Teile & Herrsche: Gesteuerte NPD vom britischen Geheimdienst gegründet (Video)

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Immer mehr Indizien und sogar handfeste Beweise deuten darauf hin, daß es ohne die Mitwirkung von Geheimdiensten weder organisierten Terrorismus noch links- oder rechtsradikale Parteien geben würde. Nach einem Artikel des „Guardian” vom 13.08.2002 wurde die NPD höchstwahrscheinlich von einem mutmaßlichen Agenten des britischen Geheim-dienstes MI6 gegründet.

Die NPD würde es eigentlich seit Jahren nicht mehr geben, wäre nicht das letzte Verbotsverfahren am 18.03.2003 eingestellt worden. Stein des Anstoßes war be-rüchtigterweise, dass 30 der 200 Vorstandsmitglieder als sogenannte V-Personen des Bundesamtes für Verfassungsschutz tätig waren und diese entgegen den Vorschriften einen wichtigen Einfluss auf das Beobachtungsobjekt genommen hatten. Das Material auf dem der Antrag fußte, war eingestuft als “Nur für den Dienstgebrauch” und sogar Mitglieder des Bundestagsinnenausschusses durften es nur unter Aufsicht in einem genormten Geheimschutzraum sehen.

http://recentr.com/2013/02/60-000-npd-emails-was-wahrscheinlich-nicht-enthalten-sein-wird/

Adolf von Thadden war ein Agent des britischen Geheimdienstes, so der Guardian. Unter seiner Führung hatte die NPD eine Reihe von beachtlichen…

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EuGH: Eingebettete Videos verstoßen nicht gegen das Urheberrecht

Wer ein YouTube-Video per Framing auf seiner Website einbindet, verstößt damit nicht gegen das Urheberrecht, hat der Europäische Gerichtshof entschieden.

„Framende Links“, durch die beispielsweise YouTube-Videos in andere Websites eingebettet werden, verstoßen nicht gegen das Urheberrecht. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden. Es handele sich nicht um eine öffentliche Wiedergabe im Sinne von Art. 3 Abs. 1 der Richtlinie zur Informationsgesellschaft, wenn sie sich nicht an ein neues Publikum wendet, urteilten die Richter (Rechtssache C-348/13).

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Auf Facebook häufig zu sehen: Per Link eingebettete Videos Vergrößern
Bild: Facebook
In dem Fall, den der Bundesgerichtshof (BGH) dem EuGH vorgelegt hat, ging es um einen zwei Minuten langen Werbefilm eines Wasserfilter-Herstellers, der von Dritten auf YouTube eingestellt wurde. Der Wasserfilter-Hersteller klagte gegen Handelsvertreter, die für die Konkurrenz arbeiten, weil sie das Video per Framing auf ihrer Website verlinkten. Die Beklagten hatten bereits eine Unterlassungserklärung abgegeben, wollten aber die Abmahnkosten nicht zahlen.

Der BGH hatte das Verfahren ausgesetzt, um vom EuGH klären zu lassen, ob es sich in dem Fall nicht doch um eine „öffentliche Wiedergabe“ handelt, denn die Framing-Technik ermögliche es dem Betreiber einer Website, sich ein Werk zu eigen zu machen, ohne dieses jedoch kopieren zu müssen und damit dem Anwendungsbereich der Vorschriften über das Vervielfältigungsrecht zu unterfallen.

Der EuGH meinte nun, durch die Einbettung werde kein neues Publikum erschlossen, weil das Video bereits für alle Internetnutzer zugänglich war. Die Anwälte der Beklagten meine, der EuGH-Beschluss sei im Sinne der Netzfreiheit zu begrüßen. Er stelle auch klar, dass die „framenden Links“, die Verbraucher in sozialen Netzwerken einstellen, nicht gegen die Urheberrechte der Rechteinhaberverstoßen und damit nicht abgemahnt werden können. (anw)

http://www.heise.de/newsticker/meldung/EuGH-Eingebettete-Videos-verstossen-nicht-gegen-das-Urheberrecht-2431793.html

Die Einstellung der Deutschen zu Russland vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise

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posted bydiwini

Nikolaj Jolkin, 16.08.2014, 16:34

Die Einstellung der Deutschen zu Russland vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise

Nikita Miroschnitschenko und Irina Popova, die zurzeit ihre Meisterstudium in Deutschland machen und parallel bei der Stimme Russlands tätig sind, verfolgen die deutschen Medien aufmerksam. Dazu noch leben sie in Deutschland und sind im ständigen Kontakt mit den Deutschen.

