Harmonisierung der Gehirnhälften und der echte Kammerton a in Resonanz mit der Schumannwelle

geschrieben von admin:

Warum müssen denn die Hirnhälften harmonisiert werden. Sind sie denn nicht in Harmonie von Natur aus?

Durch die Zivilisation, besonders der westlichen ist den letzten Jahrhunderten durch die Technisierung der Umwelt, der Produktionsstätten, mit allem, was dazu gehört, ist in unseren Gehirnen eine Gewichtung der linken Hemisphäre, der Denkstruktur oder kognitiven Ebene gegenüber der rechten, der Gefühlsebene, entstanden.

Descartes, der Begründer des mechanistischen Weltbildes, sagte: “Ich denke – also bin ich”. Das heißt ja, dass Emotionen, Intuition und und Gefühle keine Rolle spielen. Und alles, was nicht gesehen werden kann mit unseren physischen Augen wie Atome, Moleküle, Bakterien, also der gesamte Mikrokosmos sowie Röngenstrahlen, Radiowellen und alles, was im Universum so abgeht, gehört nicht zum Sein?

Nun, sei es wie es sei, der Großteil der westlichen Welt hat sich dieses Weltbild zu eigen gemacht; und so hat sich das Denken sehr zum Nachteil des Gefühls etabliert. Und das bedeutet, dass unser Gehirn vornehmlich rechts ausgerichtet ist. Das männliche Prinzip herrscht vor. Siegmund Freud postulierte eine Barriere im Gehirn, die es ermöglicht, alle unangenehmen Erlebnisse und Gefühl abzuspalten von der kognitiven Ebene, nannte diese Verdrängung und prägte den begriff der Neurose. Arthur Janov, der Bgründer der Primärtherapie, sagte: Die Neurose ist die Krankheit des Gefühls. Daran erkennen wir, wie es mit dem Gefühlsleben des Menschen heutzutage aussieht.

Eine Möglichkeit, eine von sehr vielen, die Gehirnhälften wie

der in das rechte Lot zu bringen, ist die Modulierung auf die ursprünglich Frequenz der Hirnwellen von 432 Hertz durch Musik. Das bedeutet, dass diese Frequenz in der modernen Zeit kaum noch vorkommt. Der Kammerton “a” wurde um 8 Hertz erhöht. Das war 1939 und warum es geschah, weiß es jemand… War es willkürlich? Das muss sich jeder selbst beantworten.

Dazu noch einige Ausführungen: Der echte und einzig richtige Kammerton a, also der echte Richtwert in der Musik, in den Noten, beträgt bzw. betrug einmal, 432 Hz.

Diese Schwingung steht in Resonanz mit der Schumannwelle, der Frequenz des die Erde umhüllenden Feldes, welches aus elektro-magnetischen Wellen besteht. Diese Frequenz wird auch Pulsschlag der Erde genannt und beträgt 783 Hz. Es ist die Eigenschwingung unseres Planeten.

Foto:  leifiphysik.de

Die Schumannfrequenz steht wiederum in Resonanz mit den Schwingungen des menschlichen Gehirns, was gleichzeitig den gesunden Zustand unseres geistigen, seelischen und körperlichen Befindens widerspiegelt. (Homöostase bedeutet alle Energien des Kontinuum Mensch befinden sich im Gleichgewicht. Der Zustand zwischen Körper, Geist und Seele). Besser: Im Fließgleichgewicht, denn ein Gleichgewicht in dem Sinne, dass die Waage auf einer Ebene stehen bleibt, gibt es im gesamten Kosmos nicht. Das würde Stillstand bedeuten und wäre gleichzusetzen mit Tod/Verfall.

Das bedeutet auch, dass alle menschlichen Zellen von Natur aus auf der Frequenz des Kammertons a schwingen – Frequenz 432 Hz.

In der Musik ist der Kammerton a der Bezugspunkt, der Bezugston, nachdem sich alle Musikinstrumente richten. Sie werden auf diesen Ton eingestimmt.

Wilfried Otto Schumann entdeckte diese Schwingung im Jahre 1952 und Professor Herbert L. König konnte sie im Jahr 1960 experimentell nachweisen.

Als Schumann-Resonanz bezeichnet man das Phänomen, dass elektromagnetische Wellen bestimmter Frequenzen entlang des Umfangs der Erde wie in einem Hohlraumresonator stehende Wellen bilden. Sie können durch Blitze angeregt werden, sind aber von so geringer Amplitude, dass sie nur mit sehr empfindlichen Instrumenten nachgewiesen werden können. Quelle: Wikipedia

Musik, die auf dem echten Kammerton a aufgebaut ist, können unsere Zellen harmonisieren und ist dadurch gesundheitsfördernd.

Was ist nun der unechte Kammerton a?

Diese Frequenz beträgt 440 Hz und wurde im Jahre 1939 eingeführt .Sie beeinflusst in erster Linie die linke Hirnhemisphäre, also die Verstandesebene, die rechte, gefühlsbetonte Hälfte wird dadurch vernachlässigt Daraus erschließt sich, dass diese Töne in absoluter Dissonanz mit unserem System stehen und nur “Unheil” anrichten können.

Musik im Einklang mit der Natur

aus: http://www.autoteileguelmez.de/musikmeinhobby/lustaufdasbesondere/432-hz.html#5465409dd4133340c

Warum singen, tanzen und musizieren Menschen überall auf der Welt? Warum kann uns Musik so glücklich oder traurig machen, uns tiefer berühren als Worte es je könnten? Tempo von 70-80 Schlägen pro Minute. Diesen Grundbeat kennen wir seit unserer Menschwerdung. Er nimmt den direkten Weg unter die Hirnrinde; wie fest installiert läuft im limbischen System das Programm der Selbstbelohnung und Emotion ab. Bei solcher objektiv angenehmen Musik weiten sich die Blutgefässe, wir werden erlebnisbereiter, und das Glückshormon Dopamin verrückt unser Selbst in Glückseligkeit. Selbst nicht begriffene Musik bewegt und bewegt immer Körper, Seele und Geist. Inspiration ist auch vorgegeben mit überraschenden Pausen, Rhythmen und Tonartwechseln, oder wenn im Finale die Tonika ausbleibt – im wahrsten Sinne des Wortes ist Musik ein Spiel – in Jahrtausenden fortentwickelt und immer wieder neu erschaffen aus unseren ersten Kommunikationslauten.

 

.Sie beeinflusst in erster Linie die linke Hirnhemisphäre, also die Verstandesebene, die rechte, gefühlsbetonte Hälfte wird dadurch vernachlässigt Daraus erschließt sich, dass diese Töne in absoluter Dissonanz mit unserem System stehen und nur “Unheil” anrichten können.

