Indien: Ausverkauf an Monsanto – gentechnisch veränderte Organismen und die größeren Zusammenhänge

Es ist zum Verzweifeln. So viele Bauern dort haben sich schon das Leben genommen, weil sie ihrer Existenzgrundlagen beraubt wurden. Die Gegenbewegung von Dr. Vandan Shiva braucht noch sehr viel Unterstützung.
Hier ein Beracht von Netzfrauen.
Dr. Vandana Shiva: “Ich sende solidarische Grüße an alle Menschen, die sich für den March against Monsanto versammeln”

Gesetz zur privaten Aufnahme von Migranten

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Die freiwillige Aufnahme von Wirtschaftsflüchtlingen in den eigenen vier Wänden forderte die FDP, allerdings im politischen Keller, da wo sie selbst beim Lachen nicht gehört und gestört werden.

Aber weil es so populär und politisch korrekt ist, kommt nun die allseits beliebte Alternative für Dummland auf selbe Idee und brüllt es in die Welt hinaus.
„Wir haben 36 Millionen Haushalte 15% davon Singlehaushalte, Tendenz steigend. Also können wir ca 36 Millionen Familen in Deutschland privatunterbringen“ so der neue Chorus der AfD.

Da diese Menschen in der Regel nicht selbst für ihren Unterhalt sorgen können, stellt deren Versorgung und Unterbringung die Kommunen vor unlösbare Probleme und belastet die deutschen Sozialsysteme in bedrohlicher Weise“, begründete Paul Hampel, Vorsitzender der AfD-Niedersachsen, den Vorstoß.

In dieser Situation sei es zur Entlastung der Haushalte zwingend notwendig, die Bürger stärker zu beteiligen. Ein solches Gesetz würde es ermöglichen, dass Bürger…

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Starb Robin Williams an erotischer Asphyxiation?

Mittwoch, 13. August 2014 , von Freeman um 09:00

Genau wie viele andere hat mich die Nachricht über den Tot des Komikers und Schauspielers Robin Williams getroffen. Seine aussergewöhnlicher Humor und seine Schlagfertigkeit hat mich über Jahrzehnte begleitet und oft zum Lachen gebracht. Williams ist am Montag leblos in seinem Haus in Tiburon bei San Francisco gefunden worden und soll laut Polizeiangaben sich mit einem Gürtel selbst erdrosselt haben. Es wird deshalb von einem Selbstmord ausgegangen. Er soll angeblich unter Depressionen und finanziellen Problemen gelitten haben. Der Oscar-Preisträger wurde 63 Jahre alt.

In bleibender Erinnerung ist für mich seine Rolle in „Good Morning Vietnam“, worin er den AFN-Moderators Adrian Cronauer spielt, eine Autobiographie des echten Adrian Cronauer der auch das Drehbuch mitgschrieben hat. Durch seine humorvolle Art zu moderieren und seinen Hang zu populärem Rock ’n’ Roll gewinnt er schnell eine grosse Fangemeinde unter den Soldaten, jedoch erzeugt er gleichzeitig auch viel Kritik bei seinen spiessigen Vorgesetzten. Für mich ist das ein Antikriegsfilm der auf eine andere Art die Absurdität und Unmenschlichkeit des Krieges in Indochina darstellt.

Auch ich wäre beinahe als 19-Jähriger zwangsweise als Soldat nach Vietnam gegangen. Ich sprach damals mit Veteranen die aus Vietnam zurückkamen und sie erzählten mir ihre fürchterlichen Erlebnisse, was für Verbrechen gegen die vietnamesische Bevölkerung ablaufen und das es nichts schlimmeres gebe als Krieg. Mit Glorie und Heldentum hätte es nichts zu tun und schon gar nicht mit Demokratie und Verteidigung westlicher Werte. Es wäre nur Elend, Zerstörung und Tot. Ich traf meine Entscheidung den Kriegsdienst zu verweigern und bin seit 1971 vehementer Kriegsgegner.

Warum musste ich nach Vietnam? Weil ich damals in Australien lebte, es Wehrpflicht gab und Australien wie ein braver Schosshund sich an allen amerikanischen Kriegen beteiligte. Ob Korea, Vietnam, Irak oder Afghanistan, die Australier mischen als „Juniorpartner“ und Mitglied der „Koalition der Willigen“ immer in den Angriffskriegen Washingtons mit.

