Sieben Mythen über die Hamas |Fabian Köhler

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Sieben Mythen über die Hamas

von Fabian Köhler

Es gibt viele Gründe, die Hamas scheiße zu finden. Diese gehören nicht dazu.

Dieser Tage florieren sie wieder, die Geschichten über die Hamas, die ihre Waffen in Krankenhäusern und ihre Kämpfer zwischen Zivilisten versteckt. Eine Bewegung religiöser Fanatiker, die lieber hunderte Kinder sterben lässt, als mit Israel Frieden zu schließen. Terroristen, die ihre Millionen lieber in die Vernichtung von Israelis als in das Wohl der eigenen Bevölkerung investieren.

"Wir stellen ein ... Hamas schießt." „Wir stellen ein … Hamas schießt.“ (Israel Defense Forces/IDF-Plakat)

Nicht nur die israelische Armee, sondern auch viele Journalisten verbreiten dieser Tage wieder diese vermeintlichen Gewissheiten.

Ja, es gibt viele Gründe, die Hamas scheiße zu finden. Doch die folgenden sieben gehören nicht dazu.

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So funktionieren Ebola & Co.

Stell Dir vor, Du stolperst dummerweise auf der Treppe und gehst mit einem gebrochenen Arm zum Arzt. Der guckt sich Deinen Arm gar nicht erst an, sondern macht statt dessen einen Virentest, denn in Deiner Nachbarschaft gab es einen Ebola-Verdachtsfall und die Gesundheitsbehörde hat alle Ärzte Deiner Stadt dazu verdonnert, alle Patienten auf das Ebola-Virus zu testen.

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Dieser Virentest schlägt bei Dir positiv an. Damit bist Du automatisch ein Ebola-Fall – obwohl Du wegen einem gebrochenen Arm zum Arzt gegangen bist. Der Arzt und das Labor müssen den Fall natürlich an die Behörden melden. Die stufen Dich als einen atypischen Ebola-Fall ein, denn einen gebrochenen Arm als Folge einer Ebola-Infektion hatten sie bisher noch nicht. Aber auf jeden Fall musst Du natürlich in Quarantäne, bevor Du jemand anderen ansteckst.

Der gebrochene Arm wird derweil nicht behandelt, es kommt zu einer schweren Entzündung, die Schmerzen werden unerträglich. Schließlich gibt man Dir in steigender Konzentration Morphium. Das hat Folgen: Du wirst apathisch. Da du sowieso eine Atmungsschwäche hast und das bei Morphium eine Kontraindikation darstellt, fällt Dir das Atmen immer schwerer. Schließlich musst Du künstlich beatmet werden. Nach Deiner Atmungsschwäche hatte Dich aber keiner gefragt.

Der gebrochene Arm als Ebola-Symptom macht den Virologen anfangs leichte Schwierigkeiten. Aber nur anfangs, denn derlei sind sie ja gewohnt und nachdem sie Dein Blut lange genug untersucht haben, finden sie genetische Bruchstücke in Deinem Blut, die dem Ebola-Virus sehr ähnlich sind.

Das führt zu der Schlussfolgerung, dass wir haben es hier also mit einem mutierten Ebola-Virus zu tun haben, der eben solche atypische Symptome hervorruft. Dieser Einzelfall wird publiziert und ruft Aufsehen hervor. Die BILD berichtet erstaunt auf ihrer Titelseite. Von nun an wird bei jedem gebrochenen Arm zusätzlich ein Virentest auf Ebola-Virus gemacht, nur für den Fall, und schon haben wir in jedem Land ein paar atypische Ebola-Fälle mit Arm- und Beinbruch.

Da früher bei Knochenbrüchen niemand auf die Idee kam, auf das Ebola-Virus zu testen, kann man nur spekulieren, wie viele atypische Ebola-Fälle uns bisher durch die Lappen gegangen sind. Aber jetzt wissen wir es ja und können es richtig machen und konsequent testen.

