Nordische Mythologie – Die Götterwelt der Germanen – Die Edda

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   Freya  Foto:   http://www.nordische-mythologie.de/main.htm

Ein Hörbuch

 

Die Götterwelt der Germanen begründet sich auf drei Geschlechter, die alle aus dem Urchaos Ginnungagap und dem Urrind Audhumbla hervorgingen: Das Geschlecht der Riesen und Ungeheuer, zu denen praktisch alle bösen Wesen gehörten, die auch für Naturkatastrophen verantwortlich gemacht wurden, kam als erstes auf die Welt. Dieses Geschlecht hat die Macht, die Welt zu vernichten. Damit dies nicht passiert, wurden Wanen und Asen geschaffen. Sie halten alles im Gleichgewicht, bis sich das Schicksal der Götter in einem finalen Kampf erfüllt, infolgedessen es zu einem Krieg zwischen Riesen und dem Asen-Wanen-Bund kommt, dem sich die gefallenen Menschenkrieger anschließen und in dem die ganze Welt vernichtet wird, um wiedergeboren zu werden.

Das zweitälteste Geschlecht, die Wanen, wurden als äußerst geschickt, erdgebunden und weise verehrt und lebten ewig, sofern sie nicht erschlagen wurden. Das jüngste Geschlecht, die Asen, galten als äußerst mutig und stark, aber nicht sehr klug, was man auch in der Edda nachlesen kann. Ihr Ewiges Leben verdanken sie einem Trunk, der sie gewissermaßen abhängig von den Wanen machte.

Hauptgott der Asen war Odin, ursprünglich vielleicht Tyr. Hauptgott der Wanen war der Meeresgott Njörd bzw. dessen Zwillingskinder Freyr und Freya. Asen und Wanen fochten einen großen Krieg aus, bei dem die Asen als Sieger hervorgingen, wobei die Wanen weiterhin eine geachtete Stellung innehatten. Beide Geschlechter lebten versöhnt und nebeneinander, bis die Christianisierung der Germanen einsetzte. Daraus ergeben sich auch verschiedene Schöpfungsmythen: so ist sowohl Tyr als auch Odin Schöpfer der ersten Menschen. Odin war ursprünglich der Hauptgott der Westgermanen, wobei er sich nordwärts über ganz Europa verbreitete. Für die Nordgermanen spielte ursprünglich Nerthus eine große Rolle, doch schon früh verschmolz ihr Kriegsgott Wodan mit dem Kriegsgott Odin und wurde so zum Hauptgott. Auch die Ostgermanen übernahmen Odin schließlich als Hauptgott. Daher wird in der Nordgermanischen Religion Odin immer als oberster Gott angesehen.

Odin war ein Gott über alle anderen Götter. Odin war zuvorderst Kriegs- und Todesgott, und erst in zweiter Linie ein Weiser. Der Name „Odin“ leitet sich vom altnordischen Wort „óðr“ her, das „wild, rasend“ bedeutet. Daher war er der Gott der Ekstase und des rasenden Kampfes. Er war nicht ein nordischer, sondern ein gemeingermanischer Gott. Er war auch Hauptgott der Angeln, der Sachsen, die ihn Wodan nannten, was Inschriften bekräftigen. Die Sage um Odin reicht auch weit zurück, denn bereits die Römer wussten, dass die Germanen einen Gott verehrten, der ihrem Mercurius ähnelte. Odin hatte nur ein Auge, das andere hatte er dem Jöten Mime verpfändet, der über den Brunnen der Weisheit am Lebensbaum Yggdrasil gebot, wofür er aus dem Brunnen trinken durfte — er opferte also sein körperliches Auge für ein geistiges, mit dem er Dinge sehen konnte, die anderen verborgen waren. Auch die Magie der Runen hatte er von Mime gelernt. Nach der Völuspá hatte Odin einst den ersten Krieg verursacht: „In die Feinde schleuderte Odin den Speer. Das war der erste Kampf der Völker.“

 

 

 

Sehr schöne Seite von Germanenherz – Einige Auszüge:

http://germanenherz.blogspot.de/2012/06/die-irminsul.html

Wie wir den Überlieferungen entnehmen können, sind die beiden höchsten Sinnbilder der nordischen Atlanter die Sonne und die Weltensäule, die der Germanen die Sonne und die Irminsul (All-Säule) bzw. die Yggdrasil (Weltesche, Weltenbaum, Sonnenbahn-Dreh-Säule), wobei sich die Germanen ihre heilige Säule vorwiegend als Baum (Lebensbaum) vorstellten. Die Baumverehrung der Germanen gilt jedoch grundsätzlich demselben kosmischen Prinzip wie die Verehrung der Weltensäule bei den Atlantern, nämlich der Weltenachse bzw. Weltenseele. Auch dieObelisken in Ägypten, die Totempfähle der nordamerikanischen Indianer, der Weltenbaum der Maya, der Lebensbaum der Kabbala, der griechische Säulenkult, der im Deutschen Kulturraum weitverbreitete Maibaum und auch der in vielen Teilen der Welt verbreitete Weihnachtsbaum gehen alle auf den gleichen Kultus zurück und stehen symbolisch für das Prinzip der Weltensäule, die auch als Himmelssäule, Himmelsstütze, Weltenachse oder

 

 

 

Bildquelle: Nordwelt Versand.

