Die Legitimation des Widerstandes

 

blog.freiheitstattangst.de

Die Demokraten wollen ihr Schandwerk vollenden. Seit nunmehr 40 Jahren sterben in Deutschland mehr Menschen als geboren werden. Doch das hiesige Staatssystem verbreitet weiterhin Optimismus, redet von “ganz normalen Schwankungen”, obwohl das deutsche Volk noch nie zuvor in der Geschichte einen solch tiefgehenden und anhaltenden Geburtensturz verzeichnete, wie unter der Herrschaft bundesdeutscher Demokraten.

So verkündete das Statistische Bundesamt am Montag in einer Pressemitteilung

https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2012/07/PD12_225_126.html;jsessionid=07BBB145B71AD2C291C723742ECDB936.cae1,

dass die Geburtenausfälle in Deutschland im Jahr 2011 einen historischen Tiefstand erreicht haben. So propagieren systembezahlte Statistiker wie Olga Pötzsch pausenlos, in dieser fatalen Entwicklung keine “düsteren” Zukunftsvisionen für unser Volk zu sehen. So heucheln uns systemgetreue “Familienforscher” wie Hans Bertram am laufenden Band vor, dass eine “aktive” Familienpolitik Zeit brauche, bis ihre Erfolge deutlich sichtbar werden würden.

Zeit? 40 Jahre? Das sind nahezu zwei Generationen, in dessen Zeitspanne die Demokraten bewusst und für jedermann einsehbar keine ernsthaften Gegenmaßnahmen gegen das Aussterben unseres Volkes ergriffen haben. Im Gegenteil: Schon 1975 beschwichtigte das Familienministerium, dass der Geburtenrückgang noch nicht so bedrohlich sei, um “bereits jetzt direkte bevölkerungspolitische Maßnahmen”

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41521215.html

einzuleiten. Und eines tritt heute noch klarer zutage als je zuvor: Unter der verantwortungslosen Herrschaft der Demokraten kann und wird es keine Bevölkerungspolitik geben, die unserem Volk das Überleben sichert.

Anstatt den Willen zum Kind zu stärken, treiben sie seit Jahrzehnten eine Selbstbestimmungsideologie voran, die die Ehe und Familiengründung zu einer rein privaten Angelegenheit macht. Anstatt vorhandene Kinderwünsche junger Deutscher auch wirksam zu fördern, – beispielsweise durch eigens eingeführte Ehestandsdarlehen, von denen pro geborenem Kind ein gewisser Betrag erlassen wird – verteilen sie die Milliarden für solche existenziellen Zwecke seit Jahrzehnten lieber in aller Welt.

Dies ist nun das Ergebnis ihrer volks- und familienfeindlichen Ordnung, der Endzustand der Demokratie, das Ganze in die Summe seiner Teile aufzulösen, den Deutschen aus seinen traditionellen Bindungen zu reißen und ihn zu einem bloßen Produzenten und Konsumenten zu machen – heimatlos, kinderlos. Vom System entwurzelte Deutsche, die von den Demokraten wie Schachfiguren von Produktionsstandort zu Produktionsstandort verschoben werden – jederzeit und jederorts durch einen Angehörigen eines fremden Volkes ersetzbar. Und so glauben die Demokraten in ihrem kosmopolitischen Wahn auch daran, dass Millionen arbeitswilliger Ausländer nur darauf warten, nach Deutschland kommen zu können, um den aussterbenden Deutschen und ein paar abgehalfterten Politikern mit hohen Pensionsansprüchen den Lebensabend zu versüßen.

Einwanderung ist keine Lösung, wie einschlägige Wirtschaftswissenschaftler unlängst nachgewiesen haben, weil die importierten Einwanderer mehr Kosten verursachen, als sie an produktiver Arbeit zum Bruttosozialprodukt beisteuern. So wird sich also auch die wirtschaftliche Lage für deutsche Familien mit Kindern weiter verschlechtern – und da Pille und legalisierte Abtreibung dazu geführt haben, dass ungewollte Kinder kaum mehr geboren werden, wird sich ohne eine politische Umwälzung auch die Geburtenrate weiter verringern. Denn ohne eine grundlegende Neubesinnung in seelisch-sozialbiologischer Hinsicht wird sich die Kinderzahl bei uns nicht mehr heben. Das deutsche Volk wird nur dann eine Zukunft haben, wenn es die lebensentscheidenden Fragen der Gegenwart erkannt und bejaht hat, und sich nach diesen Gesetzmäßigkeiten der Natur als Ganzes neu ausrichtet.

Deutschland braucht keine Zeit. Deutschland braucht eine Führung, die um den Wert ihres Volkes weiß, die ausschließlich eine Politik zu dessen Schutz und Wohl betreibt – und vor allem sofort bevölkerungspolitische Maßnahmen einleitet. Hat ein Staat doch nur so lange ein Recht auf Autorität verdient, solange er dem Volk keinen Schaden zufügt. Wenn aber ein politisches System wie die Bundesrepublik sich mittels Legislative, Exekutive und Judikative bedient, das eigene Volk seinem sicheren Untergang entgegenzuführen, dann ist unser Widerstand dagegen unumgänglich und legitim.

Die Stimme der Nation ist in jedem von uns lebendig, das Erbe unserer Ahnen, die für uns fielen im Kampf. Vor der Geschichte unseres Volkes sind 60 Jahre nur ein Augenblick. Aber der Augenblick kann, wenn die Stunde dafür reif ist, Taten losbrechen lassen, die für Jahrhunderte wirken. Unser Widerstand ist ein Widerstand aus Verpflichtung. Denn wir wissen uns in der Verantwortung eines Erbes, das es zu schützen und weiterzuentwickeln gilt, das uns nicht aus dem Fernseher, sondern aus dem Blut spricht.

 

http://brd-schwindel.org/die-legitimation-des-widerstandes/
http://www.nullrefer.com/?http://senftenberger.blogspot.com/2012/07/die-legitimation-des-widerstandes.html

KLEINE BETRACHTUNG ZUM TAGE – ÜBER TROLLE UND ANDERE MERKWÜRDIGKEITEN

Einar Schlereth
23. September 2014
Habt ihr auch manchmal die Überlegung angestellt, wer diese komischen Typen sind, die allgemein als Trolle bezeichnet werden und wie sie aussehen? Durch Zufall stieß ich auf ein passendes Porträt:

Das könnte hinhauen oder? Verbissene Leute, grün vor Neid und hundertprozentig WI-FI ‚verkabelt‘ im ganzen Haus mit modernster Technologie. Die aber trotz alledem nichts kapieren. Meiner Meinung nach brauchen die meisten nicht einmal bezahlt werden. Sie erfüllen ihre Aufgabe völlig kostenlos wie wir auch. Und sie erhalten gewiss auch viel Zuspruch und werden angefeuert, ihre wichtige Arbeit möglichst lange fortzusetzen.

