Gladio – Die geheime Armee der Nato

Alpenparlament: Wenn der Staat zum Killer wird

Dr. Daniele Ganser im Gespräch mit Michael Vogt darüber, wie Demokratien zu Staatsterroristen werden.

Daniele Ganser, einer der wenigen Wissenschaftler im deutschsprachigen Raum, die in Sachen Geheimdienste und deren Rolle im modernen Kriegen Klartext reden, zeichnet ein erschreckendes Bild: Ein durch die NATO und die militärischen Geheimdienste koordiniertes Netzwerk von Geheimarmeen war bis zum Auseinanderfall der Sowjetunion in mehreren westeuropäischen Ländern in schwere Verbrechen verwickelt, darunter Mord, Folter, Staatsstreich und Terror.

Daniele Ganser ist in seiner mehrjährigen Forschungsarbeit auf brisante Dokumente gestoßen: Sie belegen, dass die von den USA angeführte Militärallianz nach dem Zweiten Weltkrieg in allen Ländern Westeuropas geheime Armeen aufgebaut hat, welche von den Geheimdiensten CIA und MI6 trainiert wurden. Ihr (angebliches) Ziel: im Falle einer sowjetischen Invasion als Guerilla zu kämpfen, um die besetzten Länder wieder zu befreien. Doch als diese Invasion nie eintrat, wurden die Aufgaben erweitert. Gezielt wurden Attentate gegen die eigene Bevölkerung ausgeführt, um Unsicherheit zu erzeugen und den Ruf nach einem starken Staat zu unterstützen. Sowohl die ursprüngliche Planung als auch die antikommunistisch motivierten Verbrechen sind heute der Öffentlichkeit noch weitgehend unbekannt.

Und wie der Staat zum Terrorist wird, belegen die jüngsten Enthüllungen zum demnach vom BND veranlassten Anschlag auf das Oktoberfest 1980: Ein Staat wird zum Massenmörder.

Weitere Themen: Warum Friedensforschung? Wie steht es um die Forschungsfreiheit in der Schweiz? Warum Erdöl und Peak Oil, was sind da die neusten Daten? Frage nach abiotischer Erdöltheorie, daß Erdöl aus dem Erdinnern aufsteigt und endlos vorhanden ist, diese Theorie teile ich nicht Frage nach globalem Kampf ums Erdöl, Saudi Arabien, Libyen, Irakkrieg etc NATO, Terror und Bommeleer Prozeß in Luxemburg Terroranschlag in München 1980: Lügt Kramer oder sagt er die Wahrheit?

Exkurs zum Öl: 88 Millionen Fässer Erdöl werden weltweit täglich verbraucht. Das sind 44 Supertanker. Woher kommt das Öl? Wie hat es die europäische Geschichte in den letzten 150 Jahren beeinflußt? Und vor allem: Warum geht es uns jetzt aus? Jetzt werden die Folgen von Europas Erdöl-Abhängigkeit deutlich: vom Beginn der Erdölindustrie über das durch billige Energie angetriebene Wirtschaftswachstum, die Erdölkrisen der 1970er-Jahre und die Hintergründe des andauernden, blutigen Kampfs ums Erdöl bis hin zu den jüngsten Kriegen im Irak und in Libyen. Absoluten Neuigkeitswert hat Gansers Nachweis, daß beim konventionellen Erdöl weltweit bereits 2005 das Fördermaximum erreicht wurde. Für heiße Diskussionen werden auch seine Szenarien zur energiepolitischen Zukunft sorgen: Spitzt sich der globale Kampf ums Erdöl zu?

Eine „offizielle“  Version auf arte ist diese 6-teilige Dokumentation:

Dokumentation zu den Geheimarmeen der Nato.

Gladio (ital., von lat. gladius „Schwert“), eigentlich Stay-behind-Organisation, war eine paramilitärische Geheimorganisation der NATO, der CIA und des britischen MI6 während des Kalten Krieges. Die Gladio-Mitglieder sollten nach einer sowjetischen Invasion Westeuropas Guerillaoperationen und Sabotage durchführen. Die Organisation existierte von etwa 1950 bis mindestens 1990 und arbeitete in Westeuropa, in Griechenland und in der Türkei. Sie wird mit Terrorakten und Morden in mehreren europäischen Ländern in Verbindung gebracht, die meist von Rechtsextremisten verübt wurden, insbesondere mit der so genannten Strategie der Spannung in Italien. Die Europäische Union verurteilte 1990 das Vorgehen der beteiligten Geheimdienste und forderte die Mitgliedsstaaten zur Aufklärung auf. In Belgien, Italien und dem Nicht-EU-Land Schweiz wurden parlamentarische Untersuchungskommissionen dazu eingesetzt.

„Gladio“ war ursprünglich nur der Deckname des italienischen Zweigs dieses europäischen Stay-Behind-Netzwerks. Der Begriff entwickelte sich jedoch nach der Aufdeckung 1990 zu einer Sammelbezeichnung für das gesamte Netzwerk bzw. alle nationalen Teilorganisationen, obwohl diese je nach Land unterschiedliche Decknamen hatten und von den jeweiligen nationalen Geheimdiensten geführt wurden. Die NATO lehnte nach der Aufdeckung der Organisation jegliche Stellungnahme ab und verwies darauf, dass man sich grundsätzlich nicht zu „geheimen militärischen Angelegenheiten“ äußern würde. Das amerikanische Außenministerium bestätigte 2006 in einer Pressemitteilung indirekt die Involvierung der CIA, bestritt jedoch deren mögliche Verstrickung in terroristische Aktivitäten als eine auf gefälschten sowjetischen Dokumenten basierende Fehlinformation.

Die Schattenregierung! Nur Geld kann die Bilderberger zerstören, das bedeutet? Erst wenn alle Bürger ihr Geld von den Banken abholen, kann Frieden und Demokratie entstehen.Trittin und sein Bilderberg-Problem!

