Christoph Hörstel plaudert aus dem „Nähkästchen“

 

geschrieben am 03.07.2014 von admin

…hört sich nett an? Ist es aber nicht.

Er gibt uns einen Einblick hinter die Kulissen der Seilschaften von Terror-Organisationen und westlichen Geheimdiensten. Erzählt, wie die Medien-Macher, natürlich sind die Mainstream-Medien gemeint, ihren nicht unerheblichen Beitrag dazu leisten, daß unsere Steuergelder für diese Schandtaten ausgegeben werden. Stichwort GEZ-Gebühren.  Terrormanagment ist eines seiner Schlagwörter.  Er ist ein Experte, noch aus seiner Zeit bei der ARD mit den Gegebenheiten in Nahost bestens vertraut, was die Inszenierung der Kriege in Afghanistan, im Irak und im Balkan betrifft und weiß Bescheid, wie die Politik-Marionetten involviert sind, um die Massen zu verblöden. Die dann auch noch dafür bezahlen, wenn sie sich nicht gegen die GEZ-Gebühren zu wehren wissen. Hirnwäsche kann man es auch nennen. Brot und Spiele anstelle echter und sachlicher Informationen.

Und das darf einfach niemanden wundern, der weiß, wem die Presse-Agenturen und alle großen Medien, ob Zeitungen oder Fernseh- und Radio-Sender gehören. Meistens durch Strohmänner, dennoch sind sie entlarvt, durchschaut. Siehe dazu auch: https://marbec14.wordpress.com/die-lugen-der-medien/ oder https://marbec14.wordpress.com/die-medien/

 

Hier ein  Interview vom 15.02.2014 bei Studio Lounge Leipzig

Chr Hörstel Ich verließ ARD=ZDF weil ich nie mehr Lügen mitorganisieren wollte

 

Jobcenter – Staatliche Wohlfahrt oder Gewaltapparate mit Folterwerkzeug gegen Erwerblose?

Von Bremer Erwerbslosenverband

Tausendfach liegen Erfahrungsberichte von Menschen aus den Jobcentern vor, die in den Jahren seit Bestehen der Jobcenter, im Januar 2005, gesammelt wurden.
Viele Menschen sind irritiert, wenn sie im Job- center das Gefühl haben wie der letzte Dreck behandelt zu werden.

Viele Menschen berichten von schlaflosen Nächten vor einem Termin bei der FallmanagerIn. Vor allem junge Leute haben sich vom Jobcenter gänzlich verabschiedet, schlagen sich mit Gelegenheitsjobs durch und übernachten bei Freunden, den völlig überforderten Eltern oder landen auf der Straße.

Laufend werden Menschen produziert, die nach Sanktionen auf Null völlig aus dem System sozialversicherungspflichtiger Arbeit und einer Krankenversicherung herausfallen. Die überwiegende Mehrheit der einmal Sanktionierten oder Schikanierten schlägt sich als GeringverdienerIn durch und verzichtet dabei auf ergänzende, aufstockende Hartz IV Leistungen. Insbesondere Ältere, die nach langjährigem Berufsleben erstmalig in einem Jobcenter landen, sind ob des rauhen, herabwürdigenden Umgangstons völlig entsetzt.

Einkommenserhebungen kommen zu dem Schluss, dass auf jede aufstockende Bedarfsgemeinschaft eine weitere kommt, die trotz eines rechtlichen Anspruchs auf Hartz IV Leistungen diese nicht in Anspruch nimmt. Eine Folge des herabwürdigenden Umgangs im Amt und dem schlechten Ruf, der den Jobcentern vorausgeht.

Warum?

Die meisten der Betroffenen vermuten in den Attacken auf sich zunächst „bösartige“ MitarbeiterInnen und im zweiten Schritt machen sie eigene Defizite für die schlechte Behandlung im Amt als Ursache aus. Beide Ursachengründe entpuppen sich als unbegründet. Die Verhängung von Sanktionen ist nicht im persönlichen Empfinden einer SachbearbeiterIn begründet, sonder beruht auf gesetzlichen Vorgaben. MitarbeiterInnen die nicht sanktioniert haben, sind dafür schon abgemahnt worden. Und weil Sanktionierung, ungerechtfertigte Kürzung, Falschauskünfte mit Nachteilen für die AntragstellerInnen an der Tagesordnung sind,

kann dies auch nicht an der schiefen Nase oder dem Dreitagebart liegen, sondern ist Teil des Systems, des täglichen Handelns der JobcentermitarbeiterInnen. Sie setzen Tag für Tag Anweisungen und Zielvorgaben von oben um.

Drei bis viermal pro Jahr werden die MitarbeiterInnen der Jobcenter in der fachgerechten Durchführung von Sanktionen geschult

Hartz IV, einer der zentralen Bausteine zur Förderung des Niedriglohns

Der Niedriglohnsektor war politisch gewollt: Ex Bundeskanzler Schröder hat diesen Sinn von Hartz IV im Januar 2005 auf dem Gipfel der Staatsmänner und Konzernlenker in Davos erklärt. „Wir haben den besten Niedriglohnsektor aufgebaut, den es in Europa gibt…“ Bei Strafe der Sanktion, auch bis auf Null, muss auch für 4,50 Euro pro Stunde gearbeitet werden. Schröder hatte Recht und die Unternehmen haben gewonnen, die BRD ist führend im Niedriglohnsektor und hat sich dadurch zum Exportgiganten gemausert. Niedriglohn für jede vierte Beschäftigte ist eine zentrale Voraussetzung der Exportüberschüsse der deutschen Industrie.

