»ISIL ist nicht islamisch« − Ist Obama jetzt völlig durchgedreht?

Michael Snyder

Während seiner landesweit vom Fernsehen übertragenen Ansprache erklärte Barack Obama am Mittwochabend allen Amerikanern: »ISIL ist nicht islamisch.« Nun, was sind sie denn dann? Atheisten? Und von was wird Obama uns als Nächstes überzeugen wollen? Dass der Papst kein Katholik sei? Von allen Lügen Obamas (und davon gibt es sicherlich eine Menge) schießt diese wahrscheinlich den Vogel ab. Natürlich ist die Terrormiliz Islamischer Staat im Irak und in der Levante (ISIL) islamisch. Deswegen nennt sie sich ja selbst Islamischer Staat(IS).

 

Das erklärte Ziel dieser religiösen Extremisten besteht darin, ein islamisches Kalifat zu errichten, das von einem einzelnen obersten islamischen Führer regiert wird, der als Kalif bekannt ist. Die Grundlage der Gesetze in diesem Kalifat bilden die islamischen Rechtsvorschriften der Scharia, und jeder, der nicht bereit ist, sich zu der Art des Islam zu bekennen, der vom islamischen Staat praktiziert wird, wird entweder getötet oder zumindest massiv verfolgt.

Aber aufgrund Barack Obamas extremer »politischer Korrektheit«, kann er einfach nicht zugeben, dass IS etwas mit dem Islam zu tun hat. Und als Folge hält er an einer Politik fest, die keinen der Konflikte in der Region des Nahen und Mittleren Ostenslösen wird. Gegenwärtig ist unsere Außenpolitik in dieser Region ein absurder Witz.

Als ich zum ersten Mal hörte, wie Obama sagte, ISIL sei nicht islamisch, dachte ich, ich müsste mich verhört oder etwas missverstanden haben. Aber er hat es tatsächlich so gesagt. Im Folgenden ein Auszug aus dem offiziellen Redetext:

»Lassen Sie uns zwei Dinge klarstellen: ISIL ist nicht ›islamisch‹. Keine Religion befürwortet die Ermordung Unschuldiger, und die Opfer von ISIL waren in großer Mehrheit Muslime. Darüber hinaus ist die ISIL mit Sicherheit kein Staat. Die Miliz war vorher ein Al-Qaida-Ableger und hat sich die religiösen Konflikte und den Bürgerkrieg in Syrien zu Nutze gemacht, um auf beiden Seiten der irakisch-syrischen Grenze Gebiete unter seine Kontrolle zu bringen. ISIL wird von keiner Regierung und schon gar nicht von der Bevölkerung, die es unterjocht, anerkannt. Es handelt sich schlicht und einfach um eine Terrororganisation. Und sie hat kein anderes Ziel, als alles, was ihr im Weg steht, abzuschlachten.«

Hier finden Sie ein Video, mit dem Teil seiner Rede, in der er diese Äußerung tätigte. Wenn Obama behauptet, ISIL sei eine »terroristische Organisation«, die kein anderes Ziel verfolge, »als alle, die ihr im Weg stehen, abzuschlachten«, hört sich das so an, als werde diese Gruppe nicht von einer Ideologie angetrieben. Aber selbst dem ultra-liberalen Nachrichtensender NBC News ist klar, was ISIL wirklich will:

»Das erklärte Ziel von ISIL besteht in der Wiederherstellung des ›Kalifats‹, eines islamischen Staates unter der Herrschaft einer Gemeinschaft religiöser Gelehrter, an deren Spitze ein oberster Führer, der Kalif, steht, der im Allgemeinen als Nachfolger des Propheten Mohammed gilt.«

ISIL hat öffentlich erklärt, das neue Kalifat sei errichtet worden, »um die Menschen dazu zu bringen, den Geboten der Scharia (dem Gesetz Allahs) zu folgen.« Was ist für Obama daran so schwer zu verstehen?

Abu Bakr al-Baghdadi, der Anführer des Islamischen Staates, bezeichnet sich jetzt selbst als »Kalif Ibrahim«. Und in seinen öffentlichen Erklärungen lässt er keinen Zweifel daran, was diese Gruppe letztlich erreichen will. Hier nur drei Beispiele:

  1. »Allah gefällt es, dass wir seine Feinde töten und dem Dschihad folgen.«
  2. »Die Errichtung eines Kalifats ist eine [heilige] Pflicht. Die Religion ist erst dann verwirklicht, wenn die Scharia eingeführt wurde.«
  3. »Gott gab euren Mudschaheddin-Brüdern nach langen Jahren des Dschihad und der Geduld den Sieg …, sodass sie das Kalifat ausriefen und den Kalifen bestimmten.«

Aber aufgrund der extremen politischen Korrektheit in Washington benutzen die meisten unserer Politiker nicht einmal die Bezeichnung »Islamischer Staat«, obwohl sich diese Gruppe doch selbst diesen Namen gegeben hat.