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ES GIBT NICHTS RICHTIGES IM FALSCHEN UND SOMIT GIBT ES AUCH KEINE WAHRHEITEN IN EINER LÜGE. Das Lied “La Paloma” (Eugenia León) damals im Sinne der mexikanischen Revolution. Heute 2013 im Sinne der EURO – INFLATION und der Überwachung Revolution! Jede Geschichte wiederholt sich, Franco in Spanien, Stasi in Deutschland, Diktatur in Europa! Ob RECHTS, LINKS (Kommunisten) oder die Bürger- und Religionskriege. Freiheit Das geheime Zentrum der Macht Nachricht Die Wahrheit kommt ans Tageslicht! Peer Steinbrück neuer Kanzler? Steinbrück, der ehemalige Finanzminister und vlt. zukünftiger Kanzler Deutschlands, ist einer der Mitglieder der Bilderberger- Treffen Steinbrück, die Stasi und die “Freunde”. Zu DDR-Zeiten besuchte der SPD-Kanzlerkandidat häufiger Verwandte im Osten. Der Mann seiner Cousine war ein beliebter Schauspieler – und Stasi-IM. Auch Steinbrücks Name taucht in den Unterlagen auf. WeltLupo

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Trittin – Einladung zum Club der Mächtigen: – Es ist ein vertraulicher Zirkel: Einmal im Jahr treffen sich die Entscheider dieser Welt zur Bilderberg-Konferenz – diesmal war auch Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin dabei. Der muss sich jetzt für seine Teilnahme rechtfertigen, auch Parteifreunde sind erstaunt. Spiegel  Die Liste der Teilnehmer liest sich wie ein weltweites Who’s who der Mächtigen: Industriebosse vom ganzen Globus trafen sich in Chantilly im US-Bundesstaat Virginia zur 60. Auflage der sagenumwobenen Bilderberg-Konferenz, ebenso wie Regierungschefs und Anführer von Verbänden und Organisationen wie der Weltbank oder der WTO.

Die Kapital Bilderberger wollen die neue Weltordnung, sie wiegeln die Völker gegeneinander auf, wenn nötig mit aller Gewalt. Alle Bürger wollen nur den Frieden und die Freiheit und keine Merkel-Schäuble und Brüssel Diktatur. Merkel

JOHN F. KENNEDY Rede vor amerikanischen Zeitungsverlegern  am 27 April 1961 “Ich werde die CIA in 1000 Stücke zerschlagen.” “Das Wort „Geheimhaltung” muss in einer freien und offenen Gesellschaft Abneigung und Widerwillen auslösen. Wir stellen uns als Menschen von Natur aus und aus historischer Sicht gesehen allen Geheimbünden, geheimen Eiden und geheim ablaufenden Prozessen entgegen. Wir sind vor längerer Zeit zu der Überzeugung gelangt, dass die Gefahren der übertriebenen und unberechtigten Geheimhaltung von sachdienlichen Hinweisen die Gefahren weit mehr übertreffen, die durch ihre öffentliche Rechtfertigung entstehen. Kennedy CH

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Es hat auch wenig Sinn zu glauben, dass man sich gegen die Bedrohung durch einen Geheimbund schützen kann, indem man sein willkürlichen Behinderungen nachahmt. Auch heute, macht es wenig Sinn, das Überleben unserer Nation zu sichern, indem wir unsere freiheitlichen Traditionen aufgeben. Es geht eine sehr ernste Gefahr von denen aus, die eine erhöhte Sicherheit fordern und danach streben, die Notwendigkeit von Freiheitsbeschränkungen durch amtliche Zensur und Geheimhaltung zu betonen. Ich beabsichtige nicht, dies zu ermöglichen, soweit es in meiner Macht steht. Und kein Beamter aus meiner Administration, egal wie hoch oder niedrig sein Rang ist, ob Zivilist oder Militär sollte heute Abend meine Worte hier als eine Entschuldigung deuten, um Nachrichten zu zensieren, Meinungsfreiheit zu ersticken, unsere Fehler zu decken oder Tatsachen vor der Presse oder der Öffentlichkeit, die es verdient, diese zu erfahren, zurückzuhalten.

 

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Wir stellen uns auf der ganzen Welt diesen in sich geschlossenen, unbarmherzigen Verschwörungen entgegen, die hauptsächlich mit verborgenen Mitteln versuchen ihren Einflussbereich zu erweitern – durch Unterwanderung statt durch offene Auseinandersetzung, durch Umsturz anstelle von demokratischen Wahlen, durch Einschüchterung anstelle von freier Auswahl, durch staatlichen Guerillakrieg bei Nacht und Nebel, anstelle eines Heeres am hellichten Tag. Es ist ein System, das gewaltige, menschliche und materielle Ressourcen in einem eng verbundenen Aufbau zu einer höchst effizienten Maschinerie kombiniert, in der Militär, Diplomatie, Intelligenz, Ökonomie, Wissenschaft und politische Operationen zusammengefasst sind.

Diese Bestrebungen werden verborgen, nicht veröffentlicht. Gemachte Fehler werden gedeckt und tauchen nicht in den Schlagzeilen auf. Andersdenkende werden zum Schweigen gebracht, nicht gefördert. Es werden weder Mühen noch Kosten gescheut, damit keinerlei berechtigte Mutmaßung gedruckt, kein Geheimnis aufgedeckt wird. Dieses System betreibt einen kalten Krieg, mit einer Kriegsdisziplin, die weder Demokratie entstehen noch überhaupt erhoffen lässt.