Schließlich muss die WHO die höchste Pandemiestufe ausrufen, denn das Problem ist ja international! Länder, die eine rückständige Einstellung haben und Patienten mit Knochenbrüchen nicht sofort in Hochsicherheitsquarantäne stecken (und deren Politik sowieso viel zu eigensinnig ist), bekommen nun Handels- und Reisebeschränkungen auferlegt. Die Wirtschaft stagniert und die Arbeitslosenzahlen steigen. Das haben sie jetzt davon, sich so uneinsichtig zu verhalten.

Ihnen kommt das Beispiel vielleicht etwas überzeichnet vor. Aber nur deshalb, weil die Ursache in diesem Fall auch für einen ungebildeten Laien offensichtlich ist. Die Ursachen einer Krankheit sind es jedoch nicht immer. Deshalb muss ein Arzt, der diese Bezeichnung verdient, auch eine sorgfältige Anamnese machen, d. h. den Patienten ausführlich befragen und die mögliche Ursache zielstrebig einkreisen. Wenn Ihr Arzt nicht von dieser Sorte ist, dann sollten Sie vielleicht ab sofort einen möglichst großen Bogen um seine Praxis machen. Sonst könnte es sein, dass Sie eines Tages mit einer Ebola-Diagnose in eine Hochsicherheitsquarantäneabteilung wandern und mit experimentellen Medikamenten vollgepumpt werden – aber das ist nochmal eine ganz andere Geschichte…

Wer am lautesten „Virus!“ schreit, bekommt das größte Institut

DAS Buch zu den Hintergründen moderner Pseudo-Seuchen:
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http://www.impfkritik.de/pressespiegel/2014081201.html

 

Eutinger Tal: Rentnerin soll binnen drei Wochen ausziehen

Ihre Pflanzen möchte sie mitnehmen: Eine 75-Jährige soll raus aus ihrer Wohnung im Eutinger Tal, damit dort Flüchtlinge leben können.

Im Eutinger Tal sollen weitere Asylbewerber beherbergt werden. Gisela F. (Name geändert) wohnt in einer Notunterkunft der Stadtbau in der Nähe der Firma Behr. Seit 24 Jahren lebt sie in der Obdachlosensiedlung, strandete dort einst nach ihrer Scheidung.

Bis dahin hatte sie Fremdenzimmer vermietet. Den Kontakt zu ihren drei Kindern hat sie verloren, eine Tochter starb. Der zierlichen Frau mit den grauen Haaren versagt die Stimme unter Tränen, als sie den Brief datiert vom 6. Mai vom Amt hervorholt und auf den Küchentisch legt. Die 75-Jährige soll innerhalb von drei Wochen aus ihrer kleinen Wohnung mit Einzelofen umgesetzt werden, so heißt das im Beamtendeutsch.

Mehr lesen Sie am Mitttwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

Autor: Martina Schaefer

http://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Eutinger-Tal-Rentnerin-soll-binnen-drei-Wochen-ausziehen-_arid,488631.html

Ukraine – Ehemaliger Söldner von Blackwater vermietet Lizenz zum Töten

Zum Kill In in die Ostukraine. Wer gerne mal ungestraft Menschen töten möchte, ist den Auftragskillern in der Ukraine herzlich willkommen – gegen Bares, versteht sich

 


Preisliste des Todes

                                                          Preisliste des Todes

Eine faschistische Safari der besonderen Art bietet der US- Söldner Stan Patton auf seinem Twitter- Account an. Wer krank genug ist, um auf hilflose Menschen in der Ostukraine schießen zu wollen, kann sich die dazu nötigen Werkzeuge direkt vor Ort mieten. Der ehemalige Blackwater- Mietkiller, der bei Twitter mit deren Firmenlogo, der Bärentatze, wirbt, hat auch sogleich eine Preisliste parat. Ein einzelner Schuss aus einer Haubitze ist für 100 Dollar zu haben. Teurer zu Buche schlägt ein Schuss aus einem Panzer mit 200 Dollar. Wer sich sogar 350 Dollar pro Schuss leisten kann, darf dafür ein Dorf beschießen. Ein ebenso ekelhaftes, wie auch bekanntes Business. Bereits während des Jugoslawienkrieges wurde von dieser Praxis berichtet.

