Die USA im Ölpreiskrieg mit Russland

leserbriefUm jeden Preis will die US Schattenregierung, angesiedelt an der Wall Street, den angefachten Krieg mit Russland und China gewinnen. Dazu setzt man auf die Waffe Ölpreisdrückung. Der Dollar als Weltmarktkontrolle wird mit allen Mitteln verteidigt.

Gastkommentar von Jean Paul, 20.10.2014

Schenken Sie bitte dieser Tage keinen Glauben den Massenmedien hierzulande oder aus Übersee das es Geschenke an der Tanke demnächst gäbe. Die fallenden Ölpreise sind mitnichten einer Konjunkturdelle zu verdanken. Das ist pure Panikmache um den eigentlichen Coup zu verdecken. Die Ruinierung des Energiesektors der Russen. Russlands Haupteinnahmen sind seine Rohstoffe. Und darüber wird der Militär- und Sicherheitsapparat gesteuert. Aber auch die Versorgung der Bevölkerung bzw. die Bestechung der Oberschicht, damit diese nicht wieder nach USA überläuft. Daneben wird mit Preisangeboten Europa an allen Ecken geködert. Putins Westeuropapolitik ist dem US Hegemon ein Dorn im Auge. Als Nebeneffekt kauft China nun billiger bei den Sheikhs in der Golf Region ein. Was wiederum Russlands Exporte schwächt und die aufgebauten Beziehungen konterkarieren soll.

Wird diese Politik der Wall Street langfristigen Erfolg haben?

Meiner Meinung nach nein. Weder Sanktionen, die Kapitalmanipulationen (Währungstricksereien), noch Handelskriege in Form von Preisdrückungen oder regionale Terrorfinanzierung über Geheimkanäle werden den aufgebauten Wirtschaftsfeind in die Ecke drücken. Das Problem der USA und Europas, sowie Asien ist der gigantische Rohstoffverbrauch, um sich gegenseitig eigentlich im Grunde nach Ramschware für die Glaspaläste genannt Konsumtempel zu verkaufen bzw. deren Kundschaft kreditorisch liquide und preiswert mobil zu halten.

Das Risiko ist verdammt hoch. Zu hoch, wenn man sieht wie zäh Russland und China verteidigen. Am Ende verlieren möglicherweise alle Seiten die Kontrolle über das Schachspiel. Es bleibt dann die Frage, wer den ersten Schuss direkt auf den Gegner abgibt.

Verlierer sind die kooperationswilligen Köpfe beider Seiten.

In der Gemengelage der gierigen Bankiers in New York gegen den Rest der Welt sozusagen, richten diese immense Flurschäden an wie man unschwer in der Ukraine (Sezessionskonflikt) und in Nahost (IS/al Quaida), sowie Afrika (Boko Haram / Ebola) sehen kann. Denn die zivile Realwirtschaft muss diesen Krieg mit Lohnpreisdrückungen, Handelsbeschränkungen und Zinseskapaden irgendwie abfangen.

In jeden Fall dient das korrupte Saudi Arabien, Katar und Kuweit willfährig den Wall Street Bankstern in dem Versuch weiterhin die Oberhand zu behalten. Die OPEC wird systematisch von den Ölkonzernen, deren Inhaber auch wiederum die Bänksters sind, erpresst, denn wer die richtigen unsichtbaren Waffen gegen den bösen Islam hat, der bestimmt die Politik vor Ort.

Ganze Regierungen in Schieflage und Misskredit zu bringen ist für Washingtons Geldadel, der die Politikrichtung bezahlt und erstellt, purer Selbstzweck. Vergessen wir nicht, dass Wall Street den Dollarbetrug mit Hilfe einer Geldpolitik und einem Weltwährungsfondssystem erfunden hat, und damit den Globus über seinen hoch gerüsteten „Flugzeugträger“ USA unsichtbar regiert. Bevor Sie denken, es seien keine weiteren Signale außer einer Preiskriegsoffensive am Rohstoffmarkt da. Schauen sie sich die Jubelrufe der letzten Tage, in der Presse breit getreten, der Rüstungskonzerne an! Es regnet Waffenaufträge noch und nöcher aus den westlichen Hauptstätten. Natürlich alles auf Pump bei den Bänksters der Wall Street, in Dollar versteht sich. Draghis EZB Politik befeuert zusätzlich die Devisenmargen und Zinsgewinne in New York, in dem er den Euro im Sinne des Dollars taxieren lässt. Selbiges macht Japans Zentralbank natürlich auch.

Ist Ihnen noch etwas aufgefallen? An der Tankstelle fallen nicht in dem Masse die Preise wie sonst üblich adäquat zum Rohölpreis! Darüber sichern sich die Tycoons der Wall Street die Kreditlinien sozusagen bei Ihnen ab. Sollte der Staat also nicht zeitig bezahlen können, werden Sie das am Zapfhahn erledigen.

Sie sehen also, es handelt sich um einen Ölpreiskrieg, dessen Ziele der Selbstsucht den Wirt de facto schleichend zerstören.

Die USA im Ölpreiskrieg mit Russland

»Operation Dark Winter«: Pentagon führt im Juni 2001 Biowaffen-Manöver durch, das 9/11 und Milzbrand-Angriffe vorwegnimmt – Kopp Online

Die grundlegende saudische Wandlung

Den Beitrag habe ich in Diwinis Blog gefunden, danke dafür!

(http://diwini.wordpress.com/2014/10/21/die-grundlegende-saudische-wandlung-kopp-online/)

Thierry Meyssan

Saudi-Arabien unterstützt seit 35 Jahren alle Dschihad-Bewegungen, selbst die extremistischen, scheint aber plötzlich eine Richtlinienänderung unternehmen zu wollen. In seiner Existenz durch einen möglichen Angriff des Islamischen Emirats bedroht, hat Saudi-Arabien nun das Signal zur Zerstörung der Organisation gegeben. Aber anders als es scheint bleibt das IE von der Türkei und Israel, die sein geplündertes Erdöl hehlen, unterstützt.

Vorrunde: Das IE ist eine Schöpfung des Westens

 

Die Einstimmigkeit gegen das Islamische Emirat (IE) im Sicherheitsrat und die Abstimmung für die Resolution 2170 sind nur eine Fassade. Sie können uns die staatliche Unterstützung, die das IE genoss und noch immer genießt, nicht vergessen machen.

Um nur die jüngsten Ereignisse im Irak zu erwähnen: Jeder konnte beobachten, dass seine Kämpfer an Bord von nagelneuen, direkt von der American Motors Corporation gelieferten Humvee-Kolonnen, und auch mit neuen ukrainischen Waffen ausgestattet, in das Land eingefallen sind. Mit dieser Ausstattung haben sie die amerikanischen Waffen der irakischen Armee beschlagnahmt.

Ebenso war jeder erstaunt, dass das IE zivile Verwalter besaß, die sofort die Verwaltung der eroberten Gebiete in die Hand nehmen konnten, und dass es über Kommunikationsspezialisten verfügte, die in der Lage waren, seine Aktion über das Internet und Fernsehen zu fördern; offensichtlich ein in Fort Bragg geschultes Personal.

Obwohl die US-Zensur dazu jegliche Überprüfung verboten hatte, wissen wir von der britischen Agentur Reuters, dass eine geheime Sitzung des Kongresses im Januar 2014 für die Finanzierung und Bewaffnung der Freien Syrischen Armee, der Islamischen Front, derAl-Nusra-Front und des Islamischen Emirats bis 30. September 2014 gestimmt hat. Ein paar Tage später prahlte Al-Arabiya, dass Prinz Abdul Rahman der wahre Führer des Islamischen Emirats sei.

Dann versammelte am 6. Februar der US-Heimatschutzminister die europäischen Innenminister in Polen, um sie zu bitten, die europäischen Dschihadisten in der Levante zu lassen, indem sie ihnen die Rückkehr in ihr Herkunftsland verbieten sollten, damit das IE genügend Kämpfer hat, um den Irak anzugreifen. Schließlich brachte Mitte Februar ein zweitägiges Seminar im nationalen US-Sicherheitsrat alle Chefs der in Syrien involvierten alliierten Geheimdienste zusammen, sicherlich um die Offensive des IE im Irak vorzubereiten.

