Mysteriöse Todesfälle unter Virologen – ermordet oder »geselbstmordet«

J. D. Heyes

Seit 2004 sind zahlreiche Wissenschaftler gestorben, viele von ihnen unter mysteriösen Umständen – und in alternativen Medien fragt man sich mittlerweile bei manchen Fällen, warum.

Erst kürzlich wurde ein Wissenschaftler tot aufgefunden, dessen Verschwinden Rätsel aufgegeben hatte. Er war nicht irgendein Wissenschaftler und er stand nicht in Diensten der akademischen Welt, sondern der staatlichen National Institutes of Health in Maryland [eine Behörde des US-Gesundheitsministeriums, vorrangig zuständig für biomedizinische Forschung]. Das berichtet die Website All News Pipeline, die die mysteriösen Todesfälle genauer untersucht hat.

Laut der Website war Dr. Marin John Rogers Spezialist für Tropenmedizin, insbesondere für Malaria. »Dieser Tod alleine wäre trotz der mysteriösen Umstände normalerweise nichts Besonderes, gäbe es nicht die lange … sehr lange Liste toter Wissenschaftler, die bereits seit 2004 dokumentiert ist.« Auszüge aus dieser Dokumentation finden Sie hier: SteveQuayle.com.

Berichten zufolge wurde Rogers in der Nähe seines demolierten Autos aufgefunden, das am 4. September im Westen von Maryland von der Straße abgekommen und eine Böschung hinuntergestürzt war. Er wurde jedoch bereits seit dem 21. August vermisst; an diesem Tag hatte er sein Haus verlassen und sich auf den Weg zu seiner Arbeitsstelle im renommierten NIH-Forschungszentrum in der Nähe von Washington, D.C. gemacht. Aktuell könnten die Behörden noch keine Aussagen über die Todesursache machen, doch eine Obduktion sei angeordnet, schreibt The Baxter Bulletin, eine Zeitung der Gannett-Gruppe.

Aufgefordert, die nationale Sicherheit der USA aufs Spiel zu setzen

Im Bericht der Zeitung heißt es weiter, die Suche nach Rogers habe erst begonnen, »nachdem er einige Tage lang nicht zur Arbeit gekommen« war. Doch am Tag seines Verschwindens wurde »Rogers, verschwitzt und mit einem grünkarierten T-Shirt und einer hell-khakifarbenen Hose bekleidet« auf einem Überwachungsvideo entdeckt, und er bezahlte in einem örtlichen Motel 8 mit einer Kreditkarte, »wenige Stunden, nachdem er das Haus verlassen hatte«.

Einige Tage später wurde berichtet, Rogers sei auf einem »Wanderweg im Ort«gesehen worden, die Polizei bezeichnete dies als »glaubwürdig«.

»Der für den Fall zuständige Detektiv hat in seiner Dienstzeit 583 vermisste Personen aufgespürt. Wie er uns erzählte, hilft es oft zu wissen, warum jemand verschwindet, um ihn zu finden«, erklärte Rogers Schwager, der Tierarzt Rob Conner, dem Bulletin. »Aber als der Detektiv all den normalen Gründen nachging, warum jemand verschwindet – Geldprobleme, Schwierigkeiten bei der Arbeit, Ärger zu Hause, eine Freundin – passte keiner davon auf John.«

Eine lokale NBC-Station beschrieb das Verschwinden und das anschließende Gesichtet-Werden folgendermaßen:

»Nach Angaben der Polizei wurde Martin beim Einchecken in ein Hotel in La Valle, Maryland, auf einem Überwachungsvideo erfasst. Er habe »gestresst« gewirkt. Letzte Woche erhielt die Polizei mehrere Berichte, wonach er auf dem Treidelpfad entlang dem C&O-Kanal gesehen worden war, unter anderem in der Nähe von Edwards Ferry bei Poolesville, der Violettes-Schleuse in der Nähe von Darnestown und sogar in Cumberland.«

