Obama hört die Einschläge nicht – New York Times mokiert sich über Präsidenten, der im Urlaub ist, während die Welt brennt

Tyler Durden

Wer sich über Präsident Obama lustig machen will, hat es leicht – man muss sich einfach nur seine Urlaubs- und Golftermine vornehmen. Das hat vergangene Woche, noch vor dem Absturz des Malaysian-Airlines-Fliegers, der konservative Washington Examiner getan. Das Blatt meldete: »Für die First Family sind diesen Sommer Warmwasserbecken, Basketball, Tennis und Golf angesagt. Geplant ist ein 16-tägiger Urlaub in Martha’s Vineyard in Massachusetts, und zwar auf einem 12 Millionen Dollar teuren, 4 Hektar großen bewaldeten Anwesen im Südwesten der Insel.«

 

Laut lokalen Presseberichten werden Präsident Obama und seine Familie vom 9. bis zum 24. August in der 750 Quadratmeter großen Strandvilla eines demokratischen Gönners verbringen. Das Haus bietet ein Schwimmbad, Warmwasserbecken, ein Basketball-Feld und einen Tennisplatz. Die First Family steigt hier das erste Mal ab. Während der Amtszeit von Obama hat die Familie bis auf 2012, als Obama zur Wiederwahl stand, jeden Sommer auf Martha’s Vineyard Urlaub gemacht. Wie die Vineyard Gazette berichtet, hat das Weiße Haus für diese fast drei Wochen keine größeren oder öffentlichen Veranstaltungen geplant, was für den Urlaub des Präsidenten typisch ist.

Das und natürlich Golf.

So weit, so erwartbar. Und natürlich kann und wird Obama derartigen Spott als reflexartige politische Angriffe vom rechten Flügel abwehren und kontern, wie stark die US-Wirtschaft unter seiner Ägide geworden ist, dass er Millionen Jobs für Kellner und Barkeeper … ach nein, Entschuldigung, dass er Zigtausende Arbeitsplätze in der verarbeitenden Industrie geschaffen hat und selbstverständlich auch, dass der Aktienmarkt inzwischen von Rekordhoch zu Rekordhoch eilt.

 

Eine andere Sache dagegen ist es, wenn Spott und Hohn zu Obamas Urlaubsplänen von derNew York Times höchstpersönlich kommen, dem Flaggschiff der linken Ideologie. Genau das ist nun passiert in dem Artikel »Sticking to His Travel Plans, at Risk of Looking Bad«:

Während am Donnerstag auf Feldern im Osten der Ukraine Rauch aus den Trümmern des malaysischen Passagierflugzeugs aufstieg, arbeitete Präsident Obama weiter seine Termine ab: Cheeseburger und Pommes im Charcoal Pit in Delaware, eine Rede über Infrastruktur und zwei pompöse Benefizveranstaltungen in New York City.

Das Potenzial für grelle Kontraste war deutlich. Berichte über verbrannte Leichen und einen Angriff mit Boden-Luft-Raketen in Osteuropa dominierten die Berichte im Fernsehen, während Fotografen Bilder eines lachenden Obamas machen, der im Restaurant ein Kleinkind hochhält. Später wurde der Präsidentenkonvoi dabei gefilmt, wie er an den Trump Place Apartments vorfuhr, dem Veranstaltungsort an der Riverside Avenue, wo die erste Benefizveranstaltung stattfand.

Trotzdem heißt es aus dem Weißen Haus, man habe nicht erwogen, die seit Langem feststehenden Termine des Präsidenten zu streichen, nicht einmal während des einstündigen Fluges von Delaware nach New York, als plötzlich bekannt wurde, dass Israel Bodentruppen in den Gazastreifen entsandt hat und damit die zweite große außenpolitische Krise des Tages auftauchte.

Im Weißen Haus schilderte man vielmehr, wie der Präsident von unterwegs die Krise gemanagt habe – er habe von der Air Force One aus mit Staats- und Regierungschefs telefoniert, habe sich telefonisch mit Außenminister John Kerry abgestimmt und von einem Zimmer in den Trump Place Apartments aus per sicherer Leitung mit seinen Beratern zur nationalen Sicherheit gesprochen.

»Einfach nur der Show wegen ins Weiße Haus zurückzukehren, ist selten eine gute Idee, vor allem dann nicht, wenn die Dinge vernünftig auch von unterwegs aus geklärt werden können«, sagte Jennifer Palmieri, Kommunikationschefin des Weißen Hauses. »Plötzliche Veränderungen des präsidialen Terminplans können unbeabsichtigt dazu führen, das amerikanische Volk zu beunruhigen oder fälschlich für Krisenstimmung zu sorgen.«

Da hat sie gar nicht mal so unrecht. Es würde tatsächlich für »Krisenstimmung« sorgen, wenn man Obama irgendwann einmal beim Arbeiten im Weißen Haus sähe und nicht nur beim Golfen oder wie er die Hände exakt jener Wall-Street-Banker schüttelt, gegen die sein Justizministerium doch angeblich gerade vorgeht. Was den »Fälschlich«-Teil angeht, wäre ich mir nicht so sicher.