Die „Hartz-Gesetze“ sind Teil der berüchtigten „Agenda 2010“. Diese Gesetze sollten das Ziel verfolgen, den Standort Deutschland wettbewerbsfähiger zu machen und Erwerbslose in niedrig bezahlte Arbeit zu bringen. Hartz IV ist jedoch nichts anderes als die frühere und heutige Sozialhilfe. Gleichzeitig wurde die ehemalige Arbeitslosenhilfe abgeschafft. Ca. 1,5 Millionen Menschen verloren hierdurch Einkommen. Der Staat konnte erheblich sparen.

Die Höhe der Zahlbeträge im Hartz IV System von durchschnittlich 770 Euro für eine Alleinstehende liegt bei 40 bis 45 Prozent des Durchschnittseinkommens und damit weit unter der offiziellen Armutsgrenze von 940 Euro für eine Einzelperson. Grundgedanke ist: Je niedriger die Lohnersatzleistungen, desto größer wird der Druck auf die Löhne.

Kern der Hartz IV Gesetzgebung ist jedoch die Abschaffung der früheren Zumutbarkeitskriterien für die Annahme von Arbeit. In § 10 des SGB II ist definiert, dass jedem Erwerbsfähigen nahezu jegliche Arbeit zuzumuten ist. Damit ist jeglicher Berufsschutz entfallen, d.h. auch ein Universitätsabschluss schützt nicht vor einem Job als Packer im Hafen.

Außerdem ist die Lohnhöhe kein Grund einen Job abzulehnen. Wer nicht für 6 Euro Brutto in der Stunde jobben gehen will, wird mit einer Sanktion bestraft. Bei mehreren Sanktionen ist letztlich auch die Wohnung weg, weil auch die Kosten der Unterkunft gestrichen werden können.

In der Praxis bedeutet dies: Wer vom Jobcenter zu einem Vorstellungsgespräch geschickt wird, kann den dort angebotenen Job nicht mit der Begründung des zu geringen Lohns ablehnen.

Während in einigen sogenannten Schwellenländern Sonderwirtschaftszonen, ohne Gewerkschaften und Steuern eingerichtet wurden, um profitgierige Unternehmen anzulocken, erfolgt dieser Vorgang in Deutschland landesweit mit einem riesigen Angebot an NiedriglöhnerInnen.

Dieser gesetzlich geschaffene Zwang schlägt sich in den Statistiken nieder. Von 2004 bis 2012 stieg der Anteil der NiedriglöhnerInnen in Deutschland von 15 auf 24 Prozent aller Arbeitsverhältnisse, gleichzeitig sank das Einkommen der Menschen im Niedriglohnbereich um 17 Prozent ab.

Maßnahmen und „Ein-Euro-Jobs“ ! Welchen Sinn haben sie?

Arbeit soll sich lohnen, so hören wir es ständig. Und jeder von uns kann ja feststellen: In Deutschland gibt es viel Reichtum, Luxusautos und Villen, gigantische Gewinne der DAX Konzerne auf der einen und Minilöhne, von denen Mensch nicht existieren kann, auf der anderen Seite.

Also ist es doch geradezu unvernünftig sich im Wechselschichtbetrieb auch die Nächte für 8,50 Euro um die Ohren zu schlagen, sich dabei auch noch die Gesundheit zu ruinieren, um dann mit dem Geld nicht auszukommen und den Rest für die Existenz der Familie beim Jobcenter zu erbetteln.

Um Menschen zu veranlassen, solche „unvernünftigen“ Jobs zu machen, bedarf es zweierlei: Erstens ständigen Sanktionsdruck und zweitens die „Umerziehung durch Gewöhnung“. Um solche beschissenen Arbeitsverhältnisse letztlich gut zu finden oder zumindest alternativlos zu akzeptieren, wurden „Umerziehungsmaßnahmen“ eingeführt. Denn wenn der erwerbslose Mensch doch mal in der Fabrik gebraucht wird, muss er schon vorher darauf trainiert sein, geringen Lohn toll zu finden und am besten ja nicht an Gewerkschaft, Betriebsrat oder Arbeitsrechte denken oder gar einzufordern. Kommt die neue LohnarbeiterIn gar mit Lohnansprüchen oder sonstigen Flausen durchs Werkstor, könnte es im Betrieb Probleme geben.

In den Trainingsmaßnahmen, Bewerbungstrainings, Praktika, Probearbeiten, „Ein-Euro-Jobs“ und wie sie alle je nach Konjunktur heißen, findet dieses Training statt: Arbeit ohne Lohn, Keine Lohnfortzahlung bei Krankheit und Urlaub. Jederzeit durch Abberufung „kündbar“, mal sinnentleerte stumpfsinnige Tätigkeiten, mal Stress ohne Ende.

Die uns immer vorgehaltenen Vorteile dieser Maßnahmen sind alle Schall und Rauch. Weder gibt es aus Maßnahmen heraus höhere Vermittlungschancen in normale Jobs, noch findet dort eine reale Qualifizierung im Sinne von Berufsabschlüssen oder technischen Kenntnissen statt. Dies ist durch Untersuchungen belegt. Der Sinn dieser Maßnahmen, die ja auch einiges Geld kosten, erschließt sich einzig aus den Erziehungszielen: Anerkennung von Niedriglohn und Unterwürfigkeit.

Warum sind die MitarbeiterInnen der Jobcenter so ätzend, misstrauisch und behandeln uns wie potentielle Betrügende?

Wie bereits oben beschrieben, tragen die Hartz Gesetze dazu bei, uns in Armut zu halten und uns mit Umerziehung und Sanktionsdruck in beschissenen Niedriglohnjobs zu drücken. Und wer eine Sanktion bekommt, wem durch Nichtzahlung des Jobcenter der Strom abgestellt wurde, wer in seiner schimmeligen Wohnung bleiben muss, weil das Jobcenter die neue teurere Wohnung nicht akzeptiert, dem wird Gewalt angetan. Diese Gewalt mag sich von Prügeln oder Einsperren unterscheiden, es bleibt jedoch Gewalt, weil Menschen damit Lebensgrundlagen entzogen oder beschnitten werden.