Wird Musik allerdings als Geräusch empfunden, welches durch Enharmonik, Polyrhythmik, Lautstärke und Tonhöhenverzerrungen den „Trompeten von Jericho” nahe kommt, wird u.a. das Hormon Adrenalin ausgeschüttet, welches Dis-Stress, Abwehrreaktionen und Fluchtinstinkte weckt.

Die Bandbreite unserer musikalischen Intelligenz hängt insbesondere ab von der neurologischen Vernetzung unseres Empfindungsvermögens. Somit ist musikalische Kompetenz viel mehr als Konsumieren, viel mehr als noch so perfektes Abspielen erlernter Musik, ja selbst mehr als „absolutes” Hören, und das unabhängig von abendländischer 12-Ton-Skala, oder indischer variabler 59-Ton-Skala.
Sprache und Musik sind gleichermaßen angenehm, wenn sie fließen, vom Cortex aus alle Sinne erfassen bis hin zum Töne Schmecken und (Klang)Farben Hören – jegliche Klangstruktur hat in der Musik ihren berechtigten Platz.
Es ist nur eine Frage der Offenheit für Gewohntes oder Fremdartiges.Hörprobe: Anfang aus “Zeitreise” und “Atlantis”

http://www.namara-music.de/instrumental.html

 

eine etwas längere Kostprobe von 432 Hz-Musik findet Ihr hier:Klassik in 432 Hertz:

Beethoven:

Die Mondscheinsonate:

Am Piano:

Auf der Gitarre:

Mozart Andantino 432Hz – 440Hz

hier wird der Unterschied deutlich:

Harfenmusik und anderes

John Lennons Imagine:

Gitarrenklänge von Paco de Lucia:

und zu guter Letzt:

http://holonmusic432hz.blogspot.de/2012/06/escuchar-musica-directamente

Zur Schumannwelle siehe auch: http://www.fosar-bludorf.com/archiv/schum.htm

 

 

Friedensbrief an das russische Volk, zu Händen Wladimir Putin

Friedenstaube

10. September 2014  Man mag von Avaaz denken, was man will. Aber so eine Petition kann nicht falsch sein: „Herrn Wladimir Putin, Präsident Russlands: Wir wollen keinen Krieg zwischen unseren Völkern!“ Hier kann man sich ganz einfach eintragen. Wenn dieseser offene Brief an Putin und das russische Volk wirklich 5 Millionen Unterschriften erreicht, ist das ein machtvolles Zeichen. Das kann wirklich jeder machen!

Hier der Text des offenen Briefes:

An das russische Volk,
zu Händen von

Herrn Präsident Vladimir Putin

Sehr geehrter Herr Präsident Putin,

Dieser Brief richtet sich nicht nur an Sie persönlich, sondern an Sie als Repräsentant des russischen Volkes,
dem Volk, dem wir hiermit unsere Wertschätzung und unseren Respekt ausdrücken.

Wir, die Unterzeichnenden, möchten uns von Hetze und kriegerischen Bosheiten unserer Presse und unserer Politiker, die die Atmosphäre zwischen unseren Völkern vergiften wollen, nachdrücklich distanzieren!

Wir wollen keinen Krieg zwischen unseren Völkern!

Wir wollen weder Bomben, noch dass in Zukunft unsere Soldaten bei Ihnen oder Ihre Truppen bei uns einmarschieren, auch nicht als Mitglieder eines Bündnisses.

Wir wollen ein friedliches Miteinander unserer Völker, Freundschaften, Handel und gegenseitiges Verständnis – und, wo es angebracht ist, gegenseitige Vergebung.
Vor allen Dingen wollen wir eine friedliche Nachbarschaft in der Zukunft.

Das deutsche Volk hat aus der Vergangenheit gelernt und will mit überwältigender Mehrheit Frieden mit anderen Völkern, auch wenn wir uns nicht gegen alle anderslautenden öffentlichen Worte wehren können.

Dieser Friedensbrief ist ein Zeichen davon an Russland – und an alle Völker.

Und hier geht es zu der Seite zum Unterschreiben

http://quer-denken.tv/index.php/803-an-das-russische-volk-zu-haenden-vladimir-putin

Meine Meinung dazu: Viel können wir nicht tun, diese Kriegstreiberei und Medienhetze zu unterlaufen. Wir können die Wahrheit hinter den Kulissen publizieren, wir können, besser noch müssen, uns positionieren, und eine Unterschrift gegen dieses Verbrecherische System, das sich  gegen die Menschen, ja gegen die Menschheit richtet, kann man immer leisten.

Auf der Avaaz-Seite habe ich folgendes geschrieben:

Damit die Kriegstreiberei aufhört, auch der deutschen Medien, die sich mitschuldig machen. Wir brauchen und wollen keinen Krieg. Kein Volk will das. Es sind immer nur die wenigen, die davon profitieren und deren Handlanger.

Geschichte – Johann Gottlieb Fichte: Reden an die Deutsche Nation Teil 1

Als Buch bei Amazon Der große deutsche Philosoph Johann Gottlieb Fichte
Vorrede

[259] Die folgenden Reden sind zu Berlin im Winter 1807-8 in einer Reihe von Vorlesungen, und als Fortsetzung der im Winter 1804-5 eben daselbst vorgetragenen Grundzüge des gegenwärtigen Zeitalters (in derselben Verlagshandlung abgedruckt 1806) gehalten worden. Was bei ihnen und durch sie dem Publicum zu sagen war, ist in ihnen selbst ausgesprochen, und es bedurfte sonach keiner Vorrede. Da inzwischen durch die Weise des Abdrucks dieser Reden ein auszufüllender leerer Raum sich ergeben hat, so fülle ich denselben mit etwas zum Theil schon anderwärts die Censur passirtem und abgedrucktem, an welches die Veranlassung der entstandenen Lücke erinnert, und das im allgemeinen auch hier Anwendung finden dürfte, indem ich im besonderen noch an den, denselben Gegenstand betreffenden Schluss der zwölften Rede verweise.

Berlin, im April 1808.

Aus einer Abhandlung über Macchiavelli als Schriftsteller, und Stellen aus seinen Schriften
1. Aus dem Beschlusse jener Abhandlung

[259] Zunächst fallen uns zwei Gattungen von Menschen ein, gegen die wir uns verwahren möchten, wenn wir es könnten.[259] Zuvörderst solche, welche, so wie sie selbst mit ihren Gedanken niemals über die neueste Zeitung hinauskommen, annehmen, dass dies auch kein anderer könne; dass demnach alles, was geredet oder geschrieben werde, eine Beziehung auf diese Zeitung habe, und derselben zum Commentar dienen solle. Diese bitte ich zu bedenken, dass keiner sagen könne: siehe, da ist dieser gemeint, und dieser! – der nicht vorher bei sich selbst geurtheilt habe, dass dieser, und dieser wirklich und in der That also sey, dass er hier gemeint seyn könne; dass daher keiner einen im allgemeinen bleibenden Schriftsteller, der in der alle Zeit umfassenden Regel jede besondere Zeit vergisst, der Satire beschuldigen könne, ohne erst selbst, als ursprünglicher und selbstständiger Urheber, diese Satire gemacht zu haben, und so höchst thörichterweise seine eignen geheimsten Gedanken zu verrathen.