Was kann man gegen sie tun? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Am besten wohl, sie nicht zu beachten.
 Aber schaut euch dies hier an:
pro-Maidan-Demo in Moskau
Ein Video dazu könnt ihr euch hier anschauen und hier einen guten Artikel dazu lesen, wie sich deren Schlagworte fast wörtlich decken mit dem Gekreische der ‚Stimme Amerikas‘. Eine göttliche Mischung aus Popen, Royalisten, Nazis – alten und neuen – , Panslavisten, Imperialisten-Kulis marschieren durch Moskau. Nur ein paar hundert Leute. Die kann man schon nicht mehr Trolle nennen. Dies ist eine andre Sorte. Solche, nur größere Demos waren auch in Kiew gang und gäbe, schon lange vor dem Maidan.
Solche Demos gab es in der Weimarer Republik massenweise und wurden von den aufkommenden Nazis immer besser organisiert, militarisiert und – bewaffnet. Anfangs mit Knüppeln, später mit Schusswaffen. Die anfangs ein ‚bisschen‘ Terror machten. Hier jemand ermordeten, dann dort. Was ganz allmählich immer mehr Morde wurden. Und NICHT EIN EINZIGER TÄTER wurde zur Verantwortung gezogen. Sie wurden im Gegenteil von dem Staat, der Justiz und den Medien geschützt. Genau wie im Frühjahr auf dem Maidan. Bis es zum großen Knall kam. In Berlin 1933, als der Anstreicher vom Reichspräsidenten Hindenburg höchstpersönlich die Macht übergeben bekam, und 2014 in Kiew, als man die Macht ohne große Umstände und Zeremonien an sich riss.
Nochmal: Was also tun? Ehrlich gesagt, ich weiß nicht recht. In die Klapsmühle stecken? Bloß nicht. Verbieten? Bloß nicht. Das verlangt regelmäßig eine gewisse Sorte von ‚Linken‘, die nicht bedenken, dass sie die ersten sein werden, die im Irrenhaus oder Gefängnis landen werden. Andererseits wissen wir ganz genau, dass dieser Pöbel, wenn er an die Macht kommt, uns alle, die nicht seiner Meinung sind, um einen Kopf kürzer macht. Wir wissen auch genau, dass dieser Pöbel ein Instrument der bürgerlich/ kapitalistisch/imperialistischen Diktatur ist (nun ja, das wissen leider nicht so viele), was eigentlich leicht einsehbar ist, wenn man sieht, wie er von den Machtinstrumenten des Staates gehätschelt und beschützt wird, aber NIEMALS uns beschützt. Und dennoch haben die Leute damals in Berlin und vor kurzem in Kiew zugeschaut (zur Ehre der Ukrainer muss man sagen, dass sich eine ganze Menge Leute gewehrt haben) und gewartet, dass es so weit kommt. Diese Wartezeit ist wichtig für den ‚bürgerlichen‘ Staat (Diktatur). In dieser Wartezeit wird die schweigende, wartende Menge unisono bearbeitet von allen den Medien Tag und Nacht. Sie wird berieselt und ihre primitivsten Instinkte werden hochgekitzelt, bis sie sich in eine grölende, heulende, tobende Menge verwandelt – in genau das Instrument, das für Faschisten unabdingbar ist. Das ausführende Mordinstrument.
Dieses Szenario konnten wir seit Berlin (und schon lange vorher in Italien und Spanien) immer wieder beobachten. Dies ist das Strickmuster der USRAEL/NATO Rassisten und Imperialisten überall in der Welt. Von Djakarta bis Santiago de Chile bis Tripolis und Abidjan (Elfenbeinküste). Allein an diesen vier Orten hat dieses Szenario ein paar Millionen Menschen das Leben gekostet. Und wir wissen genau, wie die meisten Menschen auf derlei Informationen reagieren: Jaja, ABER … Und dann kommen sie mit den althergebrachten Medien-Lügen über Lenin, Stalin und Mao. Als würden sie sich ehrlich um die Opfer, die angeblichen, Sorgen machen. Solchen Menschen sind Opfer völlig ohne Bedeutung. Es sind Zahlen, Statistik, nichtssagend. Diese Leute sind Schwätzer, die niemand ernst nehmen sollte.

Nochmal: Was also tun? Der Volksmund würde sagen: Gebt ihnen eine gehörige Abreibung und eine reelle Arbeit. Die Gefühlvollen werden sofort schreien: Aber nein doch, das kann man nicht machen. Also wollt ihr abgemurkst werden? UFF. Pause. Aber bei rechter Überlegung ist dies tatsächlich die einzige Möglichkeit, der einzige Ausweg. Sogar ohne die Abreibung. So ist man unmittelbar nach der Oktoberrevolution in Russland und auch in China vorgegangen. Nein, sicher nicht immer ohne eine Abreibung. Wie nach jeder Revolution wird von dem Jahrhunderte lang geknebelten Volk auch Rache geübt. Aber das ist ein Strohfeuer, das schnell verraucht. Es gibt Beweise, dass das Volk nicht im entferntesten so blutrünstig ist wie die ‚Herren‘. In den deutschen Bauernkriegen wurden ein paar hundert Adelsmännder und Pfaffen erschlagen. In der Großen Französischen Revolution wurden ein paar Tausend Adlige, die wirkliche Verbrechen begangen hatten, hingerichtet. Aber die Sieger haben wie die Berserker gewütet und hunderttausende Menschen abgeschlachtet.

Aber bitte, stellt euch das Folgende vor. In beiden Ländern, in Russland und in China, gab es nach einem endlosen Krieg mit Millionen und aber Millionen Opfern ungezählte Obdachlose, heimatlose Kinder, Voll- und Halbwaisen, Alkoholisten in Russland, Opiumsüchtige in China, ein riesiges Lumpenproletariat, Huren, Zuhälter, Verbrecher jeder Art. Was wurde getan?

Sie alle bekamen eine Arbeit zugeteilt und eine große Umerziehung wurde begonnen. Dass für alle diese Millionen nicht die richtigen Erzieher fix und fertig bereitstanden, dürfte klar sein. Aber es war der Wille da, diese Menschen weder zu töten, noch zu foltern, noch zu misshandeln. Sie sollten umerzogen werden und das ist in Millionen Fällen geglückt. Alkoholismus und Drogensucht konnten dramatisch verringert werden und definitiv die Kriminalität. In beiden Ländern wuchs ein ungeheurer Optimismus, ein Glaube an den Menschen, an eine bessere Zukunft, die man gemeinsam schaffen wollte.
DIES ALSO IST EIN WEG!
Wie das allmählich den Bach runterging und wer daran die größte Schuld trug, ist ein anderes Thema, das ich bei Gelegenheit behandeln werde.