Wenn, wie unlängst in Südafrika, die Polizei 52 streikende Arbeiter erschossen hat, die für höhere Löhne kämpften, wenn in Kolumbien Gewerkschafter in bestreikten Betrieben für immer verschwinden, wenn die Polizei in der Türkei besetzte Betriebe räumt, ist sofort sichtbar: Hier handelt der Staat im Interesse der Unternehmer, da er Gewalt gegen die ArbeiterInnen und ihre Organisationen anwendet und damit den Unternehmen bei der Durchsetzung ihrer Ziele unterstützt.

Dieser Job, die Durchsetzung der Interessen der Unternehmen in Deutschland wird unter anderem von den Jobcentern durchgeführt. Nur stellen sie sich dabei schlauer an. Der Staat handelt schon lange bevor es Konflikte gibt.

Weil aber Gewalt gegen Erwerbslose hierzulande hauptsächlich in Form von jährlich mehr als einer Millionen Sanktionen stattfindet, bleibt es dennoch Gewalt. Nicht umsonst sind die Jobcenter die einzigen staatlichen Einrichtungen, die sich von Sicherheitsleuten bewachen lassen müssen. Dies ist notwendig um die Abschreckung zu erhöhen und eventuell aufmüpfige Menschen sofort rausschmeißen und Hausverbote durchsetzen zu können. Widerstand soll sofort mit Gewalt gebrochen werden.

Wenn also JobcentermitarbeiterInnen Sanktionen verhängen, Menschen in Maßnahmen und „Ein-Euro-Jobs“ zwingen, dann machen sie nur ihren Job. Machen sie diesen Job nicht richtig, im Sinne der Vorgaben von Oben, verhängen sie keine Sanktionen, „vergessen“ sie die Kürzungen, laufen sie Gefahr selbst gemaßregelt oder abgemahnt zu werden und letztlich ihren Job zu verlieren.

Menschenwürde im Jobcenter?

Wer sich also hinstellt und im Hinblick auf das Grundgesetz die Einhaltung der Menschenwürde von einem Staatsorgan wie dem Jobcenter fordert, hat die Rolle und Aufgabe der Jobcenter nicht verstanden. Im Jobcenter geht es nicht um das Wohlergehen von Frau Schmidt und ihren Kindern, sondern ausschließlich um die Bereitstellung der Arbeitskraft unter der BG Nummer: 21402BG0012345 (Schmidt) für den Arbeitsmarkt.

Menschenwürde und Wohlfahrt vom Jobcenter einzufordern ist genau so illusorisch wie die Einforderung von Menschenrechten für Sklaven unter Beibehaltung der Sklaverei.

Sind JobcentermitarbeiterInnen böse?

Jeder Mensch steht vor der Notwendigkeit sich mit seiner Tätigkeit zu indentifizieren. Dies tun auch die MitarbeiterInnen der Jobcenter. Wenn per Gesetz, behördlicher oder politischer Vorgabe zu Sanktionen und Fallzahlvermeidung aufgerufen wird und Betrugsvemutung unterstellt wird, wird auch die Mitarbeiterin gezwungen sein, sich dieses Gedankengut zu eigen zu machen – oder er/sie wird psychisch scheitern.

Genau so wenig wie ein Pazifist zum Militär geht, oder ein Veganer im Schlachthof arbeitet, wird ein liberaler Menschenfreund es im Jobcenter aushalten. Folglich verbleiben in den Ämtern diejenigen, die sich mit der Praxis der Ämter identifizieren können. Und so gewinnt innerhalb der Jobcenter die Schikane- und Sanktionswut Oberhand. Die wenigen Menschen, die in Jobcentern gearbeitet und öffentlich Kritik geäußert haben, sind auch umgehend entlassen bzw. beurlaubt worden. Sehr viele sind selbst gegangen.

Wer im Jobcenter arbeitet, fügt anderen Menschen Gewalt zu. Jobcenterbeschäftigte sind folglich MittäterInnen bei der Gewaltanwendung gegen Erwerbslose. Sie machen im Grunde den gleichen Job wie PolizistInnen, die in der Türkei oder Südafrika auf Streikende schießen.

Aus den Erfahrungen der „Bremer“ Joboffensive wissen wir; mehr und besser geschulte Fallmanager führen nicht zu besserer Vermittlung, sondern zu mehr Sanktionen und Schikanen.

Es ist daher nicht möglich, Gewalt, Sanktionen und Schikanen in den Jobcentern als von der Gesellschaft isoliertes Problem zu betrachten, dass in den Jobcentern oder durch parlamentarischen Einfuss auf diese geändert werden könnte. Solange die kapitalistische Konkurrenzgesellschaft mittels Lohnsenkung und/oder Steigerung der Arbeitshetze nach dem Höchstprofit strebt, wird es Druck auf die geringst möglich zu entlohnende Arbeitskraft geben.

Wehre Dich redlich!

Auch wenn der/die Einzelne durch noch so geschicktes Handeln, die Hartz IV Gesetzgebung nicht aus der Welt schaffen kann, ist es ratsam sich immer dort zu wehren wo es möglich ist.

Daher: Niemals allein zum Amt

Jede Mensch kann zu jedem Gespräch im Jobcenter einen Beistand mitnehmen. Dies schränkt die Möglichkeiten der Schikanen in den Jobcentern ein und mittels Zeugen kann Mensch besser Sanktionen usw. abwehren.

