Glyphosat und kein Ende – Gift im Korn

geschrieben von admin am 27.04.2014

Vor einigen Jahren dachten wir noch, nur im Ausland und für wenige Produkte wird Glyphosat verwendet.

Nein, Pustekuchen! Inzwischen verbreitet sich dieses Dreckszeug, man verzeihe mir meine Ausdrucksweise, ich kann es jedoch nicht anders benennen, in Windeseile auch bei uns. Deutschland. Daß es Unkraut vernichten soll, mag man ja noch hinnehmen. Aber wie wirkt es denn durch die Nahrungskette auf uns Menschen, auf die Tiere. Auf die Resistenz der Pflanzen selbst durch das Pestizid?

(Allerdings gibt es Unkraut für mich nicht. Es sind Wildkräuter, die zum größten Teil eine große Heilkraft entfalten. Im Zusammenhang damit muß man berücksichtigen. daß diese demnächst entweder patentiert oder verboten werden sollen. Man hat sich ja schon einfallen lassen, selbst Muttermilch zu patentieren.)

Und unsere geliebte Erde gar, die ächzend schon  des ganzen Umweltdrecks wie Plastik in den Meeren, abgereichertes Uran, welches in verschiedenen Ländern verschossen wird, kaum noch Herr wird? Fragt da einer nach? Wir schon, aber die Verantwortlichen, Politiker und Groß-Konzerne. Nee, die einen wollen verdienen, die anderen in „Amt und Würden“ bleiben. (Weder gibt es ein Amt, noch sind es Würdenträger, wissen wir auch).

Ich habe schon mal dieses Thema aufgegriffen. (Allerdings hier: http://rositha13.wordpress.com/2014/04/12/glyphosat-und-seine-auswirkungen/

Es kommen jedoch immer wieder neue Aspekte hinzu.  Nützt es denn überhaupt etwas, Vollkorn-Getreide zu essen? Haben wir nicht schon genug mit schädlichen Inhaltsstoffen wie Gluten und morphinähnlichen Stoffen zu tun?  Wie soll der menschliche Organismus das denn absorbieren. Den Tieren geht es ähnlich.

Es übersteht sogar den Backprozeß; da freuen wir uns doch.

Deshalb eine Wiederholung mit anderen Quellen:

 

Glyphosat in Getreideprodukten

Wenn Marion Hahn im Spätsommer auf ihrer Terrasse im rheinhessischen Alzey sitzt, dann kann sie sich nicht recht freuen. „Es ist mal wieder Glyphosat-Zeit“, berichtet sie. „Im August und September ist Erntezeit, und da werden Massen an Glyphosat auf den Feldern versprüht.“ Was sie ärgert: Seit die Äcker und Weinberge rund um das 18.000-Seelen-Städtchen intensiv mit dem Unkrautvernichtungsmittel behandelt werden, habe sich die Landschaft stark verändert. Bäume würden nicht mehr so hoch wachsen und Büsche nicht so dicht sein. Marion Hahn führt das auf den Einsatz von Glyphosat zurück und hat dem Mittel den Kampf angesagt. Seit 15 Jahren hält sie nun schon Vorträge, sammelt Unterschriften und schreibt an Politiker. Ein offenes Ohr für ihren Protest fand sie selten.

Als Gegner hat sie es mit keinem Geringeren als dem US-Agrarmulti Monsanto zu tun. Denn Monsanto ließ sich den Wirkstoff Glyphosat in den 70er-Jahren patentieren und brachte ihn 1974 erstmals als Spritzmittel Roundup auf den Markt. Der Unkrautvernichter ist mittlerweile das meist verkaufte Pflanzengift weltweit. Es wird nicht nur auf Äckern eingesetzt, sondern auch in Privatgärten, auf öffentlichen Flächen, auf Bahndämmen und Autobahnrandstreifen. Kurz, überall dort, wo unliebsames Grün schnell und effizient vernichtet werden soll. Als sogenanntes Totalherbizid wirkt Glyphosat gegen nahezu alle Pflanzenarten. Die Wirkung erfolgt prompt – in der Regel innerhalb einer Woche. Die Wirkweise von Glyphosat beruht auf der Hemmung eines Enzyms, das für den Aufbau von Eiweißbausteinen zuständig ist. Fehlt es, kommt es zum Wachstumsstillstand und die Pflanze stirbt ab. Weil Menschen und Tiere dieses Enzym nicht besitzen, galt Glyphosat lange Zeit als unbedenklich. Auch die notwendigen Prüfungen im Zuge der Zulassungen überstand das Herbizid bislang anstandslos. Allerdings hätte in diesem Jahr eine Risikoüberprüfung auf EU-Ebene angestanden, eine Art Sicherheits-TÜV, den alle Pestizide von Zeit zu Zeit durchlaufen müssen. Die EU hat den Check jedoch auf 2015 vertagt – angesichts sich mehrender Hinweise, dass Glyphosat möglicherweise doch nicht so harmlos ist, ein Skandal.