Rogers Tod ist alles andere als ungewöhnlich. Seit mehr als zehn Jahren sterben Mikrobiologen, Virologen und Wissenschaftler aller Bereiche, und das oft unter seltsamen Umständen. Hier sind zwei weitere mysteriöse Fälle:

»Dieser Job bringt mich um«

– Mark Ferri (59), ein bekannter amerikanischer Nuklearingenieur, wurde tot in einem Hotelzimmer aufgefunden, als Todesursache wurde Herzinfarkt genannt. Er war an diesem Tag auf »Geschäftsreise« in Manchester, England. Angeblich stand er bei seiner Arbeit unter Stress, seiner Frau gegenüber hatte er »mehrmals gesagt: ›Dieser Job bringt mich um‹«. Wie seine Frau Michaela weiter sagte, habe sie einige Wochen zuvor mit ihm gesprochen, sie habe den Behörden, die seinen Tod untersuchten, gesagt, »er hat nicht gut geklungen«. »Er sagte, es sei nur seine Arbeit, sie übertrügen ihm zusätzliche Aufgaben, er fühle sich überfordert und glaube, ihnen nicht gewachsen zu sein«, sagte sie.

– Shane Todd (31), ein promovierter Elektroingenieur und Spezialist für Galliumnitrid.

Er war mit seiner Arbeit bei der chinesischen Firma Huawei immer unzufriedener – es ging so weit, dass er seine Familie informierte, man habe ihn aufgefordert, die nationale Sicherheit der USA aufs Spiel zu setzen, und er fürchte um sein Leben.

Todd arbeitete an einer »einzigartigen« Maschine, die sowohl militärisch als auch zivil nutzbar war, und seine besonderen Kenntnisse erforderte. Er lehnte es ab, zu tun, was man von ihm verlangte, und reichte seine Kündigung ein. Er fand einen guten Job bei einer Firma in Virginia und kaufte sein Rückfahrtticket, wurde aber am Tag nach seinem letzten Arbeitstag tot aufgefunden.

Der Fall war so rätselhaft, dass sogar der Sender CBS in seinem Programm 48 Hours darüber berichtete: CBSNews.com.

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/j-d-heyes/mysterioese-todesfaelle-unter-virologen-ermordet-oder-geselbstmordet-.html

ERHEB‘ DICH!

Avatar von https://wissenschaft3000.wordpress.com/Wissenschaft3000 ~ science3000

Liebe Freunde, als eure „Dienerin“ poste ich nun dieses Video, da ihr mich ja förmlich damit bombardiert – 😀

Veröffentlicht am 05.09.2014

Eins der kraftvollsten Videos, die ich je gesehen habe. Schaltet auf Vollbild und genießt es. Das gute ist, dass es beide Seiten der Medaille miteinbezieht. Zum einen kritisiert es, doch zum anderen erweckt es enormen Mut dazu, ein Teil des Wandels zu sein. Wir dürfen nicht nur über das Internet aktiv sein, wir müssen auf die Straße und unser Leben darauf ausrichten, diesem System den Rücken zuzukehren. Unsere Generation hat noch die Möglichkeit, das Ruder rumzureißen, also lasst uns der Wandel sein und ein neues Kapitel in der Menschheitsgeschichte aufschlagen!

Das Video wurde von Tragedy and Hope erstellt und ich habe die Untertitel hinzugefügt. An zwei Stellen, habe ich Untertitel weggelassen, weil ich nicht komplett verstanden habe, was gesagt wurde. Wer die Szenen versteht, kann sie gerne unten…

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ITCCS Common Law Kevin Annett – Tribunal gegen Kindesmißbrauch

Siehe auch dazu :

Kevin Annett erhielt Mordrohungen, kann die Vortragsreihe in Deutschland nicht beginnen.

