Ukraine kommt offenbar günstiger an Gas

385 US-Dollar pro 1000 Kubikmeter Gas: So viel will die Ukraine den Winter über an Russland bezahlen. Es ist deutlich weniger als der Energieriese Gazprom bislang forderte. Am Dienstag könnte die Lösung offiziell werden.

Russland will der Ukraine den Gashahn aufdrehen: Zumindest den Winter über dürfte der kleine Nachbar relativ günstig an den Heizstoff kommen. Quelle: dpa

Russland will der Ukraine den Gashahn aufdrehen: Zumindest den Winter über dürfte der kleine Nachbar relativ günstig an den Heizstoff kommen.Quelle: dpa

KiewAuf dem Europa-Asien-Gipfel in Mailand hatten die beiden Kontrahenten, der russische Staatschef Vladimir Putin und der ukrainische Präsident Petro Poroschenko, am Freitag bereits unter vier Augen gesprochen. Man sich auf „Rahmenbedingungen“ geeinigt, zu denen Russland den Winter über Gas an die Ukraine liefern würde. Unklar war bislang aber, wie teuer der Ukraine die russischen Gaslieferungen letztlich kommen würden.

Ukraines Präsident Petro Poroschenko hat nun in einem Fernsehinterview in der Nacht zum Sonntag Details verraten: Bis zum 31. März 2015 zahle Kiew 385 US-Dollar (rund 300 Euro) pro 1000 Kubikmeter an Moskau, hieß es. Damit läge der Preis 100 Dollar unter dem, den der russische Energieriese Gazprom bislang gefordert hat.

Eine endgültige Einigung könnte an diesem Dienstag bei einem „Gasgipfel“ in Brüssel erzielt werden. Dann treffen sich Vertreter Russlands, der Ukraine und der EU-Kommission. „Ich kann sagen, dass die Ukraine Gas und Wärme haben wird“, meinte Poroschenko.

Fragen und Antworten zu Sanktionen gegen Russland

Der russische Energieminister Alexander Nowak hatte zuvor ebenfalls von 385 Dollar gesprochen. Der Gasstreit war im Juni eskaliert, als Russland wegen unbezahlter Rechnungen die Lieferungen an die Ukraine eingestellt hatte.

Kremlchef Wladimir Putin nannte zuletzt Schulden in Höhe von 4,5 Milliarden Dollar (rund 3,5 Milliarden Euro). Russland besteht vor neuen Lieferungen auf Tilgung und künftig auf Vorkasse. Poroschenko sagte in dem TV-Interview, das finanziell schwer angeschlagene Land brauche dazu internationale Hilfen.

GESCHÄFTSEINBUSSERusslandkrise stresst Firmen

Wer auf den Wachstumsmarkt Russland gesetzt hat, beklagt kräftige Ertragseinbußen. Ob Stada, Adidas, VW oder Metro – Unternehmen aus den verschiedensten Branchen leiden unter dem Ukraine-Konflikt. Es geht um Milliarden.

An diesem Montag wird EU-Energiekommissar Günther Oettinger in Kiew zu Gas-Gesprächen mit der prowestlichen Führung erwartet. Durch die Ex-Sowjetrepublik laufen wichtige Transitpipelines nach Westeuropa. Moskau fürchtet, dass Kiew bei einem andauernden Streit Gas für den Eigenbedarf abzapfen wird. Ein solcher Streit hatte 2009 zu deutlichen Engpässen in der EU geführt. Zuletzt hatten Putin und Poroschenko am Freitag in Mailand über die Gaskrise verhandelt.
dpa

Mehr als nur ein bisschen verdächtig: Pentagon entwickelt »Ebola-Impfstoff« gemeinsam mit Monsanto

F. William Engdahl

Die Panik über Ebola – bewusst angefacht von der kriminell unverantwortlichen Dr. Margaret Chan, der seit der »Schweinegrippe« berüchtigten Direktorin der Weltgesundheitsorganisation WHO in Genf, und durch kriminell unverantwortliche Vertreter der staatlichen Centers for Disease Control (CDC, US-Gesundheits- und Seuchenschutzbehörde) – wird täglich absurder und schädlicher.

Nicht nur listet die WHO als »Ebola-Symptome« die Symptome einer normalen Grippe oder sogar einer schweren Erkältung. Und nicht nur wird der einzige anerkannte »zuverlässige Labortest« für Ebola, der Kary-Mullis-PCR-Test, von seinem Erfinder (für einen völlig anderen Zweck), dem Nobelpreisträger Dr. Kary Mullis, als wertlos erklärt, um Ebola-Viren im Körper aufzuspüren. In einem Interview erklärte Mullis: »Quantitative PCR ist ein Widerspruch in sich.« PCR diene zum qualitativen Nachweis von Substanzen, sei aber seiner Natur nach ungeeignet, Zahlen zu schätzen.Der Test könne genetische Sequenzen von Viren entdecken, nicht aber die Viren selbst.

Jetzt entdecken wir, dass ein neues Unternehmen gegründet wurde, eine echte »Public-Private-Partnership« von der Art, die Margaret Thatcher erfreut hätte. Der weltgrößte Inhaber von Patenten für GVO-Saatgut, oder Saatgut überhaut, dieMonsanto Corporation aus St. Louis im US-Bundesstaat Missouri, ist ein Joint Venture eingegangen mit … dem Pentagon. Am 4. August brachte der amerikanische Fernsehsender Fox News die beunruhigende Meldung:

»Das experimentelle Medikament, das zur Behandlung zweier amerikanischer Helfer eingesetzt wurde, die sich mit dem Ebola-Virus infiziert hatten, wurde vorher nie an Menschen getestet; erstmals erwähnt wurde es Anfang dieses Jahres als Teil eines von der US-Regierung und dem Militär unterstützten laufenden Forschungsprojekts … Das Verteidigungsministerium ist schon seit geraumer Zeit an der Erforschung von Infektionskrankheiten, darunter auch Ebola, beteiligt.«

US-Verteidigungsministerium, Monsanto und Tekmira

Weitere sorgfältige Untersuchungen haben das folgende, faszinierende und höchst suspekte Faktum über das laufende Ebola-Forschungsprogramm des US-Verteidigungsministeriums ans Licht gebracht.

 

Offenbar hat sich das Ministerium mit Monsanto und anderen zusammengetan, um in eine Herstellerfirma eines Ebola-Impfstoffs zu investieren. Das Unternehmen trägt den Namen Tekmira Pharmaceuticals Corporation, seine Aktien sind im NASDAQ unter TKMR gelistet. Tekmira bezeichnet sich selbst als führenden Entwickler von RNA-Interferenz- oder RNAi-Therapeutika.

Seit der Angstmache vor Ebola sind die Aktien in die Höhe geschossen, ähnlich wie seinerzeit Donald Rumsfelds Anteile an der Firma Gilead Sciences, Erfinderin von Tamiflu, in die Höhe schossen, nachdem Verteidigungsminister Rumsfeld bei der Panikmache vor der Vogelgrippe für eine Milliarde Dollar das vollkommen nutzlose Medikament Tamiflu für seine Soldaten bestellte.

Auf der eigenen Firmen-Website betont Tekmira:

»TKM-Ebola, ein RNAi-Therapeutikum gegen das Ebola-Virus, wird im Rahmen eines 140-Millionen-Dollar-Vertrags mit der Abteilung Gemeinsames Produktmanagement Medical Coutermeasure Systems BioDefense Therapeutics (MCS-BDTX) des US-Verteidigungsministeriums entwickelt.« Schon 2010, so heißt es weiter, »unterzeichnete Tekmira mit dem Verteidigungsministerium einen 140-Millionen-Dollar-Vertrag über die Entwicklung eines RNAi-Therapeutikums zur Behandlung der Ebolavirus-Infektion, bei dem unsere LNP-Technologie genutzt wurde. 2013 wurde die Zusammenarbeit ausgeweitet auf signifikante Fortschritte in der LNP-Rezeptur-Technologie, darunter eine neue, wirksame LNP-Rezeptur, die Fähigkeit, LNP-Rezepturen zu lyophilisieren (gefriertrocknen) und eine LNP-Rezeptur, die intravenös verabreicht werden kann« 

Auf derselben Website heißt es weiter:

»2014 unterzeichnete Tekmira mit Monsanto eine Optionsvereinbarung, wonach Monsanto eine Lizenz für die Nutzung des firmeneigenen Abgabesystems erhielt …«

Jetzt werde Tekmira autorisiert (von wem?), ihr TKM-Ebola an menschlichen Versuchspersonen zu testen. Wo? Tekmira sagt uns:

»Tekmira ist einem von der WHO geführten internationalen Konsortium beigetreten, um ein RNAi-basiertes Studien-Therapeutikum für beschleunigte klinische Studien in Westafrika bereitzustellen. Zu dem Konsortium zählen Vertreter des International Severe Acute Respiratory and Emerging Infection Consortium (ISARIC) an der britischen Universität Oxford, der US Centers for Disease Control, Médecins Sans Frontières – Ärzte ohne Grenzen (MSF), der Fondation Mérieux und weiterer Institutionen und Organisationen.«

Wer würde angesichts der bereits herrschenden induzierten Ebola-Hysterie schon ein paar hundert Westafrikaner vermissen, die an Komplikationen gestorben sind – nicht von Ebola, sondern von den Menschenversuchen des Pentagon mit TKM-Ebola.

Alle Schlüsselfiguren bei diesem Verbrechen sind in dem Konsortium vertreten, das die Menschenversuche mitTekmira in Afrika betreibt – WHO, CDC und die anderen.

Wurde Ebola und die ganze Angstmache der WHO und CDC vor Ebola von den letztendlichen Sponsoren entworfen, um die Welt so in Panik zu versetzen, dass sich die Menschen ungetestete oder nicht ausreichend getestete »anti-Ebola«-Medikamente oder Injektionen wie TKM-Ebola verabreichen lassen, die dazu angelegt sind, einen signifikanten Teil der Bevölkerung Westafrikas – und nicht nur dort – zu eliminieren?

Ebola und Eugenik?

Interessant festzuhalten ist die Tatsache, dass der Chef der amerikanischen Doctors Without Borders (Ärzte ohne Grenzen) bis zu seinem Tod bei einem seltsamen Flugzeugabsturz im Jahr 2010 niemand anders war als Richard Rockefeller, der Sohn von David Rockefeller. Und bis vor wenigen Monaten saß ein weiterer, inzwischen verstorbener Rockefeller im Vorstand vonMonsanto.

Die Familie Rockefeller gehört seit über hundert Jahren, seit der Gründung ihrer Rockefeller-Stiftung [Rockefeller Foundation], zu den generösesten Förderern der Eugenik, eingeschlossen die Eugenik-Forschung der Nazis am Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin und München Ende der 1930er-Jahre.

 

Es gibt einige sehr reiche und sehr mächtige Familien, die sich selbst für Götter über uns Sterbliche halten. Tatsächlich ist die Familie der Rockefellers in diesem Licht aufschlussreich. In ihrem 1993 erschienenen Buch The Molecular Vision of Life behauptet Dr. Lily E. Kay – die als eine der «herausragenden Biologie-Historiker/innen ihrer Generation« gilt –, die »neue Biologie« sei weitgehend von der Rockefeller Foundation und dem von ihr unterstützten Programm am California Institute of Technology (Caltech)ausgegangen, und zwar durch einen Konsens zwischen einer wissenschaftlichen Elite und einer Unternehmenselite, deren Ziele sich auf Eugenik und die Notwendigkeit der Schaffung eines Mechanismus der sozialen Kontrolle und des »Human Engineering« richteten.

