Tageskommentar von Michael Winkler

 

4. September 2014 – 1 US-Dollar = 1,489 Deutsche Mark – Gold: 1.891,21 DM – Rohöl: 141,79 DM

1 Dollar 1913 = 61,45 heutige Dollar – 1 Goldmark 1913 = 11,13 Euro

Jetzt wird der ukrainische Jazenjud größenwahnsinnig und gibt tatsächlich den Walter Ulbricht: Die 2.000 Kilometer lange Grenze zur Sowjetunion möchte er doch glatt durch eine Mauer absichern, oder wenigstens mit Stacheldraht und Minenfeldern. Ja, das Modell „Antifaschistischer Schutzwall“ kennen wir, er hat uns im Westen volle 28 Jahre vor Leuten wir Angela Merkel und Joachim Gauck bewahrt. Wie wir alle wissen, sollte die Mauer verhindern, daß Menschen aus dem Arbeiter- und Bauernparadies versehentlich in die westlichen Sklavenhalter-Staaten umsiedelten. Der Jazenjud scheint das ebenso zu wollen. Da die völlig unfähige Kiewer Putschisten-Regierung es noch nicht einmal schafft, die Landwirtschaft und damit die Ernährung des geknechteten Volkes zu sichern, muß sie verhindern, daß Hungerflüchtlinge das Land in Richtung der Fleischtöpfe Rußlands verlassen.

Der Letzte, der es geschafft hatte, in einem Landstrich, der ganz Europa ernähren könnte, eine Hungersnot herbeizuführen, war Josef Stalin. Er hat die reichlich vorhandenen Nahrungsmittel an die USA verkauft, um die Mittel für „Traktorenfabriken“ zu bekommen. Das bekannteste Traktoren-Modell war der T-34, denn der Hunger der Ukrainer, als „Golodomor“ bezeichnet, sicherte die sowjetische Aufrüstung im Vorfeld des Zweiten Weltkriegs. Stalin hat den Hunger bewußt herbeigeführt, die heutigen Figuren des großen Kriegsherrn in Washington tun dies aus eigener Unfähigkeit. Die Kiewer Junta kann ihr Land nicht regieren, nicht ernähren und einen Krieg führen kann sie erst recht nicht. Sollte Putin einmarschieren, gebührt ihm dafür der Friedensnobelpreis, auf den er bereits jetzt ein weitaus größeres Anrecht hätte als der Kriegstreiber Obama.

Der oberste Kriegsherr in Washington will mehr Kanonenfutter im Baltikum stationieren. Der Beistand der USA sei unzerbrechlich, felsenfest und ewig, hat Obama versprochen. Und Estland würde niemals allein dastehen, versicherte er in der estnischen Hauptstadt Tallinn. Den umfassenden amerikanischen Schutz der drei baltischen Länder sollen 600 Soldaten leisten, also 200 Männlein pro Land. 200 Mann, das sind genug, um drei SS-Panzerdivisionen zu vernichten, aber nur wenn Hollywood das Drehbuch schreibt. Für eine reale russische Panzerdivision sind das fünf Minuten Verzögerung auf dem Vormarsch.

Der Islamische Staat hat wieder einmal einen amerikanischen Journalisten von seinem unwürdigen Leben befreit. Als gläubiger Jude und damit Ungläubiger im Sinne des Islam mußte er eben daran glauben. Jetzt weiß er, daß Gott groß ist, und daß es keinen Jahwe gibt außer Allah. Unsere muselmanischen Freunde haben eben eigene Ansichten zur Pressefreiheit. Ich finde, das sollte sich die SPIEGEL-Redaktion unbedingt einmal vor Ort anschauen.

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