Wie die Washington Post berichtete, wurde innerhalb der Demokraten lange darüber debattiert, ob man eher die Kurzform »ISIS« oder »ISIL« benutzen sollte, wenn man diese Organisation erwähnte. Nach intensiver Debatte entschied man sich für »ISIL« als politisch korrektere Alternative:

»Im Kapitol entschied die Fraktion der Demokraten am Dienstagmorgen nach einer langen Diskussion, dass sie ebenfalls die Extremistengruppe mit dem Kürzel ISIL bezeichnen würden. Der Grund habe teilweise damit zu tun, dass ISIS zugleich auch der Name einerGottheit und dann auch der Name vieler tausend Frauen sei, die diesen Namen tragen würden, bevor ihn eine terroristische Gruppe beanspruchte. Max Fisher berichtete in der vergangenen Woche im Fernsehsender Vox, viele Frauen mit dem Namen Isis empfänden die Abkürzung ISIS als Belastung, da sie von vielen Menschen bei der Berichterstattung über die Miliz Islamischer Staat benutzt würde. Isis Martinez aus Miami hat bereits Unterschriften für eine Petition gesammelt, die die Medien dazu aufruft, das zutreffendere Akronym ISIL zu benutzen. Bisher haben 138 Menschen diese Petition unterzeichnet.«

So verheerend hat sich die Ideologie der »politischen Korrektheit« bereits ausgewirkt. Ich bin fest entschlossen, jetzt einen Begriff zu verwenden, der vermutlich politisch korrekte Menschen überall auf der Welt in Aufregung versetzen wird: »Islamischer Terror«.

Es ist eine traurige und harte Wahrheit, dass der Islamische Staat keineswegs die einzige Gruppe oder Organisation seiner Art ist. Überall auf der Welt begehen radikale dschihadistische Organisationen unaussprechliche Verbrechen im Namen des Islam. Für den Fall, dass sie von diesen Organisationen bisher noch nichts gehört haben, hier nun eine kleine Auflistung einiger von ihnen:

Boko Haram (Nigeria)

Al-Nusra-Front (Syrien)

Hamas (Palästina)

Hisbollah (Libanon)

Dschaisch al-Islam (Palästina)

Ansaru (Nigeria)

Ansar Dine (Mali)

Mujahidin Shura Council in the Environs of Jerusalem(Sinai, Gaza)

Ansar Bait al-Maqdis (Sinai)

Ansar al-Schari’a in Tunesien

Ansar al-Shari’a in Darna (Libyen)

Ansar al-Shari’a in Benghasi (Libyen)

das al-Mulathamun-Bataillon

die Abdallah-Azzam-Brigaden

Indische Mudschaheddin

Tehrik-i Taliban Pakistan

Harakat ul-Jihad-i-Islami (Pakistan)

Harakat al-Shabaab al-Mujahideen (Somalia)

Islamische Dschihad-Union (Usbekistan)

Libysche Islamische Kampfgruppe

Ansar al-Islam (Nordirak)

Jemaah Islamiya (Indonesien)

Asbat al-Ansar (Libanon)

al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden (Fatah, Palästina)

Islamische Bewegung Usbekistans

Muslimbruderschaft

Abu Sajaf (Philippinen)

Haqqani-Netzwerk (Afghanistan, Pakistan)

 

Verstehen Sie nun, um was es geht? Islamischer Terror ist eine Realität und wird nicht deshalb verschwinden, nur weil unsere politisch korrekten Politiker wünschten, er existiere nicht. Diejenigen, die Freiheit und Freizügigkeit wirklich lieben, sollten Tyrannei in allen ihren Formen ablehnen. Und eine der Formen, die Tyrannei in der heutigen Welt annimmt, ist der radikale Islam.

 

Wenn sich die radikalen Islamisten durchsetzen, würden wir alle gezwungen, zum Islam zu konvertieren und unser Leben nach den strengen Gesetzen der Scharia auszurichten. Dies ist etwas, das ich persönlich weder meiner Familie, noch mir, noch zukünftigen Generationen von Amerikanern wünsche.