don-francesco_fontana

                                                       Don Francesco Fontana

Einer der Safaritouristen, der 53 jährige Italiener Francesco Fontana

tana, firmiert derzeit unter dem Codenamen Don und ist offenbar zufrieden mit der Zahl seiner ‘Abschüsse‘: „Wir, die Volontäre, bekommen kein Geld. Ich habe selbst für mein Flugticket bezahlt, um in die Ukraine zu gelangen. Von einer solchen Erfahrung habe ich mein Leben lang geträumt. Hier ist kein Platz für Gefühle. Das ist Krieg und ich bin gekommen, um zu töten.“ Der ehemalige Manager hatte sogar seinen Job bei einem Autohaus aufgegeben, um seinem unmenschlichen Hobby zu frönen. Identifiziert worden war der Mann anhand eines Tattoos am Hals.

Der Don unmaskiert

                                                           Der Don unmaskiert

Der schwarze Hai, der dort verewigt ist, lässt darauf schließen, dass er in jungen Jahren ein überzeugter Fußballfan (Squalo Negredo) gewesen sein könnte. Nachdem Fontana angereist war, wurde er dem Bataillon Azov zugeordnet, welches auf Wunsch der Berater aus Washington extra für ausländische Kämpfer angelegt worden war.

Der Anführer dieser ‘Slawischen Garde’ Wladimir Rogov hierzu: „Diese Leute verheimlichen noch nicht einmal, dass sie hier sind, um einfach die Zivilisten zu töten. Die Ukrainer sind für sie wie Papua, oder besser, wie Tiere. Im Grunde kaufen sie eine Lizenz, um hier Menschen abzuschießen, sogar mit Haubitzen, Panzern und so weiter.“

Michael Skilt

                                                                 Michael Skilt

Besonderen Ruhm anzuhäufen vermochte im Kampf gegen die Zivilisten der Schwede Michael Skilt. Von Seiten der Führung des Asov- Bataillons war ihm sogar ein Orden verliehen worden für die Tötung von Aufständischen. Das Asov- Bataillon untersteht persönlich dem ukrainischen Innenminister Arsen Avakov. Skilt schildert seine Eindrücke: „Das ist ein besonderes Gefühl, wenn das Herz rast. Du hörst das Pfeifen der Kugeln und siehst, wie sie in der Nähe in der Erde einschlagen.“ Provozierend fügt er hinzu: „Ich habe gehört, dass die Aufständischen 80.000 Dollar auf meinen Kopf ausgesetzt haben, na dann los, holt mich.“

[ LBW: Schätze mal, die Kugel für diesen Typ ist schon gedreht! Frecher, provokanter Hochmut kommt immer vor dem Fall, so war es bei Goliath seinerzeit auch. ]

Fall, so war es bei Goliath seinerzeit auch. ]

Anwerber Besson

                                              Anwerber Gaston Besson

Die Menschenjäger gelangen in die Ukraine mit Hilfe eines geschulten Anwerbers, dem 46 jährigen Franzosen Gaston Besson. Er wirbt mit folgender Annonce für den Killertourismus: „Wir laden Sie ein, dem Asov- Bataillon beizutreten. Ohne Bezahlung. Wir sind bereit, Sie in Kiew zu empfangen. Von Ihnen benötige ich Informationen über Ihren Sozial- und Familienstand. Teilen Sie uns, wenn Sie ankommen, mit, ob Sie dazu bereit sind, selber an den Kämpfen teilzunehmen, ob sie junge Soldaten trainieren oder beides.“ Weiter heißt es in der seriös gehaltenen Einladung zum Mord: „Bei Ihrer Ankunft in Kiew erhalten Sie die Nummer unseres englischsprachigen Mitarbeiters. Die Übernachtung, das Essen usw. erhalten Sie auf unserem Stützpunkt im Südosten.“ So organisiert das Verbrechen sich selbst und verdient auch noch daran.

