Seit Jahresanfang fünf Mitarbeiter von Massenmedien in Ukraine umgekommen

 

„Reporter ohne Grenzen“

„Reporter ohne Grenzen“: Seit Jahresanfang in Ukraine fünf Mitarbeiter von Massenmedien umgekommen

STIMME RUSSLANDS In der Ukraine sind seit Jahresanfang fünf Mitarbeiter von Massenmedien bei der Erledigung ihrer Dienstaufgaben umgekommen, teilte der Leiter des Büros für Osteuropa und Zentralasien der Nichtregierungsorganisation „Reporter ohne Grenzen“, Johann Bihr, mit.

Das waren der Korrespondent von „Westi“, Igor Korneljuk, der Videoingenieur Anton Woloschin, der italienische Fotojpurnalist Andrea Rocchelli, und dessen Dolmetscher Andrej Mironow, sowie der Korrespondent der ukrainischen Zeitung „Westi“, Wjatscheslaw Weremi.

Johann Bihr forderte die ukrainischen Behörden auf, die Behinderungen für russische Journalisten bei deren Bewegung im Lande einzustellen und ihnen die Gelegenheit zu bieten, die Ereignisse im Lande zu beleuchten, und hob hervor, dass es für die Welt wichtig sei, glaubwürdige Informationen über das Geschehen in der Ukraine zu bekommen.
Quelle

http://german.ruvr.ru/news/2014_06_19/Reporter-ohne-Grenzen-Seit-Jahresanfang-in-Ukraine-funf-Mitarbeiter-von-Massenmedien-umgekommen-7659/

 

Weiteres dazu:

18 Juni, 19:24

Getötete Journalisten: Uno fordert Ermittlung, USA schweigen

STIMME RUSSLANDS Während der UN-Sicherheitsrat am Dienstag eine Ermittlung der Umstände für den Tod zweier russischer Journalisten bei den Kampfhandlungen in der Ukraine gefordert hat, weigert sich das offizielle Washington, sein Beileid auszusprechen. Der Duma-Abgeordnete Alexej Puschkow meint, Russland solle über Sanktionen gegen Kiew nachdenken.

Der UN-Sicherheitsrat hat am Dienstag eine Erklärung angenommen, die einen Aufruf beinhaltet, eine Ermittlung zum Tod der Journalisten in der Ukraine durchzuführen. Den Wortlaut der Erklärung hatte der heutige Vorsitzende des UN-Sicherheitsrate, der russische UN-Botschafter Vitali Tschurkin, verlesen.

„Die Mitglieder des Sicherheitsrates rufen zu einer gründlichen Untersuchung aller Zwischenfälle unter Anwendung von Gewalt, darunter gegen Journalisten, auf“, heißt es in der Erklärung. Gemäß der Erklärung haben die Mitglieder des UN-Sicherheitsrates ihre Besorgnis über zahlreiche Festnahmen und Überfälle auf Journalisten geäußert, die über die Ukraine-Krise berichten.

Der UN-Sicherheitsrat drückte sein tief empfundenes Beileid den Familien aller Journalisten aus, die bei Berichten über die Krise in der Ukraine getötet worden waren. Darunter sind zwei russische Journalisten, die am 17. Juni ums Leben gekommen waren, und ein italienischer Journalist, der am 25. Mai zusammen mit seinem russischen Dolmetscher umgekommen war.

Das US-Außenamt hält es laut Amtssprecherin Jen Psaki für verfrüht, Mitgefühl im Zusammenhang mit dem Tod russischer Journalisten im Osten der Ukraine zu äußern, solange die Einzelheiten des Vorfalls nicht bekannt sind. „Wir haben zwar die Medienberichte gesehen, wir haben aber keine Bestätigung und kennen keine Details und auch nicht die Ursachen“, so Psaki am Dienstagabend vor Journalisten.

„Laut einigen Berichten wurden sie schwer verletzt, laut anderen Meldungen kamen sie ums Leben, als sie während eines Gefechts in Lugansk zusammen mit einer Gruppe von bewaffneten Separatisten unterwegs waren. Natürlich würden wir ihren Familien unser Mitgefühl äußern und alle Seiten auffordern, die Sicherheit von Journalisten zu gewährleisten, aber, wie gesagt, wir haben keine exakten Einzelheiten der Umstände.“

Die Leichen der getöteten Fernsehjournalisten Anton Woloschin und Igor Korneljuk wurden unterdessen aus Lugansk herausgebracht und nach Russland abtransportiert, heißt es in einer Erklärung der Administration der selbsternannten Volksrepublik Lugansk.

Korneljuk, ein Korrespondent von „Westi“, war am Dienstag an seinen Verletzungen durch Granatwerfer-Feuer nahe Lugansk im Osten der Ukraine getötet worden. Später wurde bekannt, dass auch sein Kollege, der Videoingenieur Woloschin, der als vermisst gegolten hatte, ums Leben gekommen war. Kameramann Viktor Denissow, der mit Woloschin zusammengearbeitet hatte, identifizierte seine Leiche.

Russland sollte die Möglichkeit in Betracht ziehen, Sanktionen gegen Kiew zu verhängen, sagte Alexej Puschkow, der Leiter des internationalen Ausschusses der Staatduma, bei einer Pressekonferenz in Moskau.

In der Ukraine war es zuvor zu mehreren Vorfällen gekommen, die gegen das internationale Recht verstoßen, darunter der Tod von russischen Journalisten bei einem Beschuss durch ukrainische Sicherheitskräfte und der Überfall von Demonstranten auf die russische Botschaft in Kiew.“Ich halte es für notwendig, persönliche Sanktionen gegen die ukrainische Führung wegen Verletzung der Menschenrechte und der Ermordung von Journalisten zu verhängen“, so Puschkow.
Quelle

http://german.ruvr.ru/2014_06_18/Getotete-Journalisten-Uno-fordert-Ermittlung-USA-schweigen-8100/

 

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