Teil 1

Hetzen die deutschen Medien antirussische Stimmungen, oder zeigen sie die Situation in und um die Ukraine ohne Voreingenommenheit?

Miroschnitschenko: Ich würde es so formulieren, dass die Medien in Deutschland ein bisschen erschreckt sind, was alles passiert ist in den letzten Monaten, und die Journalisten in Deutschland, die wissen auch manchmal nicht so gut, was in der Ukraine los ist, und deswegen haben sie tatsächlich Angst, dass Russland halt Europa angreifen wird oder irgendwie einen Teil des Territoriums sich einverleiben wird…

Zumindest seiner Nachbarn…

Zumindest die Ukraine. Aber ich kann nicht sagen, dass die deutschen Medien…

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WortKraftSchwingung – Andreas Körber bei SteinZeit

Avatar von UnbekanntTerraherz

http://youtu.be/YSSfQFyxKMM

Andreas Körber ist seit über 30 Jahren Musiker. Seit er als Kind jedes Musikinstrument ausprobierte wurde der Klang zu seiner Passion. Schwingungen und Frequenzen wurden so zum Wegbegleiter von Andreas Körber.

Doch Musik und auch Worte sind mehr als nur Schallwellen. Durch Schingungen und Resonanz können wir entweder im Einklang mit unserer Umgebung sein, oder eben nicht.

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Der Organwahn – Werner Hanne zu Gast bei Michael Vogt

Heilung durch Fremdorgane? Einfataler Irrtum!

Veröffentlicht am 25.10.2014

Dipl.-Verwaltungswirt Werner Hanne im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Am 03.12.1967 fand in Kapstadt durch den Chirurgen Christiaan Barnard die erste Transplantation eines Herzens statt. Das Herz der vor dem Krankenhaus verunglückten 25-jährigen Denise Darvall wurde dem Gemüsehändler Louis Washkansky eingesetzt. Zahlreiche Komplikationen sorgten allerdings dafür, daß Washkansky diese Operation nur 18 Tage überlebte.

Auch in den Folgejahren wurden zahlreiche Herzen transplantiert, mit sehr mäßigem Erfolg. Die meisten Patienten verstarben innerhalb weniger Wochen aufgrund der Ischämie Problematik (kein „lebendfrisches Organ). Gleichzeitig rief die Organtransplantation auch zahlreiche Kritiker mit ethischen und rechtlichen Bedenken auf den Plan.

Hierfür mußte eine Lösung gefunden werden um an „lebendfrisches Spendermaterial“ zu kommen und gleichzeitig die rechtlichen Bedenken aus dem Weg zu räumen. So wurde durch ein Ad-Hoc Komitee der „Hirntod“ (nach den sogenannten Harvard-Kriterien) erfunden, welche eine Organentnahme aus nicht eindeutig tot erklärten Körpern ermöglichte.

Sodann wurde eine Definition des irreversiblen Komas entwickelt, mit der Annahme dass bei Menschen, die in einem tiefen Koma liegen, die Persönlichkeit bereits gestorben ist und der Mensch somit tot sei. Die Persönlichkeit wurde ausschließlich über das Gehirn definiert, während andere Organe nicht zur Persönlichkeit des Menschen gehören.

Neben dieser fragwürdigen Definition des Todes, werden hier allerdings spirituelle Aspekte überhaupt nicht berücksichtigt. Die Organentnahme aus einem lebenden „hirntoten“ Körper hat gravierende Auswirkungen sowohl auf die Seele nach ihrem Übertritt in die geistige Welt als auch auf den Organempfänger, der spürt, daß in ihm ein Seelenanteil des Organspenders weiterlebt. Durch dieses Weiterleben der Organe und damit ihrer Seelenanteile kommt es bei der Seele zu größten Irritationen.

Doch nicht nur spirituelle Aspekte gilt es zu berücksichtigen, sondern auch ein gigantisches Geschäftsfeld, welches sich hinter dem Organhandel verbirgt. Dies lockt natürlich wie in allen ertragreichen Geschäftsfeldern eine Menge kriminelle Energien auf den Plan.