Die Irminsul Foto: germanenherz.blogspot.com

 

 Den Futhark und Runendeutung findet Ihr hier:

http://www.nordische-mythologie.de/main.htm

 

 

Der König von Thule

Es war ein König in Thule,
Gar treu bis an das Grab,
Dem sterbend seine Buhle
einen goldnen Becher gab.
Es ging ihm nichts darüber,
Er leert‘ ihn jeden Schmaus;
Die Augen gingen ihm über,
So oft er trank daraus.
Und als er kam zu sterben,
Zählt‘ er seine Städt‘ im Reich,
Gönnt‘ alles seinen Erben,
Den Becher nicht zugleich.
Er saß bei’m Königsmahle,
Die Ritter um ihn her,
Auf hohem Vätersaale,
Dort auf dem Schloß am Meer.
Dort stand der alte Zecher,
Trank letzte Lebensgluth,
Und warf den heiligen Becher
Hinunter in die Fluth.
Er sah ihn stürzen, trinken
Und sinken tief ins Meer,
Die Augen täten ihm sinken,
Trank nie einen Tropfen mehr.

 

Johann Wolfgang von Goethes

Weiter Seite http://asgard-forever.de/runenkunde/

 

 

            Edda – Nordisches Schrifttum

 

Edda (nord. „Urgroßmutter“), ist eine Sammlung nordischer Dichtungen, die in zwei grundsätzlichen Versionen vorliegt.

Der Name Edda wird zunächst für das Werk des isländischen Dichters und Historikers Snorri Sturluson benutzt. Er verfasste um 1220 auf Island ein umfangreiches Werk über Mythen und Dichtkunst, es ist unter den Bezeichnungen „Prosa-Edda”, „Jüngere Edda” oder nach ihrem Verfasser „Snorri-Edda” geläufig (Den Inhalt dieser Edda seht ihr weiter unten). Die „Snorri-Edda“ besteht aus drei Hauptteilen, nämlich Gylfaginning, Skáldskaparmál und Hattatal. Das Werk Gylfaginning musste sich allerdings der christlichen Zensur beugen, und so wurden die Götter als Könige dargestellt, die ihrer asiatischen Herkunft wegen Asen hießen.

Um 1270 (1240?) niedergeschrieben wurde die „ältere Edda” („Lieder-Edda”, „Poetische Edda”, fälschlich dem isländischen Gelehrten Sæmundur zugeschrieben, daher auch „Sæmundar-Edda”), sie ist somit jünger als Snorris Edda. Sie wird aber deshalb „ältere Edda“ genannte, weil sie auf ältere gesicherte Quellen zurückgeht. Sie gilt als Sammlung von Dichtungen vieler unbekannter Autoren. Die „Lieder-Edda“ besteht aus drei Hauptteilen, nämlich Götterdichtung, Spruchweisheit und Heldengsang, (Den Inhalt dieser Edda seht ihr weiter unten)

Die Stoffe beider Ausgaben lassen Überlieferungen mindestens aus der Völkerwanderungszeit anehmen, Parallelen mit indogermanischer Götterdichtung lassen noch tiefere Wurzel schließen.

Der Ursprung des Begriffs Edda ist unklar. Heißt es nach dem Entstehungsort Oddi in Südwestisland „Buch von Oddi” oder nach dem altnordischen Wort edda „Urgroßmutter” im Sinne eine Urahnin aller Dichtung? Da Snorri sein Werk als Lehrbuch verfaßte, berührt sich diese Erklärung mit der These, Edda rühre vom Wort odr, Gesang oder Dichtung her und bedeute somit schlicht „Buch von der Dichtung”: Die Dichtung stammt mythisch vom Skaldenmet Ödrorir her, der in einem als Gebärmutter deutbaren Kessel gebraut wurde.

Die Edda wurde erst zu einer Zeit geschrieben, als die Heiden bis nach Polen zurückgedrängt waren. Daher ist die oft gemachte Behauptung, die Edda sei das Heilige Buch der Nordischen Völker, falsch. Allerdings beinhaltet sie deren wesentliche Mythen, die vorher wohl mündlich weitergegeben wurden.

Hier seht ihr eine Seite der Edda

Hier die Auswahl aus dem Inhalt der Prosa-Edda (Snorri-Edda oder jüngeren Edda)
Die drei ersteren sind die Hauptwerke

– Gylfis Täuschung (Gylfaginning)

– Die Sprache der Dichtkunst (Skáldskaparmál)

– Verzeichnis der Versformen (Hattatal)

– Skaldenverzeichnis (Skáldatal)

Und der weitere Text der Edda hier:

http://www.lokis-mythologie.de/Die%20Woelsistrophen.html

 

Noch eine weitere Netz-Seite, wunderschön gemacht, über die Edda:

 

 

Foto: germanen-plakat.de

 

Zum Herunterladen des Buches geht es hier:http://germanenherz.files.wordpress.com /2014/03/simrock-karl-die-edda-1851.pdf

 

Die ältere Edda

1. Völuspâ.
Der Seherin Ausspruch.

1

Allen Edeln   gebiet ich Andacht,
Hohen und Niedern   von Heimdalls Geschlecht;
Ich will Walvaters   Wirken künden,
Die ältesten Sagen,   der ich mich entsinne,

2

Riesen acht ich   die Urgebornen,
Die mich vor Zeiten   erzogen haben.
Neun Welten kenn ich,   neun Aeste weiß ich
An dem starken Stamm 15   im Staub der Erde.

3

Einst war das Alter,   da Ymir 4 lebte:
Da war nicht Sand nicht See,   nicht salzge Wellen,
Nicht Erde fand sich   noch Ueberhimmel,
Gähnender Abgrund   und Gras nirgend.

4

Bis Börs Söhne 8   die Bälle erhuben,
Sie die das mächtige   Midgard schufen.
Die Sonne von Süden   schien auf die Felsen
Und dem Grund entgrünte   grüner Lauch.