§ 13 SGB X Bevollmächtigte und Beistände

4. Ein Beteiligter (Kunde des Jobcenters) kann zu Verhandlungen und Besprechungen mit einem Beistand erscheinen. Das von dem Beistand Vorgetragene gilt als von dem Beteiligten vorgebracht, soweit dieser nicht unverzüglich widerspricht.

Das Hartz IV System als Ganzes muss weg, weil es uns Schaden zufügt, unsere Armut verfestigt und unsere Ausbeutung für die Unternehmen erleichtert.

Bremer Erwerbslosenverband
Lindenstraße 1b
28755 Bremen
bev-bremen@email.de
www.bev-bremen.de

http://www.united-mutations.org/?p=92028

Dildos und Liebeskugeln: Soziologin fordert Sexualkunde mit praktischen Übungen

 

Elisabeth_Tuider

Soziologin fordert im Sexualkundeunterricht praktische Übungen mit Dildos und Liebeskugeln

Die Talsohle der Dekadenz ist noch nicht erreicht. Nach Vorstellung der Kasseler Soziologin Prof. Elisabeth Tuider (40, Foto) und Kollegen sollen Schüler im Sexualkundeunterricht mit praktischen Übungen über alle möglichen sexuellen Spielereien und genderkonformen Abartigkeiten „aufgeklärt“ werden. Dazu haben sie ein Buchherausgegeben mit dem Titel: “Sexualpädagogik der Vielfalt”. Bei den von den PseudoWissenschaftlern darin vorgeschlagenen praktischen Übungen geht es mitunter zur Sache.

15-Jährige sollen zum Beispiel einen „Puff für alle“ einrichten. Dabei werden die Jugendlichen aufgefordert, an die sexuellen Vorlieben und Präferenzen verschiedener Gruppen zu denken. Denn es sei ja ein Unterschied, ob ein weißer, heterosexueller Mann, eine muslimische oder katholische Frau oder eine transsexuelle lesbische Frau bedient werden soll.

 

http://www.hna.de/lokales/kassel/kasseler-soziologin-fordert-sexualkundeunterricht-praktischen-uebungen-3664580.html

Kassel. Die meisten Eltern werden glauben, im Sexualkundeunterricht lernen die Schüler, was Befruchtung ist, erfahren, wie beim Sex Krankheiten übertragen werden können, und üben, ein Kondom über eine Banane zu ziehen. Soziologin Prof. Elisabeth Tuider aus Kassel fordert praktische Übungen im Sexualkundeunterricht.

Nach Vorstellung der Kasseler Soziologin Prof. Elisabeth Tuider und Kollegen geht eine zeitgemäße sexualpädagogische Aufgabenstellung aber weit darüber hinaus. Bei den von den Wissenschaftlern vorgeschlagenen praktischen Übungen mit dem Ziel, dass Jugendliche sich mit der Vielfalt sexueller Orientierungen auseinandersetzen, geht es mitunter zur Sache.

Da sollen 15-Jährige zum Beispiel einen „Puff für alle“ einrichten. Dabei werden die Jugendlichen aufgefordert, an die sexuellen Vorlieben und Präferenzen verschiedener Gruppen zu denken. Denn es mache ja einen Unterschied, ob ein weißer, heterosexueller Mann, eine muslimische oder katholische Frau oder eine transsexuelle lesbische Frau bedient werden soll.

70 praktische Übungen

Das Buch:

Elisabeth Tuider, Mario Müller, Stefan Timmermanns, Petra Bruns-Bachmann, Carola Koppermann: „Sexualpädagogik der Vielfalt. Praxismethoden zu Identitäten, Beziehungen, Körper und Prävention für Schule und Jugendarbeit.“ 2. überarbeitete Auflage, 2012, Beltz Juventa. 24,95 Euro

Und für 12-Jährige gibt es in einem Fragebogen zum Thema „Zur Liebe gehört für mich…“ unter anderem die Ankreuzmöglichkeiten „guten Sex zu haben“, „die Freiheit mit anderen ins Bett zu gehen“ und „Oralverkehr“. In anderen Aufgaben kommen Dildos und Vaginalkugeln vor, oder es geht um die Bedeutung des Begriffs „gang-bang“ (wenn jemand hintereinander mit vielen Männern Sex hat).

Etwa 70 praktische Übungen für die Gruppenarbeit finden sich in dem Buch „Sexualpädagogik der Vielfalt“, das Elisabeth Tuider mit vier anderen Autoren herausgegeben hat. Es richtet sich an sexualpädagogisches Fachpersonal und wird unter anderem von Pro Familia empfohlen. Im Schulunterricht würden meist nur die Themen Verhütung, Prävention und Schwangerschaft abgehandelt, sagt die Kasseler Professorin. Zudem werde häufig nur die vermeintliche Norm (heterosexuell, weiß, christlich) thematisiert. Heutige Sexualpädagogik ziele hingegen auch auf die Auseinandersetzung „mit der Vielfalt gegenwärtiger Lebens- , Liebes- und Sexualitätsentwürfe“. Ziel könne bei Methoden in diesem Zusammenhang auch sein, bewusst Verwirrung zu stiften, um die einseitige Betrachtungsweise aufzubrechen.

Wie oft die Methoden in der Arbeit mit Jugendlichen angewendet werden, ist nicht bekannt. Dass das 2008 erstmals veröffentlichte Buch bereits in der zweiten Auflage erschienen ist, deutet aber darauf hin, dass sexualpädagogisch Tätige es nutzen.

Übungen aus dem Buch

Sex-Quiz

Ab 12 Jahren. Die Leitung stellt Fragen mit je drei Antwortmöglichkeiten, die die Kinder in Kleingruppen beantworten sollen. Darunter auch diese Fragen:

Was ist eine Vakuumpumpe? a) Ein Gerät zur Zubereitung luststeigernder Lebensmittel; b) Eine Plastikpumpe zum Aufbau und zur Verstärkung der Erektion; c) ein Gummipuppen-Sterilisator.

