dafür patrouilliert nun der Schapo von der Scharia-Polizei. Wir wissen nicht, ob es sich dabei um den einmaligen Auftritt einiger Irrer, die es ja auch unter Muslimen geben soll, handelt oder um einen Paradigmenwechsel der deutschen Kulturgeschichte. Sicher ist nur, dass es zu Letzterem kommen wird, wenn die Leitkultur sich nicht zur Wehr setzt.

Die letzten Meldungen aus dem Themenkreis der neuen Kolonisation (offizielle Diktion: „Migration“) klangen nicht gerade ermunternd: Rekordeinwanderungszahlen vornehmlich aus weniger entwickelten Ländern, Tausende terrorbereite Islamisten in Deutschland, zunehmender Rückfluss deutscher Terroristen aus Syrien.

Je stärker Weltanschauungen in relevanten Mengen auf engem Raum aufeinandertreffen, desto mehr steigt das Konfliktpotenzial. Das ist einer dieser naturbestimmten Leitsätze, die man heute nicht mehr äußern darf und die deshalb umso schmerzlicher an Relevanz gewinnen. Der irgendwo zwischen bemitleidenswert und dreist anzusiedelnde Auftritt der selbsternannten Scharia-Polizei in Wuppertal vom September ist ein Ausdruck dieser Konfliktlage.

Illegale Paralleljustiz

Für die, die es wirklich nicht mitbekommen oder schon wieder vergessen haben, noch einmal kurz die Fakten. Eine Gruppe junger Männer in orangefarbenen Westen mit der Aufschrift „Sharia Police“ war nachts durch die Wuppertaler Innenstadt gezogen und hatte feiernde Jugendliche zur Aufgabe ihres nach ihrer oder muslimischer Sicht Gott-ungefälligen Handelns aufgefordert. Als Organisator zündelte der ehemalige Feuerwehrmann und heutige konvertierte Prediger Sven Lau. Nach den Vorfällen behauptete er, es habe sich nur um eine geschickte Werbeaktion gehandelt.

Die Reaktion der politischen Öffentlichkeit inklusive des Zentralrats der Muslime („Zweckentfremdung unserer Religion”) war erfreulich resolut. Die Bundesregierung erklärte, sie wolle das Auftreten solcher „Scharia-Polizisten“ in Deutschland nicht hinnehmen und dagegen vorgehen. Innenminister Thomas de Maizière versicherte, er wolle „eine illegale Paralleljustiz nicht dulden“.

Sollte das Letztere ein freudscher Versprecher gewesen sein, müsste man sich natürlich schon fragen, welche legale Paralleljustiz er denn demnächst dulden werde. Die CDU forderte darüber hinaus Strafen und ein Verbot der „Scharia-Polizei”. Der NRW-Innenminister ordnete an, den Muslimen bei einem Wiederauftreten höchst offiziell die Jacken abzuziehen. Die Zeit wird weisen, wie viel davon nur die üblichen Besänftigungsversuche im Interesse einer virtuellen Integration waren.

Islamfreundliche Unterrichtsgestaltung

Wuppertal ist in jedem Falle sicher nicht der Untergang des Abendlandes. Doch unter der Oberfläche verschärft sich die Situation und wird zu ähnlichen oder schlimmeren Vorfällen führen. Dabei geht es nicht nur, aber auch um die Ausgrenzung muslimischer Mädchen vom Sportunterricht. Lehrer und Verbände klagen auch zunehmend über gemobbte nichtislamische Schüler an Brennpunktschulen und salafistische Gebetsflashmobs, ohne dass die Lehrer eine Handhabe dagegen hätten. Symbole der Terrorgruppe Islamischer Staat dürfen bundesweit offen gezeigt werden, weil die Strafbarkeit von „Sympathiewerbung“ für kriminelle oder terroristische Gruppierungen des Auslands 2002 auf Betreiben der Grünen von der rot-grünen Bundesregierung abgeschafft wurde.