Nun zu einer Merkwürdigkeit, die beinahe lustig ist. Nun ja, für manche sicherlich nicht. Aber für viele. Die Wettervorhersagen! Die haben in diesem Jahr alle Rekorde geschlagen. Ich habe auf meinem Blog einen Wetterdienst, der gleichzeitig die Vorhersagen der staatlichen schwedischen SMHI, die vor allem auch die Seefahrt im Skagerak, der Ostsee und dem Baltischen Meer bedient, sowie der norwegischen Yr und der finnischen FMI bietet. Die Male, dass die Vorhersagen einigermaßen stimmten, kann man an den fünf Fingern zählen. Sie stimmen in dem jeweiligen Augenblick – wie jetzt, wo sie 7° C Außentemperatur und Sonnenschein anzeigen. Aber das ist ja klar, weil sie dann nur aus dem Fenster schauen müssen. Ich meine jedoch die Vorhersagen für zwei, drei oder zehn Tage. Für gestern sagten zwei Dienste bedecktes Wetter an, der dritte bedeckt plus 2 mm Niederschlag. Nun es wurde bedeckt plus 18 mm Niederschlag. Für heute wurde bedeckt gemeldet und FMI gab als Mindesttemperatur 0° C an. Es wurde 1° C. Noch mal Glück gehabt. Bohnen und Zucchini sind noch einmal davongekommen. Aber heute ist strahlender Sonnenschein und kaum eine Wolke weit und breit. Vor zwei Wochen sagten sie für eine ganze Woche bedecktes Wetter voraus, aber es wurde eine Woche sehr schönes Herbstwetter.

Meistens bieten sie ja Alternativen an. Der eine sagt dies, der andere das, und dann kann man immerhin wählen, was einem am besten gefällt. Dies sorgt jedenfalls für ausgiebiges Gesprächsthema in unserem Sauna-Klub, in dem Bauern, Arbeiter, Fuhrunternehmer und Pensionäre sitzen. Für die Bauern- und Waldarbeiter ist das sicher nicht immer lustig. Wenn sie sich etwa auf das Heumachen einstellen und dann ein kräftiger Regenguss statt Sonne kommt. Oder so viel Regen, dass sie mit ihren Maschinen nicht in den Wald reinkommen. Für uns andere bringt es höchstens mal Ungelegenheiten.

Aber man fragt sich halt doch, wie so etwas möglich ist. In diesen drei Diensten sitzen doch mindestens ein paar hundert Experten, deren Lohntüten erheblich dicker sein dürften als die der Arbeiter in der Sauna. Würden Automechaniker oder Elektriker sich so viel Pfusch erlauben, dass das reparierte Auto nur ein Röcheln von sich gäbe oder dem Hausbesitzer, gleich nachdem der Elektriker fort ist, die Sicherungen um die Ohren flögen, hätte das doch bestimmt Folgen. Nicht so in den Wetterdiensten. Die prognostizieren und prognostizieren immer weiter und es geht immer und immer wieder daneben.
Es ist wohl so, wie die Alemannen vor fünfzig Jahren in Freiburg/Bg. immer sagten bei allem, was schief ging: Däs isch d’r ATOM!

Ukraine: Investoren bereiten sich auf Staats-Pleite vor

Den Anlegern an den internationalen Kapitalmärkten dämmert langsam, dass die Ukraine pleite ist: Sie bereiten sich auf einen Schuldenschnitt vor. Misslich für den europäischen Steuerzahler ist die Tatsache, dass die Ukraine vermutlich mit europäischen Steuergeldern gerettet werden muss. Bundeskanzlerin Merkel sorgt sich bereits um die Gasversorgung im Winter.

Die ukrainische Anleihe mit Laufzeit bis 2023 wurde am Dienstag auf dem niedrigsten Kurs-Niveau seit Anfang Mai gehandelt. (Grafik: <a href="http://www.ariva.de/XS0917605841/chart?boerse_id=1&amp;t=quarter" target="_blank">ariva.de</a>)

Angesichts wachsender Zweifel an der Tragfähigkeit der Schuldenlast der Ukraine sind Anleihen des Landes unter Verkaufsdruck geraten. Ein 1,2 Milliarden Dollar schwerer Schuldtitel mit Laufzeit bis 2023 wurde am Dienstag auf dem niedrigsten Kurs-Niveau seit Anfang Mai gehandelt. Den Investoren wird nach Ansicht von Experten die schwierige Lage des Landes zunehmend bewusst. Die Wirtschaft wird 2014 Schätzungen der Zentralbank zufolge um bis zu zehn Prozent schrumpfen. Die Waffenruhe in dem von einem Separatisten-Aufstand erschütterten Osten der Ukraine könnte zugleich den Weg für eine Umschuldung frei machen, sagte Ökonom David Spegel von BNP Paribas der Nachrichtenagentur Reuters.

Ökonomen verweisen darauf, dass trotz eines Kredits des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Höhe von 17 Milliarden Dollar und weiterer Kreditzusagen des Westens der Schuldenstand des Landes wegen der tiefen Wirtschaftskrise immer bedrohlicher wird. Falls es zu einem Schuldenschnitt kommen sollte, müssten private Investoren wohl stärker bluten, warnt Analyst Tim Ash von der Standard Bank. Bei einem im Fachjargon ‘Haircut’ genannten Schuldenschnitt müssen Anleger auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten. An den ukrainischen Anleihemärkten ist derzeit laut Analysten über alle Laufzeiten hinweg ein Schuldenschnitt in Höhe von rund 20 Prozent in den Preisen bereits vorweggenommen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel sorgt sich um die Energieversorgung in der Ukraine. Hintergrund ist der Gas-Streit zwischen Russland und der Ukraine. Mit Blick auf den nahenden Winter sagte sie am Dienstag beim Industrietag in Berlin: «Deshalb eilt die Zeit hier auch.» An diesem Freitag werden die Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew unter Vermittlung von EU-Energiekommissar Günther Oettinger in Berlin fortgesetzt. Russland und die Ukraine streiten unter anderem über den künftigen Preis, den Kiew für russisches Gas bezahlen muss. Über die Ukraine wird auch ein Großteil des russischen Exportgases nach Europa geleitet. Oettinger hatte bereits vor einiger Zeit angekündigt, dass die europäischen Steuerzahler die Rechnungen bei Gazprom bezahlen sollten.