Bericht aus russischen Nachrichten vom 12.07.14 über die Söldner in der Ukraine.
Original-Link: http://www.vesti.ru/doc.html?id=1790249

http://denkbonus.wordpress.com/2014/08/14/ukraine-ehemaliger-soldner-von-blackwater-vermietet-lizenz-zum-toten/

 

Gerichtsurteil per Telefon – Mal wieder Bananrepublik

 

Aus einem Kommentar der Seite Grundrec htepartei:

Ich weis ja nicht, ob du nach wieviel Jahren Gehirnwäsche die Wahrheit ertragen kannst? Ich z.B. wurde das 1x vor Gericht-wochen vor Termin-von einem Richter am Tel. verurteilt. Das ging mir lang lang nicht aus dem Kopf-ist doch klar, 35Jahre glauben an Rechtstaat war weg! Dann hab ich letztes Jahr gesucht, wie es sein kann? Umso mehr man Bundesverf.Gerichtsurteile guckt, Völkerrecht, Menschenrecht, Haager Landkriegsordnung, dann hab ich geguckt, wie definiert sich ein Staat…Lange rede kurzer Sinn: 1945 kapitulierte das Militär. Nicht die Politik! Das heist, der Dönitz hätte als Kanzler Friedensverträge usw aushandeln können, wir ne neue Verfassung dann nach einigen Jahren wählen können usw..Das is nich geschehen! Die BRD ist bei der UN als Non goverment Organisation eingetragen, sie verwaltet das Deutsche Reichsgebiet.Das Reich exestiert weiter, die BRD verwaltet das Wirtschaftsgebiet als besetztes Medium der USA. Also, guckst 2+4 Verträge..Genscher zum Pol. Aussenminister: Friedensverträge sind nich beabsichtigt!!! 1990…Ein GG ist laut UN ein Provisorium, um die Ordnung im Besetzten Gebiet aufrechtzuerhalten. 1990 hätten wir GG 146 endlich machen können, also von mir aus das GG in eine Völkerrechtlich Anerkannte Verfassung wählen können z.B. usw usw. Dann wären wir endlich ein geeintes – neues Deutschland gewesen, mit Friedensverträgen, Menschenrechten, Demokratischen Wahlen, Souverrän, etc. Leider..Kohl und Konsorten, genau wie Heute, Leute als Marionetten. Was du machen kannst, den Staatsangehörigkeitsausweis beantragen,damit du als lebende Person und mit einer noch gültigen Landesverfassung im Ester Register stehst, also als Deutscher Staatsangehöriger und als Mensch. Mit Perso und Namen, Menschen haben einen Familiennamen…kannste selber mal nachlesen…dann den Perso abgeben,damit hast du deine Staatsangehörigkeit Preussen, Bayern keine Ahnung zugunsten deutsch…alten Kolonialstaatsang. der Kolonien, abgegeben und bist im Personenstand, als Juristische Person im Register geführt. Dementsprechend wirste bei Pech, auch behandelt. Der Mensch ist keine Person. Die Person ist sein Schatten. Übrigens, wenn mal bei UN guckst: Staatenlosen ohne Staat, auf der Flucht, vertrieben, Besetzt, etc. ist vom Besatzer o.ä. ein Personalausweis auszustellen. Mir egal, was andere Labern, rechts, oder Reichsanhänger, was weis ich…es gibt nur 1 Wahrheit im Leben. Das mus jeder Mensch zur Kenntnis nehmen. Warum die USA & Merkel, andere sagen Goldman & Sachs, mit Ziel in Europa mit den Staaten das gleiche wie hier zu machen…egal, lies selbst. Manchmal denke ich, vorher war es besser, also vor dem Mist mit dem Richter. Hätte der das nicht getan, ich hätte nichts von der Besatzung gemerkt. Man hat sich übers Recht keinen Kopf gemacht…nun ja.

http://grundrechtepartei.de/wussten-sie-dass/

 

Die irre Vision des Elon Musk nimmt Formen an

Mit 1200 Kilometer pro Stunde durch eine enge Stahlröhre – so will Elon Musk die Menschen künftig reisen lassen. Jetzt nennt der Milliardär neue Details. Sie zeigen: Der Tesla-Chef meint es ernst.