 

Den Begriff »Molekularbiologie« prägte 1938 Warren Weaver, der Direktor der naturwissenschaftlichen Abteilung der Rockefeller-Stiftung. Die knappen Forschungsgelder für die Entwicklung der reduktionistischen Disziplin der Molekularbiologie kamen von den finanziell gut ausgestatteten Rockefellers. Viele der beteiligten Wissenschaftlicher waren keine Unterstützer der Eugenik, sondern einfach nur Wissenschaftler, die Forschungsgelder brauchten. Kay betont, dass viele von ihnen, selbst in den Reihen der Elite, daran interessiert waren, »reine Wissenschaft« zu betreiben, obwohl ihnen die Ziele der Rockefeller-Stiftung durchaus bewusst waren. Kay schreibt:

»Das Endergebnis war, dass die ›neue Biologie‹ keine ergebnisoffene Untersuchung des ›Rätsels des Lebens‹ war, sondern vielmehr eine gezielte Untersuchung zur Beantwortung spezifischer Fragen auf eine Weise, die den Zielen der Eugenik und sozialen Kontrolle unterworfen waren.«

Alle verfügbaren Beweise deuten darauf hin, dass die laufende Ebola-Hysterie von WHO und CDCTeil von genau solch einem Eugenik-Plan ist, der die Rockefeller-Foundation bewog, MonsantosGVO-Sorten zu schaffen, um die Nahrungskette von Mensch und Tier zu kontaminieren.

Als wäre die Verbindung Tekmira-Pentagon über Ebola noch nicht beunruhigend genug, sei noch betont, dass die US-Gesundheitsbehörde CDC 2010 ein Patent für einen besonderen Ebola-Stamm erhielt, der als »EboBun« bekannt ist. Die Nummer des Patents ist CA2741523A1. Die Behörde darf dafür sogar Lizenzgebühren erheben. Uggg.

Warum lässt die wichtigste Gesundheitsbehörde der USA überhaupt Stämme von Ebola-Viren patentieren? Ein Virus patentieren? Wie ist so eine Ungeheuerlichkeit möglich? Der kanadische Patentanwalt David Schwartz:

 

»Man kann eine Krankheit als solche, wie beispielsweise Krebs oder Influenza, nicht patentieren. Aber wenn Sie über eine Lebensform wie ein Bakterium oder ein Virus, das vom Menschen verändert wurde, reden, dann ist die Antwort, ja.«

Willkommen bei WHO und CDC und dem US-Verteidigungsministerium und dem, was sich immer deutlicher als ihre »Twilight Zone« erweist – um die von Rod Sterling geschaffene brillante Science-Fiction-Fernsehserie der 1960er-Jahre zu zitieren.

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 http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/f-william-engdahl/mehr-als-nur-ein-bisschen-verdaechtig-pentagon-entwickelt-ebola-impfstoff-gemeinsam-mit-monsanto.html

 

13 Jahre Krieg in Afghanistan – Das sollten wir nicht vergessen

…auch im Zusammenhang mit Rußland heute!

07. Oktober 2014 von Bürgender

Seit 13 Jahren befinden sich zehntausende US-Soldaten in Afghanistan. Angeblich als Folge der Ereignisse des 11. September 2001 und sehr zugunsten des Opiumanbaus, welcher im Jahr 2000 von den Taliban verboten wurde.

Opiumanbau in Afghanistan
Bild: Wikipedia, Autor: VOA

Heute vor 13 Jahren begann der Überfall auf Afghanistan. Am 7. Oktober 2001 gab der damalige US-Präsident George W. Bush den Befehl, das Land anzugreifen. Erst im Jahr 2004 verkündete Bush den Sieg über die Taliban und heute befinden sich noch immer 33.000 US-Soldaten dort.

Der Überfall auf Afghanistan war laut offizieller Erklärung eine Reaktion auf die Ereignisse des 11. Septembers 2001 und begann am 07. Oktober 2001 unter dem Namen “Operation Enduring Freedom” (engl. für “Operation anhaltende Freiheit”). Die US-Regierung kündigte einen kurzen Militäreinsatz gegen Osama Bin Laden († 2001, 2006 und 2011) und die Taliban an. Grotesk: Fast zehn Jahre nach Beginn des Krieges hatten 92% aller Afghanen laut einer Umfrage noch niemals zuvor etwas von den Ereignissen des 11. Septembers 2001 gehört. Die Besatzer gaben sich anscheinend keine sonderliche Mühe bei der Aufklärung.

Viel wichtiger dürfte ohnehin sein, dass der Opiumanbau wieder floriert, welcher im Jahr 2000 von den Taliban verboten wurde. Ein Großteil (fast 95%) des Opiums aus Afghanistan wird laut verschiedenen Quellen von der westlichen Pharmaindustriebezogen. Diese stand nach dem Verbot des Anbaus durch die Taliban vor einem echten Problem (ähnlich wie französische Energiekonzerne in Mali oder amerikanische Banken im Irak).

Zudem wacht der US-Geheimdienst CIA über den weltweiten Heroinhandel, der zu 90% aus Afghanistan bezogen wird. Da öffentliche Finanzen in den USA sehr transparent für die Bürger einsehbar sind, finanziert sich die CIA insgeheim über Drogen- und Waffengeschäfte, beispielsweise um illegale Handlungen der Regierung zu ermöglichen (guter Artikel dazu mit vielen schönen Quellen hier).

Zwar sagt US-Präsident und Friedensnobelpreisträger Barack Obama seit seinem Amtsantritt vor fünf Jahren, dass er die Truppen aus Afghanistan bald abzuziehen gedenkt, doch schreibt etwa der Kongressabgeordnete Ron Paul, dass es klar ist, dass US-Truppen bis mindestens 2024 im Land bleiben werden, da Afghanistan anderenfalls völlig zusammenbrechen würde. Erfahrungsgemäß geben die USA ihre Auslandsstützpunkte ohnehin in den seltensten Fällen überhaupt jemals wieder vollständig auf.

Immer wieder erscheinen Videos frustrierter Soldaten auf Youtube, die sich darüber wundern, dass sie Tag und Nacht Opiumfelder bewachen, anstatt sog. Terroristen zu jagen.

USA der Drogenkönig Deutsche Soldaten Beschützen Opium in Afghanistan

http://www.gegenfrage.com/krieg-in-afghanistan/

Weiteres Info-Material

Doku ● Videos von Soldaten aus Afghanistan ● Die Hölle vor der Kamera

Kanal von Egon Müller

Mobbing: Einmal durch die Hölle und zurück

Mobbing

Jeder kennt es und jeder hat es schon mal mitbekommen oder selbst erlebt: Mobbing.

Wenn Unwahrheiten verbreitet und Menschen verbal sowie körperlich verletzt werden, passiert das häufig im Geheimen. „Mobbing erkennst du nicht sofort.“

Ob an den Schulen, am Arbeitsplatz oder – was extrem zunimmt – Cyber-Mobbing.

Es ist erwiesen, dass Mobbing krank machen kann. Mobbing verursacht Stress im medizinischen Sinne. Die Stressfolgen von Mobbing sind bekannt: Depression und Burn out. Mobbing kann sogar zum Selbstmord führen. Hier einige Fälle, damit Sie sehen, wie grausam Mobbing sein kann.

Selbstmord nach Mobbing

Mit 14 Jahren beging Hannah Smith aus Großbritannien Selbstmord. „Tu uns einen Gefallen und bring Dich einfach um“, schrieb ein anonymer Nutzer. Ein anderer postete: „Stirb, jeder wäre glücklich darüber.“ Hannah erhängte sich im August 2013 in ihrem Zimmer.

Über ein Jahr wurde eine 17-jährige aus Kanada von ihren Mitschülern gemobbt, auch dieses Mädchen erhängte sich.

Nachdem sie monatelang in der Schule und im Internet schikaniert und verhöhnt wurde erhängte sich eine Zwölfjährige in New York. Die Schülerin hatte Monate lang unter Beleidigungen gelitten. So war sie als „Schlampe“ und „Hure“ beschimpft worden.

In Italien stürzte sich eine 14-jährige vom Balkon, nachdem sie durch Mobbing in den Tod getrieben wurde.

Er wurde über Jahre hinweg beschimpft, verspottet, ausgegrenzt, dann nahm sich der 20-jährige Tim das Leben.Seinen Eltern hinterließ der 20-Jährige einen Abschiedsbrief: „Liebe Pap und Mam, ich wurde mein ganzes Leben lang verspottet, gemobbt, gehänselt und ausgeschlossen. Ihr seid fantastisch. Ich hoffe, dass Ihr nicht sauer seid. Auf Wiedersehen, Tim.“

Dieses Video zeigt Amanda Todd, die am 10. Oktober 2012, nach jahrelangem (Cyber-)Mobbing und Erpressung, Selbstmord beging. Das Video hat sie etwa 1 Monat vor ihrem Tod aufgenommen und hochgeladen.


Viele leiden lautlos, sie schämen sich. Auch Tim behielt seine Probleme für sich, nicht einmal seine Eltern wussten davon, wie sie in einer Traueranzeige schrieben. Weder Nachbarn noch Schulmitarbeiter wollen etwas von Tims Leidensweg bemerkt haben. Von Mobbing sei an Tims Schule ebenfalls nichts bekannt gewesen.Umso wichtiger ist es, dass wir uns dieses Themas annehmen und Aufklärung leisten. Es beginnt in der Schule und zieht sich weiter durch das Leben, ob am Arbeitsplatz oder im Netz. Und diese Art der Gewalt nimmt zu. Ja, es ist Gewalt an einem Menschen, die Spuren hinterlässt. Versetzen wir uns doch in die Situationen dieser Menschen, bevor sie sich entschieden, aus dem Leben auszusteigen. Wie gedemütigt mögen sie sich gefühlt haben, wie hilflos und verzweifelt. Sicherlich gab es Anzeichen, dass sie das Leben nicht mehr lebenswert fanden. Doch diese Anzeichen müssen auch erkannt werden und mit der Aufklärung zum Thema Mobbing und deren Folgen sollte man da beginnen, wo alles beginnt – in Schulen.

Wie kann gerade in Schulen auf das Thema Mobbing eingegangen werden?

Wir leben im Zeitalter der „Generation Ellenbogen“. Cool sein ist in: Top Figur, das neuste Handy und die supergeilen Markenklamotten. Wer da nicht mithalten kann, hat schon verloren und wird zum Spielball für die Meute, die sich einen Kandidaten sucht, an dem aufgestaute Aggressionen abgebaut werden können.

Es ist so einfach, sich Opfer zu suchen und wird der Tatort Schulhof verlassen, geht es weiter im Netz. Verletzliche Worte, kein Problem – ob auf Facebook oder auf anderen sozialen Netzwerken. Doch was damit ausgelöst werden kann, darüber sind sich die Wenigsten im Klaren. Wie auch, wenn dieses Thema bei all den Problemen der Gesellschaft als ein „Monster“ behandelt wird, von dem jeder weiss, über das aber nur die wenigsten sprechen möchten. Man kehrt es einfach, wie so vieles unter den Teppich.

Sind wir doch mal ehrlich, wer hat heutzutage wirklich noch Zeit, sich um die Belange der Menschen zu kümmern? Viele Schüler und Schülerinnen wachsen in zerrütteten Familien auf. Nicht nur das Geld ist knapp, sondern auch die Zeit, um über Probleme, wie Mobbing zu sprechen.

Andere stehen dermaßen unter Leistungsdruck, weil den Schülern suggeriert wird, dass sie nur mit einer erfolgreichen beruflichen Karriere, viel Geld und einem hohen Ansehen in der heutigen Gesellschaft etwas taugen. Schauen Sie sich doch die Werbungen an, schon auf den Kinderkanälen wird gezeigt, was die heutige Gesellschaft von Kindern erwartet. Das fängt schon bei der coolen Barbie an und hört als Germanys Next Top-Model auf. Es wird ein Bild kreiert, welches die wenigsten erreichen können.