Es ist extrem schockierend zu sehen, wie die internationalen Medien plötzlich die Verbrechen der Dschihadisten verurteilen, obwohl sich diese ohne Unterbrechung schon seit drei Jahren abspielen. Es gibt nichts Neues in dem öffentlichen Köpfen und den Kreuzigungen: Z. B. hatte das Islamische Emirat von Baba Amr im Februar 2012 ein »religiöses Gericht« gegründet, das mehr als 150 Menschen durch Erwürgen zum Tode verurteilte, ohne die geringste Reaktion der westlichen Welt oder der Vereinten Nationen zu erwecken.

Im Mai 2013 stellte der Kommandeur der Al-Faruq-Brigade der Freien Syrischen Armee (die berühmten »Moderaten«) ein Video ein, auf dem er einen syrischen Soldaten aufschnitt und sein Herz aß. Zu dieser Zeit bestanden die Westler darauf, diese Dschihadisten als »moderate«, aber verzweifelte Gegner zu beschreiben, die für Demokratie kämpften. Die BBC gab sogar dem Kannibalen das Wort, damit er sich rechtfertigte.

Es besteht kein Zweifel, dass der von Laurent Fabius hergestellte Unterschied zwischen »moderaten« Dschihadisten (Freie Syrische Armee [FSA] und Al-Nusra-Front, d. h. al-Qaida – bis Anfang 2013) und den »extremistischen« Dschihadisten (Al-Nusra-Front ab 2013 und das IE) ein reiner Kunstgriff der Kommunikation ist. Der Fall von Kalif Ibrahim ist aufschlussreich: Im Mai 2013, während des Besuchs von John McCain bei der FSA, war er zugleich der »moderate« Generalstabsmitarbeiter und Anführer der »extremistischen« Fraktion. Auf gleiche Weise bezeugt ein vom 17. Januar 2014 datierter Brief von General Salim Idriss, Chef des Stabes der ASL, dass Frankreich und die Türkei Munition für ein Drittel der FSA und für zwei Drittel der al-Qaida über die FSA lieferten. Die Echtheit dieses von dem syrischen Botschafter Baschar Jaafari im Sicherheitsrat präsentierten Dokuments wurde durch die französische Delegation nicht angefochten.

John McCain und der Generalstab der Freien Syrischen Armee. Im Vordergrund links Ibrahim al-Badri, mit dem der Senator diskutiert. Gleich dahinter Brigadegeneral Salim Idriss (mit Brille).

Somit ist es klar, dass sich die Haltung mancher Mächte der NATO und des Golfkooperationsrates im Laufe des Monats August 2014 geändert hat, um von einer geheimen, massiven und permanenten Unterstützung zu einer offenen Feindseligkeit zu werden. Warum?

Die Brzeziński-Lehre über Dschihadismus

Man muss hier wieder 35 Jahre zurückgreifen, um die Bedeutung des derzeitigen Schachzuges Saudi-Arabiens – und vielleicht auch der USA – zu verstehen. Seit 1979 hat Washington auf Veranlassung des nationalen Sicherheitsberaters Zbigniew Brzeziński beschlossen, den politischen Islam gegen den sowjetischen Einfluss zu unterstützen, in Anlehnung an die Politik Ägyptens, nämlich die Unterstützung der Muslimbruderschaft gegen Gamal Abdel Nasser.

Brzeziński beschloss, eine große islamische Revolution zu starten von Afghanistan her (damals unter der Herrschaft des kommunistischen Regimes von Muhammad Taraki) und dem Iran (wo er selbst die Rückkehr des Imam Ruhollah Khomeini organisierte). Anschließend sollte sich diese islamische Revolution in der arabischen Welt verbreiten und die nationalistischen mit der Sowjetunion verbundenen Bewegungen hinwegfegen.

Die Operation in Afghanistan war ein unerwarteter Erfolg: Die in der Muslimbruderschaft rekrutierten und von dem antikommunistischen Milliardär Osama bin Laden geführten Dschihadisten der World Anti-Communist League (WACL) begannen eine terroristische Kampagne, die die Regierung dazu führte, die Sowjets zu Hilfe zu rufen. Die Rote Armee kam nach Afghanistan und versandete dort während fünf Jahren, was den Zusammenbruch der UdSSR beschleunigte.

Die Operation im Iran wurde stattdessen eine Katastrophe: Brzeziński war verblüfft zu sehen, dass Khomeini nicht der Mann war, den man ihm beschrieben hatte – ein alter Ajatollah, der versuchte, seine durch den Schah enteigneten Ländereien wiederzubekommen –, sondern ein echter Antiimperialist. Er entdeckte ein bisschen spät, dass das Wort »islamistisch« nicht ganz die gleiche Bedeutung für jedermann hatte, und er beschloss, zwischen den guten Sunniten (Mitarbeitern) und den schlechten Schiiten (Antiimperialisten) zu unterscheiden und die Führung der Ersteren Saudi-Arabien anzuvertrauen.

In Anbetracht der Erneuerung des Bündnisses zwischen Washington und der Saud-Dynastie hat Präsident Carter schließlich in seiner Rede über den Stand der Union am 23. Januar 1980 angekündigt, dass von nun an der Zugriff auf das Öl vom Golf ein nationales US-Sicherheitsziel sei.

Seit dieser Zeit wurden die Dschihadisten für alle schlechten Taten gegen die Sowjets (und dann gegen die Russen) und gegen arabische nationalistische oder widerspenstige Regime eingesetzt. Die Zeitspanne zwischen der Anklage der Dschihadisten, die Anschläge des 11. September organisiert zu haben, bis zur Ankündigung des sogenannten Todes von Osama bin Laden in Pakistan (2001 bis 2011) hat die Dinge kompliziert gemacht. Es ging darum, jegliche Beziehung mit den Dschihadisten zu leugnen und sie als Vorwand für Interventionen zu verwenden. Die Dinge sind wieder mit der formellen Zusammenarbeit zwischen den Dschihadisten und der NATO in Libyen und Syrien im Jahr 2011 klar geworden.

Die saudische Wende von August 2014

35 Jahre lang hat Saudi-Arabien alle muslimischen politischen Strömungen finanziert und bewaffnet, (1) wenn sie nur Sunniten waren, (2) wenn sie nur behaupteten, dass das US-Wirtschaftsmodell mit dem Islam kompatibel sei, und (3) wenn ihr Land ein Abkommen mit Israel unterzeichnet hatte.

35 Jahre lang hat die überwiegende Mehrheit der Sunniten die Augen über die Absprachen zwischen den Dschihadisten und dem Imperialismus geschlossen. Sie bekundete ihre Solidarität mit allem, was sie gemacht haben, und mit allem, was man ihnen zugeschrieben hat. Schließlich legitimierte sie auch den Wahhabismus als eine Form des authentischen Islams, trotz der Zerstörung der Heiligen Stätten in Saudi-Arabien.

Als Saudi-Arabien mit Überraschung den »Arabischen Frühling« beobachtete, zu dem es nicht eingeladen worden war, machte es sich Sorgen über die Rolle, die Washington dem Emirat Katarund der Muslimbruderschaft zuteilte. Riad sollte bald mit Doha in Wettstreit geraten, um die Dschihadisten in Libyen und vor allem in Syrien zu fördern.

Also rettete König Abdullah die ägyptische Wirtschaft, als General Abdel Fattah al-Sissi als Staatspräsident von Ägypten ihm, sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten, die vollständige Kopie der Aufzeichnungen der Polizei über die Muslimbruderschaft überreichte. Im Rahmen des Kampfes gegen die Bruderschaft entdeckte General al-Sissi im Februar 2014 den detaillierten Plan der Machtergreifung der Brüder in Riad und Abu Dhabi. In wenigen Tagen wurden die Verschwörer verhaftet und sie gestanden auch, während Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate Katar, dem Sponsor der Brüder, drohten, es zu zerstören, wenn es nicht sofort die Bruderschaft fallen lassen sollte.

