
6. September 2014 – 1 US-Dollar = 1,509 Deutsche Mark – Gold: 1.912,60 DM – Rohöl: 140,52 DM
1 Dollar 1913 = 61,30 heutige Dollar – 1 Goldmark 1913 = 11,25 Euro
Putin hat geholfen: In Neurußland schweigen die Waffen. Die Rebellen in Kiew haben eingesehen, daß ihre militärischen Möglichkeiten und Fähigkeiten nicht ausreichen, um den Freiheitswillen der neurussischen Bevölkerung zu brechen. Die Restukraine steuert auf einen Katastrophenwinter zu, da sie den Anbau und die Landwirtschaft vernachlässigt hat. Für fünf Pfennig Verstand hätten vor ein paar Monaten ausgereicht, um den Konflikt zu entschärfen, ja ihn völlig zu vermeiden. Ein paar Zugeständnisse, Akzeptanz der russischen Sprache, Duldung der russischen Kultur und eine föderale Staatsstruktur, und sogar die Krim würde heute noch zur Ukraine gehören! Allerdings scheint das einst von Thilo Sarrazin verortete Intelligenz-Gen ausgerechnet den Jazenjuden zu fehlen. Wenn diese Krise ohne weiteres Blutvergießen und ohne einen größeren Waffengang endet, dann verdanken wir das nicht dem obersten Kriegsherrn in Washington und schon gar nicht der schwarzbunten Leitkuh in Berlin, sondern ausschließlich der Besonnenheit eines Wladimir Putin.
Jetzt lassen die USA es aber krachen! Ist ja auch verständlich, die Niederlage der Marionetten-Junta in Kiew muß kompensiert werden. Ob Kalif Abu Bakr al-Bagdadi tatsächlich erfahren hat, daß Gott groß ist, wurde immer noch nicht bestätigt. Dafür wollen die Amerikaner Ahmed Abdi Godane erwischt haben, den Anführer der islamistischen Schabaab-Miliz in Somalia. Der war tatsächlich kein Freund der USA, und die CIA hat bei dem Aufbau der Schabaab wenig bis gar nicht mitgemischt. Abgeknipst wurde der Herr per Videospiel, also aus sicherer Entfernung, per Drohnenangriff, von einem namenlosen amerikanischen Helden.
So eine Drohne gibt irgendwie nicht viel her für Hollywood. Da geht irgendwo ein Kindersoldat, also ein Jugendlicher mit massig Videospielerfahrung, in die Kaserne und setzt sich an den Joystick. Nach einer Weile blendet er ein Zielkreuz ein und feuert aus 5.000 Metern Höhe. Auf dem Bildschirm erscheint eine Rauchwolke und das war’s. Früher, ja da ging John Rambo persönlich metzeln, da wurden ganze Lastwagenladungen an Munition an ihm vorbeigeschossen, das machte was her. Und später, als Kampfpilot in einem Superflieger, konnte der amerikanische Held ja immer noch durch die Technik gefährdet sein. Da hat sich eine Bombenklappe verklemmt, weshalb die Bösen in ihren MiGs plötzlich ein Ziel auf dem Radarschirm hatten, an dem sie eine ganze Lastwagenladung an Luft-Luft-Raketen vorbeischießen konnten. Auch das schaute auf der Kinoleinwand ganz gut aus. Aber heute, die Drohne… Nun ja, es ist nicht Hollywood, aber es ist amerikanisch.
Die NATO rüstet auf. Künftig sollen die Mitglieder zwei Prozent ihres BIP in die Rüstung stecken. Da past es doch großartig, daß die EZB gerade die Leitzinsen gedrittelt hat. 1.200 Leopard 3 sind da mühelos finanziert, und wenn Merkel dem Gabriel eine Bratpfanne auf den Kopf haut, klappt das auch mit den Ausfuhrgenehmigungen. Wegen dieser idiotischen Sanktionen gegen Rußland braucht die Rüstungsindustrie sowieso neue Aufträge, da kommt die NATO gerade recht. Frankreich ist dabei schon fein raus, die haben einen brandneuen Hubschrauberträger, auf dem sie nur noch die Trikolore hissen und ihn in Dienst stellen müssen. Hollande ist eben ein Musterschüler des obersten Kriegsherrn in Washington.
Er soll keine vertikalen Wände haben und auch kein konventionelles Dach, der neue Flughafen von Mexico City, den der „britische Stararchitekt“ Norman Foster entworfen hat. Dafür soll er ohne Klimaanlagen auskommen. Der Bau des milliardenschweren Projekts kann beginnen, und voraussichtlich wird er eher fertig als Wowereits Pannensimulation nahe Berlin. Die Mexikaner haben zudem auch keine Wiederaufbau-Türken, die bei einem derartigen Projekt nichts dazu beitragen.