Du gehörst nicht dazu? Bist zu dick, trägst eine alte Jeans von Deinen Geschwistern oder vielleicht hast Du nicht die hippe Frisur, die man zur Zeit trägt? Bist Du schlecht im Sport oder bist du überhaupt eine sogenannte „graue Maus“? In der Schule bist Du entweder ein „Streber“ oder eine „Streberin“, die nur gute Noten schreibt oder Du kommst gar nicht in der Schule mit, weil Du Nachts nicht schlafen kannst, weil Du Angst hast, auch die nächste Klassenarbeit zu verhauen?

Folge: Der oder die Hochbegabte fängt an schlechtere Noten zu schreiben, damit dieser oder diese Anerkennung in der Klasse findet. Und der oder die Tiefenbegabte geht irgendwann gar nicht mehr zur Schule. Wir kennen das unter dem Symptom Bauchschmerzen.

In unserer Recherche zum Thema Mobbing lernten wir einen jungen Mann kennen, der sich ebenfalls mit der Thematik befasste, ein Film-Musical schrieb und es trotz vieler Problemen schaffte „Summer of Dreams“, den Film gegen Mobbing an Schulen, Wirklichkeit werden zu lassen. Wir freuen uns mit Niels Marquardt, dass dieser Beitrag auf dem Bremer Kinderfilmfest Kijuko gezeigt wird. Das Festival findet vom 19. bis 26. Oktober 2014 statt. Mehr zu diesem Kinderfilmfest finden Sie hier: http://www.kinderzeit-bremen.de/kijuko/die-filme-des-festivals/.

Eine Geschichte über die Ängste von Jugendlichen, den Stellenwert der Familie, über Freundschaften und was man dadurch alles erreichen kann

Milla kommt vom Lande, Elena aus Russland. Beide sind neu an der „Stage and Performance School Kiel“ und beide haben Angst vor dem ersten Schultag. Milla hat Glück und findet gleich Anschluss. Elena wird aufgrund ihrer ulkigen Kleidung sofort zum Mobbing-Opfer. Doch die Musik überwindet alle Hürden und Milla entscheidet sich, Elena zu helfen. Die beiden Mädchen werden beste Freundinnen. Alles könnte wunderschön sein…

Mehr Infos zu „Summer of Dreams“ finden Sie hier: summer-of-dreams.de

Als wir Niels fragten, warum sein Projekt nicht an allen Schulen gezeigt werden würde, waren wir erschüttert, dass viele Schulen das Thema Mobbing verdrängen. Er erwähnte auch eine Begebenheit beim Promoten des Filmes auf einem großen Stadtfest: Eltern wurden angehalten, sich über das Thema Mobbing zu informieren. Antwort der Eltern: „Kein Thema bei uns, unser Kind wird nicht gemobbt.“ Schulen, die gebeten wurden, dieses Musical zu zeigen, antworteten: „Mobbing ist kein aktuelles Thema.“

Nun fragen wir Sie: Wissen Sie genau, ob Ihr Kind gerade gemobbt wird? Finden Sie auch, dass Mobbing kein aktuelles Thema ist?

Wir bedanken uns bei Kinderzeit Bremen, dass sie diese Veranstaltung ermöglichen, denn gerade Filme können viel zur Aufklärung beitragen. Wir wünschen uns, dass viele Eltern mit ihren Kindern dieses Festival gemeinsam besuchen und über die Themen diskutieren. Denn Aufklärung ist nicht nur in den Schulen notwendig, sondern auch in den Familien.

Wie will ich meinem Kind helfen, wenn ich nicht erkenne, dass mein Kind unter Mobbing leidet? Die oben genannten Mobbing-Opfer haben ihre Familien vorher nicht informiert. Sie sind den einsamen grauenvollen Weg gegangen, allein – bis hin zum Selbstmord. Zurück bleiben Trauer um das geliebte Kind, unbeantwortete Fragen und Hass auf die Gesellschaft, die tatenlos zuschaut.

Sollte nun der Ruf nach den Lehrern laut werden, die rechtzeitig eingreifen müssten, dann sei gesagt, dass sogar Lehrer mittlerweile zu den Mobbingopfern gehören. Dass die Schulreform Defizite hat, ist nicht erst seit heute bekannt. Und so mancher Lehrer und so manche Lehrerin kämpft mit immer wieder neu entwickelten Problemlösungen. Eine Lösung wurde noch nicht mal zu Ende gedacht und praktiziert, schon folgt wieder ein neues Lösungstool.

Wäre nicht ein Film-Musical, wie das von Nils Marquardt ein Anfang? Erst anschauen und dann darüber diskutieren? Anstatt wegschauen, verdrängen oder unter den Teppich zu kehren?

So wie den Kindern, denen der Tod als „bessere Alternative“ schien, ging es auch Amanda Todds. Sie wurde in der Schule und online gehänselt. Die Angriffe wurden immer schlimmer, Amanda bekam Panikattacken und Depressionen, flüchtete sich in Alkohol und Drogen. Sie wechselte mehrmals die Schule, bis sie sich mit 15 Jahren das Leben nahm. Das Video von Amanda, welches wir Ihnen oben gezeigt haben, wurde weltweit zum Symbol gegen Cybermobbing. Das war 2012 und was ist bislang passiert?  Es wird Zeit, dass wir handeln und zwar sofort.

Dieser Beitrag ist die Einleitung zu unserer Themenreihe „Mobbing“. Wir wollen aufklären, nicht zuschauen, sondern handeln. Und wer uns Netzfrauen kennt, der weiss, dass wir nervig sein können, fordernd und dass wir unsere Ziele durchsetzen wollen.

Nun sind Sie gefragt, wir sammeln Mobbing-Fälle, sei es in der Schule, im Beruf oder im Netz. Wir wollen, dass Mobbing ein Ende findet. Dazu bauchen wir Ihre Hilfe, denn wenn Sie uns helfen, aufzuklären, haben Täter und Täterinnen erst gar keine Chance.

Gib Mobbing keine Chance!

Mobbing ist Gewalt, die den Menschen zerstört. Diese muss aber nicht als unabwendbar hingenommen werden, es gibt Möglichkeiten, Mobbing wirksam zu begegnen. 

Mehr dazu in unseren Fortsetzungen. Vielleicht möchten Sie einen Beitrag dazu beisteuern? Wir freuen uns auf Sie. Ihre Geschichte und Erfahrungen, aber auch Tipps zur Vermeidung können Sie uns unter Info@Netzfrauen.org zukommen lassen.

„Nicht wie der Wind weht, sondern wie wir die Segel setzen,

darauf kommt es an.“

©Netzfrau Doro Schreier

Mobbing: Einmal durch die Hölle und zurück

Wie die Medien für die Mächtigen zum Krieg trommelten

Avatar von hwludwigFASSADENKRATZER

  Die gefährlichsten Massenvernichtungswaffen sind die Massenmedien.                                                             (M.A. Verick)

Immer wieder wird behauptet, es sei ein Verdienst der EU und ihrer Vorgängerorganisationen, seit nunmehr siebzig Jahren verhindert zu haben, dass die Völker nach den zwei Weltkriegen des vorigen Jahrhunderts wieder übereinander herfallen konnten. Das ist eine Verschleierung der Wahrheit. Kriege gingen und gehen nie von den Völkern aus, sondern immer von den Herrschenden bzw. deren Fäden ziehenden Hintermännern, die mit Hilfe der von ihnen gelenkten Medien die Menschen täuschen, belügen und in den Krieg treiben.

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Zahlt die EU die ukrainische Gasrechnung?

Ralf Streck 18.10.2014

Bei den Gesprächen über den Ukraine-Konflikt in Mailand gab es offenbar nur im Gasstreit Annäherung, weil alle Konfliktparteien daran interessiert sind

Am Rande des Europa-Asien-Gipfels (Asem) in Mailand wurde versucht, einer Lösung im Ukraine-Konflikt näher zu kommen. Bundeskanzlerin Angela Merkel konnte nach einer zweiten Gesprächsrunde am Freitag keinen Durchbruch erkennen. Der russische Präsident Wladimir Putin sprach von einer feindlichen Haltung, während der italienische Gastgeber Matteo Renzi auf konstruktive Gespräche verwies. Russland hatte im Vorfeld gedroht, Gaslieferungen nach Europa zu drosseln, falls die Ukraine im Winter die Pipelines anzapft, womit der Druck zur Zahlung der Milliardenschulden vor dem Winter vergrößerte wurde. Dort erwarten ohne Einigung viele Menschen einen kalten Winter, weil auch die Kohle aus der umkämpften Region fehlt.

Der Runde Tisch in Mailand aus europäischer Perspektive. Bild: Rat der Europäischen Union

Die Runde am Freitag, die sich zum gemeinsamen Frühstück in Mailand getroffen hat, hätte kaum hochrangiger besetzt sein können. Neben dem Gastgeber Renzi nahmen daran nicht nur Merkel und Putin teil, sondern neben dem ukrainischen Staatschef Petro Poroschenko waren auch der britische Premier David Cameron und Frankreichs Präsident François Hollande anwesend. Damit waren alle großen europäischen Staaten vertreten. Das allein hat die Bedeutung der Zusammenkunft deutlich gemacht, bei der darüber gesprochen wurde, wie man einer Lösung im Konflikt in der Ostukraine näher kommt. So wurde der Asem letztlich zu einem Ukraine-Russland-Gipfel umfunktioniert.

Denn der Ukraine-Konflikt beherrschte den Gipfel und die Berichterstattung aus Mailand. Das Frühstück war nicht das erste und nicht das letzte Gespräch zu diesem Thema. Schon am späten Donnerstag traf sich Merkel mit Putin. Da der verspätet aus Belgrad anreiste, zeigte sich die Bundeskanzlerin ungehalten. Fast zwei Stunden stritten die beiden Politiker schließlich. So habe Merkel von Putin verlangt, dass die Kommunalwahlen in den umkämpften Regionen nach ukrainischem Recht abgehalten werden müssten. Damit tut die Bundeskanzlerin aber weiter so, als habe Russland in der Ostukraine das Sagen.

Die Wahlen seien eine Art Prüfstein dafür, ob Russland die territoriale Integrität der Ukraine achte. Dabei vertritt die Kanzlerin weiter die Behauptung, dass Russland das Gebiet besetzt halte. Das wurde zwar immer wieder mal behauptet, doch dafür wurde genauso wenig ein Beweis wie dafür vorgelegt, dass Russland in den angeblichen Abschuss der MH17 verwickelt ist (EU dreht weiter an der Sanktionsschraube gegen Russland). Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) konnten auch die Vorwürfe vor Ort nicht bestätigen, dass sich russisches Militär im Rebellengebiet aufhalte (OSZE stellt kein russisches Militär in der Ukraine fest).

Und eigentlich könnte, angesichts bewaffneter Rebellen in der Ostukraine, an deren Seite Freiwillige aus allen Herren Ländern kämpfen (Internationale Brigadisten kämpfen in der Ostukraine), Russland nur für eine Durchführung der Wahlen nach ukrainischem Recht garantieren, wenn es in dem Gebiet die Kontrolle übernimmt. Doch genau dann würde es die territoriale Integrität missachten. Merkel baut hier bewusst oder unbewusst ein unauflösliches Dilemma auf.

Sie hatte im Gespräch mit Putin auch darauf gepocht, dass dieser die Vereinbarungen von Minsk einhalten müsse, womit sie sich erneut eine Einigung anzueignen versucht, zu der sie und die EU nichts beigetragen haben. Denn Ende August hatten Putin und Poroschenko einen Friedensplan ausgearbeitet, der eine Waffenruhe einschloss (Wird der Waffenstillstand in der Ostukraine halten?) Dass die brüchig ist, dafür macht Merkel offenbar nur eine Seite verantwortlich. Dabei werfen sich vor Ort die Konfliktparteien gegenseitig vor, die Waffenruhe zu brechen.