 

Glyphosat übersteht den Backprozess. Auch das war bislang unbekannt: Die Nachweise in den Brötchen zeigen, dass das Herbizid durchaus bei Backtemperaturen stabil bleibt. Insofern sind wahrscheinlich auch Brot, Gebäck und weitere Backwaren mit Glyphosatspuren verunreinigt.

Nicht nur im Weizen und Roggen. Bislang stand vor allem eine mögliche Belastung von Brotgetreide im Fokus. In unserem Test wurde der Stoff aber auch in den Gut & Günstig Haferflocken, kernig sowie im Müsli von Seitenbacher gefunden, das zu großen Teilen aus Weizenvollkorn- und Hafervollkornflocken besteht. Die eingekauften Körnerbrötchen enthalten zudem Ölsaaten – in der Regel Leinsamen und Sonnenblumenkerne. Auch diese können zum Nachweis von Glyphosat beigetragen haben. Denn beide Pflanzen dürfen vor der Ernte noch gespritzt werden.

Höhere Belastung von Vollkorn? Diese Frage lässt sich nicht abschließend beantworten. Wir hatten uns beim Einkauf bewusst auf dunkle Mehle konzentriert, da sich von außen eingetragene Schadstoffe bevozugt in den Randschichten der Getreidekörner niederschlagen können. Rückendeckung bekommt die Vollkornthese vom Verband Deutscher Mühlen (VDM). Dort hatte man in den vergangenen Wochen verstärkt Getreide und Mehle untersuchen lassen und war dabei auf eine tendenziell höhere Belastung der dunkleren Mehlen gestoßen. Laut Franz Engelke vom VDM waren 63 Prozent der 78 untersuchten Proben aber frei von Glyphosat. In den übrigen seien Gehalte von 0,01 bis knapp über 0,1 mg/kg gefunden worden. Was gegen die Vollkornthese spricht: Die mit Glyphosat belasteten Brötchen im Test bestehen in der Regel aus hellen Weizen- und Roggenmehlen – auch wenn sie dunkel aussehen. Echte Vollkornbrötchen sind es nicht.

Quelle:

http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=100582&bernr=04&seite=03

Hier kommt ein Brief an den mexikanischen Präsidenten von Prof. Dr. David Schubert

(Wieviel Briefe sind wohl schon an unsere Regierung geschrieben worden. Wurden sie gelesen? Und Petitionen an die entsprechende EU-Kommission gegen den Codex Alimentarius – hat es jemanden interessiert?)
Profesor David Schubert
Laboratorio de Neurobiología Celular–CNB—S
Tel. 858-453-4100 Ext.1528
e-mail:
schubert@salk.edu

Lic. Enrique Peña Nieto
Presidente de la República Mexicana
Palacio Nacional Edif. 10 P.B.
Col. Centro, Del. Cuauhtémoc, C.P. 06067 México, D.F.
enrique.penanieto@presidencia.gob.mx

October 18, 2013

An den Ehrenwerten Präsidenten von Mexiko:

Mein Name ist David Schubert. Ich habe einen Doktor der Immunologie und bin Professor am Salk
Institute für Biologische Studien in San Diego Kalifornien.
Das Salk Institute wird als eines der besten medizinischen Forschungs-Institute der Welt angesehen.

Als Fakultäts-Mitglied am Salk Institute arbeite ich an der Entwicklung von Wirkstoffen (Drogen) bei
Alsheimer-Erkrankung und Schlaganfall.
Daher besitze ich aus erster Hand Kenntnisse aus/von der Molekular-Genetik, ebenso wie von
Toxikologie und dem Testen der Sicherheit von neuen biologischen oder chemischen Stoffen.

Ich habe auch Kenntnis über die Gentechnische Veränderung (GV) und habe in führenden
wissenschaftlichen Journalen Texte zu Gen-Pflanzen und menschlicher Gesundheit veröffentlicht.

Vor kurzem habe ich Briefe, ähnlich wie dieser hier, geschrieben, die ein Bestandteil der Debatte um
die Einführung der Bt-Aubergine in Indien und Bangladesh wurden.

In beiden Fällen wurde die Zulassung gestoppt.

Weil die Auberginen in diesen Gebieten ursprünglich sind, ganz so wie der Mais in Mexiko
beheimatet ist, sind die (Ausgangs-) Situationen und Probleme fast identisch.

Ich denke daher, daß es eine Pflicht ist, daß Mexiko dem Rat der Prüfungs-Gremien aus Indien,
Bangladesh, der EU, Japan, Süd-Korea und der großen Mehrheit der freien Länder dieser Welt folgt und die Einführung von Gen-Mais ablehnt.

Es gibt mehrfache Gründe für diese Schlußfolgerung, die im Folgenden ausgeführt werden.

Die Punkte von 1 – 5 sind ausnahmslos wichtig, doch ihr Ansatz wird von anderen Forschern verfolgt.

Ich werde den Blick nur auf die Einwirkung von Gen-Mais auf die menschliche Gesundheit
focussieren, die zu meinem Bereich der Expertise gehört.