Wer verbirgt sich wirklich hinter dem Kinderhandel? Auf den Spuren der globalen Hochfinanz…

Erklärung des Zentralkommandos der Direkt Einheiten Aktion von der International Law Gerichtshof Gemeinsame gegründet, 1. Juni 2014

Runen als Sinnbild

Geschrieben von: W. Krause
Der tiefsinnigste Mythos vom Wesen der Runen ist uns in zwei Strophen der eddischen Spruchsammlung Hâvamâl, „des Hohen Reden“, überliefert. Der Hohe, der Gott Odin, spricht hier von sich selbst: Ich weiß, daß ich hing am windigen Baum neun Nächte lang, vom Ger verwundet gegeben dem Odin, ich selbst mir selbst, an jenem Baum, da jedem fremd, aus welcher Wurzel er wächst.

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Ich weiß, daß ich hing am windigen Baum neun Nächte lang,vom Ger verwundet gegeben dem Odin, ich selbst mir selbst, an jenem Baum, da jedem fremd, aus welcher Wurzel er wächst.Brot gab man mir nicht, brachte kein Horn, nieder neigt’ ich mich:<Nahm auf die Runen, ächzend nahm ich sie, dann stürzt’ ich hinab. Und nun beginnt der Gott zu wachsen und zu gedeihen. Er erlangt alle Weisheit der Welt und trinkt den Dichtermet. Der Dichter ist ja in einem Volk mit jugendfrischer Kultur gleichzeitig der Weise, der Seher und der Zauberer. So wird Odin zum Gott aller Geistigkeit. Und diese Geburt des Geistigen, wie sie der Mythos uns schildert, ist des höchsten Opfers wert: Wie einst, schon von Tacitus im 9. Kapitel der Germania bezeugt, dem germanischen Mercurius = Wodan an bestimmten Tagen Menschenopfer dargebracht wurden und wie noch die Skalden der Wikingerzeit den Fürstengott Odin gern Hanga-ty´r, „Gott der Gehängten“, nennen, so hing Odin nun selbst an der Weltesche Yggdrasil, vom Speer, seiner besonderen Waffe, durchbohrt und sich selbst geweiht. Da erspäht er in höchster Not, unter furchtbaren Qualen, die Runen und nimmt sie mit letzter Anstrengung auf. Diese Runen sind aber der Inbegriff aller Geistigkeit. Der Mythos deutet auch darauf hin, daß die Runen, wie Odin sie fand, keine toten Buchstaben waren, die man nur mechanisch zu Wörtern und Sätzen für Mitteilungszwecke zusammensetzen konnte. Diese Runen waren vielmehr kraftgeladene Wesenheiten, die dem, der sie recht zu benutzen wußte, eine geheimnisvolle Macht verliehen. Bedeutet doch das nur im Germanischen und Keltischen auftretende Wort „Rune“ von Haus aus soviel wie „Geheimnis“. Jede einzelne Rune führte einen Namen und wirkte auf die magische Sphäre ein, die durch eben diesen Namen angedeutet wurde.Image
Diese Belebung und Verpersönlichung der Runen geht auch aus anderen Stellen der eddischen Gedichte deutlich hervor. Unter den Runenlehren, die die Walküre Sigrdîfa ihrem Erwecker Sigurd erteilt, enthält eine die Worte: „Siegrunen sollst du können, wenn du willst Sieg haben, und ritzen auf Schwertes Knauf … und zweimal nennen den Tyr.“ Die letzten Worte sind gewiß so zu verstehen, daß man die t-Rune ^|, die im Altnordischen den Namen Ty´r führte und eben die Siegrune war, zweimal, vielleicht unter Anrufung des Gottes, ritzen sollte. Skirnir, der Freiwerber des Gottes Frey, ruft der Riesentochter Gerd in seinen Liebesbeschwörungen zu: „Einen Thursen ritz’ ich dir und drei Stäbe: Argheit, Irrsinn und Unrast.“ Mit dem „Thursen“ ist hier die lo-(th-)Rune gemeint, die altnordisch lours „Riese“ hieß und bei Liebeszauber, wie wir aus späten isländischen Aufzeichnungen wissen, eine Rolle spielte. Die vermutlich in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts verfaßte Egils saga Skallagrímssonar, die Geschichte vom Skalden Egil, berichtet in den Kapiteln 72 bis 76 von einer winterlichen Reise Egils nach Värmland im Dienst des norwegischen Königs. Unterwegs kehrt Egil einmal bei einem Bauern Thorfinn ein. Das erzählt die Saga: „Und als Egil und seine Begleiter saßen und speisten, da sah Egil eine kranke Frau auf der Querbühne liegen. Egil fragte Thorfinn, wer diese Frau wäre, die da so schwer zu leiden hatte. Thorfinn antwortet, sie hieße Helga und wäre seine Tochter. – ,Sie hat eine lange Krankheit gehabt, und das war eine heftige Auszehrung. Keine Nacht konnte sie schlafen, und es war, als ob sie nicht ganz bei sich wäre.‘ – ,Hat man etwas‘, fragt Egil, ,gegen ihr Leiden unternommen?‘ Thorfinn sagt: ,Runen sind geritzt worden, und ein Bauernsohn ganz aus der Nähe ist es, der das tat, und seitdem ist es noch viel schlimmer als früher. Kannst du, Egil, vielleicht etwas gegen solch ein Leiden tun?‘ Egil sagt: ,Kann sein, daß nichts verdorben wird, wenn ich dazu komme.‘ Und als Egil satt war, ging er dahin, wo das Mädchen lag, und redete mit ihr. Dann gebot er, sie aus dem Bett zu heben und reines Zeug unter sie zu legen. Das geschah. Alsdann untersuchte er das Bett, in dem sie geruht hatte, und da fand er ein Fischbein, darauf waren die Runen. Egil las sie; darauf tilgte er die Runen und schabte sie in das Feuer hinunter. Er verbrannte das ganze Fischbein und ließ das Zeug, das sie vorher gehabt hatte, an die frische Luft tragen. Da sprach Egil: Niemand ritze Runen.