Putin hatte schon in der Nacht zuvor beim Gespräch mit Merkel von der „feindlichen“ Haltung gesprochen, welche die EU mit den verhängten und verschärften Sanktionen zum Ausdruck bringe. Und die Verschärfungen der Sanktionenfolgten sogar erst nach den Vereinbarungen in Minsk zwischen Putin mit Poroschenko, was nicht gerade deeskalierend war. Allerdings steigt Russland seither nicht auf eine weitere Eskalation ein. Das Land verzichtete sogar auf weitere Gegenmaßnahmen auf die verschärften Sanktionen, obwohl die schon zuvor angedroht worden waren.

Unklar ist, ob es tatsächlich am Freitag in den Gesprächen zu einer Friedenslösung Fortschritte gab. Renzi hatte erklärt, er sei zuversichtlich, dass Bewegung in die Lage käme. Er bat alle Konfliktparteien darum, mehr zu tun. „Wir sollten zeigen, dass die Feinde des Friedens falsch liegen.“ Auch Cameron nannte das Gespräch positiv, weil Putin bestätigt habe, dass er „keine gespaltene Ukraine“ und keinen unlösbaren Dauerkonflikt nach Vorbild von Transnistrien wolle.

Und so ähnlich wurde das mit Bezug auf EU-Ratspräsident Herman van Rompuy von der russischen Ria Novosti bestätigt und damit halboffiziell auch aus dem Kreml. „Putin hat jedoch klar zu verstehen gegeben, dass er kein zweites Transnistrien will und dass die Donbass-Region ein Teil der Ukraine ist“, zitiert die russische Agentur den Ratspräsident. Man sei sich sogar darüber einig gewesen, dass die Minsker Vereinbarungen über Waffenruhe, Grenzkontrollen und Wahlen umgesetzt werden müssen, heißt es weiter.

Dem entgegen steht aber, dass der Kreml hochoffiziell diesen positiven Interpretationen widersprochen hat. „Einige Teilnehmer des Mailänder Frühstücks zeigten keinen großen Willen, die Lage in der Ukraine objektiv zu erörtern“, sagte der Regierungssprecher Dmitri Peskow nach Angaben von Interfax. Er sprach davon, dass einige Teilnehmer der Gespräche eine „absolut voreingenommene“ Haltung eingenommen hätten. Er hatte schon nach dem Gespräch zwischen Putin und Merkel erklärt, dass weiterhin „ernste Differenzen“ im Hinblick des Ursprungs des Konflikts und zu den „tiefen Ursachen dessen, was derzeit passiert“, bestünden.

Der Runde Tisch in Mailand aus russischer Perspektive. Bild: Kreml

Lösung im Gasstreit per EU-Scheck?

Die schärfste Waffe Russlands im Konflikt mit der Ukraine und der EU ist das Gas. Die Zeit arbeitet angesichts des nahenden Winters für Russland. Schon im Juni hatte Russland den Gashahn für die Ukraine abgedreht, denn der Pleitestaat hat bei der russischen Gazprom Milliardenschulden angehäuft (Wie viele Milliarden sollen es denn für die Ukraine werden?).

Es ist klar, dass die Lage vor allem für die Ukraine und seine Bürger bald dramatisch werden könnte. Derzeit fehlt nicht nur das Gas aus Russland, sondern auch die Kohle aus den Zechen in der Ostukraine. Die Vorräte der Heizkraftwerke, die Warmwasser und Fernwärme liefern, gehen genauso in wenigen Wochen zur Neige wie die für Kohlekraftwerke. Nur noch wenige Bergwerke arbeiten und wegen zerstörter Straßen und Brücken kann meist nicht einmal die darin geförderte Kohle abtransportiert werden (Der kommende Winter könnte „für die einfachen Bürger ziemlich kalt werden“). Schon jetzt wird der Strom bisweilen abgeschaltet und für den Winter wird mit einer Zunahme der Ausfälle gerechnet.

Im bilateralen Gespräch zwischen Putin und Poroschenko ging es am Freitag in Mailand jedenfalls nicht so frostig zu, wie beim Gespräch mit Merkel. Putin empfing Poroschenko mit einem Lächeln in einem Mailänder Hotel. Es war das erste Treffen seit den Vereinbarungen in Minsk und offenbar wollten beide Seiten daran anknüpfen. „Wir haben uns auf die Grundsätze eines Vertrags geeinigt“, berichtete der ukrainische Staatschef. Die Ukraine müsse nun die Verhandlungen darüber abschließen, woher das Geld für die Zahlungen kommen wird.

Darauf darf man genauso gespannt sein wie auf den Preis, den Russland in Zukunft verlangt. Denn klar ist, dass die Ukraine das Gas nicht mehr zum früheren Vorzugspreis von 270 Dollar für jeweils 1000 Kubikmeter erhalten wird. Im Gespräch waren Preise von 400 und sogar 480 Dollar. Der EU-Energiekommissar Günther Oettinger hatte im September einen Entwurf für ein „Winterpaket“ vorgestellt, wonach die Ukraine bis zum Jahresende 3,1 Milliarden Dollar (2,4 Milliarden Euro) an Russland bezahlen soll. Im Gegenzug, für die Begleichung der Altschulden, solle sich Moskau verpflichten, dem Land für die sechs Wintermonate fünf Milliarden Kubikmeter Gas zu liefern. Auch Oettinger sah dabei ein, dass dies angesichts russischer Erfahrungen mit der Ukraine nur gegen Vorkasse geschehen könne.

Oettinger hatte gerade auch berechnen lassen, welche Auswirkungen es hätte, wenn Russland den Gashahn nach Europa ganz abstellt. Nach diesen Schätzungen könnte Europa dieses Szenario weitgehend sogar ohne zu frieren überstehen. Allerdings wäre der Preis dafür hoch. Nicht nur, weil die Gaspreise steigen würden. Denn eine ohnehin in die Rezession abrutschende Eurozone wäre gezwungen, den Gasverbrauch in der Industrie zu stoppen, wenn die Verbraucher nicht frieren sollen. Damit müsste die Produktion gedrosselt werden. Doch auch dann könnten in einigen Ländern Krankhäuser und Endverbraucher einen kalten Winter erleben.

Deshalb hoffte Oettinger auf eine schnelle Lösung im Gasstreit. Er zeigte sich vor den Gesprächen in Mailand „verhalten optimistisch“. Das muss er auch, denn der Druck ist auch auf Deutschland groß, wo die Sanktionen und Gegenmaßnahmen schon tiefe Spuren hinterlassen und zuletzt eine Hiobsbotschaft nach der anderen von den Statistikern vermeldet werden musste. „Ich glaube, dass aufgrund unserer intensiven Vorarbeit (…) ein Winterpaket für die Sicherheit unserer Versorgung erreichbar sein müsste“, erklärte er.

Putin hatte jedenfalls vor der Reise nach Mailand noch einmal klargestellt, dass man die Gaslieferungen wie schon vor einigen Jahren verringern würde, wenn die Ukraine in ihrer Not Gas aus der Pipeline nach Europa abzapft. Russland werde seine Verpflichtungen gegenüber Europa vollständig erfüllen: „Wenn wir wie schon 2008 feststellen sollten, dass unsere ukrainischen Partner ohne Erlaubnis aus dem Pipeline-Exportsystem Gas entnehmen, werden wir genau wie damals das Volumen um die gestohlene Menge reduzieren.“ Als 2009 dann der Ukraine der Gashahn abgedreht wurde, kam es auch zu Lieferausfällen in Europa.

Letztlich haben alle Seiten ein Interesse daran, den Gasstreit beizulegen. Russland will, dass die Ukraine seine Schulden bezahlt. Schließlich kann das Land das Geld gut gebrauchen, an dem die Sanktionen ebenfalls nicht spurlos vorübergehen. Dazu hat Moskau insgesamt ein Interesse an den Einnahmen aus dem Gasgeschäft. Zudem kann Moskau sich mit einer Einigung weiterhin so darstellen, dass es an einer Krisenlösung und nicht an einer Zuspitzung interessiert ist.

So waren die Chancen zu einer Vorvereinbarung im Gasstreit groß, da großer Druck auf allen Seiten lastet. Die große Frage ist aber, wer die Milliarden für die Ukraine auf den Tisch blättert. Denn das Land hat sie nicht. Es hängt am Tropf internationaler Geldgeber. Und so ist sehr wahrscheinlich, dass die EU-Staaten und damit die Steuerzahler die Rechnung in Moskau begleichen. Denen werden wohl auch für das Winterpaket weitere Kosten aufgeladen. Denn schon vor dem Krieg im Osten war das Land pleite und mit dem Feldzug hat sich die Lage nur weiter verschlechtert.

http://www.heise.de/tp/artikel/43/43095/1.html

Die Schein-Wertepolitik und Schein-Demokratie der freien westlichen Welt

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http://www.youtube.com/watch?v=5TTtCWgiucs

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Drohung des Bundeskanzleramtes: Wir veröffentlichen den Brief, in dem uns Altmaier mit Strafanzeige droht

Droht Leakern mit Anzeige: Kanzleramtschef Altmaier. Bild: kuxma. Lizenz: Creative Commons BY-SA 3.0.

Unsere Berichterstattung zur weltweiten Totalüberwachung und der Rolle des BND schadet dem Staatswohl. Das behauptet der Chef des Bundeskanzleramtes in einem Brief an den Geheimdienst-Untersuchungsausschuss und droht Leakern mit Strafanzeige. Wir teilen diese Einschätzung nicht – und veröffentlichen den Brief.Heute Mittag haben wir erfahren, dass das Bundeskanzleramt “NSA-Aufklärern” mit Strafanzeige droht. Jetzt liegt uns der Inhalt dieses Briefs vor – den wir selbstverständlich veröffentlichen.

Der Chef des Bundeskanzleramtes Peter Altmaier listet darin vier Pressemeldungen auf, darunter Das große Speichern (Spiegel),Codewort Eikonal – der Albtraum der Bundesregierung (Süddeutsche) und unsere Berichte Aussagegenehmigung: Wir veröffentlichen die Liste an Sachen, die BND-Mitarbeiter dem Parlament nicht sagen dürfen und Internes Protokoll: BND-Präsident und Kanzleramts-Chef hatten “große Sorge” vor Aufklärung zu BND-Aktivität.

Alle vier Berichte berufen sich auf eingestufte Unterlagen – und das Kanzleramt bemängelt, dass diese öffentlich geworden sind. Dass diese Informationen nun der Öffentlichkeit bekannt sind, schade dem “Staatswohl” und “der Außen- und Sicherheitspolitik der Bundesrepublik Deutschland”. Der Vorsitzende des Untersuchungsausschusses Sensburg sowie Bundestags-Präsident Lammert werden daher aufgefordert, den Ausschuss zu “sensibilisieren”. Gibt es weiterhin Leaks, droht das Kanzleramt mit “Strafanzeige gegen Unbekannt”.

Das ist bemerkenswert, weil die Bundesregierung die Arbeit des Ausschusses nach allen Kräften behindert – wie der Abbruch der Sitzung vor wenigen Stunden gezeigt hat. Besonders perfide wird es vor dem Hintergrund, dass der Ausschuss überhaupt nur existiert, weil ein Whistleblower geheime Informationen der Geheimdienste an Medien gegeben hat, die diese im Rahmen ihrer Berichterstattung veröffentlicht haben. Statt Medien und Whistleblower zu verfolgen, könnte man stattdessen auch Strafanzeige gegen die größte Überwachungsmaschinerie der Menschheitsgeschichte erstatten.