 

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/michael-snyder/-isil-ist-nicht-islamisch-ist-obama-jetzt-voellig-durchgedreht-.html

 

Kriegsversprechen und Verschwörungspraxis der Politikverbrecher

Avatar von https://wissenschaft3000.wordpress.com/Wissenschaft3000 ~ science3000

Danke Richard, diese Zusammenfassungen schaffen einen perfekten Überblick und Aufklärung für jene, die noch „blauäugige“ Mediengläubige und Politikgläubige sind!

Terror unter falscher Flagge, false flag operation, instrumentalisierter und bezahlter Terror, Kriegsverbrechen, Kriegstreiberei, Medienlügen, Terrormanagement, bezahlter Umsturz, Zerstörung innerer Strukturen eines Landes, Verschwörungstheoretiker, Verschwörungspraxis, Politik-Marionetten, Machtstrukturen, Geheimdienste und deren geheime Untergruppen, MI6, MI5, Mindcontrol, Skrupellosigkeit, Mord und Totschlag, Blendwerk der Medien, Lug und Betrug, instrumentalisierte und bezahlte Mordanschläge und nach Terror,

Kriegsversprechen I – Alles nur Verschwörungstheorie?

Kriegsversprechen II – Terrormanagement im 21. Jahrhundert

Veröffentlicht am 04.05.2012

Teil 1 und 2 als Doppel DVD:
http://www.nuovisoshop.de/dvd/kriegsv…

Anfang der 90er Jahre, nach dem Zerfall der Sowjetunion, machte man sich in Washington Gedanken darüber, wie man die gewonnene Vormachtstellung der USA über das nächste Jahrhundert sichern könnte. In Denkfabriken entwarf man verschiedene geostrategische Szenarien, um die weltweite Kontrolle über die Rohstoffversorgung zu erlangen

Der neue NuoViso Film „Kriegsversprechen II“ wirft einen Blick auf die…

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Obama an Assad: Stör uns, und Du bist raus

Obama hat Assad während einer Rede im Weißen Haus mit dem Sturz der syrischen Regierung gedroht, falls Syriens Verteidigungskräfte “es wagen” sollten, das US-Militär bei den bevorstehenden Angriffen auf die ISIS-Kämpfer auf syrischem Boden zu behindern.

Träger des Friedensnobelpreises: Barack Obama
Bild: Memegenerator

US-Präsident und Friedensnobelpreisträger Barack Obama hat gedroht, Syriens Luftverteidigungssystem zu vernichten und die syrische Regierung zu stürzen, für den Fall dass Präsident Bashar al-Assads Sicherheitskräfte die US-Truppen bei ihrer Arbeit auf syrischem Gebiet behindern.

Der Friedensnobelpreisträger traf die Aussage während einer Sitzung im Weißen Haus, als er eine Rede über die Strategie Washingtons gegenüber den ISIS-Kämpfern hielt, wie die New York Times am Sonntag berichtete. Offenbar plant die US-Regierung Luftangriffe nicht nur im eroberten Irak durchzuführen, sondern auch im souveränen Syrien, ohne Einverständnis der dortigen Regierung und damit völkerrechtswidrig. ”Wenn er [Assad] es wagt, das zu tun, werden amerikanischen Streitkräfte Syriens Flugabwehrsystem vernichten. Dies wäre ohnehin einfacher als ISIS zu bombardieren, weil ihre Standorte besser bekannt sind”, wurde Obama von der Zeitung zitiert. Derartige Aktionen würden auf jeden Fall zum Sturz Assads führen, so das Blatt weiter.

Amerika wird eine breite Koalition anführen, um diese terroristische Bedrohung zurückzuschlagen”, sagte Obama. Das Pentagon gab bekannt, dass die Vereinigten Staaten bereits mehr als 150 Luftangriffe gegen ISIS-Ziele im Irak durchgeführt haben. Unterdessen hat Syriens Außenminister Walid al-Moallem die USA und deren Alliierte vor Militäroperationen auf syrischem Boden gewarnt.

Im US-Magazin Business Insider wurde schon mal vorab eine Landkarte ohne Grenze zwischen dem Irak und Syrien veröffentlicht.