Sodann giebt es solche, die vor keinem Dinge Scheu haben, wohl aber vor den Worten zu den Dingen, und vor diesen eine unmässige. Du magst sie unter die Füsse treten und alle Welt mag zusehen; dabei ist für sie weder Schande noch Uebel: wenn aber darauf ein Gespräch erhoben würde vom Treten mit Füssen, so wäre dies ein unleidliches Aergerniss, und nun erst höbe das Uebel an; da doch auch überdies kein Vernünftiger und Wohlwollender ein solches Gespräch erheben wird aus Schadenfreude, sondern lediglich um die Mittel ausfindig zu machen, dass der Fall nicht wieder eintrete. Ebenso mit den zukünftigen Uebeln: sie wollen nicht gestört seyn in ihrem süssen Traume, und schliessen darum fest zu ihr Auge vor der Zukunft. Da aber dadurch andre, welche die Augen offenbehalten, nicht verhindert werden zu sehen, was herannaht, und in Versuchung kommen könnten zu sagen und mit Namen zu benennen! was sie sehen: so dünkt ihnen gegen diese Gefahr das sicherste Mittel dieses, dass sie den Sehenden dieses Sagen und Benennen verkümmern; als ob nun, in umgekehrter Ordnung mit der Wirklichkeit, aus dem Nichtsagen das Nichtsehen, und aus dem Nichtsehen das Nichtseyn erfolgen würde. So schreitet der Nachtwandler einher am Rande des Abgrundes; aus Barmherzigkeit ruft ihm nicht zu,[260] jetzt sichert ihn sein Zustand, wenn er aber erwacht, so stürzt er herab. Möchten nur auch die Träume jener die Gabe, die Vorrechte und die Sicherheit des Nachtwandelns mit sich führen, damit es ein Mittel gäbe, sie zu retten, ohne ihnen zuzurufen, und sie zu erwecken. So sagt man, dass der Strauss die Augen vor dem auf ihn zukommenden Jäger verschliesse, eben auch, als ob die Gefahr, die ihm nicht mehr sichtbar sey, überhaupt nicht mehr da sey. Der wäre kein Feind des Strausses, der ihm zuriefe: öffne deine Augen, siehe, da kommt der Jäger, fliehe nach jener Seite hin, damit du ihm entrinnest.

2. Grosse Schreibe- und Pressfreiheit in Macchiavelli’s Zeitalter

Es dürfte auf Veranlassung des vorigen Abschnittes, und indem vielleicht einer oder der andere unsrer Leser sich wundert, wie dem Macchiavelli das soeben Gemeldete habe hingehen können, der Mühe werth seyn, zu Anfange des 19ten Jahrhunderts aus den Ländern, die sich der höchsten Denkfreiheit rühmen, einen Blick zu werfen auf die Schreibe- und Pressfreiheit, die zu Anfange des 16ten Jahrhunderts in Italien und in dem päpstlichen Sitze Rom stattfand. Ich führe von tausenden nur Ein Beispiel an. Macchiavellis florentinische Geschichte ist auf die Aufforderung des Papstes Clemens VII. geschrieben und an denselben überschrieben. In derselben befindet sich gleich im ersten Buche folgende Stelle: »So wie bis auf diese Zeit keine Meldung geschehen ist von Nepoten oder Verwandten irgend eines Papstes, so wird von nun an von solchen die Geschichte voll seyn, bis wir sodann auch auf die Söhne kommen werden; und so ist denn den künftigen Päpsten keine Steigerung mehr übrig, als dass sie, so wie sie bisher diese ihre Söhne in Fürstenthümer einzusetzen gesucht haben, denselben auch den päpstlichen Stuhl erblich hinterlassen.«

Dieser florentinischen Geschichte, nebst dem Buche vom[261] Fürsten und den Discursen, stellt derselbe Clemens, honesto Antonii (so hiess der Drucker) desiderio annuere volens, ein Privilegium aus, in welchem allen Christen bei Strafe der Excommunication, den päpstlichen Unterthanen noch überdies bei Confiscation der Exemplare und 25 Ducaten Strafe, verboten wird, diese Schriften nachzudrucken.

Zu erklären ist dies allerdings. Die Päpste und die Grossen der Kirche betrachteten selber ihr ganzes Wesen lediglich als ein Blendwerk für den niedrigsten Pöbel und, wenn es seyn könnte, für die Ultramontanen, und sie waren liberal genug, jedem feinen und gebildeten italiänischen Manne zu erlauben, dass er über diese Dinge ebenso dächte, redete und schriebe, wie sie selbst unter sich darüber redeten. Den gebildeten Mann wollten sie nicht betrügen, und der Pöbel las nicht. Eben so leicht ist zu erklären, warum späterhin andere Maassregeln nöthig wurden. Die Reformatoren lehrten das deutsche Volk lesen, sie beriefen sich auf solche Schriftsteller, die unter den Augen der Päpste geschrieben hatten, das Beispiel des Lesens wurde ansteckend für die andern Länder, und jetzt wurden die Schriftsteller eine furchtbare, und eben darum unter strengere Aufsicht zunehmende Macht.

Auch diese Zeiten sind vorüber, und es werden dermalen, zumal in protestantischen Staaten, manche Zweige der Schriftstellerei, z.B. philosophische Aufstellung allgemeiner Grundsätze jeder Art, gewiss nur darum der Censur unterworfen, weil es so hergebracht ist. Da sich nun hierbei findet, dass denen, welche nichts zu sagen wissen, als das, was jederman auch schon auswendig weiss, in alle Wege erlaubt wird, so viel Papier zu verwenden, als sie irgend wollen; wenn aber einmal wirklich etwas neues gesagt werden soll, der Censor, der das nicht sogleich zu fassen vermag, und vermeinend, es könne doch ein nur ihm verborgen bleibendes Gift darin liegen, um ganz sicher zu gehen, es lieber unterdrücken möchte: so wäre es vielleicht manchem Schriftsteller vom Anfange des 19ten Jahrhunderts in protestantischen Ländern nicht zu verdenken, wenn er sich einen schicklichen und bescheidenen Theil von derjenigen Pressfreiheit wünschte, welche die Päpste[262] zu Anfange des 16ten ohne Bedenken allgemein zugestanden haben.