Wir lassen uns von der Drohung daher nicht einschüchtern und werden weiterhin unsere Arbeit erledigen: die Staatsorgane als vierte Gewalt kontrollieren und der Öffentlichkeit wahrheitsgemäß berichten. Aus diesem Grund veröffentlichen wir an dieser Stelle den – nicht eingestuften – Brief des Kanzleramtschefs.

Nebenbei bedanken wir uns für die Bestätigung, dass unsere Dokumente echt sind und dass “der Bundesnachrichtendienst [die Operation ‚EIKONAL‘] durchgeführt hat”.

Hier ist der Brief:


Betreff: Weitergabe von eingestuften Informationen der Bundesregierung an Pressemedien

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

mehrfach wurde in der jüngsten Zeit in der Presse detailliert über Inhalte aus förmlich eingestuften Unterlagen berichtet, welche die Bundesregierung dem 1. Untersuchungsausschuss der 18. Wahlperiode kurz vorher zugänglich gemacht hat:

– So bezieht sich das Magazin DER SPIEGEL in seiner Ausgabe vom 08.09.2014 (S. 16) auf GEHEIM eingestufte Papiere der Bundesregierung. Soweit ersichtlich stammen die wörtlich zitierten Informationen aus Schrieben des Bundesnachrichtendienstes, die dem Untersuchungsausschuss kurz vorher zugänglich gemacht wurden und die dort nach den geltenden Verfahrensbeschlüssen des Ausschusses mehrfach vervielfältigt wurden.

– Auf NETZPOLITIK.ORG wird zum einen der Volltext der “VS-Nur für den Dienstgebrauch” eingestuften Aussagegenehmigung für Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes vor dem Untersuchungsausschuss veröffentlicht. Dieser regelt unter anderem den Einsatz von Arbeitsnamen zum Schutz der operativen Einsatzfähigkeit der Mitarbeiter und war auch aus diesem Grund eingestuft worden.

– Zum anderen ist dort auch die erste Seite eines ebenfalls eingestuften Protokolls des Bundesnachrichtendienstes veröffentlicht worden und zwar ersichtlich in der durch das Ausschusssekretariat eingescannten Fassung.

– Die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG veröffentlichte schließlich seit dem 03.10.2014 mehrfach Informationen zur Operation “EIKONAL”, die der Bundesnachrichtendienst durchgeführt hat. Die Zeitung beruft sich in diesem Zusammenhang ausdrücklich auf die STRENG GEHEIM eingestuften Unterlagen, die von der Bundesregierung dem NSA-Untersuchungsausschuss vorgelegt worden seien.

Im Hinblick auf den gegenwärtig noch ungeklärten Informationsabfluss wird das Bundeskanzleramt dienstliche Erklärungen der hier mit den Dokumenten befassten Mitarbeiter einholen. Entsprechenden Überlegungen des Deutschen Bundestages kann ich nicht vorgreifen. Ich behalte mir vor, im Wiederholungsfalle Strafanzeige gegen Unbekannt zu erstatten.

Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie den Ausschuss angesichts der oben angesprochenen Veröffentlichungen im Hinblick auf die Handhabung eingestufter Dokumente nochmals sensibilisieren können. Das Staatswohl ist der Bundesregierung und dem Bundestag gleichermaßen anvertraut. Der vertrauliche Umgang mit eingestuften Unterlagen – insbesondere in Fällen, in denen auch das Verhältnis zu ausländischen Staaten betroffen ist – ist ein Kernbestandteil des Schutzes der Bundesrepublik Deutschland. Verstöße sind strafbewehrt. Im Zusammenhang mit der Aufgabenwahrnehmung des Untersuchungsausschusses, der sich mit einer großen Zahl eingestufter Unterlagen beschäftigen muss, ist er von besonderer Bedeutung. Im Ergebnis schaden unzulässige Weitergaben geheimhaltungsbedürftiger Unterlagen sowohl der Außen- und Sicherheitspolitik der Bundesrepublik Deutschland als auch dem Aufklärungsinteresse des Deutschen Bundestages.

Mit freundlichen Grüßen,

Peter Altmaier

Drohung des Bundeskanzleramtes: Wir veröffentlichen den Brief, in dem uns Altmaier mit Strafanzeige droht

Zensur durch Weglassen – Schon 2008 wurde Putin vorgeführt…

..indem seine Aussagen gekürzt, dadurch verfälscht wurden. Journalistische Sorgfaltspflicht ist wohl schon lange nicht mehr an der Tagesordnung. Und die Leser/Zuschauer merken immer mehr, wohin der Hase laufen soll, und wer wen in die Zange nimmt. Das Video war längere Zeit zensiert. Meines Erachtens sieht man genau, wie indoktriniert der Fragensteller, Herr Roth ist; er geht gar nicht auf die Antworten von Putin ein, sondern leiert seine Fragen herunter, die sehr suggestiv sind. Putin jedoch fällt darauf nicht herein. Und er sollte schon zu diesem Zeitpunkt als Feindbild herhalten.

Hier das Interview unzensiert:

Interview; Russland: mit Putin: unzensiert von Thomas Roth, Georgien – USA – EU 2008 ARD

Zuerst die Erläutrungen von russland.tv
dann das unzensierte Interview
Knapp 9 Minuten räumt die ARD der Frage ein: „Neuer Kalter Krieg?“.

Ein Tag später kam die Überraschung: das Interview lief auch im russischen Fernsehen. Dort dauerte es zur Überraschung der Zuschauer aber nicht knappe 9 Minuten sondern fast eine halbe Stunde.
ARD kürzt Putin-Interview – Zensur durch Weglassen
http://www.russland.ru/schlagzeilen/m…

ARD zensiert Putin-Interview
http://www.zeitenschrift.com/news/sn_
Zum manipulativen Umgang mit dem Putin-Interview:
Es wurde von der ARD um wichtige Passagen gekürzt, von 27 Minuten auf 9.
Die ungekürzte Langfassung des Interviews wurde von der ARD nicht ins Netz gestellt.
http://www.nachdenkseiten.de/?p=3428

Die erste Freiheit der Presse besteht darin, kein Gewerbe zu sein. Diesen Satz von Karl Marx sollte sich auch und vor allem die ARD als öffentlich-rechtliches Medium hinter die Ohren schreiben.

Damit wollte die ARD verhindern, dass man hierzulande solche Sätze des russischen Ministerpräsidenten liest:

„… Der französische Aussenminister war in Nordossetien und hat sich mit Flüchtlingen getroffen. Die Augenzeugen berichten, dass die georgischen Streitkräfte mit Panzern Frauen und Kinder überfahren haben, die Leute in die Häuser getrieben und lebendig verbrannt haben. Georgische Soldaten haben, als sie nach Zchinwali kamen, – so im vorbeigehen — Granaten in die Keller und Bunker geworfen, wo Frauen und Kinder sich versteckt hatten. Wie kann man so etwas anders nennen, als Genozid? … “

Langfassung des Interviews mit Wladimir Putin
„Natürlich haben wir im Rahmen des Völkerrechts gehandelt“

ARD-Korrespondent Thomas Roth führte am 29.08.2008 ein Interview mit dem russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin über die Eskalation im Kaukasus-Konflikt. Das Gespräch wurde am gleichen Abend in einer circa zehnmütigen Fassung als ARD-Sondersendung im Ersten ausgestrahlt. Wie von vielen Zuschauern gewünscht, dokumentiert tagesschau.de an dieser Stelle das komplette Interview. Thomas Roth hat an anderer Stelle bereits die Entstehungsgeschichte des Interviews erläutert.

Im Wortlaut:
http://www.tagesschau.de/ausland/puti

Lange war das Video Zensiert.

geschrieben am 31. August 2008 von Spiegelfechter

Wo fängt Zensur an? Wenn Informationen nach dem Willen eines Zensors manipuliert oder unterdrückt werden, so ist dies zweifelsohne ein Fall von Zensur. Wenn Informationen zusammengekürzt werden, um in ein sende- oder drucktaugliches Format gebracht zu werden, ist die Grenze zwischen journalistischer Verantwortung und gewollter Meinungsmanipulation oft fließend. Welche Passagen sollen beispielsweise aus einem einstündigen Interview gekürzt werden, für dessen Sendeplatz nur 10 Minuten zur Verfügung stehen? Vor diesem Problem stand die ARD am letzten Freitag.
– Warum wurde das Interview in voller Länge nicht ins Internet gestellt?
– Warum wurde das Interview in voller Länge nicht auf einem Spartensender gezeigt?
– Warum findet sich nirgends ein von der ARD autorisiertes Script mit dem Interview in voller Länge?
– Warum erweckte man sowohl im Fernsehen, als auch im Internet, den Eindruck, das gekürzte Interview sei nicht gekürzt, sondern vollständig?
– Ist es einem Inhalt angemessen, der sich bei den Zuschauern und Lesern eines überaus großen Interesses erfreut, um 6.20 auf einem Regionalsender gezeigt zu werden?
http://www.spiegelfechter.com/wordpre

Die Wurzeln der Brüsseler EU (III)

Foto: m-g-b.de

11.10.2014

Wie ein internationales Autoren-Team anhand bisher unter Verschluß gehaltener, nun aber freigegebener Akten des U.S.-Kongresses und des Internationalen Militär-Tribunals der Nürnberger Prozesse nachweist, ist die Brüsseler EU der dritte Anlauf zu einer globalen faschistischen Diktatur derselben Gruppe, die auch die beiden Weltkriege zu diesem Zweck geplant, vorbereitet, inszeniert und finanziert hatte: die supranationalen Kartelle der I. G. Farben sowie der Wall Streetund der City of London.

Von Norbert Knobloch

Die Vorgeschichte und die Vorbereitungen

Die Grundsubstanz aller synthetisierten Chemikalien ist Steinkohlenteer oder Petroleum. Kunststoffe, Medikamente und Kosmetika werden ihrerseits im Labor aus Rohöl synthetisiert. Fast die gesamte weltweite Erdöl-, Chemie- und Pharma-Industrie (> 85 %) wiederum befindet sich heute im Besitz einer einzigen Gruppe: der Familien-Dynastie Felsenblatt alias „Roquefeuille“ / „Rockefeller“ von der amerikanischen Ostküste, die wiederum über die weibliche Linie mit der Familien-Dynastie Bauer alias„Rothschild“ verwandt ist. Sie kontrolliert so die weltweite Produktion von Benzin / Diesel, Heizöl, Medikamenten / Pharmazeutika, Kosmetika und Kunststoffen (und profitiert davon), und das kam so:

1904 bildete die Badische Anilin- und Sodafabrik (BASF) gemeinsam mitAgfa und Bayer die Interessengemeinschaft Farbenindustrie. Am 14. November 1924 wurde die Gründung der I. G. Farben AG beschlossen. Die Farbwerke Hoechst AG übertrugen am 21. November 1925 ihr gesamtes Vermögen auf die BASF; Agfa, Bayer und Weiler-ter-Meer folgten. Daraufhin änderte die BASF am 2. Dezember 1925 ihren Namen in I. G. Farbenindustrie AG und verlegte ihren Sitz nach Frankfurt am Main, dem Sitz der Rothschilds, der Deutschen Reichsbank, der späteren Bundesbanku. der heutigen Europäischen Zentralbank (EZB). 1) 2) 3)