Riad brauchte nicht lange, um zu entdecken, dass das Islamische Emirat auch ein Geschwür war und dass es nach der Einnahme eines Drittels des Irak bereit war, Saudi-Arabien anzugreifen. Die geduldig aufgebaute ideologische Sperre seit 35 Jahren wurde von den Vereinigten Arabischen Emiraten und Ägypten zu Staub gemacht. Am 11. August verurteilte der große Imam der Al-Azhar-Universität, Ahmad al-Tayeb, das Islamische Emirat und al-Qaidaheftigst. Ihm folgte am nächsten Tag der Großmufti von Ägypten, Shawki Allam.

Am 18. August und nochmals am 22. August hat Abu Dhabi mithilfe von Kairo Terroristen in Tripolis (Libyen) bombardiert. Zum ersten Mal haben zwei sunnitische Staaten zusammen in einem sunnitischen Drittstaat sunnitische Extremisten angegriffen. Ihr Ziel war nichts anderes als das Bündnis, das Abdelhakim Belhaj, ehemalige Nummer drei von al-Qaida einschloss, der durch dieNATO zum militärischen Gouverneur von Tripolis berufen worden war. Es scheint, dass diese Maßnahmen getroffen wurden, ohne Washington zuvor zu informieren.

Am 19. August entschloss sich der Großmufti von Saudi-Arabien, Sheich Abdul-Aziz al-Sheikh – endlich –, die Dschihadisten des Islamischen Emirats und von al-Qaida als »Feind Nummer eins des Islam« zu qualifizieren.

Die Folgen des saudischen Umschwungs

Der Umschwung von Saudi-Arabien war so schnell erfolgt, dass die regionalen Akteure nicht Zeit hatten, sich anzupassen, und sich nun in widersprüchlichen Positionen zu den Aktionen befinden. Generell verurteilen die Verbündeten von Washington das Islamische Emirat im Irak, aber noch nicht in Syrien.

Noch überraschender: Während der Sicherheitsrat das Islamische Emirat in seiner Präsidenten-Anweisung vom 28. Juli und mit seiner Resolution 2170 vom 15. August verurteilt hat, ist es jetzt klar, dass die Dschihad-Organisation noch immer über staatliche Unterstützung verfügt: In Verletzung der erwähnten oder von diesen Texten hervorgehobenen Grundsätzen fließt das irakische, vom IE geplünderte Öl noch durch die Türkei. Es wird im Hafen Ceyhan auf Tankschiffegeladen, die einen Zwischenstopp in Israel machen und dann nach Europa fahren. Derzeit sind die Namen der Sponsoren nicht bekannt, aber die Verantwortung der Türkei und von Israel liegt auf der Hand. Katar seinerseits, das weiterhin viele Persönlichkeiten der Muslimbruderschaft beherbergt, streitet ab, das Islamische Emirat noch zu unterstützen.

In koordinierten Pressekonferenzen haben der russische und der syrische Außenminister, Sergei Lawrow und Walid Moallem, dazu aufgerufen, eine internationale Koalition gegen den Terrorismus zu bilden. Aber die Vereinigten Staaten weigerten sich, als sie Bodenoperationen auf syrischem Gebiet mit den Briten organisierten (die »schwarze Task Force«), sich mit der Arabischen Republik Syrien zu verbünden, und fordern weiterhin den Rücktritt des gewählten Präsidenten Baschar al-Assad.

Der Krach, der 35 Jahren saudischer Politik ein Ende machte, verwandelt sich in eine Konfrontation zwischen Riad und Ankara. Die türkische und syrische Kurden-Partei, die PKK, die immer noch von Washington und Brüssel als Terrororganisation angesehen wird, wird bereits durch das Pentagon gegen das Islamische Emirat unterstützt. In der Tat, und im Gegensatz zu den zweideutigen Darstellungen der atlantischen Presse, sind es die türkischen und syrischen PKK-Kämpfer und nicht die Peschmergas der irakischen lokalen Regierung von Kurdistan, die das Islamische Emirat in den letzten Tagen mithilfe der US-Luftwaffe zurückgeschlagen haben.

Vorläufige Schlussfolgerung

Es ist schwer zu wissen, ob die derzeitige Situation inszeniert oder eine Realität ist. Wollen die USA tatsächlich das Islamische Emirat zerstören, das sie gegründet haben und das ihnen entglitten wäre, oder werden sie es nur schwächen und es als regionales politisches Instrument behalten? Unterstützen Ankara und Tel Aviv das IE im Namen von Washington oder gegen Washington, oder nutzen sie sogar interne Spaltungen in den Vereinigten Staaten? Werden die Saud, um die Monarchie zu retten, so weit gehen, sich mit Syrien und dem Iran zu verbünden, oder werden sie eine Einigung mit Washington über das Schicksal des IE erreichen?

Übersetzung
Horst Frohlich

 http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/thierry-meyssan/die-grundlegende-saudische-wandlung.html

 

Post vom Jobcenter mit großer Schockwirkung

„Sie sind ab jetzt geistig behindert“

Dazu ein Videobeitrag von Monitor. Kommt nicht so oft vor, aber man sagt auch dort ab und zu mal Wahres. Der Bericht strotzt nur so von Ungerechtigkeiten gegen uns, die Bürger dieses Landes.

Veröffentlicht am 15.10.2014

Skrupellosigkeit beim Umgang mit Menschen. Der Staat missbraucht die Macht über die Bevölkerung. Der Staat spielt wieder einmal Gott. Menschenrechte/Menschenwürde werden Tag täglich in der Bundesrepublik verletzt. Die Macht von Gutachter, Würdelos, Hilflos, Vogelfrei.
Quelle: Monitor-ARD

BND-SCHINDLER: ALLEZ HOPP! DIE PRORUSSEN WAREN ES. DAS REICHT.

Nee, nicht ganz so platt. Korrekt zitiert lautete die Schlagzeile:

„BND: Prorussische Separatisten schossen Flug MH17 ab.“

Der Text darunter, gleichförmig, sogar fast gleichlautend von ARD und BILD und WELT bis ZDF verbreitet:

„Den Absturz der malaysischen Passagiermaschine MH17 in der Ostukraine hat nach Erkenntnissen des Bundesnachrichtendienstes eine von prorussischen Separatisten abgefeuerte Rakete verursacht. (…) erklärte (…) BND-Präsident Gerhard Schindler vor den Mitgliedern des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages. Demnach haben die Separatisten ein russisches Buk-Luftabwehrsystem abgefeuert und damit am 17. Juli die Maschine mit 298 Menschen an Bord abgeschossen.“


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von Volker Bräutigam*

Zwar sollten Geheimdienst-Informationen grundsätzlich nicht als glaubwürdig gelten. Aber Im Kalten Krieg der USA und ihrer Hörigen gegen Russland gelten offenbar andere Regeln. Besonders in den ARD-Nachrichten und für ihren Kommentator Rainald Becker, der allerdings erneut dem Irrtum erlag, er könne erfolgreich davon ablenken, dass „Tagesschau“ und „Tagesthemen“ jede Menge desinformativen Dreck am Stecken haben.

Woher nimmt die bundesdeutsche Journaille – der ARD-Becker hat ungezählte Mittäter – bloß die Unverschämtheit, etwas als Nachricht zu verkaufen, das aus der denkbar finstersten aller Quellen stammt, dem Bundesnachrichtendienst? Dargereicht einem parlamentarischen „Kontrollgremium“, das ebenfalls nur geheim arbeitet und sich mit passagenweise geschwärzten Dokumenten als „Beweisen“ sowie von „Zeugen“ abspeisen lässt, die eine umfassende und wahrheitsgemäße Aussage nach Belieben verweigern können? Woher nimmt diese Journaille die Frechheit, etwas als „Information“ weiterzugeben, das sie nicht einmal versuchsweise mittels Gegenrecherchen überprüft hat?

Ich darf nochmals auf Agenturtextmaterial zurückgreifen:

„Schindler habe im Parlamentarischen Kontrollgremium des Bundestags erklärt, die Aufständischen hätten das verwendete „Buk“-System auf einem ukrainischen Stützpunkt erbeutet. … Die Separatisten hatten sich im Juni zwar gebrüstet, ein „Buk“-System erbeutet zu haben. Allerdings erklärten sie nach dem Abschuss der Boeing 777-200, die Anlage sei nicht funktionstüchtig gewesen. Das hatten auch Ermittler in Kiew bestätigt …“Wäre es nicht Aufgabe der Journaille gewesen, ihren geheimdienstlichen Informationsmüll speziell mit der Aussage der erwähnten ukrainischen Ermittler abzugleichen?