3. Aus der Vorrede zu einigen ungedruckt gebliebenen Gesprächen über Vaterlandsliebe und ihr Gegentheil

Innerhalb dieser Beschränkungen nun, welche die Gerechtigkeit und die Billigkeit erfordern, könnten uns, sollte ich denken, jene sehr wohl erlauben, dass wir ohne Scheu sagen, was sie selber sich nicht scheuen in wirklicher That zu thun; indem ja offenbar die That, welche auch ohne unser Sagen ohne Zweifel in die Augen fallen wird, ein weit grösseres Aergerniss anrichtet, als unser nachheriges Sagen von der That. Und obgleich durchaus nichts verhindert, dass diejenigen, welche von Amtswegen die Aufsicht über den öffentlichen Bücherdruck führen, für ihre Personen zu einer von den beiden dermalen im Streite liegenden Hauptparteien in der Geisterwelt gehören: so können sie doch das Interesse dieser ihrer Partei nur sodann wahrnehmen, wenn sie etwa selbst einmal als Schriftsteller auftreten sollten; als öffentliche Personen aber haben sie gar keine Partei, und sie müssen dem Verstande, der ohnedies weit seltner bei ihnen das Wort nachsucht, denn der Unverstand, dasselbe ebensowohl geben, wie sie dem letztern täglich erlauben, nach aller Lust seiner Nothdurft zu pflegen; keinesweges aber sind sie befugt, irgend einem Tone deswegen zu verwehren, laut zu werden, weil er an ihre Ohren fremd und paradox anschlägt.

Geschrieben zu Berlin, im Julius 1806.[263]

Quelle: http://www.zeno.org/Philosophie/M/Fichte,+Johann+Gottlieb/Reden+an+die+deutsche+
Nation/Aus+einer+Abhandlung+%C3%BCber+Macchiavelli+als+Schriftsteller,+und+Stellen+aus+seinen+Schriften

US-Spitzen-Russlandexperte: Ukraine-Beitritt zur NATO wird Atomkrieg provozieren

Foto: fragdienachbarn.org

Stephen Cohen ist einer von Amerikas Spitzen-Experten für Russland. Er ist Professor Emeritus für Russische Studien und Politik an der New York Universität und der Princeton Universität und Autor einer Anzahl von Büchern über Russland und die Sowjetunion.

Cohen sagt, dass hauptsächlich der Westen für die Krise in der Ukraine verantwortlich ist:

“Dies ist ein schrecklicher, tragischer, völlig unnötiger Krieg in der Ostukraine. Meiner Auffassung zufolge haben wir gewaltig zu dieser Tragödie beigetragen. Ich würde sagen, dass Historiker eines Tages zurückschauen und sagen werden, dass Amerika Blut an seinen Händen hat. Drei Tausend Menschen sind tot, die meisten von ihnen Zivilisten, die nicht schnell genug laufen konnten. Frauen mit Kleinkindern, ältere Frauen. Eine Million Flüchtlinge.”

Cohen pflichtet anderen amerikanischen Russland-Experten bei – wie dem ehemaligen US-Botschafter in der Sowjetunion Jack Matlock – in dieser Beurteilung. Cohen sagt auch, dass wenn die Ukraine der NATO beitritt, es zum Atomkrieg kommen wird:
Interviewer: Die Möglichkeit der Ukraine in der NATO und was das bedeutet und was –

Stephen Cohen: Atomkrieg.

Interviewer: Erklären Sie.

S. C.: Nächste Frage. Ich meine, das ist klar. Es ist klar. Erstens, nach NATOs eigenen Regeln, kann die Ukraine der NATO nicht beitreten, ein Land, das nicht sein eigenes Territorium kontrolliert. In diesem Fall kontrolliert Kiew mit jedem Tag weniger. Es hat die Krim verloren. Es verliert den Donbass – ich habe gerade erklärt, warum – wegen des Krieges. Ein Land, das nicht sein eigenes Territorium kontrolliert, kann nicht der Ukraine [sic] beitreten. So sind die Regeln.

Interviewer: Kann nicht beitreten –

S. C.: Ich meine die NATO. Zweitens, muss man gewisse Kriterien erfüllen, ökonomische, politische und militärische Kriterien, um der NATO beizutreten.
Die Ukraine erfüllt nicht ein einziges. Drittens, und am wichtigsten. Die Ukraine ist mit Russland verbunden, nicht nur im Sinne einer wesentlichen Sicherheitszone für Russland, sondern es ist auch ehelich verbunden, Verwandtenehe. Es gibt Millionen, wenn nicht dutzende Millionen von Russen und Ukrainern, die miteinander verheiratet sind. Steckt sie in die NATO und man errichtet eine Barrikade quer durch Millionen Familien. Russland wird militärisch reagieren. In der Tat reagiert Russland bereits militärisch, denn schauen Sie, was man heute in Wales macht. [Die NATO] will eine schnelle Eingreiftruppe von 4000 Mann aufstellen. Was sind 4000 Mann? Fünfzehntausend oder weniger Rebellen in der Ukraine zerschmettern eine 50000 Mann starke ukrainische Armee. 4000 Mann gegen eine russische Armee von einer Million Mann, das ist Nonsense.

Der wahre Grund für die Schaffung einer Eingreiftruppe ist, dass man Infrastruktur braucht, wie sie sagen. Und diese Infrastruktur – das sind in klaren Worten Militärbasen – brauchen sie an den russischen Grenzen. Und sie haben gesagt, wo sie die haben wollen: in den baltischen Republiken, Polen und Rumänien.

Nun, warum ist das bedeutend? Weil die NATO seit 20 Jahren expandiert hat, aber es ist vor allem eine politische Expansion, die Einbringung dieser Länder Osteuropas in unsere politische Einflusssphäre; jetzt wird es eine militärische Expansion. In einer kurzen Zeitspanne, werden wir eine neue – nein, wir haben einen neuen Kalten Krieg, aber da gibt es einen Unterschied. Der vergangene Kalte Krieg, da fand die militärische Konfrontation in Berlin statt, weit weg von Russland. Jetzt, wenn sie diese NATO-Entscheidung umsetzen werden, wird sie direkt an den russischen Grenzen sein.

Russland wird dann das historische Atomabkommen, das Reagan und Gorbatschow 1987 unterzeichneten, aufgeben. Es war das erste Mal, dass atomare – eine Kategorie von Atomwaffen – jemals zerstört wurden. Wo sind, nebenbei gesagt, heute die Atomwaffen-Gegner? Wo sind die Graswurzelbewegungen, Sie wissen, FREEZE, SANE? Wohin sind diese Leute verschwunden? Schließlich haben wir ein neues atomares Wettrennen. Russland greift auf diese Mittelstreckenraketen zurück, um seine Grenzen zu schützen, da der Westen Russland näher rückt. Und die Gefahr, diese Waffen zu benutzen, ist groß.