Zur Erinnerung: Zuletzt erschienen in internationalen Medien Berichte, in welchen in Berufung auf NSA-Dokumente behauptet wurde, dass die ISIS-Gruppe durch die britischen, israelischen und amerikanischen Geheimdienste MI6, Mossad und CIA selbst gegründet, finanziert und ausgebildet wurde.

http://www.gegenfrage.com/obama-assad-stoer-uns-und-du-bist-raus/

Sehr gute Kommetare dabei!!!

ZDF reagiert auf Programmbeschwerde und Vorwürfe wegen unkommentierter Darstellung von Nazi-Symbolik

Wie der Tagesspiegel berichtet, hat das ZDF auf dieProgrammbeschwerde Maren Müllers und die auch hier im Blog erhobenen Vorwürfe der unkommentierten Darstellung von Nazi-Symbolen in einem Bericht aus der Ukraine reagiert:

zdf“Das ZDF weist die Vorwürfe zurück. “Paragraf 86 des Strafgesetzbuches, der die Verbreitung von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen unter Strafe stellt, findet keine Anwendung, wenn das Propagandamittel zum Beispiel der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens dient”, sagte ein Sprecher. Dies sei in dem Bericht der “heute”-Sendung “eindeutig der Fall” gewesen. “Darin wurden ukrainische Milizionäre mit Hakenkreuzen und ähnlichen Symbolen gezeigt, was im Text erläutert wurde. Der Reporter sprach von Hardlinern und Freiwilligenbataillonen aus nahezu jedem politischem Spektrum.” Die Einstellungen seien als Bilddokumente verwendet worden, um zu zeigen, “dass auch auf ukrainischer Seite Kämpfer mit zweifelhaftem politischen Hintergrund anzutreffen sind”. (LINK)

Rein formell mag der Sprecher des ZDF richtig liegen. Es ist jedoch eine sehr billige Position, auf die sich das ZDF in diesem Fall zurückzieht. Niemand würde unterstellen, das ZDF würde Nazi-Symbole zeigen, um sie zu verherrlichen, allerdings ist es mehr als anrüchig, wenn diese offene Präsentation der faschistischen Ideologie in der Ukraine, nicht in gleicher Weise verurteilt wird, wie es der Fall wäre, wenn in einer Reportage aus Deutschland oder jedem anderen Land der Welt, Nazi-Symbole gezeigt würden.

asow_sEs ist offensichtlich, dass hier politisch motiviert mit zweierlei Maß berichtet wird. Die ukrainischen Faschisten werden als legitime Kämpfer auf Seiten der Kiewer Junta präsentiert, weil diese mitsamt dem Putsch von der EU unterstützt werden. Sie werden euphemistisch als “Freiheitskämpfer” verharmlost, um die russische Kritik an den Faschisten in Kiew ins Leere laufen zu lassen.

Auch wenn das ZDF formal nicht gegen das Straf- oder Presserecht verstoßen hat, bleibt die Feststellung einer politisch motivierten Verharmlosung, die auch der Sprecher nicht ausräumen kann, wenn er darauf hinweist, dass Korrespondent Lichte von “Freiwilligenbataillonen aus nahezu jedem politischem Spektrum” gesprochen hat.der Sprecher nicht ausräumen kann, wenn er darauf hinweist, dass Korrespondent Lichte von “Freiwilligenbataillonen aus nahezu jedem politischem Spektrum” gesprochen hat.

ZDF reagiert auf Programmbeschwerde und Vorwürfe wegen unkommentierter Darstellung von Nazi-Symbolik

ISRAEL – Das Regime hindert die palästinensische Bildungsministerin Khawla al-Shakhshir Gaza zu betreten – PressTV – 15.09.14 –

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Minister Einreise in Gaza verhindert –

Palestinian students are seen through a damaged classroom at a government school in the Shejaiya neighborhood of Gaza City on September 14, 2014 on the first day of the new school year.

Palästinensische Studenten sind durch eine beschädigte Klassenzimmer in einer Regierung Schule im Stadtteil Shejaiya von Gaza-Stadt am 14. September 2014 am ersten Tag des neuen Schuljahres zu sehen.

VIDEO – http://www.presstv.ir/detail/2014/09/14/378699/gaza-children-unable-to-start-school-year/

14.09.14 – ISRAEL – Das Regime hindert die palästinensische Bildungsministerin Khawla al-Shakhshir Gaza zu betreten – PressTV – 15.09.14 –

Das Israel-Regime hat dem palästinensischen Bildungsministerin Khawla al-Shakhshir gehindert, den abgeriegelten Gazastreifen zu betreten.