„… Bisher haben sich die Konfliktparteien (in der Ukraine, V.B.) gegenseitig beschuldigt, für den Absturz verantwortlich zu sein. Auch eine niederländische Untersuchungskommission hat nach Auswertung des Flugschreibers jede Schuldzuweisung vermieden. Die Untersuchungen des Gremiums sind noch im Gange. Wann es seinen Abschlussbericht vorlegen wird, ist noch nicht bekannt. …“

Der BND-Chef behauptete im Kontrollausschuss, die Separatisten hätten ein Buk-Abwehr-Raketensystem erbeutet und damit MH17 abgeschossen. Der Bundesregierung aber muss der BND zuvor gesteckt haben, es sei eine SA-3-Rakete gewesen. So nämlich lautete noch vor wenigen Tagen deren Antwort auf eine parlamentarische Anfrage. Was ist von einem BND-Zeugen zu halten, der sich selbst und seiner Regierung bei einem wesentlichen Faktum so eklatant widerspricht? Wäre es nicht Aufgabe seriös arbeitender Journalisten gewesen, auch diesem Widerspruch auf den Grund zu gehen, statt den Schiet  „Plausibilitäten“ zu schlucken, den BND-Oberfuzzi Schindler offenbar direkt von der Atlantikbrücke in den Geheimdienst-Kontrollausschuss abdrückte?

Nur zwei Tage später heißt es in den Agenturen: Auch die niederländische Regierung bekräftigte … ihren Zwischenbericht zu der Tragödie, wonach eine Schuldzuweisung nicht möglich ist.
Die Niederländer halten die Ergebnisse ihrer Blackbox-Untersuchung unter Verschluss. Sie werden ihre Gründe haben. Es muss demnach jemand anderes den Vorreiter machen und das passende „Experten“-Urteil verkünden, damit danach niemand im ganzen NATO-Bereich mehr zurückrudern kann. Der dazu notwendige vorauseilende Gehorsam und Gesinnungslumperei sind dem deutschen Michel eigen. Das freut die Amis; sie und der übrige NATO-Haufen werden in ihren Medien vergnügt die deutschen „Quellen“ zitieren, zitieren und nochmals zitieren und sich dabei zuzwinkern: Die Deutschen waren wieder so nützlich-blöd, wie man es von ihnen erwartet.

Rechtschaffene Journalisten hätten auf die BND-Story mit größter Vorsicht reagiert und zumindest darauf hingewiesen, dass die von der OSZE beauftragte niederländische Untersuchungskommission – im Gegensatz zum BND – äußerst zurückhaltend mit ihren Erkenntnissen umgeht.

Dass das Bertelsmann-Springer&Co.KG-Oligopol Kreaturen beschäftigt, die des Broterwerbs wegen über jedes Stöckchen springen, das ihnen ihre Chefs hinhalten, soll ihr und des einfältigen Leserkreises Problem sein. Als Gebührenzahler sind wir allerdings berechtigt, von unseren öffentlich-rechtlichen Rundfunksendern seriöse Information und sauberen, um Objektivität bemühten Journalismus zu verlangen.

Ich muss nicht eigene Worte finden, wenn ein Bedeutenderer als ich zum Abschuss der MH17 schon befunden hat:

„Eine Täteridentifikation anhand der wenigen unstrittigen Fakten ist … spekulativ. Deshalb stellt sich zwingend eine weitere Frage: Wer hat ein Motiv für eine solche – scheinbar sinnlose – Schandtat? Die nüchterne Antwort hierauf lautet: Zuzutrauen ist sie jedem. Den Separatisten, den Russen und selbstverständlich auch der ukrainischen Regierung samt Unterstützern. …“

(Peter Vonnahme, Richter a.D. am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof, in: »„Ukraine im Visier. MH17 — der Glaubwürdigkeits-GAU.“ Selbrund Verlag, Frankfurt/M., 2014, ISBN 978-3-9816963-0-1).

Wenn man nun nicht nur nach dem Motiv fragt, sondern, weiter gefasst: „Cui bono? Wem nützte es?“ fällt die Antwort immerhin etwas enger aus. Erst recht, wenn man die Frage so stellt: Wer hat sich den grauenhaften Tod von 298 Menschen politisch und propagandistisch erfolgreich zunutze gemacht?

Nun aber doch eine Adresse an all jene, die sich von der wohlfeilen geheimdienstlichen „Information“ bedrücken ließen, „prorussische“ Separatisten seien die Schuldigen: Freunde, es gibt nichts zu erklären. Da ist weder etwas zu bestreiten noch etwas zu rechtfertigen. Gar nichts. Denn nicht einmal das BND-Gesocks behauptet, die Separatisten hätten M17 absichtlich und aus reiner Mordlust abgeschossen. Den ukrainischen (?) Verantwortlichen, den Tätern, wird mithin indirekt zugestanden, der Abschuss sei fahrlässig, resp. versehentlich, wegen mangelnder waffentechnischer Befähigung, erfolgt.

Politiker und Journaille im „freien, demokratischen Westen“ nehmen sich derzeit heraus, für einen resp. für einige wenige nach wie vor unbekannte Missetäter alle aufständischen Ost-Ukrainer in Kollektivschuld zu versetzen: die „prorussischen Separatisten“, ohnehin ein Wortschöpfung der Kriegspropaganda. Haben wir Westler denn gar nicht zu bedenken, dass die USA und ihre NATO-Verbündeten bei vergleichbaren – vorbedachten! – Tötungsaktionen gewohnheitsmäßig von „Kollateralschäden“ reden und sich bereits mit der Begrifflichkeit von ihrer Verantwortung für ungezählte Massaker freisprechen?

Haben wir also nicht in purer Anwendung des Gleichbehandlungsprinzips auch den Separatisten als einer der (Bürger-)Kriegsparteien das gleiche Begründungsmuster zugute zu halten? Ist es erlaubt, sich nur dann moralisch zu entrüsten und als Gralshüter von Freiheit und Menschenrecht aufzuspielen, wenn das politisch in den Kram passt?

Aber freilich ist es unseren versauten Massenmedien erlaubt. Denn dortige Journalisten sind grundsätzlich seriös und im Besitz profundester Erkenntnis, parlamentarische Kontrollausschüsse sind kompetent und unparteiisch, Geheimdienste ein Hort von Offenheit und Wahrheitsliebe (vor allem sind sie urdemokratisch), Jagdbomber sind friedensdienlich und Faschisten die reinsten Menschenfreunde; Schnaps wirkt gegen den Alkoholismus, und die Erde ist ein Würfel. Weshalb wir Steuern zahlen, damit unsere Oberen genügend Geld fürs Rundschleifen der Kanten haben. Alles und alle dienen nur der Völkerverständigung und dem Fortschritt der Menschheit. Sogar was einst kaum vorstellbar war, ist heute erreicht und täglich erlebbare Realität: Die Leute von „ARD-Tagesschau“ und „ZDF-heute“ kannst du mit jeder Kiste unterm Arm losschicken.

Noch aber kann dich niemand zwingen, ihnen beim Auspacken zuzuschauen oder gar den Dreck zu fressen, den sie vor dir ausbreiten.

 http://www.0815-info.com/News-file-article-sid-11456.html#.VEayPyKsUu4

Weltregierung des Council on Foreign Relations fördert Die Nordamerikanische Union mit Lug und Trug nach dem EU Modell

“Wir werden eine Weltregierung bekommen, ob wir es mögen oder nicht. Die Frage ist nur, ob die Weltregierung durch Eroberung oder Zustimmung erreicht werden kann.” –  Paul Warburg, in einer Ansprache an den  US Senat, 17. Februar 1950 .

Trilat.-north-americaWie  Zbigniew Brzezinski sagte – und neuerlich wiederholte es Henry Kissinger – müsse die Eine-Welt-Regierung durch einen Prozess der fortschreitendenRegionalisierung durchgeführt werden, wobei die EU das Modell und hier ist,  um schliesslich zu einer Einheit zuverschmelzen.