Sollte es tatsächlich zu einem Schuldenschnitt der Ukraine kommen, werden die europäischen Steuerzahler vermutlich einen gut Teil der Last tragen müssen. Durch das kürzlich von der EU und der Ukraine ratifizierte Assoziierungsabkommen ist der EU eine Verpflichtung erwachsen, eine finale Staatspleite der Ukraine zu verhindern. Russlands Präsident Wladimir Putin befindet sich dagegen in der komfortablen Lage, zu wissen, dass die europäischen Steuerzahler die Rechnungen für den Staatskonzern Gazprom bezahlen dürften, um einen Crash zu verhindern.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/09/23/ukraine-investoren-bereiten-sich-auf-staats-pleite-vor/

Illuminati: Daemon est Deus inversus

„Du sollst den Glauben an die Menschheit nicht verlieren. Die Menschheit ist ein Ozean; auch wenn ein paar Tropfen des Ozeans schmutzig sind, so wird davon nicht der ganze Ozean schmutzig.“ Mahatma Gandhi
Von: Ursula Seiler
Die Illuminaten sehen sich selbst als die Nachkommen der gefallenen Engel, deren Herr Luzifer sei.
Die Wurzeln der Illuminaten sollen, so will es deren geheime Geschichtsschreibung wissen, im Garten Eden liegen. Genauer in einer Bruderschaft der Schlange, welche schon existiert haben soll, als die Menschheit noch nicht aus ihrem irdischen Paradies vertrieben worden war.[1] Aus der Sicht der Illuminati war Luzifer ihr Gott und Jahwe der Gott der übrigen Menschheit. Ihrer Meinung nach war es Luzifer, welcher der Menschheit das okkulte Wissen schenkte, während Jahwe dieses der Menschheit eifersüchtig vorenthielt. Jahwe wollte die Menschheit kontrollieren und ihr den freien Willen nehmen. Auf diese Weise entwickelte sich der Luziferianismus und wurde bis auf den heutigen Tag von den Geheimgesellschaften praktiziert. So erzählen es sich die Illuminaten.Eine Bestätigung dafür findet man im Alten Testament der Bibel, das nicht etwa christlichen Ursprungs ist, sondern jüdischen. Das Alte Testament geht auf die Kabbalah zurück, welche im 6. Jahrhundert v. Chr. als eine Abweichung des Judaismus entstand und welche babylonische Magie mit Astrologie verband.

Die Illuminati behaupten, daß sie von den „gefallenen Engeln“ abstammen, von welchen sie angeblich die „Alte Weisheit“ gelehrt bekamen – auch bekannt als Kabbalah. Diese „Gefallenen Engel“ werden im Buch Genesis der Bibel[2] erwähnt und Nephilim genannt, oder „Söhne Gottes“, welche auf die Erde niederstiegen und sich durchHeirat mit den Erdenmenschen vermischten. Christliche Interpretationen sprechen bei der Übersetzung beschönigend von „mächtigen Menschen“. Apokryphe jüdische Texte hingegen erklären, daß es sich um Luzifer und seine Legionen handelte,[3] welche aus dem Himmel fortgejagt worden waren und sich Frauen von den Nachkommen Kains nahmen. Sie brachten laut der Bibel eine Rasse hervor, die sich Anakim nennt.

Gemäß den Illuminati sind es diese Wesen aus einer anderen Welt, welche die Menschheit erstmals mit den okkulten Künsten bekannt machte – einschließlich Astrologie, (schwarze) Magie und Alchemie.

Aus jener anfänglich erwähnten, ursprünglichen Bruderschaft der Schlange, die sich aufgrund interner Machtspiele und Querelen in verschiedene Logen aufgespalten hatte, sollen auch einige der heute bekannten Geheimgesellschaften hervorgegangen sein – unter anderem die Freimaurer, die Tempelritter, die Ritter von Malta, die Skulls & Bones und andere mehr. Auch wenn die Freimaurer in den blauen Graden als christlich erscheinen, so sind es die geheimen Hochgrade nicht, und der 31., 32. und 33. Hochgrad ist bekennend luziferisch.

Noch über diesen Hochgraden ist der Orden der Illuminati angesiedelt, dessen erklärtes Ziel die Weltherrschaft ist. Der Journalist Wes Penre schreibt dazu: „Weishaupt plante, die Welt zu übernehmen, und er verfaßte ausgeklügelte Strategien, um eine Eine-Welt-Regierung und eineNeue Weltordnung hervorzubringen. All dies wurde in den sogenannten Protokollen der Weisen von Zion festgehalten, welche vermutlich von Lionel Rothschild verfaßt worden sind, als Entwurf für die Neue Weltordnung. Einige Leute sagen, diese Dokumente seien eine Fälschung. Es spielt keine Rolle, wer sie geschrieben hat; wenn man sie liest, erkennt man, daß sie eine erstaunlich genaue Vorlage für das Programm der Illuminati liefern, und daß alles darin enthaltene sich so schon ereignet hat oder sehr bald ereignen wird. Wenn ein Dokument genau beschreibt, was tatsächlich geschieht, kann man es kaum eine Fälschung nennen.“

Wer ist Luzifer?

Wer sich mit der langen Geschichte der Geheimgesellschaften beschäftigt, wundert sich irgendwann, wie einige der erhabensten Geister der menschlichen Geschichte – beispielsweise George Washington, Wolfgang Amadeus Mozart, Leonardo da Vinci – Mitglieder von Bruderschaften gewesen sein konnten, die heute als die Brutstätte allen Übels betrachtet werden müssen. Wie geht das zusammen? Waren sie alle nur scheinbar gut? Und wie konnten sie das sein, wo doch ihre Früchte noch heute eine wunderbare Ernte bilden? Und hieß es nicht, daß man den Menschen an seinen Früchten erkennen wird? Und zugleich finden sich überall Belege dafür, daß diese alten Logen Luzifer als ihren Herrn betrachteten?

Die Lösung des Rätsels liegt in der Figur Luzifers. Er ist im Grunde janusköpfig. Denn während die alten Kabbalisten in ihm den dunklen Gott Baal verehrten, der sie die ebenso dunkle Seite der Magie gelehrt hatte, gibt es auch ganz andere Definitionen und Sichtweisen Luzifers.

Die uralte esoterische Philosophie bezeichnet als Luzifer jenen Aspekt der göttlichen Dreifaltigkeit, welcher der Weisheit entspricht, dem „Geist“ Gottes. Helena Blavatsky schreibt im Buch Geheimlehre[4] „…im Altertum und in Wirklichkeit ist Luzifer oder Luciferus der Name der englischen (= Engels-) Wesenheit, welche dem Lichte der Wahrheit, sowie dem Lichte des Tages vorsteht.“ Blavatsky fügt an, daß dieser „heilige Geist“ laut dem Evangelium der Pistis Sophia im Planeten Venus[5] oder Luzifer wohnt.

Hier ist Luzifer also nichts weiter als eine Bezeichnung für das göttliche Licht, die göttlich intelligente Energie, die das ganze Universum durchströmt. Daher auch sein Name: das lateinische Wort „Lucifer“ bedeutet der „Lichtträger“. Wie aber konnte Luzifer nun zu einem bösartigen Dämon verkommen?

Indem der Mensch sich entschied, böse zu sein!Denn es ist der Mensch, welcher diese Energie, auch Astrallicht oder Akasha genannt, stündlich, minütlich, sekündlich mit seinen Gefühlen, Gedanken, Worten und Taten qualifiziert – entweder zum Guten oder zum Bösen! Die Menschheit hat den „Teufel“ geschaffen, indem sie „Luzifer“ zwang, böse zu werden und in der Schwingung zu „fallen“. Und so kann „Luzifer“ beides sein: Gott oder Satan – je nachdem, wie wir denken, fühlen, sprechen und handeln. Blavatsky drückt es so aus: „Luzifer ist göttliches und irdisches Licht, der ‚heilige Geist’ und ‚Satan’ zu ein und derselben Zeit“, denn „es ist die Menschheit, welche zur ‚Schlange der Genesis’ geworden ist (…) welche so zur Mutter der Götter und Teufel zu ein und derselben Zeit wird“, je nachdem, ob sie gütig und segensreich wirkt, oder aber durch frevelhafte Taten die schattenhaften Kräfte an sich zieht, welche töten und zerstören. Erst erschuf der Mensch die feinstofflichen Dämonen durch seine eigene Schlechtigkeit – danach benutzte er sie für seine niedere Magie, rief sie in Riten herbei und beschwor sie, seine selbstsüchtigen Begierden und Wünsche zu erfüllen… womit er sich wiederum von ihnen abhängig machte, ja ihnen seine Seele verkaufte.

