Tageskommentar von Michael Winkler

19. August 2014

Schon wieder ein russischer Militärkonvoi in der Ukraine? Ich muß sagen, so langsam glaube ich das. Also wenigstens im Prinzip. Die „russischen“ Fahrzeuge, die da gesichtet werden, stammen aus Sowjetzeiten, es ist also nichts Neuwertiges, was da herumfährt. Diese Konvois haben es geschafft, ihre blau-gelben Flaggen zu verlieren, das kommt schon mal vor, wenn man wie die Kiewer Putschisten unerfahrene Menschen in den Dienst preßt. Dummerweise besteht auch die Führung der Putschistentruppen aus unerfahrenen Leuten, die keine Ahnung haben, was an der „Front“ so vor sich geht. Die gut ausgebildeten, ehrenhaften Leute sind gleich zu Anfang zu den Freiheitskämpfern übergelaufen. Wenn nun ein Konvoi ohne blau-gelbe Flaggen völlig überraschend auftaucht, weil weder die Führung noch der Kommandeur eine Ahnung haben, wo sie sich gerade befinden, dann eröffnen die Ukrainer das Feuer, natürlich auf die eigenen Leute. Dabei werden Fahrzeuge zerstört, ganz im Sinne des führenden Jazenjuden.

Daß sich miserabel geführte ukrainische in die Armee gepreßte Rekruten gegenseitig abschlachten, könnte jederzeit aufhören. Binnen Stunden! Allerdings kann das nicht Putin bestimmen, sondern Obama. Der oberste Kriegsherr in Washington hat das alles begonnen, hat die friedliche Ukraine ins Chaos gestürzt und zahlreiche Menschenleben auf dem Gewissen. Ein kurzes „Sitz!“ aus Amerika, und alle Jazenjuden würden aufhören, ihre Leute auf das eigene Volk schießen zu lassen. Wladimir Putin hat den gewählten Präsidenten Janukowitsch nicht stürzen lassen. Die Russen haben die „Proteste“ auf dem Maidan weder organisiert noch finanziert, das waren die Amerigauner. Rußland hat den Waffenproduzenten Poroschenko nicht an die Macht gebracht, Moskau hat den Putschisten nicht befohlen, auf die eigenen Leute zu schießen. Das Übel der Welt geht von Washington aus.

Vor 25 Jahren war die Welt noch in Ordnung. Washington war der Hort der Freiheit gewesen, aus Hamburg kam nicht nur die Tagesschau, sondern auch ein renommiertes Nachrichtenmagazin, das der Regierung einen störenden Spiegel vorgehalten hat. Die „Stimme der DDR“ hat Propagandalügen verbreitet, und die „Sowjetunion heute“ hat ein Land jenseits der Wirklichkeit beschrieben. Und heute? Da ist Washington eine Gefahr für den Weltfrieden, aus Hamburg kommen die Neuauflage der „Aktuellen Kamera“ und ein Propaganda-Hetzblatt, das die Welt in einem Zerrspiegel darstellt und ansonsten der Kanzlerin huldigt. Diese stammt samt Bundespräsidenten aus dem Osten und ist eine Gefahr für Einigkeit und Recht und Freiheit. Verläßliche Nachrichten findet man am ehesten bei der „Stimme Rußlands“. Das deutsche Bezahlfernsehen, ARD und ZDF, „beschönigt“ jede Umfrage, es herrscht so viel Lug und Betrug auf allen Ebenen der Politik, daß man sich nicht mehr fragt, ob bei den Wahlergebnissen nachgebessert wird, sondern nur noch, ab wann das passiert.

http://www.michaelwinkler.de/Kommentar.html

/p>

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse einen Kommentar