5

Die Sonne von Süden,   des Mondes Gesellin,
Hielt mit der rechten Hand   die Himmelrosse.
Sonne wuste nicht   wo sie Sitz hätte,
Mond wuste nicht   was er Macht hätte,
Die Sterne wusten nicht   wo sie Stätte hatten.

6

Da 14 gingen die Berather   zu den Richterstühlen,
Hochheilge Götter   hielten Rath.
Der Nacht und dem Neumond   gaben sie Namen,
Hießen Morgen   und Mitte des Tags,
Under und Abend,   die Zeiten zu ordnen.

7

Die Asen einten sich   auf dem Idafelde,
Hof und Heiligtum   hoch sich zu wölben. 14 
(Uebten die Kräfte   Alles versuchend,)
Erbauten Essen   und schmiedeten Erz,
Schufen Zangen   und schön Gezäh.

8

Sie warfen im Hofe   heiter mit Würfeln
Und darbten goldener   Dinge noch nicht.
Bis drei der Thursen-   töchter kamen
Reich an Macht,   aus Riesenheim. 14

9

Da gingen die Berather   zu den Richterstühlen,
Hochheilge Götter   hielten Rath,
Wer schaffen sollte   der Zwerge Geschlecht
Aus Brimirs Blut   und blauen Gliedern.

10

Da ward Modsognir   der mächtigste
Dieser Zwerge   und Durin nach ihm.
Noch manche machten sie   menschengleich
Der Zwerge von Erde,   wie Durin angab.

11

Nyi und Nidi,   Nordri und Sudri,
Austri und Westri,   Althiofr, Dwalin,
Nar und Nain,   Nipingr, Dain,
Bifur, Bafur,   Bömbur, Nori,
Ann und Anarr,   Ai, Miödwitnir.

12

Weigr, Gandalfr,   Windalfr, Thrain,
Theckr und Thorin,   Thror, Witr und Litr,
Nar und Nyradr;   nun sind diese Zwerge,
Regin und Raswidr,   richtig aufgezählt.

13

Fili, Kili,   Fundin, Nali,
Hepti, Wili,   Hannar und Swior,
Billingr, Bruni,   Bildr, Buri,
Frar, Hornbori,   Frägr und Loni,
Aurwangr, Jari,   Eikinskjaldi.

14

Zeit ists, die Zwerge   von Dwalins Zunft
Den Leuten zu leiten   bis Lofar hinauf,
Die aus Gestein   und Klüften strebten
Von Aurwangs Tiefen   Zum Erdenfeld.

15

Da war Draupnir   und Dolgthrasir,
Har, Haugspori,   Hläwangr, Gloi,
Skirwir, Wirwir,   Skafidr, Ai,
Alfr und Yngwi,   Eikinskjaldi.

16

Fialar und Frosti,   Finnar und Ginnar,
Heri, Höggstari,   Hliodolfr, Moin.
So lange Menschen   leben auf Erden,
Wird zu Lofar hinauf   ihr Geschlecht geleitet.

17

Gingen da 9 dreie   aus dieser Versammlung,
Mächtige milde   Asen zumal,
Fanden am Ufer   unmächtig
Ask und Embla   und ohne Bestimmung.

18

Besaßen nicht Seele,   und Sinn noch nicht,
Nicht Blut noch Bewegung,   noch blühende Farbe.
Seele gab Odhin,   Hönir gab Sinn,
Blut gab Lodur   und blühende Farbe.

19

Eine Esche weiß ich,   heißt Yggdrasil, 1516 
Den hohen Baum netzt   weißer Nebel;
Davon kommt der Thau,   der in die Thäler fällt.
Immergrün steht er   über Urds Brunnen.

20

Davon 15 kommen Frauen,   vielwißende,
Drei aus dem See   dort unterm Wipfel.
Urd heißt die eine,   die andre Werdandi:
Sie schnitten Stäbe;   Skuld hieß die dritte.
Sie legten Looße,   das Leben bestimmten sie
Den Geschlechtern der Menschen,   das Schicksal verkündend.

21

Allein saß sie außen,   da der Alte kam,
Der grübelnde Ase,   und ihr ins Auge sah.
Warum fragt ihr mich?   was erforscht ihr mich?
Alles weiß ich, Odhin,   wo du dein Auge bargst:

22

In der vielbekannten   Quelle Mimirs.
Meth dringt Mimir   allmorgentlich
Aus Walvaters Pfand!   wißt ihr was das bedeutet? 15

23

Ihr gab Heervater   Halsband und Ringe
Für goldene Sprüche   und spähenden Sinn.
Denn weit und breit sah sie   über die Welten all.

24

Ich sah Walküren 36   weiter kommen,
Bereit zu reiten   zum Rath der Götter.
Skuld hielt den Schild,   Skögul war die andre,
Gunn, Hilde, Göndul   und Geirskögul.
Hier nun habt ihr   Herians Mädchen,
Die als Walküren   die Welt durchreiten.

25

Da wurde Mord   in der Welt zuerst,
Da sie mit Geeren   Gulweig (die Goldkraft) stießen,
In des Hohen Halle   die helle brannten.
Dreimal verbrannt   ist sie dreimal geboren,
Oft, unselten,   doch ist sie am Leben.

26

Heid hieß man sie   wohin sie kam,
Wohlredende Wala   zähmte sie Wölfe.
Sudkunst konnte sie,   Seelenheil raubte sie,
Uebler Leute   Liebling allezeit.

27

Da 42 gingen die Berather   zu den Richterstühlen,
Hochheilge Götter   hielten Rath,
Ob die Asen sollten   Untreue strafen,
Oder alle Götter   Sühnopfer empfahn.