Es gibt ja den ANZUS-Packt, benannt nach den teilnehmenden Staaten Australien, Neuseeland und den USA, was der NATO für den Pazifik entspricht. Es haben nicht nur die Amis in Vietnam einen Krieg geführt und Soldaten geschickt, sondern auch Südkorea, Thailand, Philippinen, Republik China, Australien und Neuseeland. Das geht bei den Berichten über den Krieg in Vietnam völlig unter.

Insgesamt sind dabei 4 Millionen Menschen umgekommen!!!

Für was dieses gigantische Abschlachten? Für nichts und am Schluss mussten die Amerikaner den Schwanz einziehen und Vietnam fluchartig als Verlierer verlassen. Seit dem II. Weltkrieg hat die US-Armee keinen einzigen Krieg gewonnen, KEINEN EINZIGEN! Doch einen, gegen die winzige Karibikinsel Grenada, nur die hatte gar kein eigenes Militär zur Verteidigung.

Seit dem hat sich der Begriff „Saigon Moment“ im amerikanischen Sprachgebrauch etabliert. Er bedeutet, wenn Menschen realisieren, in diesem Fall die amerikanische Öffentlichkeit, es läuft etwas fürchterliches schief und man hat versagt und verliert. Damals waren die Reporter noch nicht „im Bett“ mit den US-Truppen, nicht das Propagandaorgan des Pentagon wie seit 30 Jahren, sondern die Medien berichteten realistisch und kritisch über den Krieg.

Der Fall von Saigon 1975:

Wie die Amerikaner immer wieder total mit ihren militärischen Interventionen „versagen“ sieht man an Libyen und aktuell an Irak. Obama ist jetzt der VIERTE Präsident der den Irak bombardiert. Natürlich wieder mit der Ausrede, es handelt sich um eine „notwendige humanitäre Intervention“. Nur, wer hat die ISIS überhaupt geschaffen, wer hat sie rekrutiert, finanziell unterstützt und mit Waffen ausgestattet? Die USA im Kampf um Bashar al-Assad in Syrien zu stürzen. Washington hat ein Monster kreiert, das von Syrien aus im Irak wütet. Jetzt werfen sie Bomben auf sie ab.

Natürlich nicht wirklich um die Minderheit der Jesiden von der Mörderbande zu schützen, sondern weil die ISIS die Ölfelder im Norden des Irak erobert hat. Sämtliche US-Ölkonzerne sind dort mit der Ölförderung tätig und deren Interessen gilt es zu schützen. Dem westlichen Publikum wird eine Hilfsaktion vorgegaukelt, die man mit Bomben aus der Luft durchführt. Das Pentagon war schon immer die Schutztruppe der US-Konzerne und nicht der Menschenrechte.

Aber zurück zu Robin Williams. Es gibt Leute neben der Mainstreampresse die sagen, der Tod von Williams ist kein Selbstmord im eigentlichen Sinne, sondern sieht eher wie ein autoerotischer Unfall aus. Es handelt sich um das Resultat einer erotischen Asphyxiation, also um die Einschränkung der Sauerstoffzufuhr, um bei der Selbstbefriedigung das sexuelle Empfinden zu intensivieren. Dabei kommt es oft zur Selbststrangulation, was dann um das Bild des Toten nicht zu beschädigen als Selbstmord hingestellt wird.

Zur Erinnerung, der Schauspieler David Carradine (bekannt aus der TV-Serie Kung Fu) starb am 3. Juni 2009 in Bangkok und wurde auch mit einem Gürtel um den Hals in seinem Hotelzimmer gefunden. Wie in einem am 3. Juli 2009 von der Associated Press veröffentlichten Artikel beschrieben, gehen Experten bei seinem Tod von einem Unfall während eines autoerotischen Erstickungsspiels aus. Carradine war mitten in den Dreharbeiten für den Film „Stretch“ in Thailand. Warum sollte er sich umbringen?