Kein Präsident sollte allgemeine Untersuchungen seines Programms fürchten. Eine Untersuchung macht es verständlich; und aus dem Verständnis entwickelt sich Zustimmung oder Ablehnung. Und beides ist notwendig. Ich bitte die Presse nicht um Unterstützung dieser Administration, jedoch bitte ich die Presse um Unterstützung bei der enormen Aufgabe das amerikanische Volk zu informieren und zu alarmieren. Ich habe vollstes Vertrauen in der Verantwortung und dem Engagement unserer Bürger, wann immer sie vollkommen informiert sind.

Wir haben die Absicht, volle Verantwortung für unsere Fehler zu übernehmen, und wir erwarten von Ihnen, dass Sie uns darauf hinweisen, wenn wir das versäumen. Ohne Debatte und Kritik kann keine Regierung und kein Land erfolgreich sein, und keine Republik kann überleben. Deshalb verfügte der athenische (altgriechische) Gesetzgeber Solan, dass es ein Verbrechen für jeden Bürger sei, vor Meinungsverschiedenheiten zurückzuweichen, und genau deshalb wurde unsere Presse durch den ersten Verfassungszusatz besonders geschützt (durch Bushs Ermächtigungsgesetz = Patriot Act längst ausgehöhlt).

Die Pressefreiheit in Amerika wurde nicht durch einen speziellen Verfassungszusatz geschützt, um zu amüsieren und Leser zu gewinnen, nicht um das Triviale und Sentimentale zu fördern, nicht um dem Publikum immer das zu geben, was es gerade will, sondern um über Gefahren und Möglichkeiten zu informieren, um aufzurütteln und zu reflektieren, um unsere Krisen festzustellen und unsere Chancen anzuzeigen, manchmal sogar die öffentliche Meinung zu führen, zu formen, zu bilden und herauszufordern.

Das bedeutet mehr Berichte und Analysen von internationalen Ereignissen, denn das alles ist heute nicht mehr weit weg, sondern ganz in der Nähe und zu Hause. Das bedeutet mehr Aufmerksamkeit und besseres Verständnis der Nachrichten sowie verbesserte Berichterstattung, und es bedeutet schließlich, dass die Regierung auf allen Ebenen ihre Verpflichtung erfüllen muss, Sie mit unzensierten Information außerhalb der engen Grenzen der Staatssicherheit zu versorgen.

Ohne Debatten, ohne Kritik, könnte keine Administration und kein Land erfolgreich sein – und keine Republik kann überleben. Und das ist der Grund, warum der Athener Gesetzesgeber Solon es als ein Verbrechen für jeden Bürger ansah, vor Auseinandersetzungen zurückzuschrecken. Und das ist der Grund, warum unsere Medien durch die erste Gesetzesänderung geschützt wurde. Nicht in erster Linie, um zu belustigen und zu unterhalten, nicht um geistlos banales und sentimentales Zeug hervorzuheben, nicht einfach nach dem Motto „gib der Öffentlichkeit, was sie wünscht”, sondern um zu informieren, um Aufmerksamkeit zu erregen, um zu hinterfragen, um unsere Gefahren und unsere Gelegenheiten beim Namen zu nennen, unsere Krisen und Möglichkeiten aufzuzeigen, um zu führen, zu formen, eine öffentliche Meinung zu bilden und manchmal sogar diese zu verärgern.

Und so liegt es bei den Zeitungsverlagen, das Handeln der Menschen aufzuzeichnen, als Wächter ihres Gewissens und Bote ihrer Nachrichten – dass wir nach Stärke und Unterstützung suchen, überzeugt davon, dass durch Ihre Unterstützung der Mensch das sein wird, wozu er geboren wurde: Frei zu sein und unabhängig. QUELLE, John F. Kennedy, Rede vor amerikanischen Zeitungsverlegern im Waldorf-Astoria Hotel in New York City am 27. April 1961

Kennedy musste sterben, weil er mit der sog. executive order 11110′ der Federal Reserve Bank das Monopol Geld zu drucken und in Umlauf zu bringen entzog und verfügte, dass künftig nur der US-Kongress (und damit seit 1913 wieder der Staat und nicht Rockefeller, Rothschild & Co.) dieses Recht haben sollte. Bis heute macht es die FED. Das wäre so als würde hier das Geld von den Sparkassen gedruckt und an den Staat verliehen werden, natürlich mit Zinsen. STOP the NEW WORLD ORDER! Palme musste sterben weil er den Bilderbergern nicht gehorchen wollte und diese Strukturen für Europa und für die EU ablehnte!

 

https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Frrredaktion.eu%2Fnur-geld-kann-die-bilderberger-zerstoeren-das-bedeutet-erst-wenn-alle-buerger-ihr-geld-von-den-banken-abholen-kann-frieden-und-demokratie-entstehen%2F

 

Nach dem Referendum zu Unabhängigkeit: Ausschreitungen in Glasgow

Das Referendum in Schottland hat erste Ausschreitungen verursacht: In Glasgow randalierten Gruppen der siegreichen Unionisten und jagten Unabhängigkeits-Befürworter. Die berittene Polizei musste anrücken, verhaftete jedoch niemanden.

Die siegreichen Unionisten veranstalteten in Glasgow einige Randale und attackierten die Unabhängigkeits-Befürworter. (Foto: dpa)

In Glasgow ist am Freitagabend zu Ausschreitungen zwischen Unionisten und der Polizei gekommen. Hunderte Gegner der Unabhängigkeit zogen durch die Straßen der Stadt und riefen feindselige Parolen gegen die Befürworter. Sie hatten sich in Fahnen von Großbritannien gekleidet und sangen Lieder wie “Rule Britannia” oder riefen, an die Adresse der Unabhängigkeits-Befürworter: “Ihr habt euer Land verraten!”, oder “Könnt ihr die Ja-Kampagne jetzt hören?”

Die Polizei musste mehrere Straßen absperren und schickte berittene Polizisten in die Viertel, um die Menge in Schach zu halten.