So leiden insbesondere arme Länder unter kriminellem Organhandel. Westliche Staaten profitieren hier vom Angebot an Organen mit denen arme Menschen versuchen ihren Lebensunterhalt zu sichern. Noch krimineller ist der Organraub über welchen oftmals in afrikanischen Ländern berichtet wird. In China werden gar Todesstrafen für Kleinstvergehen verhängt um an Spenderorgane zu gelangen. Hierfür werden sogar eigens entwickelte Todesvans eingesetzt, welche Gefängnisinsassen im Akkord hinrichten und ihnen die Organe entnehmen.

Aber nicht nur die Organspender (freiwillige und unfreiwillige) teilen ein hartes Schicksal, denn auch das Leben des Organempfängers ändert sich oftmals dramatisch.

Neben einer lebenslangen medizinischen Abhängigkeit durch starke Immunsuppressiva mit erheblichen Nebenwirkungen, werden viele Patienten auch stark depressiv und stellen sich oftmals die Frage nach dem Sinn des Lebens und entwickeln Schuldgefühle. Starke Veränderungen der Persönlichkeit sind bei den meisten Patienten die Folge. Zudem findet eine echte Heilung nie statt, lediglich eine Lebensverlängerung kann durch Fremdorgane erzielt werden, welche in der Regel zwischen mehreren Monaten und einigen Jahren liegt, begleitet von zahlreichen Krankheiten.

In diesem Interview mit Michael Friedrich Vogt beleuchtet Werner Hanne all diese Aspekte noch einmal ausführlich und erläutert, was man selbst tun kann und wie die rechtlichen Regelungen in Europa und Deutschland (Zustimmungslösung und Widerspruchslösung) aussehen und ob sich ein Organspendeausweis wirklich lohnt (bzw. eher gefährlich ist) und was hierbei zu beachten ist.

Publikation:
Werner Hanne, Organwahn – Heilung durch Fremdorgane? Ein fataler Irrtum!

Siehe auch:

Diagnose Hirntod – kontrovers

und

Bewußtsein und (hat) kein Ende

TTIP: „Die Politik setzt sich nicht für die Verbraucher ein”

Jana German (Stimme Russlands)

STIMME RUSSLANDS Noch kann der Verbraucher im Kleingedruckten lesen, ob Produkte genetisch verändert sind oder Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen können. Sollte aber das Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und der USA in Kraft treten, soll der Verbraucher über ähnliche Inhaltsstoffe in Nahrungsmitteln nicht mehr vollends informiert werden. Dazu ein Interview mit Foodwatch-Geschäftsführer Dr. Thilo Bode.

Wozu ist genetisch verändertes Essen überhaupt gut? Könnte man auch ohne dieses auskommen?

„Ja, man kann ohne Genfood auskommen. Die Gentechnik in der Landwirtschaft dient dazu, Unkräuter und Schädlinge kostengünstiger zu bekämpfen, aber das verändert nicht die Qualität an Nahrungsmitteln und erhöht diese auch nicht. Wir brauchen diese Technologie nicht. Sie führt dazu, dass die Sortenvielfalt sich vermindert, und hat auch problematische ökologische Auswirkungen.“

Warum wird Genfood dem Verbraucher überhaupt angeboten?

„Es ist ein Kostensenkungsprogramm für die großen Agrarfirmen, die damit kostengünstiger Unkräuter und Insekten bekämpfen können.“

Woher kommt das Interesse der Unternehmer, die Inhaltsstoffe ziemlich klein zu drucken? Und warum sind die Angaben so ungenau? Viele Verbraucher können mit E-102 oder Ähnlichem meist nichts angefangen.

„Die Unternehmen haben kein Interesse an Transparenz, weil das zu unnötigen Fragen führt und möglicherweise zu höheren Kosten, weil die Verbraucher bessere Qualität wollen. Und die Politik setzt sich nicht für die Verbraucher ein, weil sie mehr von der Industrielobby beeinflusst wird, als von den Verbrauchern. Deshalb haben wir diese Zustände, die kritikwürdig sind.“

Heißt das, dass Produkte gesundheitlich schädigend sein können?