Die Geschäftstätigkeit der Deutschen Reichsbank hatte am 1. Januar 1876 unter dem Vorsitz von „Baron“ M. C. „von“ Rothschild begonnen; in ihrem 15köpfigen Verwaltungsrat hatten elf „Ausländer“ – Rothschild, Stern, Warschauer, Zwicker, Plaut, von Bleichröder, von Hansemann, A. Mayer, von Oppenheim – eine komfortable Zwei-Drittel-Mehrheit. Das privatrechtliche Statut dieser sog. „Reichsbank“ hatten die „aus-ländischen“ Reichstag-Abgeordneten Lasker und Bamberger entworfen. Der privilegierte Status wurde immer wieder verlängert, bis die Bank 1909 offiziell zur Reichsdeutschen Notenbank ernannt wurde. In ihrem Zentralausschuß hatten zur Kaiser- und Weimarer Zeit die „Ausländer“ Fritz Andreae, Paul von Schwabach und Oskar Wassermann Sitz und Stimme; Hauptanteilseigner waren Rothschild und Paul Moritz Warburg. 1)

Paul Moritz Warburg, Partner der Investmentbank Kuhn, Loeb & Co., Ehemann von Nina Loeb (der Tochter von Solomon Loeb), saß auch im Direktorium der Investmentbank M. M. Warburg & Co., Hamburg / Amsterdam, und wurde später erster Vorstands-Vorsitzender der Federal Reserve und erster Vize-Präsident des Federal Reserve Board  in Vertretung des Rothschild-Bankenkonsortiums in England u. Frankreich. Außerdem war er Direktor des amerikanischen „Ablegers“ der I. G. Farben, der American I. G. Chemical Corp., und der I. G.-Farben-Firma Agfa Ansco, Inc., sowie des kriminellen Council on Foreign Relations (CFR), der illegalen, konspirativen Regierung der U.S.A. Schließlich war P. M. WarburgGründer und Präsident der International Acceptance Bank of New York, der größten Wechselbank der Welt, und des American Acceptance Council. 1) 2)

Seine Brüder waren Felix Warburg, ebenfalls Teilhaber bei Kuhn, Loeb & Co., Ehemann von Frieda Schiff  (Tochter von Jakob Henry Schiff, dem Schwiegersohn von Solomon Loeb u. Direktor von Kuhn, Loeb & Co.), undMax Warburg, Finanzberater des deutschen Kaisers und Direktor der privaten Deutschen Reichsbank, die in den zwanziger Jahren im Auftrag der u. a. von Paul Moritz Warburg 1913 geschaffenen privaten Federal Reserve Bank und im Rahmen des nur dafür 1919 im privaten Pariser Palast vonAvraham Binyamin Bauer alias „Edmond James de Rothschild“ bei Versailles geschlossenen Versailler Vertrages die Hyperinflation in Deutschlandvorsätzlich auslöste und so den Weg für den unehelichen Rothschild-EnkelAdolf Schicklgruber alias Adolf Hitler und den von langer Hand geplantenund vorbereiteten Zweiten Weltkrieg freimachte! 1) 2) 3) 4) 5) 6) 7) 8)

(In dem Versailler Vertrag wurden die „Reparationen“, die das Deutsche Reich an die alliierten Sieger zahlen mußte, auf 269 Milliarden Goldmark festgelegt, die in 42 Jahresraten abzuzahlen waren. Die Reichsbank war gezwungen, den Gold-Standard aufzugeben und bis zum 15. November 1923 die unvorstellbare Summe von 92.800.000.000.000.000.000 Mark [92 Trillionen!] in Papier herauszugeben. Die Inflation implodierte: 1918 hatte ein Pfund Butter 3,00 [drei] Mark gekostet; 1923 kostete es 6.000.000.000.000 [sechs Billionen] Mark! Der Wert der deutschen Mark fiel allein innerhalb des Monats Dezember 1923 im Verhältnis zum britischen Pfund Sterling von 1 : 20 auf 1 : 20.000.000.000 [zwanzig Milliarden] Mark.)

„Es ist äußerst unwahrscheinlich, daß Adolf Hitler an die Macht gekommen wäre, hätte die [vorsätzlich generierte] Inflation nicht den deutschen Mittelstand in den Ruin getrieben.“ 9)

Zwei Männer spielten bei der Gründung der I. G. Farben die Hauptrolle:Hermann Schmitz und Eduard Greutert. Schmitz war einer der Direktoren derDeutschen Reichsbank und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich(BIZ) in Basel (beide Rothschild). Greutert, deutscher Staatsangehöriger, war Schweizer Bankier; seine Bank, die Greutert & Cie., hatte ihren Sitz ebenfalls in Basel. Zur Verschleierung der Verbindungen der I. G. Farbengründeten Schmitz und Greutert die Internationale Gesellschaft für Chemische Unternehmungen A. G. (I. G Chemie) in der Schweiz. Damit war die I. G. Farben AG von Beginn an Teil des internationalen Banken-Kartells im Besitz oder unter Kontrolle der miteinander verwandten Familien-Dynastien Rothschild und Rockefeller. 1) 2) 3) 4) 10)

„Durch die Basler Verbindung [des Rothschild-Banken-Kartells] breitete sich die I. G. Farben über die ganze Welt aus…“ 3) 11)

Das Chemie-Kartell der I. G. Farben umfaßte die sechs größten deutschen Chemie-Unternehmen und zudem fast die gesamte deutsche Schwer-Industrie, insbesondere die Stahl-Industrie. Alles in allem wurden über 380 deutsche Firmen von dem Kartell beherrscht. Mitbegründer Hermann Schmitzwar nicht nur Direktor der Deutschen Reichsbank und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), sondern saß zudem noch im Aufsichtsrat der Krupp-Werke wie auch der Vereinigten Stahlwerke, des wichtigsten Stahl-Konzerns. (Krupp wurde im Dezember 1924 durch einen Zehn-Millionen-Dollar-Kredit der Wall-Street-Banken Goldman, Sachs & Co.und Hallgarten & Company vor dem Bankrott gerettet;  auch die Vereinigten Stahlwerke erhielten einen Kredit von rund 100 Millionen Dollar.) 3)

Am 9. November 1929 traf das deutsche Chemie-Kartell I. G. Farben mit dem U.S.-Amerikanischen Erdöl- und Banken-Imperium der FamilieRockefeller ein transnationales Kartell-Abkommen. (Für die Sicherung ihrer Monopole und Patente wurden extra mehrere Gemeinschafts-Beteiligungen gebildet. Eine von ihnen war die International Hydrogenation Patents Company [I. H. P.].) Am 23. Oktober 1931 wurde das sog. „Alig-Agreement“zwischen der I. G. Farben und der Alcoa (Aluminium Company of America) getroffen. Die kanadische Tochter-Gesellschaft der Alcoa, die Alted, war ebenfalls Teil dieses Kartells. 3)

Festzuhalten bleibt: In den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg entstand in Deutschland ein internationales Kartell mit Zentrum in Frankfurt am Main, das die Chemie- und Pharma-Industrie der gesamten Welt kontrollierte und beherrschte. Sein Einflußbereich erstreckte sich auf 93 (!) Länder auf allen Kontinenten. Es hielt Aktien-Mehrheiten an 613 Unternehmen, davon 173 ausländischen, hatte Verflechtungen mit über 2.000 weiteren Kartellen und besaß ein Barvermögen von sechs Milliarden Reichsmark in Gold. Es war eine der stärksten ökonomischen und politischen Mächte der Erde. Bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges war dieses Kartell zum größten Industrie-Unternehmen Europas und zum größten Chemie-Unternehmen der Welt sowie durch Fusionen mit U.S.-Amerikanischen Erdöl-, Chemie- und Pharma-Firmen (Eastman Kodak, DuPont Co., Standard Oil Co. [Exxon,Chevron, Mobil Oil, Texaco, Royal Dutch / Shell Oil] u. a.) zum mächtigsten Kartell der Geschichte angewachsen Dieses Kartell war die deutscheInteressengemeinschaft Farbenindustrie AG. Es existiert noch heute, allerdings unter anderen Namen und nicht mehr in deutschem, sondern in amerikanischem Besitz, nämlich der mächtigsten Familien-Holding der Welt:Rockefeller.

(Einer der „prominentesten“ Vertreter dieser Gruppe ist der deutsche Avraam Bel Alazaar alias „Alfred Henry Kissinger“ [Komitee 300, Club of Rome,RIIA, CFR, TC], Hochverräter [1943 – 1946 unter dem Decknamen „Colonel Bor“ Doppel-Agent für den sowjetischen KGB in der Spionagezelle „ODRA“u. für das „U.S. Army Counter Intelligence Corps“], Kriegsverbrecher und Massenmörder [Vietnam / Kambodscha / Ost-Timor], Karlspreis-Träger und Friedensnobelpreis-Träger. 1) 2) 12) 13) 14) 15) Henry Kissinger persönlich soll die Ermordung von Aldo Moro, Ali Bhutto, Indira Gandhi, Fürstin Gracia Patricia [Grace Kelly], Ladi „Di“ Diana Spencer u. a. befohlen haben. 12) 13) 14) 15))

„Über das Erdöl kontrollieren wir die Staaten und die Nationen; über das Wasser und die Nahrung kontrollieren wir die Menschheit.“ (Alfred Henry Kissinger) 13) 14) 15) 16)

Als nach dem Krieg (1953) der deutsche Teil des Vermögens der I. G. Farben wieder auf Bayer, Hoechst (heute Aventis / Sanofi) und andere Kartell-Mitglieder überschrieben wurde, nahm die finanzielle Transaktion dieFirst National City Bank of New York Rockefellers vor. Und als 1962 das Vermögen der American I. G. Farben, der amerikanischen Holding des Vermögens der I. G. Farben, auf Vorschlag des damaligen U.S.-Justizministers Robert Kennedy, Bruder des U.S.-Präsidenten John F. Kennedy, versteigert wurde, wurden die siegreichen Bieter (329 Millionen U.S.-Dollars) der geheimen (!?) Auktion, ein anonymes Versicherungs-Konsortium mit 225 Mitgliedern (Hauptaktionär: Rockefeller), von den Investment-Banken First Boston Corporation (Chase Manhattan Group) undBlyth & Company (First National Group) vertreten – beides Rockefeller-Agenturen. Die finanzielle Abwicklung besorgte mit der Chase Manhattan Bank of New York einmal mehr und ebenfalls ein Rockefeller-Institut. Alles in einer Hand und unter einem Dach, sozusagen… 1) 2) 3) 4)

Faschismus / Sozialismus / Kommunismus: Herrschaft der Kartelle durch Patente / Monopole

„I. G.“ steht für „Interessen-Gemeinschaft“ – also für „Kartell“, „Syndikat“ oder „Trust“. Ein »Kartell« ist ein Mittel, um den Wettbewerb eines freien Marktes zu umgehen und ein Monopol zu erlangen. („Wettbewerb ist Sünde!“ [John D. Rockefeller, Sr.] 17)) Es führt immer zu einem Preisdiktat und zu einer Einschränkung der Produktauswahl. Die Bezeichnung „Farben“ rührt daher, daß die moderne chemische Industrie ihren Ursprung in der Entwicklung von Farbstoffen hat; tatsächlich war es die Bezeichnung für die gesamte Chemie einschließlich Munitions- und Medikamenten-Produktion. Wer Munition und Medikamente produziert und kontrolliert, beherrscht – über Krieg und Medizin – die Bevölkerungen aller Staaten der Erde und damit (fast) die gesamte Menschheit. 1) 2) 3) 4)

Eben wurde festgestellt, daß Kartelle ein Mittel sind, Konkurrenz auszuschalten und Monopole zu erlangen. Das heißt, Kartelle sind nicht dasErgebnis des freien Marktes, des freien Unternehmertums, sondern einMittel der Flucht aus dem freien Unternehmertum und ein Instrument für dessen Zerstörung. Darum arbeiten Kartelle und kollektivistische Regierungen (Monopol-Kapitalismus / Faschismus, „Sozialismus“, „Kommunismus“) immer zusammen: Eine starke, aber korrumpierte und so kontrollierte Regierung mit der Macht, jeden Aspekt des Wirtschaftslebens per Gesetz zu regulieren und reglementieren, ist der beste Kollaborateur und Komplize der privaten Kartelle, Syndikate, Trusts und Monopolisten.