— Ende des Artikelauszugs —

 

Wie Brüssel die nächste deutsche Kasse plündert, wann „Propaganda“ verboten wird, und von wo aus das alles viel schöner aussieht

Der Wochenrückblick mit Hans Heckel

Zeichnung: Mohr

Da sind wir uns ja wohl alle einig: Europa muss sozialer werden. Sozialer heißt: gleicher. Die soziale Ungleichheit schreit zum Himmel. Dieser Tage haben sich die EU-Finanzminister unter italienischem Vorsitz zusammengerauft, um diesen Skandal endlich abzustellen.

Bei ihrem Treffen in Mailand haben sie das nächste Großprojekt zur europäischen Umverteilung auf den Weg gebracht – die Europäische Arbeitslosenversicherung. Derzeit hat jedes Land seine eigene Versicherung, was große Ungerechtigkeit schafft. In Rumänien bekommt ein Arbeitsloser im ersten Jahr durchschnittlich nur 108 Euro pro Monat. Die Griechen zahlen kaum oder gar keine Beiträge in ihre Arbeitslosenversicherung ein, weshalb sie im Falle des Falles auch kaum etwas bekommen, die Armen. Die Deutschen hingegen zahlen massiv ein, weshalb sie auch mit die höchsten Arbeitslosengelder ausgezahlt kriegen.

In Italien dagegen erhalten überhaupt nur 16 Prozent der Kurzzeiterwerbslosen Geld aus der Solidarkasse. Das liegt daran, dass die meisten gar nicht sofort arbeitslos gemeldet werden, sondern zunächst ein Übergangsgeld vom letzten Arbeitgeber erhalten.

Die italienischen Arbeitgeber würden diese Kosten gern loswerden. Verständlich. Sie pochen auf mehr Solidarität. Die Bundesrepublik ist (wegen der hohen deutschen Beiträge, aber das tut nichts zur Sache) schließlich das einzige Land, in dem die Arbeitslosenversicherung auf Milliarden Euro schweren Rücklagen sitzt.

Die, das ist erst einmal das Hauptziel, gilt es, in die anderen EU-Länder umzuverteilen, um das Arbeitslosengeld anzugleichen. In Rumänien oder Ungarn hätten Arbeitslose nach der Angleichung viel mehr Geld in der Tasche als die Masse ihrer arbeitenden Landsleute. Viele würden mit dem Arbeiten vermutlich einfach aufhören. Das könnte zu Problemen in der Staatskasse führen, denn wer nicht mehr arbeitet, der zahlt auch keine Steuern mehr.

Ach, sagt Brüssel, macht nichts. Wie für alles andere haben wir dafür eine verheerende Lösung parat: Der neue EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will groß in „Euro-Bonds“ einsteigen. Damit werden für die Schulden, die ein Land aufnimmt, alle Länder haften müssen. Griechen oder Italiener könnten dann Schulden aufnehmen, für die vor allem die deutschen Steuerzahler geradestehen müssten.

Juncker schießt gleichzeitig schon seit Jahren gegen jede „strikte Sparpolitik“, sprich: Den Ländern solle es mit den Euro-Bonds auch grenzenlos ermöglicht werden, nach Herzenslust Schulden auf die deutsche Kappe zu machen. Der deutsche EU-Parlamentspräsident Martin Schulz unterstützt Junckers Forderungen übrigens nach Kräften.
Auch von einer anderen Flanke kann die EU erfreuliche Fortschritte melden. Das EU-Parlament hat das „Assoziierungsabkommen“ mit der Ukraine mit 535 zu 127 Stimmen ratifiziert. Aus Rücksicht auf Russland soll das Abkommen zwar erst 2016 in Kraft treten. Doch Kiews Präsident Petro Poroschenko lobte den Vertrag bereits als „ersten Schritt“ seines Landes in die EU.

Die Ukraine hat doppelt so viele Einwohner wie Rumänien, ist dafür doppelt so arm und mindestens noch einmal so korrupt. Auf die deutschen Steuer- und Beitragszahler kommen also ungeahnte neue Chancen zu, noch mehr europäische Solidarität zu üben. Irgendwann arbeiten wir für gar nichts anderes mehr, wunderbar.

Übrigens: Es sollen nicht bloß die Geldflüsse für Arbeitslose vereinheitlicht werden, auch die nationalen Arbeitslosenverwaltungen will Brüssel „synchronisieren“ und eine europäische Arbeitsagentur schaffen. Was die deutsche Arbeitsagentur bisher (nicht) geleistet hat, soll demnach mithilfe der bekanntermaßen sagenhaft effizienten Verwaltungen von Griechenland, Portugal oder Bulgarien noch besser gemacht und in einer gigantischen Brüsseler Behörde zusammengefasst werden mit einheitlichen Verfahrensvorschriften für alle. Das helfe Europa, „die Arbeitsmärkte effizienter zu machen und Menschen schneller in Arbeit zu bringen“, bescheinigt uns ein von der EU bestellter Experte.

Na? Sind Sie bereits in Schnappatmung gefallen? Haben eine Kerbe in die Tischkante gebissen? Eine Vase durchs geschlossene Fenster geschleudert?
„Focus“-Kommentator Uli Dönch nennt die Garde um   Juncker, Schulz und deren Komplizen eine neue „Achse des Bösen“, eine Bande von Schurken also. So offenkundig erscheint ihm mittlerweile deren Begehr, Europa und insbesondere Deutschland wirtschaftlich und sozial in Schutt und Asche zu legen.

„Achse des Bösen“! Darf er das überhaupt schreiben? Leider ja, aber vielleicht nicht mehr lange. Wie ein Bundestagsabgeordneter der Linkspartei aufgedeckt hat, wirkt das Auswärtige Amt auf EU-Ebene darauf hin, mehreren russischen Journalisten Berufs-, sprich: Veröffentlichungsverbot zu erteilen, weil sie „Putin-Propaganda“ betrieben.
Eine solche Regelung ließe sich gewiss noch ausdehnen. Beispielsweise auf deutsche Journalisten, die „Anti-EU-Propaganda“ fabrizierten.