Was ist gang-bang? a) Sex in einer Gruppe von vielen Männern und Frauen; b) Sex zu dritt; c) Wenn eine Person mit mehreren Männern, die in einer Schlange anstehen, hintereinander Sex hat (urspr. Gruppenvergewaltigung).

Das Quiz diene der Wissenvermittlung und Begriffsklärung, heißt es in der Erläuterung. (Auflösung: 1b, 2c)

Das erste Mal

ltersstufe: ab 13 Jahren. Die Jugendlichen bilden Vierergruppen und ziehen vier Karten, auf denen verschiedene erste Male stehen. Neben das erste Mal Eifersucht, Händchenhalten oder Küssen gibt es auch das erste Mal Petting und das erste Mal Analverkehr. Die Jugendlichen sollen dann ein erstes Mal auswählen und es in frei gewählter Form (zum Beispiel als Gedicht, als Bild, als Theaterstück oder Ähnliches) darstellen. Die Zuschauenden müssen dann raten, was dargestellt wird.

Ziel der Methode wird genannt, dass Wünsche und Ängste bei unterschiedlichen ersten Malen thematisiert werden können.

3 – 2 – 1 – deins!

Ab ca. 14 Jahren. Bei einer gespielten Auktion sollen die Jugendlichen Gegenstände für sieben verschiedene Parteien in einem Mietshaus ersteigern. Dort wohnen eine alleinerziehende Mutter, eine heterosexuelles kinderloses Paar, ein schwules Paar, ein lesbisches Paar mit zwei Kindern, ein Senioren-Paar, eine Wohngemeinschaft mit drei Behinderten, eine Spätaussiedlerin aus Kasachstan. Ersteigern können die Jugendlichen neben Häkeldeckchen, Windeln und Schraubenzieher unter anderem einen Dildo, Kondome, Potenzmittel, Vaginalkugeln, Lack und Leder. Handschellen und Kamasutra.

In der Erläuterung heißt es, dass Vorurteile und Klischees hinterfragt werden sollen.

Von Katja Rudolph

HNA führte ein Interview mit ihr:

HNA: Ab welchem Alter sollte man überhaupt beginnen, Kinder mit Themen wie Sex und Homosexualität zu konfrontieren?

Elisabeth Tuider: Als Soziologin muss ich Ihnen sagen, dass Kinder ja in dieser Welt leben: Conchita Wurst gewinnt den Eurovision-Song-Contest, Berlin hat einen schwulen Bürgermeister und die Sängerin Cher hat einen transsexuellen Sohn. Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt existiert, sie ist auch im Leben von Kindern und Jugendlichen präsent. Die Sexualpädagogik konfrontiert Kinder und Jugendliche in diesem Sinne nicht, sondern Sexualpädagogik ermöglicht es, über Themen, die in ihrem Leben und in ihrem Alltag präsent sind, zu sprechen.

HNA: In Ihrem Buch gibt es zum Teil sehr detailreiche Aufgabenstellungen, in denen es um Analverkehr, Sexspielzeuge und die Einrichtung eines Bordells geht. Was soll die Auseinandersetzung auf dieser Ebene bringen?

Tuider: Sexualpädagogik möchte einen Raum schaffen, in dem unterschiedliche Fragen, Unsicherheiten und auch Ängste, die Sexualität, Beziehung und Liebe betreffen, von den Jugendlichen gestellt und besprochen werden können. Dabei geht man von den jeweiligen Themen der Jugendlichen aus. Wenn es keine Themen wie „sexuelle Praktiken“ oder „Analverkehr“ in der Gruppe gibt, ist eine solche Inhalte aufgreifende Übung schlicht nicht anwendbar. Unser Buch ist kein Lehrplan. Jede der 70 vorgeschlagenen Methoden muss der jeweiligen Jugendgruppe angepasst werden.

HNA: Wollen sich 12- oder 13-Jährige so detailreich mit dem Thema auseinandersetzen? In dem Alter beginnt das Interesse an Sexualität erst zaghaft.

Tuider: Gerade die sexualpädagogische Praxis zeigt, dass einige Kinder und Jugendliche Fragen zu Themen wie sexuelle Praktiken, Sexspielzeug oder BDSM (zum Beispiel Sadomasochismus und Fesseln) haben. Studien zufolge haben bei unter 14-Jährigen 70 Prozent der Jungen und 30 Prozent der Mädchen schon Pornografie kennengelernt. Solche Erfahrungen werfen bei den Jugendlichen Fragen auf. Manche Jugendliche bringen solche Themen nicht mit und, wie gesagt, werden dann entsprechende Aufgabenstellungen nicht angewendet.

HNA: Verwirrt und verstört die Thematisierung aller denkbaren Sexualpraktiken Jugendliche nicht eher?

Tuider: Vielfalt, auch sexuelle Diversität findet sich in allen Lebensbereichen: in Politik, Medien, Kunst. Sie ist, wie gesagt, im Alltag von Jugendlichen präsent und wird nicht erst von der Sexualpädagogik zu denJugendlichen gebracht. Gerade die sexualpädagogische Praxis zeigt, dass sexualpädagogisch Tätige oftmals die ersten Personen sind, mit denen sich Jugendliche trauen, ihre Fragen und Irritationen zu besprechen.

HNA: Wenn ich Jugendlichen beibringe, dass alles „normal“ ist, wächst dann nicht die Gefahr, dass sie bei den ersten sexuellen Kontakten auch glauben, für alles offen sein zu müssen?