 Hauchfein ist das Luftpolster, das zwischen die Kapseln und die Tunnelwand geblasen wird: Es misst gerade einmal 0,5 bis 1,3 Millimeter. Ausgefeilte Steuerungssysteme sollen den Hyperloop auf Kurs halten, wenn er eines Tages von San Francisco nach Los Angeles rast.

Im Vergleich zu den Raketen und E-Autos ist die Vision vom 1200 Kilometer schnellen Hyperloop noch etwas weiter von der Realität entfernt. Mit den jetzt veröffentlichten Details nimmt die Idee aber zumindest konkretere Formen an.

5/5 Foto: picture alliance / dpa

Vor einem Jahr veröffentlichte Elon Musk sein revolutionäres Konzept, wie künftig Passagiere von Los Angeles nach San Francisco fahren sollen: in Kapseln, die durch nahezu luftleere Stahlröhren mit bis zu 1200 Kilometer pro Stunde rasen. Jetzt hat der 43-jährige Multiunternehmer für seinen Hochgeschwindigkeitszug Hyperloop weitere wirtschaftliche und technische Details veröffentlicht. Sie zeigen, wie gewagt das Vorhaben ist.

So soll jede Passagierkapsel 28 speziell geformte Luftpolster-Ski an Stelle der herkömmlichen Rad-Schiene-Technik haben. Auf ihnen sollen die Kapseln im Inneren der Stahlröhre bei der rasanten Fahrt schweben. Der Abstand zwischen Tunnelwand und Luftpolsterski, aus denen Pressluft austritt, wird mit lediglich 0,5 bis 1,3 Millimeter veranschlagt. Die Luft wird durch Kompressoren aus dem Staudruck an der Frontseite der Kapseln gewonnen.

Auch an anderen Stellen geht es eher eng zu. Die nur 1,35 Meter breiten und 1,10 Meter hohen Passagierkabinen sollen jeweils Platz für 28 Passagiere bieten – die wie in einem Liegestuhl Platz nehmen sollen. Die Kosten für eine Hightech-Kapsel werden auf 1,4 Millionen Dollar veranschlagt. 40 der Passagierkapseln soll es zunächst geben.

Beschleunigt und gebremst werden sollen die Kapseln über Linearmotoren, die ihren Strom aus Sonnenkollektoren beziehen. Sie sind über den Stahlröhren angebracht, die auf Stelzen stehen. Anders als bei drehenden Elektromotoren lässt sich mit Linearmotoren eine geradlinige Bewegung erzeugen. Rechts und links neben einer Art Kiel unter der Kapsel gibt es allerdings nur zwei Zentimeter Zwischenraum zum Antriebssystem – und das bei rasender Geschwindigkeit. Der Abstand werde über die Steuerungselektronik eingehalten, schreibt Musk.

Der Unternehmer räumt unumwunden ein, dass er noch technischen Ideen-Input sucht. Hyperloop sei als „open source“ Transportkonzept ausgelegt, bei der also viele mitwirken sollen und Technikdetails geteilt und nicht abgeschirmt werden. Musk sucht noch Beiträge auf den Gebieten Steuermechanismus der Kapseln, der Detailplanung der Stationen zum Ein- und Aussteigen, die Vorteile gegenüber herkömmlichen Magnetschwebebahnen sowie den Test der Hyperloop-Technik.

Kampfansage an Konzerne wie Siemens

Derzeit sieht das Konzept vor, dass in den Stationen die 28 Passagiere binnen fünf Minuten in ihre Kapseln steigen sollen. Besondere Systeme sollen verhindern, dass zu viel Luft von der Station in die Stahlröhren gelangt, in denen nahezu Vakuum herrscht. Alle zwei Minuten – in Spitzenzeiten sogar alles 30 Sekunden – soll eine Kapsel durch die Stahlröhre flitzen.