Nun wird die Gangart verschärft:

Eine Regierung im sechsten Jahr ist es gewohnt, mit dem Image des Präsidenten zu jonglieren. Bis auf einige seltene Ausnahmen hat sich das PR-Team des Präsidenten hartnäckig geweigert, sich in dem nie endenden Strom an politischen, wirtschaftlichen oder internationalen Krisen den Einfluss auf Obamas Tagesplanung nehmen zu lassen.

Die zahllosen aktuellen Ereignisse sind da keine Ausnahme: Nur Augenblicke, nachdem er am Freitag grimmig schauend über die Ukraine gesprochen hatte, platzte der Präsident in den East Room, wo die First Lady Michelle Obama ein »Staatsdiner« für Kinder abhielt, um Werbung für ihre Ernährungsinitiative »Let’s Move« zu machen. »Genau mein Ding: Chips und Guacamole!«, erklärte der Präsident den Kindern unter großem Gelächter.

Natürlich verspotteten die Konservativen den Präsidenten sofort für das, was er am besten kann – vor dem Teleprompter eine große Schau abziehen und dann still und leise im Golfwagen verschwinden. Wie bereits erwähnt: Das ist nicht neu und die Regierung fühlte sich deswegen auch nicht bemüßigt, sich zu rechtfertigen.

»Anstatt auf mehrere internationale Krisen zu reagieren, war der Präsident offensichtlich der Ansicht, seine Zeit sei mit einigen Benefizveranstaltungen in New York besser genutzt«, sagte der Kongressabgeordnete Kevin McCarthy, der künftige Fraktionschef der Republikaner. »Der Präsident tobt sich aus und hat Spaß, aber er sollte nicht vergessen, dass seine Pflichten als Oberbefehlshaber nicht enden, sobald er das Büro 

Inzwischen hatten die sozialen Netzwerke nicht nur Notiz genommen, sondern auch ihre Stimme gefunden:

Die übliche organisierte Kritik aus dem republikanischen Lager tut die Regierung ab. Doch auch die sozialen Medien wurden aufmerksam: Auf Twitter mehrten sich die abfälligen Bemerkungen über die Aktivitäten des Präsidenten am Donnerstag. Ein Nutzer schrieb, dass Obama die »stressige Benefiznacht unterbricht, um sich mit seinem Team zu zwei Krisen zu beraten. Anschließend heißt es, zurück an die Arbeit.« Ein anderer schrieb: »Was für ein Glück, dass er einen Moment Zeit gefunden hat, sich mit dieser lästigen Weltpolitik zu befassen.«

Obama wäre nicht der erste Präsident, dessen Urlaubspläne seinem Ruf Schaden zufügen könnten:

Ehemalige Regierungsmitarbeiter erinnerten daran, dass der politische Schaden groß sein könnte, wenn das amerikanische Volk zu der Ansicht kommt, der Präsident höre die Signale nicht oder sei politisch unsensibel. Das gelte umso mehr, wenn Menschen in einer Notsituation leiden.

Scott McClellan, Pressesekretär von George W. Bush während Hurrikan Katrina, erinnerte sich, dass Bush zu dem Zeitpunkt gerade einige Bundesstaaten im Westen bereiste. Er wurde fotografiert, wie er zusammen mit einem Country-Musiker Gitarre spielte, während der Sturm auf New Orleans zuraste, Straßen flutete und Bewohner in ihren Häusern einschloss.

»Stellt man diese Aufnahmen neben eine Krise, die sich verschlimmert, entsteht ein Imageproblem, das das Weiße Haus nicht ignorieren kann«, sagte McClellan in einem Interview.