Könnte sein, dass man den vielen Fans von Robin Williams, speziell unter jungen Menschen, diese Todesursache verschweigen will, einerseits wegen dem Imageschaden, aber auch wegen dem Nachahmungseffekt. Interessant ist, dass Williams im Jahre 2009 in einem Film spielte, World’s Greatest Dad, der genau das tödliche Resultat eines Erstickungsspiels in einer Szene zeigt. Er als Vater findet seinen Sohn tot im Zimmer auch mit einem Gürtel um den Hals. Um seinen Sohn nicht zu beschämen inszeniert er den Tod als Selbstmord. Er schreibt einen Abschiedsbrief auf dem Computer des Sohnes und hängt den Körper am Türrahmen auf.

Ruhe in Frieden Robin, wir werden dich nicht vergessen!

Quelle: Alles Schall und Rauch: Starb Robin Williams an erotischer Asphyxiation? http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2014/08/starb-robin-williams-erotischer.html#ixzz3AK9hzfvh

 

Die bösen Russen dürfen nicht helfen

Wir sehen wieder die kriminelle und menschenverachtende Einstellung des Putsch-Regimes in Kiew. Ein russischer Hilfskonvoi unter der Führung des Roten Kreuz ist mit 280 Lastwagen auf dem Weg in die Ostukraine, aber Kiew weigert sich, den Konvoi über die Grenze zu lassen. „Wir werden keinen russischen Konvoi auf ukrainisches Staatsgebiet lassen„, sagte der Vizechef der Präsidialverwaltung in Kiew, Waleri Tschaly, am Dienstag. Er forderte, die komplette Ladung solle an der Grenze auf eigene Lastwagen umgepackt werden. Es ist offensichtlich den Faschisten egal, wenn durch diese Weigerung die Menschen in der Ostukraine weiter leiden oder sogar sterben. Medizin, Lebensmittel und Wasser werden doch in den zerstörten Städten und Dörfer knapp.

Der Konvoi mit rund 2’000 Tonnen Hilfsgütern sei in Alabino, in der Nähe der russischen Hauptstadt Moskau gestartet, meldete die russische Nachrichtenagentur Itar Tass am Dienstagmorgen. Alles sei mit der Ukraine abgestimmt, hatte der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Dmitri Peskow, dem Hörfunksender Business FM gesagt. Die Lastwagen sind weiss angestrichen und tragen die Aufschrift „Humanitäre Hilfe“. Nach Angaben des Fernsehsenders Russia Today enthält die Hilfslieferung 400 Tonnen Getreide, 100 Tonnen Zucker, 62 Tonnen Kindernahrung sowie 54 Tonnen medizinische Ausrüstung. Der Konvoi solle ausserdem 12’000 Schlafsäcke und 69 Stromgeneratoren in die notleidenden Gebiete bringen.

Die „bösen Russen“ wollen helfen, dürfen aber nicht. Man unterstellt ihnen wieder ohne einen Funken an Beweisen zu haben hinterhältige Absichten. Wer hilft denn sonst der Bevölkerung in der Ostukraine die jeden Tag bombardiert wird? Niemand! Weder die ach so gute und besonders humanitäre EU oder die NATO noch die USA. Es wird die Behauptung aufgestellt, Russland würde unter dem Deckmantel eines Hilfskonvois seine Soldaten in die Ostukraine einmarschieren lassen. Der Westen spricht wohl über die eigene Vorgehensweise wenn sie „Hilfe“ irgendwo liefert. Siehe damals nach dem Erdbeben in Haiti. Tausende US-Soldaten marschierten auf der Insel ein. Dabei sagte der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow, dass die russische Armee in die Lieferung nicht involviert sei. Warum auch?

Mir ist sofort bei dieser Weigerung etwas aufgefallen. Die Kiew-Junta behauptet doch schon lange, Russland würde unkontrolliert über die Grenze Waffen an die sogenannten Separatisten liefern. So wird ja der angebliche Abschuss der MH17 erklärt, Luftabwehrsysteme wären den Separatisten ausgehändigt worden. Aha, warum kommen dann die Hilfsgüter für die notleidende Bevölkerung nicht auch auf diesen Weg in die Ukraine, wenn die Grenze offen ist? Wieso kann dieser Hilfskonvoi durch ukrainische Grenzschützer aufgehalten werden und die Waffenlieferung angeblich nicht? Lügen, nichts als Lügen.
Man sieht wie der Westen jetzt im Falle des Iraks völlig anders vorgeht. Die Regierungen von Deutschland, Frankreich, Grossbritannien und die USA reden nur davon, sie wollen Waffen in den Nordirak liefern, damit die ISIS bekämpft werden kann. Der deutsche Aussenminister Steinmeier sagte: „Es müssten gemeinsam Wege gefunden werden, den staatlichen Institutionen des Irak und auch den Kurden im Irak wirklich wirksame Hilfe zukommen zu lassen, die sie in die Lage versetzt, der Bedrohung Herr zu werden„. Die aktuelle Not der Flüchtlinge wegen Mangel an Nahrung und Wasser ist ihnen dabei egal.