In seinem 58-Seiten-Papier nennt Musk erstmals auch Details zum Sicherheitskonzept. Weil die Kapseln sich in Röhren befinden, seien sie gegen Wettereinflüsse geschützt, heißt es. Die Fahrt zwischen Los Angeles und San Francisco dauere ohnehin nur 30 Minuten, daher sei Hilfe für einen Passagier schneller erreichbar, als wenn es einen Notfall an Bord eines Flugzeugs gäbe. Gegen einen Druckverlust an Bord gäbe es Sauerstoffmasken.

Bei dem unwahrscheinlichen Fall, dass doch eine Kapsel in der Röhre stecken bleibt, würde bei den nachfolgenden Kapseln ein mechanisches Bremssystem aktiviert. Für die Weiterfahrt gebe es kleine ausfahrbare Räder mit Elektroantrieb. Musk macht keine Angaben über die Bremswege. Kritiker des Systems haben bereits bezweifelt, dass der Sicherheitsabstand gegen Auffahrunfälle groß genug ist.

Erneut betont der Milliardär und Unternehmer die wirtschaftlichen Vorteile und den Technologiesprung seines Transportkonzeptes. Musk hat mit seiner Elektro-Sportwagenfirma Tesla und seinem Raumfahrtunternehmen SpaceX bereits in z

wei Branchen für Aufsehen gesorgt. Jetzt fordert er die Hersteller traditioneller Hochgeschwindigkeitszüge wie etwa Siemens heraus.

20 Dollar für ein Hyperloop-Ticket

Er rechnet vor, dass ein Hyperloop-System zwischen Los Angeles und San Francisco weniger als sechs Milliarden Dollar kosten würde. In einem erweiterten Konzept mit größeren Kapseln für Passagiere und Fracht dann 7,5 Milliarden Dollar. Das wäre grob ein Zehntel der Kosten der aktuell geplanten Hochgeschwindigkeitszugverbindung, die auf traditionelle Rad-Schiene-Technik setzt.

Er könne es nicht verstehen, warum eine Region um die Ideenschmieden des Silicon Valley ein Schnellzugsystem anschaffen will, das „sowohl eines der Teuersten und eines der Langsamsten in der Welt“ sei, schreibt Musk.

Dabei verweist er auf die geschätzten Kosten von 68,4 Milliarden Dollar für das neue Hochgeschwindigkeitszugnetz in Kalifornien, mit 260 Stundenkilometer Durchschnittstempo der Züge zwischen Los Angeles und San Francisco und gut zweieinhalb Stunden Fahrtdauer. Die Hyperloop-Kapseln benötigen nur eine halbe Stunde, bei lediglich 20 Dollar Fahrpreis.

Der Hyperloop-Vorschlag von Musk ist auch ein Wettlauf gegen die Zeit und ein Kampf um öffentliche und politische Zustimmung für sein Projekt zur Umsetzung und Finanzierung. Von der Hochgeschwindigkeitszugstrecke in Kalifornien ist aktuell erst ein kleines Teilstück im Bau, das 2017 in Betrieb gehen soll.

Im neuen Rechenschaftsbericht der California High-Speed Rail Authority wird das Jahr 2029 für die Inbetriebnahme der Strecke Los Angeles–San Francisco in Aussicht gestellt. Für das Hyperloop-System nennt Musk in der Studie keinen konkreten Starttermin.

http://www.welt.de/wirtschaft/article131107146/Die-irre-Vision-des-Elon-Musk-nimmt-Formen-an.html

Umdenken in der Automobilbranche: Tesla Motors gibt sämtliche Patente frei

Mit dem Satz “Alle unsere Patente gehören euch” verkündete Tesla Chef Elon Musk in seinem Blog am 12. Juni die Freigabe aller Tesla-Patente für Elektrofahrzeuge. Damit lädt er die gesamte Mobilbranche ein, Tesla-Patente frei zu nutzen. Ziel der Aktion: die stagnierende Weiterentwicklung von Elektrofahrzeugen voranzutreiben.

Patente ersticken den Fortschritt

„Lotterielose für die Anklagebank“ so die Bezeichnung des Tesla-Chefs für Patente, die schon seit langem scheinbar hauptsächlich dazu dienen, dass sich Großkonzerne gegenseitig mit millionenschweren Klagewellen überziehen. Patente ersticken den Fortschritt, meint Musk. Sie führen dazu, dass wertvolles Know-how aus Profitgründen in den Unternehmen liegen bleibt und Technologien, die bereits fix und fertig in der Schublade liegen, nicht genutzt werden.