Und noch eines. Russland hat, denke ich, 10 000 taktische Atomwaffen, manchmal atomare Schlachtfeldwaffen genannt. Man benutzt sie für kurze Distanzen. Sie können abgeschossen werden; man braucht keine Flugzeuge für sie. Sie können mit Kanonen abgefeuert werden. Aber sie sind atomar. Wir haben etwa 500. Russlands militärische Doktrin sagt eindeutig, dass wenn Russland von überwältigenden konventionellen Streitkräften bedroht wird, wird es taktische Atomwaffen einsetzen. Wenn also Obama sich brüstet, wie er es schon zweimal getan hat, dass unsere konventionellen Waffen den russischen weit überlegen sind, dann verstärkt er das Argument der russischen Falken, die taktischen Atomwaffen bereit zu halten.

http://einarschlereth.blogspot.de/2014/09/us-spitzen-russlandexperte-ukraine.html

Handels-Krieg gegen Russland: Der große Verrat von Angela Merkel an ihrem Volk

Die Sanktionen gegen Russland werden nicht die treffen, die sie beschließen oder verhindern hätten können: Politiker, Verbände, die IHK, die öffentlich-rechtlichen Sender – sie alle leben von Steuergeldern oder Zwangsgebühren und brauchen keine Konsequenzen zu fürchten. Daher heulen sie, ohne nachzudenken, mit den Wölfen. Bezahlen müssen Unternehmen, Arbeitnehmer und Steuerzahler. Was die Bundesregierung und die EU betreiben, ist Machtmissbrauch im großen Stil.

Angela Merkel und der ukrainische Präsident Petro Petroschenko: In Europa wird wieder eine Mauer zwischen zwei Staaten errichtet. Der Bauherr freut sich über deutsche Steuergelder als „Entwicklungshilfe“. Haben wir wirklich die Politiker, die wir verdienen? (Foto: dpa)Angela Merkel und der ukrainische Präsident Petro Petroschenko: In Europa wird wieder eine Mauer zwischen zwei Staaten errichtet. Der Bauherr freut sich über deutsche Steuergelder als „Entwicklungshilfe“. Haben wir wirklich die Politiker, die wir verdienen? (Foto: dpa)

Worum es bei der beispiellosen Jagd auf Wladimir Putin geht, haben die Autoren Mathias Bröckers und Paul Schreyer in ihrem exzellenten Buch „Wir sind die Guten“ beschreiben. Sie zitieren den britischen Geografen Halford Mackinder, der bereits 1904 das „Heartland“, also das Kernland der Region in der Mitte des eurasischen Kontinents, so klassifiziert hat:„Wer Osteuropa regiert, beherrscht das Heartland; wer das Heartland regiert, beherrscht die Weltinsel; wer die Weltinsel regiert, beherrscht die Welt.“ Die Autoren belegen schlüssig, wie die CIA – angetrieben von Hardlinern und Ideologen – für die USA die Ukraine unterwandert und sturmreif intrigiert hat.

Anders als von Barack Obama, diesem farblosesten aller US-Präsidenten der jüngeren Geschichte abfällig behauptet, ist Russland nämlich mitnichten eine „Regionalmacht“, sondern wegen seiner Rohstoffe einen Weltmacht. Die USA sind schwer überschuldet, weil sie ihre eigene Industrie ausgehöhlt, ihre Bürger durch Bespitzelung demotiviert und ihre Mittelschicht wegen der unglaublichen Macht einer kleinen Finanz-Elite zu weiten Teilen zu Lebensmittelkarten- und Transfer-Empfängern degradiert hat. Die US-Regierung sucht nach neuen Absatzmärkten – und schreckt vor keiner Rechtsverletzung auf dem Erdball zurück.

Die Geostrategie der Amerikaner wird seit Jahren vor allem von den Chinesen mit ungläubigem Staunen verfolgt. DWN-Herausgeber Michael Maier berichtet von einem Gespräch, das er vor Jahren mit einem chinesischen Ökonomen in Harvard geführt hat: „Der Wissenschaftler, dessen Spezialgebiet Lateinamerika ist, sagte mir: Es sei ihm völlig unverständlich, warum die USA in Lateinamerika nur Zwietracht säen, statt sich diese jungen Nationen zu Verbündeten zu machen. Wir, die Chinesen, so sagte der Mann, haben in Asien über Jahrzehnte Handelsbeziehungen mit allen Nationen aufgebaut – auch mit solchen, mit denen wir eine konfliktreiche Geschichte haben. Der gemeinsame Handel ist der einzige Garant des Friedens.“

In der Ukraine ist es den Amerikanern erfolgreich gelungen, die EU und die Russen gegeneinander auszuspielen. Politiker wie Angela Merkel oder Herman Van Rompuy sind keine Außenpolitiker, genauso wenig wie der Österreicher Werner Faymann oder gar der in jeder Hinsicht überforderte Franzose Francois Hollande. Diese Politiker sind im Grunde froh, dass sie keine eigenständige Politik betreiben müssen: Merkel kommt aus der DDR und war lange geblendet von der Ausstrahlung des Weltkommunismus. Die DDR war ein Vasallenstaat, für den es keine eigene Außenpolitik gab. Der Blick nach Moskau war in der Zeit, als Merkel ihre politische Prägung erfuhr, das Maß der Dinge. Merkel denkt in Strukturen – sie hat sich all ihrer internen Widersacher mit Bravour und Brutalität entledigt. Für sie ist das Vasallentum Deutschlands, das der Schweizer Daniele Ganser sehr präzise beschrieben hat, ein vertrautes Ambiente.

Den restlichen EU-Staaten kommt die Eskalation mit Russland sehr gelegen: Sanktionen und der daraus folgende wirtschaftliche Schaden sind der ideale Vorwand, um das eigene Versagen in der in keiner Weise gelösten Euro-Krise zu vertuschen. Auch bei 9/11 war das so ähnlich: Im Jahr 2001 meldeten plötzlich viele große Konzerne schlechte Zahlen – und zwar auf das Gesamtjahr gerechnet. Sie kamen damit durch, weil die Welt durch den Terror-Anschlag in einen Schock-Zustand versetzt worden war. Kein Mensch kam auf die Idee zu fragen, warum ein Unternehmen im Juli 2001 wegen eines externen Ereignisses im September 2001 einen Umsatzeinbruch verzeichnet haben soll. Man war damit beschäftigt, die Tragödie zu verarbeiten – die grauenvollen Bilder, das ungeheure Ausmaß.