 rät er sie genau nicht:

 Das geschieht so manchem,

 daß dunkler Stab ihn irreführt.

 Sah zehn Zauberstäbe

 auf zerstörtem Kiemen:

 Das hat Lauches Linde (= der Frau)

 lange Not bereitet.‘

Egil ritzte Runen und legte sie unter das Kissen in dem Bett, in dem sie ruhte. Ihr war, als ob sie aus dem Schlaf erwachte, und sie meinte, sie sei wieder gesund; doch war sie noch schwach bei Kräften. Aber ihr Vater und ihre Mutter wurden sehr froh.“Und als Egil bei seiner Rückkehr wiederum bei Thorfinn einkehrt, erfährt er noch folgendes: „Helga, die Tochter des Bauern, war da wieder auf und ihres Leidens ledig. Sie und alle dankten Egil dafür. Da ruhten sie sich und ihre Tiere aus. Aber der Mann, der der Helga die Runen geritzt hatte, wohnte nicht weit entfernt. Es wurde da ruchbar, daß er um sie geworben hatte, Thorfinn sie ihm aber nicht geben wollte. Da wollte der Bauernsohn sie verführen, aber sie wollte nicht. Da vermeinte er, ihr Liebesrunen (manrúnar) zu ritzen; aber er verstand sich nicht darauf, hatte ihr vielmehr etwas geritzt, wodurch sie krank wurde.“ Der vorstehende Bericht enthält die anschaulichste Schilderung der Verwendung von Liebesrunen. Man ersieht daraus, daß man Liebesrunen in kleinere Gegenstände einritzte und in der nächsten Umgebung der Person, gegen die man den Liebeszauber wenden wollte, versteckte. Die Erzählung deutet ferner an, daß Liebesrunen anscheinend leicht mit Krankheitsrunen zu verwechseln waren. Die Bauerntochter Helga verfiel auf Grund der unrichtig geritzten Liebesrunen in Auszehrung und Schlaflosigkeit. Man erinnert sich dabei an den schon anfangs zitierten Liebesfluch des Skîrnir: „Einen Thursen ritz ich dir und drei Stäbe: Argheit, Irrsinn und Unrast.“Kampfesmut und Kampfesfreude waren hervorstechende seelische Eigenschaften des Germanen, den ja die rauhe Natur seines Landes zu täglichem Kampf und Dasein erzog. Es ist kein Wunder, daß er diesen Kampf gelegentlich auch mit magischen Mitteln, insbesondere mit Runenzauber, zu führen und zu bestehen suchte. Dabei sind zwei Möglichkeiten ins Auge zu fassen: Man konnte den Kampf ausschließlich mit solch einem Runenzauber führen, ohne sich wirklicher Waffen zu bedienen. In einen solchen Bereich gehört die vermutlich dem Beginn des 8. Jahrhunderts angehörte Inschrift auf dem kleinen Stein von Roes, der auf Gotland gefunden wurde, und zwar an einem Ort, der fern allen Siedlungen lag. Der Stein zeigt in der Mitte das Bild eines Hengstes und dahinter die sehr tief eingegrabene Inschrift iu loin UdR rak „Diesen Hengst trieb Udd“.