Der renommierte Autor Michael Klonovsky antwortete auf den Vorstoß zum Veröffentlichungsverbot mit einem feurig-verächtlichen „Heil Hitler, meine Herren!“ Auf diese Weise erinnert er uns daran, in welcher Epoche es westlich der Werra zuletzt solche Verbote gegeben hat. Auch derlei Erinnerungen sollten verboten werden. Und wenn unsere Hirne eines Tages gänzlich von kritischen Gedanken leer- und mit der offiziellen „Wahrheit“ vollgepumpt sind, können wir sogar die Erinnerung an das Verbot verbieten.
Die Zerstörung Europas macht indes nicht bloß wirtschaftlich und sozial, sie macht auch emotional beachtliche Fortschritte. In Ländern wie Spanien, Portugal oder Griechenland, wo die Deutschen vor Kurzem noch sehr beliebt und vor allem hoch geachtet waren, sind wir heute nur noch verhasst. Bravo EU, bravo Euro.

Nun wollen wir aber nicht alles immer so negativ sehen! Um die lichten Seiten des voranschreitenden Wahnsinns erkennen zu können, muss man nur die Perspektive wechseln.
Aus globaler, sagen wir „bilderbergischer“ Sicht nimmt sich das Ganze nämlich fabelhaft aus. Europa wird nach und nach zum chaotischen, wehrlosen Freigehege für international agierende Machtkartelle, die sich bei „Bilderberg“-Konferenzen und ähnlichen Treffen koordinieren.

Der Plan gelingt auch und gerade deshalb so gut, weil mit den Maßnahmen vor allem das einzige Land getroffen wird, das das Zeug zu einer Art europäischer Führungsmacht hätte: Deutschland.

Dem Land wird planmäßig der Lebenssaft abgesogen. Die EZB zerstört unsere Ersparnisse, nachdem unsere D-Mark schon beseitigt wurde. Die Früchte unserer Arbeit verschwinden im Moloch riesiger EU-Schlunde, in denen sich Lobbyisten mit Hilfe gigantischer Bürokratien hemmungslos bedienen. Und nun geht es auch noch, zum Dessert sozusagen, an unsere Sozialkassen. Die funktionieren nämlich noch halbwegs. Aber das kann man, wie gezeigt und nun offiziell angestrebt, ebenfalls ändern.
Mit seinen Nachbarn wird das ausgelaugte, zu Boden gestreckte Deutschland am Ende nur noch in Wut und Zwietracht liegen. Nach unserer Plünderung werden wir das bestgehasste Land Europas sein, viel zu schwach und zu isoliert, um irgendetwas anführen zu können.

Die schwächeren EU-Länder werden bis dahin mit deutschem Geld gewissermaßen „sediert“, auf dass sie sich nicht reformieren und besinnungslos auf das Niveau eines maroden Schwellenlandes hinab dämmern. Wofür sie natürlich uns die Schuld geben werden. Am Ende könnte Europa wohl so etwa werden wie „Groß-Moldawien“: ein Paradies für gewissenlose Geschäftemacher und moralfreie Bilderberg-Strategen mit ihren korrupten Politikern.

Jemen im Aufruhr und Saudis fürchten, von der ISIS in die Zange genommen zu werden

Gerade kommt die gute Nachricht, dass ein von der UNO vermitteltes Einverständnis erzielt worden ist, unter Einbeziehung aller Parteien, Houthis, Sunnis, Sezessionisten und Islamisten, nachdem die Houthis die Hauptstadt gestürmt hatten. Ein Waffenstand mit sofortiger Wirkung wurde ebenfalls geschlossen. Damit fällt hoffentlich auch die Mordkampagne des Nobelpreisträgers ins Wasser.

Nun zum Artikel: Einerseits sind die Leute vom ‚Conflict Forum‘ (ehemalige Großkopfete in der US-Regierung)  wohl recht gut informiert, halten aber andererseits wichtige, jedoch unpassende Informationen zurück. Kein Wort über Obamas Drohnen-Privatkrieg gegen ‚al Qaida‘ im Jemen, die auch von ihnen in Anführungsstriche gesetzt wird, aber im drauffolgenden Satz wird wieder getan, als gäbe es sie doch. Auch kein Hinweis darauf, dass auch der Interims-Präsident Hadi auf massiven Druck der USA sein Amt durch eine gefälschte Wahl gewann. Und überhaupt ist der ganze letzte Absatz völlig schwammig. Diese sogenannte ‚al-Qaida‘ fällt plötzlich vom Himmel und wird in keiner Weise näher bestimmt. Jedenfalls hat es den Anschein, als ob sowohl die Saudis als auch die Amis an Einfluss verlieren.

Jemen im Aufruhr und Saudis fürchten, von der ISIS in die Zange genommen zu werden
Kommentator von Conflicts Forum Weekly
15. September 2014

Der Premierminster ist zurückgetreten; die Regierung ist entlassen worden; Sanas Straßen sind mit zehntausenden Houthi-Demonstranten und ihren Sunni-Alliierten gefüllt; die Straßen sind blockiert und der Interims-Präsident Abed Rabbo Hadi sieht entschieden angegriffen aus und seine Vorschläge, die Krise zu lösen und eine neue Regierung zu bilden, sind von den Demonstranten „als unzureichend“ zurückgewiesen worden. Houthi-Sprecher sagten, dass der rituelle „Schrei“ von den Dächern Sanas am Donnerstag abend, die „dritte Phase der Eskalation“ einleiten würde und ihre komplette Ablehnung der Benzinpreiserhöhung (wie üblich Teil eines IWF-‚Reform‘-Programms) und der ‚korrupten Regierung‘ bedeute.

Kurz, die Hadi-Stammes-Gruppierung der Houthi (genannt nach Hussein al-Houthi, der von der Regierung 2004 getötet wurde – zu Beginn des 6-jährigen Krieges gegen den Versuch von Präsident Saleh, die Bewegung zu zerschlagen) hat eine bemerkenswerte Wiedergeburt erlebt, ein Erneuerung, ausreichend für die Bewegung, die Herrschaft über Nordjemen errungen zu haben (die Gounvernate Sa’ada und Amran – und effektiv auch die Hauptstadt, obwohl sie nicht versuchten, Sana einzunehmen – bislang). Die Zaidi-Shiiten sind eine bedeutende Gemeinde in dem überwiegend sunnitischen Jemen (sie stellen 40 -45 % der Bevölkerung) und bilden eine solide Majorität im nördlichen Hochland, einschließlich der Sanaa-Region. Sie sind eine Schlüssel-Komponente der Proteste, die Präsident Saleh 2004 stürzten.

Trotz der Behauptungen, dass die Houthi eine Regierungs-Übernahme wünschen oder einen Militärcoup planen, ist die Bewegung sorgfältig darauf bedacht gewesen, ihre Forderungen nicht zu überziehen. Sie fordert nicht, die Regierung zu führen (sie will nicht einmal Ministerposten für sich). Sie fordert nur, dass die Erhöhung der Benzinpreise von 15 % zurückgenommen wird und die Preise auf den Stand von vor 2011 gebracht werden, und dass die Pläne der Regierung einer Föderation von sechs Regionen aufgegeben werden. Sie weisen auch die Initiative des Interims-Präsidenten Hadi zurück, eine Einheitsregierung zu bilden, in der er alle wichtigen ’strategischen‘ Kabinett-Minister ernennt, aber mit Vertretern der Sezessionisten im Süden und auch den Houthis. Für die meisten Demonstranten ist Hadis Initiative nur „mehr vom selben“ und daher nicht akzeptabel. Die Zurückhaltung der Houthi hat die Basis der Proteste verbreitert, obwohl ein Stamm, der Hadi-loyal ist (die Harith) in den Straßen von Sana für den Präsidenten demonstrierte.