Mehrere Befürworter wagten es nicht, ihre Plaketten offen zu zeigen, um nicht von der Menge attackiert zu werden.

Mehrere Anhänger der Unabhängigkeit wurden über den Platz gejagt. An einigen Plätzen trafen die Befürworter und Gegner der Unabhängigkeit aufeinander und mussten von der Polizei getrennt werden. Die Polizei spielt die Vorfälle herunter. Ein Polizeioffizier sagte laut The Scotsman, dass es nur einige kleine Zwischenfälle gegeben habe und Plätze für den Straßenverkehr gesperrt hätten werden müssen.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/09/20/nach-dem-referendum-zu-unabhaengigkeit-ausschreitungen-in-glasgow/

Farbenprächtiges Phänomen Gewaltiger Sonnensturm: Hier sehen Sie heute Polarlichter

 

Foto: planet-wissen.de

Heute mal ein Bericht aus dem Mainstream, der aber sehr interessant ist.  Danke Thomas.

http://www.focus.de/wissen/videos/farbenpraechtiges-phaenomen-gewaltiger-sonnensturm-bringt-polarlichter-nach-deutschland_id_4128724.html

Ein Sonnensturm kann höchst gefährlich für die Erde werden, aber auch wunderschön anzuschauen sein – sowohl im All als auch auf der Erde. Denn die kürzlich erfolgte Eruption erhöht auch die Polarlichtaktivität.

Die Nasa hat jetzt Aufnahmen einer gewaltigen Eruption veröffentlicht. Es ist die stärkste seit zwei Jahren. Der Ausbruch hat zur Folge, dass gerade eine magnetisch geladene Wolke in Richtung Erde rast – mit rund 1400 Kilometern pro Sekunde. Weil ein Sonnensturm magnetisch geladen ist, kann er das Magnetfeld der Erde stören und so zum Beispiel die Stromversorgung oder Kommunikationsnetze lahmlegen. Satellitendaten zeigen aber, dass der aktuelle Sonnensturm wohl nördlich der Erde vorbei rasen wird – mit ästhetischen Folgen. Denn eine Eruption auf der Sonne ist nicht nur ein gewaltiges Ereignis im Weltall – die Gas- und Plasmawolken verursachen auf die Polarlichter auf der Erde. Leider wird die Hauptmasse des Auswurfs für Freitagnachmittag deutscher Zeit erwartet und da ist es leider noch hell. Trotzdem stehen die Chancen gut, nach der Dämmerung Polarlichter zu fotografieren – zumindest im Nordwesten des Landes und an der Nordsee.

Riss im Erdmagnetfeld?
Nach neusten Beobachtungen von der  NASAs IMAGE Raumsonde und den NASA/ESA Cluster-Satelliten, kann das Erdmagnetfeld gewaltige Risse entwickeln, die für Stunden geöffnet bleiben. Durch diese Risse kann der Sonnenwind, in Form von geladenen Teilchen, durchschlüpfen, die Atmosphäre erreichen und so auch in Gebieten geringer Breitengrade Polarlichter erzeugen. Die Risse können für Stunden geöffnet bleiben und so einen Magnetsturm verstärken oder sogar auslösen.
Hochenergetische Teilchen von der Sonne oder aus dem Weltall würden ein Leben auf der Erde höchstwahrscheinlich verhindern, wenn diese nicht durch das Erdmagnetfeld abgehalten würden. Ein solcher Riss im Erdmagnetfeld, wäre eine mögliche Erklärung für die ungewöhnliche Aktivität.

Koronales Loch
Eine andere und sehr wahrscheinlichere Erklärung ist ein magnetischer Sektorwandel der Heliosphärischen Stromschicht in Verbindung mit dem Eintreffen eines schnellen Sonnenwinds aus einem koronalen Loch.
Ein koronales Loch ist ein Bereich in der Sonnenkorona mit einer niedrigeren Temperatur und Dichte, als in der Umgebung. Auf Sonnenbildern erkennt man ein koronales Loch als grösseren dunklen Bereich. Hier kann Plasma austreten und sich als Sonnenwind im Weltraum verbreiten.“

Rothschild legt Merkel die Schlinge um den Hals

foto : derhonigmannsagt.wordpress.com

Vor dem biographischen Hintergrund von Lord Nigel Lawson ist es nicht abwegig anzunehmen, dass Verbindungen zwischen ihm und dem Hause Rothschild bestehen. Lawsons Forderung in der TIMES, Groß Britannien müsse aus der EU austreten, dürfte mit den Rothschilds abgesprochen sein.

Selbstverständlich trieben Rothschild und Konsorten ihre deutschen Handlanger-Deppen dazu an, die EU mit dem Schund-Schuld-Euro zu schaffen. Die Idee dahinter war recht einleuchtend: Das Abkassieren eines ganzen Kontinents sollte auf einen Schlag ermöglicht werden, anstatt den schwierigen Weg über den Einkauf der einzelnen Regierung zu gehen.

Den dann entstandenen Euro-Staaten wurden mit dem Goldman-Sachs-Wettsystem derart unbezifferbar hohe “Schulden” aufgeladen, dass Merkel und Konsorten sich immer tiefer in die Rettungs-Garantien haben treiben lassen. Der Präsident des ifo-Instituts Hans-Werner Sinn fand dafür den richtigen Ausdruck: “Bei den Summen, für die die deutsche Regierung im Zuge der Euro-Rettungspolitik Haftung übernommen hat, kann einem schlecht werden.” [1] Doch Merkel und Konsorten glauben, keine andere Wahl zu haben, als immer mehr Schuldengarantien zu unterschreiben. Sie denken ganz offen an die im entstehen befindliche Lynchstimmung im Lande, müssten sie den Menschen erklären, dass sie die Deutschen in die Armut getrieben haben wegen eines Gehirngespinstes, entsprungen einer geistigen Abartigkeit des Internationalismus.