28

Gebrochen war   der Burgwall den Asen,
Schlachtkundge Wanen   stampften das Feld.
Odhin schleuderte   über das Volk den Spieß:
Da wurde Mord   in der Welt zuerst.

29

Da gingen die Berather   zu den Richterstühlen,
Hochheilge Götter   hielten Rath,
Wer mit Frevel hätte   die Luft erfüllt,
Oder dem Riesenvolk   Odhurs Braut gegeben?

30

Von Zorn bezwungen   zögerte Thôr nicht,
Er säumt selten   wo er Solches vernimmt:
Da schwanden die Eide,   Wort und Schwüre,
Alle festen Verträge   jüngst trefflich erdacht.

31

Ich weiß Heimdalls 27   Horn verborgen
Unter dem himmelhohen   heiligen Baum.
Einen Strom seh ich stürzen   mit starkem Fall
Aus Walvaters Pfand:   wißt ihr was das bedeutet? 15

32

Oestlich saß die Alte   im Eisengebüsch
Und fütterte dort   Fenrirs Geschlecht.
Von ihnen allen   wird eins das schlimmste:
Des Mondes Mörder   übermenschlicher Gestalt. 12

33

Ihn mästet das Mark   gefällter Männer,
Der Seligen Saal   besudelt das Blut.
Der Sonne Schein dunkelt   in kommenden Sommern,
Alle Wetter wüthen:   wißt ihr was das bedeutet?

34

Da saß am Hügel   und schlug die Harfe
Der Riesin Hüter,   der heitre Egdir.
Vor ihm sang   im Vogelwalde
Der hochrothe Hahn,   geheißen Fialar.

35

Den Göttern gellend   sang Gullinkambi,
Weckte die Helden   beim Heervater,
Unter der Erde   singt ein andrer,
Der schwarzrothe Hahn   in den Sälen Hels.

36

Ich sah dem Baldur, 49   dem blühenden Opfer,
Odhins Sohne,   Unheil drohen.
Gewachsen war   über die Wiesen hoch
Der zarte, zierliche   Zweig der Mistel.

37

Von der Mistel kam,   so dauchte mich
Häßlicher Harm,   da Hödur schoß.
(Baldurs Bruder   war kaum geboren,
Als einnächtig Odhins   Erbe zum Kampf ging. 3053 
Die Hände nicht wusch er,   das Haar nicht kämmt‘ er,
Eh er zum Bühle trug   Baldurs Tödter.)
Doch Frigg beklagte   in Fensal dort
Walhalls Verlust:   wißt ihr was das bedeutet?

38

In Ketten lag   im Quellenwalde
In Unholdgestalt   der arge Loki.
Da sitzt auch Sigyn   unsanfter Geberde,
Des Gatten waise:   wißt ihr was das bedeutet? 50

39

Gewoben weiß da Wala Todesbande,
Und fest geflochten die Feßel aus Därmen.
Viel weiß der Weise, sieht weit voraus
Der Welt Untergang, der Asen Fall. 51 
Grässlich heult Gram 12 vor der Gnupahöhle,
Die Feßel bricht und Freki rennt.

40

Ein Strom wälzt ostwärts   durch Eiterthäler
Schlamm und Schwerter,   der Slidur 4 heißt.

41

Nördlich stand   an den Nidabergen
Ein Saal aus Gold   für Sindris Geschlecht.
Ein andrer stand   auf Okolnir
Des Riesen Biersaal,   Brimir genannt. 52

42

Einen Saal seh ich,   der Sonne fern
In Nastrand, 52 die Thüren sind   nordwärts gekehrt.
Gifttropfen fallen   durch die Fenster nieder;
Mit Schlangenrücken   ist der Saal gedeckt.

43

Im starrenden Strome   stehn da und waten
Meuchelmörder   und Meineidige
(Und die Andrer Liebsten   ins Ohr geraunt).
Da saugt Nidhöggr   die entseelten Leiber,
Der Menschenwürger:   wißt ihr was das bedeutet?

44

Viel weiß der Weise,   sieht weit voraus
Der Welt Untergang,   der Asen Fall.

45

Brüder befehden sich   und fällen einander,
Geschwisterte sieht man   die Sippe brechen.
Der Grund erdröhnt,   üble Disen fliegen;
Der Eine schont   des Andern nicht mehr.

46

Unerhörtes eräugnet sich,   großer Ehbruch.
Beilalter, Schwertalter,   wo Schilde krachen,
Windzeit, Wolfszeit   eh die Welt zerstürzt.

47

Muspels Söhne spielen,   der Mittelstamm entzündet sich
Beim gellenden Ruf   des Giallarhorns.
Ins erhobne Horn   bläst Heimdall laut,
Odhin murmelt   mit Mimirs Haupt.

48

Yggdrasil zittert,   die Esche, doch steht sie,
Es rauscht der alte Baum,   da der Riese frei wird.
(Sie bangen alle   in den Banden Hels
Bevor sie Surturs 4   Flamme verschlingt.)
Grässlich heult Garm   vor der Gnupahöhle,
Die Feßel bricht   und Freki rennt.

49

Hrym 51 fährt von Osten   und hebt den Schild,
Jörmungandr wälzt sich   im Jötunmuthe.
Der Wurm schlägt die Flut,   der Adler facht,
Leichen zerreißt er;   los wird Naglfar.

50

Der Kiel fährt von Osten,   da kommen Muspels Söhne
Ueber die See gesegelt;   sie steuert Loki.
Des Unthiers Abkunft   ist all mit dem Wolf;
Auch Bileists 33 Bruder   ist ihm verbündet.