Waffen müssen hin und sie wollen damit noch mehr Benzin ins Feuer giessen. Wer sorgt denn dafür, dass sie nicht wieder in die „falschen Hände“ geraten? Denn die ISIS ist doch nur so stark, kann sich im Irak breitmachen und eine Stadt nach der anderen erobern, weil sie Waffen vom Westen bekommen hat, damit sie einen Krieg gegen die syrische Regierung und damit auch gegen Bevölkerung führen kann. Da liegt doch die Ursache der ganzen Notsituation. Genau so wie in der Ostukraine die Menschen nur deshalb leiden, weil das vom Westen gestützte Nazi-Regime ein Krieg gegen die Zivilbevölkerung führt.

Die Medien geben wenigstens endlich zu, „Ukraine setzt Neo-Nazis gegen Separatisten ein„. Die Bataillone heissen Asow, Dnjepr oder Donbass. Mehrere tausend Freiwillige haben sich laut „Telegraph“ diesen Gruppen angeschlossen. Viele kommen aus der ganzen Welt – aus Schweden, Kanada, Italien, Frankreich oder Russland – in die Ukraine gereist, um in diesen Bataillonen zu kämpfen. Nicht wenige der Männer sind bekennende Neo-Nazis und Antisemiten, ultrarechte Nationalisten sind sie alle. Bezeichnend für die Weltanschauung dieser Kämpfer ist die Aussage des Ukrainers Andrij Bilezki: „Die historische Mission unserer Nation an diesem kritischen Punkt ist es, die weissen Rassen der Welt im finalen Kreuzzug zum Sieg zu führen„, sagte der Kommandeur des Bataillons Asow dem „Telegraph“.

Der Westen tut immer einen auf „Humanität, Menschenrechte und Schutz der Bevölkerung“, dabei tun sie alles damit es zu Krieg, Leid, Zerstörung und Tod kommt. Libyen ist völlig kaputt und ein gescheiterter Staat, dabei wollte die NATO die Bevölkerung vor dem bösen Tyrannen Gaddafi schützen. Was haben sie erreicht? Blutrünstige Terroristen die im Land wüten und kein normales Leben mehr ermöglichen. In Syrien und Irak genau so. Von Gaza will ich gar nicht reden, das ist sowieso das grösste Kriegsverbrechen überhaupt was Israel dort durchzieht. Sie sind alle Meister der Täuschung und der Lüge.

Die Welt ist auf den Kopf gestellt und das getarnte Böse regiert. Russland darf nicht Hilfsgüter in die Ukraine schicken, aber der ach so gute Westen darf Waffen liefern. Laut Sprecherin für UN-Menschenrechte, Cecile Pouilly, hat sich die Anzahl Toten in der Ostukraine in den letzten Wochen auf 2’086 verdoppelt, nach „sehr konservativen Schätzungen“ wie sie betont. Über 60 Menschen sterben jeden Tag fügte sie hinzu. Fast 5’000 wurden verwundet. Die Krise in der Ostukraine ist eine humanitäre Katastrophe. Es sind bisher 730’000 Menschen aus der Ukraine über die Grenze nach Russland geflüchtet.

Warum bleiben sie nicht im Land und flüchten nach Kiew oder Westukraine? Ja warum wohl. Weil die Russen sie besser empfangen und behandeln als die eigene Regierung. Wer will auch unter einem faschistischen Regime leben, das einem die Lebensgrundlage zerstört hat? Die das Land ins totale Chaos führt. Oder unter einer Junta die alle jungen Männer zwangsweise ins Militär steckt, damit sie auf die Landsleute schiessen. Es ist nicht zu fassen, dass die deutsche Bundesregierung wieder Nazis unterstützt die Völkermord begehen.