Schon 2011 wurden in Rheinland-Pfalz interne Richtlinien des Kultusministeriums zu einer islamfreundlichen Unterrichtsgestaltung bekannt. Danach wurde unter anderem „die Organisation des Sexualkundeunterrichts in geschlechtshomogenen Gruppen“ empfohlen. Der Sport- und Schwimmunterricht solle von der Pubertät an nach Geschlechtern getrennt stattfinden. Klassenfahrten und sogar Klassenarbeiten sollten möglichst nicht während des Fastenmonats Ramadan stattfinden. So werden ohne Not und im Interesse falsch verstandener Toleranz wesentliche, mühsam in Aufklärung und Emanzipationsbewegung erarbeitete Werte zumindest zur Disposition gestellt.

Mir ist nicht bekannt, wie die Praxis in Rheinland-Pfalz jetzt gehandhabt wird – auf solche Ideen überhaupt zu kommen ist allerdings in jedem Fall ein absolutes Alarmsignal. Nicht zuletzt, weil vorher keinerlei Debatte innerhalb der Politik oder des Bildungssystems darüber geführt wurde. Der Philologenverband brachte es auf den Punkt, als er kritisierte, hier würden Integration und Segregation miteinander verwechselt.

Aussteiger-Programm verendet

Über die kulturellen Verwerfungen und die daraus entstehenden sozialen Problemlagen und Konfliktsituationen wird hier ein anderes Mal zu sprechen sein. Ein Beispiel sei aber noch gestattet, um zu zeigen, wie das System auch an anderen Fronten der Migration scheitert. Gerade ist ein „Hatif“ genanntes Aussteiger-Programm des Verfassungsschutzes stillschweigend verendet. Unter dem Titel „Heraus aus Terrorismus und islamistischem Fanatismus“ hatte es sich an „ideologisch und religiös radikalisierte Muslime“ wenden sollen. Der gute Wille war da, aber die Zielgruppe wollte einfach nicht anbeißen. Die eigens eingerichtete 24-Stunden-Hotline soll dem Vernehmen nach oft wochenlang nicht genutzt worden sein.

Der Kessel beginnt also zu sieden, auch wenn es die wenigsten wahrhaben wollen. Wenn der Berliner Tagesspiegel unter Hinweis auf die Religionsfreiheit schreibt, das Vorgehen der Staatsanwaltschaft in Wuppertal sei überzogen und zur Bekämpfung von Extremisten ungeeignet gewesen, und wenn er das Verhalten der Scharia-Polizei verharmlosend mit Aktionen der Heilsarmee vergleicht, ist das genau die Ignoranz irgendwo zwischen Defätismus und Laissez-faire, die den fatalen Umgang unserer Gesellschaft mit einem drängenden Problemen definiert.

Fatal aber, wenn die eigentlich als wertkonservativ geltende „Welt“ unter der Überschrift „Stoppt die Hysterie um die Scharia-Polizei!“ behauptet, die „Rhetorik deutscher Politiker“ stoße neben Extremisten auch moderate Muslime vor den Kopf. Nicht nur moralisch oder weltanschaulich ist das ein neuer Tiefpunkt politisch-korrekten Journalismus’, sondern auch intellektuell. Soll man jetzt Extremisten nicht vor den Kopf stoßen, oder soll man sie beliebig handeln lassen, damit man den moderaten Muslimen nicht selbiges antut? In dem Text eines gewissen Till-R. Stoldt wird dann weiter verharmlost was (nicht) verharmlost werden kann. So hätten elf kleine Jungs „grinsend“ ihre Spielchen getrieben, „clever kommuniziert“ und wären dabei „immer höflich“ geblieben.