„Das kann man so generell nicht sagen. Es gibt natürlich umstrittene Zusatzstoffe wie zum Beispiel gewisse Farbstoffe, von denen man weiß, dass sie gesundheitlich umstritten sind. Bei den Nährwerten ist es ebenfalls so. Die Kennzeichnung über den Inhalt von Salz, Fett und Zucker ist auch nicht sehr präzise und ist geneigt, die Verbraucher zu täuschen. Insofern gibt es natürlich auch Sicherheitsrisiken beim Konsum von Lebensmitteln allein durch die mangelnde Kennzeichnung. Darüber hinaus gibt es natürlich auch genuine Risiken wie zum Beispiel Antibiotika-Resistenzen bei Agrarprodukten, weil in der Landwirtschaft, in der Tiermassenhaltung, viele Antibiotika eingesetzt sind. Die Palette von Risiken an Nahrungsmittelverbrauch ist ziemlich breit.“

Dem Verbraucher werden schließlich auch Produkte angeboten, die mit “Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen” gekennzeichnet sind.

„Die Industrie hat Interesse, möglichst billige Zusatzstoffe einzusetzen. Und meistens sind die billigen Zusatzstoffe auch die gesundheitlich umstrittenen. Und die Politik setzt sich nicht gegen die Unternehmen durch.“

Das bedeutet, dass die Politik gegen die Gesundheit des Bürgers arbeitet?

„Die Politik arbeitet im Lebensmittelbereich als Dienstleister der Lebensmittelindustrie. Das ist ein Skandal und das muss sich ändern.”

Müssen Verbraucher in Zukunft mit noch mehr gesundheitlich umstrittenen Inhaltsstoffen wie Tatrazin rechnen?

„Das ist schwierig zu sagen. Wenn es natürlich durch TTIP dazu kommt, dass die Sicherheitsstandards generell gesenkt werden, was man nicht ausschließen kann, aber es ist ja noch nicht sicher. Das Abkommen steht noch nicht. In diesem Fall kommt es zu keiner Verschlechterung im Hinblick auf die Zulassung von Zusatzstoffen.“

Warum soll laut Monsanto und TTIP die Kennzeichnung genetisch veränderter Stoffe in Lebensmitteln abgeschafft werden?

„Das ist nicht richtig. Das TTIP sieht keine Abschaffung der Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln vor. Es könnte nur sein, dass in Zukunft eine Verbesserung der Kennzeichnung verhindert wird, weil das TTIP generell im Interesse der Unternehmen arbeitet. Bei uns ist die Kennzeichnungspflicht für gentechnisch veränderte Lebensmittel sehr dürftig, weil sie viele Aspekte nicht berücksichtigt. Bei TTIP geht es um die Befürchtung, dass in Zukunft Standards aufgeweicht werden und neue Regulierungen gar nicht gemacht werden. Aber das, was wir jetzt haben, das wird wohl bleiben.“

Interessieren sich die Verbraucher oft und aktiv, was sie eigentlich konsumieren?

Das Interesse der Verbraucher an der Qualität der Lebensmittel ist sehr groß, aber auch die Unzufriedenheit, aufgrund der Tatsache, dass sie nicht in der Lage sind, unterschiedliche Qualitäten zu verstehen und auch in vielen Fällen die Inhaltsstoffe nicht lesen können.“

Was kann der Verbraucher machen, um dem Ganzen zu entkommen? Kann man sich heute überhaupt noch richtig gesund ernähren, wenn man doch so viele gesundheitlich umstrittene Zusatzstoffe konsumiert?

„Der Aufruf geht an die Medien. Die Medien und die Verbraucher sollten verstehen, dass es am Schluss mit Verbrauchertipps nicht getan ist. Verbraucherpolitik und gesunde Ernährung sind eine politische Angelegenheit. Und wir erwarten von den Medien, dass sie die Politik hart kritisieren, dass die nötigen, politischen Veränderungen nicht durchgeführt werden. Diese Botschaft ist die Wichtigste, sonst versucht jeder das Problem individuell zu lösen. Und diejenigen, und das ist die Mehrheit, die sich nicht orientieren können, werden dadurch geschädigt.“

Zahl der Minijobber steigt erheblich

Die Zahl der Minijobber hat sich in den vergangenen Jahren nahezu verdoppelt, die Grünen warnen vor der „Niedriglohnfalle“. Experten erwarten unterdessen eine eher verhaltene Entwicklung des Arbeitsmarktes.