In Österreich gibt es das Widerbetätigungsgesetz, das eine Wiederbetätigung für nationalsozialistische Ziele verbietet. Aber die Regierung in Wien macht es selber. Sie unterstützt ja auch das Nazi-Regime in Kiew, mindestens durch die Übernahme und Befürwortung der EU-Politik. Das kommt davon wenn man nur auf dem Papier neutral ist, aber tatsächlich die aggressive NATO-Politik mitträgt und keine eigene Aussenpolitik mehr betreiben kann. Ich frag mich sowieso, für was es in den EU-Mitgliedländern noch kostspielige Parlamente und Regierungen gibt? Sie haben eh nichts zu sagen und sind nur Empfänger von Befehlen aus Brüssel und die wiederum aus Washington.

Ich kann mich von den verblödeten Europäern, die nur noch Vasallen und Stiefellecker der Amis sind, sich selber durch das Ausführen der befohenen Sanktionen gegen Russland am meisten schaden, die Kriege weltweit mitmachen, sich durch die kriminellen Blutsauger der Wall Street ausplündern und verarmen lassen und die totale Ausspionierung durch die NSA dulden, nur noch distanzieren und angeekelt abwenden. Die Volltrottel checken nicht, Amerika will wieder Krieg in Europa und hetzt deswegen gegen eine imaginäre russische Bedrohung. Wann wachen sie mal auf und lösen sich vom Gängelband? Wann realisieren sie, Washington war noch nie und ist kein Freund Europas.

Quelle:: Alles Schall und Rauch: Die bösen Russen dürfen nicht helfen http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2014/08/die-bosen-russen-durfen-nicht-helfen.html#ixzz3AK5s25qS

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Die bösen Russen dürfen nicht helfen http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2014/08/die-bosen-russen-durfen-nicht-helfen.html#ixzz3AK5lwReA

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Die bösen Russen dürfen nicht helfen http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2014/08/die-bosen-russen-durfen-nicht-helfen.html#ixzz3AK5gdnts

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Die bösen Russen dürfen nicht helfen http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2014/08/die-bosen-russen-durfen-nicht-helfen.html#ixzz3AK5aA7v2

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Die bösen Russen dürfen nicht helfen http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2014/08/die-bosen-russen-durfen-nicht-helfen.html#ixzz3AK5LPQQM

Alles Schall und Rauch: Obama benötigt Souffleuse sogar vor Sechstklässler http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/01/obama-benotigt-souffleuse-sogar-vor.html#ixzz3AK49cZ4v

Wall Streets nie dagewesener Landraub

Dies ist ein wahrer Krimi, der sich im Stillen und im Windschatten der ‚großen Politik‘, das will sagen der weltweiten Kriege und Schlächtereien abspielt, und im Mainstream eher am Rande notiert wird. Obwohl man weiß – was auch zahlreiche Experten und UN-Berichte bestätigen – dass industrielle Landwirtschaft äußerst energie-und kapital-intensiv ist, die Böden aussaugt, die Qualität der Feldfrüchte mindert, die Produktivität senkt, die Arbeitslosigkeit erhöht, die Armut vergrößert – von den kriminellen GMO-Giften ganz zu schweigen – wird eisenhart an dieser Wahnsinnspolitik festgehalten. Und dass von den Regierungen keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden, ist der eindeutige Beweis für die rassistische Einstellung der ‚demokratischen‘ Führer im Westen. Ist der Beweis, dass das Geschwätz von Nahrungs-Sicherheit und Reduzierung der Armut nur Augenwischerei ist, dass diese Politik umgekehrt die Armut und die Todesraten erhöhen soll. 
DAS IST DER ZWECK DER ÜBUNG.

