Hooligans gegen Salafisten demonstrieren heute in Köln

flickr.com/ Néric Blein/ (CC BY-NC-SA 2.0)

So tönte einst Olli Dittrich in der Klamauk-Serie „RTL-Samstag-Nacht. Und neues vom „Sport“ berichtet auch die Welt, wenn sie von einer bizarren Allianz der deutschen bzw. rheinischen Hooligan-Szene schreibt. Dieses Mal handelt es sich aber nicht um die Keilereien zweier Hooligan-Gruppen, sondern um den Zusammenschluß diverser Hooligan-Gruppierungen und Menschen, die sich zusammentun, um der Islamisierung Deutschlands entgegen zu treten. Und damit gehört die Berichterstattung über die am Sonntag, dem 26. Oktober, stattfindende Demonstration in Köln eher in den politischen Teil dieses „Blattes“.

Am Sonntag wollen sich derzeit bis zu 7.000 Menschen an der Demonstration beteiligen. Teilnehmen werden natürlich auch die Hooligans diverser Vereine, die vorerst ihr Kriegsbeil begraben haben, um gemeinsam gegen die fortschreitende Islamisierung unseres Landes, nun ja, zu kämpfen. Ob es bei der Demonstration am Sonntag tatsächlich zu Krawallen oder sonstigen Ausschreitungen kommt, bleibt abzuwarten, aber die Polizei ist ja vorbereitet. Informationen, ob die angekündigte Demonstration eine entsprechende Reaktion bei den Moslems hervorrufen wird, scheinen nicht bekannt.

Natürlich wird die Hooligan-Demo unter das rechte Licht gestellt, aber es sollen sich auch Linke und sogar ganz normale Bürger angemeldet haben. Der Artikel der Welt scheint nicht ganz so recht zu wissen, wie er auf diese neue Bewegung reagieren soll, ebensowenig wie die Staatsvertreter. Möglicherweise warten diese aber erst einmal ab, wie die Demonstration ausgehen wird, immerhin sind die Hooligans ja nicht dafür bekannt, daß sie sie sich zum Teetrinken treffen. Fakt ist jedoch, daß wenn diese Demonstration am Sonntag für die Veranstalter ein Erfolg wird, sie den harmlosen Montagsdemos den Rang ablaufen könnte.

Bislang ist der schlichte Deutsche ja immer noch bereit, alles was von der sogenannten Regierung kommt, widerspruchslos hin- und anzunehmen, wobei es egal ist, ob es sich dabei um Frühsexualisierung der Kinder, Flüchtlingsaufnahme oder Islamisierung handelt. Aber damit könnte bald Schluß sein, denn wenn sich auch viele Deutsche nicht trauen, es offen zuzugeben, so bestehen in der Bevölkerung doch Bedenken hinsichtlich des Islams, Salafisten oder sonstwelcher Gruppierungen.

Wir sind in unserem eigenen Land ja schon Gefangene der Meinungsdiktatur, wie man an den kürzlich angeklagten Darstellern aus „Neues aus der Anstalt“ oder bei Dieter Nuhr sehen konnte, der sich ein paar harmlose Scherze über den Islam erlaubte und ebenfalls angezeigt wurde. Wenn sich also diese in der Öffentlichkeit stehenden Personen schon nicht mehr frei äußern dürfen, dann darf das der „kleine Mann auf der Straße“ ja wohl erst recht nicht.

Gefährlich könnte die Demonstration am Sonntag im Folgenden werden, wenn sich immer mehr Menschen ermutigt fühlen, laut auszusprechen, was sie sich bisher nur zu denken wagten. Das birgt natürlich erhebliches Gewaltpotential.

Ihr

Rainer Hill

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