Vergewaltiger vom Gericht laufengelassen

Als wie höflich man es wohl empfindet, wenn einem nachts elf bärtige und uniformierte Proletentypen umringen und zur moralischen Umkehr auffordern? Doch die Übeltäter sind für Till-R. ganz andere, nämlich deutsche Politiker, die in „Fernsehstatements einige Jahre bundesdeutscher Integrationspolitik karikierten“. Der Mann setzt Integrationspolitik mit der Legalisierung rechtsbrechender Propaganda gleich. Schließlich gehöre zum islamischen Recht auch das Vertrauen auf Gott, gütig gegen Eltern zu sein, zu beten und zu fasten. Bei dem zuhause möchte ich nicht zu Besuch sein. Final gelingt dem Autor noch der hanebüchene Umkehrschluss, dass, wenn man die deutschen Politiker ernst nähme, in Deutschland der Glaube an Gott oder die Barmherzigkeit gegenüber den Eltern verboten wäre.?!

Das ist mehr als Schund-Journalismus, das ist Unterstützung von Extremismus, egal in welchem Stadium sich diese Variante des Extremismus noch befindet. Und wenn in einer Zwischenüberschrift behauptet wird, deutsche Regierungsmitglieder träfen „Aussagen wie in einer Gesinnungsdiktatur sowjetischen Formats”, stellt sich die Frage, ob solche ehrenrührigen Aussagen noch durch die Pressefreiheit gedeckt sind.

So jedenfalls beginnt es, und es endet damit, wie vor gut einem Jahr in Großbritannien geschehen, dass ein muslimischer Vergewaltiger vom Gericht laufengelassen wird, weil er sich aufgrund seines kulturellen Hintergrundes gar keiner Schuld habe bewusst sein können. Der Moslem, der ein 13-jähriges Mädchen vergewaltigt hatte, konnte dem Richter klarmachen, ihm sei in einer Koranschule gelehrt worden, dass Frauen wertlos seien. Der 18-Jährige ergänzte, er habe aufgrund seiner islamischen Erziehung nicht gewusst, dass die Vergewaltigung nach britischem Recht illegal war. Selbstverständlich – man glaubt einfach nicht, es dem Richter sagen zu müssen – ist eine Vergewaltigung selbst nach islamischen Recht in der Regel nicht die Regel. Was sich hier aber zeigt, ist die Unsicherheit der etablierten Kultur, mit der einwandernden neuen Kultur umzugehen.

Propaganda gegen die Freiheit

Der Islamkritiker und Blogger Daniel Greenfield ergänzte seinen Artikel zu dem Thema mit den Worten: „Doch wehe denen, die einen Schweinekopf vor einer Moschee abladen und später behaupten, sie hätten nicht gewusst, dass dies illegal sei… Es gibt zweierlei Gesetze. Eines für Muslime und ein anderes für eingeborene Briten.“ Der vielleicht schlimmste Ausdruck dieser nur euphemistisch mit Unsicherheit zu umschreibenden Gemütslage des Abendlandes war in Deutschland mit Sicherheit die Legalisierung der religiös motivierten Beschneidung männlicher Kleinkinder im Jahre 2012.

So wenig, wie die Wuppertaler Aktion ein wirkliches Drama war, so sehr ist es die Art und Weise, wie wir mit solchen Situationen umgehen. Wie wir mit unserer Toleranz die Intoleranz der Anderen systematisch aufpäppeln. Unsere Toleranz ist eine erworbene Kulturleistung, die im Niedergang paradoxerweise dazu führt, dass sich diese Kultur selbst abschafft. Denn wenn wir die Feinde der Freiheit bei ihrer Propaganda gewähren lassen, dann ist es nicht weit zur Institutionalisierung der Unfreiheit. Nicht von ungefähr haben die Initiatoren in Wuppertal angekündigt, demnächst Schariazonen in deutschen Städten einrichten zu wollen.

Eigentlich nennen sie das ja „Shariah Controlled Zone”. Warum eigentlich auf Englisch? Weil auch die konvertierten Deutschen kein richtiges Deutsch können? Weil die Idee aus London stammt, wo schon vor einem Jahr die islamistische Migranten-Polizei durch die Straßen marschierte? Oder weil eine islamische Internationale dahintersteckt? Egal, denn in jedem Falle hört hier der Spaß auf. In einer solchen schariakontrollierten Zone sollen die Verhaltensregeln der radikalen Muslime gelten: kein Alkohol, kein Glücksspiel, keine Musik, nicht einmal Pornografie.