Daraus folgt weiter: wenn ein starker Staat gut für Kartelle ist, ist einstärkerer Staat besser und ein totalitärer Staat am besten für Kartelle. Aus diesem Grund sind private Kartelle schon immer die hinter den Kulissen fädenziehenden Förderer jeder Form des staatlichen Totalitarismus gewesen: Sie finanzierten die Bolschewiken der Russischen (Kontra-) Revolution, förderten die Faschisten in Italien und unterstützten die National-Sozialisten in Deutschland. Und sie waren und sind die treibende Kraft hinter der planmäßigen Entwicklung zur Brüsseler EU (Europäische Union /„Vereinigte Staaten von Europa“) und schließlich zur globalen faschistischen Plutokratie der New World Order / Neuen Weltordnung (NWO).

Der Staat wird also zum politischen Instrument der privaten Kartelle / des Monopol-Kapitals / der Hochfinanz zur Durchsetzung und zum Schutz ihrer ökonomischen Privat-Interessen. Das aber ist per definitionem Faschismus:„»Faschismus« ist die Diktatur des Monopol-Kapitals“ (Robert Brady)18), die totale Kontrolle des Staates durch die Privat-Wirtschaft. Faschismus besteht in der totalen privaten Beherrschung aller drei Gewalten: Legislative (Regierung / Parlament), Exekutive (Administrative / Polizei / Militär) und Judikative (Justiz), das heißt des gesamten Staats-Apparates (und damit der Aufhebung der für eine Demokratie unabdingbar notwendigen Gewalten-Teilung), sowie der (gleichgeschalteten) Medien zwecks Zensur und als Propaganda-Apparat zur Manipulation der öffentlichen Meinung.

„Kommunismus ist – in der Praxis – ein System, in dem die Regierung die totale Gewalt besitzt, nicht nur politische Gewalt, sondern auch die Gewalt über die Wirtschaft, über die Erziehung, über die Kommunikation , etc. [d. i. Absolutismus] (…) Das … System des freien Unternehmertums[Kapitalismus] war … ursprünglich … das Gegenteil des Kommunismus. (…) Freies Unternehmertum bedeutet Wettbewerb. (…) Ein Monopolist versucht, den Wettbewerb zu eliminieren. Tatsächlich äußerte ein Rockefeller einmal: »Wettbewerb ist eine Sünde.« Diese Männer waren [sind] keine Verfechter des freien Unternehmertums.“ 19)

Die chemische Industrie ist völlig (zu einhundert Prozent) in der Hand von staatlich geschützten und gestützten Kartellen und herrscht ihrerseits über den Staat. Bereits 1937 war das so offensichtlich, daß die amerikanische Zeitschrift Fortune in einem Leitartikel schrieb:

„Trotz der allmählich sinkenden Kurve der Realpreise ist die chemische Industrie eine »geordnete« [regulierte] Industrie. Sie praktizierte die »Kooperation« [Kartell-Politik], lange bevor sie von General Johnsonerfunden wurde. Sie wurde selten von Überproduktion geplagt, hat keine eigene Depression durchgemacht und sich selten in lange und blutige Preiskriege verwickelt… Im großen und ganzen hat sich die chemische Industrie in einer Weise selbst reguliert, daß sogar ein Sowjet-Kommissar seine Freude daran hätte… Die Industrie praktiziert ganz eindeutig eine Art Planwirtschaft.“ 20)

„In den größten und modernsten multinationalen Konzernen haben die Planung und nachfolgende Überwachung des Plans einen Umfang und Grad von Detailliertheit angenommen, die ironischerweise eine mehr als oberflächliche Ähnlichkeit mit der staatlichen Planungs-Aktivität kommunistischer Länder aufweisen.“ 21)

Die beiden amerikanischen Wirtschafts-Journalisten und Autoren George Stockings und Myron Watkins analysierten und resümierten 1946 in ihrem Buch „Cartels in Action“:

„Die deutschen Chemie-Industrien kamen einem völligen Kartell so nah, wie es mit den kombinierten Anstrengungen und dem Organisations-Talent der deutschen Wirtschaft und des Nazi-Staats nur möglich war…. Schon vor 1933 waren Industrie-Zusammenschlüsse weit fortgeschritten, am weitesten vielleicht in der Chemie. Der Faschismus vollendete dieses Programm lediglich und faßte die Gesamt-Struktur zusammen… Bei den Kartellen, die der Nazi-Staat der deutschen Industrie aufsetzte, ist oft nur schwer zu entscheiden, wo die staatliche Kontrolle endete und die Kontrolle der Kartelle begann. Letztlich führte der Totalitarismus zu einer fast völligen Vereinigung von Wirtschaft und Staat.“ 3) 22)

Die führende Rolle des supranationalen Chemie-Kartells I. G. Farben bei der „feindlichen Übernahme“ Deutschlands durch die National-Sozialisten / Faschisten

Die Unterstützung und Förderung totalitärer Regime durch private, meist jüdische Kartelle entwickelte sich bereits vor dem Ersten Weltkrieg in Deutschland. Die Kartelle, die sich nach dem Ersten Weltkrieg zu der I. G. Farben AG zusammenschlossen, hatten schon den Deutschen Reichskanzler Otto von Bismarck unterstützt, weil sie in seiner kollektivistischen „Staats-Philosophie“ eine hervorragende Möglichkeit erkannten, unter dem Deckmantel eines vorgeblichen „Patriotismus“ eine privilegierte Machtstellung zu erobern. Das Endziel war die Erlangung der Weltherrschaft durch die transnationale private Hochfinanz und ein von der I. G. Farben AG diktierter globaler Superstaat („NWO“): 3) 23)

„Die I. G. Farben wird in der Regel als riesiges deutsches Kartell beschrieben, das die chemische Industrie der ganzen Welt beherrscht, aus der Gewinne in das Frankfurter Hauptquartier zurückströmen. Sie ist aber keineswegs nur ein von den Deutschen kontrolliertes Industrie-Unternehmen zur Erwirtschaftung von Gewinnen im In- und Ausland. Vielmehr ist sie einekabbalistische Organisation, und muß auch als solche betrachtet werden, die durch Auslandstöchter und verborgene Verbindungen eine weitgespannte und effiziente Spionage-Maschinerie betreibt – mit dem Endziel der Erlangung der Weltherrschaft und eines von der I. G. Farben geführten Weltsuperstaates.“  3) 23)

Das Kartell nahm sogar Einfluß auf die Wahlen der amerikanischen Präsidenten: Im Jahre 1916 schreib Hugo Schwitzer, leitender Mitarbeiter der Firma Bayer, einen Brief an den deutschen Botschafter von Bernstorff in Washington. Darin führte er aus, wie wichtig es sei, auf die Wahl eines U.S.-Präsidenten hinzuarbeiten, dessen Ansichten und parteipolitische Ausrichtung mit den Zielen der I. G. Farben harmonierten. Unter anderen über den Demokraten und späteren Republikaner Herman A. Metz, Präsident der H. A. Metz Company of New York, eines großen Pharma-Vertriebes unter Kontrolle der I. G. Farben, Präsident  der General Dyestuff Corporation(I. G. Farben) sowie Vize-Präsident und Finanz-Direktor der American I. G.Farben-Holding und Vorstands-Mitglied der Bank of Manhattan (Warburg), lancierte die I. G. Farben die beiden U.S.-Präsidenten Calvin Coolidge undHerbert Hoover in ihre Ämter. Hoover ernannte denn auch noch als Handels-Minister Männer wie Henry Howard, Vize-Präsident der Grasseli Chemical Company, Walter Teagle, Präsident der Standard Oil of New York(Rockefeller), Lammot DuPont von der DuPont Company und Frank A. Blair, Präsident der Centaur Company (Sterling Products), in den „Nationalen Beirat für Chemie“. 3) Das Kartell war / ist „immer und überall“…

Als U.S.-Präsident holte Herbert Hoover im August 1929 den früheren Privat-Sekretär seines Vorgängers Calvin Coolidge, Edward T. Clark, als seinen Privat-Sekretär ins Weiße Haus zurück. Clark hatte am 4. März 1929 seinen Posten im Weißen Haus gekündigt und war Vize-Präsident des I. G.-Farben-Konglomerats Drug., Incorporated, geworden, in dem so wichtige Unternehmen wie Bayer, Bristol-Meyers, Edward J. Nobles LifeSaversRexall-Liggett Drugstores, Sterling Products, United Drug, Vick Chemical Company, Winthrop u. a. zusammengeschlossen waren. 3) Das Kartell war / ist „immer und überall“…

Das U.S.-Finanz-Ministerium beschrieb nach dem Krieg die Verflechtung und Verfilzung des supranationalen Chemie-Kartells mit der Hochfinanz und deren Verschleierung durch seine Tarn-Organisationen wie die SchweizerSocieté Internationale pour Participations Industrielles et Commerciales(„Internationale Industrie- und Handelsbeteiligungen A. G.“) und dieInternationale Gesellschaft für Chemische Unternehmungen A. G. (I. G. Chemie) als „…eine Verschwörung zur Verheimlichung, Tarnung und Verschleierung von Eigentums-Verhältnissen und zur Beherrschung von Vermögen und Beteiligungen in vielen Ländern der Welt, einschließlich der Vereinigten Staaten, durch die I. G. Farben.“ 3) 24)

Als Henry Ford 1931 in Deutschland eine Niederlassung seiner Ford Motor Company gründete, erwarb die I. G. Farben 40 % der Aktien. Carl Bosch, General-Direktor der I. G. Farben, und Carl Krauch, Aufsichtsrat-Vorsitzender der I. G. Farben, wurden in den Aufsichtsrat der deutschenFord-Werke berufen. In den U.S.A. wurde Fords Sohn Edsel Mitglied des Aufsichtsrats der American I. G. Chemical Corp., des amerikanischen Zweiges der I. G. Farben, desgleichen Walter Teagle, Präsident derStandard Oil of New York (Rockefeller), Charles E. Mitchell, Präsident derNational City Bank of New York (Rockefeller) und Paul M. Warburg, Direktor der American I. G. Chemical Corp. und der Agfa Ansco, Inc., zweier weiterer I. G.-Farben-Firmen. (Die deutschen FordWerke wurden dann auch – im Unterschied zu allen anderen ausländischen Industrie-Unternehmen im „Dritten Reich“ – auf Betreiben von Carl Krauch undHermann Göring vor dem Zweiten Weltkrieg „selbstverständlich“ nichtbeschlagnahmt und „nationalisiert“) 3) 25)

„Ohne die enormen Produktionsstätten der I. G. Farben, ihre Forschungen, ihre technischen Erfahrungen und die Konzentration wirtschaftlicher Macht wäre Deutschland [Adolf Hitler und die NS] niemals in der Lage gewesen, im September 1939 den Krieg anzufangen.“ 26)

Schon lange bevor Adolf Hitler mit Hilfe des Kartells überhaupt national zu Bekanntheit und Bedeutung gelangte, war das Kartell hinter den Kulissen die beherrschende Macht über mehrere deutsche Regierungen gewesen.Hermann Schmitz, General-Direktor der I. G. Farben, war persönlicher Berater des Reichskanzlers Heinrich Brüning (Zentrum). Carl Duisberg, der erste Vorsitzende der I. G. Farben und Gründer der American Bayer Co., des amerikanischen „Ablegers“ der Firma Bayer, und Carl Bosch, vor Hermann Schmitz General-Direktor der I. G. Farben, hatten einen geheimen „Politischen Ausschuß“ gegründet, um alle Parteien in Deutschland zu infiltrieren, zu korrumpieren und zu kontrollieren. Spätestens ab 1925 bestimmte das Kartell der I. G. Farben die deutsche Politik vollständig. 3)