Rothschild und Konsorten wissen, dass der Euro-Wahnsinn nicht zu halten ist, aber sie wollen vor dem endgültigen Absturz noch einmal richtig abkassieren. Zum einen werden sie im Rahmen der sogenannten Bankenunion die Konten der Deutschen abräumen und zum anderen, weitere Billionengarantien durch die Einführung von Euro-Bonds einstreichen. Sozusagen in Todesangst werden Merkel und Genossen allen Tributforderungen zustimmen, nur um den Euro-EU-Untergang noch ein wenig hinausschieben zu können. Sie haben einfach kein Konzept mehr, wissen nicht, wie sie ihre hochkriminelle Politik (Steuerveruntreuung in Billionenhöhe) kaschieren könnten.

http://www.saada.de/geopolitik/globalisierung-a-new-world-order/item/21491-rothschild-legt-merkel-die-schlinge-um-den-hals

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Die Wirkung der Musik auf das Bewusstsein – Referat von Dr. phil. Christian Rätsch – Klangwirkstoff

Dieser Mann ist ein ganz großer Pflanzenkenner. Besonders gut kennt er sich mit psychoaktiven Stoffen aus, er ist nämlich studierter Pharmazeut. Und Dr. phil. Vor Jahren habe ich sein Buch über die Pflanzen der Götter kennengelernt und daraufhin mit ihm telephoniert. Das war für mich eine Offenbarung, besonders, was Heilung betrifft. In diesem Beitrag geht es aber um die heilende Wirkung der Musik.

Die Wirkung der Musik auf das Bewusstsein
Referat von Dr. phil. Christian Rätsch zur Klangwirkstoff Release Party am 30.9.2011 in Berlin

Das Label Klangwirkstoff Records veranstaltete am Freitag, 30. September 2011, wieder einen außergewöhnlichen Abend mit Vorträgen und Konzerten im Ritter Butzke in der Ritterstraße 24 in Kreuzberg zur Magie der Klänge und zur Kosmischen Oktave.

Aus der Ankündigung:
Christian Rätsch wird über die Klangwirkstoffe der Schamanen berichten. Schamanismus — Techno — Cyberspace: Drei aktuelle und modernistische Reizworte, drei modische Begriffe, die scheinbar im ersten Moment der Betrachtung nur wenig miteinander zu tun haben. Der Schein trügt, denn es handelt sich um drei kulturelle Phänomene, die auf die gleiche Matrix unseres Bewusstseins zurückzuführen sind, bzw. durch die „archetypische“ respektive „arttypische“ Matrix — also Urmuster hervorbringende Grundlage unserer Imagination — in unserem Bewusstsein sich kulturell manifestieren. Diese drei kulturellen Phänomene benutzen verschiedene Techniken, um andere, nicht alltägliche Wirklichkeiten erfahrbar zu machen. Christian Rätsch wird in seinem Vortrag diese Techniken erklären.

The Cosmic Octave, Shaman Sounds and the Magic of Quantum Music

Weitere Informationen von der Netz-Seite http://www.christian-raetsch.de/Artikel/Artikel/Im-Rausch-der-Pflanzen-der-Goetter.html

Im Rausch der Pflanzen der Götter

Der Rausch der Götter

Bei dem Wort Rausch denken die meisten Menschen an einen ganz bestimmten Rausch, nämlich den Alkoholrausch. Die Alkoholwirkungen sind sehr gut bekannt. Der Rausch beginnt mit einer angenehmen Heiterkeit und endet in Blackout und Delirium. Doch gibt es viel mehr Arten des Rausches, die ganz anders geartet sind. So bewirkt Opium einen Rausch, der durch Glückseligkeit, geistige Klarheit und Hellsichtigkeit charakterisiert ist. Der Haschischrausch ist durch eine anfägliche Euphorie und folgendem Assoziationsfluß gekennzeichnet. Der Kokainrausch zeichnet sich durch ein maßloses Geplapper aus. Der Rausch, der durch Nachtschattengewächse ausgelöst wird, kann als hypnotische Trance beschrieben werden. Die Räusche, die von Zauberpilzen, LSD oder Meskalin erzeugt werden, lassen sich am besten als visionäre Bewußtseinserweiterung umschreiben.

Gerade die bewußtsei nserweiternden Pflanzen stehen seit alters her im religiösen Zentrum vieler Völker, werden rituell eingenommen und meistens »Pflanzen der Götter« genannt. Sie können nämlich unter der sachkundigen Führung eines Schamanen oder Priesters mystische Erfahrungen auslösen und die Menschen direkt mit der Welt der Götter in Verbin dung bringen. Pflanzen und Substanzen, die derartige Kräfte entfalten können, werden Phantastika (»die Phantasie erregend«), Psychedelika (»die Seele offenbarend«), Entheogene (»die Götter enthüllend«) oder Halluzinogene (»im Geiste herumwandern«) genannt. Sie kommen überall auf der Welt vor, doch ist der Grad ihrer Verwendung unterschiedlich. »Zweifellos gibt es nirgends auf der Welt eine solche Vielfalt und eine so intensive Verwendung der Halluzinogene im kulturellen Leben der Ureinwohner wie in Mexiko«, schreiben RICHARD E. SCHULTES und ALBERT HOFMANN in ihrem gerade wieder erschienenem Buch Pflanzen der Götter.