Häufige Methode des Landgrabbings in der 3. Welt

Wall Streets nie dagewesener Landraub

Colin Todhunter

5. August 2014

Ein neuer Bericht der Organisation GRAIN [das Wort bedeutet Getreide und es ist gleichzeitig eine NGO] enthüllte, dass Kleinbauern den größten Teil der Nahrung für die Welt produzieren und effizienter sind als Großfarmen [1]. Würden sie durch einen geeigneten politischen Rahmen gefördert, könnten die Kleinbetriebe mühelos die globale Bevölkerung ernähren. Doch die kleinen Bauern sind gegenwärtig auf weniger als einem Viertel des globalen Ackerlandes zusammengepfercht. Die Welt verliert immer mehr Höfe und Bauern durch die Konzentration des Landes in den Händen der Reichen und Mächtigen. Der Bericht schloss, dass, sollte nichts getan werden, um den Trend umzukehren, die Welt sich nicht mehr ernähren kann.
Ein Hauptgrund, weshalb Kleinbauern verschwinden, ist das rapide Anwachsen von Monokulturen. In den vergangenen 50 Jahren sind 140 Mill. Hektar – weit über dem gesamten Ackerland Chinas – allein für Sojabohnen, Ölpalmen, Raps und Zuckerrohr  übernommen worden. Definitionsmäßig bevorzugen Kleinbauern Lebensmittel für örtliche und nationale Märkte sowie für die eigene Familie, während die großen Unternehmen knappes fruchtbares Ackerland an sich reißen und Feldfrüchte für den Export anbauen um des Profits willen und für weit entfernte Märkte, die auf die Bedürfnisse der Reichen zugeschnitten sind.

Dieser Prozess verarmt örtliche Gemeinden und bringt Nahrungsunsicherheit mit sich. Camila Montecinos von GRAIN kommt zu dem Schluss, dass die Konzentration von fruchtbarem Ackerland in immer weniger Händen direkt in Beziehung steht mit der zunehmenden Zahl Menschen, die täglich hungern. Obwohl industrielle Farmbetriebe große Macht, Einfluss und Geld haben, zeigen die Daten von GRAIN, dass die Kleinbauern bezüglich der Produktivität die Großbetriebe  bei weitem übertreffen.

Gleich nach der Untersuchung von GRAIN kam ein neuer Report vom ‚Policy Think Tank‘ des Oaklandinstituts, der erklärte, dass die ersten Jahre des 21. Jharhunderts in Erinnerung bleiben werden als die globale Jagd nach Land in einem nie dagewesenen Ausmaß [2]. Schätzungsweise 200 Mill. ha, eine 8 x größere Fläche als England, wurde zwischen 2000 und 2011 in den Entwicklungsländern gekauft oder geleast, oft auf Kosten der örtlichen Nahrungssicherheit und der Landrechte.

Das Oaklandinstitut weist darauf hin, dass eine neue Generation von Investment-Firmen, darunter Hedgefonds, privates Kapital, Pensionfonds und Universitätsstiftungen eifrig dabei sind, globales Ackerbauland in Kapital umzuwandeln als neue und sehr wünschenswerte Anlageklasse. Finanzielle Erträge sind wichtig und nicht Nahrungssicherheit.

Das Oaklandinstitut weist darauf hin, dass eine neue Generation von Investment-Firmen, darunter Hedgefonds, privates Kapital, Pensionfonds und Universitätsstiftungen eifrig dabei sind, globales Ackerbauland in Kapital umzuwandeln als neue und sehr wünschenswerte Anlageklasse. Finanzielle Erträge sind wichtig und nicht Nahrungssicherheit.

Und dieser Trend ist nicht beschränkt auf den viel beschriebenen Kauf von wertvollem Ackerland durch ausländische Konzerne in Niedrig-Einkommens-Ländern [3]. Die Geschäftsführerin des Instituts, Anuradha Mittal, sagt, obwohl die Medien sich auf den Landraub in jenen Ländern konzentrieren, gibt es auch einen Run auf US-Farmland. Durch das steigende Interesse der Investoren und steigende Landpreise setzen riesige Pensionsfonds wie TIAA-CREF Milliarden auf den Kauf von Ackerland.

Sie erklärt, dass ein Branchenführer schätzt, dass 10 Mrd. $ auf US-Farmland suchen, aber dass diese Zahl rasch steigen könnte, da Investoren die unsicheren finanziellen Zeiten überstehen wollen, indem sie Geld in die scheinbare Sicherheit von Landwirtschaft stecken wollen. Die USA werden in den nächsten 20 Jahren eine nie dagewesene Krise mit pensionierten Farmern erleben, was zu üppigen Gelegenheiten für diese Akteure führt, das schätzungsweise 160 Mill. ha durch Generationswechsel in andere Hände übergehen werden.

Mittal meint, dass trotz dieses Umfangs und der Absichten, praktisch so gut wie nichts über diese neuen Investoren und ihre Geschäftspraktiken bekannt ist. Vom wem kaufen sie Land? Was werden sie anbauen? Wie werden sie ihren Besitz managen? Sie schließt, dass in einem Geschäftsbereich, der nicht für Transparenz bekannt ist, keine dieser Fragen eine befriedigende Antwort erhält.