Die Bedeutung dieser auf den ersten Blick sehr merkwürdige Inschrift wird uns durch eine berühmte Stelle in der Egilssaga nahegelegt. Da wird erzählt, wie der Skald Egil, von König Eirik Blutaxt und der Königin Gunnhild geächtet, bevor er mit seinem Schiff Norwegen endgültig aus den Augen verliert, noch einmal auf einer Außenschäre an Land geht und dort eine „Neidstange“ errichtet: Er steckt eine Haselstange in den Boden und setzt ein Pferdehaupt darauf. Dann wendet er das Pferdehaupt gegen das Festland und spricht furchtbare Verwünschungen gegen König Eirik und die Königin Gunnhild aus. Die Landwichte sollen alle in die Irre fahren und dem Königspaar weder Rast noch Ruh gönnen. Um den Fluch festzuhalten, ritzt Eigil alsdann Runen in die Haselstange. Da liegt es nun nahe, in der Roes-Inschrift ähnliche „Neidrunen“ zu sehen. Statt der Haselstange mit dem Pferdekopf haben wir hier das auf einen Stein geritzte Bild eines anspringenden Hengstes. Der Hengst ist in der Runenmagie das Symbol des Runen- und Zaubergottes Odin. Die Runen von Roes ergänzen nur das Bild: „Diesen Hengst trieb Udd“ will soviel sagen wie „Diesen Schadenzauber sandte Udd aus“. Natürlich wissen wir nicht, gegen wen Udd diesen Neidzauber richtete; vielleicht war es bloß ein tückischer Flurzauber gegen einen andern Bauern. Ist es übrigens ein Zufall, daß sich der Stein unter den Wurzeln eines Haselstrauchs fand? Der Haselstrauch wächst nämlich mit großer Zähigkeit immer wieder an derselben Stelle. Vielleicht hatte schon Udd seine Neidrunen unter einem Haselstrauch geborgen; dann wäre der Zusammenhang mit der Neidstange Egils noch enger.<pmsoplaintext““>Eine andere Möglichkeit, Kampfrunen anzuwenden, bestand darin, daß man die magischen Runen eben auf Waffen oder auf Geräten, die mit Waffen in engem Zusammenhang standen, einritzte. Von solchem Brauch spricht eine Eddastrophe: Siegrunen sollt du können, wenn du willst Sieg haben, und ritze auf Schwertes Knauf, einige auf die Blutrinne, einige auf den Rücken, und zweimal nennen den Tyr. Die Siegrune der Wikingerzeit war nicht die s-Rune , die vielmehr „Sonne“ bedeutete, sondern die t-Rune ^|, die den Namen des Kriegsgottes Ty´r führte. Wie die Edda, so weiß auch die isländische Saga von derartigen Kampfrunen zu erzählen. Hier sei nun eine Stelle der Gîsla Saga angeführt:„Ein Mann hieß Thorgrim und wurde ,Nase‘ genannt … Er war voll von Hexerei und allerlei Wissen und ein Zauberschrat wie nur einer. Ihn laden Thorgrim (der Gode) und Thorkel ein, weil auch sie eine Gasterei bei sich hatten. Thorgrim war geschickt in Eisenarbeiten. Und es wird erwähnt, daß die beiden Thorgrime zur Schmiede gehen zusammen mit Thorkel; danach verschließen sie die Schmiede. Nun werden die Überreste der Grasida (ein altererbtes Schwert) hervorgeholt, die Thorkel aus der Erbteilung mit seinem Bruder erlost hatte, und davon macht Thorgrim einen Speer, und das war bis zum Abend getan. Zeichen (mál) waren darin, und eine Spanne weit stak der Schaft in der Tülle.“<pmsoplaintext““>Es ist sehr wohl möglich, daß bei diesen Zeichen auch an Runen gedacht ist.