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Oktober gesunken. Doch Experten rechnen mit einer eher verhaltenen Entwicklung am Arbeitsmarkt. Quelle: dpa

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Oktober gesunken. Doch Experten rechnen mit einer eher verhaltenen Entwicklung am Arbeitsmarkt.Quelle: dpa

Nürnberg/BerlinDie Zahl der Minijobber ist einem Medienbericht zufolge in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Wie der „Tagesspiegel“ in seiner Samstagsausgabe unter Berufung auf eine Antwort der Regierung auf eine Anfrage der Grünen berichtete, ergänzten im vergangenen Jahr rund 2,35 Millionen Menschen ihren sozialversicherungspflichtigen Hauptberuf um einen Minijob. Das seien fast doppelt so viele wie vor zehn Jahren.

Dem Bericht zufolge lag die Zahl der geringfügig Beschäftigten im Dezember 2013 bei knapp 7,65 Millionen. Das seien 77.000 mehr als im Jahr zuvor. Demnach stellen Frauen mit 61 Prozent weiterhin den Hauptanteil der Minijobber.

Experten rechnen dabei damit, dass sich der Arbeitsmarkt in den kommenden Monaten verhalten entwickeln wird. Im Oktober sei die Erwerbslosigkeit im Zuge des jährlichen Herbstaufschwungs zwar um rund 50 000 gesunken, prognostizierten von der Nachrichtenagentur dpa befragte Volkswirte deutscher Großbanken übereinstimmend. Um jahreszeitliche Einflüsse bereinigt hingegen erwarteten sie eine Stagnation bis leichte Zunahme. Die offizielle Daten will die Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag (30.10.) bekanntgeben.

„Die weltweite Konjunkturschwäche zieht sich doch ziemlich hin, und auch die Ukraine-Krise hat stärkere Schleifspuren in der deutschen Wirtschaft hinterlassen“, sagte Eckart Tuchtfeld von der Commerzbank. „Es sind vor allem die europäischen Volkswirtschaften, die Sorgen machen.“ Auch DZ-Bank-Experte Richard Holstein sieht die Konjunkturschwäche allmählich am hiesigen Arbeitsmarkt ankommen. Seine Schlussfolgerung: „Bis zum Jahresende wird es nicht zu einer durchgreifenden Besserung kommen.“

„Dann haben wir Anfang 2015 die Einführung des Mindestlohns, der zu einem gewissen Anstieg der Arbeitslosigkeit führen dürfte“, ergänzte Holstein. Ab Mitte 2015 jedoch werde die Konjunktur wohl wieder anziehen, was sich auch auf dem Arbeitsmarkt positiv niederschlagen werde.

http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/arbeitsmarkt-zahl-der-minijobber-steigt-erheblich/10889344.html

Affront gegenüber NSU-Opfern

admin: So wird berichtet, nicht meine Meinung!!!

 

Potsdams Verfassungsschutz will Aussage seines Ex-V-Mannes in München beeinflussen

Carsten Szczepanski, alias »Piatto« soll am 4. November im sogenannten NSU-Prozess vernommen werden. Das wollen die Auftraggeber des mehrfach verurteilten gewalttätigen Neonazis verhindern.
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Bereit zum Transport der Aussagen – Mikrofone im Gerichtssaal.

In den 90er Jahren galt Carsten Szczepanski, damals Anfang 20, als einer der gefährlichsten Rechtsextremisten in Ostdeutschland. 1995 war er führend daran beteiligt, einen nigerianischen Asylbewerber zusammenzuschlagen und fast zu ertränken. Im Gefängnis heuerte ihn der Brandenburger Verfassungsschutz an. Deckname »Piatto«.

Im Knast arbeitete Szczepanski unter anderem an der Herausgabe von Neonazi-Rundbriefen. Eine dieser »Zeitschriften« war »Der Weiße Wolf«. Darin war schon 2002 eine Danksagung an den damals noch unentdeckten Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) enthalten.