Zur Zeit der Firmengründung glaubte Tesla, dass ihre Technologie vor dem Kopieren der Mitbewerber geschützt werden müsse. Doch entgegen dieser Befürchtungen stellen die großen Autofirmen praktisch keine eigenen Elektroautos her. „Auf die gesamten Autoverkäufe der größten Hersteller entfallen weit weniger als ein Prozent Elektroautos.“ – Für Elon Musk eine „unglückliche Realität“, die er ändern will.

Durchbruch der Elektromobilität?

Experten wie der Chef des CAR-Instituts an der Uni Duisburg-Essen Dudenhöffer sind begeistert: “Die Ankündigung könnte der Elektromobilität weltweit zum Durchbruch verhelfen”, denn Tesla führt über 160 Patente, darunter Patente für robuste Batterien und verbesserte Rotor-Konstruktionen in Elektromotoren. Diese erzielen mit 500 km eine rund doppelte Reichweite pro Fahrzeug als die Entwicklungen der Mitbewerber.

Geht die Rechnung des Tesla-Chefs also auf, werden diese  Mitbewerber und eventuell auch technologieorientierte Startups die Patente nutzen und in der Zukunft für einen deutlich höheren Marktanteil an Elektroautos sorgen.

Kritiker vermuten, dass bei der Entscheidung, die Tesla-Patente freizugeben, nicht nur selbstlose Gründe im Spiel waren, denn interessierten Herstellern wird auch mit Tesla-Patent das Know-how zum Nachbau fehlen. Tesla könnte darauf spekulieren, durch die Freigabe zur Zusammenarbeit aufgefordert zu werden. Eventuell ist es nichts weiter als eine schlaue Strategie, au

s Mitbewerbern Auftraggeber zu machen.

Die (Patente)Mauer ist weg

„Gestern gab es eine Mauer aus Tesla-Patenten in der Lobby unseres Hauptsitzes in Palo Alto. Das ist nicht mehr der Fall. Sie wurde entfernt, im Geist der Open-Source-Bewegung, für den Fortschritt der Elektrofahrzeugtechnologie“ erklärt Musk zu Beginn seines Posts. Das klingt gut und ist dem Image von Tesla Motors sicher zuträglich.

Welche Motivation auch immer hinter der Aktion des jungen Unternehmergenies lag – Tesla könnte mit der Patentfreigabe zum Wegbereiter einer neuen Unternehmensphilosophie werden: weg von profitorientiertem Wettbewerb- und Konkurrenzdenken und hin zu einem Know-how-Sharing, von dem alle profitieren: Autohersteller, Autofahrer und die Umwelt.

http://www.sein.de/news/2014/juni/umdenken-in-der-automobilbranche-tesla-motors-verschenkt-saemtliche-patente.html

admin:

Nun wissen wir ja, wie es Tesla, Reich, Prof. Turtur und anderen erging. Entweder für verrückt erklärt worden, ins Gefängnis geworfen, oder einfach mal die Lebensgrundlagen entzogen. Wir wollen mal hoffen, daß es dem jungen Mann besser ergeht.

Monika Gruber – Political Correctness

Da hat sie völlig recht. Was für eine Wortklauberei. Und die Gängelei nimmt kein Ende. Weil die meisten Schafe diesen Blödsinn mitmachen – ihn nicht einmal hinterfragen.

Avatar von https://wissenschaft3000.wordpress.com/Wissenschaft3000 ~ science3000

Danke Susanne!

Monika Gruber – Political Correctness | schlachthof | BR

Veröffentlicht am 25.07.2014

Mehr unter http://www.br.de/schlachthof
Autofahrende statt Autofahrer, Wasserhuhn statt Wasserhahn und bitte bloß keinen Gauchotanz bei der WM-Feier – Monika Gruber wettert im schlachthof über übertriebene Political Correctness

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