5. September 2014 – 1 US-Dollar = 1,510 Deutsche Mark – Gold: 1.910,32 DM – Rohöl: 142,94 DM

1 Dollar 1913 = 61,22 heutige Dollar – 1 Goldmark 1913 = 11,24 Euro

Die Europäische Zentralbank hat die Zinsen auf ein Drittel gesenkt, von 0,15% auf 0,05%. Falls Ihnen der „Josephspfennig“ etwas sagt, an dem gerne der Zinseszinseffekt beschrieben wird, wo früher massenweise Erdkugeln aus massivem Gold herausgekommen sind – hätte der gute Joseph zu Christi Geburt einen Pfennig eingezahlt, hätte das nach 2014 Jahren zu 0,15% satte 20,4 Pfennig ergeben. Bei 0,05% sind es nicht einmal 2,74 Pfennig geworden. Für die Geschäftsbanken ist es somit praktisch kostenlos, sich bei der EZB Geld zu leihen. Dies zeigt zwei Dinge: die Wertlosigkeit des Euro (kostet ja nix) und die Größe der Kreditblase, das heißt, den Zustand des Bankensystems. Bei höheren Zinsen drohen Staatsbankrotte, Unternehmenspleiten und Bankzusammenbrüche. Rette sich, wer kann – und es wird nur eines geben, das Ersparnisse durch diese Zusammenbrüche retten kann: Gold und Silber, unter der Matratze, auf keinen Fall auf der Bank oder im Ausland.

Der Dollar ist wieder teurer als zu D-Mark-Zeiten. Da hat er gelegentlich 1,35 DM gekostet, dank EZB und des miserablen Wirtschaftens der Euro-Länder steht er heute auf 1,51 DM. Deshalb, für die Vergleichbarkeit, führe ich meine Kurse nach wie vor im der guten alten Deutschen Mark. Als der Dollar 1,35 DM gekostet hat, hat man für die Unze Gold 600 – 650 DM bezahlt. Für den 27. September 2012 habe ich den höchsten Goldpreis verzeichnet: 2.695,76 DM. Der Dollar notierte damals, ähnlich wie heute, auf 1,518 DM. Der hatte seinen Tiefpunkt am 22. April 2008, bei 1,222 DM. Gold notierte damals auf 1.122,04 DM. Das war vor Ausbruch der Finanzkrise, vor der Lehman-Pleite und Griechenland.

Die NATO und die EU besprechen neue Sanktionen gegen Rußland. Frankreich hat sich jetzt überreden lassen, keine Hubschrauberträger zu liefern. Dafür gibt es ein anerkennendes Schulterklopfen für Hollande und eine Vertragsstrafe, die der französische Steuerzahler… Ach nein, bei dem ist nichts zu holen, also trägt diese der deutsche Steuerzahler. Frankreich verliert ein paar Arbeitsplätze, aber was macht das schon? Dabei ist offenkundig, wer hinter den Geschehnissen steckt: die USA, die NATO und die EU. Diese drei Mächte und Machtgruppen haben die Krise in der Ukraine mutwillig entfesselt. Alles, was in den offiziellen Medien verbreitet wird, sind Propagandalügen. Und wer heute so schamlos lügt, dem sollen wir glauben, daß er in der Vergangenheit jemals die Wahrheit gesagt hat? Da ist viel wahrscheinlicher, daß alles, was im letzten Jahrhundert über Deutschland und dessen Greueltaten behauptet wurde, genauso verlogen ist. Danke, Amerika, für diesen überzeugenden Beweis!

Katastrophale Zustände in den Flüchtlings-Aufnahmestellen, heißt es in den Nachrichten. Irgendwelche Vollpfosten stellen sich hin und behaupten, Merkeldeutschland habe die Verpflichtung, für diese Menschenmassen zu sorgen, sie zu behausen, zu verpflegen und sie mit allem auszustatten. Hat es das jemals irgendwo auf der Welt gegeben? Wer behauptet, daß dies so sein müsse, sollte umgehend eine Großfamilie zur Unterbringung und Versorgung in den eigenen vier Wänden zugewiesen bekommen! Ansonsten muß man eben kreativ sein. Für den Ehebruch genügt dem DDR-Pfaffen eine kleine Dachkammer, also wäre genug Platz im Schloß Bellevue. Merkel hat ein Arbeitszimmer, das seit 2005 leer steht und nicht benutzt wird, da wäre Platz für eine ganze Wohngemeinschaft dunkelhäutiger Muselmanen. Ach, das ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein? Wenn wir es uns bei diesem Andrang und angesichts dieser Not leisten können, ganze fertig eingerichtete Lager leerstehen zu lassen, sind wir wirklich keine Gutmenschen. Die Unterkünfte in Dachau, Flossenbürg, Bergen-Belsen und anderen Orten wären bestimmt schnell wieder hergerichtet. In den dortigen Dokumentationszentren erfahren die Damen und Herren Flüchtlinge auch gleich, in welchem Land sie unterkommen wollen. Notfalls kann der GAU aller Bundespräsidenten dann noch auf dem Appellplatz eine Rede halten und über Deutschland herziehen.

Braucht die Gemeinschaft der Gläubigen nun einen neuen Kalifen? Zeitweise wurde gemeldet, es hätte den Gott-ist-groß-Schächter im Irak erwischt. Allerdings wurde diese Meldung nicht bestätigt, jedoch soll es ein paar Führungsoffiziere des Islamischen Staates getroffen haben. Andererseits herrscht an Kalifen kein Mangel. Die Gott-ist-groß-Schlächter der Boko Haram haben auch einen, und dann gibt es noch den einzig wahren, den Gott-ist-groß-Sultan des Osmanischen Reiches, Recep Tayyip Erdogan. Der Kalif im Irak wird notfalls ersetzt, anläßlich seiner Krönungsfeiern werden 50.000 Ungläubige erfahren, wie groß Gott doch ist.

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