<pmsoplaintext““>Derartige málaspjót sind uns nun aus der Völkerwanderungszeit tatsächlich mehrfach und in den verschiedensten Gegenden der germanischen Welt erhalten. Ein im Felde von Suszyczno, Kreis Kowel, südlich von Brest-Litowsk gefundenes Speerblatt, das vielleicht noch dem 3. Jahrhundert angehört, zeigt auf beiden Seiten verschiedene Ornamente und Symbole, darunter Hakenkreuze, Punktkreise und eine Mondsichel. Die eine Seite trägt außerdem die sehr altertümlich geformten Runen tilarids, ein Wort in gotischer Sprachform, das vermutlich soviel wie „Angreifer“ bedeutet und eine magisch-poetische Bezeichnung des Speeres darstellt. Man wollte mittels dieses Runenwortes dem Speer angreifende Kraft anzaubern. Der archäologische Typus weist auf Herkunft aus dem Schwarzmeergebiet. Der Besitzer des Speeres wird zu den Gotenscharen gehört haben, die im 3. Jahrhundert aus der neuen Heimat im Pontus nach der alten Heimat am Südufer der östlichen Ostsee zurückwanderten. Aber die Runen zeigen ein doppeltes Gesicht: Sie erscheinen nicht nur als Begriffssymbole, sondern daneben auch als Lautzeichen, ganz so wie unsere Buchstaben. Und zwar treten uns in der ältesten sicher datierbaren Schicht der überlieferten Runeninschrift, im 3. und 4. Jahrhundert n. übl. Ztr., beide Verwendungsarten entgegen. Man würde gern wissen, ob eine der beiden Arten letztlich doch älter ist. Urkundlich feststellen läßt sich das nicht. Tacitus berichtet im 10. Kapitel der gegen 98 n. übl. Ztr. verfaßten Germania vom Orakelwerfen der Germanen: „Vorzeichen und Lose beobachten sie aufs eifrigste. Das herkömmliche Verfahren bei der Losung (sortium) ist einfach: Den von einem Fruchtbaum1 abgeschnittenen Zweig zerlegen sie in Stäbchen (surculos), unterschieden sie durch gewisse Zeichen (notis) und verstreuen sie blindlings und zufällig über ein weißes Tuch. Dann hebt (tollit) bei öffentlicher Befragung der Priester der Völkerschaft, bei privater einfach der Familienvater, unter Gebet zu den Göttern und zum Himmel aufblickend, dreimal je eins auf und deutet die aufgehobenen entsprechend dem vorher eingedrückten Zeichen.“ Man hat lange bezweifelt, daß Tacitus hiermit auf die Runen Bezug nähme. Und doch wüßte ich nicht, wie der Römer besser und kennzeichnender die altgermanischen Runen hätte beschreiben sollen. Zu dem tollit – das freilich auch Fachausdruck der römischen Weissagung war – vergleiche man den Ausdruck nam ek upp rúnar „ich nahm auf die Runen“ in dem eingangs angeführten Mythos. Tacitus nennt hier also die Runen als Begriffssymbole, während er von den Runen als Lautzeichen nichts berichtet. Aus diesem Schweigen der Germania geht jedoch nicht mit Sicherheit hervor, daß es damals noch keine Runen als Lautzeichen gab. Da die Runen auch als Lautzeichen zunächst nicht in dem üblichen Sinn einer allgemeinen Schrift verwendet wurden, so können geheime Lautrunen den Gewährsmännern des Tacitus leicht entgangen sein, während das Loswerfen ein auch dem Fremden auffallender Brauch war. Es ist wahrscheinlich, daß auch die Runen von Anfang an als Lautzeichen verwendet wurden, daß die Germanen aber auch von Anfang an, die Runen daneben als Begriffssymbole gebrauchten. Gerade aber diese Verwendung gibt der Runenschrift ihren ganz eigenen Charakter gegenüber den südeuropäischen Alphabeten. Insofern sind die Runen in ihrer Verwendung eine ureigene Erfindung der Germanen.