Tuider: Sexualpädagogik zielt auf die Auseinandersetzung mit und die Positionierung in der Verschiedenartigkeit gegenwärtiger Lebens-, Liebes- und Sexualitätsentwürfe. Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit den eigenen Grenzen sowie mit den Grenzen der anderen. Sexualpädagogik zielt auf die Selbstbestimmung eines jeden Menschen. Nach wie vor ist heute gerade nicht „alles normal“. Diskriminierung von Transsexuellen, also Menschen, die nicht in das Mann-Frau-Schema passen, oder von Homosexuellen sind nicht passé. Der Sexualpädagogik geht es darum, Jugendlichen, die in ihren Liebes- und Lebensweisen nicht der gesellschaftlichen Dominanzkultur entsprechen, Anerkennung und Unterstützung zu geben. Und allen Menschen die Kompetenz zu geben, anderes anzuerkennen, auch wenn es nicht den eigenen Vorstellungen entspricht.

Mein Kommentar: Das soll hier keine! Reklame für dieses Buch sein, sondern darstellen, in welcher Welt wir leben. Ich bin absolut! gegen Frühsexualisierung.

Peinliche Enthüllungen: Was unsere Politiker über die NSA-Spionage wussten

 

Die Bundesregierung tut immer wieder erstaunt, wenn neue Details über die NSA-Spionageaffäre bekannt werden. Dabei hat sie diese doch zuvor selbst abgesegnet.

Die Bundesregierung hat eingestanden, dass sie im Jahr 2002 ein geheimes »Memorandum of Agreement« mit den USA abgeschlossen hat, ein Kooperationsabkommen mit amerikanischen Geheimdiensten. Und das ist bis heute die Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen Bundesnachrichtendienst (BND) und dem technischen amerikanischen Geheimdienst NSA.

Kanzleramtsminister war damals ausgerechnet der heutige SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier. Seine Partei, die heute in den Medien lautstark Aufklärung über die Spionageaffäre fordert, verteidigt das damalige Vorgehen jetzt kleinlaut. Demnach wusste und weiß die Bundesregierung ganz genau, wer in Deutschland für die amerikanischen Geheimdienste arbeitet. Diese haben demnach in Deutschland allein offiziell rund 200 Mitarbeiter stationiert. Ihre Namen sind den deutschen Behörden bekannt. Und nicht nur das.

Mein Kommentar: Was ist den Marionetten schon wirklich peinlich?!

info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/redaktion/peinliche-enthuellungen-was-unsere-politiker-ueber-die-nsa-spionage-wussten.html

Siehe dazu auch:

NSA-Lauschangriff: Angela Merkel ist nirgends vor ihren Freunden sicher

Teilstück eines Manuskripts – DAMIT wir verstehen, WAS speziell hier in der BRD-GmbH passiert!

 

04-07.2014

Hier von der Seite Morbus Ignorantia der kopierte Text, um den es geht; von der Bilderberger Konferenz

Durch die U.S.A. als direktes Vorbild, weshalb wir die „Vereinigten Staaten von Europa“ real umzusetzen vermögen. Ein regierbares, geeinigtes Europa ist jedoch nicht möglich, wenn das eineLand reich, das andere Land arm ist. Da sich flächendeckender Reichtum und Wohlstand aus den unterschiedlichsten Gründen und Gegebenheiten nicht in jedem europäischen Land entwickeln lassen, und dies auch gar nicht in unserem Interesse liegen kann, ist eine schnellstmögliche Angleichung durch Herabstufung kapitalreicher, wirtschaftsgesunder Länder an ärmere Länder unbedingt anzustreben. Diese Herabstufung werden wir durch Maßnahmen erreichen, indem wir intakte Länder, und hier denke ich in erster Linie an Deutschland, einbinden werden, die Verschuldung anderer Länder zu tragen und deren Defizite auszugleichen. Eine fortschreitende Schwächung wäre somit gewährleistet und erhielte (in Anerkennung der Notwendigkeit von Rettungsschirmen) durchaus ihre offizielle Legitimation. Die Wichtigkeit einer Verschuldung Deutschlands – und zwar über Generationen hinaus – muss keiner wirtschaftspolitischen Beurteilung standhalten, sondern als gesellschaftspolitische Notwendigkeit verstanden werden. So ist es auch der Bevölkerung zu vermitteln, denn ansonsten werden wir früher als erwartet auf Widerstand stoßen. Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist zum jetzigen Zeitpunkt (noch) notwendig. Da es den Prozess der notwendigen Schwächung Deutschlands mit unterstützenden Maßnahmen zu beschleunigen gilt, möchten wir zeitgleich die Möglichkeit jedweder Einwanderung anregen und unterstützen. Und zwar massivst. Hier wird es auch in den nächsten Jahren wichtig sein, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die sich uns bieten. Das Land mit Zuwanderung zu fluten, sollte von allen als notwendig verstanden werden. Die deutsche Regierung ist aufgefordert, die Umsetzung ihres Auftrags (entsprechend der Vorjahre) auch weiterhin, nach Kräften, zu verfolgen. Protest und Aufbegehren wird, wenn es denn überhaupt in größerem Maße dazu kommen sollte, nur aus dem rechten Lager erwartet. Diesem wird sich die breite Masse nicht anschließen – das Risiko gesellschaftlicher Ächtung wäre (dank jahrzehntelanger erfolgreicher Erziehungsarbeit) einfach zu hoch. Wenn sich die Hinweise auf religiös-militante Ausschreitungen muslimischer Migranten auch häufen, es sei angemerkt, dass diese uns doch viel mehr nützen als schaden. Trägt ihr Einfluss nicht dazu bei, den Identitätsverlust der Deutschen zu beschleunigen? Entsteht nicht dadurch ein weitaus gemäßigteres Volk, als wie es uns in der Vergangenheit die Stirn bot? Halten wir uns noch einmal vor Augen, worum es uns letztendlich geht: Wir möchten bis zum Jahre 2018…<<

 

Mein Kommentar dazu:

Nun, was die wollen, ist ja klar, immer einen Schritt weiter zur NWO – und 2018 wollen sie uns „im Sack“ haben. (Dank der sogenannten Regierung ist das ja auch kein Problem) .Vorher Rußland kaputtkriegen, damit die dann auch klein beigeben und mitmachen. Deshalb jetzt der Krieg, Iran wird auch bald drankommen, irgendwann geht´s gegen China. Das aber nur, wenn wir sie machen lassen. Also, wacht mal langsam auf da draußen. Fernseher abschalten, „Brot und Spiele“ nicht mehr mitmachen – das wäre ein Anfang, und die geplante Gehirnwäsche läuft in´s Leere.