51

Surtur 451 fährt von Süden   mit flammendem Schwert,
Von seiner Klinge scheint   die Sonne der Götter.
Steinberge stürzen,   Riesinnen straucheln,
Zu Hel fahren Helden,   der Himmel klafft.

52

Was ist mit den Asen?   was ist mit den Alfen?
All Jötunheim ächzt,   die Asen versammeln sich.
Die Zwerge stöhnen   vor steinernen Thüren,
Der Bergwege Weiser:   wißt ihr was das bedeutet?

53

Da hebt sich Hlins 35   anderer Harm,
Da Odin eilt   zum Angriff des Wolfs.
Belis Mörder 35   mißt sich mit Surtur;
Schon fällt Friggs   einzige Freude.

54

Nicht säumt Siegvaters   erhabner Sohn
Mit dem Leichenwolf,   Widar, zu fechten:
Er stößt dem Hwedrungssohn   den Stahl ins Herz
Durch gähnenden Rachen:   so rächt er den Vater.

55

Da kommt geschritten   Hlodyns schöner Erbe,
Wider den Wurm   wendet sich Odins Sohn.
Muthig trifft ihn   Midgards Segner.
Doch fährt neun Fuß weit   Fiörgyns Sohn
Weg von der Natter,   die nichts erschreckte.
Alle Wesen müßen   die Weltstatt räumen.

56

Schwarz wird die Sonne,   die Erde sinkt ins Meer,
Vom Himmel schwinden   die heitern Sterne.
Glutwirbel umwühlen   den allnährenden Weltbaum,
Die heiße Lohe   beleckt den Himmel.

57

Da 53 seh ich auftauchen   zum andernmale
Aus dem Waßer die Erde   und wieder grünen.
Die Fluten fallen,   darüber fliegt der Aar,
Der auf dem Felsen   nach Fischen weidet.

58

Die Asen einen sich   auf dem Idafelde,
Ueber den Weltumspanner   zu sprechen, den großen.
Uralter Sprüche   sind sie da eingedenk,
Von Fimbultyr   gefundner Runen.

59

Da werden sich wieder   die wundersamen
Goldenen Bälle   im Grase finden,
Die in Urzeiten   die Asen hatten,
Der Fürst der Götter   und Fiölnirs 20 Geschlecht.

60

Da werden unbesät   die Aecker tragen,
Alles Böse beßert sich,   Baldur kehrt wieder.
In Heervaters Himmel   wohnen Hödur und Baldur,
Die walweisen Götter.   Wißt ihr was das bedeutet?

61

Da kann Hönir selbst   sein Looß sich kiesen,
Und beider Brüder   Söhne bebauen
Das weite Windheim.   Wißt ihr was das bedeutet?

62

Einen Saal seh ich   heller als die Sonne,
Mit Gold bedeckt   auf Gimils Höhn: 31752 
Da werden bewährte   Leute wohnen
Und ohne Ende   der Ehren genießen.

63

Da reitet der Mächtige   zum Rath der Götter,
Der Starke von Oben,   der Alles steuert.
Den Streit entscheidet er,   schlichtet Zwiste,
Und ordnet ewige   Satzungen an.

64

Nun kommt der dunkle   Drache geflogen,
Die Natter hernieder   aus Nidafelsen.
Das Feld überfliegend   trägt er auf den Flügeln
Nidhöggurs Leichen – und nieder senkt er sich.

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http://gutenberg.spiegel.de/buch/4321/3

 

Die neuesten Meldungen aus aller Welt – Isis-Chef zeigt sich in der Öffentlichkeit

Mossul (dpa) – Der Chef der Terrorgruppe Isis, Abu Bakr al-Bagdadi, hat sich das erste Mal in der Öffentlichkeit gezeigt. Isis verbreitete im Internet ein rund 20 Minuten langes Video, das angeblich bei seiner Freitagspredigt in einer Moschee in der nordirakischen Stadt Mossul aufgenommen wurde.

 

Abu Bakr al-Bagdadi

 

Die Angaben ließen sich zunächst nicht überprüfen. Zugleich gingen Isis-Kämpfer mit brachialer Gewalt gegen Andersgläubige und Gegner vor. Im Norden des Iraks zerstörten sie mehrere Moscheen und Grabmäler von Sunniten und Schiiten. In einem mehrheitlich von Kurden bewohnten Ort richteten Isis-Milizen zehn Menschen hin.

Saudische Soldaten

Irakische Kurden nutzen Chaos und wollen sich vom Staat abspalten.>

Bislang hatte sich Abu Bakr al-Bagdadi vor der Öffentlichkeit verborgen. Von ihm gibt es nur sehr wenige Fotos, weshalb er auch der „unsichtbare Scheich“ genannt wurde. Irakische Medien hatten am Freitag berichtet, der Isis-Chef sei wahrscheinlich bei einem Luftangriff verletzt worden. Auf dem Video sind jedoch keine Verletzungen zu erkennen.

Die Terrorgruppe Islamischer Staat im Irak und in Syrien (Isis) hatte am vergangenen Sonntag in den beiden Ländern ein „Islamisches Kalifat“ ausgerufen. Zugleich ernannte sie Abu Bakr al-Bagdadi zum ersten „Kalifen“. Das neue Video wurde über ein Twitter-Konto verbereitet, das Isis zuvor schon für andere Audiobotschaften genutzt hatte, unter anderem von Al-Bagdadi.