http://www.asatru.de/nz/index.php?option=com_content&view=article&id=86:runen-als-sinnbild-&catid=7:runen&Itemid=

Siehe dazu auch:

https://marbec14.wordpress.com/nordische-mythologie-die-gotterwelt-der-germanen-die-edda/

Putin und die Politik des Westens

Foto: seansrussiablog.org

admin: Ist das Wort „Putin-Versteher“ eine neue Keule?

Die Wortkombination „Putin-Versteher“ hat sich in deutschen Medien als Negativbegriff fest etabliert. Wobei es nicht um das sprachliche Verständnis geht, sondern um den Vorwurf, tatsächliche oder auch nur für möglich gehaltene Handlungen des russischen Präsidenten durch „Verstehen“ zumindest zu akzeptieren.

Im „Westen“, dem sich das heutige Deutschland zugehörig fühlt, gilt es als gesicherte Erkenntnis, daß an der Ukraine-Krise maßgeblich „die aggressive Haltung der Russen“ schuld ist. Putin, so die gängige Argumentation, habe die Krim annektiert, weil er schon lange eine Wiederbelebung des Sowjetreichs anstrebe, und er werde womöglich auch den Rest der Ukraine und andere Länder Osteuropas ins Visier nehmen. Die Absetzung des Ukraine-Präsidenten Janukowitsch habe Putin lediglich den Vorwand dafür geliefert, russisches Militär auf die Krim zu entsenden…

Putin wirft Westen Doppelmoral vor

Doch auf einer höheren Ebene als der deutschsprachiger Medien und der deutschen Politik gibt es auch andere Einsichten, die Selbstkritik an der Politik des Westens beinhalten. Der legendäre Ex-US-Außenminister Henry Kissinger z.B. ist sicher kein „Putin-Versteher“.

Dennoch sagte er dieser Tage im US-Sender CNN: „Die Dämonisierung Putins ist keine Politik, sondern ein Alibi für ihre Abwesenheit.“ Der Ukrainekonflikt sei „im Allgemeinen wie im Aktuellen zu kompliziert für Schwarz-Weiß-Malerei“ und man müsse „sich mitunter auch an Ereignisse erinnern, die mehr als zwei Monate zurückliegen“.

Vielleicht hätten Putin-Gegner des Westens auch dessen Rede im russischen Parlament vom April ernster nehmen sollen, in der er die „Doppelmoral“ des Westens an den Pranger stellte: „Unsere westlichen Partner, allen voran die USA, ziehen es vor, in ihrer praktischen Politik nicht vom Völkerrecht, sondern vom Recht des Stärkeren Gebrauch zu machen. Sie glauben, etwas Auserwähltes, Besonderes zu sein, daß sie die Geschicke der Welt lenken dürfen…Sie handeln so, wie es ihnen einfällt: Mal hier, mal da wenden sie Gewalt gegen souveräne Staaten an, bilden Koalitionen nach dem Prinzip, wer nicht mit uns ist, ist gegen uns.“

Nato-Osterweiterung als Wurzel des Konflikts

Was Kissinger mit „mal hier, mal da“ nur antippt, hat Stephen Kinzer schon 2007 in seinem Buch „Putsch! Geschichte des amerikanischen Imperialismus“konkret mit Namen und Ländern benannt und analysiert: Von Mossadegh im Iran 1953 über Chile 1973, Grenada 1983 bis Irak 2003 kommt der Kritiker der US-Außenpolitik auf 14 Regierungen, die von Geheimdienst oder Militär der USA gestürzt wurden.