Gordian Meyer-Plath, inzwischen Chef des sächsischen Landesamtes, war einer der »Piatto«-V-Mann-Führer. Er kutschierte den Freigänger, wohin der wollte, gab ihm ein Handy – zugelassen auf das Brandenburger Innenministerium – und schrieb mit einem Kollegen eifrig Treffberichte.

In einer sogenannten Quellenmeldungen – niedergeschrieben am 17. September 1998, also noch bevor die NSU-Verbrecher den ersten Mord begangenen hatten – ist die Rede davon, dass der sächsischen Blood&Honour-Führer Jan Werner den Auftrag hat »für die drei flüchtigen sächsischen (Anm.: gemeint sind aller Wahrscheinlichkeit nach die gesuchten Rechtsextremisten aus Thüringen, die im Zusammenhang mit selbstgebauten Sprengkörpern gesucht werden) Skinheads Waffen zu beschaffen«.

Der Potsdamer Geheimdienst hatte »Piatto« – vermutlich unwissentlich – in die Nähe des NSU lanciert und sorgte durch Täuschung der Justiz für seine vorzeitige Haftentlassung. Zuträger Szczepanski machte als rechtsextremistischer Einpeitscher und Waffendealer Karriere – bis seine Zuträgerschaft für den Verfassungsschutz im Jahre 2000 aufflog. Seine Auftraggeber brachten ihn im Zeugenschutzprogramm unter und sorgen bis heute für sein Wohlergeben. Nach Erkenntnissen von Nebenklagevertretern liegt für den Zeugen Szczepanski eine sogenannte Sperrerklärung vor. Ziel: Der Brandenburger Verfassungsschutz möchte, dass sein ehemaliger V-Mann »Piatto« nicht in München aussagt. Allenfalls sei eine Videovernehmung des unkenntlich gemachten Zeugen in Begleitung eines Rechtsbeistandes möglich.

So etwas hat es beim Münchner NSU-Verfahren noch nicht gegeben. Die Begründung, »Piattos« Leib und Leben seien in Gefahr, zieht nicht. Beispiel Carsten Schultze. Der Angeklagte, der umfangreiche Aussagen gemacht hat, sitzt seit 150 Verhandlungstagen ganz offen im Saal. Der Angeklagte Holger Gerlach war ursprünglich in einem Zeugenschutzprogramm. Inzwischen läuft er ohne besonderen Schutz frei umher. Tino Brandt, ebenfalls V-Mann und Spitzennazi aus Thüringen, hat umfangreich und ohne Zeugenschutzmaßnahmen ausgesagt. Probleme gab es nicht, obwohl sein aktueller Aufenthaltsort bekannt ist.

Die Forderungen des Brandenburger Geheimdienstes sind ein erneuter Affront gegenüber den Opfern! Denn abermals hat der Geheimdienst mehr Interesse am Schutz seiner Informanten als an der Aufklärung der Verbrechen des NSU. Dessen Mitgliedern wird immerhin zehnfacher Mord – zumeist aus rassistischen Gründen – sowie Bombenanschläge und Banküberfälle zur Last gelegt.

Der Hinweis, man könne ja die (geheimgehaltenen) Aussagen von Szczepanski in polizeilichen Vernehmungen hinzuziehen, ist absurd. Als man den Neonazi beispielsweise im Ermittlungsverfahren gegen seinen Kontaktmann Jan Werner befragte, wusste »Piatto« von nichts. Frage: »Geben sie bitte an, was Ihnen persönlich zum NSU bekannt ist!« Antwort: »Also mir ist bekannt, was ich aus den Medien erfahren habe.« Auch den Angeklagten Ralf Wohlleben will er nie gesehen haben. Frage: »Inwiefern haben Sie Informationen erlangt, in denen eine Waffenbeschaffung durch Werner für das ›Trio‹ Gegenstand war?« Antwort: »Garnich.« Einer SMS, in der nach den »Bums« gefragt wird, sagt ihm »nichts«.

Die Vernehmer fragten nicht sehr interessiert nach. Doch einmal platzte einem Polizisten dann doch der Kragen. »Das klingt alles recht abgesprochen…« Wohl wahr und man muss sicher nicht lange rätseln, wer das arrangiert hat.

http://www.neues-deutschland.de/artikel/950337.affront-gegenueber-nsu-opfern.html