Eine der wenigen Fähigkeiten, die die Berufspolitiker in aller Welt haben, besteht darin, dass sie die Schuld immer auf andere schieben können. Ein Wirtschaftskrieg gegen Russland ist der ideale Anlass für den Trick, den jeder CEO eines Unternehmens auswendig beherrscht: Man kann sagen, dass alles genauso gelaufen wäre wie vorhergesagt – wenn nicht unglücklicherweise und in keiner Weise vorherzusehen und erst Recht nicht zu verhindern! – die Wirtschaft wegen der Sanktionen eingebrochen wäre. Die Versager in Frankreich, Italien, Portugal und Spanien können in einigen Monaten behaupten: Ohne die Aggression Putins wäre die Euro-Zone längst wieder eine blühende Landschaft geworden.

Deutschland kommt in diesem miesen Spiel eine Schlüsselrolle zu. Denn Deutschland ist wegen seiner Wirtschaftskraft die einzige Macht in der EU, die die anderen mitziehen könnte. Merkel – und in ihrem Schlepptau der als Lobbyist für VW in Brüssel erfahrene Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel – begehen mit ihrer zerstörerischen Politik gegenüber Russland einen mehrfachen Machmissbrauch.

Erstens: Sie lügen, dass sich die Balken biegen. Zunächst hieß es, Sanktionen werde es geben, weil Russland Flug MH17 abgeschossen habe. Als sich dies nicht beweisen ließ, heiß es: Wenn es keinen Waffenstillstand gibt, kommen weitere Sanktionen. Als der Waffenstillstand – wenn auch nur brüchig, aber doch deutlich erkennbar – hielt, sagte Merkel, das sei egal. Putin habe nur 2 von ihren 12 Punkten erfüllt – daher müsse nun weiter eskaliert werden.

Zweitens: Merkel und Gabriel unterstützen eine massiv korrupte und in ihrer Kriegsrhetorik von kaum zu überbietendem Hass erfüllte Regierung in Kiew. Sowohl Human Rights Watch als auch Amnesty Internationalhaben festgestellt, dass diese Regierung Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung mindestens duldet, wenn nicht gar selbst darin verstrickt ist. Dazu hat man von der Bundesregierung nicht ein einziges Wort gehört.

Drittens: Merkel und Gabriel nehmen die Wirtschaft und damit die deutschen Arbeitnehmer als Geiseln für ihre Politik. Merkel hat behauptet, man müsse gegen Putin vorgehen, weil er die „Sicherheitsarchitektur“ der Welt gefährde. Wenn das wirklich so wäre, dann gäbe es für die Bundesregierung und ihre Nachplapperer aus der EU nur eine Konsequenz: Deutschland und die Nato müssten Putin den Krieg erklären und Soldaten in die Ukraine schicken. Das tun sie natürlich nicht – weil sie dann vor ihr Volk hintreten müssten und sagen müssten, dass die deutschen Söhne und Töchter für einen Krieg ihr Leben aufs Spiel setzen müssten. Trotz aller Umnebelung mit der eigenen öffentlich-rechtlichen und transatlantischen Propaganda können Merkel und Gabriel noch so klar sehen, dass kein Bürger in Deutschland einen Krieg will. Dank der alternativen und globalen Informationsmöglichkeiten im Internet sind die Bürger im Unterschied zu 1914 heute nicht mehr so leicht zu verführen.

Und so sprechen Merkel, die Staatsfunker und die EU-Technokraten davon, dass „wir“ eben einen Preis zu bezahlen hätten, wenn wir Freiheit und Rechtsstaatlichkeit an der Grenze zwischen der Ukraine und Russland schützen wollen.

„Wir“ – das sind jedoch die anderen: Die Diäten der Abgeordneten werden wegen der Sanktionen nicht gekürzt. Die GEZ wird nicht halbiert, um die Umsatzverluste der Unternehmen zu kompensieren. Die Zwangsgebühren, die an die völlig nutzlose IHK abzuführen sind, werden nicht für zwei Jahre ausgesetzt, um Arbeitsplätze in den Mitgliedbetrieben zu sichern. Die fetten Gagen der Funktionäre des BDI werden nicht auf ein Drittel heruntergefahren, um den Schaden auszugleichen.

Alle diejenigen, die jetzt besonders laut nach Sanktionen rufen – wie sie Heerscharen von Redakteuren und Moderatoren in den ZDF, ARD oder dem Deutschlandfunk – werden nach 17 Uhr nach Hause gehen wie in all den Monaten davor und von der Zerstörung des europäischen Hauses auf ihrem Gehaltszettel nichts spüren. Es macht für sie persönlich überhaupt keinen Unterschied, ob sie für oder gegen die Sanktionen sind: Sie haben ihre Gehälter sicher bis zum St. Nimmerleinstag, und wenn rund um sie die Welt in Trümmern liegt. Man kann ihnen nicht entkommen, weil die Zwangsgebühr in Stein gemeiselt ist.

Einer schlecht gemachten Zeitung kann man sich zumindest durch Kündigung des Abos entziehen. Wobei auch hier scheinbar an manchen Orten alle Dämme gebrochen sind. Bröckers und Schreyer haben in ihrem Buch die Geschichte ausgegraben, wie der Tagesspiegel auf eine Abo-Kündigung mit der Begründung „Ukraine-Berichterstattung“ reagiert hat: Die Chefredaktion antwortet dem Ex-Abonnenten wörtlich, dass er „ein bedauernswertes Opfer der russischen Propaganda“ geworden sei. Der Kritiker wird in der vom Merkel-Freund Sebastian Turner herausgegebenen Zeitung schließlich abgekanzelt: „Bleiben Sie Ihrer Auffassung treu, aber Sie haben richtig erkannt: Das passt nicht mit dem Tagesspiegel zusammen.“

Andere von Steuergeldern oder Zwangsabgaben finanzierte Einrichtungen ducken sich weg und scheren sich nicht darum, dass ihre einzige Existenzberechtigung in der Wahrnehmung der Interessen ihrer Mitglieder bestünde.

Wenn man bei Google nach Stellungnahmen der Zwangsvereinigung IHK zu den Sanktionen sucht, findet man eine Meldung aus dem März: Da warnte die IHK zum letzten Mal hörbar vor den Folgen – und sehr konkret, wie in Mittelhessen. Bie Google News lesen wir: Ihre Suchanfrage “IHK Stellungnahme Sanktionen” stimmt mit keinem Nachrichtenergebnis überein.

Auf der Seite des BDI finden sich Jubelmeldungen zur EU-Kommission und völlig belanglose Verlautbarungen zu Allerweltsthemen. Ein Plädoyer gegen die Sanktionen gibt es nicht. Da muss schon ein Funktionär aus dem kleinen Österreich auftreten und das aussprechen, worum es geht.