Nach meinem besten Wissen sind die folgenden Aussagen in wissenschaftlichen und in
Veröffentlichungen von Regierungen dokumentiert

[ an dieser Stelle werden die Punkte 1- 5 genannt, deren Übersetzung die GenAG ausläßt…es geht
also weiter mit Punkt nr. 6 ]

6) Weil der Gen-Mais, der Bt-Eiweiße und Herbizid-Resistenzen exprimiert, und weil die
Chemikalien, die zu der Kultivierung nötig sind, sehr wahrscheinlich eine ernsthafte Gefahr für die
Gesundheit derjenigen darstellen, die sie konsumieren, möchte ich diese Punkte detaillierter angehen:
+ + + + Mediziner warnt Mexiko vor Bt und Glyphosat + + + + 2
Das ist von großer Wichtigkeit in Mexiko, wo (der) Mais in großen Mengen und mit wenig oder gar
keiner Verarbeitung gegessen wird.

Zuerst jedoch möchte ich ein paar der Mythen entlarven, die von den Befürwortern vom Gen-Mais
benutzt werden, um zu behaupten, er sei sicher.

Gen-Mais wird in den USA angebaut, und es wird behauptet, weil keine mit Bt-Mais verknüpfte
Krankheit dokumentiert sei, daß dieser daher sicher sei.

Diese Schlußfolgerung ist aus mehreren Gründen invalid.

Als erstes: Nur ein kleiner Teil des in den USA hergestellten Bt-Maises wird direkkt gegessen.
Die große Mehrheit wird als Vieh-Futter verwendet und Öl daraus gewonnen, oder um high
fructose-Sirup und um Äthanol daraus zu machen, nichts, was das Bt-Protein beinhalten sollte.

Der Mais, der das Bt-Eiweiß enthält und der konsumiert wird, ist weitgehend hochgradig verarbeitet
zu Formen wie Mais-Chips und Nahrungsmittel in Snack-Form, die keine Haupt-Bestandteile der
Ernährung darstellen.

Im Gegensatz dazu wird das Bt-Eiweiß im mexikanischen Mais in großen Mengen konsumiert
werden, weil Mais das Haupt-Nahrungsmittel und damit ein Haupt-Bestandteil der Ernährung ist.

Zusätzlich wird dieser Mais in einer unbegrenzten Zahl an Möglichkeiten zubereitet, was zu
möglichen chemischen Veränderungen in dem Eiweiß führen kann, die unbekannte Giftigkeit und
Immunogenität verursachen.

Selbst wenn einige Fütterungs-Studien zur Sicherheit mit dem Mais durchgeführt wurden, blieben
viele Zubereitungs-Arten unberücksichtigt.

Zweitens, ist es logischerweise falsch zu behaupten, daß, weil es keine Evidenz für eine Krankheit seit
der Einführung eines GVO gibt, es deshalb sicher sei, dieses Produkt zu essen.
Dies würde ein sehr gut gestaltetes Experiment verlangen, mit sauberen Kontrollen.

Vielleicht sollten die größten Bedenken bei Einführung eines Gen-Nahrungsmittels sein, daß selbst
falls es eine Krankheit auslösen sollte, das nicht aufgespürt werden könnte, weil epidemiologische Untersuchungen fehlen und aufgrund der technischen Begrenzungen, um eine Krankheit zu
detektieren.

Um z. B. eine Krankheits-Epidemie aufzuspüren, ist eine Ereignis-Rate von mindestens dem
zweifachen oberhalb der Hintergrundrate dieser Krankheit erforderlich.
Deshalb müßte, wenn der Mais eine Krankheit bewirken sollte, z. B. eine wie Parkinson, die ein
Auftreten von 20 neuen Fällen im Jahr pro 100.000 Menschen aufweist, dann müßten in Mexiko
25.000 neue Fälle pro Jahr diagnostiziert und registriert werden, um einen signifikanten Anstieg zu
identifizieren, und es würde immer noch keinen Weg geben, die Krankheit in eine direkte Beziehung
zu dem Konsum einer gentechnisch veränderten Pflanze zu bringen.

Hinzu kommt, daß viele dieser umwelt-bedingten Erkrankungen Jahrzehnte der Exposition brauchen,
um Symptome zu entwickeln.

Klar ist, wenn der GV-Mais erst einmal kommerziell zugelassen ist, dann gibt es keinen Weg,
schlechte Auswirkungen auf die Gesundheit, die durch das Produkt verursacht werden, zu überwachen
und den Hersteller schadenspflichtig zu machen.

Die Unternehmen sind sich gut bewußt, daß sie aus diesem Grunde für die Schäden an der
menschlichen Gesundheit niemals zur Rechenschaft gezogen werden können, die ihr Produkt vielleicht verursacht.

Bitte weiterlesen:

Klicke, um auf Mediziner-warnt-Mexiko-vor-Bt-und-Glyphosat.pdf zuzugreifen

 und

Klicke, um auf Chef_vom_Fachjournal_FCT_betruegt_schamlos_die_ganze_Welt.pdf zuzugreifen

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