Mit seinem Artikel „Under Putin, Russia is acting a lot like the USA“ brachte der prominente Journalist William Greider die Parallelen auf den Punkt: „An der Wurzel des Konflikts liegt die Nato-Osterweiterung, Kernpunkt einer Strategie, ehemalige Ostblockstaaten und Verbündete Rußlands und sogar Länder wie Georgien und die Ukraine aus der russischen Einflußsphäre zu holen und in den Westen einzubinden.“

Der Politikwissenschaftler John Mearsheimer formulierte, der Sturz des demokratisch gewählten pro-russischen Präsidenten der Ukraine habe „das Faß zum Überlaufen“ gebracht: „Putin sprach zu Recht von einem `Staatsstreich´. Als Reaktion darauf annektierte er die Halbinsel Krim, auf der, wie er befürchtete, die Einrichtung einer Nato-Marinebasis geplant war….“

Neue „Front von Falken“

Immer wieder, seit Mitte der neunziger Jahre, haben russische Staatschefs unmißverständlich klargemacht, daß sie die NATO-Osterweiterung ablehnen, und daß sie einer Umwandlung ihres strategisch wichtigen Nachbarn in eine Bastion des Westens nicht untätig zusehen würden.

Gegen eine neue „Front von Falken“, wie sie von Washington bis hin zu ihren kapillaren Ausläufern in Berlin sichtbar wird, versucht auch das von Moskau finanzierte „Institut für Demokratie und Zusammenarbeit“ (New York) anzukämpfen, das der amerikanischen Öffentlichkeit „das heutige Rußland erklären“ will: „Die russische Führung, die Elite und die Gesellschaft“, so das Institut, hätten nach dem Ende der Sowjetunion ihren „Minderwertigkeitskomplex“ überwunden, so der Direktor des Instituts.

Putin spiele heute „für Rußland eine ähnliche Rolle wie Ronald Reagan seinerzeit in den USA“. Reagan habe im Wahlkampf gegen Präsident Carter inmitten der die USA demütigenden Iran-Krise die Aussage gemacht: „Mir ist es egal, wer Amerika liebt oder haßt. Aber ich werde dafür sorgen, daß Amerika wieder respektiert wird.“

Alle offiziellen Verlautbarungen der drei post-sowjetischen Kreml-Chefs – Jelzin, Putin, Medwedew – hätten Washington ihr Unbehagen über die Mißachtung russischer Anliegen bei der Umgestaltung der europäischen Sicherheitsordnung nach 1989 deutlich gemacht. Bis zu Putins zornigem Auftritt bei der Münchner Sicherheitskonferenz 2007 habe „der Westen die russische Kritik einfach ignoriert“.

So gesehen, konnte Putins Reaktion auf den Sturz des rechtmäßig gewählten ukrainischen Präsidenten eigentlich kaum überraschend sein.

http://jungefreiheit.de/kolumne/2014/putin-und-die-politik-des-westens/

Erste Politiker erkennen Merkels Steuerung der Gewalt in der Ukraine

Man achte auf das Datum der Veröffentlichung.

 

 

Veröffentlicht am 03.03.2014

BIA-Stadtrat Karl Richter weißt auf die erhebliche Verantwortung westlicher Politiker und Parteien für die Eskalation in der Ukraine hin und forderten dazu auf, die Einmischung unverzüglich zu stoppen.

Besonders perfide, so Richter, sei es, daß bundesdeutsche Parteien in der Ukraine mit „faschistischen Banden“ zusammenarbeiteten, während sie in der Bundesrepublik gleichzeitig versuchten, die NPD zu verbieten.

Stadtratsitzung in München vom 19.02.2014