Der Präsident der österreichischen Wirtschaftskammer, Christoph Leitl, sagte im ORF:

„Wissen Sie, was wirklich dramatisch ist? Dass jetzt das gute Vertrauen, das aufgebaut worden ist, zwischen Russen und Österreichern, dass dieses Hinausgehen Österreichs, nach dem Motto „Geht hinaus, sucht Eure Märkte“ – das ist ein Riesen-Markt, da werden wir alle miteinander Erfolg haben – (dass das alles) jetzt durch Misstrauen, durch Vergiftung des Klimas und durch Verunsicherung abgelöst wird. Und ich glaube, das lässt sich, selbst wenn morgen die Sanktionen beendet werden, … nicht mehr umgehend bewerkstelligen und bereinigen, sondern hat lang andauernde und nachhaltige Wirkung.“

Das alles gilt auch für Deutschland – und hier vielleicht sogar noch mehr, weil das deutsch-russische Verhältnis über Jahrhunderte eng und fruchtbar war. Das wissen freilich nur jene, für die es eine Geschichte vor dem Hitler-Stalin-Pakt gibt.

Und was macht die Opposition – die letzte Hoffnung in einer Demokratie, wenn die Regierung schwere Fehler macht? Genießt ohne jeden Widerspruch ihr behagliches Dasein im Schatten einer allmächtigen Großen Koalition. Einzig die Linkspartei äußert sich klar und unmissverständlich, allen voran Gregor Gysi in einer bemerkenswerten Rede vor dem Deutschen Bundestag. Die AfD entpuppt sich als schlechte CDU-Kopie – ein Verdacht, den wir bei den DWN bereits zur Gründung der Partei geäußert haben. Die Grünen? Ihr Idol Joschka-Fischer tönt als Mitarbeiter bei einem US-Think Tank, dass Putin den Weltkrieg wolle. Androhung eines Parteiausschlusses? Von wegen. Die FDP? Schafft sich gerade ab, und kann daher nicht mehr Stellung beziehen.

Zur selben Zeit leitet die EU Millionen in die Ukraine, als „Entwicklungshilfe“. Der ukrainische Übergangspremier Arseni „Jaz“ Jazenjuk lässt allen Ernstes eine Mauer errichten – zwischen zwei Staaten, deren Bevölkerung zu großen Teilem ethnisch so zusammengehört wie Ostdeutsche und Westdeutsche vor 25 Jahren. Deutschland, das 40 Jahre unter der Teilung gelitten hat, verschiebt – ohne jede Transparenz, ohne Rechenschaft, ohne Kontrolle – Steuergelder in ein Land, das mitten in Europa eine Mauer bauen will. Was hört man von Merkel und Gabriel dazu? Nichts.

Der wirtschaftliche Schaden, den die Sanktionen jetzt schon angerichtet haben, ist beträchtlich. Mit der „Verschärfung“ werden die Kosten noch steigen – für die Unternehmen und die Arbeitnehmer.

Weil Politiker niemals das Geld verdienen müssen, dass sie ausgeben, haben die EU-Umverteiler auch bereits die Lösung parat: Sie greifen dem Bürger als dem Steuerzahler in die Tasche und bedienen jene, die durch das Handeln der Politik geschädigt wurden. Allein 180 Millionen Euro haben die europäischen Steuerzahler für die Landwirte zu bezahlen. Hinter den Kulissen verhandeln bereits andere Lobby-Gruppen mit Merkel und Gabriel, um den ihnen entstandenen Schaden ersetzt zu bekommen. Nichts ist transparent, nichts kann kontrolliert und erst recht nichts kann verhindert werden.

Das ist Verrat am eigenen Volk. Es ist Machtmissbrauch im großen Stil. Diese gänzlich verantwortungslose „Politik“ zerstört nicht nur, wie Christoph Leitl gesagt hat, das Verhältnis zu Russland. Sie zersetzt die Demokratie in Europa. Sie zerstört Werte, die von den Europäern mit ihren eigenen Händen geschaffen wurden. Sie kastriert die Wirtschaft in einem ohnehin schon knallharten, globalen Wettbewerb.

Wenn die Regierungen der EU und die ihnen angeschlossenen, willfährigen Institutionen auf diesem Weg weitermachen, wird das Jahr 2014 auch ohne „heißen“ Krieg als ein ganz finsteres in die Geschichte Deutschlands und Europas eingehen.

***

Das neue Buch von Michael Maier ist bereits die sechste Woche in Folge auf der Spiegel-Bestsellerliste.

Buchtipp: Den globalen Zusammenhang dieses politischen Versagens hat DWN-Herausgeber Michael Maier in seinem neuen Buch beschrieben: Recht und Gesetz werden gebeugt und gebrochen, Vertrauen zerstört, es gibt keine Kontrolle mehr und keinerlei Verantwortlichkeit. Am Ende wird eine beispiellose Plünderung stehen.

Die Demokratie wird ausgehöhlt. Die Politiker haben sich selbst mit ihrer immer aussichtsloseren Schulden-Politik zu Marionetten gemacht, die nicht mehr ihre Völker vertreten. Lesen Sie das Buch – und Sie werden jeden Schachzug des globalen Schachspiels als Teil eines gefährlichen Plans entlarven können!

Michael Maier, „Die Plünderung der Welt. Wie die Finanz-Eliten unsere Enteignung planen“.

Das Buch ist überall im Buchhandel erhältlich. Beim Verlag kann es hier bestellt werden.

Das Buch ist auch bei Amazon erhältlich – hier.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/09/12/handels-krieg-gegen-russland-der-grosse-verrat-von-angela-merkel-an-ihrem-volk/

Slyvia Stolz – Soviel zur Meinungsfreiheit | Geschichtsrevision

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Wieso nennt man es Demokratie, wenn das Volk nichts zu sagen hat?

Damit es keine Diktatur ist .

sylvia stolz

via Slyvia Stolz – Soviel zur Meinungsfreiheit | Geschichtsrevision.

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Michael Winkler – Tageskommentar 13-09.2014

 

Stellen wir uns doch mal vor, Joachim Gauck wäre Präsident Rußlands. Ja, ich gebe zu, der russische Präsident hat ganz reale Macht in Händen, und bestimmt wäre keiner so verrückt, wirkliche Macht ausgerechnet diesem ehebrecherischen Pfarrer anzuvertrauen. Aber man kann doch mal spekulieren… Natürlich käme da noch der Wodka ins Spiel, dem sich nur charakterstarke Russen fernhalten können. Dann gäbe es in unseren Supermärkten eben neben „Gorbatschow“ und „Jelzin“ auch „Gauck“, vorzugsweise in großen Flaschen, ab 1,5 Liter. Aber lassen wir das beiseite. Vernachlässigen wir auch noch, daß die Russen recht empfindlich sind, wenn ihr Staatsoberhaupt das eigene Land und das eigene Volk in den Dreck zieht. Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder Gauck hätte bereits im Dezember 2013 dafür gesorgt, daß die Ukraine der EU und der NATO beitritt – nötigenfalls mit einer Kriegsdrohung gegen die Einheimischen in Neurußland – oder er hätte die Ukraine bereits vollständig mit militärischen Mitteln zwangsbefriedet. Die entsprechende Kriegsrhetorik übt er bereits als merkeldeutscher Präsident. Alles in allem wäre er als Präsident Rußlands der größte anzunehmende Unfall – nicht nur für Rußland, sondern für die Welt.