Die mexikanische Kulturgeschichte ist ohne den religiösen und schamanischen Gebrauch der Pflanzen der Götter nicht vorstellbar. Archä ologische Funde deuten auf das hohe Alter der kultischen Verwendung. In den den kolonialzeitlichen Quellen werden sie oft genannt und z.T. detailliert beschrieben. Es gibt über hundert bewußtseinserweiternde Pflanzen in Mexiko, die bedeutsamsten sind die Zauberpilze (Psilocybe sp., Panaeolus sp.), der Peyotekaktus (Lophophora williamsii), die Winden (Turbina corymbosa, Ipomoea violacea) und die verschiedenen Stechapfelarten (Datura inoxia, Datura ceratocaula).
Das bedeutendste kolonialzeitliche Dokument der indinaischen Kultur ist eine Textsammlung des Fransikaners BERNARDINO DE SAHAGUN, der aztekische Edelleute und Gelehrte dazu brachte, mit europäischen Lettern aztekische Texte zu verfassen. In dem Kapitel, »in dem die Namen der vielen Pflanzen genannt werden, die einen verwirren, toll machen« heißt es vom Peyotekaktus:

»Dieser Peyote ist weiß und wächst nur dort im nördlichen, Mictlan genannten Gebiet. Auf denjenigen, der ihn ißt oder trinkt, übt er eine Wirkung wie Pilze aus. Auch sieht derjenige viele Dinge, die ihn ängstigen oder ihn zum Lachen bringen. Er beeinflußt einen vielleicht einen Tag, vielleicht zwei Tage, aber genauso läßt er nach. Dennoch fügt er einem Schaden zu, wühlt einen auf, berauscht einen, übt eine Wirkung auf einen aus. Ich nehme Peyote; ich bin aufgewühlt.« (SAHAGUN XI, 7)

Der spanische Arzt FRANCISCO HERNANDEZ schrieb in seiner Natur ge schich te Neu-Spaniens (1615) über den Peyote:

»Dieser Wurzel werden wunderbare Eigenschaften zugeschrieben, wenn man dem Glauben schenken will, was darüber gesagt wird. Diejenigen, die sie nehmen, bekommen die göttliche Gabe der Vorsehung und können künftige Dinge wie Propheten vorauswissen… Die Chichimeken glauben, daß die Kraft dieser Wurzel das ermöglicht«

Die Azteken nannten die nomadischen Stämme des Nordens allgemein Chichimeken. Unter diesen Völkerschaften befanden sich sehr wahrscheinlich die Ahnen der Huichol, die heute in der Sierra Madre leben, und die Tarahumara aus dem hohen Norden. Sowohl die Huichol als auch die Tarahumara haben den in die präkolumbische Zeit zurückreichenden Peyotekult bis heute bewahrt.

Die wichtigste mexikanische Pflanze der Götter neben dem Peyotekaktus ist der Pilz (Psilocybe mexicana) mit dem aztekischen Namen Teonanácatl, wörtlich übersetzt »Fleisch der Götter«. Ein weiterer von SAHAGUN gesammelter aztekischer Text berichtet über die Pilz-Rituale der Indianer:

»Das erste, was man bei derlei Zusammenkünften aß, war ein schwarzer Pilz, den sie Nanacatl nannten. Er wirkt berauschend, erzeugt Visionen und reizt zu unzüchtigen Handlungen. Sie nehmen das Zeug schon früh am Morgen des Festtages und trinken vor dem Aufstehen Kakao. Die Pilze essen sie mit Honig. Wenn sie sich mit ihnen trunken gemacht haben, beginnen sie erregt zu werden. Einige singen, andere weinen, andere sitzen in ihren Zimmern, als ob sie tief in Sorgen versunken wären. Sie haben Visionen, in denen sie sich selbst sterben sehen, und das tut ihnen bitterlich leid. Andere wiederum erschauen Szenen, wo sie von wilden Tieren angefallen werden und glauben aufgefressen zu werden. Einige haben schöne Träume, meinen sehr reich zu sein und viele Sklaven zu besitzen. Andere aber haben recht peinliche Träume: sie haben das Gefühl, als seien sie beim Ehebruch ertappt worden oder als wären sie arge Fälscher oder Diebe, die nun ihrer Bestrafung entgegensehen. So haben alle ihre Visionen. Ist der Rausch, den die Pilze hervorrufen, vorbei, sprechen sie über das, was sie geträumt haben und einer erzählt dem anderen seine Visionen.« (SAHAGUN IX)

Kaum eine andere Zauberpflanze ist so typisch für den schama ni schen und kul tischen Gebrauch wie der heilige Pilz. Die mazatekische Heilerin MARIA SABINA sagte dazu:

»Die Pilze geben mir die Macht, alles umfassend zu sehen. Ich kann bis zum Ursprung hinabblicken. Ich kann dorthin gehen, wo die Welt entspringt. Der Kranke wird gesund und die Angehörigen kommen und besuchen mich dann, um mir zu sagen, daß eine Erleichterung eingetreten ist. Sie bedanken sich und bringen mir Schnaps, Zigaretten und ein bißchen Geld mit.«

In der kolonialzeitlichen Literatur ist noch eine andere Pflanze der Götter, die Winde Ololiuqui (Turbina corymbosa), sehr gut bekannt:

»Seine Blätter sind schlank, strickartig, klein. Sein Name ist Ololiuhqui. Es berauscht einen; es macht einen wahnsinnig, wühlt einen auf, macht einen toll, macht einen besessen. Derjenige, der es ißt, der es trinkt, sieht viele Dinge, die ihn in hohem Maße erschrecken. Er ist wirklich geängstigt von der großen Schlange, die er aus diesem Grund sieht.
Derjenige, der Leute haßt, veranlaßt einen, es im Getränk und in der Nahrung zu verschlucken, um einen toll zu machen. Allerdings riecht es sauer; es brennt ein wenig im Hals. Gegen die Gicht wird es nur auf der Oberfläche aufgetragen.«
(SAHAGUN XI, 7)

Der spanische Arzt FRANCISCO HERNANDEZ schrieb in seinem Rerum medicarum Novae Hispaniae thesaurus über Ololiuqui:

»Es gibt in Mexiko ein Kraut, daß heißet Schlangenkraut, eine Schlingpflanze mit pfeilförmigen Blättern, die deshalb auch das Pfeilkraut genannt wird. Der Same dient in der Medizin. Zerrieben und getrunken mit Milch und spanischem Pfeffer, nimmt er die Schmerzen weg, heilt allerhand Störungen, Entzündungen und Geschwülste. Wenn die Priester der Indianer mit den Geistern Verstorbener in Verkehr treten wollen, genießen sie von diesen Samen, um sich sinnlos zu berauschen, und sehen dann Tausende von Teufelsgestalten und Phantasmen um sich.«

Dem spanischen Missionar HERNANDO RUIZ DE ALARCON verdanken wir die detailliertesten Berichte über den indianischen Gebrauch der Zauberpflanzen (Ololiuqui, Peyote) der späteren Kolo­nial zeit. Seine Schriften wurden 1629 unter dem Titel Traktat über die heidnischen Aberglauben, die heute zwischen den Indianischen Einge bo re nen Neu-Spaniens lebendig sind (1629) veröffentlicht. Dieses Werk wurde eine Art »Hexenhammer«, die juristische Grundlage der Hexen verfolgung in der Neuen Welt. Über den Gebrauch von Ololiuqui, der mit dem Gebrauch von Peyote gleichgesetzt wird, heißt es darin:

»Das sogenannte Ololiuqui ist ein Samen wie Linsen oder Linsenerbsen, der, wenn er getrunken wird, einem die Urteilskraft entzieht. Und das Vertrauen, daß diese unglücklichen Eingeborenen in diesen Samen setzen, ist erstaunlich, denn, wenn sie davon trinken, befragen sie ihn wie ein Orakel bei allem, was sie zu wissen wünschen, sogar die Dinge, die über das menschliche Wissen hinausreichen, wie die Gründe für Krankheiten; beinahe jeder von ihnen, der an Schwindsucht, Tuberkulose, Durchfall oder an sonst einer hartnäckigen Krankheit leidet, führt diese auf Verhexung zurück. Und um diese Probleme zu beheben, wie auch Fragen über gestohlene Dinge und Angreifer zu beantworten, lassen sie diesen Samen von einem ihrer zweifelhaften Doktoren befragen, von denen einige genau diese Aufgabe haben, nämlich den Samen zu solchen Befragungszwecken zu trinken, und diese Art von Doktor wird payni genannt – wegen dieser Aufgabe, für die er sehr gut bezahlt wird, und sie bestechen ihn auf ihre Art mit Essen und Trinken. Falls der Doktor diese Funktion ablehnt oder sich von dieser Tortur befreien möchte, rät er dem Patienten, den Samen selbst zu trinken oder eine andere Person, für deren Dienste sie genau wie für den Doktor bezahlen, aber der Doktor bestimmt für ihn den Tag und die Stunde, zu der er ihn trinken soll, und er sagt ihm, zu welchem Zweck. 

Endlich, ob es der Doktor selbst oder eine andere Person an seiner Stelle ist, um diesen Samen zu trinken, oder einen namens Peyote, der eine andere kleine Wurzel ist, und zu dem sie das gleiche Vertrauen zeigen wie zu den ersteren, schließt er sich in einen Raum ein, der üblicherweise sein Gebetsraum ist, und wo keiner hinein darf, während der ganzen Zeit der Befragung, die so lange andauert wie der Befrager nicht bei Sinnen ist, denn das ist die Zeit, in der, wie sie glauben, das Ololiuqui oder Peyote ihnen das Gewünschte eröffnet. Sobald der Rausch oder der Entzug der Urteilskraft vorbei ist, erzählt der Betroffene zweitausend Schwindel, unter welche der Teufel meistens ein paar Wahrheiten streut, so daß er sie vollkommen getäuscht oder betrogen hat. […]
Sie machen auch Gebrauch von dem Trank, um Dinge zu finden, die gestohlen, verloren oder verlegt wurden, um zu erfahren, wer sie genommen oder gestohlen hat.«

Die Verteufelungskampagne

Als die Europäer in die Neue Welt drängten, begegneten sie erst mals Schamanen, die sie abschätzig als »Zauberer« und »Schwarzkünstler« bezeichneten. Ihre Götter oder Hilfsgeister wurden als Götzen, Idole und Teufelswerk degradiert; ihre heiligen Tränke als Hexengebräu diffamiert. So heißt es in einem kolonialzeitlichen Inquisitionsschreiben von D. PEDRO NABARRE DE ISLA (erlassen am 29.6.1620):

»Was die Einführung des Gebrauchs des Krautes oder der Wurzel namens Peyote […] zwecks Aufdeckung von Diebstählen, Weissagungen anderer Begebenheiten und das Prophezeien zukünftiger Ereignisse anbelangt, so handelt es sich dabei um Aberglauben, der zu verurteilen ist, da er sich gegen die Reinheit und Unversehrtheit unseres Heiligen Katholischen Glaubens richtet. Dies ist sicher, denn weder das genannte noch irgendein anderes Kraut kann die Kraft oder ureigene Eigenschaft besitzen, die behaupteten Folgen hervorbringen zu können, noch kann irgendeines die geistigen Bilder, Phantasien oder Halluzinationen verursachen, auf denen die erwähnten Weissagungen gründen. In diesen letzten sind klar die Einflüsse und Eingriffe des Teufels erkannt, des wirklichen Verursachers dieses Lasters, der sich zuerst die natürliche Leichtgläubigkeit der Indianer und ihre Neigung zur Idolatrie zu Nutzen macht, und dann viele andere Menschen niederstreckt, die Gott nicht genug fürchten und nicht genug Glauben besitzen.«

Durch das inquisitorische Vorgehen der Kirche wurde der indianische Gebrauch der Pflanzen der Götter in den Untergrund gedrängt und seit etwa 100 Jahren wiederentdeckt.