Das Video zeigt Al-Bagdadi schwarz gekleidet und mit einem langen Bart. Nach einem langen „Heiligen Krieg“ seien die Muslime erfolgreich gewesen und hätten ein Kalifat errichtet , sagte er. Er habe die Führung übernommen. „Wenn ihr meint, dass ich im Recht bin, dann helft mir“, sagte Al-Bagdadi. „Wenn ihr meint, dass ich gegen das islamische Recht verstoße, dann beratet mich.“

Bilder im Internet zeigten, wie Isis-Kämpfer in Mossul und in der Umgebung der Stadt mindestens zehn Gebetsstätten und Grabmäler in die Luft sprengen oder mit Bulldozern dem Erdboden gleich machen. Lokale Medien bestätigten die Zerstörungen der religiösen Stätten.

Isis auf dem Vormarsch - Westen warnt vor FlächenbrandVideo

Westen warnt vor einem Flächenbrand im Irak und den Anrainern.>

In Mossul, rund 400 Kilometer nördlich von Bagdad, und in der Umgebung der Stadt demolierten Kämpfer der Terrorgruppe Islamischer Staat im Irak und in Syrien (Isis) mindestens fünf Gebetsstätten und Grabmäler, darunter historische Kulturgüter. In dem Ort Tel Afar zerstörten sie mindestens vier Moscheen und ein Grabmal. Die Isis-Kämpfer hätten die religiösen Stätten als „heidnische Tempel“ bezeichnet, berichtete das irakische Nachrichtenportal „Al-Mada“.

Isis hatte Mossul, die zweitgrößte Stadt des Iraks, Mitte Juni eingenommen. Die Terrorgruppe kontrolliert mittlerweile große Landesteile im Norden und Westen des Iraks. Sie beherrscht zudem weite Gebiete im benachbarten Bürgerkriegsland Syrien.

Der einflussreiche ägyptische Rechtsgelehrte Jussif al-Karadawi verurteilte die Errichtung des Kalifats. Isis verstoße damit gegen die Scharia, das islamische Recht, heißt es in einer Stellungnahme der Internationalen Vereinigung Muslimischer Gelehrter, deren Vorsitzender Al-Karadawi ist. Der TV-Prediger steht den Muslimbrüdern nahe und gilt als einer der einflussreichsten Geistlichen in der arabischen Welt.

Terrorgruppe Isis

Isis-Extremisten hätten in dem Ort Zur Maghar zehn Stammesführer und ältere Autoritäten erschossen oder aufhängt, meldete die kurdische Nachrichtenagentur Bas News am Samstag unter Berufung auf Augenzeugen. Drei der Opfer seien an einer Kreuzung an Pfählen hängen gelassen worden, um die Bevölkerung einzuschüchtern.

Die irakische Armee wehrte unterdessen einen Isis-Angriff auf die Ölraffinerie in dem Ort Baidschi ab. Dabei seien zwölf Isis-Kämpfer getötet worden, hieß es aus irakischen Sicherheitskreisen. Isis- Milizen attackieren den Ort Baidschi rund 200 Kilometer nördlich von Bagdad seit Mitte Juni immer wieder. Dort liegen eine der wichtigsten Ölraffinerien des Landes und ein Kraftwerk, das Bagdad versorgt.

Die Terrorgruppe beherrscht im Irak und im benachbarten Bürgerkriegsland Syrien bereits mehrere wichtige Ölfelder. Am Donnerstag hatte sie im Osten Syriens eines der größten Ölfelder des Landes in Al-Omar kampflos eingenommen. Die Extremisten begannen zudem damit, Erdöl von einem großen Feld im Norden des Iraks über die kurdischen Autonomiegebiete im Land zu verkaufen.

© dpa

stand bei://www.gmx.net/themen/nachrichten/ausland/90bdg46-isis-chef-zeigt-oeffentlichkeit#.A1000146

Für mich ist er jemand, der sich dazu hergibt, den Chef  zu spielen  – eine weitere NWO-Marionette wie schon viele andere, von denen manche auch nicht mehr leben. Die „Strippen“ ziehen ganz andere.

Antifa fordert gezielte Vergewaltigung deutscher Frauen

 

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Der Hass der Linken auf ihr eigenes Volk nimmt immer radikalere Züge an, auf diesem Bild sieht man wie radikale “Antideutsche”, den gebürtigen Deutschen grundlegende Menschenrechte aberkennen. Würde man das Wort “Deutsche” in diesem Bild mit dem Namen irgendeiner anderen Nation tauschen, wäre dies Volksverhetzung, da es sich hierbei aber “nur” um Deutsche handelt, unternimmt unser linksgerichteter demokratischer Staat jedoch nichts dagegen. Doch dieses Verhalten kennt man bereits von den Linken “Antifaschisten”. Sicher, man könnte sich nun fragen wieso diese Menschen solch eine Verachtung für ihr eigenes Volk empfinden, doch vermutlich wird man keine Antwort darauf finden. Eines ist jedoch sicher: Diese Menschen müssen starke Defizite haben, um keine Liebe für ihre Heimat empfinden zu können.
Dieses abartige Bild veröffentlichte die Seite “Die Antifa e.V.” auf Facebook. Das Bild haben sie mittlerweile gelöscht, doch zum Glück konnten es einige Personen noch rechtzeitig sichern. Auf dem Bild sieht man eine Frau die vergewaltigt wird, darüber steht: “Für mehr Zwangsvergewaltigungen von Volksdeutschen!” darunter “still loving Volkstod” und “Für die Vernichtung rein-deutschen Erbgutes!”. Das Bild schickten sie an die “Josef Jugend – JJ”, mit der Nachricht: “Können wir auf alle Jozis zählen? Den Volkstod vorantreiben – JETZT!”. Wie sagt man so schön? Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte, dieses Bild zeigt besser als jeder Artikel, wie sehr die Antifa die Deutschen hasst.