Alarmstimmung angesagt

Die Wuppertaler Islam-Aktivisten haben angekündigt, nun nicht mehr als Polizisten, sondern sozusagen als moraline Streetworker unterwegs zu sein. Doch der Wolf im Schafspelz ist gleichwohl ein Wolf. Spiegel-online hat hier einmal durchaus recht, wenn er die Wuppertaler als ein Alarmzeichen für unsere Gesellschaft beschreibt, das weit über den Islam hinausgeht. In Teilen der Gesellschaft laufe einiges grundsätzlich falsch. Warum seien junge Männer so empfänglich für Parolen von Rattenfängern? Woher komme diese Lust an Provokation und Gewalt? Ein weites Feld, das in diesem Blog bekanntlich wöchentlich beackert wird.

Deshalb sei hier auch noch zu ergänzen erlaubt, dass kürzlich ein kritischer Post von Konrad Kustos zu den von ihm im Prinzip durchaus geschätzten Montagsdemonstrationen in den Foren zu einem fanatischen und an Destruktivität nicht zu überbietenden Shitstorm geführt hat, der in persönlichen Beleidigungen und Bedrohungen mündete. Wenn also selbst Friedenskämpfer ihre Sache nur noch mit Gewalt selbst gegenüber eigentlichen Verbündeten zu vertreten können meinen, wenn sie, wie geschehen, Vernunft, Logik und die korrekte Anwendung von Sprache als Teufelswerk verdammen, dann ist wohl wirklich Alarmstimmung angesagt.

Vielleicht sollten wir daraus aber auch schließen, dass trotz aller erforderlichen Maßnahmen zur Sicherung unserer freiheitlichen Lebensweise (die erheblichen Zerstörungen einmal ausgeklammert, die das herrschende System selbst anrichtet) der Großteil radikaler Aktionen und Verlautbarungen von (noch) einflussarmen Minderheiten und Individuen stammt. Minderheiten, die in ihrer radikalen Verblendung und persönlicher mentaler, moralischer und geistiger Notlage vor allem heiße Luft hinauskrakeelen. Dieser heißen Luft müssen wir einen kühlen Kopf entgegensetzen. Im Gegensatz zur Toleranz darf die Freiheit bei der Bekämpfung der Unfreiheit nicht zur Disposition gestellt werden.

Viel Ärger mit Orientalen? Der Islam hat doch nichts mit dem Islam zu tun

Udo Ulfkotte

Seit Jahren schon wird der deutschsprachige Raum von gewaltigen Flüchtlingswellen überrollt. Viele dieser Neuankömmlinge werden von den Eingesessenen hier skeptisch betrachtet, denn die Erfahrungen mit manchen Gruppen sind nicht eben positiv. Als ich vor einigen Jahren dazu den Bestseller Vorsicht Bürgerkrieg mit Prognosen veröffentlichte, da gab es einen empörten Aufschrei. Heute schreien jene verzweifelt um Hilfe, welche sich nicht auf die Entwicklung vorbereitet haben.

Propheten des Terrors über diese Entwicklung geschrieben.

Ich erinnere mich noch gut daran, wie wir ausgelacht wurden, als wir prophezeiten, dass die Entwicklung auch zu uns nach Europa kommen werde. Tatsache ist heute: Überall, wo der Islam auf andere Kulturen trifft, da gibt es – höflich ausgedrückt – »Konflikte«. Auch Enthauptungen von »Ungläubigen« gehören seit vielen Jahren schon zum ganz normalen Alltag in der islamischen Welt.

Wir nehmen davon nur keine Notiz – solange nicht Amerikaner, Briten oder Angehörige bestimmter anderer Staaten die Opfer sind. Als 2002 Daniel Pearl von Muslimen enthauptet wurde, da sorgte das ebenso weltweit für einen Aufschrei wie bei James Foley 2014. Wenn heute in Nigeria sieben Zivilisten einfach so von Muslimen enthauptet werden, dann sind das offenkundig Menschen zweiter Klasse – da schweigen unsere Medien.