Trilat. europe_400pxNordamerika wird  von Brzezinskis/David Rockefellers Trilateraler Kommission als eine der Regionen zur Bildung  eines Gürtels rund um den Globus durch diese Verschmelzung gesehen,  wobei derdiktatorische sogenannte Euromediterrane Prozess/Die Mittelmeer-Union und die ASEAN +3  die beiden anderen Regionen sind – die durch die TTIP und die TPPverbunden werden sollen. Widerspenstige Staaten im Nahen Osten sind, militärisch in diese Textur eingegliedert zu werden.

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Die  Nordamerikanische Union/NAFTA, eine immer engere  Union zwischen Kanada, den USA  und Mexico, ist  für uns interessant, weil sie die Methoden spiegelt, mit denen die die NWO durch ihre EU die Europäer ihrer Nationalstaaten, ihrer Kulturen, ihrer Religion, ihrer Gesetze, ihrer individuellen Wirtschaften beraubte, die  den Bedürfnissen eines jeden Volkes entsprachen und angepasst waren – zugunsten einer kommunistischen Umverteilung von den hart Arbeitenden an diejenigen, die nicht so fleißig sind.  Des Weiteren lädt sie Bürger aus der 3. Welt zur unbegrenzten Einwanderung ein,  um von uns versorgt zu werden – oder unsere ungelernten Arbeiten zu übernehmen und dabei viele einheimische Europäer ärmer zu machen und einem Leben in Unsicherheit aufgrund der Gewaltkultur der Fremden auszusetzen.

Die Nordamerikanische Union existiert offiziell nicht. Bisher wird sie als die North American Freetrade Zone (NAFTA) bezeichnet, die von David Rockefeller initiiert wurde – siehe Video ab der 7.00 Minuten-Marke bis zur  8:43 Min. Marke.

Starke Kräfte arbeiten schon  lange daran, die NAFTA zu einer offiziellen vollwertigen Nordamerikanischen Union zu machen.
Henry Kissinger  (Mitglied des Vorstandes der Trilateralen Kommission und langjähriger Kraft im Council on Foreign Relations (CFR)) gab in der Los Angeles Times im Jahr 1993 zu,  die Verabschiedung der NAFTA “wird der kreativste Schritt in Richtung einer neuen Weltordnung darstellen, die eine Gruppe von Ländern seit dem Ende des Kalten Krieges getan hat …. “NAFTA ist kein herkömmliches Handelsabkommen “, sagte er,” sondern die Architektur eines neuen internationalen Systems.”

In diesem Video – und insbesondere ab der 4: 10 bis zu 4: 33 Min.-Marke können Sie diese Architektur sehen.

The New American 13 Oct. 2014: Ein neuer Bericht des weltregierung-fördernden Council on Foreign Relations (CFR) wurde in diesem Monat veröffentlicht und fordert eine weitere Integration von Nordamerika, tiefere “Kooperation” über alles, von Energie, Strafverfolgung und Gesundheitswesen bis hin zu Arbeitsvorschriften, Handel und Bildung. Die globalistischen Architekten sind sich bewusst, wie unbeliebt ihre begehrte Intrige der “Nortdamerikanischen Union” bleibt,  und das CFR betont daher das, was das Team als “neuen Schwerpunkt” Nordamerika bezeichnet. In erster Linie bezieht man sich auf Energie, “Gemeinschaft” und “Sicherheit”. Die Intrige bleibt aber ebenso radikal.

“Insgesamt empfehlen wir  eine neue Partnerschaft für Nordamerika, ein neues Modell der Integration der Welt und Zusammenarbeit zwischen souveränen Staaten”, – während  offen befürwortet wird:
1) Schleichabgabe der Souveränität an quernationale Institutionen ohne Verantwortlichkeit. “Der Grundstein für die US-Außenpolitik in den kommenden Jahren sollte “Made  in Nordamerika” heissen. Der Bericht fügt hinzu:” Jetzt ist der Augenblick gekommen, um uns  von den Vorurteilen der  alten Außenpolitik  zu befreien und erkennen, dass eine stärkere, dynamischere, belastbarere, kontinentale Basis dieMacht der Vereinigten Staaten weltweit steigern wird.” (Das sind genau die Worte, mit denen Lord Northcliffe versuchte, die Amerikaner zu überzeugen,  dem Völkerbund beizutreten).

Die gemeinsame Währung ist immer noch hypothetisch. Man nennt sie den  Amero.

Der umstrittene 137-seitige-Bericht des CFR, wurde unter dem Titel “North America: Time for a New Focus “, von einer selbsternannten “Unabhängigen Arbeitsgruppe”, bestehend aus dem pensionierten US-General, David Petraeus und dem ehemaligen Weltbank-Chef, Robert Zoellick, jetzt einem hohen Tier im  Vorsitz von Rothschilds Goldman Sachs, erstellt. Die beiden Globalisten sindlangjährige Veteranen des CFR sowie auf den  Bilderberg-Gipfeln, und  drängen auf das, was sie “Weltregierung” nennen.

amero

In diesem Sommer kam Petraeus unter Feuer, weil er öffentlich erklärte,  “nach Amerika, kommt Nordamerika.”

2) “Die nordamerikanischen Länder brauchen eine regionale Energiestrategie”,besagt der Bericht weiter, ohne explizit anzuerkennen, dass “regionale” Politik  “regionales” Regieren jenseits der Verantwortlichkeit gegenüber den heimischen Wählern oder Verfassungen voraussetzt.

) Integration des Transportsektors ist eine Hauptsäule der Union.  Zwei wohl-bekannte Gruppen, die mit dem Konzept der Nordamerikanischen Union verknüpft sind, sind die “North America Super Corridor Coalition” (NASCO) und die “Security and Prosperity Partnership” (SPP). Die NASCO scheint immer noch ein Luftschloss zu sein.

Sogenannte “harmonisierte” Politik bedeutet, dass staatliche Vorschriften und Gesetze  in jedem Land die Gleichen sein sollten. In der Europäischen Union, zum Beispiel, rührt die überwältigende Mehrheit der Gesetze und Vorschriften jetzt aus Brüssel her, wo die Wähler  praktisch kein Sagen haben, und unkontrollierbare Bürokraten die Politik, die ehemals selbständige Regierungen herausbrachten, vorschreiben.

NASCO

4) Natürlich würde kein globalistischer Bericht komplett sein,  ohne CO2 – von den Menschen ausgeatmet, für die Pflanzen erforderlich, und  von Wissenschaftlern als das

Gas des Lebens” bezeichnet – zu verteufeln. CO2 ist “das Gas des Lebens”, auch  für die Autokratie und den Reichtum der globalistischen Diktatoren durch “grüne Steuern”.

5) Unter dem Deckmantel der “Förderung” dessen, was die Arbeitsgruppe eine “Nordamerikanische Gemeinschaft” nennt, forderte das  CFR “Personalentwicklung” und die Schaffung eines Mobilitäts-Abkommens, um die Freizügigkeit der Arbeitnehmer zu erleichtern.” Der Bericht fordert auch, dass der US-Kongress illegalen Einwanderern Amnestie gewähre; oder wie es die Arbeitsgruppe ausdrückte, “einen Weg, um undokumentierte Einwanderer  in den Vereinigten Staaten jetzt zu legalisieren” … während man die Grenzen im Nordamerikanischen Block abschafft.

mexican-immigrants-to us-by trainDie US-mexikanische Grenze ist bereits so durchlässig wie ein Sieb, um Einwanderer – nicht nur aus Mittelamerika, sondern aus der ganzen Welt, durchzulassen.  Viele Amerikaner nennen es Hochverrat – und geben diese Gründe für die Legalisierung der illegalen Massenzuwanderung an: a.Künftige Wähler für die Demokratische Partei zu schaffen b.