Alexander der CSU-Dobrindt hat für Oktober die Ausfertigung der Seehofer-Maut angekündigt. Vor dem Bundestag klang seine Begründung reichlich revanchistisch: Er habe bei seinem Urlaub in Österreich und Italien gezahlt, deshalb sei es nur gerecht, wenn künftig auch im Merkeldeutschland gezahlt würde. Die Grüninnen haben dagegen empfohlen, breitbandig die ganze Bevölkerung abzukassieren, indem die Lkw-Maut erhöht wird. Diese höhere Lkw-Maut trifft jeden, der auch nur ein Brötchen vom Bäcker holt, Katzenstreu kauft oder biovegane Nahrungsmittel auf dem nächsten Bauernhof erbettelt. Die höhere Lkw-Maut wird auf die Verbraucher-Preise umgeschlagen, das ist 100% sicher. Dabei ist die Pkw-Maut vollkommen überflüssig. Wenn Seehofer sich mit einer blödsinnigen Handlung unsterblich machen möchte, braucht er doch nur den Aufsichtsratsvorsitz für den Pannenflughafen Berlin zu übernehmen.

Nachdem de Maizière den Islam zumindest als Staat verboten hat, wird er Zeit für ein wenig Flexibilität. Diese arabischen Schriftzeichen sehen auch weiß auf grün recht dekorativ aus, wenn man die Fähnchen ein wenig umfärbt, kann man sie weiterhin benutzen. Ganz davon abgesehen, stellen diese Zeichen das islamische Glaubensbekenntnis dar – Sie wissen schon, es gibt keinen Gott usw. Wenn Merkeldeutschland das verbieten will, könnte es ernsthafte Probleme mit der musel-manischen Welt geben… und mit Christian Wulff, für den der Islam ja angeblich zu Deutschland gehört. Ja, es war viel einfacher, als man die aggressiven Türken vor Wien totgeschlagen hat, als diese dort eine neue Heimat suchen wollten. Damals gab es auch noch keine Grüninnen…

Nach neuen Zahlen der CIA hat die von ihr gegründete Gott-ist-groß-Mordbrigade starken Zulauf und ist auf 31.500 Kämpfern angewachsen. Geplant hatten die Amerikaner nur 10.000 Dschihadisten. Jetzt müssen sie den Überschuß eigenhändig hinwegbomben… Ja, es kommt vor, daß sich Projekte verselbständigen. Dabei braucht man doch nur alte Hollywood-Filme anschauen: Wenn es dort in der arabischen Kulisse zu Aufruhr gekommen ist, gab es da immer unglaubliche Massen wütender Horden, die über die Leinwand gehetzt sind. Anschließend wurden sie von amerikanischen Helden niedergemetzelt. Man sollte den Damen und Herren Dschihadisten mal ein paar DVDs zustecken…

http://www.michaelwinkler.de/Kommentar.html

 

9/11 – seltsamer Zufall auf Polizeiausbildungsseite?

9-11

11. September 2014  Auf einer offiziellen, US-amerikanischen Webseite für Spezialausbildung von Polizisten„Urban Shield“ wird nicht nur das Testen der Fähigkeiten und Kapazitäten der städtischen Polizeikräfte angeboten. Auch ein ein spezieller Drill der Cops wird angeboten, Sieger werden ausgezeichnet und die gute Zusammenarbeit und Uterstützung der NSA, des Heimatschutzes, des FBIs und anderer menschenfreundlicher Organisationen im Land der zerbröselnden Möglichkeiten wird angepriesen. Der Masterbanner oben auf der Seite sieht arg nach Actionfilm aus, aber er hat mit einer kleinen Überraschung aufzuwarten.

Urban Shiel

 

Alles sehr heldisch und Actiongeladen. Aber die Uhr da rechts von der Mitte – wozu braucht es auf so einer Seite eine Uhr? Und – was zeigt die?
9 Uhr und elf Minuten.
Also 9-11.

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß das Zufall ist? Die Stunde hat 60 Minuten, es sind zwölf Stunden auf der Uhr möglich, also 60 x 12 = 720. Die Chancen auf einen Zufall stehen also 720 zu 1. Abgesehen mal davon, daß eigentlich so eine Uhr überhaupt schon ein Fremdkörper in dem Banner ist. Und die Schrift drumherum legt die Anspielung auch nochmal nahe. Man bereitet sich also ganz konkret auf ein neues 9-11 vor. Und sowas wird immer veranstaltet, um einen Riesencoup vom Zaun zu brechen. Es sieht also schon so aus, als sei ein neues 9-11 in Planung.

„Urban Shield“ versteht sich als der mächtige Arm der Ordnung und des Gesetzes auf den unzweifelhaft gefährlichen Pflastern der US-Amerikanischen Großstädte. Das Selbstverständnis: „Urban Shield continues to test regional integrated systems for prevention, protection, response and recovery in our high-threat, high-density urban area.“ (Urban Shield fährt fort darin, integrierte Systeme der Prävention, Protektion, Reaktion und Bergung in unserem hochbedrohlichen, dichtbevölkerten städtischen Umfeld zu testen) Also ganz genau das, was bei einem neuen 9-11 so gebraucht wird.

Ja – und dann sagt Urban Shield auch gleich auf der Unterseite „Technology“, daß es darum geht, die neuesten und effektivsten Hitech-Waffen direkt in die Hände der SWAT-Teams und Einsatzkommandos zu plazieren: „Urban Shield 2013 will allow companies to place their products and technology directly into the hands of SWAT, Fire, EOD,  and EMS professionals.“ Bei den Übungen können die Einsatzkräfte die Waffen alle ausprobieren und eine Bewertung dazu abgeben.

Man ahnt es schon: Damit das auch super klappt, gibt es auch eine Seite „Vendors“ – also Verkäufer. Dort sind die Hersteller der ganzen Waffen vertreten, und da kann man auch gleich mit einem Hersteller KOntakt aufnehmen.

http://quer-denken.tv/index.php/805-9-11-seltsamer-zufall-auf-polizeiausbildungsseite