Die Landwirtschafts-Konzernbildung wird genauso stark in Iowa und Kalifornien empfunden wie auf den Philippinen und in Mosambik. Mittal bemerkt, dass einige der größten Akteure UBS Agrivest, Tochter der größten schweizer Bank, die Hancock Agricultural Investment Group (HAIG), eine Tochter der größten Versicherungs-Gesellschaft in Kanada und die Teacher Annuity Insurance Association College Retirement Equities Fund (TIAA-CREF), einer der größten Pensionsfonds der Welt, sind.

Mittal ist der Meinung, dass es wichtig sei, sich die Motive und Praktiken dieser großen Akteure genau anzusehen, weil, obwohl Investment-Firmen gegenwärtig nur ein winziges Prozent des gesamten US-Farmlands besitzen und Farmer immer noch die größten Käufer im Land sind, es abzusehen ist, dass der langfristige Trend die US-Landwirtschaft bedroht.

Investoren glauben, dass es Farmland im Wert von grob gesagt 1.8 Billionen Dollar   in der ganzen USA gibt [Gesamte Ackerbaufläche in den USA beträgt 369 Mill. Hektar. D. Ü.]. Laut Oaklandinstitut wird davon [eine Fläche für] zwischen 300 und 500 Mrd. als „investitionswürdig“ angesehen, eine Kombination von Faktoren, die sich auf die Größe, Wasserzugang, Boden-Qualität und Lage beziehen, die einen Anreiz für Investitionen bilden. Dadurch wird heimisches Farmland zu einer riesigen, noch nicht erschlossenen Anlageklasse. Einige der größten Akteure haben diese Gelegenheit für Kapitalinvestitionen bereits ergriffen. Häufig treten diese Käufer mit so viel Kapital auf dem Markt auf, dass ihr Rückhalt praktisch grenzenlos ist im Vergleich zu den Mitteln der meisten Farmer.

Anuradha Mittal sagt ferner, dass diese Leute bereits einen Fuß fest in der Tür haben und dies nicht das Ende, sondern der Anfang des Ansturms auf Land ist. Es gibt nicht nur genug Raum, sondern auch große finanzielle Anreize. Und wenn keine Maßnahmen ergriffen werden, dann könnte es zu einer permanenten Eigentumsveränderung von Familien-Betrieben zu Investment-Firmen und anderen Groß-Unternehmen kommen.

Der Bericht von UN-Konferenz für Handel und Entwicklung [4] vom September 2013 stellte fest, dass die Landwirtschaft sowohl in reichen als auch armen Ländern von Monokulturen zu einer größeren Vielfalt von Kulturen, zu einer Reduzierung von Düngemitteln und anderen Inputs, zu stärkerer Unterstützung von Kleinbauern-Betrieben und zu stärker lokal verankerter Produktion und Nahrungs-Konsum übergehen sollte. Der Report erklärte, dass Monokultur und industrielle Landwirtschaftsmethoden nicht ausreichend erschwingliche Nahrung erzeugen, wo sie gebraucht wird. Dieses System verursacht Nahrungsarmut, wirkt ihr nicht entgegen, was Leute wie Vandana Shiva seit langem sagen [5].

Zahlreiche Top-Reports von UN- und Entwicklungs-Behörden haben zu Gunsten von Kleinbauern-Betrieben und Agro-Ökologie plädiert. Jedoch wird die Basis der Nahrungs-Produktion und Nahrungs-Sicherheit – der kleine Bauer – marginalisiert und gerät in wirtschaftliches Elend. Der Trend mit der profitorientierten Groß- Landwirtschaft bedeutet nichts Gutes, vor allem für arme Länder, die direkt von der Landwirtschaft abhängen. Dieser System-Typ ist nicht geeignet, Nahrungs-Sicherheit zu garantieren oder lolake Ökonomien zu stützen. Es basiert auf Spekulation, die Festlegung von Gütern für den Markt und die Kontrolle der Subventionen, Preise und Inputs und es existiert, um Aktionäre und Investoren im Ausland zufriedenzustellen.

http://einarschlereth.blogspot.de/2014/08/wall-streets-nie-dagewesener-landraub.html