Die wissenschaftliche Forschung

Der sicherlich bedeutendste Naturwissenschaftler, der die mexikanischen Zauberpflanzen erforscht hat, ist der 1906 geborene Schweizer Che miker Dr. ALBERT HOFMANN. Der mit zahlreichen Ehrendoktortiteln ausgezeichnete Forscher ist zwar bekannter durch die Entdeckung seines »Sorgen- oder Wunderkindes« LSD; aber gerade diese Entdeckung führte ihn direkt zu den mexikanischen Schamanen und ihren Wundermitteln. In den frühen Sechziger Jahren folgte er einer Einladung von dem Pilzforscher GORDON WASSON nach Mexiko. Dort lernte er die mazate kische Schamanin MARIA SABINA kennen und durfte bei einem ihrer nächtli chen Rituale die bewußtseinserweiternden Zauberpilze selbst probieren. Die Wirkung erinnerte den Schweizer an das LSD. Er besorgte sich daraufhin eine ausreichende Probe besagter Pilze und untersuchte sie in seinem Basler Labor. Durch mutige Eigenversuche konnte er schließlich als erster Mensch die »chemische Seele« der Zauberpilze extrahieren und der Welt die Wirkstoffe Psilocybin und Psilocin vorstellen. HOFMANN untersuchte auch die Samen der Windengewächse und konnte darin einen LSD-ähnlichen Wirkstoff entdecken. Ähnlich wie seinerzeit das LSD wurden auch die Pilz- und Windenwirkstoffe zunächst in der Psychiatrie eingesetzt.
Aber schon seit dem letzten Jahrhundert kennt die westliche Psychiatrie be wußt seins verändernde Drogen. Die erste Substanz, die in der Psy chiatrie ge testet und verwendet wurde, war das Meskalin. Es wurde um die Jahrhundertwende erstmals aus dem mexikanischen Peyotekaktus ex trahiert, chemisch aufgeklärt und synthetisiert. Man interpretierte damals die Wirkung des Meskalin auf eine gesunde Versuchsperson als Zu stand, den man sonst nur an psychopathologischen Patienten kannte. Die Idee der pharmakologisch ausgelösten »Modellpsychose« kam auf. Die Wirkung des Meskalins (und die der Pilze oder des Psilocybins) wurde als »Intoxi ka tion, toxische Ekstase, Bewußt seins trübung, Halluzinose, Modellpsychose, Drogenrausch, Emphase, Tag traum« usw. beschrieben. Verständlicher weise ist der Gebrauch von Drogen, die anscheinend patho logische Zustände auslösen, in der Psychiatrie und Psychotherapie nach wie vor umstritten.
Der Indianer kennt nicht unsere Probleme. Er muß nicht über ab strakte Definitionen nachgrübeln, braucht nicht erkenntnis theo retische Überlegungen anzustellen. Für ihn ist der Fall klar: Trance ist kein »veränderter Bewußtseinszustand«, sondern der Kontakt zur wahren Wirklich keit, die Verschmelzung oder Begegnung mit einer Gottheit oder die Reise der Seele in die Unterwelt oder jene Regionen, die jenseits der Milch straße liegen. Die erfahrene Vision ist keine Illusion oder Halluzination, sondern ein temixoch, ein »Blühender Traum«.

Die Pflanzen der Götter in der modernen Welt

Jedes Jahr im Herbst schwärmen die Pilzsammler in den Schweizer Jura. Einige suchen leckere Speisepilze, andere sammeln die »Zwergenmützen«, »Halluzipilze« oder einfach »Pilzli« genannten einheimischen Verwandten der mexikanischen Zauberpilze, die Spitzkegeligen Kahlköpfe (Psilocybe semilanceata). Obwohl der rituelle Gebrauch der heimi schen Pilze schon den Alpennomaden bekannt gewesen sein soll, wurde der modernen Pilzgebrauch doch indirekt durch die Forschungen ALBERT HOFMANNs ausgelöst. Die Kraft der einhemischen Pilze steht der ihrer mexikanischen Verwandte in nichts nach. Auch sie bewirken Visionen von anderen Wirklichkeiten, erzeugen mystische Erfahrungen und lassen in den Pilzgenießern eine tiefe spirituelle Verbindung mit der Natur entstehen. Werden sie allerdings in einer unverantwortlichen Weise verzehrt, können sie grauenhafte Horrorvisonen und angstvolle Ichauflösungen erzeugen.
Der englische Philosoph und Schriftsteller ALDOUS HUXLEY führt die religiösen Konzepte von »Himmel« und »Hölle« auf derartige bewußtseins er weiternde Erfahrungen zurück. HUXLEY experimentierte selbst aus giebig mit den mexikanischen Zauberpflanzen und ALBERT HOFMANNs Produkten. Er erkannte in diesen Erfahrungen die »Antipoden der Psyche«; sich mit ihnen auseinanderzusetzen erschien auch ihm wertvoll. In seinem Buch die Pforten der Wahrnehmung schrieb er:

»Jede Erfahrung mit Meskalin, jede in der Hypnose entstehende Vision ist einzigartig; aber alle gehören unverkennbar derselben Kategorie an. Die Landschaften, die architektonischen Gebil de, die zu Büscheln geballten Edelsteine, die leuchtenden, ver schlungenen Muster – sie sind in ihrer Atmosphäre übernatürlichen Lichts, übernatürlicher Farben und übernatürlicher Bedeutsamkeit der Stoff, aus dem die Antipoden der Psyche gemacht sind. Warum das so ist, das wissen wir nicht. Es ist eine nackte Erfahrungstatsache, die wir, ob es uns paßt oder nicht, hinnehmen müssen – genauso wie wir die Tatsache hinnehmen müssen, daß es Kängurus gibt.«

Quelle: Natürlich

http://www.christian-raetsch.de/Artikel/Artikel/Im-Rausch-der-Pflanzen-der-Goetter.html