In seinem Buch »What Happened« erinnert sich McClellan voller Schrecken, wie er die Bilder sah: »Ein scheinbar sorgloser Präsident Bush, der an seinen ursprünglichen Terminen festhält und das Leid der Opfer von Katrina ignoriert – die Toten, die Obdachlosen, die Verlorenen.«

Weiter schreibt er: »Im Rückblick ist es klar, dass Präsident Bush seine zweitägige Reise in den Westen hätte absagen müssen. Er hätte Samstag oder Sonntag nach Washington zurückkehren müssen, noch bevor Katrina mit voller Gewalt zuschlug.«

Das Fazit der New York Times:

»Es herrscht eine völlige Schieflage zwischen der Art und Weise, wie das amerikanische Volk den Präsidenten wahrnimmt, und dem, was in der Welt geschieht«, sagte Schmidt. Kein Präsident solle sich von Ereignissen gefangen nehmen lassen oder sich im Weißen Haus verschanzen, so Schmidt. Und natürlich würden Präsidenten, wie alle anderen auch, eine Erholungszeit verdienen. Wer im Weißen Haus sitze, müsse allerdings auch bereit sein, gegebenenfalls auf Urlaube zu verzichten, wenn es die Lage erfordere.

Wird der Präsident, der die Einschläge nicht hört, dieses Mal anders handeln? Erstmals hat ein liberales Sprachrohr Obamas Urlaube kritisch hinterfragt. Führt das zu einem Umdenken? Oder muss zu den vielen Bränden, die rund um die Welt toben, erst noch ein Atompilz dazukommen, bevor im Weißen Haus jemand aufwacht? Wir werden es ja erleben – aber nicht vor dem 24. August, wenn Obama von Martha’s Vineyard zurückkommt. Bleibt nur zu hoffen, dass in den nächsten Wochen keine größeren Kriege ausbrechen.

info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/tyler-durden/obama-hoert-die-einschlaege-nicht-new-york-times-mokiert-sich-ueber-praesidenten-der-im-urlaub-is.html

 

Vera F. Birkenbihl – Gehirne Anknipsen

Avatar von https://wissenschaft3000.wordpress.com/Wissenschaft3000 ~ science3000

Veröffentlicht am 14.02.2013

Das Gehirn optimal nutzen. Vortrag an der Universität Augsburg 2008.

Inwieweit Unterricht, Lehrbücher, An- und Unterweisungen etc. geradezu verhindern, daß die Betroffenen ihr Gehirn anknipsen können! Stellen Sie sich vor, Sie wollen/müssen eine Sprache lernen. Nehmen wir an, der Grund ist für Sie sehr wichtig (beruflich oder privat), so daß Sie hochmotiviert an die Aufgabe herangehen. Sie belegen einen Kurs oder gehen es autodidaktisch an. Trotzdem versagen Sie kläglich, da es Ihnen anscheinend an Sprachbegabung mangelt. Das widerfährt weit über 60% aller Lernwilligen, in der Schule teilweise sogar bis zu 85% jener, die durchaus bereit wären, mitzumachen, wenn dies nicht ständig vereitelt werden würde. Viele Betroffene schließen aus solchen Erfahrungen, sie seien wohl zu „doof“ und geben dann oft auf. Solche Erlebnisse säumen den Rand des Lebensweges seit der Schulzeit. Aber es liegt in den allermeisten Fällen nicht an den Opfern, es liegt an der Art der…

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Medienkommentar: 10 Fragen Russlands zum Absturz von MH17 | 23.Juli 2014 | Kla.TV

Avatar von UnbekanntTerraherz

http://www.kla.tv/index.php?a=showpor…

Die Schuldigen für den Absturz der malaysischen Boeing in der Ostukraine mit 300 Toten scheinen für europäische Politiker bereits jetzt, also bevor Experten den Vorfall richtig aufklären konnten, festzustehen. Die Anklage gegen die Separatisten und Russland fusst allerdings bis dato nicht auf harten Fakten, sondern lediglich auf diffusen Mutmassungen und Spekulationen, während bereits nach schmerzhaften Wirtschaftssanktionen gegen Russland gerufen wird. Russland seinerseits hat den Westen gemahnt, zur nüchternen Wahrheitsfindung über die Absturzursache von MH17 beizutragen und folgende 10 Fragen zu beantworten: 1. Warum hat der Flug MH17 den internationalen Flugkorridor kurz vor der Katastrophe verlassen?

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Jüdischer Gelehrte fordert Ausrottung der Muslime in Gaza“ Steht so in der Tora“

Das hast Du aber noch nett gesagt. Du kennst doch die Protokolle der sogenannten Weisen von Zion. Ihre beste Strategie ist ja die, sich als Opfer der ganzen Welt darzustellen.

Avatar von Runenkrieger11Treue und Ehre

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Die haben sie doch nicht alle. Sind ja genauso schlimm, wie sie es Anderen vorwerfen und immer noch tun.

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Zivile Opfer im Gaza-KonfliktUN sieht Anzeichen auf israelische Kriegsverbrechen

Die UN sieht auch mal etwas? Die können nur nicht anders, weil die Bilder um die Welt gehen. Ansonsten sind es genauso wie andere Organisationen Marionetten der NWO.