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Das sind die Schwachköpfe von der Antifa. Sie möchten Deutschland retten und bekommen noch nicht einmal ihr eigenes Leben in den Griff.

Wird die Apocalypse von der Rothschild-Familie vorbereitet?

Avatar von UnbekanntTerraherz

http://youtu.be/DXcHyutVBaQ

An Bord der verschwundenen Maschine der malaysischen Fluglinie befanden sich 20 Chinesen die allesamt Mitarbeiter der US-Firma „FreeScale SemiConductor“ sind. Vier dieser 20 Mitarbeiter besitzen die Rechte an einem US-amerikanischen Patent für implantierbare #‎Microchip s (Chip statt #‎PersonALausweis). Der fünfte Besitzer ist die Firma „#Freescale #SemiConductor“ selbst, eine Tochtergesellschaft der Bankendynastie #‎Rothschild.
Das Besondere? Im Falle des Todes einer dieser fünf Patentinhaber gehen alle Rechte am Patent an die übrigen Besitzer über. Unter der Annahme das die übrigen Besitzer den Flug #MH370 nicht überlebt haben, würden die Rothschilds dann 100% an dem besagten Patent halten.
https://www.facebook.com/photo.php?fb…
http://mywakenews.wordpress.com/2014/…

— Harvey Friedman (Bankster Club) in Graz, 19.06.2014
Die Video-Quelle der vollständigen Rede ist hier:http://schnittpunkt2012.blogspot.de/2…

muthich

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NSA-Affäre: Spionage ohne Grenzen

05.07.2014, 18:25 Uhr

BND-Kreise: Spionageverdächtiger war Hilfskraft

Berlin (dpa) – Die Affäre um den US-Spion beim Bundesnachrichtendienst scheint nicht ganz so weite Kreise zu ziehen wie zunächst befürchtet. Der NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags ist nach Angaben seines Vorsitzenden Patrick Sensburg doch nicht ausspioniert worden.

BND

Zudem war der Spion lautBNDnur eine Hilfskraft in der Abteilung „Einsatzgebiete Ausland“ und kein Agent des Auslandsgeheimdienstes. „Es ist nach der ersten Bewertung nicht etwas, was der GAU (größte anzunehmende Unfall) wäre“, hieß es am Samstag.

Die Bundesanwaltschaft hatte bereits am Mittwoch einen 31-jährigen BND-Mitarbeiter festnehmen lassen. Er hat nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus hochrangigen BND-Kreisen über einen Zeitraum von zwei Jahren 218 Dokumente an US-Geheimdienste weitergeleitet und dafür 25 000 Euro kassiert. Die Dokumente enthielten laut BND keine besonders sensiblen Informationen. Der BND geht davon aus, dass der Spion aus finanziellem Interesse und Geltungsdrang gehandelt hat.

Bundesnachrichtendienst

Mitarbeiter soll für USA unter anderem NSA-Ausschuss bespitzelt haben.>

Die beim Bundesamt für Verfassungsschutz angesiedelte Spionageabwehr kam dem Maulwurf Ende Mai auf die Spur, nachdem er am 28. Mai dem russischen Geheimdienst seine Dienste in einer Mail an das russische Generalkonsulat angeboten hatte. Als Beleg für seinen Wert schickte der Mann drei als geheim eingestufte BND-Dokumente mit, von denen zwei den NSA-Untersuchungsausschuss betrafen. Diese Mail wurde vom Verfassungsschutz abgefangen.

Die zwei BND-Dokumente für den Untersuchungsausschuss zur Aufklärung der NSA-Datenausspähung sagen nach Angaben des Ausschussvorsitzenden nichts über dessen Arbeit aus. „Ich kann (…) derzeit sagen, dass ich keine Erkenntnisse habe, dass Dokumente des Untersuchungsausschusses selber ausgespäht worden sind“, sagte der CDU-Politiker Sensburg im Deutschlandfunk. „Unsere internen Papiere hoffen wir sicher zu halten, dass sie nicht nach außen dringen.“

Dennoch scheint der Fall auch in der US-Regierung für Beunruhigung zu sorgen. Die „New York Times“ zitierte einen Regierungsvertreter mit der Einschätzung, die Berichte über eine mindestens zweijährige Spionagetätigkeit des BND-Mitarbeiters drohten alle Reparaturarbeiten im deutsch-amerikanischen Verhältnis wieder zu zerstören.

Verdacht der Spionage für die USA: BND-Mitarbeiter festgenommen.>

Nach Informationen der Zeitung haben Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und US-Präsident Barack Obama in einem Telefonat am Donnerstagabend noch nicht über den Fall gesprochen, obwohl Merkel zu diesem Zeitpunkt schon davon wusste. Der US-Botschafter in Berlin, John B. Emerson, wurde am Freitag ins Auswärtige Amt gebeten und zu einer zügigen Aufklärung aufgefordert.

Der BND hält sich zurück, was mögliche Konsequenzen aus derAffäreangeht. Bei der Bewertung der Auswirkungen auf die künftige Zusammenarbeit mit US-Geheimdiensten solle es keine Schnellschüsse geben, hieß es lediglich.

Politiker von Koalition und Opposition zeigten sich empört über die Affäre. Der SPD-Obmann im NSA-Ausschuss, Christian Flisek, sprach im Bayerischen Rundfunk von einem möglichen „Skandal“ und „Angriff auf die parlamentarische Demokratie“. Dies müsse Konsequenzen haben, sowohl im Bereich der Zusammenarbeit der Geheimdienste als auch im Bereich der Politik.

Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Stephan Mayer (CSU), sagte der „Bild“-Zeitung (Samstag), sollte sich der neue Verdacht bewahrheiten, wäre das „ein riesiger Vertrauensbruch im transatlantischen Verhältnis“.

Der Grünen-Innenexperte Volker Beck sagte „Handelsblatt Online“: „Die Verantwortung für die Aktivitäten des BND liegen im Bundeskanzleramt. Wir erwarten, dass die Aufklärung über diesen Vorgang schonungs- und rückhaltlos von höchster Stelle angeordnet wird.“ Auch die Linke sieht das Kanzleramt in der Verantwortung. „Alle Finger zeigen auf das Kanzleramt und dessen Chef“, sagte der Parteivorsitzende Bernd Riexinger der „Rheinischen Post“ (Samstag).

© dpa

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Britische Regierung untersucht Vorwürfe über Kindesmissbrauch

London (dpa) – Die britische Regierung untersucht Anschuldigungen, nach denen in den 1980er Jahren ein „Kinderschänder-Ring“ in Parlament und Regierung aktiv gewesen sein soll. Nach einem Bericht des „Daily Telegraph“ vom Samstag stehen mehr als zehn ehemalige und noch amtierenden Politiker unter dem Verdacht des Kindesmissbrauchs. Die Polizei ermittelt.

Premierminister David Cameron hat unterdessen eine Untersuchung darüber angeordnet, warum ein Dossier über die Vorwürfe aus den 1980er Jahren nicht mehr auffindbar ist. Der Bericht war 1983 dem damaligen konservativen Innenminister und späteren EU-Kommissar Leon Brittan übergeben worden. Eine öffentliche Anhörung über die Anschuldigungen hat die Regierung Cameron bisher aber abgelehnt.

Jimmy Savile


Jimmy Savile: Gegen den BBC-Moderator wurden erneut schwere Vorwürfe laut. © imago/Photoshot

Gegen den BBC-Moderator werden immer bizarrere Vorwürfe laut.>

Die Vorwürfe gehen auf Informationen des Kinderschutzexperten Peter McKelvie zurück, der seit mehr als 20 Jahren Material über angeblichenKindesmissbrauchin höchsten politischen und gesellschaftlichen Kreisen sammelt. Es gäbe genug Anhaltspunkte, um formale Ermittlungen gegen mindestens 20 Mitglieder aus beiden Häusern des Parlaments einzuleiten, sagte McKelvie dem „Telegraph.“ Nach seiner Einschätzung hätten weitere 20 Politiker von dem Missbrauch gewusst und diesen durch ihr Schweigen gedeckt.

© dpa

Dazu auch:

Jimmy Savile: Neue Abgründe im Leben des BBC-Moderators

London (dpa) – Was ist mit einem Prominenten los, der Kinder und Teenager genauso vergewaltigt, wie alte und Kranke? Der sich sogar an Leichen vergangen haben soll und damit brüstete, ihre Glasaugen als Schmuck zu tragen? Der sich Autogrammwünsche mit Zungenküssen blutjunger Mädchen bezahlen ließ? Jimmy Savile, ehemals Star-Moderator bei der BBC in Großbritannien, wird diese Frage nicht mehr beantworten können. Er starb 2011, ein Jahr bevor die fast unglaublichen Vorwürfen gegen ihn öffentlich wurden.

Das staatliche britische Gesundheitswesen NHS hat mit einer eigenen Untersuchung nun noch einmal grausame Details aus dem kriminellen Leben des einstigen Lieblings der britischen Fernsehnation enthüllt. Zuvor hatten die Berichte von Polizei und Kinderschutzorganisation bereits für einen Aufschrei in Großbritannien gesorgt, wo der schrille Savile einst auch als Wohltäter verehrt wurde.

Savile hatte sich offenbar schon als junger Mann in den 1960er Jahren Zugang zu Krankenhäusern verschafft. Erst arbeitete er als Freiwilliger, später, inzwischen berühmt, bekam er sogar Management-Aufgaben übertragen – und vor allem Schlüssel zu Sicherheitsabteilungen ausgehändigt. Die Krankenhausleitung in Broadmoor habe sich erhofft, den Ruf der streng gesicherten psychiatrischen Anstalt mit der Prominenz Saviles aufzupolieren. Das ging daneben.

In Leeds hatte Savile ebenfalls jahrzehntelang sein Unwesen getrieben – in Patientenzimmern, Personalräumen oder seinem vor der Klinik geparkten Wohnmobil. „Der früheste Fall datiert aus dem Jahr 1962, als Savile 36 Jahre alt war, der letzte aus dem Jahr 2009, als er 82 war“, heißt es in dem NHS-Bericht. Eine Zeugin habe sich erinnert, wie er sich rühmte, sich an Leichen vergangen zu haben, sagte Sue Proctor, die die Ermittlungen leitet. Die Vorwürfe kursieren bereits seit längerer Zeit – sie werden jedoch wohl nicht mehr bewiesen werden können.

Als die Kinderschutzorganisation NSPCC in Zusammenarbeit mit der Londoner Polizei vor rund vier Wochen schilderte, wie Jimmy SavileKinderim Alter von nicht mehr als zwei Jahren missbraucht hatte, schien der schauderhafte Höhepunkt der Story um den früheren BBC-Star erreicht. Seit zwei Jahren schwelen die Ermittlungen und Enthüllungen. Hunderte Betroffene meldeten sich Jahrzehnte nach den Taten zu Wort. Sie berichteten von Vergewaltigungen, unsittlichen Berührungen, und verbalen Entgleisungen.

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