© Foto: STIMME RUSSLANDS
STIMME RUSSLANDS Die Verwaltung des Hohen Kommissariats der Uno für Menschenrechte hat nun erstmals seit Beginn der Strafoperation Kiews im Osten das ungeheure Anwachsen der Zahl der Opfer unter der Zivilbevölkerung der Ukraine zugegeben.
Vor einer Woche besuchte der Chef des Europäischen Büros des Uno-Flüchtlingshilfswerks UNHCR, Vincent Cochetel, die Ukraine. Er erklärte, nicht auf das vorbereitet gewesen zu sein, was er im Osten der Ukraine gesehen habe. Der Schleier der Lüge und Desinformation Kiews und seiner Washingtoner Sponsoren über das ganze Geschehen scheint allmählich von den Augen des Westens abzufallen.
Auch in den europäischen Zeitungen tauchen Artikel auf, die man sich vor zwei bis drei Monaten noch nicht hätte vorstellen können.
„Viele Monate“, so schreibt der britische „The Daily Telegraph“, „dämonisierte der Westen Präsident Putin mit Hilfe solcher Figuren wie unter anderem dem britischen Prinzen Charles und Hillary Clinton (der früheren US-Außenministerin), welche ihn mit Hitler verglichen haben. Aber dabei besaßen sie keinerlei Vorstellung von dem, dass die ganze Krise durch die unvernünftigen provokativen Versuche angekurbelt worden war, die Ukraine in die EU zu absorbieren. So als habe sich keiner vorstellen können, dass Moskau den Versuch ohne Antwort lassen würde, die Wiege der russischen Identität zu verschlingen und sie ins Imperium Brüssels zu ziehen. Zusammen mit dem einzigen warmen Tiefseehafen Russlands auf der Krim, der an die Nato übergehen sollte.“
Auch in den elektronischen Massenmedien hört man immer öfter Stimmen von Experten, denen man im Rundfunk und im Fernsehen in der Zeit der „übereilten Liebe“ zu Kiew nicht das Wort erteilt hatte. Heute gewährt man ihnen bereits das Recht, offen ihre Meinung über die Strafoperation und auch über den Absturz der malaysischen Boeing im Osten der Ukraine zu äußern.
Der namhafte amerikanische Historiker und Ehrenprofessor der Princeton University und der New York University, Stephen F. Cohen, sagte Folgendes:
„Russland hatte keinerlei Motiv (das Flugzeug abzuschießen). Die Aufständischen, die im Osten der Ukraine gegen Kiew, gegen die ukrainische Regierung kämpfen, haben ebenso keinerlei Motive. Warum, sagen Sie mir, sollten sie eine Passagiermaschine abschießen? Die einzigen Leute oder Strukturen, die Motive hatten, das Flugzeug abzuschießen, sind jene, die eine Verschlechterung des Stands der Dinge in der Ukraine brauchen. Das sind jene, die die öffentliche Meinung der Welt gegen jemanden aufbringen wollen. Aber vielleicht wollen sie auch den Kriegszustand näherbringen. Wenn das kein tragischer Zufall war, wenn es beabsichtigt war, so ist die einzige Struktur, die dafür Motive besaß – Kiew. Es ist keinesfalls Moskau.“
Stephen F. Cohen ist überzeugt, dass wir heute bereits wenige Schritte von jener apokalyptischen Grenze entfernt stehen, hinter der ein realer Krieg beginnen kann. Nur die USA können heute Kiew zwingen, die Luftangriffe gegen den Osten des Landes einzustellen. Allein Präsident Obama und Außenminister Kerry sind in der Lage, Kiew zu zwingen, sich an den Verhandlungstisch zu setzen: Ohne amerikanische Unterstützung wird sich diese Regierung keinen einzigen Tag halten können.
Präsident Obama verdrehe alle Tatsachen, was die Ukraine betrifft, sagt ein anderer amerikanischer Historiker und Politikwissenschaftler – der Rundfunkmoderator Stephen Lendman.
„Washington und seine neonazistischen Partner in Kiew tragen die ganze Verantwortung für das, was jetzt in der Ukraine geschieht. Für alle Gewalt, für alle wirtschaftlichen Missstände. In der Ukraine wurde ein Staatsumsturz verübt. Und eben ihn unterstützt Obama. Unter den neuen (Kiewer) Freunden Obamas sind unzählige neonazistische Extremisten, absolute Nazi-Schläger, ausgesprochene antisoziale Elemente. Präsident Obama unterstützte in Kiew der Herstellung der Macht des Pöbels.“
Was die Europa aufgedrängten Wirtschaftssanktionen gegen Russland betrifft, so meinen die europäischen Experten, dass Brüssels „Gehorsamkeit“ allen EU-Ländern mehr Schaden bringen werde als Moskau.
Quelle:: http://german.ruvr.ru/2014_08_14/Ukraine-und-Westen-Langer-Kater-nach-getrunkener-Luge-0739/