Wir haben offenkundig Angst, der Realität ins Antlitz zu schauen. Wir machen uns lieber etwas vor und sagen: Der Islam hat nichts mit dem Islam zu tun. Wenn die ISIS-Kämpfer Menschen den Kopfabschneiden, dann hat das angeblich nichts mit dem Islam zu tun.

Wenn in Saudi-Arabien, dem Mutterland des Islam, jeden Freitag vor der großen Moschee in Riad Menschen der Kopf abgeschnitten wird, dann berichten wir nicht darüber. Denn das hat ja nichts mit dem Islam zu tun.

Nehmen wir einen anderen islamischen Staat: die Islamische Republik Iran. Dort werden Menschen nach islamischem Recht die Augen ausgebrannt oder die Hände abgehackt. Und wir schauen weg und behaupten, das habe eigentlich nichts mit dem Islam zu tun.

In Ägypten leben Dutzende Millionen Anhänger der radikalen Moslembruderschaft. Und unsere Medien behaupten, das habe eigentlich nichts mit dem Islam zu tun.

Der Emir von Qatar finanziert radikale Salafisten und wird zugleich von Bundeskanzlerin Merkel mit dem roten Teppich in Deutschland empfangen, schließlich haben die von Qatar finanzierten Salafisten (zu denen auch ISIS zählt) nichts mit dem Islam zu tun.

Politiker und Medien behaupten: Der Großteil des Islam da draußen hat gar nichts mit dem Islam zu tun.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie gut deutschsprachige Politiker den Islam angeblich kennen und beurteilen können. Ich kann da nicht mithalten. Ich selbst habe ja nur in Freiburg einwenig Islamkunde studiert, in Bochum Arabisch gelernt und wirklich kaum mehr als 17 Jahre überwiegend in der islamischen Welt gelebt.

Ich kenne bestimmt nur den »falschen« Islam. Oder habe ich den »richtigen« Islam kennengelernt, als ich viele Jahre lang die Islamophobie unter Muslimen und ihre ständigen Kriege, die sie gegeneinander führen, miterlebt habe?

Nach 17 Jahren unter Muslimen habe ich den Bestseller Vorsicht Bürgerkriegverfasst, später den aktualisierten Band Unruhen in Europa. Heute prügeln sich bei bürgerkriegsähnlichen Zuständen Kurden und ISIS-Sympathisanten mitten in Deutschland. Heute bekennen Muslime mitten in Deutschland, dass sie im Namen des Islam mitten in Deutschland Menschen »schlachten« wollen.

Unsere Medien behaupten, das alles habe nichts mit dem Islam zu tun. Unsere Polizisten haben Angst vor den Freitagsgebeten der Muslime − aber das hat natürlich nichts mit dem Islam zu tun.Fast jeder zehnte Salafist lebt inzwischen in Deutschland in Berlin – die Bundeshauptstadt bekommt ein Problem mit denen, die angeblich nichts mit dem Islam zu tun haben.

Die Wahrheit lautet: Wir befinden uns mitten im Krieg mit dem Islam. Und wenn unsere Politiker sagen »Der Islam gehört zu Deutschland« dann werben sie für Verständnis für unhaltbare Zustände, die sie selbst geschaffen haben. Wo immer sich der Islam ausbreitet, da führt dies zu Unruhen, Bürgerkrieg und Krieg.

Wer das leugnet, der belügt sich selbst. Und im Hintergrund stehen Medien, die Politikern bei diesen Lügengeschichten bereitwillig sekundieren. Wir haben Angst, die Wahrheit auszusprechen. Wir sind ein Volk von Feiglingen geworden. Aber mit verweichlichten Feiglingen, die nicht einmal die Wahrheit auszusprechen wagen, kann man keinen Krieg gewinnen.

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/viel-aerger-mit-orientalen-der-islam-hat-doch-nichts-mit-dem-islam-zu-tun.html