Ebola-Arzt besucht Bowlingbahnen in New York, nachdem er den Behörden gegenüber erklärte hatte, er habe sich in »Selbst-Quarantäne« begeben

Mike Adams

Berichten zufolge bewegte sich der Arzt Dr. Craig Spencer fast zehn Tage lang in New York, nachdem er den Behörden mitgeteilt hatte, aufgrund von Fieber und Magen-Darm-Beschwerden habe er sich in Selbst-Quarantäne begeben. Später sei er am Mittwochabend mit einem Taxi zu einer Bowlingbahn nach Williamsburg im Stadtteil Brooklyn gefahren.

Dr. Craig Spencer war am 14. Oktober aus Guinea, einem der am schlimmsten von Ebola betroffenen westafrikanischen Länder zuerst nach Brüssel und dann drei Tage später nach New York geflogen. Am Donnerstag war er dann mit Symptomen wie Übelkeit und Fieber in Höhe von 38,4° C wegen des Verdachts auf Ebola in ein Krankenhaus eingeliefert worden, wo er positiv auf Ebola getestet wurde.

Die Wohnung des Arztes in Manhattan wurde versiegelt und wird von einem Polizisten bewacht. Spencer soll in New York nur mit vier Personen in engeren Kontakt gekommen sein, von denen drei ebenfalls unter Quarantäne gestellt wurden. Auch der Bar-Bereich der Bowlingbahn, die Spencer aufgesucht hatte, wurde geschlossen.

Hier stellt sich nun die Frage, hat Dr. Spencer Alkohol konsumiert, und wenn ja, war sein Urteilsvermögen dadurch beeinträchtigt?

Die Gesellschaft missbilligt zu Recht Autofahren unter Alkoholeinfluss, aber muss dies nicht mindestens ebenso für Alkoholkonsum und die mögliche Verbreitung des Ebola-Virus in der Öffentlichkeit gelten?

 

Die Lüge mit der »Selbst-Quarantäne«

Gegenwärtig zeigt sich ein beunruhigendes Muster, bei dem sich Amerikaner, die behaupten, sie hätten sich aufgrund einer ansteckenden Krankheit aus freien Stücken in »Selbst-Quarantäne« begeben, dieser Isolierung immer wieder entziehen.

So verletzte die NBC News-Reporterin Dr. Nancy Snyderman, die zu den vehementesten Befürwortern von Grippeimpfungen gehört, ihre Quarantäne und wurde entdeckt, wie sie in der Stadt Nahrungsmittel einkaufte.

Die New York Post berichtete, die Gesundheitsbehörde von New Jersey habe die Quarantäne für verpflichtend erklärt, nachdem Snyderman und ihre Mitarbeiter dabei erwischt worden waren, wie sie sich aus einem Restaurant in New Jersey Essen abholten.

Snyderman hatte in Westafrika mit einem Kameramann zusammengearbeitet, der sich mit Ebola angesteckt hatte.

Die Tatsache, dass Dr. Snyderman die Öffentlichkeit gefährdete, indem sie gegen die Quarantänevorschriften verstieß, hinderte NBC nicht daran, die massiv in die Kritik geratene Medizinjournalistin weiterzubeschäftigen.

Vielleicht wird Dr. Snyderman nun argumentieren: »Sie sollten sich auf jeden Fall gegen Grippe impfen lassen. Immerhin laufen da draußen Verrückte wie ich herum und verbreiten Krankheiten, an denen Sie sterben könnten.«

r. Spencer gehörte zu einer Gruppe der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen, die in Afrika gegen Ebola ankämpft, und er verdient deswegen unseren Respekt. Aber sollte sich die Organisation nicht in »Quarantäne ohne Grenzen« umbenennen, müssen Menschen wie Dr. Spencer sich völlig klar darüber sein, was »Selbst-Quarantäne« bedeutet.