Die Houthis haben diese Position von ‚Königsmachern‘ in Sana erreicht, nachdem sie Salehs Anstrengungen, das von den Houthi dominierte Sa’ada-Gouvernat zu ‚wahabisieren‘ (indem sie die Zaidi-Imame rauswarfen und sie mit Wahhabi-orientierten Predigern ersetzten), und nachdem sie 2009 einen Angriff von Saudi-Grenztruppen zurückschlugen (Berichten zufolge den Saudis schwere Verluste zufügten), und nachdem sie die an der Moslem-Bruderschaft orientierte Islah-Partei besiegten, die jetzt von eingeweihten Kommentatoren als politisch gebrochen angesehen wird.

Die Houthis (oder Ansar Allah sind Teil der Shia-Zaidi) glauben, dass die Moslems nur von ihren Imamen regiert werden sollten, wie es seit mehr als 1000 Jahre der Fall war – eine Regel, die erst 1962 beendet wurde. Die ideologischen Differenzen zwischen Zaidis und der Sunni Shafi’i Majorität sind jedoch nicht groß. Beide Sekten lebten harmonisch zusammen und beteten in denselben Moscheen Jahrhunderte lang und viele Shafi’i Sunnis stehen auf Seiten der Houthi in ihrer Abneigung gegenüber den Moslembrüdern (Islah) und den Salafisten.

Die Saudis fürchten, dass die Houthis – indem sie effektiv die Übergangsregelungen beseitigten, die Jemen von der Gruppe der sechs Golfstaaten aufgezwungen worden waren , wodurch die Fortführung der alten Saleh-‚Ordnung, aber unter einem neuen Interims-Präsidenten möglich wurde – die Instabilität verstärken, die Verpflichtung der Regierung, anti-Saudi-Elemente zu bekämpfen schwächen werden und den Da’ish erlauben werden, im Jemen Platz zu finden, wodurch diese die Saudis vom Irak auf der einen Seite und vom Jemen auf der anderen in die Zange nehmen könnten.

Hinter dieser Angst liegt noch ein Kummer der Saudis, dass die Houthi-Kampagne die sorgfältig eingeführten Saudi-Strukturen der Unterstützung (auch finanziell) in den vergangenen Jahren beseitigen. Und dass außerdem das Houthi-Durchsetzungsvermögen und anti-Regierungs-Gefühl wahrscheinlich die (Shi’i ‚Severner‘) Ismailis (die in dem strategischen Grenzland sitzen, das früher zu Jemen gehörte, aber von den Saudis „genommen“ wurde) aufhetzen könnten, diesen neuen Houthi-Aktivismus nachzuahmen.

Die Salafisierungs-Kampagne im Norden (von den Saudis unterstützt) ist von den Houthis bereits zunichte gemacht worden (obwohl es noch aktive andere pro-Saudi und pro-Katar Salafisten Bewegungen an anderen Orten gibt); Islah, die auch von gewissen Leuten in Saudiarabien und zum Leidwesen der Saudis auch von Katar finanziert wurde, ist jetzt sowohl gespalten (in pro-Saudi und pro-Katar-Elemente) und schwach. Die Sunni-Stämme, aus denen sich der sezessionistische Süden zusammensetzt, sind entschieden anti-saudisch und gegen die Regierung in Sana’a eingestellt (und stehen folglich den Houthis nahe) und sind – so wenig wie die Ismailis – nicht im Einflussbereich der Saudis.

Der Schlüssel ist folglich, wenn die Sana’a-Regierung unter die effektive Kontrolle der Houthi (Shi’i) fällt, was dann mit den Kräften passiert, die bislang als ‚al Qaida‘-Kräfte bezeichnet wurden und die eine erheblich Landmasse kontrollieren? Das ist der Kummer der Saudis. Sie haben Verbindung zur Jemen-al-Qaida, aber keineswegs die ganze (vielleicht weniger als die Hälfte). Wird Da’ish (ISIS) die Chance nutzen, einen Teil der sogenannten ‚al Qaida‘ im Jemen, der vielleicht bereit wäre, den Kalifen in Mosul zu unterstützen, zu kooptieren? Damit würde die ISIS an einer schwachen Stelle des Königreichs sitzen. Die Zeit wird es weisen. Aber vielleicht wäre die beste Antwort der Da’ish für die Saudis (und ihre westlichen Alliierten), sich in die Forderungen der Houthis zu fügen, statt als radikale Militante portraitiert zu werden.

http://einarschlereth.blogspot.de/2014/09/jemen-im-aufruhr-und-saudis-furchten.html

Der Kampf zweier Welten

Was können wir Normalbürger tun, damit sich Weltenbrände wie ein Dritter Weltkrieg nicht ereignen? Wie können wir mit den himmlischen Mächten zusammenarbeiten?
Von: Ursula Seiler
Britannien warb im Ersten Weltkrieg mit dem Drachentöter, dem Heiligen Georg, um Soldaten. Der ‚Drache’ stand sinnbildlich für die Dämonen.
Bild: Britannien warb im Ersten Weltkrieg mit dem Drachentöter, dem Heiligen Georg, um Soldaten. Der ‚Drache’ stand sinnbildlich für die Dämonen.
Von allem sehen wir nur die Oberfläche. Hinter allem verbergen sich noch weit drastischere Realitäten, die wir mit unseren fünf Sinnen nicht erfassen können. Dass in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die zwei größten, schrecklichsten, verlustreichsten Kriege der bekannten Menschheitsgeschichte stattfanden, hat ebenfalls auch feinstoffliche Gründe. 1980 nämlich brach ein neues Manvantara an, ein neuer großer, um die 26‘000 Jahre dauernder Weltenzyklus, der mit dem Zeichen Wassermann („Age of Aquarius“, wie sie es im Hair-Musical besingen) seinen Anfang nimmt. Nach der dunklen, ‚Gott-fernen’ Zeit – die Inder nennen sie das Kali-Yuga – gehen wir nun der Morgenröte einer verheißungsvollen, lichteren Zukunft entgegen.Seit dem ‚Fall der Menschheit’, der in der Legende der Vertreibung aus dem Paradies dargestellt wird,[1] hat sich das sogenannte ‚Böse’ in den Herzen und Gemütern der Menschen eingenistet. Und da sie es mit ‚bösen’ Gefühlen, Gedanken und Taten nährten, wuchs es im Unsichtbaren zu großen, (scheinbar) mächtigen Dämonen heran, die sich mit ihren zahllosen schwächeren Verbündeten an jeden Menschen heften, der traurig, wütend, verzweifelt, ärgerlich, neidisch, zornig und sonst wie unglücklich ist. So gibt es beispielsweise eine ‚dämonische Hierarchie’, die das finstere Gegenstück zur Hierarchie der Engel und Erzengel ist. Diese dämonische Hierarchie wusste natürlich, dass ihre Tage im neu anbrechenden Manvantara mehr und mehr gezählt sein würden, ja, dass sie eines schönen Tages im dereinstigen ‚Goldenen Zeitalter’ die Auslöschung erwarten wird, und daher unternahmen sie alles, um am Ende des alten Manvantaras den größtmöglichen Tumult zu entfesseln, der die Menschheit in Leiden, Verzweiflung, Armut und Not stürzen sollte.