– Die Behörde des Tel Aviv Regimes erlaubten nicht, dass al-Shakhshir  am Sonntag in Gaza einreisen könnte.

– Die palästinensischen Bildungsministerin wurde erwartet, um an der offiziellen Eröffnung des neuen Schuljahres in der abgeriegelten Enklave teilzunehmen.

– Israel legt strenge Beschränkungen auf der Reise der Palästinenser zwischen dem Westjordanland und dem Gaza-Streifen. Laut Berichten Frau al-Shakhshir hatte zuvor die Einreise in das belagerte Gebiet beantragt.

– Das akademische Jahr begann im Westjordanland spät im August. Jedoch, die Schulen im…

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Nato beginnt großes Militär-Manöver im Westen der Ukraine

Die Ukraine meldet, dass die ersten Waffen aus Nato-Staaten auf dem Weg sein. Man brauche die Waffen, um Putin zu stoppen. Die Waffen sollen aus mehr als fünf Ländern kommen. Die Nato beginnt am Montag ein großen Militärmanöver im Westen der Ukraine, an dem sich auch die Bundeswehr beteiligt. Russland sieht diese Aktion – wenig verwunderlich – als Provokation an.

Nachdem die Nato bereits Anfang September ein großes Militärmanöver in Lettland durchgeführt hatten, rücken die Truppen nun zu einem weiteren Manöver auf ukarinisches Territorium vor - obwohl das Land kein Nato-Mitglied ist. (Foto: dpa)

Nachdem die Nato bereits Anfang September ein großes Militärmanöver in Lettland durchgeführt hatten, rücken die Truppen nun zu einem weiteren Manöver auf ukarinisches Territorium vor – obwohl das Land kein Nato-Mitglied ist. (Foto: dpa)

Mehrere Nato-Staaten haben nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministers Waleri Geletej im Ostukraine-Konflikt mit Waffenlieferungen für die Regierungstruppen begonnen. «Der Prozess der Übergabe läuft», sagte Geletej dem Fernsehsender 5. Kanal, der dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko gehört. «Wir brauchen Waffen», bekräftigte Geletej am Sonntag in Kiew. Zur Art der Waffen und zu den Herkunftsländern machte der Minister keine Angaben.

Der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin bestätigte am Wochenende im Fernsehen Verhandlungen über Waffenlieferungen. «Und ich sage Ihnen ganz ehrlich, dass es um mehr als fünf Länder geht. Es handelt sich um viele», sagte Klimkin dem Kiewer Kanal Perwy Nationalny. «Einige Länder geben das eine, einige wiederum das andere. Es ist eine ganze Palette», sagte er.

Die Waffen seien bereits auf dem Weg und würden dazu benötigt, «Putin zu stoppen», erklärte Verteidigungsminister Valery Heletey am Sonntag. Welche Länder die Lieferanten seien, dürfe er jedoch nicht bekanntegeben. Er habe diese Unterstützung in bilateralen Gesprächen auf dem Nato-Gipfel in Wales Anfang des Monats unter Ausschluss der Medien ausgehandelt.

Staatschef Poroschenko hatte nach seinem Besuch des Nato-Gipfels in Wales vor mehr als einer Woche überraschend von geplanten Waffenlieferungen berichtet. Präsidentenberater Juri Luzenko nannte die Länder Polen, Frankreich, Norwegen, Italien und die USA. Diese dementierten aber die Pläne.

In dem Konfliktgebiet dauerte auch am Sonntag eine am 5. September verkündete zweiseitige Waffenruhe zumindest offiziell an. Allerdings kam es nach Darstellung des ukrainischen Sicherheitsrates erneut zu Kämpfen am Flughafen von Donezk. Insgesamt sei es in mehreren Orten im Südosten der Ukraine zu Schusswechseln gekommen. Der Stadtrat von Donezk berichtete von mehreren Toten und Verletzten nach Artilleriebeschuss mehrerer Ortsteile, nannte aber zunächst keine Zahlen. Den Separatisten zufolge kamen mindestens fünf Zivilisten ums Leben, darunter ein Kind.

Die Spannungen verschärften sich wohl auch mit Blick auf ein großes Militärmanöver, das die USA sowie weitere Nato-Staaten an diesem Montag im Westen der Ukraine beginnen. Auch die Bundeswehr beteiligt sich mit einigen Soldaten daran. Russland sieht in der Präsenz von Soldaten aus Nato-Staaten eine schwere Provokation und eine Gefahr für die Waffenruhe. Das Manöver mit insgesamt 1300 Soldaten aus der Ukraine und weiteren 15 Staaten ist rund 1200 Kilometer vom Konfliktgebiet Donbass entfernt.