Selbst-Quarantäne schließt Besuche von Bars in Bowlingbahnen ebenso aus wie die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel oder anderer Fahrzeuge zusammen mit anderen Personen usw.

Es ist nur als massive Trübung des Urteilsvermögens zu bezeichnen, wenn sich diese Leute, die aus Ländern einreisen, in denen Ebola wütet, in dicht bevölkerten Städten frei bewegen, und damit andere dem Risiko aussetzen, sich mit Ebola anzustecken. Dr. Spencer gebührt Anerkennung für seine Bemühungen, die Ausbreitung von Ebola in Afrika zu stoppen, aber diese Bemühungen sollten bei der Einreise in den USA nicht eingestellt werden.

Wenn man nach Afrika reist und dort sozusagen an vorderster Front der Bekämpfung von Ebola kämpft, ist man moralisch verpflichtet, sich nach seiner Rückkehr selbst zu isolieren und mindestens für die Dauer der Inkubationszeit (in der Regel 21 Tage) von der Öffentlichkeit fernzuhalten. Eine Quarantäne für die Dauer von 42 Tagen wäre tatsächlich noch besser.

Indem sich Dr. Spencer frei in der Öffentlichkeit bewegt, hat er das Leben anderer Menschen aufs Spiel gesetzt. Dieses Verhalten ist unmoralisch und inakzeptabel und spiegelt ein unzureichendes Verständnis medizinethischer Prinzipien, wie sie mit Ärzte ohne Grenzen in Verbindung gebracht werden, eine Organisation, die im Allgemeinen viel zur Verbesserung der Lebenslage anderer Menschen beiträgt.

Wir von Natural News hoffen, dass Dr. Spencer nicht an Ebola erkrankt ist, und wir hoffen darüber hinaus, dass er im anderen Fall niemanden sonst mit dem Virus angesteckt hat. Und nicht zuletzt hoffen wir, dass, auch wenn er an Ebola erkrankt ist, der Virus in seinem Körper nicht in einer Art und Weise mutiert, dass er, wie im Falle der Grippe, nun auch über die Luft übertragbar ist.

Aber wie alle Ärzte wissen, verhindert »Hoffnung« nicht die Verbreitung ansteckender Krankheiten, und daher spielt man jedes Mal, wenn eine potentiell mit Ebola infizierte Person sich in dicht bevölkerten Städten bewegt, Roulette mit einem extrem gefährlichen Virus der Gefahrenstufe vier, der sich bekannterweise sehr rasch auf neue Wirtsorganismen anzupassen in der Lage ist.

Wie bereits berichtet, hatte sich ein Ebola-Virusstamm bereits um 1990 so verändert, dass er auch über die Luft übertragen werden konnte. Dies deutet darauf hin, dass der Ebola-Virus das Potenzial besitzt, zu einer Form zu mutieren, die sich über die gleichen Übertragungswege wie Grippe ausbreitet.

Jedes Mal, wenn sich eine mit Ebola infizierte Person in einer Menschenmenge aufhält und möglicherweise den Virus verbreitet, steigt die Gefahr, dass der Virus zu einer durch die Luft übertragbaren Form mutiert, die allein in New York Millionen Menschen das Leben kosten könnte.

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/mike-adams/ebola-arzt-besucht-bowlingbahnen-in-new-york-nachdem-er-den-behoerden-gegenueber-erklaerte-hatte-e.html

 

Ein Kommentar zu “Ebola-Arzt besucht Bowlingbahnen in New York, nachdem er den Behörden gegenüber erklärte hatte, er habe sich in »Selbst-Quarantäne« begeben

  1. Komischerweise erkranken nur Menschen an Ebola, die vorher geimpft worden sind. Habe gelesen dass kollidiales Silber in hoher Konzentration angeblich gegen Ebola helfen soll. Und bitte keine Grippeimpfung oder eine andere, man weiss nie ob sie mit dem Erreger kontaminiert sind.

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s