Der militärisch-industrielle Komplex braucht dringend Kanonenfutter für seine vielen Kriege  c. Saisonale Wanderarbeiter für das korporative Amerika d. Wenn illegale Einwanderer verwendet werden, um Proteste in der ganzen Nation in die Wege zu leiten, ist  die Nordamerikanische Union eine immer stärkere Realität e.Politische Rache: Obama verfolgt Gouverneure von Texas und Arizona für die Verweigerung, gesetzlose und sehr kostspielige Einwanderungspolitik zu verwalten f. Die Angst und das Chaos wegen mörderischer mexikanischer Drogenkartelle und schockierender Bandengewalt, die  über die südwestliche Grenze schwappen, sollen die Aufmerksamkeit von der  fehlerhaften Politik und Skandalen der Regierung ablenken. g. Furcht vor ISIS-Terroristen (und Ebola) kommt  über die  südliche Grenze in die USA und dient dem gleichen Zweck.

mexican-US-immigrants

Unten: Muslimische Flüchtlinge strömen  unbehindert in die EU. Durch Kriege und Stellvertreterkriege verjagen EU-Länder und die  USA Millionen von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten nach Europa – um unsere Kultur und die weiße Rasse im Namen der NWO (EU-Vater Coudenhove Khalergi und Nicolas Sarkozy) zu vernichten.

6) Die CFR-Arbeitsgruppe wirbt auch für “bemerkenswerte Möglichkeiten”,  in allem vomGesundheitswesen, bis hin zu Geldüberweisungen und Grenzschutz “weiter zu integrieren”. “Die Sondergruppe erkennt die enge Zusammenarbeit zwischen den drei nordamerikanischen Ländern bei der Vorbereitung des Kontinents auf Pandemienund Gesundheits-Notfälle an.”

7) Die Arbeitsgruppe rief auch zur Ernennung eines US-Kabinetts-Beamten zum “Nordamerikanischen Verfechter” auf, zusätzlich zu neuen Büros,  die sich ausschließlich mit “Nordamerika” befassen sollen, im Auswärtigen Amt und dem Nationalen Sicherheitsrat. Jedoch, der Prozess der kontinentalen Integration – oder die Übergabe der Unabhängigkeit – ist bereits in vollem Gange.

Wir haben gemeinsame Werte”, beanspruchte Petraeus in einem New Yorker Event, in dem er den Bericht darlegte, wobei er sich auf die Mexikaner, Kanadier und Amerikaner bezog

8) Auf derselben CFR-Veranstaltung in New York, sagte der neokonservative Robert Zoellick: “Die politische Herausforderung ist, wie kann man eine tiefere Integrierung erzielen, wenn man drei Länder hat, die in Bezug auf ihre Souveränität sehr empfindlich sind?” Die “politische Herausforderung” ist mit anderen Worten, wie man dieSouveränität gegen den Willen der Menschen untergräbt, ohne zu viel Widerstand zu erregen. Mit fast 500 Millionen “Nordamerikanern”, pries Zoellick auch das Potenzial “einer gemeinsamen Belegschaft und des Humankapitals” an.

9) Bereits haben nordamerikanische “Gerichtshöfe” die Absicht,  US-und Landesgesetze und Gerichte zu überstimmen, wie nordamerikanische Bürokratien immer versuchen, ihre eigene Macht und Ressourcen zu erweitern. Aber der CFR will sehr viel weiter gehen.

10) Die nordamerikanische Integrations-Intrige ist nur eine Komponenteeiner viel umfassenderen Strategie zur Verhängung dessen, was Globalisten als ihre “Neue Weltordnung bezeichnen”.

Der verstorbene Professor Robert Pastor, ein CFR-Aktivist, der  oft als der “Vater der Nordamerikanischen Union” bezeichnet wird, war auch Mitglied der Arbeitsgruppe zur Förderung eines kontinentalen Regimes, das die Souveränität der Amerikaner, Kanadier und Mexikaner an sich zu reißen soll.

Die Europäische Union, die Afrikanische Union, die Union der Südamerikanischen Staaten, die Eurasische Union und andere Regimes reissen weiterhin  die Souveränität,  Freiheit und den Wohlstand der Menschheit an sich. Die Globalisten haben deutlich gemacht, dass sie beabsichtigen, schließlich zu versuchen,  den Menschen des Kontinents ein “nordamerikanisches” Parlament und Währung sowie noch viel mehr zu unterzuschieben.

robert-pastor-0137

Hier ist das, was der Russe, Schirinowski, von der Nordamerikanischen Union und der NWO denkt.

Kommentare
Man sieht deutlich, dass die Nordamerikamische Union in allen Elementen nach dem Modell der EU gebaut wird. Kein Wunder – denn es war  Rothschilds/Rockefellers  USCouncil on Foreign Relations das den Anfang der  EU  (Kohlen- und Stahl-Union sowie die Vorbereitung des Euro) dirigierte und finanzierte – und zwar durch das American Committee for a United Europe, das von den CIA-Bossen geführt wurde.

Wir sollten uns daran erinnern, dass diese undemokratische Regionalisierung  Teil der Konstruktion der Eine-Welt-Regierung und -Staats ist. Es ist ein Weltstaat, in dem die Bedürfnisse und der Wille der Völker  nichts zählen. Es ist die rücksichtslose Eine-Welt-Regierung der Rothschild & Co AG-Konzerne, um die Menschen zu plündern  und ihreAnzahl weltweit auf 500 Mio. Sklaven zu reduzieren – gem. den Georgia Guidestones. Es ist die Hölle der orwellianischen großen-Bruder-Agenda 21.
Wir sollten uns daran erinnern, dass alle führenden Politiker der Welt mit ein paar Diktator-Ausnahmen (Nordkorea, Iran, Syrien, Kuba)  dieses NWO-Eine-Welt-Spielmitmachen.
Letztlich  sollten wir uns daran erinnern, dass wir ihnen  durch unsere Passivität und mangelnden Willen, diese größte Verschwörungspraxis in der Geschichte zu sehen, freie Hand geben.

Ich lasse mal noch den Kommentar von Tomy Rasmussen dazu stehen, der über ein schier unglaubliches Wissen in diesen Bereichen verfügt!

One Response to Weltregierung des Council on Foreign Relations fördert Die Nordamerikanische Union mit Lug und Trug nach dem EU Modell

  1. Tommy Rasmussen says:

    “Wir sollten uns daran erinnern, dass diese undemokratische Regionalisierung Teil der Konstruktion der Eine-Welt-Regierung und -Staats ist”:
    .
    29.09.2000 – Steward Swerdlow: “Da bleibt nur noch die USA als Problem einer globalen Weltregierung, und die Lösung haben sie schon…. ein finanzieller Kolaps! USA wird in Distrikte aufgeteilt werden. New York City – das Heim der UNO – wird eine Internationale Zone.”
    .
    DAS WIRD HIER BESTÄTIGT:
    http://s.wsj.net/public/resources/images/P1-AO116_RUSPRO_NS_20081228191715.gif
    http://online.wsj.com/news/articles/SB123051100709638419
    .
    Ziehen Sie Ihre eigenen Schlussfolgerungen:
    .
    Der IWF hält alle 5 Jahre eine Konferenz zu den SDR. Ein US-Dollar ist heute 0,64 SDR wert. Nach Einbindung des Yuan in den SDR-Korb wird der Dollar in den Pennybereich abstürzen.
    http://www.alt-market.com/articles/2126-false-eastwest-paradigm-hides-the-rise-of-global-currency
    http://konjunktion.info/2014/05/ukraine-das-ablenkungsmanoever-auf-dem-weg-zur-weltwaehrung/
    .
    12 Aug 2014 – The SDR will next be reviewed in 2015, and RMB inclusion is sure to be high on the agenda.
    http://www.centralbanking.com/category/central-banks/financial-market-infrastructure
    .
    12.08.2005 – Sieben Phasen bis zum KALIFAT – In der vierten Phase, zwischen 2010 und 2013, wird es al-Qaida darum gehen, den Sturz der verhassten arabischen Regierungen zu erreichen… In der fünften Phase zwischen 2013 und 2016 soll es gelingen einen islamischen Staat auszurufen – und zwar ein Kalifat. Die sechste Phase, beginnend 2016, sieht die “totale Konfrontation” vor, die nach “endgültiger Sieg” eine neue Weltordnung hervorbringen soll.
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,369328,00.html
    .
    “Der Zweite Weltkrieg muß so gesteuert werden, … daß das Nazitum zerstört wird um einen souveränen Staat Israel in Palästina einrichten zu können. Der Dritte Weltkrieg … muß so gelenkt werden, daß sich der Islam und der politische Zionismus GEGENSEITIG vernichten.” – Albert Pike, geb. 1809, gest. 1891,

Demo gegen Gender Bildungsplan, Stuttgart 19.10.2014 – Laßt dieKinder Kinder sein

Dem Wunsch schließe ich mich von ganzem Herzen an!