Im selben Jahr forderte Carl Duisberg in einer Rede vor der zentralen deutschen Wirtschaftsorganisation, dem Reichsverband der Deutschen Industrie, einen „starken Mann“:

„Wir hoffen, daß unsere Worte heute auf ein Echo stoßen und daß wir den starken Mann finden werden, der uns endlich alle unter einen Hut bringt…, denn er [der starke Mann] ist für uns Deutsche [das Kartell], wie wir seitBismarck wissen, immer notwendig gewesen.“ 27)

(Schon 1916, noch unter der Ägide von Kaiser Wilhelm II., hatte Walter Daitz, Mitarbeiter der I. G. Farben, einen Artikel verfaßt, der von dem Kartell veröffentlicht wurde. Darin führte er aus, daß der Kapitalismus analog dem internationalen Sozialismus in einen nationalen Staats-Sozialismus [National-Sozialismus/Faschismus] verwandelt werden müsse:

„Ein neuer Typus von Staats-Sozialismus erscheint auf der Bildfläche, völlig verschieden von allem, was jeder einzelne von uns sich je erträumt oder ausgedacht hat. Auf wirtschaftlichem Gebiet werden weder Privat-Initiative noch Privat-Kapitalismus gelähmt werden, aber der Staats-Sozialismus wird sie insofern seinen Interessen gemäß organisieren, als das Kapital in der Volkswirtschaft konzentriert und nach außen hin einheitlich gelenkt wird… Diese Wandlung des Kapitalismus fordert mit allen ihrer innewohnenden Konsequenz eine Wieder-herstellung des früheren Gegengewichtes, des internationalen Sozialismus. Sie wird in einen nationalen Sozialismus[National-Sozialismus / Faschismus] umschlagen.“  3) 28)

18 Jahre später war diese Verschwörungs-Theorie in die Verschwörungs-Praxis umgesetzt: Am 30. September 1934 veröffentlichte die I. G. Farbeneinen Bericht, in dem sie erklärte: „Eine Entwicklungsphase ist nun abgeschlossen, die den Grundprinzipien einer national-sozialistischen[faschistischen] Wirtschaft entspricht.“ 3) 29))

Bereits im Mai 1941 hatte der geläuterte ehemalige Kommunist und National-Sozialist Richard Krebs vor dem Kongreß-Ausschuß für„Unamerikanische Aktivitäten“ ausgesagt:

„Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß die GESTAPO sich bereits 1934 völlig in der Hand der I. G. Farben befand. Sie ging so weit, ein eigenes GESTAPO-Gefängnis auf ihrem großen Werksgelände in Leuna einzurichten, u. begann, besonders nach Hitlers Macht-Ergreifung, ihre Aktivitäten über Tochter-Gesellschaften im Ausland auszudehnen.“ 3) 30)

Nach dem (vorerst) erfolglosen Putschversuch der National-Sozialisten am 9. November 1923 hatte das Kartell seinen „starken Mann“ wenig später inAdolf Hitler gefunden. Seit 1928 unterstützte das Kartell den späteren „Führer“ inoffiziell, ab 1931 dann offiziell massiv. Max Ilgner, ein NeffeHermann Schmitz´, hatte engen persönlichen Kontakt mit Hitler. Offiziell wurde Ilgner als „Finanz-Direktor“ der I. G. Farben bezeichnet; tatsächlich war er der Leiter des höchst effizienten internationalen Spionage-Netzes des Kartells. Der Privat-Konzern war die Zentrale der Partei- und Militär-Spionage der National-Sozialisten; die Verbindungen zum Oberkommando der Deutschen Wehrmacht bestanden seit 1928. 3) 31)

In den folgenden Jahren wurden die guten Beziehungen zwischen der I. G. Farben und den National-Sozialisten durch Heinrich Gattineau, den persönlichen Sekretär der Kartell-Funktionäre C. Duisberg u. C. Bosch und Leiter der Öffentlichkeits-Arbeit der I. G. Farben, noch intensiviert und forciert. Das war auch „nötig“, denn im Herbst 1932 verlor die Partei der National-Sozialisten und Adolf Hitlers, die National-Sozialistische Deutsche Arbeiter-Partei (NSDAP), sehr stark an Boden; bei den neuerlichen Wahlen zum Reichstag am 6. November 1932 büßte sie mehr als 2 (zwei) Millionen Stimmen ein (von 37,4 % auf 33,1 %).

(Adolf Hitler erhielt bei dieser nach juristischen und demokratischen Regeln und Gesetzen letzten als »gültig« zu bezeichnenden Wahl weniger als 27 % der Stimmen aller Stimm-Berechtigten. Es trifft also überhaupt nicht zu, daß Hitler von der Mehrheit des Deutschen Volkes gewählt worden wäre. Auch hatte die große Mehrheit des kleinen Teils der deutschen Wähler der NSDAP nicht »Krieg und KZ«, sondern in naiver Hoffnung »Arbeit und Brot« gewählt. Daß sie von Adolf Hitler und der Hochfinanz hinterhältig getäuscht und hintergangen, betrogen und mißbraucht wurden, ist eine historische Tragödie.)

Da die NSDAP aber am besten in die Pläne des Kartells paßte, stellten sich die deutsche Industrie, die Medien und die I. G. Farben mit ihrem ganzen Einfluß, ihrer gesamten Macht und ihrem Kapital voll hinter Adolf Hitler u. seine Partei. Die erste finanzielle Zuwendung betrug drei Millionen Reichsmark in Gold – und es sollten noch erheblich mehr folgen! 3) 32)

„Hitler hatte … eine mächtigere Unterstützung erhalten, als er sich je zu erträumen gewagt hatte. Die deutschen Industrie- und Finanzgewaltigen mit der I. G. Farben an der Spitze schlossen sich zusammen und gaben Hitlerihre volle Unterstützung. (…) Mit dieser Rückendeckung konnte er ohne Verzögerung den blutigen faschistischen Staat errichten.“ 33)

Wichtige Rollen spielten das „ausländische“ Bankhaus Schröder und Franz von Papen, der Mitglied im freimaurerischen „Herrenclub“ um die GeneräleGroener und Schleicher und den Sohn Hindenburgs sowie „Geheimkämmerer“ des Papstes war und von diesem 1934 für seine „politischen Verdienste“ den „Christus-Orden“ (sic!) erhielt: 34)

„Über den Keppler-Kreis kam am 4. Januar 1933 bei Baron Kurt von Schröder in Köln jene Unterredung zwischen Hitler und dem Ex-Reichskanzler und Vertrauensmann Hindenburgs, Franz von Papen, zustande, die am 30. Januar 1933 zur Bildung eines nationalsozialistisch-konservativen Koalitionskabinetts unter Hitler führte.“ 35)

Zusammen mit anderen deutschen Industriellen hatte Fritz Thyssen ein Schreiben unterzeichnet, daß Druck auf den Reichs-Präsidenten Paul von Hindenburg ausübte, Adolf Hitler zum Reichs-Kanzler zu ernennen. 36)Nach der folgenschweren, verhängnisvollen Ernennung Hitlers zum Kanzler durch den greisen, vermutlich senilen, vielleicht schon dementen Hindenburgam 30. Januar 1933 wurde Hermann Schmitz, General-Direktor der I. G. Farben, Direktor der Deutschen Reichsbank und bereits persönlicher Berater der beiden letzten Reichs-Kanzler Heinrich Brüning und Franz von Papen, Ehrenmitglied des Reichstages und Geheimrat. Carl Krauch, Aufsichtsrat-Vorsitzender der I. G. Farben, wurde vertrauter Berater des Reichsluftfahrt-Ministers, Oberbefehlshabers der Deutschen Luftwaffe, Stellvertreters Hitlers und Schöpfers der Geheimen Staatspolizei(GESTAPO), des Reichs-Marschalls Hermann Göring, bei der Durchführung des Vierjahresplans. 3)

Am 23. März 1933 schließlich verschaffte sich Hitler mit dem „Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich“ („Ermächtigungs-Gesetz“) diktatorische Vollmachten. Am 2. Mai zerschlug Hitler die Gewerkschaften und ließ ihre Funktionäre verhaften; im Verlauf des Sommers zwang er alle anderen Parteien zur Auflösung und ließ ihre führenden Mitglieder inhaftieren. Ab dem 14. Juli 1933 existierte per Gesetz nur noch (s)eine Partei – die NSDAP. (Vgl. die SED in der DDR und die KPDSU bzw. denSowjet / die Duma in der UdSSR!)

Doch es war nicht nur das Geld des Kartells, das den National-Sozialisten zugutekam. Auch alle Zeitungen, die im Besitz des Kartells oder wegen ihres Werbe-Etats von ihm abhängig waren, stellten sich öffentlich hinter Hitlerund seine Partei. Dadurch schufen sie erst das positive Bild und die ungeheure Popularität Adolf Hitlers, die die Mehrheit des Deutschen Volkes dazu brachten, ihn als den „starken Mann“ und seinen „Führer“ zu akzeptieren. 3) 37)

Aber auch und vor allem John D. Rockefeller höchstpersönlich protegierteAdolf Hitler und seine Gefolgsleute: Über die I. G. Farben beauftragteRockefeller die amerikanische professionelle Public-Relations-Agentur vonIvy Lee, seinem persönlichen Image-Berater und Öffentlichkeits-Arbeiter,Hitler und die Führung der National-Sozialisten professionell zu „beraten“ und deren Image bei dem Deutschen Volk zu verbessern. Das gab Leeselber widerwillig zu – und zwar 1934 vor dem amerikanischen „Kongreß-Ausschuß zur Unter-suchung ausländischer Propaganda und anderer subversiver Aktivitäten“ („Dies-Ausschuß“, nach dem Vorsitzenden Martin Dies; 1934 hieß der Vorsitzende John W. McCormack). 3)

(Ivy Lee hatte dem Multi-Milliardär John D. Rockefeller, der einen schlechten Ruf hatte, u. a. geraten, bei allen öffentlichen Auftritten stets Rollen mit blanken [!] Zehn-Cent-Münzen bei sich zu tragen und sie an Kinder zu verteilen. [Wohlgemerkt: keine 1- oder 2-Dollar-Münzen, sondern nur 10-Cent-Stücke…!] Weil Rockefeller diesem perfiden Rat folgte, wurde er seinen alten Ruf des Geizes und der Habgier los und zunehmend als vermeintlich „wohltätiger, gütiger, kinderlieber Philanthrop“ [sic!] geschildert. Wie wenig es doch bedarf, um [selbstverschuldet] unmündige Menschen einzuseifen u. über den Löffel zu balbieren…) 3)

Norbert Knobloch ist an Krebs erkrankt. Da er leider mittellos ist werden dringend weiter Spenden für eine alternative Therapie benötigt. Nach dem letzten Spendenaufruf sind rund 1000 Euro eingegangen. Das Geld ist jedoch schon wieder aufgebraucht für alternativ-medizinische Konsultationen und Medikamente, Reisen zu Heilpraktikern und alternativen Krebsspezialisten. Knobloch wird demnächst eine Art Tagebuch zu seiner Krankheit und den Behandlungsmethoden veröffentlichen. Diese dürften hoch interessant für alle sein, die ebenfalls von der Volksseuche Krebs heimgesucht werden.

Der Zustand ist ernst. Bitte spendet:

Empfänger: Norbert Knobloch

Stichwort „Spende für Krankheit“

Kreissparkasse Vulkaneifel

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BLZ: 586 512 40

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