Aus dem CIA-Archiv: Tod durch Chemie- und Biowaffen

Jon Rappoport

Die Analyse alter CIA-Dokumente hilft uns, die Programme des Geheimdienstes und der anderen Nachrichtendienste besser zu verstehen.

 

Wenn man sich ansieht, dass das geheime CIA-Forschungsprogramm MKULTRA ab 1962 völlig vom Radarschirm verschwand, und wenn man berücksichtigt, dass in den folgenden Jahren enorme technologische Fortschritte erzielt wurden, kann man einiges darüber ableiten, wie heutzutage verdeckte Operationen ablaufen.

Dokument vom 20. Mai 1975. Von: CIA-Generalinspekteur Donald F. Chamberlain. An: CIA-Chef William Colby.

Thema: CIA-Aktivitäten in Fort Detrick, Maryland im Zeitraum von 1952.

Fort Detrick war die zentrale Forschungsanlage der US-Regierung für die Arbeit an chemischen und Bio-Waffen. So beginnt das Dokument:

»Anfang 1952 vereinbarte die CIA mit der Army Chemical Corporation die Durchführung bestimmter Forschungs- und Entwicklungsarbeit durch die Army Chemical Corporation in den Laboreinrichtungen der Special Operations Division, Army Biological Laboratories, Frederick, Maryland.«

Und über ein Forschungsprojekt heißt es:

»Anpassung und Prüfung eines nicht feststellbaren Mikro-Bio-Impfgeräts (ein Gerät zur heimlichen Verabreichung von B- und C-Agenten), um die Kompatibilität zu verschiedenen Materialien festzustellen und zu gewährleisten, dass das Mikro-Bio-Impfgerät nicht strukturell nachgewiesen oder bei einer Autopsie leicht entdeckt werden kann…«

Kurz gesagt: Die CIA testete ein winziges Gerät, mit dem Menschen chemische und biologische Waffen verabreicht werden konnten, die zum Tode führten.

Dass etwas gespritzt wurde, sollte bei der nachfolgenden Autopsie der Opfer möglichst nicht nachzuweisen sein. Die Todesursache würde dann anderen Gründen oder Einflüssen zugeordnet werden.

Es liegt auf der Hand, dass diese Methode für Attentate 

gedacht war, aber sie wäre ebenso dafür geeignet gewesen, Epidemien auszulösen.

Die Anwendung wäre vergleichsweise einfach: Man infiziert einige Menschen mit einem Krankheitserreger und später werden diese Menschen als »Patient Null« oder als »Träger« identifiziert. Anschließend wird mithilfe von Propaganda die Vorstellung verbreitet, dass sich die Krankheit rasch ausbreitet.

Indem man die Diagnosen anderer Personen fälscht – eine simple Angelegenheit, denn Routinetests werfen immer wieder falsch-positive Ergebnisse aus – und behauptet, eine Reihe alltäglicher Symptome seien typisch für die epidemische Krankheit (Husten, Fieber, Muskelschmerzen, Schwäche, Erschöpfung), kann der Anschein einer Pandemie erweckt werden.

Was die vielen falsch-positiven Ergebnisse betrifft, siehe beispielsweise »The Massive Fraud Behind HIV Tests«.

Schon geht es weiter mit den üblichen Schritten: Rasch bringt die Regierung einen 

mpfstoff zur Produktionsreife. Alle sollen sich impfen lassen. Keine größeren Menschenansammlungen mehr. Mögliche Träger können unter Quarantäne gestellt werden.

Inszenierte Wirklichkeit

Die Massenimpfung »zur Eindämmung der sich ausbreitenden Epidemie« richtet Schäden an.Chemikalien (z.B. Aluminium, Formaldehyd, Quecksilber) und Keime, wie sie regelmäßig in Impfstoffen gefunden werden, sind giftig und zerstörerisch. Die Leute nehmen also schon Schaden, ohne dass noch heimlich »ungewöhnliche« Stoffe dem Impfstoff beigemischt werden.

Und könnte die CIA-Methode nicht dazu genutzt werden, eine echte Epidemie auszulösen? Möglich wäre es, aber die Menge an zu injizierendem (oder aerosolisiertem) Virus müsste schon sehr groß sein, damit auch möglichst viele Menschen angesteckt werden. (Was die »Viruskonzentration« angeht, lesen Sie die Diskussion über »Titer« in diesem Artikel. Eine andere Methode, eine »echte Epidemie« zu inszenieren, wird in diesem Artikel besprochen.)

Geheimoperationen wie diese werden finanziert, tauchen ab, verwandeln sich, werden manchmal in andere Abteilungen verschoben und entwickeln sich im Laufe der Jahre weiter. Die Öffentlichkeit erfährt davon nichts und hegt auch keinen Verdacht, dass ihre Regierung an Mitteln und Wegen arbeiten könnte, im In- und Ausland Schaden anzurichten.

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