Dieses Video zeigt, wie viele Menschen wirklich in Stuttgart für die Kinder demonstriert haben und das ist einfach ganz große KLASSE!!

 

 

Veröffentlicht am 20.10.2014

Demonstration gegen Gender Mainstreaming „Bildungsplan“ in BaWü; Stuttgart 19.10.2014

Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder

http://demofueralle.wordpress.com

«Die Zerstörung von Familien ist in Deutschland offizielle Familienpolitik. Sollte man den Bürgern etwas anderes erzählen, dann ist das schlichtweg gelogen.
Es ist nicht zu erwarten, dass diese Politik der Altlastenparteien geändert wird.» – Karin Weber

 

Bürgermeister will Flüchtlinge in Ferienwohnungen einquartieren – auch ohne Zustimmung der Besitzer

Torben Grombery

In Mecklenburg-Vorpommerns größtem Ostseebad Kühlungsborn regiert der parteilose Bürgermeister Rainer Karl. Das 62-jährige Stadtoberhaupt wurde sogar erst im Mai dieses Jahres mit den meisten Stimmen aus seiner Gemeinde über die CDU-Liste in den Kreistag des Landkreises Rostock gewählt. Gut, auch an dieser Wahl nahmen nur noch weniger als die Hälfte der Wahlberechtigten teil − sie ahnten wohl auch schon warum.

Rainer Karl ist seit 2002 Bürgermeister der Ostseestadt Kühlungsborn. Im abgelaufenen Wahlkampf für den Kreistag des Landkreises Rostock präsentierte sich dieser noch als die»Stimme der Küste und des Tourismus«. Als eines seiner wichtigsten Ziele nannte der Politiker seinerzeit noch das »Frieden schaffen in den Wohngebieten«.

Denn wie in vielen anderen Urlaubsgebieten in Deutschland kam es wohl auch in der Ostseestadt Kühlungsborn zu Streitigkeiten zwischen den Menschen, seit aufgrund der neuen Rechtsprechung  Ferienwohnungen von Kleinvermietern in Wohngebieten verboten wurden.

Viele dieser Wohnungen stehen nun wegen des neuerlichen Richterspruchs in Bezug auf eine seit Jahrzehnten geltende Bundesverordnung zur Disposition.

Genau diese zur Disposition stehenden Ferienwohnungen könnte man doch jetzt neben vielen anderen Ferienwohnungen und -häusern im Rahmen einer schnellen »Umnutzung« für die Unterbringung von Flüchtlingen benutzen.

Denn wie durch einen Zufall wurde ja erst kürzlich das Bauplanungsrecht zur Erleichterung der Unterbringung von Flüchtlingen von höchster Stelle diesbezüglich angepasst. Fehlt nur noch die Einwilligung der Bürger − oder auch nicht!

Vielleicht hat genau dieser Gedankengang Kühlungsborns Bürgermeister Rainer Karl umgetrieben, als er beschloss, das »Friedenstiften« zwischen den Menschen − wegen deren Streitereien um die Ferienwohnungen in reinen Wohngebieten − derzeit auf Eis zu legen und sich zunächst gewichtigeren Problemen wie der Unterbringung von Flüchtlingen zu widmen. Die Ostsee Zeitung berichtet dazu:

»Mit einer umstrittenen Idee hat Kühlungsborns Bürgermeister Rainer Karl (parteilos) für Aufsehen gesorgt: Weil es an geeigneten Unterkünften fehlt, hält er es für möglich, Asylbewerber künftig in Ferienwohnungen unterzubringen – auch gegen den Willen der Eigentümer. Derzeit werde dies zwar noch nicht in Betracht gezogen, sagte Karl bei einer Einwohnerversammlung. ›Aber wenn es nicht anders geht, müssen wir das prüfen. Ich kann den Besitzern die Angst nicht nehmen.‹«

Im Amtsdeutsch nennt sich dieser Vorgang dann »Beschlagnahme«.

Die Angst der Besitzer der Ferienwohnungen vor einer behördlichen Zwangsmaßnahme ist − neben der von vielen anderen Bürgern − wohl zunächst dem Zorn gewichen: Die »Idee« desBürgermeisters Rainer Karl wird gerade »lebhaft« auf der Facebook-Seite der Ostseestadt Kühlungsborn diskutiert – und Angst zeigt dort im Moment irgendwie niemand.

Auch an vielen anderen Orten in Deutschland gibt es die gleichen »Probleme« – und vor allem – parteiübergreifend dieselben Drohungen:

»Wir müssen wöchentlich mit der Ankunft weiterer Menschen rechnen«, sagte Bürgermeister Jürgen Beisswenger. Im Moment lebten in der Gemeinde 16 Personen, damit sei die Kapazität erschöpft. Auch die Suche nach Mietwohnungen sei erfolglos verlaufen. »Die Alternative wäre, Ferienwohnungen beschlagnahmen oder die Turnhalle als Notunterkunft belegen«, sagte Beisswenger und fügte hinzu: Das wollen wir vermeiden.«

Jürgen Beisswenger ist Bürgermeister der beschaulichen Gemeinde Immenstaad am Bodensee. Seine Partei: Die »Freien Wähler Immenstaad«.

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/torben-grombery/buergermeister-will-fluechtlinge-in-ferienwohnungen-einquartieren-auch-ohne-zustimmung-der-besitze.html

Gekaufte Journalisten, Giftgas, Geheimdienste und »Verschwörungstheorien«

Von Udo Ulfkotte

Wenn man eine Lüge nur oft genug verbreitet, dann wird sie irgendwann in der Bevölkerung geglaubt. Nach 1945 sagten deutsche Politiker, sie würden ganz sicher nie wieder dabei helfen, Menschen zu vergasen. Das Versprechen hat nicht wirklich lange gehalten. Die nachfolgenden Ausführungen sind für deutschsprachige Medien peinlich. Aber hinter dem systematischen Wegschauen steckt wohl geballter amerikanischer Druck.

Der deutsche Auslandsgeheimdienst BND hat traditionell gute Kontakte in den Irak. Seit dem Ende der 1950er Jahre gibt es BND-Residenten in Bagdad.  Intensiviert wurden die geheimdienstlichen  Beziehungen von Klaus Kinkel, den die meisten Deutschen nur als FDP-Außenminister kennen. Kinkel war allerdings vor seinem ranghohen Politikposten Präsident des Bundesnachrichtendienstes. Und er reiste in dieser Funktion im Sommer 1979 auf geheimer Mission nach Bagdad, um die Rüstungskäufe Saddam Husseins in Deutschland anzukurbeln.

Seit Kinkels Aufenthalt in Bagdad hat der irakische Geheimdienst beim BND den Decknamen »Krokodil«. Und die seither bestehende offizielle BND-Außenstelle in Bagdad  bekam die Bezeichnung »FA 91«. Zur Erinnerung: Der Schah war gerade im benachbarten Persien gestürzt worden. Und die Mullahs hatten den BND in Teheran unsanft rausgeworfen. In Pullach, damals deutscher Sitz des BND, suchte man einen neuen Partner in der Region. 1980 brach Krieg zwischen Bagdad und Teheran aus, der erste irakisch-iranische Krieg (1980 bis Juli 1988).

Der BND sorgte dann in den 1980er Jahren dafür, dass irakische Offiziere an deutschen Bundeswehrhochschulen ausgebildet wurden – vor allem beim Schutz gegen chemische und biologische Waffen. Und irakische Militärärzte nahmen an Übungen der Bundeswehr beim ABC-Schutz teil. Die Deutschen lieferten alles, was die Iraker wünschten, natürlich unter Umgehung der Rüstungsexportrichtlinien.

Etwa den Militärhubschrauber BO-105, der als angebliches »Lufttaxi« geliefert wurde, aber in Wahrheit natürlich ein Panzerabwehrhubschrauber war. Der BND sorgte dafür, dass gepanzerte Fahrzeuge und Kommandofahrzeuge ebenso in den Irak geliefert wurden wie Munition, Granaten und… Komponenten für die Produktion von Giftgas nebst Fließdrückmaschinen und Anlagen zum Abfüllen der Giftgasgranaten. Und zwar getarnt als »Pflanzenschutzmittel«.