Nach zähen Verhandlungen tauschten die von Moskau unterstützten Separatisten und das Militär südlich von Donezk je 73 Gefangene aus. Das hatten die Konfliktparteien am 5. September zusammen mit der Waffenruhe vereinbart. Wegen fehlender Absprachen verzögerte sich dieser mehrfach. Zwar waren in den vergangenen Tagen Dutzende Kämpfer freigekommen, aber Hunderte sollen noch in Gefangenschaft sein.

Es gibt Befürchtungen, dass die Waffenruhe lediglich zur Vorbereitung neuer und dann noch blutigerer Kämpfe genutzt werden könnte. Präsident Poroschenko teilte mit, dass er zur Kontrolle der Feuerpause Drohnen einsetzen wolle. Darauf habe er sich mit dem Vorsitzenden der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Didier Burkhalter, geeinigt. Burkhalter sagte einer Mitteilung des Präsidentenamtes in Kiew zufolge, die OSZE werde die unbemannten Fluggeräte bald einsetzen. Welches Land die Drohnen stellt und die Daten auswertet, war zunächst unklar.

Die prowestliche ukrainische Führung will eine Abspaltung der traditionell russisch geprägten Ostukraine verhindern. Die umstrittene «Anti-Terror-Operation» der Regierung hatte im April begonnen. Tausende wurden bisher getötet und verletzt. Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht.

Zur Versorgung der im Konfliktgebiet verbliebenen Menschen traf am Samstag ein zweiter russischer Lastwagenkonvoi mit mehr als 2000 Tonnen Hilfsgütern ein. Die Kolonne lieferte auch Nahrungsmittel und Medikamente. Ukrainische Behörden kritisierten, dass es für die Einfuhr keine Erlaubnis gegeben habe.

Der Konflikt in der Ostukraine überschattet den Wahlkampf vor der vorgezogenen Abstimmung für ein neues Parlament am 26. Oktober. Die bis zur Machtübernahme der proeuropäischen Kräfte regierende Partei der Regionen kündigte einen Verzicht auf Teilnahme an dem Urnengang an. «Da im Land Krieg herrscht, können in 44 Regionen keine Wahlen abgehalten werden», sagte der Parlamentsabgeordnete Boris Kolesnikow. Die Partei des im Februar gestürzten prorussischen Präsidenten Viktor Janukowitsch hat ihre größte Wählerschaft in der umkämpften Ostukraine.

 

EU-Staaten als Vasallen: Die Sanktionen gegen Russland dienen ausschließlich den US-Interessen

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Die US-Regierung hat die berechtigten Proteste der ukrainischen Bevölkerung gegen ihre korrupte Regierung verwendet, um einen gewalttätigen Regime-Wechsel in Kiew herbeizuführen. Die CIA operiert weltweit im Interesse der Wall Street, die Regierung in Washington ist offenbar längst nicht mehr Herr der Lage der Machtstrukturen im eigenen Land. Es ist völlig unverständlich, warum sich die EU und die Bundesregierung dem globalen Diktat der USA unterwerfen.

Mathias Bröckers und Paul Schreyer haben ein äußerst lesenswertes Buch geschrieben: „Wir sind die Guten. Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren“. In diesem Buch analysieren die beiden die Entwicklung in der Ukraine und erklären die Vorgänge als Teil einer globalen US-Strategie, Zugriff auf wichtige Rohstoff-märkte zu erhalten. Wladimir Putin ist den Amerikanern ein Dorn im Auge, weil er sich dem Einfluss der multinationalen Konzerne in Russland widersetzt. Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten haben mit Mathias Bröckers gesprochen.

DWN: In Ihrem Buch schreiben Sie, dass nicht…

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Justus Frantz gegen Russophobie bei Markus Lanz

Und Senta Berger, von der ich ´mal sehr viel hielt, quakt dazwischen. Wie einst bei der Kerner-Sendung gegen Eva Hermann; seither ist sie bei mir unten durch.

 

 

Veröffentlicht am 05.09.2014

Damit haben Lanz und sein Auftraggeber ZDF nicht gerechnet. Der weltberühmte Künstler Justus Frantz wendet sich, als Russlandkenner und Philantrop am 4. 9. 2014 gegen das Putin-Bashing.