Der Fall Niebel: Was sagen Korruptionsbekämpfer?

Ein Beispiel von vielen ist meine Meinung, dennoch – ausgerechnet Waffenlobbyist, war das zu erwarten? Ich sah in seinem Gesicht schon immer einen Hauch von Verschlagenheit.  Was machen diese Figuren nicht alles für Geld.

Ich beteilige mich nicht mehr an diesen Aktionen von abgeordnetenwatch, weil sie mir zu „zahm“ sind – was wird denn schon erreicht. Aber den Beitrag  fand ich doch wissens- und somit verbreitenswert.

Hier der Brief von abgeortnetenwatch.de https://www.abgeordnetenwatch.de

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer von abgeordnetenwatch.de,
was denken Sie über den Fall Dirk Niebel, der demnächst als Rüstungs­lobbyist tätig wird? Mich hat diese Nachricht sehr wütend gemacht.

 

                                                Neuer Rüstungslobbyist: Dirk Niebel
Nicht nur, weil Niebels neuer Arbeit­geber Rheinmetall regel­mäßig an die FDP (und andere Parteien) spendet. Oder weil Dirk Niebel als Entwicklungs­hilfe­minister über heikle Rüstungs­exporte seines neuen Arbeitgebers mit­entschied. Sondern weil Vertreter mächtiger Wirtschafts­interessen sich wieder einmal gezielt einen hochrangigen Politiker eingekauft haben, der ihnen mit seinen Kontakten alle Türen öffnen soll.

Dirk Niebel ist leider kein Einzelfall. In meinem Buch „Demokratie einfach machen – Ein Update für die Politik“ beschreibe ich viele solcher Beispiele: Den Bahnlobbyisten Ronald Pofalla oder die Energielobbyistin Hildegard Müller, aber natürlich auch Altkanzler Gerhard Schröder, der nach seiner Amtszeit prompt zu einer Gazprom-Tochter wechselte (damals witterte Dirk Niebel übrigens einen „Hauch von Korruption“…)

Diese Seitenwechsel sind schädlich für unsere Demokratie! Ohne Druck aus der Zivilgesellschaft wird es aber leider so weitergehen wie bisher. Deswegen möchte ich Sie heute bitten: Werden Sie aktiv! Konfrontieren Sie Ihre Abgeordneten (z.B. über abgeordnetenwatch.de), gehen Sie zur Bürgersprechstunde oder schreiben Sie einen Leserbrief an Ihre Zeitung. Was wir alle – ganz konkret – für die Demokratie tun können, beschreibe ich in meinem Buch.

Bitte unterstützen Sie auch die Arbeit von abgeordnetenwatch.de. Als Dankeschön schenken wir allen neuen Förderinnen und Fördern ab 10 Euro im Monat ein signiertes Buch. Die Aktion läuft bis einschließlich Mittwoch, 9. Juli 2014. abgeordnetenwatch unterstützen, Buch erhalten

Persönlich verdiene ich an dem Buch übrigens nichts. Alle Honorare und evtl. Erlöse fließen direkt in die Arbeit von abgeordnetenwatch.de.

Hier ist das Interwiev zu hören:

Wir haben mit Timo Lange von Lobbycontrol über den Fall Niebel gesprochen.
hr-iNFO Das Thema | 02.07.2014 16:02 | Länge: 00:05:11 Min.

http://www.hr-online.de/website/suche/home/mediaplayer.jsp?mkey=52259185&type=a&xtmc=niebel%20lobbycontrol&xtcr=1

Russlands Reaktionen auf NATO-Einkreisung

 

 

 

Veröffentlicht am 15.03.2014

Wer in diesem Zusammenhang ein Augenmerk auf die derzeitigen Entwicklungen in der Ukraine wirft, kommt der Wahrheit einen großen Schritt näher. Sollte das Land nämlich der EU beitreten, könnten Nato-Raketen bis unmittelbar an die russische Grenze verlagert werden.

    Kriegsvorbereitungen gegen Rußland

    Ein Österreicher über die Sanktionen gegen Rußland und viele weitere Informationen:

    Zuwanderung außer Kontrolle: Erste Flüchtlingslager in Deutschland?

    Torben Grombery

    Immer mehr Kommunen in Deutschland müssen mit dem Rotstift gegen den drohenden Haushaltsnotstand ankämpfen. Viele Städte und Gemeinden sind schon jetzt de facto pleite. In dieser Situation sehen sich die Verantwortlichen mit einem Problem konfrontiert, das die öffentlichen Kassen endgültig sprengen könnte: dem massiven Zuzug von Kriegs- und Armutsflüchtlingen, der die Kommunen vor erhebliche finanzielle Probleme stellt. Die Aufnahmekapazitäten vor Ort sind längst erschöpft. Um die zumeist unerbetenen Neuankömmlinge dennoch unterbringen zu können, ersinnt man nun unkonventionelle Lösungen.