Seit vielen Tausend Jahren gibt es Menschen, Stämme und Völker, welche mehr oder weniger bewusst Diener dieser dämonischen Hierarchien sind. Wie muss man sich das vorstellen? Nun, sie haben sich für die Selbstsucht entschieden, die den Hunger nach Macht, Geld, Sex und die Gier nach immer mehr von alldem mit sich bringt. Sie geben sich der Jagd nach diesen Dingen hin, und weil sie damit der Sache jener dämonischen Wesenheiten dienen, die verhindern wollen, dass der Mensch sich aus der Umklammerung der Materie löst, werden sie von diesen auch inspiriert und geleitet. Sie erhalten von ihnen intrigante Schläue, skrupelloses Planen und Handeln, das einzig dem eigenen Vorteil dient, und eine fast prophetische Weitsicht, die sie die Weichen rechtzeitig zu ihren Gunsten stellen lässt.

Und so gab es Menschen, die um jeden Preis die Weltherrschaft, die sie schon hatten, bewahren und sichern wollten, und denen Länder mit einer guten, christlichen Moral, mit einer Freude an Ordnung und Pflicht, mit einem Sinn für Gerechtigkeit und Anstand ein gewaltiger Dorn im Auge waren. Umso mehr, als solch ein Land – Deutschland – auf einmal Großmacht wurde und alle anderen in punkto Erfindergeist und Wirtschaftskraft zu überflügeln drohte.

Die Hochgradlogen gehören zu jenen Kreisen, die mit den dämonischen Kräften zusammenarbeiten, genauso wie natürlich die berüchtigten Illuminaten. Daher wirkten sie schon immer aus dem Verborgenen heraus, wobei die dämonischen Kräfte ihnen halfen, ein beinahe geniales Netzwerk zu knüpfen, dem jeder angehören muss, wenn er es zu einer bedeutenden Stellung in der Welt des Mammons bringen will. So haben sie stets alles unter Kontrolle und entscheiden aus dem Dunkel, wer die Weltbühne der Öffentlichkeit überhaupt betreten darf. Barack Obama beispielsweise war vor seiner Wahl Hochgradmaurer des 32. Grades – also nur einen Grad vom Zepter entfernt. Nun erstaunt es vielleicht weniger, wie so ein ‚Nobody’ innerhalb weniger Monate zum Präsidenten der USA werden konnte.

— Ende des Artikelauszugs —

IP-Verschleierung soll strafbar werden

23.09.2014
Ausgerechnet die britische BBC fordert, dass anonymes Surfen unter Strafe gestellt werden soll. Hintergrund sind angebliche illegale Film-Downloads vom britischen Staatssender. Provider sollen User melden, die ihre IP-Adresse verschleiern und durch hohes Datenvolumen auffallen.

 

Web-Nutzer, die ihre IP verschleiern, sollen per Gesetz künftig als „Internet-Piraten“ gelten und machen sich demzufolge strafbar. Diese Forderung hat BBC Worldwide in einem schriftlichen Antrag unter anderem an Australiens Regierung (submission PDF) gestellt.

 

Das Vorgehen sei nötig, um den illegalen Machenschaften im Internet Herr zu werden. Verantwortlich für die Identifizierung angeblicher illegaler Subjekte im Internet sei der Provider. Dieser müsse User melden, welche durch IP-Verschleierung und hohes Datenvolumen auffallen.

 

“It is reasonable for ISPs to be placed under an obligation to identify user behaviour that is ‘suspicious’ and indicative of a user engaging in conduct that infringes copyright. Such behaviour may include the illegitimate use by internet users of IP obfuscation tools in combination with high download volumes. The determination of what an ‘illegitimate’ use of such tools is, and the threshold of what would be considered a ‘high’ download volume over a period of time, would need to take into account legitimate explanations in order to avoid false positives and to safeguard the fundamental rights of consumers — such matters would be open to further industry discussion and agreement.”

„Piraten-Oase“ Australien

Geht es nach den gegenwärtigen Plänen sollen User, die häufig durch anonymisierte IP-Adressen auffallen, zukünftig als Piraten betrachtet werden. Darunter fallen auch User, die durch hohe Download-Volumen in einem festgelegtem Zeitraum aus dem durchschnittlichen Rahmen fallen.

In aktuellen Statistiken lässt sich Australien als „Piraten-Oase“ identifizieren. So hatten die erst kürzlich online gestellten Rohaufnahmen der Serie „Doctor Who“ ganze 13.000 Zuschauer mit australischen IP-Adressen. Nun steht die Forderung, dass bekannte Quellen von illegalem Material geblockt werden sollen. Ebenfalls sollen nationale Server ebenfalls dieser Sicherheitsmaßnahme unterliegen.

Australien hat unterdessen bestätigt, dass zukünftig unbedingt Änderungen im nationalen Datenschutzrecht vorgenommen werden müssen, um der zunehmenden Piraterie entgegenzuwirken. Internet Service Provider sind von diesem Drängen jedoch noch nicht positiv angetan und äußern sich gegen ein sofortiges, vorbehaltloses Annehmen der Forderungen.

http://www.mmnews.de/index.php/etc/21316-ip-verschleierung-soll-straftat-werden-

Meinungsmacher fühlen sich denunziert

Avatar von rundertischdgfrundertischdgf

Gut daß wir unser Kurznachrichtenportal Vilstal haben, sonst hätte uns diese Information nicht erreicht:

Cahoots, Markus Schächter, Sun: 1. „cahoots, Atlantikbrücke und Gesinnungsschnüffelei“ (get….

Eine Laura Meschede, Journalistin, wir kennen sie nicht, läßt sich in einem etwas umständlichen Aufsatz über die Verbindungen der Journalisten zur Politik und Wirtschaft aus. Man hätte es auch einfacher sagen, wessen Brot ich esse, dessen Lied singe ich. Man sollte den Beitrag dennoch lesen, weil er einen ganz wunden Punkt vieler Systemschreiberlinge sichtbar macht, als Denunzianten im und für das System fühlen sie sich ertappt, als schlichte Meinungsmacher enttarnt, und deshalb schreien sie ihrerseits, „wir werden als Denunzianten denunziert, was für eine Schweinerei!“

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