Islamsatire: Nuhr der Dieter darf das nicht

Torben Grombery

Deutschlands beliebter Kabarettist Dieter Nuhr ist einer der ganz wenigen, die sich überhaupt trauen, den Islam zu parodieren – und das schon konsequent seit vielen Jahren. Genau das hat dem Komiker jetzt die Strafanzeige eines Korangläubigen eingebracht. Der in Osnabrück lebende Moslem sieht in dem Comedian einen »Hassprediger«, der »Hetze gegen eine Minderheit« betreibe. Das alles wäre eigentlich keine Meldung wert, würden wir nicht in Deutschland leben und über linksgrüne Gutmenschen verfügen.

Dieter Nuhr betreibe unter dem Deckmantel der Satire »blöde und dumme Hetze gegen eine Minderheit« und sei deswegen ein »Hassprediger«. Das ließ ein strenggläubiger Mitbürger aus Osnabrück gegenüber einer örtlichen Zeitung wissen.

Der Moslem, der dort eine Kampfsportschule betreibt und von vielen Mitgliedern seiner Gemeinde wegen dessen Nähe zu islamischen Hardlinern sowie dessen teils obskuren Ideen nicht so richtig ernst genommen wird, hat den Kabarettisten Dieter Nuhr jüngst bei den Behörden wegen»Beschimpfung von Religionsgemeinschaften« angezeigt.

Genau dafür hat ein Lokalredakteur derNeuen Osnabrücker Zeitung dem strenggläubigen Moslem einen ganzseitigenArtikel gewidmet, und somit die mehr als überflüssige Diskussion losgetreten. Übrigens, offensichtlich ohne Dieter Nuhr in diesem Bericht das Wort zu gönnen.

Zusätzlich veröffentlichte die Zeitung noch einen äußerst islamfreundlichen Kommentar zur Strafanzeige des strenggläubigen Moslems und bezichtigte Dieter Nuhr darin der Lüge, was dessen Aussagen zum Islam betrifft.

Der wiederum hat darauf mit einem Kommentar auf seiner Facebook-Seite gewohnt gelasse nreagiert:

»Bin von Islamisten als ›Hassprediger‹ angezeigt worden, weil ich den Koran richtig zitiert habe. Bitte um regelmäßige Besuche im Gefängnis! Neue Osnabrücker Zeitung holt ausschließlich Meinung bei den Islamisten ein und zeigt sich verständnisvoll. Die Frage ist: Braucht ein Land, das solche Zeitungen hat, überhaupt noch Islamisten?«

In der Folge ereignete sich ein kleines Scharmützel zwischen Dieter Nuhr und den Lokalredakteuren der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ), die dieser sogar anfangs von seiner geplanten Veranstaltung in Osnabrück ausgeladen hatte.

Man stritt sich zunächst öffentlich um die Frage, ob der Kabarettist die Gelegenheit zur Stellungnahme bekommen habe, oder eben nicht. Dieter Nuhr sagte Nein, die Zeitung sagte Ja. Der Ton war auf beiden Seiten diesbezüglich ziemlich rau.

Das alles haben die ganz offensichtlich linksgrün angehauchten Gutmenschen in der Redaktionsstube der Neuen Osnabrücker Zeitung wohl nicht so richtig verkraftet und in der weiteren Folge versucht, ihr kleines bisschen Macht gegen den beliebten Kabarettisten auszuspielen.

Die NOZ veröffentlichte dann − in der ganz kleinbürgerlichen Manier eines schlechten Verlierers − im Anschluss an dessen Auftritt in Osnabrück eine recht gehässige Besprechung diesbezüglich.

Der Artikel ist entsprechend einer miesen Retourkutsche nicht lesenswert – der kleine »Fauxpas« hingegen, der dem linken Schreiberling der NOZ in dem Aufmacher über der Überschrift widerfahren ist, und dessen Gesinnung glasklar offenlegt, schon. In einer späteren Korrekturversion unter dem Artikel ist zu lesen:

  »In eigener Sache: In einer früheren Version dieses Artikels haben wir in der Dachzeile den Begriff ›Hassprediger-Image‹ statt ›Hassprediger-     Vorwurf‹ gebraucht. Auf einen zutreffenden Hinweis von außen ändern wir den falschen Terminus.«

Man darf hier wohl getrost annehmen, dass sich der Begriff »Hassprediger-Image« wohl nicht auf islamistische Hassprediger, sondern auf Dieter Nuhr bezog. Im Anschluss legte die NOZ noch mit einem weiteren – ebenfalls nicht lesenswerten – Artikel zur »Islam-Debatte« nach, welchen Dieter Nuhr mit den abschließenden Worten via Facebook kommentierte:

»Neue Osnabrücker Zeitung vermittelt nun den Eindruck, ich hätte mich entschuldigt. Dies ist definitiv nicht der Fall. Im Gegenteil. So, und jetzt reicht’s auch … «

Ja, es reicht jetzt eigentlich auch. Nur die Kritik des »Migrationsforschers« Klaus J. Bade in der Weltdiesbezüglich darf dem geneigten Leser abschließend nicht vorenthalten werden:

»›Da verwechselt einer den Islam mit dem Islamischen Staat‹, sagte der Migrationsforscher Klaus J. Bade der Welt. ›Das hat in etwa so viel miteinander zu tun wie eine Kuh mit dem Klavierspiel.‹«

Ja, jetzt reicht es wirklich!

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/torben-grombery/islamsatire-nuhr-der-dieter-darf-das-nicht.html

Ich schließe mich dem an!

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