    Ausgangspunkt der jüngsten Zuwanderungswelle ist ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Sommer 2012. Die Karlsruher Richter hatten damals entschieden, dass jeder in Deutschland lebende Ausländer Anspruch auf Sicherung eines menschenwürdigen Existenzminimums habe, und das grundsätzlich unabhängig vom Aufenthaltsgrund.

    Dem Gesetzgeber wurde aufgetragen, die Zahlungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz an das Niveau von Hartz IV und Sozialhilfe anzugleichen und damit deutlich anzuheben.

    Seitdem steigt die Zahl der Asylanten in Deutschland rasant an: Wurden 2011 noch 53 347 Asylanträge gestellt, waren es 2013 bereits 127 023, ein Anstieg um 138 Prozent in nur zwei Jahren.

    Für 2014 wird mit etwa 150 000 Asylbewerbern gerechnet. Auch wenn die meisten Asylsuchenden in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres aus Syrien kamen, was dem dort immer noch tobenden Bürgerkrieg geschuldet ist, stellten sie nur knapp 17 Prozent aller Antragsteller in Deutschland. Deutlich mehr, nämlich 23,2 Prozent, reisten aus Balkanländern wie Serbien, Mazedonien und Albanien ein, wo es weder kriegerische Auseinandersetzungen gibt noch brutale Diktatoren ihr Unwesen treiben.

    Unter allen Asylbewerbern ist nur ein verschwindend geringer Teil politisch verfolgt, und das schon seit Jahren. 2013 betrug die Anerkennungsquote gerade einmal 1,1 Prozent. Rechnet man Kriegsflüchtlinge sowie Personen hinzu, die sog. subsidiären Schutz z.B. wegen drohender unmenschlicher Behandlung in ihren Herkunftsländern genießen oder für die ein Abschiebeverbotaus anderen Gründen besteht, dann ergibt sich eine Gesamtschutzquote von etwa 25 Prozent (2013). 75 Prozent der betroffenen Ausländer sind also ausreisepflichtig. Abgeschoben werden aber nur etwa zehn Prozent. Die meisten anderen werden geduldet und dürfen sich bis auf Weiteres in Deutschland aufhalten, viele dauerhaft.

    Anmrkung admin: Ein Türke darf das sagen, was die Wahrheit ist. Wir müssen uns ducken.  Oder auch nicht!!!

    Angesichts der steigenden Asylbewerberzahlen wachsen nicht nur die finanziellen Belastungen von Kreisen und Kommunen, sondern auch die Probleme bei der Unterbringung der immer größer werdenden Zahl von Menschen. Nachdem die vorhandenen Gebäudekapazitäten vor Ort weitestgehend erschöpft sind, werden immer neue Wege ersonnen, um den Flüchtlingen ein Dach über dem Kopf zu verschaffen.

    In Hamburg wird darüber nachgedacht, die Zuwanderer auf ausrangierten Kreuzfahrtschiffen einzuquartieren. In München plante man bereits die Errichtung von ersten Zeltstädten. Kritiker befürchten schon die flächendeckende Entstehung von Flüchtlingslagern, wie man sie ansonsten nur aus Krisenregionen etwa im Mittleren Osten kennt. Die Zeltstädte weichen vorerstüberfüllten Hallen und Garagen – aber sie werden notgedrungen folgen.

    Mit derlei kreativen Ansätzen wird man das Problem noch eine Zeitlang verwalten, aber sicherlich nicht lösen können. Sollte der unkontrollierte Zustrom von Ausländern anhalten – und dafür spricht derzeit einiges –, sind Konflikte in deutschen Städten bis hin zu Ausschreitungen vorprogrammiert.

    Einen Vorgeschmack liefern aktuell die Auseinandersetzungen um die von illegal zugereisten Afrikanern besetzte Gerhart-Hauptmann-Schule in Berlin-Kreuzberg. Die politischen Eliten in Europa und Deutschland denken gar nicht daran, das immer drängender werdende Zuwanderungsproblem durch eine restriktive Politik in den Griff zu bekommen.

    Der EU-Grenzschutz ist auch durch die Rechtsprechung europäischer Gerichte weitgehend ausgehebelt. Frontex und nationale Marineeinheiten der Mittelmeeranrainer weisen Boote mit illegalen Zuwanderern nicht mehr zurück, sondern begleiten sie in die Häfen der Mittelmeerstaaten. Von dort aus verteilen sich die Menschen unkontrolliert in der ganzen EU. Die Dublin-II-Verordnung, die genau das verhindern sollte, ist längst Makulatur.

    Der Asylbewerberzustrom nach Deutschland dürfte also anhalten, auch wegen der bei uns überdurchschnittlich hohen Sozialleistungen für diesen Personenkreis. Dem wachsenden Unmut der Bürger über die sich verschärfende Lage begegnet man mit den üblichen Beschwichtigungen, Tatsachenverdrehungen und der sattsam bekannten Anti-Rassismus-Rhetorik.

    Laut einer Prognose der UNO wird sich die Bevölkerung im benachbarten Afrika von heute 1,1 Milliarden bis 2050 auf drei Milliarden Menschen fast verdreifachen. Schon aus diesem Grund wird der Zuwanderungsdruck auf Europa massiv steigen. Angesichts dieser Zahlen ist die Vorstellung, man könne den Zustrom von Armutsflüchtlingen durch eine »gesteuerte Einwanderung« mit Kontingenten von ein paar Hunderttausend Menschen im Jahr spürbar abmildern, geradezu grotesk.

    Man kann sich also unschwer ausmalen, was Deutschland in den nächsten Jahren und Jahrzehnten bevorstehen wird. Zeltstädte für Asylbewerber dürften hierzulande bald schon die Regel und nicht mehr die Ausnahme sein.

     

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/torben-grombery/zuwanderung-ausser-kontrolle-erste-fluechtlingslager-in-deutschland.html