All das berichtete mir vor Ort in Bagdad stolz der damalige BND-Resident (ich glaube, er hieß Krenn, aber mein Gedächtnis mag mich nach mehr als 25 Jahren täuschen), als ich im Juli 1988 zum ersten Mal von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in den Irak zum Einsatz an die Front in diesem Krieg geschickt wurde. Damals gab es für unerfahrene Kriegsberichterstatter wie mich vor Ort weder Splitterschutzwesten noch Helme oder irgendeinen Schutz – auch keine Gasmaske, was mein Leben grundlegend verändern sollte.

Was dann geschah, das schildere ich ausführlich im Buch Gekaufte Journalisten. Weil viele Leser die dort aufgeschriebenen Ausführungen zu einer amerikanisch-deutsch-irakischen Vergasungsaktion kaum glauben werden, stelle ich hier ein mich betreffendes Faksimile eines Schreibens der Berufsgenossenschaft ein. Wahrscheinlich bin ich der einzige lebende Deutsche meiner Altersklasse, bei dem offiziell von den staatlich zuständigen deutschen Stellen die Berufskrankheit Nummer 1311 anerkannt wurde.  Im Klartext: Ich, Udo Ulfkotte, bin ein Senfgasopfer. Ich bin Giftgasopfer und (auch wegen zahlreicher weiterer Verwundungen und Verletzungen) schwer kriegsbeschädigt. Ich war unter anderem bei einer amerikanisch-deutsch-irakischen Vergasungsaktion, welche die CIA nach mehr als einem Vierteljahrhundert auf ihrer offiziellen Homepage heute ganz vorsichtig so darstellt:

 

 

Das im Juli 1988 erwähnte eingesetzte Giftgas ist demnach »Mustard & nerve agent«, also auf Deutsch Senfgas mit Beimischung von Nervengasen. Der Ort des Geschehens war das iranische Dorf Zubaidat, das erwähnte damals mit einem Satz auch die Los Angeles Times.

In meinem Buch Gekaufte Journalisten beschreibe ich – nach mehr als 25 Jahren noch immer fassungslos –, dass ich in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bis auf ein kleines Foto und einige Zeilen über die Vergasungsaktion nicht darüber berichten durfte.

Die Wahrheit: Die USA hatten den Irakern vor der Vergasungsaktion Satellitenaufnahmen mit den aktuellen Positionen der Iraner im Südabschnitt der Front zur Verfügung gestellt. Und das Giftgas kam – als »Pflanzenschutzmittel« getarnt – aus Deutschland. Es war also eine amerikanisch-deutsch-irakische Vergasungsaktion. Ich erinnere mich daran, dass ein Amerikaner einige Meter von mir entfernt von einem Räumpanzer überrollt und getötet wurde, weil man ihn in den Staubwolken der irakischen Militärfahrzeuge einfach nicht gesehen hatte. Er hatte einen amerikanischen Presseausweis, was aber – so berichtete mir später der deutsche Vertreter der Dienststelle FA 91 in Bagdad – nur eine gute Tarnung war. Ich habe später  bei den Reportern ohne Grenzen nachgefragt, welcher englischsprachige »Journalist« im Juli 1988 bei dem Giftgaseinsatz in Zubaidat ums Leben gekommen war. Man wusste dort gar nichts davon. Es stimmte, was die  Dienststelle FA 91 in Bagdad durch die Blume sagte: Es war ein US-Beobachter der Aktion.

Die von mir damals auf dem Schlachtfeld gemachten Fotos sind – mit einer Ausnahme – nie zuvor veröffentlicht worden und stammen aus meinem Privatbesitz. Die US-gesteuerte Zeitung Huffington Post erklärt ihren Lesern mit den nachfolgenden Worten, warum damals (1988) die Menschen auf der Welt nicht mehr über die Vergasungsaktion erfahren sollten:

Manchmal sind es nämlich nicht die großen Verschwörungen, die Berichterstattung verhindern, sondern einfache redaktionelle Qualitätssicherungsmechanismen. War es vielleicht der Mangel an Beweisen? Oder die unsichere Quellenlage?

Es waren also »redaktionelle Qualitätssicherungsmechanismen«. Schauen Sie sich die Fotos an – ist da ein »Mangel an Beweisen«? Ich war vor Ort. Ich habe sie eigenhändig gemacht. Nun sindmehr als 25 Jahre vergangen. Und es gibt auch heute keinen Zweifel daran, dass dort viele Iraner mit deutschem Giftgas vergast wurden. Ich frage mich seit 25 Jahren, ob Iraner Menschen zweiter Klasse sind. Warum fährt kein deutscher Bundespräsident nach Teheran, warum nicht die deutsche Bundeskanzlerin – und bittet das iranische Volk dort auf den Knien um Verzeihung? Warum wird unsere Jugend ständig – zu Recht – an die Gräuel der Judenvergasung erinnert und nie an das, was 40 Jahre später wieder mit deutscher Hilfe geschah?

Die Antwort ist offenkundig ganz einfach: Weil die Amerikaner bei der Vergasung der Iraner die Regie geführt haben. Und unsere US-gesteuerten Medien schauen da lieber weg. So ist das, wenn »Gekaufte Journalisten«Pressefreiheit simulieren. Aber wahrscheinlich schämen sie sich nicht einmal dafür. Das war ja bei den Nazis auch nicht anders.

Was die von der Huffington Post angesprochenen  »Qualitätssicherungsmechanismen« meiner journalistischen Arbeit in Hinblick auf das Giftgas angeht: Ich bekam dann die typischen Senfgasfolgen, unter anderem eine Krebserkrankung. Und ich hatte eine Not-Trauung, ohne Eheringe, ohne Trauzeugen und ohne Aufgebot. Und zwar, weil die Ärzte mir wegen der Giftgasfolgen keine Überlebenschancen mehr gaben.

In Worten der Huffington Post: Die »Qualitätssicherungsmechanismen« meines Körpers haben giftgasbedingt versagt. Wie schon oben geschildert, hat auch die Berufsgenossenschaft das alles anerkannt. Ja, ich bleibe bei meinen »Verschwörungstheorien«. Wenn die Huffington Post auch nur einen Funken Anstand hat, dann wird sie sich für den dort veröffentlichten peinlichen Unsinn öffentlich entschuldigen. Vielleicht aber arbeiten ja auch dort nur »Gekaufte Journalisten«. Dann könnte man sich den journalistischen Griff ins Klo leichter erklären.

Ich verstehe inzwischen immer besser, warum die deutschsprachigen Medien beim BestsellerGekaufte Journalisten wegschauen müssen. Die geballte Fülle dessen, was dort enthüllt wird, hat sie in eine Schockstarre versetzt. Ach ja: Nachdem ich Giftgas und Krebs nach vielen Monaten annähernd besiegt hatte, schickte mich die FAZ natürlich wieder in den nächsten Krieg (es war der Kuwait-Krieg). Und danach folgten viele Jahre viele Kriege, viele Verletzungen und Verwundungen, immer wieder, bis ich einfach nicht mehr konnte. So ist das bei renommierten Leitmedien. Verstehen Sie jetzt, warum ich das alles endlich einmal aussprechen (dürfen) möchte?

Das Giftgas, welches in Iran eingesetzt wurde, tötete nicht nur die iranischen Soldaten vor Ort. Es hatte und hat auch langfristige Folgen in der weiteren Umgebung, wo ja Zivilisten leben. Mehr als 90 Prozent der Iraner, die mit den Giftgaswolken oder dem kontaminiertem Sand in Kontakt kamen, erlitten nach iranischen Studien eine Krebserkrankung. Die einzige international anerkannte Expertin für die deutschen Giftgaslieferungen und deren Auswirkungen in Iran, Professor Christine Gosden von der Universität Liverpool, ist zugleich Gutachterin des US-Kongresses für die Langzeitschäden von Senfgas bei US-Soldaten.  Sie betreut auch mich. Ich bin unendlich dankbar dafür, dass es sie gibt. Denn sie ist eine von ganz wenigen, die nicht wie  »Gekaufte Journalisten« einfach wegschauen.

 

Copyright © 2014 Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp Verlag, RottenburgBildnachweis: Udo Ulfkotte

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